{"id":24302,"date":"2021-02-01T14:11:57","date_gmt":"2021-02-01T12:11:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2021\/02\/30-jahre-zweiter-golfkrieg-1991\/"},"modified":"2021-03-06T12:52:41","modified_gmt":"2021-03-06T10:52:41","slug":"30-jahre-zweiter-golfkrieg-1991","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2021\/02\/30-jahre-zweiter-golfkrieg-1991\/","title":{"rendered":"30 Jahre Zweiter Golfkrieg 1991"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Das am 2. August 1990 von irakischen Truppen besetzte \u00d6lf\u00f6rderland Kuwait wurde nach einem schrecklichen Luftkrieg mit massiven US-Bombardements auf irakische St\u00e4dte \u201ebefreit\u201c. Die USA und ihre Verb\u00fcndeten (u.a. Gro\u00dfbritannien und die BRD mit ihrer Infrastruktur) f\u00fchrten ab dem 24. Februar 1991 einen verheerenden Bodenkrieg gegen bereits im R\u00fcckzug befindliche irakische Truppen. Nach einer durch die UN best\u00e4tigten Studie von \u201eMedact\u201c, einer Sektion der Internationalen \u00c4rzte-Organisation IPPNW, starben dabei zwischen 142.000 und 206.000 Iraker*innen, davon rund 120.000 Soldaten.\u00a0((1)) Es wurden 74 israelische B\u00fcrger*innen durch irakische Scud-Raketenangriffe get\u00f6tet. Die USA hatten in den Monaten davor rund 580.000 Soldat*innen an den Golf (Saudi-Arabien) verlegt, Gro\u00dfbritannien weitere 55.000.\u00a0((2)) Der Golfkrieg von 1991 war der Auftakt der vom Westen (George Bush Senior) gef\u00fchrten \u201eMenschenrechtskriege\u201c im Nahen Osten. Es folgten in den Neunzigerjahren von Bill Clinton gef\u00fchrte Bombardements und Embargos mit Hunderttausenden Toten sowie Hungerkrisen incl. riesiger Kindersterblichkeit im Irak, dann die Kriege in Afghanistan ab 2001 und erneut im Irak ab 2003\u00a0((3)), schlie\u00dflich ab 2012 der Krieg in Syrien. Seit dem Zweiten Golfkrieg kam der Mittlere Osten nie mehr zur Ruhe.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">\u201eAmi stay here!\u201c, Air-Base-Blockade und antideutsche Diffamierung<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits im November und Dezember 1990 blockierten gewaltfreie Aktionsgruppen und weitere Antikriegsgruppen die US-Truppenverlegung von der BRD in die Golfregion. Die Blockaden liefen unter dem Slogan: \u201eAmi stay here!\u201c anstatt dem \u00fcblichen antiamerikanischen Slogan: \u201eAmi go home!\u201c Am 15. Januar 1991 kam es nach Mobilisierung durch die F\u00f6GA (F\u00f6deration gewaltfreier Aktionsgruppen), kriegsgegnerische Autonome und Reste der Frankfurter Startbahnbewegung zu einer Massendemo mit Blockade der Frankfurter Air Base, \u00fcber die der Nachschub von Soldaten und Material erfolgte. Diese Antikriegsdemonstration war der Auftakt zu einer Art Renaissance der 1980er-Friedensbewegung, nun jedoch gegen einen realen modernen Krieg. Thematisiert wurde dabei von gewaltfrei-libert\u00e4ren Organisator*innen und Redner*innen (u.a. Christian Sterzing vom eingeladenen Deutsch-Israelischen Arbeitskreis, DIAK, der ebenfalls den Krieg noch verhindern wollte) explizit die Bedrohung Israels durch Giftgaswaffen, die w\u00e4hrend kriegerischer Handlungen am akutesten sei.