{"id":24685,"date":"2021-03-29T10:30:08","date_gmt":"2021-03-29T08:30:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2021\/03\/die-rolle-der-gewaltlosigkeit-in-der-sozialistischen-praxis\/"},"modified":"2021-05-06T16:37:29","modified_gmt":"2021-05-06T14:37:29","slug":"die-rolle-der-gewaltlosigkeit-in-der-sozialistischen-praxis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2021\/03\/die-rolle-der-gewaltlosigkeit-in-der-sozialistischen-praxis\/","title":{"rendered":"Die Rolle der Gewaltlosigkeit in der sozialistischen Praxis"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-24865 alignleft\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Gewaltlosklein.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"297\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Gewaltlosklein.jpg 200w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Gewaltlosklein-101x150.jpg 101w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Am 10. Februar 1930 fand in Haarlem ein Studienwochenende der Jongeren Vredes Actie (JVA, Jugendliche Friedensaktion) statt. Das Thema lautete \u201eGewalt und Gewaltlosigkeit im Kampf f\u00fcr den Sozialismus\u201c. Referent*innen waren der Sozialdemokrat Johan Valkhoff mit dem Thema \u201eMarxismus, Gewalt und Klassenkampf\u201c und Henriette Roland Holst. Sie referierte unter dem Thema \u201eIst Gewalt im Kampf f\u00fcr eine sozialistische Gesellschaft abzulehnen?\u201c \u00dcber die Beweggr\u00fcnde, die zu dieser Konferenz und den Einladungen f\u00fchrten, ist heute Konkretes nicht mehr in Erfahrung zu bringen. Wie es scheint, entsprangen sie den Bed\u00fcrfnissen einiger ma\u00dfgeblicher Mitglieder der JVA. F\u00fcr Henriette Roland Holst waren diese Kontakte mehr als zuf\u00e4llig. Ihre politische Ansprache richtete sich zunehmend an die Jugend, weil diejenigen den Sieg davontragen w\u00fcrden, die die Jugend f\u00fcr sich gewinnen w\u00fcrden.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Erfahrungen der Russischen Revolution<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Datum ihres Kontaktes mit der JVA hat f\u00fcr den geistigen Weg von Henriette Roland Holst insofern Bedeutung, als dass zu dieser Zeit die Herausbildung eines neuen Verst\u00e4ndnisses von Sozialismus als theoretisches Problem abgeschlossen war und nun eine Phase einsetzte, in der sie sich st\u00e4rker mit Fragen der Umsetzung des neuen Sozialismus auseinandersetzte. Welche Handlungsmuster, welche Aktionsformen waren dem neuen Sozialismus ad\u00e4quat? H. Roland Holst verfolgt bei der Antwort auf diese Fragen einen deutlichen lerntheoretischen Ansatz, den sie zun\u00e4chst bei einer erneuten Kritik der Gewalt beim Aufbau des Sozialismus anlegt. Die Wirkungen von Gewalt leitet sie dabei anhand der Erfahrungen der Russischen Revolution ab, wobei sie bewusst die Fragen au\u00dfer Acht lassen will, ob diese Gewaltanwendungen notwendig waren oder nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eSie (die sozialistische Bewegung, d.V.) hat zum ersten Mal in der Geschichte die Erfahrung gemacht, wie Gewalt in den H\u00e4nden einer siegreichen Arbeiterklasse, systematisch und \u00fcber einen langen Zeitraum hin angewendet, wirkt, welche Wirkungen die Gewaltanwendung in den verschiedensten Hinsichten hat.\u201c H. Roland Holst unterscheidet drei Wirkungsebenen, die der Betroffenen, die der Anwendenden und die der breiten Massen.