{"id":24688,"date":"2021-03-29T10:30:09","date_gmt":"2021-03-29T08:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2021\/03\/sprachgebrauch-im-exil\/"},"modified":"2021-09-06T14:13:07","modified_gmt":"2021-09-06T12:13:07","slug":"sprachgebrauch-im-exil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2021\/03\/sprachgebrauch-im-exil\/","title":{"rendered":"Sprachgebrauch im Exil"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Gefl\u00fcchtete, die im Exil angekommen sind, leben in einer Art Durchgangsstadium. Wer im Exil lebt, will vielleicht irgendwann einmal wieder zur\u00fcck. Der anarchistische Autor B. Traven ist schlie\u00dflich in Mexiko geblieben. Aber hatte er von Anfang an vor, zu bleiben?<br \/>\nZun\u00e4chst konnte er als Aktivist der M\u00fcnchener R\u00e4terepublik am ersten Mai 1919 gerade noch einem Erschie\u00dfungskommando der Rechten entkommen. Es wurde nach ihm gefahndet und die Motivation, unterzutauchen und Deutschland \u2013 sp\u00e4ter Europa \u2013 zu verlassen, war somit akut gegeben. 1924 in Mexiko angekommen, wollte er dort zun\u00e4chst abwarten, um zu sehen, wie sich die Lage in Deutschland politisch weiter entwickeln w\u00fcrde, um bei der n\u00e4chsten Gelegenheit wieder zur\u00fcck zu kehren? Er blieb aber und hatte mit seinen mexikanischen Themen als vorgeblicher Autor nordamerikanischer Herkunft gro\u00dfen Erfolg. Sp\u00e4testens mit der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten 1933 erschien eine R\u00fcckkehr nach Deutschland auf unabsehbare Zeit obsolet. Er war sich \u00fcber die dortige Lage f\u00fcr Menschen wie ihn im Klaren, besonders nach Besetzung seines Verlages \u2013 der B\u00fcchergilde Gutenberg \u2013 durch SA-Horden und den B\u00fccherverbrennungen. Mit der Ausbreitung des Nazimachtbereichs im Zuge des Zweiten Weltkrieges brach ihm auch noch der deutschsprachige Markt nach und nach weg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ebenso aus Deutschland stammende Philosophin Hannah Arendt hat mit ihrer Schrift \u201eElemente und Urspr\u00fcnge totaler Herrschaft\u201c ((1)) eine Totalitarismuskritik vorgelegt, die in ihrer Vehemenz gegen rechten und linken Autoritarismus durchaus von Libert\u00e4ren geteilt werden kann. Sie war schon fr\u00fch vielsprachig und lernte Griechisch, Latein und Franz\u00f6sisch in der Schule. Englisch lernte sie erst, nachdem sie 1941 als J\u00fcdin vor den Deutschen aus Frankreich in die USA fl\u00fcchten musste. Sie blieb bis ans Lebensende in den Vereinigten Staaten. F\u00fcr sie war Englisch die Sprache des Exils, die ihr bei ihrer Ankunft noch recht fremd war und die erst gelernt werden musste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele ihrer Werke liegen auf Deutsch und Englisch vor. Sie wurden von ihr nicht \u00fcbersetzt, sondern jeweils noch einmal neu geschrieben. Sprachen waren f\u00fcr sie kein pures Ausdrucksmittel sondern pr\u00e4gend f\u00fcr das Denken. Einen philosophischen Gedanken auszudr\u00fccken bzw. zu denken, fiel ihr leichter auf Deutsch als auf Englisch oder Franz\u00f6sisch. Diese Sprachen \u2013 so meinte sie \u2013 eigneten sich besser, politisches Denken auszudr\u00fccken. Deshalb wollte sie als Philosophin die deutsche Sprache auch im Exil nicht aufgeben. Sie bewegte sich zwischen