\u00a0((4))<br \/>\nDoch von solcher Sensibilit\u00e4t f\u00fcr Israel von Seiten der Antikriegsbewegung wollte eine erschreckende Reihe von kriegsgeilen und kriegshetzerischen b\u00fcrgerlichen sowie linken Intellektuellen nichts wissen. Es entstand im Januar und Februar 1991 eine nie dagewesene Hetze gegen diese neue, massenhafte Antikriegsbewegung. Hierf\u00fcr stehen Namen wie Henryk M. Broder, Wolf Biermann, Hans Magnus Enzensberger (Gleichsetzung des \u201eWiederg\u00e4ngers\u201c Hussein mit Hitler; Gleichsetzung der ihren Diktatoren h\u00f6rigen arabischen Bev\u00f6lkerung mit der todess\u00fcchtigen deutschen Bev\u00f6lkerung von 1939-1945), Klaus Hartung (taz), Detlef Claussen, Micha Brumlik, Dan Diner und mit ihnen der gr\u00f6\u00dfte Teil der Zeitschriftenredaktionen der \u201eLinks\u201c (die diese Position nicht lange \u00fcberlebte und bald einging) und der \u201eKonkret\u201c (die Massen-Abok\u00fcndigungen einstecken musste und das Desaster ihrer Kriegspropaganda knapp \u00fcberlebte). Hermann L. Gremliza sorgte in Konkret 3\/91 f\u00fcr die historische Bankrotterkl\u00e4rung der marxistischen Dialektik, indem er den Krieg so bef\u00fcrwortete, dass hier \u201eaus falschen Gr\u00fcnden und mit falschen Begr\u00fcndungen das Richtige getan\u201c werde.<br \/>\nEs war die Geburtsstunde der sogenannten \u201eantideutschen Str\u00f6-\u2028mung\u201c, die ungehemmt ihren Hass auf die Antikriegsbewegung herausbr\u00fcllte und f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Jahrzehnte die marxistische Linke, Autonome und Antifa spalten, schw\u00e4chen und damit aktionsunf\u00e4hig machen sollte. Angesichts der bis heute andauernden Kriege im Mittleren Osten wollen die Betroffen nicht gern an ihre fr\u00fcheren Verbrechen als linksautorit\u00e4re Schreibtischt\u00e4ter erinnert werden. Zu peinlich lesen sich im Nachhinein ihre Exzesse. Mit Unterst\u00fctzung der b\u00fcrgerlichen Medien nannten sie ihre Position damals verharmlosend \u201eBellizismus\u201c. In Wirklichkeit waren sie brutale Kriegspropagandist*innen. Stellvertretend f\u00fcr sie alle sollen hier ein Komplex und eine Person als archetypisch herausgegriffen werden: Die Diskussion um \u201ePatriot-Abwehrraketen f\u00fcr Israel\u201c und der Polemiker Wolfgang Pohrt, der sich in der Debatte als stockreaktion\u00e4rer Kotzbrocken entlarven sollte.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Der Komplex \u201ePatriot-Lieferung\u201c als angeblicher Schutz f\u00fcr Israel: Wolfgang Pohrt<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man muss ihn zitieren, um zu begreifen, was autorit\u00e4re Linke wie Pohrt damals an reaktion\u00e4rem M\u00fcll absondern konnten. Es ging dabei um die schnelle Lieferung von Patriot-Raketenabwehrraketen der BRD an Israel, nachdem die USA bereits am 19. Januar 1991 ihre Patriots nach Israel geliefert hatten. Das Beispiel Pohrt zeigt auch die autorit\u00e4re Selbstherrlichkeit derjenigen, die nicht die geringste Ahnung von den Waffensystemen hatten, die sie wie selbstverst\u00e4ndlich als effizienten und wirksamen Schutz f\u00fcr Israel propagierten und jede\/n als Antisemiten\/in beschimpften, die\/der das aus antimilitaristischer Kenntnis heraus bezweifelte. So dekretierte Pohrt in seinem Artikel \u201eMusik in meinen Ohren\u201c in Konkret Nr. 3\/91: \u201eSeit amerikanische Patriot-Abwehrraketen Israel sch\u00fctzen, w\u00e4hrend die um diese Waffen gebetene Bundesregierung, statt wortlos unverz\u00fcglich zu liefern, erkl\u00e4rt, man wolle die Bitte ein paar Tage ernsthaft pr\u00fcfen, hat ein Deutscher kein moralisches Recht, die USA zu kritisieren.