{"id":2422,"date":"1999-01-01T00:00:47","date_gmt":"1998-12-31T22:00:47","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=2422"},"modified":"2022-07-26T14:26:29","modified_gmt":"2022-07-26T12:26:29","slug":"kriminelle-sektenenklave-in-pinochets-hinterhof","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/1999\/01\/kriminelle-sektenenklave-in-pinochets-hinterhof\/","title":{"rendered":"Kriminelle Sektenenklave in Pinochets Hinterhof"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Als Kolonie der W\u00fcrde, als Colonia Dignidad, hat sich eine Gruppe von Deutschen in Chile angesiedelt&#8230;&#8220; (S. 9), versteckt hinter sauberen Fassaden und mit Blumenrabatten dekoriert.<\/p>\n<p>Der \u00e4u\u00dferliche Schein tr\u00fcgt. Die Wahrheit ist, da\u00df sich im S\u00fcden Chiles eine kriminelle Sekte angesiedelt hatte. Folter, Kindesmi\u00dfbrauch, extreme Menschenrechtsverletzungen standen auf der Tagesordnung. F\u00fcr General Pinochet und seine faschistischen Anh\u00e4ngerInnen in Chile war dieser deutsche Kleinstaat ein n\u00fctzlicher Handlanger, um den Umsturz der Allende-\u00c4ra sorgsam einzuleiten.<\/p>\n<p>Die F\u00fchrer dieser kriminellen Sekte &#8211; zumeist ehemalige Nazis &#8211; verb\u00fcndeten sich mit den reaktion\u00e4ren und faschistischen Kr\u00e4ften in Chile. Gemeinsam organisierten sie den Mord an Salvador Allende. &#8222;Die deutsche Enklave wurde zum Ausgangspunkt des chilenischen Milit\u00e4rputsches, der im September 1973 die Diktatur Pinochets einleitete.&#8220; (S. 91)<\/p>\n<p>Obwohl der Welt\u00f6ffentlichkeit die verbrecherischen Machenschaften dieser Sektengemeinschaft seit Beginn der 60er Jahre schrittweise aufgedeckt wurden (S.213f), konnte Colonia Dignidad bis heute als Staat im Staate Chile stabil \u00fcberleben. Zwar wurden dem Sektenf\u00fchrer Paul Sch\u00e4fer und seiner engeren F\u00fchrungsclique gewisse &#8222;Verfehlungen&#8220; (sprich: sexueller Kindesmi\u00dfbrauch) vorgeworfen. Jedoch nagte dieser Tatbestand nicht an dem heilen Image dieser Kolonie: &#8222;Die beste Butter, die man in Chile kaufen k\u00f6nne, stamme aus der Colonia Dignidad&#8220; (S. 119), &#8222;es handle sich bei den Deutschen im S\u00fcden um so etwas wie einen Kibbuz&#8220; (S. 119), es gebe dort keine Arbeitslosigkeit, keinen Wohnungsmangel und Ausbildungschancen f\u00fcr alle.<\/p>\n<p>Wie konnte das \u00fcberhaupt so perfekt funktionieren, da\u00df eine anf\u00e4nglich kleine Gemeinschaft von religi\u00f6sen FanatikerInnen in diesem lateinamerikanischen Land ein umfangreiches Ma\u00df an politischem Einflu\u00df gewann? Colonia Dignidad ist kein mysteri\u00f6ses Zufallsprodukt. Im Nachkriegs-Deutschland gegr\u00fcndet als gemeinn\u00fctziger Verein, sowie (dann sp\u00e4ter) als &#8222;Gesellschaft mit beschr\u00e4nkter Haftung&#8220;, entpuppte sich die kriminelle Sektengemeinschaft in Chile rasch zu einem einflu\u00dfreichen Multinationalen Konzern sowie zum Staat im Staat.<\/p>\n<h3>Wie kam Deutschland nach Chile?<\/h3>\n<p>1961 wurden die ersten Sektenmitglieder als Vorauskommando nach Chile geschickt. In Santiago war inzwischen ein Haus gekauft worden, im S\u00fcden gab es offensichtlich schon ein bereitgestelltes Landgut, das die frommen ChristInnen bewohnen sollten. Sektenf\u00fchrer Paul Sch\u00e4fer und sein enger Mitarbeiter, der Baptistenpfarrer Hugo Baar, hatten die f\u00fcr die Kolonie in Frage kommenden Menschen schon seit einem l\u00e4ngeren Zeitraum intensiv beeinflu\u00dft und dementsprechend bearbeitet. Im Gemeinschaftsraum des Wohnhauses der Sekte in Siegburg\/Rheinland wurden die Gl\u00e4ubigen vor die letztendliche Wahlentscheidung gestellt:<\/p>\n<p>&#8222;Auf einem Tisch liegt ein wei\u00dfes Blatt Papier. In zwei Spalten k\u00f6nnen die Bewohner ankreuzen, ob sie im untergehenden Deutschland bleiben oder zum Paradies aufbrechen wollen.