den Sprachen jahrelang hin und her: Politische Gedanken auf Englisch, philosophische auf Deutsch. Es gibt Beispiele, wie sie dieselben Tatbest\u00e4nde auf Deutsch doppelt so lang ausgedr\u00fcckt hat, wie auf Englisch. In beiden Texten steht dasselbe und doch etwas Anderes. Der deutsche Text ist mit Ankl\u00e4ngen deutscher Metaphorik aufgeladen, die Hannah Arendt immer im Hinterkopf hatte. \u00dcberhaupt zog sie in ihrer Arbeit internationale Literatur heran, und die entsprechenden Textpassagen wurden in den Originalsprachen in ihr englischsprachiges Werk eingearbeitet. In der Einsprachigkeit sah sie sogar eine Gefahr. Pluralit\u00e4t der Menschen ohne Vielfalt der Sprachen war ihr undenkbar. Nur so sei eine vielf\u00e4ltige Denkweise \u00fcberhaupt m\u00f6glich. Meisterhaft schrieb sie in beiden Sprachen, f\u00fcr sie war Einsprachigkeit die \u201ek\u00fcnstlich gewaltsame Vereindeutigung des Vieldeutigen\u201c, also dem zeitgem\u00e4\u00dfen Denken nicht angemessen. ((2))<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So eindeutig klar die Entscheidung Hannah Arendts, die deutsche Sprache auch im Exil in ihrer Arbeit und ihrem Werk weiter zu verwenden, so scheinbar unklar ist bei B. Traven die Wahl der Sprachen im Sinne einer Verschleierung und Vieldeutigkeit. Schon zu Beginn seines zweiten Lebensabschnittes 1907 (Identit\u00e4tswechsel von Max Feige zu Ret Marut ((3))) wollte er als Amerikaner gelten und hatte gegen\u00fcber deutschen Meldebeh\u00f6rden angegeben, Ret Marut zu hei\u00dfen und als Sohn von William und Helene Marut, geborene Ottarent, 1882 in San Francisco geboren zu sein. Auch gab er im Fr\u00fchjahr 1916 im Einwohnermeldeamt in M\u00fcnchen an, aus San Francisco zu stammen. ((4)) Seit 1924 in Mexiko, f\u00fchrte Ret Marut den Namen B. Traven und seine Notizen auf Englisch. \u201eThe Bavarian of Munich is dead\u201c, schrieb er am 26. Juli 1924 in sein Tagebuch. ((5)) Er wollte als Amerikaner gelten, sprach fortan Englisch und lernte Spanisch (beides sprach er mit hartem deutschem Akzent). ((6)) Er versuchte zun\u00e4chst auch, als englischsprachiger Schriftsteller in den USA zu re\u00fcssieren, bot dort Texte an, aber ohne Erfolg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hatte er schon fr\u00fchzeitig eine gezielte Migration nach Mexiko geplant, noch bevor \u00fcberhaupt eine \u00e4u\u00dferliche Notwendigkeit gegeben war? In der deutschsprachigen anarchosyndikalistischen Presse, in der auch Ret Maruts Zeitschrift \u201eDer Ziegelbrenner\u201c annoncierte, erschienen seit 1912\/13 Berichte \u00fcber die mexikanische Revolution. Um 1919\/20 steigerten sich diese zu immer faszinierenderen Geschichten ((7)). Zu nennen w\u00e4ren mehrere Artikel in \u201eDer Freie Arbeiter\u201c, z.B. 1913 in Nr. 32: \u201eDie anarchistische Bewegung in Mexiko\u201c, \u00fcbernommen vom Blatt \u201eWohlstand f\u00fcr alle\u201c in Wien, oder 1920 \u201eDie kommunistische Anarchie in Mexiko\u201c in \u201eErkenntnis und Befreiung\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Laut Augustin Souchy, selbst Anarchist und politischer Migrant im mexikanischen Exil, sahen politische und soziale Emigranten im nachrevolution\u00e4ren Mexiko \u201eein Freiheits- und Wohlstandsparadies\u201c ((8)). Mexiko \u00f6ffnete