\u201c<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Erst die Ver\u00f6ffentlichungen zur brutalen, zynischen US-Kriegsf\u00fchrung durch WikiLeaks 2010\u00a0und die arabischen Aufst\u00e4nde gegen Diktatoren im Jahr 2011 widerlegten auch in der breiten \u00d6ffentlichkeit die Polemiken antideutscher Kriegstreiber wie Pohrt und Enzensberger. Man erkennt autorit\u00e4re Linke wie Pohrt an ihrem strukturellen Manich\u00e4ismus: Wenn man dem einen Herrschaftssystem nicht zustimmt, unterst\u00fctzt man automatisch, \u201eobjektiv\u201c, den gegnerischen Diktator.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pohrt sprach immer v\u00f6lkisch-nationalistisch von allen Deutschen, f\u00fcr ihn konnte niemand aus der Volksgemeinschaft ausbrechen. Er arbeitete mit dem pauschalen Antisemitismus-Vorwurf. Die Kriegsgegnerschaft, so Pohrt, bezeuge \u201ein Deutschland nur das Ressentiment von Leuten, die es dem Weltpolizisten USA ver\u00fcbeln, dass er ihren Eltern per Krieg das friedliche Massenmorden ausgetrieben hat.\u201c Als Zeichen der Kriegsgegnerschaft wurden von der Antikriegsbewegung damals wei\u00dfe T\u00fccher in die Fenster geh\u00e4ngt. Pohrt suchte angeblich gegen die Infamie solchen Antikriegswillens Trost \u2013 \u201eund den findet man bei der Vorstellung, dass der Staat die vielen wei\u00dfen Friedenst\u00fccher als Kapitulationserkl\u00e4rung anderer Art begreifen und darin eine Einladung sehen werde, das ganze Pack [!] hinter Gitter [!]zu verfrachten [!].\u201c Man h\u00f6rt f\u00f6rmlich, wie Pohrt aus seinem Kettenraucher-Mund sabbert: \u201eDie Fenster mit wei\u00dfen T\u00fcchern rufen alte Reflexe in mir wach, unruhig schweift mein Blick herum auf der Suche nach dem n\u00e4chsten Pflasterstein [!]. Zu gern w\u00fcrde ich den Friedenswillen, der dort oben herrscht, mal auf die Probe stellen, aber ich bin zu alt f\u00fcr diesen Spa\u00df.\u201c Zu alt f\u00fcr die folgende Verherrlichung der b\u00fcrgerlichen, kriegstreiberischen Bl\u00e4tter f\u00fchlte er sich aber nicht: \u201eSeit der Geist ihrer Ahnen in die Deutschen fuhr, sind die politischen Verh\u00e4ltnisse hier umgepolt, die \u201aFAZ\u2019 kann man lesen, die besten [!] \u2013 und \u00fcbrigens hervorragend [!] geschriebenen \u2013 Kommentare findet man in \u201aBild\u2019 [!!!]. Das Wort vom Linksfaschismus [!] stellt sich als Untertreibung [!] dar, weil man sich die Vorsilbe \u201aLinks\u2019 sparen kann, und die Regel lautet: Je weiter links einer stand, ein desto engagierterer Nazi [!] ist er nun.