{"id":26448,"date":"2021-12-20T19:08:49","date_gmt":"2021-12-20T17:08:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2021\/12\/coronaleugnerinnen\/"},"modified":"2022-01-25T01:18:13","modified_gmt":"2022-01-24T23:18:13","slug":"coronaleugnerinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2021\/12\/coronaleugnerinnen\/","title":{"rendered":"Coronaleugnerinnen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Seit Beginn der Corona-Pandemie spielen Frauen in den Protesten gegen die Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie eine zentrale Rolle. 2020 wurde im Rahmen des Forschungsprojekts \u201ePolitische Soziologie der Corona-Proteste\u201c ((1)) am Institut f\u00fcr Soziologie an der Universit\u00e4t Basel unter der Leitung von Prof. Dr. Oliver Nachtwey, Dr. Robert Sch\u00e4fer und Dr. Nadine Frei festgestellt, dass 60 % der Teilnehmenden an Protesten gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen Frauen ((2)) sind. Den Ergebnissen l\u00e4sst sich entnehmen, dass die Sorge um eigene Kinder, eine allgemeine Verschw\u00f6rungsmentalit\u00e4t und esoterisches Denken eine Rolle spielen. Generell wird bei rechten Einstellungen und rechten Handlungen seit einigen Jahren generell ein deutlicher Anstieg der Frauenquote beobachtet. ((3)) Die empirische Forschungslage der sehr heterogenen Bewegung um die Corona-Proteste ist bisher d\u00fcnn, dennoch wirft dieser Artikel einen Blick auf \u201eweibliche\u201c ((4)) Geschlechtsspezifika, die in den so genannten Corona-Protesten auftreten, und stellt diese in ideologischen Kontinuit\u00e4ten dar.<br \/>\nSozialpsychologisch betrachtet stellt sich die Frage, ob bestimmte Bed\u00fcrfnisse in der Bewegung gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen bei Frauen st\u00e4rker befriedigt werden als bei M\u00e4nnern und um welche es sich dabei handelt. ((5))<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Frauensache?<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige Frauen hatten medial gro\u00dfe Reichweite als Identifikationsfiguren der <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/10\/querdenker-demos-in-schwarz-weiss-rot\/\">Corona-Proteste<\/a> erlangt. Im Vorlauf zu diesem Artikel wurden mehrere Frauen, die medial eine wichtige Rolle in der Corona-Protestbewegung eingenommen haben, systematisch untersucht und analysiert. Die Erkenntnisse flie\u00dfen beispielhaft ein. Eva Herman beispielsweise, die als \u201eIkone der Verschw\u00f6rungsszene\u201c ((6)) betitelt wurde, betreibt einen Telegram-Kanal mit 181.675 Follower:innen. ((7)) Zum Vergleich: Der Kochbuchautor Attila Hildmann hat lediglich 88.479 (Mai 2021). Hermans Telegram-Kanal zeichnet sich durch einen parasozialen Charakter aus. Herman betont ihren christlichen Glauben, gibt sich privat, zeigt Abendgebete und Bilder aus ihrem Garten. Die Follower:innen k\u00f6nnen sich ihr nahe f\u00fchlen, w\u00e4hrend sie Nachrichten weiterleitet und dabei einen wissenschaftlichen, investigativen Eindruck wahrt.<br \/>\nDass die Betonung der Mutterrolle ein zentrales Thema ist, deckt sich auch mit den Ergebnissen der Studie aus Basel. Der Schutz von Familie und Kindern geht mit der Identifikation eines mystifizierten Bildes der Mutter einher. Beispielsweise Carola Javid-Kistel, die als \u201eprominente Szene\u00e4rztin\u201c gilt, identifiziert sich stark mit einer Mutterrolle und instrumentalisiert diese f\u00fcr politische Ziele. Es geht dabei mehr um die Bek\u00e4mpfung einer Bedrohung von au\u00dfen als um tats\u00e4chliche Bed\u00fcrfnisse oder W\u00fcnsche von Kindern. In diese Inszenierung ist ein aggressiver Wunsch nach Handlungsmacht integriert in der Form, Kinder, Familie und Volk sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Dieses aktive Greifen nach Macht k\u00f6nnte als Emanzipationsstreben gedeutet werden. In diesem Streben steckt allerdings auch der regressive Wunsch nach R\u00fcckkehr in einen imaginierten statischen Ursprungszustand eindeutiger Geschlechterverh\u00e4ltnisse: Mann und Frau.