{"id":25876,"date":"2021-09-30T12:16:21","date_gmt":"2021-09-30T10:16:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/?p=25876"},"modified":"2021-10-25T11:59:22","modified_gmt":"2021-10-25T09:59:22","slug":"immer-teil-der-aktion-bei-der-gekocht-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2021\/09\/immer-teil-der-aktion-bei-der-gekocht-wird\/","title":{"rendered":"Immer Teil der Aktion, bei der gekocht wird"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Wer regelm\u00e4\u00dfig an Kongressen, mehrt\u00e4gigen Protesten und anderen Gro\u00dfveranstaltungen teilnimmt, kennt Le Sabot: Seit ihrem ersten Koch-Auftritt beim <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2015\/05\/kein-che-ist-nicht-in-unserer-mitte\/\">BUKO<\/a> 2007 haben sie an \u00fcber 170 antimilitaristischen und antirassistischen Camps, Antiglobalisierungs- und Klimaaktionstagen sowie an anarchistischen Buchmessen und Treffen international mitgewirkt und t\u00e4glich oft mehrere tausend Portionen ausgegeben. Dabei arbeiten sie sehr gerne mit anderen Aktionsk\u00fcchen wie den Maulw\u00fcrfen und Food4Action zusammen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Mehr als Essenszubereitung<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kochen ist f\u00fcr das Volxk\u00fcchen-Kollektiv weit mehr als die Zubereitung von Nahrung. Das politische Selbstverst\u00e4ndnis zeigt sich schon im Namen: \u201eLe Sabot\u201c ist die franz\u00f6sische Bezeichnung f\u00fcr den Holzschuh, das einzige Schuhwerk, das sich viele Arbeiter*innen fr\u00fcher leisten konnten. Um dem industriellen Ausbeutungsdruck etwas entgegenzusetzen, warfen sie die Holzpantinen in die laufenden Maschinen und verschafften sich so eine Pause \u2013 die Sabotage war geboren.<br \/>\nLe Sabot erkl\u00e4rt dazu in seinem deutschen Selbstverst\u00e4ndnis: \u201eWir finden es richtig und wichtig, Machtstrukturen anzugreifen und sich gegen Ausbeutung zur Wehr zu setzen. Das ist auf viele Arten m\u00f6glich; wir machen das, indem wir bei Treffen und Aktionen kochen. Aber wir wollen uns auch inhaltlich mit denjenigen auseinandersetzen, mit denen wir kochen, und nicht nur Infrastruktur zur Verf\u00fcgung stellen.\u201c<br \/>\nEin wichtiges Grundprinzip von Le Sabot ist der \u00f6kologische Ansatz, weshalb das Kollektiv vegan und mit regionalen, m\u00f6glichst fair produzierten Zutaten kocht und auch ansonsten auf die \u00d6ko-Bilanz achtet, beispielsweise durch m\u00f6glichst energiesparendes Kochen, eine wassersparende Sp\u00fclstra\u00dfe und den Verzicht auf unn\u00f6tige elektrische Ger\u00e4te.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Antikapitalistisches Selbstverst\u00e4ndnis<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenfalls zentral f\u00fcr das Selbstverst\u00e4ndnis ist der kollektive, antihierarchische und antikapitalistische Gedanke. Der Beitrag \u201eTe idealistisch bestaat niet\u201c (dt. \u201eZu idealistisch gibt es nicht\u201c), der im September 2013 auf dem \u201eKrantje Boord\u201c von Kritische Studenten Utrecht erschien, brachte das auf den Punkt:<br \/>\n\u201eWie kann mensch antikapitalistisch essen? Le Sabot betont immer wieder, dass es sich nicht um Gastronomie handelt. Sie sind nicht daf\u00fcr verantwortlich, dass du jeden Abend einen Teller mit Essen auf dem Scho\u00df hast \u2013 verantwortlich sind alle. Le Sabot ist eine so genannte Solik\u00fcche: Alle im Camp k\u00f6nnen beim Gem\u00fcseschneiden, Kochen oder Abwaschen helfen. Und wenn nicht genug Leute beim Kochen mithelfen, dann kann eben erst sp\u00e4ter gegessen werden.