&#8220; (S. 80)<\/p>\n<p>Fast alle von ihnen entschieden sich f\u00fcr das Paradies in Chile. &#8222;Hugo Baar hatte zuvor schon Sektenmitglieder davon \u00fcberzeugt, sich ihre Rentenanspr\u00fcche auszahlen zu lassen, die H\u00e4user zu verkaufen und die Sparb\u00fccher aufzul\u00f6sen.&#8220; (S. 79)<\/p>\n<p>Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gemeinde sowie Inhaber der gemeindeeigenen Lebensmittelgesch\u00e4fte organisierten inzwischen diskret die \u00dcbertragung von Lebensversicherungsanspr\u00fcchen und privatem Verm\u00f6gen. Und schlie\u00dflich wurde das Missionshaus in Lohmar-Heide f\u00fcr 900 000 DM an die Bundeswehr verkauft (S. 81). Die Erl\u00f6se wanderten in die Gemeindekasse als Startkapital f\u00fcr die Koloniegr\u00fcndung.<\/p>\n<h3>&#8222;Wer seine Kinder wiedersehen will, der mu\u00df sich auf den Weg nach Chile machen.&#8220; (S. 81)<\/h3>\n<p>Die leiblichen Eltern der im Gemeindeheim lebenden Minderj\u00e4hrigen wurden um ihre Unterschriften auf Pa\u00dfantragformulare gebeten. Begr\u00fcndung: Eine Chorreise ins europ\u00e4ische Ausland stehe bevor und um mit den Kindern verreisen zu k\u00f6nnen, m\u00fc\u00dften jetzt P\u00e4sse beantragt werden. Die zu Gehorsam und Pflicht getrimmten Eltern beantragten P\u00e4sse f\u00fcr ihre Kinder, ohne zu ahnen, da\u00df Sch\u00e4fer und Baar eine Kindesentf\u00fchrung &#8211; gr\u00f6\u00dferen Umfangs &#8211; geplant hatten. Die Kinder wurden in einen Bus gesetzt, angeblich um zu der Chorreise nach Belgien aufzubrechen. Die Wahrheit ist, da\u00df sie direkt zum Flughafen nach Frankfurt und nach Luxemburg gebracht wurden. Dort wurden sie ins Flugzeug gesetzt und nach Argentinien geflogen; von dort aus ging es dann weiter nach Chile (S. 80).<\/p>\n<p>&#8222;Das Bundesfamilienministerium, der Siegburger B\u00fcrgermeister und der chilenische Botschafter in Bonn hatten der Reisegruppe Empfehlungsschreiben ausgestellt.&#8220; (S. 80) Tatsache ist, da\u00df Sch\u00e4fer und Baar eine verbotene Massenauswanderung organisiert hatten, welche von ihnen &#8211; bereits Jahre zuvor &#8211; vorausgeplant worden ist. &#8222;Schon fr\u00fch waren heimlich von ihnen alle Unterlagen f\u00fcr eine Auswanderung beschafft, allm\u00e4hlich der Kontakt zum chilenischen Botschafter in Bonn, Arturo Maschke, einem erkl\u00e4rten Deutschen-Freund, aufgebaut worden.&#8220; (S. 79)<\/p>\n<p>Erschreckend ist, da\u00df die deutschen Gerichte zu diesem Vorfall schwiegen, keine offizielle Stelle reagierte, auch die Polizei nicht, die Paul Sch\u00e4fer schon seit l\u00e4ngerer Zeit mit internationalem Haftbefehl suchte (Anklage wegen Kindesmi\u00dfbrauch an Jungen im Kindes- und Jugendalter). Eltern, die vor Gericht um ihre verschwundenen Kinder k\u00e4mpften, fanden kein Geh\u00f6r. Die M\u00e4r vom christlichen Verein hilfsbereiter AussiedlerInnen war st\u00e4rker als die &#8222;konkreten Ermittlungsergebnisse&#8220; (S. 81).<\/p>\n<p>Auch die chilenische Botschaft, das Ausw\u00e4rtige Amt, die deutsche Botschaft in Chile sowie das Justiz- und Bundesfamilienministerium glaubten es gerne: &#8222;fromme Menschen suchen ihr Gl\u00fcck in der Wildnis.&#8220; (S. 81) Die Vorw\u00fcrfe gegen Paul Sch\u00e4fer wurden als Verleumdung abgetan.