sich in erster Linie f\u00fcr Migranten aus Spanien, nach der Niederlage der Republik 1939\/40, und eher z\u00f6gerlich f\u00fcr Linke, die wegen der restriktiven Asylpolitik der USA dorthin ausweichen mussten. F\u00fcr deutschsprachige Migranten war Mexiko erst ab 1938 ein nennenswertes Exilland, im Gegensatz zu Brasilien, Argentinien und Chile, wo, neben vergleichsweise wenigen emigrierten Juden und Antifas, angestammte deutsche Minderheiten dominierten. Diese konnten leicht vom Nationalsozialismus indoktriniert werden, da sie traditionell nationalistisch orientiert waren. In Mexiko hingegen spielten, aufgrund der erst sp\u00e4ten Einwanderungswelle, haupts\u00e4chlich deutsche und \u00f6sterreichische (einige Hundert ((9))) Antifaschist*innen eine Rolle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst als Fl\u00fcchtling des Republikanischen Spanien mit spanischer Staatsb\u00fcrgerschaft gelangte Souchy ab 15.4.1942 nur unter schwierigsten Umst\u00e4nden nach Mexiko. ((10)) Er beabsichtigte, in Acapulco Kontakt zu Traven aufzunehmen: vergeblich. Ein Brief an ihn blieb unbeantwortet, obwohl Souchy ihn seinerzeit an seinen Verleger in Stockholm \u2013 Axel Holmstr\u00f6m \u2013 vermittelt hatte. Ein Indiz f\u00fcr Souchy, dass Traven seine Anonymit\u00e4t und wahre Identit\u00e4t unbedingt wahren wollte. Souchy berichtete im K\u00fcnstlercaf\u00e9 \u201eTupinamba\u201c einmal, als das Gespr\u00e4ch auf Traven kam, dass dieser in Deutschland mit Ret Marut identifiziert worden sei. Er berichtet dort auch, dass Traven als \u201eStaatsgegner\u201c die Entgegennahme eines Ordens beim mexikanischen Pr\u00e4sidenten, als Anerkennung f\u00fcr seine Mexikob\u00fccher, verweigert habe. ((11))<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Traven hielt sich in Mexiko von den deutschsprachigen Migranten (Egon Erwin Kisch, Anna Seghers, Alexander Abusch, Bruno Frei, Ludwig Renn, Gustav Regler u.a.) und ihren Treffpunkten fern, erst recht, als sich mit der Gr\u00fcndung des \u201eHeinrich-Heine-Clubs\u201c und des \u201eLateinamerikanischen Komitees der freien Deutschen\u201c (Anfang 1943) sowie des Verlags \u201eEl Libro Libre\u201c (Auflagen der deutschsprachigen B\u00fccher immerhin 2.000 Expl.) die Dominanz der sowjetkommunistisch dominierten Gruppierungen in der Szene noch weiter verst\u00e4rkte. Zugleich war sein Status als Migrant aufgrund seiner politischen Haltung gegen\u00fcber der mexikanischen Revolutions-Regierung, die ihn aufgenommen hatte, unsicher. Zu diesem Zeitpunkt kann wahrscheinlich nicht mehr \u2013 wie im fr\u00fchen mexikanischen Werk \u2013 von einer \u00dcbereinstimmung Travens mit den politischen Zielen der selbst ernannten mexikanischen \u201eArbeiterregierungen\u201c ausgegangen werden. Die beiden letzten B\u00e4nde seines Caoba-Zyklus (\u201eDie Rebellion der Gehenkten\u201c und \u201eEin General kommt aus dem Dschungel\u201c) k\u00f6nnen auch als Kritik an den unerf\u00fcllten Versprechungen der mexikanischen Revolution gelesen werden. Traven war sich der Tatsache bewusst, dass seine Kritik f\u00fcr die Regierung auch ein Abschiebungsgrund als unerw\u00fcnschter Ausl\u00e4nder sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">B. Traven war in dieser Zeit als Autor nicht mehr so produktiv wie