<br \/>\nFinanziert wird das Ganze durch freiwillige Spenden der Menschen, die mitessen. Le Sabot setzt einen Zielpreis von sieben Euro pro Tag fest, den du aber nicht einhalten musst. Wenn du mehr hast und mehr beitragen willst, kannst du das tun. Wenn du weniger oder gar nichts hast oder wenn du weniger beitragen willst, geht das auch. Normalerweise arbeitet diese K\u00fcche kostendeckend. Nat\u00fcrlich ist es nicht das Ziel, Gewinn zu machen. Wenn zuf\u00e4llig mehr Geld eingenommen als ausgegeben wird, wird der \u00dcberschuss f\u00fcr ein anderes politisches Projekt gespendet.\u201c<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Im Interview haben Aktivist*innen von Le Sabot einige Fragen beantwortet.<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>GWR: Wie seht ihr eure Rolle auf den zahlreichen Veranstaltungen, bei denen ihr kocht?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Le Sabot: Vor einigen Tagen erst habe ich mit einem Freund \u00fcber die Rolle von K\u00fcchen auf Aktionscamps gesprochen. In diesem Gespr\u00e4ch fiel mir wieder auf, wie wichtig es ist, dass wir KEIN Catering machen. Wir sind Teil von Aktionen und Bewegung. Damit machen wir nicht nur durch <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/03\/alle-gleich-oder-nicht-oder-doch\/\">Selbstorganisierung<\/a> die Welt sichtbar, die wir uns vorstellen, sondern wir erm\u00f6glichen es auch Leuten, sich aktivistisch zu organisieren oder organisiert zu bleiben, auch wenn sie vielleicht nicht in der \u201eersten Reihe\u201c stehen wollen oder k\u00f6nnen. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich war das der Grund, mit dem Kochen anzufangen. Dadurch, dass wir alle Aktivist*innen sind und uns auch gerne, nicht nur durch Kochen, an Aktionen beteiligen, konnte ich mich dann wieder mehr an konfrontative Situationen gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weil ihr so professionell und effektiv riesige Mengen an Essen zubereitet, halten euch viele f\u00fcr eine Art \u201elinken Catering-Service\u201c. Wie geht ihr damit um?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zus\u00e4tzlich zu dem, was bereits erw\u00e4hnt wurde, steht Le Sabot f\u00fcr mich f\u00fcr eine Gruppe von Leuten, die immer Teil der Aktion sind, bei der gekocht wird. Deshalb ist es wichtig, dass wir das K\u00fcchenkollektiv bei den Treffen der Aktionscamps vorstellen. Oft h\u00f6ren wir die Annahme, dass wir das Catering oder die Verpflegung gegen Bezahlung \u00fcbernehmen w\u00fcrden. Dies ist nicht der Fall. Wir unterst\u00fctzen ein Aktionscamp oder eine Organisation durch Kochen, so wie es andere Gruppen auf andere Weise tun, z. B. ein Rechtshilfeteam, ein Bauteam oder ein Hygieneteam.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie versucht ihr, den Wissens- und Erfahrungshierarchien zwischen den Beteiligten aktiv zu entgegenzutreten?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Austausch von Erfahrungen ist ein wesentlicher Bestandteil von Le Sabot. Wir versuchen immer, eine Aufgabe zu zweit zu erledigen (abwaschen, umr\u00fchren, Salat machen, Kaffee kochen, helfende H\u00e4nde koordinieren &#8230;), sodass wir voneinander lernen k\u00f6nnen. Wir versuchen auch allen, die bei uns kochen wollen, zu erkl\u00e4ren, wie die K\u00fcche funktioniert.<br \/>\nZum Schluss vielleicht noch eine Anekdote, die aufschlussreich ist. W\u00e4hrend einer Veranstaltung, bei der Le Sabot kochte, kam eine Person mehrmals in die K\u00fcche und fragte immer wieder, \u201ewer der Chef ist\u201c. Alle von uns sagten unabh\u00e4ngig voneinander und ohne den*die andere*n zu kennen, dass wir ohne Chef arbeiten w\u00fcrden. Der Betroffene empfand dies als l\u00e4stig, weil er jeden Tag eine andere Ansprechperson hatte und eigentlich mit \u201edem Chef\u201c sprechen wollte. Ich pers\u00f6nlich finde es gut, dass wir versuchen, so wenig hierarchisch wie m\u00f6glich zu arbeiten. Wir achten auch darauf, dass wir immer mit den Leuten, die morgens und abends kochen, den Tag besprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mit welchen Problemen seid ihr bei solchen Gro\u00dfveranstaltungen konfrontiert, und wie geht ihr damit um?