<br \/>\nIm ersten Fall erscheinen ihr die Chancen, dass Menschen, denen man mit Gewalt begegnet, sich f\u00fcr neue Produktions- und Lebensformen gewinnen lassen, \u00e4u\u00dferst gering. Aus diesem Umstand erkl\u00e4rt sie die Verbitterung gegen\u00fcber und die Entfremdung von der Revolution. Bei denen, die Gewalt anwenden, sieht sie die Gefahr des Zugzwangs, immer wieder von Neuem die Notwendigkeit von Gewaltanwendung herausstellen zu m\u00fcssen und auch neue Situationen in diesem Sinne zu interpretieren. Allein die Annahme von Gewalt schr\u00e4nkt die Handlungsm\u00f6glichkeiten und das Offensein f\u00fcr Alternativen ein. Die Gewaltanwendung t\u00f6tet schlie\u00dflich nicht nur das k\u00f6rperliche Leben, sondern bei den Massen auch das geistige und seelische, die Voraussetzung einer jeden Revolution. Jede Anwendung von Gewalt wird zur Gewohnheit und schafft sich die Voraussetzungen ihrer Anwendung immer wieder selbst.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Weder \u201eHypnose der Legalit\u00e4t\u201c noch \u201eHypnose der Gewalt\u201c<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Beispiel f\u00fcr mangelndes alternatives Bewusstsein f\u00fchrt H. Roland Holst an anderer Stelle die Vernachl\u00e4ssigung der Massenstreikidee an. Es gibt in den 1920er-Jahren nur noch zwei Beispiele f\u00fcr Massenstreiks, den Streik gegen den Kapp-Putsch 1920 und den Bergarbeiterstreik 1926 in England. Zwar gesteht sie um 1930 herum zu, dass auch die \u00f6konomische Krise die M\u00f6glichkeiten des Massenstreiks beeintr\u00e4chtigt. Aber die Hauptursache daf\u00fcr, dass der Streik, wie sie in Anlehnung an Rosa Luxemburg formuliert, nicht mehr als Bewegungsform der proletarischen Revolution begriffen wird, liegt ebenso in der Hypnose der Legalit\u00e4t auf Seiten der Sozialdemokratie begr\u00fcndet wie in der Hypnose der Gewalt bei den Bolschewist*innen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eSolange von den zwei gro\u00dfen Fl\u00fcgeln der Bewegung der eine mehr oder weniger befangen ist durch die parlamentarischen, gesetzlichen Kampfformen und der andere durch gewaltsame, kann man seine Kraft nicht wirklich, geistig und organisatorisch, auf den Streik in seinen verschiedenen Formen konzentrieren.\u201c<br \/>\nHenriette Roland Holst gesteht zu, dass im Befreiungskampf der Arbeiterklasse gewisse Formen von Gewalt unvermeidlich sein m\u00f6gen, aber diese Einsch\u00e4tzung k\u00f6nne nicht ausschlaggebend f\u00fcr die Strategie sein: \u201eEs ist viel besser anzunehmen, dass jegliche Gewalt vermieden werden kann, und darauf die Taktik einzustellen, als von vorneherein anzunehmen: In der folgenden Revolution wird in jedem Fall Gewalt gebraucht werden m\u00fcssen. Denn wenn wir das annehmen, dann richten wir uns auch darauf ein, dann orientieren wir uns danach.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihre Forderung begr\u00fcndet sie mit einem Argument aus dem Zusammenhang der Ziel-Mittel-Relation: \u201eWas wir uns vergegenw\u00e4rtigen m\u00fcssen, ist dies, dass die Zukunft durch das Heute bestimmt wird. Wie die folgende Revolution sein wird, welche Formen sie annehmen wird, welche Ergebnisse sie haben wird, das wird jetzt bestimmt und das h\u00e4ngt von uns ab, von dem, was wir hier heute beschlie\u00dfen. Und von dem, was wir morgen tun werden.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber was zuk\u00fcnftig getan wird, will sie nicht durch irgendwelche Umst\u00e4nde bestimmt sein lassen, denn: \u201eDie \u201aUmst\u00e4nde\u2018 k\u00f6nnen uns nicht ein Mittel aufzwingen, wenn wir es nicht gebrauchen wollen.\u201c Allerdings steht der Vermeidung von Gewalt insbesondere der Umstand entgegen, dass deren Anwendung viel leichter ist als gewaltlose Aktivit\u00e4t. In deutlicher Analogie zum Begriff der gewaltlosen Aktivit\u00e4t formuliert Henriette Roland Holst als neue Kampfmethode den Terminus des \u201esozialistischen Aktivismus\u201c, der jenseits vom Glauben an Putsche und Gewalt, aber auch jenseits der \u00dcbersch\u00e4tzung des Parlamentarismus, des Stimmzettels und des V\u00f6lkerbundes angesiedelt ist.