\u201c ((5))<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Scud und Patriot \u2013 beide seit langem als ungenau bekannt<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun war aber uns Antimilitarist*innen schon lange klar, dass den Milit\u00e4rs weder Versicherungen zu \u201echirurgischen Schnitten\u201c, d.h. Bombardements ohne zivile Opfer, noch zur Zielgenauigkeit von Abwehrraketen ungepr\u00fcft geglaubt werden d\u00fcrfen \u2013 im Gegensatz zum krachend naiven Pohrt, der den Milit\u00e4rs jede Fake News blind abnahm. In einem Artikel \u201eDurch die Praxis widerlegt\u201c hie\u00df es damals in der GWR Nr. 155 vom April 1991, bei Pohrt sei \u201e&#8230;gleich alles falsch: Die Bundesregierung bzw. die Bundeswehr hatte gar nicht dieselbe Patriot wie die USA, sondern die deutsche Patriot ist eine Flugzeugabwehrwaffe, war also f\u00fcr Israel in der konkreten Bedrohung durch Raketen unbrauchbar. Sie wurde zumindest von israelischen Milit\u00e4rs auch keineswegs f\u00fcr n\u00f6tig befunden, haben diese doch genug eigene Flugzeugabwehrsysteme. Nichtsdestotrotz \u00fcberlegte die Bundesregierung nicht etwa lange, ob die Israelis diese Waffe \u00fcberhaupt brauchen, sondern dr\u00e4ngte sie ihnen geradezu auf. Dazu verkaufte sie gleich noch Sp\u00fcrpanzer und NVA-Material; schlie\u00dflich schenkte sie Israel zwei seit langem gew\u00fcnschte U-Boote, die ja nun wirklich schwerlich als reine Verteidigungswaffen zu verkleiden sind. So ganz nebenbei war mit diesem Verkaufsschlager die Kritik an allen R\u00fcstungsexporten mundtot gemacht und jeder weitere Export von R\u00fcstungsg\u00fctern in der Zukunft legitimiert.\u201c ((6))<br \/>\nZur angeblichen Effizienz, zum \u201eSchutzfaktor\u201c der US-Patriot-Raketen, zitierte die GWR eine ern\u00fcchternde Bilanz sowohl von Saddams Scud-Raketen als auch der US-Patriot: \u201eVon den \u00fcber 80 Scuds, die Saddam gegen Israel und Saudi-Arabien abschie\u00dfen lie\u00df, seien 50 angegriffen und 49 getroffen worden, berichteten stolz die Milit\u00e4rs. Dazu sind nach Expertenmeinung etwa 160 Patriots abgefeuert worden. Die meisten dieser Antiraketen-Raketen h\u00e4tten sich w\u00e4hrend der vergeblichen Suche nach ihrem Ziel selbst zerst\u00f6rt, berichtete jetzt William Safire in der \u201aNew York Times\u2019, und nicht einmal die Treffer waren ann\u00e4hernd so erfolgreich, wie Raketenabwehrfreunde glauben machen wollen. Die meisten Killer trafen nur den unf\u00f6rmigen Scud-Rumpf, zerst\u00f6rten aber nicht den mit mehreren hundert Kilo Sprengstoff gef\u00fcllten Kopf der Rakete. Der explodierte dann doch noch am Boden. Da die ungenauen Scuds nur gegen ausgedehnte Fl\u00e4chenziele gerichtet werden k\u00f6nnen, war oft nicht einmal hilfreich, dass der Sprengkopf gelegentlich durch Patriot-Treffer abgelenkt wurde: Eine Scud traf nach dem Zusammenprall mit einer Patriot ein US-Lagerhaus in Saudi-Arabien und t\u00f6tete 28 GIs \u2013 es war der verheerendste Scud-Treffer des ganzen Krieges.