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr mich ist ein Problem, dass wir als zentraler Teil der Camp-Infrastruktur immer eine gewisse Machtposition haben. Bei Konflikten wird fast immer die K\u00fcche aufgefordert, sich zu positionieren. Diese Positionierung zusammen mit der Machtposition fand ich immer problematisch und kompliziert. Nicht immer haben wir das gut gel\u00f6st, aber wir sind immerhin in einem kontinuierlichem Reflexionsprozess, finde ich.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Das Mindeste, was wir als Gruppe tun k\u00f6nnen, ist daf\u00fcr zu sorgen, dass es die notwendige Unterst\u00fctzung f\u00fcr Aktionen auch in Zukunft gibt und dass Leute jederzeit bei Le Sabot mitmachen k\u00f6nnen.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>K\u00f6nnt ihr ein paar Worte zu euren organisatorischen Abl\u00e4ufen und internen Diskussionen sagen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Struktur von Le Sabot ist darauf ausgerichtet, alle Aktivit\u00e4ten der K\u00fcche so transparent wie m\u00f6glich zu halten. Wir haben regelm\u00e4\u00dfige Treffen mit allen Leuten von Le Sabot, die sich aktiv an der K\u00fcche beteiligen wollen. Im Jahr 2017 dachten wir bei so einem Treffen, dass wir uns die Frage \u201eWas ist Le Sabot f\u00fcr dich?\u201c genauer ansehen sollten. Daraus ergab sich die Schlussfolgerung, dass wir als Kollektiv mehr darauf achten sollten, wie wir beispielsweise mit Hierarchien und allen Formen der Ausgrenzung, einschlie\u00dflich des <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/05\/gender-binaer-oder-queer\/\">Patriarchats<\/a>, umgehen wollen. Seit einigen Jahren arbeiten wir aktiv an diesem Thema und versuchen, neue Leute daf\u00fcr zu gewinnen. F\u00fcr mich war das eine sehr radikale Ver\u00e4nderung. Damit haben wir durchgesetzt, dass wir intern viel besser aufeinander achten und uns gegenseitig einbeziehen. Dadurch wurde uns auch unsere \u201eMachtposition\u201c gegen\u00fcber anderen Aktivist*innen und gegen\u00fcber anderen Organisationen viel bewusster.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Welche Ver\u00e4nderungen haben sich durch die Pandemie ergeben?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend der Covid-Monate war es schwierig, mit der K\u00fcche aktiv zu sein, aber w\u00e4hrend der letzten <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/09\/ende-gelaende-aktion-2020-im-rheinland\/\">Ende-Gel\u00e4nde-Aktion<\/a> im Juli 2021 in Norddeutschland wurde wieder deutlich, dass wir wirklich offen f\u00fcr neue Leute sind und sie direkt einbeziehen wollen, in allen Aspekten des Betriebs einer K\u00fcche. Die Tatsache, dass das K\u00fcchenkollektiv dazu in der Lage ist (trotz des Stresses, den 2.200 Aktivist*innen mit leeren M\u00e4gen bedeuten), ist f\u00fcr mich ein direktes Ergebnis der Beantwortung der Frage: Was ist Le Sabot f\u00fcr mich? F\u00fcr mich ist Le Sabot eine M\u00f6glichkeit, innerhalb der linksradikalen Bewegung aktiv zu sein und gleichzeitig die Ideale einer besseren (inklusiven) Gesellschaft in die Praxis umzusetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Viele Menschen aus eurem Kollektiv sind schon seit vielen Jahren regelm\u00e4\u00dfig bei Aktionen dabei, doch ihr habt auch immer wieder Wechsel. Wollt ihr dazu ein paar Worte sagen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch w\u00fcrde gerne \u00fcberall kochen, alle Aktivist*innen treffen, die Aktionen unterst\u00fctzen, unsere Ideen mit vielen Menschen teilen, mich inspirieren lassen und Anregungen geben, aber \u2013 ihr wisst, wie der Satz weitergeht \u2013 ich werde es nicht tun.