{"id":24452,"date":"2021-03-02T11:46:33","date_gmt":"2021-03-02T09:46:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2021\/03\/feministischer-streik-nicht-ohne-meine-gewerkschaft\/"},"modified":"2021-04-04T21:55:43","modified_gmt":"2021-04-04T19:55:43","slug":"feministischer-streik-nicht-ohne-meine-gewerkschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2021\/03\/feministischer-streik-nicht-ohne-meine-gewerkschaft\/","title":{"rendered":"Feministischer Streik \u2013 nicht ohne meine Gewerkschaft"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Wir \u2013 die AG Feministische K\u00e4mpfe der FAU Dresden \u2013 wurden angefragt, ob wir f\u00fcr diese Ausgabe der GWR einen Artikel schreiben. Wir haben uns sehr \u00fcber die Anfrage gefreut und&#8230; uns im gleichen Moment gefragt, wann wir das auch noch machen sollen. Gerade laufen die Vorbereitungen f\u00fcr den Aktions- und Streiktag am 8. M\u00e4rz 2021 auf Hochtouren. Wir verbringen sehr viel Zeit in Onlinetreffen und nehmen daraus immer noch Aufgaben mit nach Hause \u2013 neben der Lohn- und Hausarbeit. Die Ressourcen f\u00fcr einen sch\u00f6nen, runden und analytischen Artikel sind also schlicht nicht da. Aber gleichzeitig wollten wir das machen und haben uns gedacht: Lassen wir doch die Leser:innen der GWR in unsere Arbeit, die wir sowieso machen, reingucken. Und dabei geht es nicht nur darum, was wir machen, sondern auch, wie wir das machen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Feministischer Streik?<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Jahren w\u00e4chst die internationale feministische Streikbewegung, und selbst in Deutschland ist sie mittlerweile angekommen. Viele Menschen machen sich also schon lange Gedanken dar\u00fcber, wie feministischer Streik m\u00f6glich gemacht werden kann. Was w\u00fcrden denn Frauen und Queers bestreiken? Wo arbeiten und lernen wir denn? Vielfach in den sogenannten \u201esystemrelevanten\u201c Berufen, wie Krankenpflege, Soziale Arbeit und Bildung&#8230; Es sind Pflegeheime, Krankenh\u00e4user, Schulen und Kinderg\u00e4rten. Es sind aber auch die Kneipentheken und Supermarktkassen. Und nicht nur das \u2013 vergessen wir nicht die vor allem von FLINTA (Frauen, Lesben, inter, nichtbin\u00e4re, trans und agender Personen) geleistete Haus- und Sorge-Arbeit, sei es im Job, zu Hause, in der Nachbar:innenschaft&#8230; Oft arbeiten wir eben nicht in einem klassischen Produktionsbetrieb, wo im Streikfall (hoffentlich) die gesamte Belegschaft Streikposten steht und mit verschr\u00e4nkten Armen das Werkstor bewacht. Wo das \u201eFlie\u00dfband\u201c still steht. Unsere Arbeit ist oft unsichtbar und wird erst dann sichtbar, wenn sie pl\u00f6tzlich nicht mehr geleistet wird. Deshalb also: STREIK!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-24648\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Femstreikklein-1024x338.jpg\" alt=\"\" width=\"100%\" height=\"100%\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Femstreikklein-1024x338.jpg 1024w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Femstreikklein-300x99.jpg 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Femstreikklein-600x198.jpg 600w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Femstreikklein-768x253.jpg 768w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Femstreikklein-150x49.jpg 150w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Femstreikklein.jpg 1531w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Foto: AG Feministische K\u00e4mpfe der FAU Dresden<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um diesen f\u00fcr uns selbst und andere denkbar zu machen und praktisch werden zu lassen \u2013 nicht nur, aber auch am 8. M\u00e4rz \u2013, organisieren wir uns in der anarchosyndikalistischen Basisgewerkschaft Freie Arbeiter_innen Union (FAU). Ohne bezahlte Funktion\u00e4r_innen organisieren wir unsere Belange in lokalen Syndikaten selbst, versuchen mehr zu werden, um unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern und konkrete Probleme auf Arbeit, aber auch in Schule oder Nachbar:innenschaft anzugehen und zu l\u00f6sen. Dabei steht der Gedanke im Hintergrund, langfristige Strukturen aufzubauen und zu erproben, die uns dazu in die Lage versetzen, den Kapitalismus zu \u00fcberwinden und mit deren Hilfe wir eine andere Gesellschaft aufbauen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die AG Feministische K\u00e4mpfe innerhalb der FAU Dresden gibt es seit Anfang 2017. Wir besch\u00e4ftigen uns mit feministischen Themen und der Verbindung von Feminismus und Syndikalismus. Das wollen wir innerhalb und au\u00dferhalb des Syndikats voranbringen. Wir thematisieren Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht\/Gender im Betrieb, im Alltag, aber auch im Syndikat. Wir entwickeln feministische Aktionsformen und setzen uns seit Ende 2018 mit der Frage auseinander, wie wir streikf\u00e4hig werden. Und wir meinen tats\u00e4chlich Streik im Sinne massenhafter Arbeitsverweigerung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir vernetzen uns mit anderen feministischen Zusammenh\u00e4ngen, einerseits lokal aber auch bundesweit. So existiert seit 2018 der bundesweite Arbeitskreis fem*FAU, in dem sich lokale feministische AGs und feministisch interessierte FAU-Mitglieder austauschen, weiterbilden und konkrete Aktionen planen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was haben wir in der AG bisher gemacht? Wir<\/p>\n<ul>\n<li>haben die <a href=\"https:\/\/www.fau.org\/materialien\/uploads\/streikrechtmerkblatt_a6_druck-pdf_neu.pdf\/@@download\/file\/Streikrechtmerkblatt_A6_Druck-PDF_neu.pdf\">Streikrechtsbrosch\u00fcre \u201eStreiken ist unser gutes Recht\u201c<\/a>\u00a0 mit rechtlichen und praktischen Tipps zur Arbeitsniederlegung mit erstellt<\/li>\n<li>haben den Workshop \u201eWie sag ich\u2018s meiner Kollegin?\u201c zu Organisierung am Arbeitsplatz ausgearbeitet<\/li>\n<li>haben den Vortrag \u201eFeminismus und Gewerkschaft. Zwei Paar Schuhe oder der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?\u201c als unseren Diskussionsbeitrag zum Zusammengehen von Feminismus und Syndikalismus ausgearbeitet<\/li>\n<li>haben eine Lesung zu feministischen Utopien konzipiert<\/li>\n<li>haben Branchenaufrufe verfasst, in denen wir branchenspezifische Forderungen und Problembeschreibungen formuliert haben<\/li>\n<li>sind lokal und \u00fcberlokal in Netzwerken organisiert, in denen wir mit Feminist:innen \u00fcber Streik reden und davon, dass er (als tats\u00e4chliche Arbeitsverweigerung) wirklich m\u00f6glich ist<\/li>\n<li>haben in den letzten 2 Jahren am 8. M\u00e4rz viel L\u00e4rm gemacht und daf\u00fcr gesorgt, dass der Frauen*Streik im \u00f6ffentlichen Raum sichtbar und h\u00f6rbar wird, um zu wachsen<\/li>\n<li>setzen uns kontinuierlich auch in der eigenen Gewerkschaft f\u00fcr ein achtsames, herrschafts- und diskriminierungsfreies Miteinander ein.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Feminismus und (basisdemokratische, k\u00e4mpferische) Gewerkschaften k\u00f6nnten wirklich eine wunderbare Freund_innenschaft haben. Deswegen richtet sich unser entsprechender Vortrag auch an unterschiedliche Zielgruppen (Feminist:innen, Anarch@s, Ge-\u2028werkschafter:innen, Leute in \u00dcberschneidungsbereichen). In feministischen Zusammenh\u00e4ngen fehlt uns oft die Perspektive einer langfristigen, verbindlichen Organisierung, in (auch anarchistisch) gewerkschaftlichen Kreisen fehlt oft die Geschlechterbrille. Nimmt mensch beides zusammen, kommen wir unserer Meinung nach sowohl dahin, jede und nicht nur m\u00e4nnliche Arbeit im Blick zu haben, als auch dahin, feministische Forderungen wirksam (zum Beispiel durch Arbeitsk\u00e4mpfe) durchsetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und jetzt reden wir die ganze Zeit von Feminismus (nicht von Frauenbewegung) und das auch mit Absicht, weil es in der von uns pr\u00e4ferierten Variante des Feminismus darum geht, dass letztlich alle unter den herrschenden Geschlechterverh\u00e4ltnissen leiden und ihre jeweils eigenen Forderungen und Ver\u00e4nderungsbed\u00fcrfnisse in diese Bewegung hineintragen sollen. Alle Geschlechter hei\u00dft: es gibt davon nicht nur zwei, sondern sehr viele. Zudem \u00fcberlagern sich verschiedene Formen von Diskriminierung und Herrschaft und erfordern dann vielleicht auch je verschiedene (selbstorganisierte!) K\u00e4mpfe, die in unserem Feminismus alle ihren Platz haben sollen. Er soll also nicht nur eine Bewegung wei\u00dfer cis Frauen sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen und sollten nicht nur FLINTA feministische Arbeit machen! Von unseren cis m\u00e4nnlichen Genossen w\u00fcnschen wir uns, dass sie uns mindestens solidarisch unterst\u00fctzen (zum Beispiel durch die \u00dcbernahme von Reproduktionsarbeiten wie Kinderbetreuung, Kochen oder Anmelden einer Demonstration). Besser noch werden sie selbst feministisch aktiv, zum Beispiel indem sie miteinander mal \u00fcber Gef\u00fchle reden. Das hei\u00dft auch, dass die Aufgaben der AG Feministische K\u00e4mpfe nicht ausschlie\u00dflich von der AG erf\u00fcllt werden d\u00fcrfen, sondern sehr gerne auch von anderen. Aber wir wollen einen gesch\u00fctzten Raum haben, in dem wir feministisch t\u00e4tig sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die AG Feministische K\u00e4mpfe war urspr\u00fcnglich f\u00fcr alle Geschlechter offen und ist nach einer Neuausrichtung im letzten Jahr nun eine Interessenvertretung von FLINTA-Personen innerhalb der FAU Dresden, das hei\u00dft von Frauen, Lesben, inter, nichtbin\u00e4ren, trans und agender Personen. Die Entscheidung f\u00fcr einen FLINTA-Rahmen ist \u00e4quivalent zum gewerkschaftlichen Grundsatz der Selbstvertretung der Arbeiter:innen, der Ausschluss von cis M\u00e4nnern \u00e4quivalent zum Ausschluss von Chef:innen. Wir wollen uns damit einen Raum schaffen, in dem wir selbstbestimmt unsere Themen besprechen und unsere Entscheidungen f\u00e4llen k\u00f6nnen. Grunds\u00e4tzlich berichtet die AG, wie jede andere, monatlich der gewerkschaftlichen Vollversammlung. Protokolle sind allen Mitgliedern zug\u00e4nglich, aber in begr\u00fcndeten Ausnahmef\u00e4llen behalten wir uns vor, Protokolle nicht \u00f6ffentlich zu machen. \u00dcber manches redet es sich anders (oder gar nicht), wenn cis M\u00e4nner anwesend sind (oder danach die Protokolle kommentieren) \u2013 ebenso wie es sich \u00fcber manche Themen vor und mit den Chef:innen schwierig sprechen l\u00e4sst.<\/p>\n<blockquote><p>Und jetzt reden wir die ganze Zeit von Feminismus (nicht von Frauenbewegung) und das auch mit Absicht, weil es in der von uns pr\u00e4ferierten Variante des Feminismus darum geht, dass letztlich alle unter den herrschenden Geschlechterverh\u00e4ltnissen leiden und ihre jeweils eigenen Forderungen und Ver\u00e4nderungsbed\u00fcrfnisse in diese Bewegung hineintragen sollen.<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">So wie es Interessengegens\u00e4tze zwischen Chef:innen und Arbeiter:innen gibt, gibt es auch welche zwischen FLINTA und cis M\u00e4nnern. Eigentlich eine sehr alte Erkenntnis, die aber dennoch manchmal f\u00fcr Besucher unserer Vortr\u00e4ge irritierend ist. Beide Gegens\u00e4tze sind nat\u00fcrlich starke Vereinfachungen der Realit\u00e4t und eher als Pole zu begreifen, da es sehr verschiedene Formen von Arbeitshierarchien, wie auch von Geschlecht gibt. Das ist einfach im kapitalistischen Patriarchat so, und zwar abgesehen davon, dass cis M\u00e4nner auch unter Geschlecht leiden, und davon, dass es auch nette und feministische cis M\u00e4nner gibt. Es gibt ja schlie\u00dflich auch nette Chef:innen und welche, denen Arbeitsrechte total wichtig sind, die vielleicht sogar drunter leiden, dass sie jemanden entlassen m\u00fcssen. Diese Analogie l\u00e4sst sich gut weiterspinnen und f\u00fchrt zu vielen spannenden Erkenntnissen \u2013 versucht es selbst mal :)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesen von uns selbst so gestalteten Strukturen versuchen wir, Arbeitskampfformen aus m\u00e4nnlich dominierten Lohnarbeits-Berufen auf weiblich dominierte Berufe bzw. unbezahlte Haus- und Sorgearbeit zu \u00fcbertragen oder neue zu erfinden. Dabei kommen umso sch\u00f6nere Ideen heraus, je mehr Menschen mitreden und je mehr Perspektiven diese haben. Also macht doch bitte mit!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser <a href=\"https:\/\/dd.fau.org\/2021\/02\/06\/aufruf-streik-am-8-maerz-2021-nicht-zurueck-zum-normalzustand\/\">Streikaufruf zum 8M 2021: Nicht zur\u00fcck zum Normalzustand!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir \u2013 die AG Feministische K\u00e4mpfe der FAU Dresden \u2013 wurden angefragt, ob wir f\u00fcr diese Ausgabe der GWR einen Artikel schreiben. 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