<\/p>\n<h3>&#8222;Arbeit ist Gottesdienst&#8220; (S. 82)<\/h3>\n<p>Am 21. September 1961 wird mit einem Dekret des chilenischen Innenminsteriums die &#8222;Sociedad Benefactura y Educacional Dignidad&#8220; zur juristischen Person ihres Landes. Das 1800 Hektar gro\u00dfe, schlammige und unwegsame Gel\u00e4nde &#8211; das Landgut bestand aus einem halbverfallenen Steinhaus und einigen Holzh\u00fctten &#8211; mu\u00dfte von den Ank\u00f6mmlingen zun\u00e4chst mit Schwerstarbeitseins\u00e4tzen bewirtschaftet werden. Mit der Paradies-Erwartung war es nun aus. &#8222;Der Aufenthalt in Chile wurde f\u00fcr Paul Sch\u00e4fers Gefolgsleute eine Gefangenschaft mit Zwangsarbeit.&#8220; (S. 83) Jeglicher pers\u00f6nlicher Besitz wurde rigoros abgeschafft, geschlafen wurde auf Krankenhaus- und Feldbetten, die heuchlerischerweise als mildt\u00e4tige Spenden in Deutschland erbettelt und von dort nach Chile geschickt worden sind. Eigentlich errichteten die damals handwerklich t\u00e4tigen EinwanderInnen jetzt ihre eigene Falle: w\u00e4hrend \u00fcber gro\u00dfe Lautsprecher das Gel\u00e4nde mit Marschmusik beschallt wird, roden die ArbeiterInnen den Wald und errichten die Betonpfeiler f\u00fcr die sp\u00e4tere staats\u00e4hnliche Stacheldrahtgrenze mit davorliegendem Sicherheitsstreifen. Zwar d\u00fcrfen die ArbeiterInnen mitsingen, eine freiwillige Ausreise oder gar Fluchtm\u00f6glichkeit aus diesem von der Au\u00dfenwelt abgeschnittenen Staats-Gehege gibt es jedoch nach der Errichtung der doppelten Stacheldrahtumz\u00e4unung nicht mehr! Nur \u00e4u\u00dferst wenigen Menschen gelingt sp\u00e4ter die Flucht, zumeist sind es m\u00e4nnliche Jugendliche, welche dann der Au\u00dfenwelt vor Gericht und vor der Presse \u00fcber die subtil angelegten repressiven Zust\u00e4nde dieser Kolonie Bericht erstatten k\u00f6nnen (S. 115-153).<\/p>\n<p>Bald nach der Ankunft der ins &#8222;Paradies&#8220; Eingewanderten wird ein internes Strafsystem eingerichtet. &#8222;Wer sich \u00fcber die viele Arbeit beschwert, Heimweh zeigt oder Zweifel an Sch\u00e4fers Allmacht anmeldet, wird entsprechend bestraft: Er bekommt Pr\u00fcgel, wird eingesperrt oder im Krankenhaus mit Psychopharmaka behandelt, erh\u00e4lt Sprechverbot und darf sich nicht unbewacht auf dem Gel\u00e4nde bewegen.&#8220; (S. 84)<\/p>\n<p>Colonia Dignidad bietet in erster Linie: harte Arbeit in Handwerk und Landwirtschaft sowie in der Gastronomie f\u00fcr die kolonieeigenen Ertrags-Gastst\u00e4tten. Exportierte Nahrungsmittel, vermarktet als &#8222;\u00d6koprodukte&#8220;, sind auf deutschen und chilenischen Tischen recht beliebt.<\/p>\n<p>Wohlbemerkt handelt es sich stets um Arbeit ohne Lohn, denn Kost und Logis sind f\u00fcr alle &#8211; in geschlechtergetrennten Gemeinschaftsunterk\u00fcnften &#8211; &#8222;frei&#8220; vorhanden. Chilenische ArbeiterInnen aus der n\u00e4heren Umgebung erhalten zwar einen Mindestlohn, jedoch ohne Sozialversicherung. Ein Krankenhaus, eine Schule sowie ein Internat bilden das &#8222;sozio-kulturelle Inventar&#8220; von Colonia Dignidad. In der Schule arbeiten unausgebildete Lehrer. Und in dem Internat wohnen m\u00e4nnliche Jugendliche, aus verarmten chilenischen Verh\u00e4ltnissen. Sie sind aus Gr\u00fcnden vermeintlicher &#8222;christlicher Barmherzigkeit&#8220; im Internat untergebracht. Die Wahrheit ist, da\u00df sie dem P\u00e4dophilen Paul Sch\u00e4fer f\u00fcr &#8222;Sprinter-Dienste&#8220; (S. 207f) zur Verf\u00fcgung stehen m\u00fcssen.