\u201c Dieses Zitat zeigt sehr sch\u00f6n, was passiert, wenn sich pers\u00f6nliche Umst\u00e4nde \u00e4ndern. Pers\u00f6nliche Umst\u00e4nde, die langfristig das Mitkochen erschweren, z. B. die Pflege von Angeh\u00f6rigen, Krankheit oder kleine Kinder. Ich nenne diese Beispiele, da es Umst\u00e4nde sind, die ein Leben komplett ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Ich war selbst auch eine Zeitlang krank, und ihr k\u00f6nnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich Le Sabot vermisst habe. W\u00e4hrend meiner Krankheit hatte ich noch viel Kontakt zu den anderen, und nachdem ich wieder gesund war, konnte ich auch wieder voll mitmachen. Aber es war schwer, nicht tun zu k\u00f6nnen, was mir wichtig ist: Kochen auf Aktionen.<br \/>\nIch werde auch nie ein Gespr\u00e4ch vergessen, das ich vor ein paar Jahren mit jemandem aus der K\u00fcche hatte. Wir sa\u00dfen zusammen auf einer Bank, und die andere Person konnte durch pers\u00f6nliche Umst\u00e4nde nicht mehr so viel kochen. Ich fragte, was ich\/wir tun k\u00f6nnen. Unter Tr\u00e4nen bekam ich als Antwort: \u201eSorg daf\u00fcr, dass Le Sabot bestehen bleibt.\u201c Und das ist das Mindeste, was wir als Gruppe tun k\u00f6nnen: Daf\u00fcr sorgen, dass es die so notwendige Unterst\u00fctzung f\u00fcr Aktionen auch in Zukunft gibt und dass Leute jederzeit (wieder) bei Le Sabot mitmachen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Und noch eine Frage zum Abschluss: Wie w\u00fcrdet ihr die Besonderheit von Le Sabot charakterisieren?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Situation, die eine Vorstellung vom K\u00fcchenkollektiv vermittelt: 2012 war Le Sabot eine der internationalen Aktionsk\u00fcchen, die sich aktiv am Treffen zum Gedenken an 140 Jahre Saint-Imier beteiligten. Im Jahr 1872 fand in Saint-Imier in der Schweiz die Gr\u00fcndung der ersten anarchistischen Internationale statt. Aus diesem Anlass haben verschiedene Schweizer Gruppen ein weiteres internationales Treffen organisiert.<br \/>\nF\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2021\/03\/an-der-grenze\/\">Aktionsk\u00fcchen<\/a> war dieses Treffen eine Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennenzulernen und sich gegenseitig zu inspirieren. Bei der Auswertung dieses gro\u00dfen anarchistischen Treffens (es nahmen etwa 4.000 Leute teil) traten bemerkenswerte Unterschiede zwischen den K\u00fcchen zutage. Le Sabot entpuppte sich als \u00e4u\u00dferst funktionale Aktionsk\u00fcche. Das zeigt sich darin, dass mensch im Handumdrehen eine Menge Essen zur Verf\u00fcgung hat. Sowohl die Gestaltung der K\u00fcche als auch die Materialien (alle T\u00f6pfe mit einem Fassungsverm\u00f6gen von 100 Litern und mehr) vermitteln die Atmosph\u00e4re einer st\u00e4ndigen Krisensituation, in der in k\u00fcrzester Zeit eine gro\u00dfe Menge an Lebensmitteln ben\u00f6tigt wird. Die anderen Aktionsk\u00fcchen hatten ein Auge f\u00fcr ihre K\u00fcchendekoration (Tischdecken und \u00e4hnliches), sie achteten mehr auf Toppings und andere kleine Beilagen. Hier hat Le Sabot sicher etwas dazugelernt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wir bedanken uns f\u00fcr das Interview und w\u00fcnschen euch weiterhin erfolgreiche Aktivit\u00e4t als Aktionsk\u00fcchenkollektiv!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Text und Interview: Silke<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer regelm\u00e4\u00dfig an Kongressen, mehrt\u00e4gigen Protesten und anderen Gro\u00dfveranstaltungen teilnimmt, kennt Le Sabot: Seit ihrem ersten Koch-Auftritt beim BUKO 2007 haben sie an \u00fcber 170 antimilitaristischen und antirassistischen Camps, Antiglobalisierungs- und Klimaaktionstagen sowie an anarchistischen Buchmessen und Treffen international mitgewirkt und t\u00e4glich oft mehrere tausend Portionen ausgegeben. 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