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Zwei Elemente des \u201eSozialistischen Aktivismus\u201c<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der sozialistische Aktivismus hat zwei Elemente, das des \u00e4u\u00dferen Kampfes und das der gesellschaftlichen Umgestaltung im engeren Sinn. (\u2026) In Zeiten st\u00e4rkerer gesellschaftlicher Bewegungen, im Falle von Gefahren f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung, wenn Rechte und Freiheiten eingeschr\u00e4nkt zu werden drohen, sind andere Aktionen anzuwenden: \u201eDer Boykott, der Streik, das Errichten neuer Organe, die sich den alten entgegenstellen, wie Arbeiterr\u00e4te.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihre These, die Sache des Sozialismus k\u00f6nne nur gewinnen, wenn sie vom Glanz des Ziels durchzogen sei, fundiert sie dann mit der Einf\u00fchrung der Idee des formgebenden Sozialismus, was \u2013 in neuerem Vokabular \u2013 Rolleninnovation, das Entwickeln gesellschaftlicher Einrichtungen mit sozialistischem Zuschnitt, meint. H. Roland Holst umschreibt den Begriff als den Weg der sozialistischen Lebensbildung, als das Ausf\u00fcllen des Lebens im sozialistischen Sinn und nennt als beispielhafte Aktionen das Errichten von Konsumgenossenschaften, von Gemeinschaftseinrichtungen, von Bildungseinrichtungen und neuen Formen der Erziehung. Formgebender Sozialismus hei\u00dft Transformation des Lebensstils.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Idee des sozialistischen Aktivismus von H. Roland Holst treffen wir auf ein erstes Konzept einer gewaltlosen sozialistischen Gesellschaftsver\u00e4nderung. Aufschlussreich erscheint schlie\u00dflich noch die Bibliographie, die sie dem Vortrag anf\u00fcgt. Neben ihren eigenen Schriften verweist sie auf Leo Tolstoi, auf Gustav Landauers \u201eAufruf zum Sozialismus\u201c (1911), auf Leonhard Ragaz\u2018 \u201eSozialismus und Gewalt\u201c (1916\/17), auf J. Ramsay McDonalds \u201eParliament and Revolution\u201c (1919), auf Clara Meyer-Wichmanns \u201eMens en Maatschappij\u201c (\u201eMensch und Gesellschaft\u201c, 1922), auf das Buch \u201eDie sittliche Idee des Klassenkampfes\u201c (1926) von Eduard Heimann, auf Hendrik de Mans \u201eDe Psychologie van het Socialisme\u201c (1927), auf den von Franz Kobler im Auftrag der War Resisters\u2019 International (WRI) herausgegebenen Sammelband \u201eGewalt und Gewaltlosigkeit. Handbuch des aktiven Pazifismus\u201c (1928), auf Gandhis Autobiographie \u201eMy experiments with truth\u201c (1927\/29), auf Paul Tillichs 1930 erschienenes Buch \u201eReligi\u00f6se Verwirklichung\u201c und schlie\u00dflich auf Arthur Feilers \u201eDas Experiment des Bolschewismus\u201c aus dem Jahre 1930.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Wie die folgende Revolution sein wird, welche Formen sie annehmen wird, welche Ergebnisse sie haben wird, das wird jetzt bestimmt und das h\u00e4ngt von uns ab, von dem, was wir hier heute beschlie\u00dfen. Und von dem, was wir morgen tun werden.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwei Missverst\u00e4ndnissen im Zusammenhang mit der gewaltlosen Gesellschaftsver\u00e4nderung tritt H. Roland Holst in der Folgezeit immer wieder entgegen. Zum einen der Auffassung, Gewaltlosigkeit sei eine passive Haltung, sowie der damit verbundenen Meinung, Gewaltlosigkeit sei eine Besonderheit des asiatischen Kulturkreises. Sie tut das in sehr differenzierender Weise, wie ihr Vorwort zu einem 1931 erschienenen Buch von Raghu Vira, \u201eUit de praktijk der geweldloosheid\u201c (\u201eVon der Praxis der Gewaltlosigkeit\u201c) zeigt. Hier diskutiert sie die Frage nach der Bedeutung der Kampfesweise des zivilen Ungehorsams in Indien f\u00fcr den sozialistischen Kampf in Europa. Im zivilen Ungehorsam sieht sie einen m\u00f6glichen Bestandteil des Kampfes f\u00fcr die neue sozialistische Gesellschaft, den sie hier noch einmal charakterisiert: \u201eN\u00f6tig ist ein allgemeiner Widerstand der arbeitenden Massen (Arbeiter, Bauern, neuer