<\/p>\n<h3>Eine Kommune ohne frei w\u00e4hlbare Formen des Zusammenlebens<\/h3>\n<p>Ein Familien- oder Intimleben, in dem sich Menschen in freier und selbst\u00e4ndiger Entscheidung f\u00fcr ihnen jeweils angemessen erscheinende Lebensformen zusammenschlie\u00dfen, gibt es in der Colonia Dignidad schlichtweg nicht. Es bestehen au\u00dferdem realistische Vermutungen, da\u00df viele Kinder dieser Kolonie aufgrund von &#8222;k\u00fcnstlicher Befruchtung&#8220; entstanden sind, teilweise leben dort ebenso entf\u00fchrte Kinder. Beispielsweise wurden chilenische Babies ihren M\u00fcttern nach der Geburt im Kolonie-Krankenhaus entrissen und auf Befehl des Sektenf\u00fchrers einigen wenigen von ihm auserw\u00e4hlten Ehepaaren als deren eigene Kinder ins Gemeinderegister eingetragen. Zalo Luna, ein 18-j\u00e4hriger Freund des Fl\u00fcchtlings Tobias M\u00fcller (S. 199) hat als Zeuge vor dem chilenischen Gericht ausgesagt:<\/p>\n<p>&#8222;Sexuelle Kontakte seien in der Kolonie streng verboten. Es gebe aber einen Kindergarten voller Kinder, von denen niemand wisse, woher sie stammen. In der Kolonie h\u00e4tten Experimente mit k\u00fcnstlicher Befruchtung stattgefunden.&#8220; (S. 199)<\/p>\n<p>Tatsache ist, da\u00df Frauen, die im Kolonie-Krankenhaus entbunden haben &#8211; speziell Chileninnen, die im weiteren Kolonie-Umfeld wohnten &#8211; f\u00fcr Experimente k\u00fcnstlicher Befruchtung zur Verf\u00fcgung stehen &#8222;mu\u00dften&#8220; (S. 200).<\/p>\n<p>Das Buch von Gero Gemballo ist eine gelungene Reportage, spannend und atemberaubend zu lesen. Dar\u00fcber hinaus ist es eine wichtige und sorgf\u00e4ltig recherchierte Dokumentation. Zu einseitig w\u00e4re es jedoch, die Aufdeckung dieses politischen Skandals lediglich als Best\u00e4tigung menschlicher Vergehen und perfekt organisierter Greueltaten zu begreifen. Die Antwort w\u00e4re dann lediglich: Resignation sowie die \u00dcberzeugung, da\u00df Formen zivilen Ungehorsams und organisierte Menschenrechtsarbeit gegen totalit\u00e4r organisierte Staatsgebilde von vorneherein nichts ausrichten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Denn selbst eine recht etablierte Menschenrechtsorganisation wie Amnesty International hatte es massiv schwer, mit der Anklage gegen die Menschenrechtsverletzungen innerhalb der Kolonie &#8211; sowie auch insbesondere gegen die eindeutig nachgewiesenen brutalen Foltermethoden an chilenischen RegimekritikerInnen &#8211; \u00f6ffentlich anerkannt zu werden (S. 96-108).<\/p>\n<p>Es gibt Fragen, welche f\u00fcr mich nach dem Lesen des Buches offen geblieben sind: Wie ist es m\u00f6glich, da\u00df eine Gruppe von erwachsenen, offensichtlich verunsicherten Nachkriegsdeutschen sich so bedingungslos gl\u00e4ubig einem fanatischen religi\u00f6sen Guru und dessen Gehilfen unterwerfen konnte bzw. wollte? Denn diese Art von praktiziertem totalem Gehorsam ist gewisserma\u00dfen die Grundbasis f\u00fcr das Gelingen dieses deutschen Kleinstaates, in dem \u00e4u\u00dferlich Ruhe und Ordnung herrschen, real aber Angst und Ohnmacht hinter sauberen deutschen Fassaden versteckt gehalten werden.<\/p>\n<p>Und: Sind die T\u00e4terInnen ausschlie\u00dflich die F\u00fchrer und die aktiv beteiligten Menschen der Kolonie, die Folterschergen Pinochets, die OrganisatorInnen des Waffenhandels f\u00fcr die Milit\u00e4rs? Sind nicht eigentlich wir als Zuschauer- und BetrachterInnen dieser politisch organisierten Verbrechen die versteckten Mitt\u00e4terInnen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Als Kolonie der W\u00fcrde, als Colonia Dignidad, hat sich eine Gruppe von Deutschen in Chile angesiedelt&#8230;&#8220; (S. 9), versteckt hinter sauberen Fassaden und mit Blumenrabatten dekoriert. Der \u00e4u\u00dferliche Schein tr\u00fcgt. 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