\u201c ((7))<br \/>\nSolche, zum Sujet ihrer Kritik v\u00f6llig ahnungslose Typen wie Pohrt hat die antideutsche Linke von Anfang an hervorgebracht! Ihre politische Sozialisation war immer leninistisch-militaristisch, wieso h\u00e4tten sie sich je kritisch mit Waffen auseinandersetzen sollen, wie es Antimilitarist*innen taten? Pohrt muss man mal erlebt haben; ich habe ihn an der Uni Heidelberg im vollbesetzten H\u00f6rsaal erlebt. Er hatte seinen Vortrag noch nicht begonnen, da bat eine Frau im Publikum, doch bitte ein Fenster zu \u00f6ffnen, sie k\u00f6nne den Zigarettenrauch der vielen Leute nicht vertragen. Damals haben noch alle hemmungslos gequalmt. Pohrt hielt dann gar nicht seinen Vortrag, sondern beschimpfte die Frau und alle Gegner*innen des Rauchens eine Stunde lang als faschistische und Nazi-Gesundheitsfanatiker, die sich mit dem Hitlerschen Gesundheitsverst\u00e4ndnis \u201eGesunder Geist in gesundem K\u00f6rper\u201c identifizieren w\u00fcrden. Das muss man sich mal vorstellen: \u00dcbertragen auf Corona-Zeiten hie\u00dfe dies, alle, die ein Interesse an R\u00fccksicht auf Kranke und die \u00dcberwindung der Pandemie h\u00e4tten, w\u00e4ren demgem\u00e4\u00df Nazis und Faschist*innen \u2013 und die auf die Gesundheit der Anderen pfeifenden Corona-Leugner*innen w\u00e4ren die ideologisch Normalen und einzigen Nicht-Nazis! So war Wolfgang Pohrt. Sein marxistisches Hauptwerk hie\u00df \u201eTheorie des Gebrauchswerts.\u201c Angesichts dieser Positionen f\u00e4llt mir dazu nur ein, dass seine Theorie offensichtlich keinen Gebrauchswert hat.<br \/>\nErst die Ver\u00f6ffentlichungen zur brutalen, zynischen US-Kriegsf\u00fchrung durch WikiLeaks 2010 (siehe <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2021\/02\/freiheit-fuer-julian-assange\/\">Assange-Artikel<\/a> in dieser GWR) und die arabischen Aufst\u00e4nde gegen Diktatoren im Jahr 2011 widerlegten auch in der breiten \u00d6ffentlichkeit die Polemiken antideutscher Kriegstreiber wie Pohrt und Enzensberger. Man erkennt autorit\u00e4re Linke wie Pohrt an ihrem strukturellen Manich\u00e4ismus: Wenn man dem einen Herrschaftssystem nicht zustimmt, unterst\u00fctzt man automatisch, \u201eobjektiv\u201c, den gegnerischen Diktator. Das mag auch auf manche Antiimps damals zugetroffen haben \u2013 ich habe selbst in einer Veranstaltung im Heidelberger Friedensforum erlebt, wie Stalinisten und fr\u00fchere RAF-nahe Antiimps Saddam Hussein verharmlosend als \u201eSozialdemokraten\u201c bezeichneten. Aber auf gewaltfreie Anarchist*innen, Antimilitarist*innen und die unabh\u00e4ngigen Friedensgruppen \u2028traf das niemals zu. F\u00fcr sie gab es nie nur zwei Seiten, sondern dritte und vierte Seiten, sie wandten sich gegen alle kriegsf\u00fchrenden M\u00e4chte und lehnten marxistische Objektivierungen ab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das am 2. August 1990 von irakischen Truppen besetzte \u00d6lf\u00f6rderland Kuwait wurde nach einem schrecklichen Luftkrieg mit massiven US-Bombardements auf irakische St\u00e4dte \u201ebefreit\u201c. Die USA und ihre Verb\u00fcndeten (u.a. Gro\u00dfbritannien und die BRD mit ihrer Infrastruktur) f\u00fchrten ab dem 24. Februar 1991 einen verheerenden Bodenkrieg gegen bereits im R\u00fcckzug befindliche irakische Truppen. Nach einer durch &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2021\/02\/30-jahre-zweiter-golfkrieg-1991\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":502,"featured_media":24419,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"30 Jahre Zweiter Golfkrieg 1991 - graswurzelrevolution","description":"Das am 2. 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