<br \/>\nMargarete Schl\u00fcter sieht in dem Artikel \u201eWir sind tief verwurzelt mit der Erde\u201c auf der Seite des Magazins \u201eDer rechte Rand\u201c ((8)) die Motivation von Frauen in der <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2020\/12\/corona-leugnung-und-neue-rechte\/\">Coronaleugner:innen<\/a>-Szene ma\u00dfgeblich darin, dass sich Frauen durch viele Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie an ihren traditionell-patriarchal zugeschriebenen Pflichten als Frau gehindert sehen. Beispielsweise die Sorge um die Familienangeh\u00f6rigen, aber auch die Wahrung einer Reinheit und Naturverbundenheit, die in esoterischen Ideologien der Frau zugeschrieben werden. Schl\u00fcter spricht von einer Verteidigung der privaten Sph\u00e4re, die weitestgehend der \u201eweiblichen Verantwortung\u201c zugeschrieben wird. Die Frauen wollen den ihnen zugeordneten Bereich vor den scheinbar unnat\u00fcrlichen Eingriffen des Staates verteidigen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Rechtsextremismus<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits vor der Corona-Pandemie ist die Quote der rechten Akteurinnen signifikant angestiegen. ((9)) Mit dem Coronavirus kam ein Thema dazu, das den Zulauf erleichterte, weil es Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr typisch \u201eweibliche\u201c Themen bot. Herman beispielsweise begann sich vor mehr als einem Jahrzehnt zu radikalisieren. Bereits vor der Corona-Protestbewegung galt sie als Galionsfigur der rechten und extrem rechten Szene f\u00fcr Mutterschaft.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Antisemitische Elemente sind konstitutiv f\u00fcr das Weltbild, das in der Corona-Protestbewegung bei allen Differenzen einen zentralen Bezugspunkt darstellt.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine neuere Studie zu den \u201eQuellen des \u201aQuerdenkertums\u2018\u200a\u201c, ((10)) ebenfalls vom Forscher:innen-Team um Prof. Dr. Oliver Nachtwey und Dr. Nadine Frei, stellt fest, dass es sich um Bewegungen handelt, die teilweise eher von links kommen, sich aber nach rechts bewegen. So sind die Verwebungen mit der rechten Szene und extrem rechten Einstellungen immer wieder zu markieren und deutlich herauszuarbeiten, um einen Rechtsruck wenigstens sichtbar zu halten. Erica Zingher warnt in ihrer taz-Kolumne, dass ein Gew\u00f6hnungseffekt bez\u00fcglich Querdenker:innen und Coronaleugner:innen eingetreten sei. ((11)) Auch Linken-Bundesvize Martina Renner \u00e4u\u00dfert, es habe eine \u201efatale Verharmlosung der Coronaleugner*innen\u201c gegeben. ((12)) Ein Moment, das h\u00e4ufig innerhalb der politischen Ansichten zu finden ist, ist die Bereitschaft zu Shoah- und Holocaust-Relativierungen als Argumentationsinstrument.<br \/>\nKurt M\u00f6ller, Rechtsextremismusforscher, analysiert die Rollen und Funktionen von Frauen in der rechten Szene. Dabei bekleiden sie meistens eher Randpositionen, diese sind aber von wichtiger Bedeutung. ((13)) Sie haben Aufgaben der Vernetzung, der Kommunikation und Organisation und schlichten Konflikte. Insgesamt sorgen sie f\u00fcr Harmonie innerhalb der Szene. Im Hintergrund stehe noch das Bild des Krieges, in dem die M\u00e4nner aus der Schlacht kommen und von den Frauen verpflegt werden.