Mittelstand) gegen den imperialistischen Kapitalismus (Geld-, \u2028Kolonial-, Gro\u00dfindustrie-, Trans-\u2028portkapital). Ein scharfer unvers\u00f6hnlicher Widerstand ist notwendig; eine angreifende, keine verteidigende Aktivit\u00e4t \u2013 so wie sie die Sozialdemokratie verk\u00f6rpert. Eine nichtgewaltt\u00e4tige Aktivit\u00e4t \u2013 keine gewaltsame wie bei den Kommunisten. Auch eine aufbauende, nicht nur eine zerst\u00f6rende, wie der Generalstreik der Syndikalisten. Eine Aktivit\u00e4t, die sich ihrer Mittel aus der Sph\u00e4re des sozialistischen Endziels bedient.\u201c<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Das Verdienst des Syndikalismus<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Syndikalist*innen billigt sie an anderer Stelle \u00fcbrigens zu, dass sie mit der Idee des Generalstreiks, der westlichen Form des Non-Kooperations-Gedankens, zum ersten Mal die Perspektive des revolution\u00e4ren Kampfes von der blutigen Gewalt gel\u00f6st hatten, wobei sie, was zul\u00e4ssig erscheint, den Einfluss von Georges Sorel recht niedrig ansetzt. Die Gleichsetzung von gewaltlosem mit passivem Widerstand r\u00fchrt nach Meinung von H. Roland Holst von der typisch westlichen Geisteshaltung her, Tatkraft mit Aggressivit\u00e4t zu identifizieren. (&#8230;) Durch den zivilen Ungehorsam in Indien sieht H. Roland Holst ihre Auffassung best\u00e4tigt, dass die wirksame gesellschaftliche Kraft die Idee ist, von der die Taktik als Folge abgeleitet wird. Ihr Verst\u00e4ndnis von gesellschaftlichen kausalen Mechanismen belegt sie an diesem Beispiel erneut. Kausalit\u00e4t ist nicht eine absolute, sondern eine \u201esich beziehende Kategorie\u201c, insoweit n\u00e4mlich \u201ealle Teile eines sozialpsychologischen Ganzen in einem Verh\u00e4ltnis von wiederkehrenden funktionalen Abh\u00e4ngigkeiten stehen\u201c. So wirkt auch die \u201eKampfesweise ebenso auf das Prinzip (&#8230;) wie das Prinzip auf die Kampfesweise\u201c. Den praktischen Ansatz f\u00fcr die neue Kampfesweise sieht sie in Europa in der Kriegsdienstverweigerung begr\u00fcndet, die theoretisch mittlerweile weiterentwickelt werde zur Arbeitsverweigerung. \u201eSie k\u00f6nnte sich sowohl gegen die Ausbeutung in ihren verschiedenen Formen richten wie gegen die Unterdr\u00fcckung der Gedanken, gegen Kolonialpolitik und Kriegsgefahr.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der umfassende Anspruch von H. Roland Holst zeigt sich hier durch die wirklichen Verh\u00e4ltnisse reduziert auf das Ankn\u00fcpfen an die gegebenen antimilitaristischen Traditionen. Das erscheint nicht zuf\u00e4llig. Das antimilitaristische Lager wurde seit dem Beginn der 1930er-Jahre sinnf\u00e4llig zu der alleinigen wirklichen oppositionellen Kraft gegen Imperialismus, Militarismus und Faschismus, die selbstverst\u00e4ndlich vielf\u00e4ltig aufeinander bezogen waren. F\u00fcr die holl\u00e4ndische Sozialistin wurde es zum Ziel, den Kampf um die Umbildung der Gesellschaft im sozialistischen Sinn zu verbinden mit dem Kampf um den Frieden. All jene Aktionsformen, die Henriette Roland Holst 1930 in ihrem Konzept sozialistischer Gesellschaftstransformation aufzeigt, sind f\u00fcr sie wenige Jahre sp\u00e4ter die angemessenen Mittel im Kampf gegen den Faschismus. Insbesondere von einer sinnvollen Kombination von Streiks, Arbeitsverweigerung und Boykott verspricht sie sich eine erfolgreiche Abwehr faschistischer Tendenzen. Aber nicht nur das. Diese Aktionsmittel seien auch geeignet in der Auseinandersetzung mit reaktion\u00e4ren Regierungen und fremden M\u00e4chten, die ein Land \u00fcberw\u00e4ltigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 10. Februar 1930 fand in Haarlem ein Studienwochenende der Jongeren Vredes Actie (JVA, Jugendliche Friedensaktion) statt. 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