fr\u00fcher. Warum seine literarische Kreativit\u00e4t um 1940 scheinbar nachlie\u00df, wurde von manchen Biografen so interpretiert, als habe der alte Anarchist aus Entt\u00e4uschung \u00fcber die \u201einstitutionalisierte Revolution\u201c in Mexiko keinen Sinn mehr darin gesehen, weitere B\u00fccher zu schreiben. F\u00fcr einen Migranten wie Traven, der Schriftsteller war, spielte jedoch der fehlende Kontakt zur literarischen Sprache wahrscheinlich die entscheidende Rolle. Wie bei Hannah Arendt hie\u00df Exil, dass er mehrere Sprachen k\u00f6nnen musste \u2013 in seinem Fall Deutsch als Mutter- und Literatursprache, Englisch f\u00fcr seine offizielle Identit\u00e4t als Amerikaner, Spanisch als Alltagssprache im Ziel- und Gastland. Ab 1940 schrieb Traven seine sp\u00e4teren Geschichten f\u00fcr den amerikanischen Markt auf Englisch. Manche wurden ins Deutsche \u00fcbersetzt. \u201eAslan Norval\u201c (1960), sein letzter Roman, der auf Deutsch geschrieben wurde, galt nicht gerade als gro\u00dfer literarischer Wurf. Sein Deutsch verblasste inzwischen, sein Englisch und Spanisch wurden aber nie perfekt. Der Traven-Forscher Guthke bemerkt dazu, dass es sich um einen Autor handele, der \u201eweniger in als zwischen zwei Sprachen schreibt\u201c. ((12)) Es verwundert daher nicht, dass im Nachlass deutsch-englische und englisch-deutsche W\u00f6rterb\u00fccher gefunden wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Freiwillig und geplant oder durch die Umst\u00e4nde erzwungen, f\u00fcr seine Psyche muss jeder seiner Identit\u00e4tswechsel einen Stress bedeutet haben, der umso h\u00f6her gewesen ist, je weniger die Freiwilligkeit gegeben war. Max Feige (siehe Anm. 1), alias Ret Marut, alias B. Traven, wie viel Selbstverleugnung und psychische Not war auszuhalten, neben dem \u201eSpiel\u201c mit Identit\u00e4ten? Ebenso damit verbunden der Stress in Bezug auf die Wechsel der Sprachen (und damit auch kultureller Kompetenzen). Anders als bei Hannah Arendt, die sich klar zu ihrer sprachlichen Identit\u00e4t bekannt und mit ihr gearbeitet hatte, wurde Traven unsicher und es fiel ihm immer schwerer, sprachlich korrekte Texte zu abzuliefern. Er war nicht mehr zu hause in der einen und nicht recht zu Hause in der anderen Sprache und \u201elaufe sogar Gefahr, seinem eigenen Werk selbst fremd gegen\u00fcber zu stehen.\u201c ((13))<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach 1945 war es kein Thema mehr, zur\u00fcckzukehren, weil er inzwischen als B. Traven in Mexiko pers\u00f6nlich etabliert und weltweit ein Bestsellerautor geworden war. Auch hatte er hier privat sein Gl\u00fcck gefunden. Er lebte mit seiner mexikanischen Frau Rosa Elena Luj\u00e1n und ihren beiden T\u00f6chtern im eigenen Haus in Mexiko-Stadt. B. Traven hatte seine Lebensgef\u00e4hrtin autorisiert, nach seinem Tod die Identit\u00e4t mit dem deutschsprachigen Ret Marut \u00f6ffentlich zu machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gefl\u00fcchtete, die im Exil angekommen sind, leben in einer Art Durchgangsstadium. Wer im Exil lebt, will vielleicht irgendwann einmal wieder zur\u00fcck. Der anarchistische Autor B. Traven ist schlie\u00dflich in Mexiko geblieben. Aber hatte er von Anfang an vor, zu bleiben? 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