\u00a0((14))<br \/>\nBei Eva Herman und Carola Javid-Kistel werden genau diese Funktionen f\u00fcr die Corona-Protestbewegung sichtbar, es wird viel organisiert, vernetzt und vermittelt, Seminare in Kanada als \u201esicherem Raum\u201c angeboten etc. M\u00f6ller assoziiert eine Form von Emanzipation, die den Frauen sonst verwehrt bliebe, die Frauen eigneten sich dabei oftmals eine Kopie von M\u00e4nnlichkeitsverhalten an, sie wollen k\u00e4mpfen \u201ewie ein Mann\u201c. Die Basler Studie ((15)) belegt, dass sich Corona-Kritiker:innen in ihrer Selbstwahrnehmung als mutige Widerstandsk\u00e4mpfer:innen sehen. Dennoch kann nicht von Emanzipation gesprochen werden; die Frauen k\u00e4mpfen in einer Bewegung, in der sie immer Objekt bleiben werden. Bezugnahmen rechter und rechtsextremer Bewegungen auf gesellschaftliche Missst\u00e4nde m\u00fcssen registriert werden, gleichzeitig d\u00fcrfen sie nie Rechtfertigungen f\u00fcr rechte oder rechtsextreme Handlungen bieten.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Esoterik<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deutlich erkennbar sowohl in den Bildern von den Stra\u00dfenprotesten als auch in den ersten Studien zur Corona-Protestbewegung sind esoterische Elemente und Grundeinstellungen. Esoterische Str\u00f6mungen gelten im Einklang mit den traditionellen Bildern von Weiblichkeit beinahe als contra-aggressiv. In den Argumentationsmustern der Bewegung finden sich typische esoterische Themen wie die Angst vor einem Impfzwang, der Dualismus von Natur und \u201eUnnat\u00fcrlichem\u201c oder Genmanipulation, welche zur Kontrolle des Volkes eingesetzt w\u00fcrde.\u00a0((16)) Wie Marius Hellwig von der Amadeo-Antonio-Stiftung beobachtet, l\u00e4sst sich \u201eim Kontext von Corona die klassische esoterische Sicht auf Krankheiten finden: die Annahme, dass es \u00fcberhaupt keine Virenerkrankungen g\u00e4be, sondern Krankheiten in erster Linie Ausdruck von inneren Konflikten oder schlechten Gedanken seien\u201c.\u00a0((17)) Javid-Kistel ist ein Paradebeispiel f\u00fcr eine Impfgegnerin, die sich im Kontext von Corona radikalisiert hat, nun mit rechten Redner:innen auftritt und selbst extrem rechtes Gedankengut verbreitet. 2020 erschien ihr Buch \u201eKrank geimpft\u201c, in dem sie konstatiert, dass Impfen vor allem ein Riesengesch\u00e4ft der Pharmaindustrie sei, und sie ist weiterhin davon \u00fcberzeugt, dass alle Menschen durch Impfungen sterben w\u00fcrden.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Antisemitismus<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Antisemitische Elemente sind konstitutiv f\u00fcr das Weltbild, das in der Corona-Protestbewegung bei allen Differenzen einen zentralen Bezugspunkt darstellt. Laut Katharina Nocun und Pia Lamberty gelten Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlungen als Tr\u00e4ger der Corona-Proteste. ((18)) Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlungen sind im Kern antisemitisch ((19)) und meist angelehnt an das wohl bekannteste \u201eGer\u00fccht \u00fcber die Juden\u201c, die Erz\u00e4hlung \u00fcber die Protokolle der Weisen von Zion. ((20)) Elemente dieser urspr\u00fcnglichen antisemitischen Erz\u00e4hlungen tauchen immer wieder in den Argumentationsmustern auf. Im Gegensatz zu Akteuren wie Attila Hildmann, der sehr offen gegen Juden:J\u00fcdinnen hetzt, ist der Antisemitismus bei den untersuchten Frauen subtiler, weshalb sich wieder die Frage nach einer \u201eweiblichen\u201c Spezifik stellt.<br \/>\nLjiljana Radoni\u0107, die sich auf die Kritische Theorie bezieht, stellt in Untersuchungen zu \u201eweiblichem\u201c Antisemitismus fest, dass projizierte Inhalte, die bei sich selbst nicht zugelassen werden k\u00f6nnen, gem\u00e4\u00df den Geschlechterrollen differieren. ((21)) M\u00e4nnern wird die Aggression im Allgemeinen zugestanden, einem Teil ihrer Aggressionen k\u00f6nnen sie ohne gesellschaftliche Sanktionen freien Lauf lassen. ((22)) Frauen dagegen werden Aggressionen kaum zugestanden, umso befreiender ist es dann f\u00fcr sie, sie an gesellschaftlich anerkannten Out-Groups auszulassen.<br \/>\nDie starken aggressiven Bez\u00fcge auf den Nationalsozialismus wie die Aussagen David-Kistels, die vom Impfen als \u201egeplantem V\u00f6lkermord\u201c oder der Aufforderung zum Impfen als \u201eHolocaust\u201c spricht, womit sie aktuelle Ereignisse mit der Verfolgung und Ermordung von Ju-den:J\u00fc-din-nen gleichsetzt, zeigen einen virulenten Schuldabwehr-Antisemitismus. So bleibt es wichtig, spezifisch \u201eWeibliches\u201c auch in der Aufarbeitung des Nationalsozialismus zu thematisieren \u2013 in den Kontinuit\u00e4ten der Geschichte und in unseren pers\u00f6nlichen Biografien. Denn es zeigen sich Kontinuit\u00e4ten zu T\u00e4terinnen-Debatten zum Nationalsozialismus. Es hat sehr lange gedauert, bis Frauen nicht nur als Opfer des Patriarchats begriffen, sondern eben auch als T\u00e4terinnen benannt wurden.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Und jetzt?<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Netzwerke, die sich w\u00e4hrend der Zeit der Corona-Pandemie in Stellung gebracht haben, werden sich, auch falls Corona abebbt, nicht aufl\u00f6sen. Das Klischee der eher friedlichen oder friedfertigen Frau ((23)) hat an Aktualit\u00e4t kaum eingeb\u00fc\u00dft. Frauen in der extremen Rechten werden nicht als die politische Bedrohung erkannt, die sie sind. ((24)) Das trifft auch f\u00fcr die Corona-Protestbewegung zu. Diese Klischees wirken und werden sich auch zunutze gemacht. Gerade weil die Gesellschaft noch so denkt, profitieren generell alle rechten Bewegungen von einem h\u00f6heren Frauen-Anteil, der ihnen mehr gesellschaftliche Akzeptanz bringt. Nachtwey, Frei und ihr Team beobachten in Baden-W\u00fcrttemberg eine Radikalisierung auch der politischen Mitte: \u201eDa kommen quasi linke kulturelle Merkmale mit rechter Politisierung zusammen, und das macht diese extrem toxische Mischung der Impfverweigerung gerade aus\u201c, sagte der Soziologe Nachtwey. Sachliche Aufkl\u00e4rung sei bei den Ma\u00dfnahmenkritiker:innen \u201erelativ wirkungslos\u201c. ((25))<br \/>\nSolange die Gesellschaft patriarchal strukturiert ist, wird es geschlechtsspezifische Sozialisierung geben. Rechtsextreme Bewegungen haben sich st\u00e4rker verwoben mit der akademischen Mittelschicht. Dazu haben Frauen einen nicht geringen Teil beigetragen, den es weiter zu beforschen gilt, gerade weil sich der Mythos der friedfertigen Frau noch lange halten wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Beginn der Corona-Pandemie spielen Frauen in den Protesten gegen die Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie eine zentrale Rolle. 2020 wurde im Rahmen des Forschungsprojekts \u201ePolitische Soziologie der Corona-Proteste\u201c ((1)) am Institut f\u00fcr Soziologie an der Universit\u00e4t Basel unter der Leitung von Prof. Dr. Oliver Nachtwey, Dr. Robert Sch\u00e4fer und Dr. Nadine Frei festgestellt, dass &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2021\/12\/coronaleugnerinnen\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":502,"featured_media":26590,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Coronaleugnerinnen - graswurzelrevolution","description":"Seit Beginn der Corona-Pandemie spielen Frauen in den Protesten gegen die Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie eine zentrale Rolle. 2020 wurde im Rahmen des Fo"},"footnotes":""},"categories":[1595,1112,1057,1038],"tags":[1100,1076],"class_list":["post-26448","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-465-januar-2022","category-corona-krise","category-der-rechte-rand","category-kleine-unterschiede","tag-corona","tag-frauen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26448","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/502"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26448"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26448\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/26590"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26448"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26448"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26448"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}