{"id":26873,"date":"2022-01-28T13:40:07","date_gmt":"2022-01-28T11:40:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/?p=26873"},"modified":"2022-07-26T12:58:47","modified_gmt":"2022-07-26T10:58:47","slug":"turning-pain-into-pleasure","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/01\/turning-pain-into-pleasure\/","title":{"rendered":"Turning Pain into Pleasure?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wer sich das offizielle Programm (von Anarchy in the UK; d.A.) durchbl\u00e4ttert und dabei auf die Werbung f\u00fcr Tuppy Owens &#8218;Smut Fest&#8216; st\u00f6\u00dft, auf welchem u.a. nekrophile Poetinnen, Stripperinnen, Exekutionsrituale, Fesselungen von Jungen, Peitschen, Stilette, Peep Show Stars; 8 Pfund Aufpreis f\u00fcr Kellnerinnen angek\u00fcndigt werden, mu\u00df sich wohl fragen, was da eigentlich f\u00fcr eine Schei\u00dfe abgeht? Und was da eigentlich mit dem Anarchismus passiert? Oh nat\u00fcrlich, wir werden gleich zu Anfang der Ank\u00fcndigung dar\u00fcber aufgekl\u00e4rt, da\u00df &#8218;die Anarchie in deinen Unterhosen&#8216; beginnt &#8211; und da ist sie offensichtlich auch geblieben. Wie revolution\u00e4r! Was f\u00fcr eine Bedrohung f\u00fcr den Staat! Die Regierung schei\u00dft sich in die Hosen &#8211; wenn sie je aufh\u00f6ren w\u00fcrde, dar\u00fcber zu lachen!&#8220; (&#8222;Fighting Times&#8220;, Newsletter of Cambridge Anarchists, 3\/94, S. 2)<\/p>\n<h5 class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Die Diskussionen<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Mann, dessen Sexualit\u00e4tsverst\u00e4ndnis und -praxis in jahrelanger Auseinandersetzung in gemischten und M\u00e4nner-Gruppen entscheidend gepr\u00e4gt worden ist, haben mich die auch f\u00fcr M\u00e4nner zugelassenen Veranstaltungen um Sadomasochismus des Londoner Festivals ebenso betroffen wie interessiert. Zu beobachten war eine komplette Spaltung: die gemischte Veranstaltung pro Sadomasochismus vom &#8222;Lesbian &amp; Gay Freedom Movement&#8220; (LGFM) war ebenso gut besucht wie die Anti-Pornographie &amp; S\/M-Veranstaltung der anarchafeministischen Gruppe der &#8222;Cambridge Anarchists&#8220; (jeweils ca. 50-100 Leute) &#8211; doch \u00fcberschnitten haben sich die Beteiligten kaum. Bei den einen waren die S\/M-Bef\u00fcrworterInnen, bei den anderen die GegnerInnen deutlich in der Mehrheit. Noch nie war eine absolute Spaltung, eine absolute Kommunikationslosigkeit deutlicher sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die LGFM definierte S\/M in einem Flugblatt als &#8222;the use of pain for pleasure&#8220; (die Benutzung von Schmerz f\u00fcr Lustgewinn). Vorgetragen wurden Beispiele staatlicher Verfolgung gegen &#8222;konsensuale&#8220; S\/M-Praktizierende, wobei allerdings schon anklang, dass die Gesetzeslage zwar hart ist, die realen F\u00e4lle von Verfolgung sich aber auf vergleichsweise wenige (von f\u00fcnf, sechs F\u00e4llen pro Jahr war die Rede) beschr\u00e4nken. In der Diskussion gab es dann zum Beispiel schwule Redebeitr\u00e4ge, in welchen weitgehend unwidersprochen P\u00e4dophilie bef\u00fcrwortet oder gefordert wurde, Kindern so fr\u00fchzeitig wie m\u00f6glich Pornos zu zeigen, damit sich ihre Sexualit\u00e4t &#8222;frei&#8220; entwickeln k\u00f6nne. Pornographie wurde \u00fcberhaupt als Teil der Utopie einer anarchistischen freien Gesellschaft angesehen. Meinem Argument, Pornographie sei patriarchale Propaganda hierarchischen Rollenverhaltens in der Sexualit\u00e4t, deren Ideologie von schwullesbischer S\/M nur \u00fcbernommen werde, wurde entgegnet, S\/M sei ja nur ein Spiel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Cambridge-Gruppe erwies sich dagegen als wirklich anarchistisch, weil sie einerseits Gesetzesvorhaben gegen Pornographie und S\/M ablehnte und auf direkte Aktion gegen die Pornoindustrie und \u00dcberzeugungsarbeit gegen\u00fcber schwullesbischen S\/Ms setzte, andererseits aber darauf bestand, dass das Private weiter politisch sei und Herrschaft und Gewalt nicht nur gegen\u00fcber dem Staat, sondern auch in sexuellen Beziehungen thematisiert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz deutlich wurde in beiden Veranstaltungen auch, dass S\/M-Bef\u00fcrworterInnen \u00fcberhaupt keine analytische Vorstellung von Gewalt haben, dass ihnen Gewalt weder in der Sexualit\u00e4t noch als revolution\u00e4res Konzept ein gr\u00f6\u00dferes Problem ist, w\u00e4hrend bei den S\/M-GegnerInnen tendenziell auch die gewaltfreien AnarchistInnen zu finden waren.<\/p>\n<h5 class=\"western\" style=\"text-align: justify;\">Sadomasochismus als heterosexuelle Ideologie<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer die Londoner Auseinandersetzungen inhaltlich nachvollziehen will, der\/dem sei hier das Buch &#8222;Ketzerinnen&#8220; von Sheila Jeffreys empfohlen. Diese radikalfeministische Lesbe hat in den 80er Jahren in der Londoner Gruppe &#8222;Lesbians Against Sadomasochism&#8220; gearbeitet, als SadomasochistInnen Anti-S\/M-Lesben unter dem Vorwand der &#8222;Toleranz&#8220; aus dem Londoner &#8222;Lesbian and Gay Centre&#8220; dr\u00e4ngten. Es ist f\u00fcr sie kein Zufall, dass sich Widerstand gegen die S\/M-Offensive viel st\u00e4rker unter Lesben als unter Schwulen artikuliert. Sie sieht die S\/M-Offensive als sexualpolitischen Backlash patriarchaler Ideologie im Kontext eines zunehmenden Rassismus in der Gesamtgesellschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck nimmt Jeffreys die Argumente, die gemeinhin in libert\u00e4ren Kreisen f\u00fcr eine Toleranz gegen\u00fcber S\/M angef\u00fchrt werden, auseinander. Da ist zun\u00e4chst der wiederaufgetischte Mythos, sexuelles Rollenverhalten der Dominanz auf der einen und der Unterwerfung auf der anderen Seite sei angeboren. Jeffreys entlarvt dies als Teil herrschender heterosexueller und biologistischer Ideologie, welche m\u00e4nnlich-dominantes und weiblich-unterw\u00fcrfiges, immer verf\u00fcgbares, immer wollendes Sexualverhalten in Wirklichkeit ansozialisiere. Dann ist da der Mythos, Sadomasochismus sei nur ein Spiel. Jeffreys zeigt, dass sadomasochistische Rituale vorher geplant werden m\u00fcssen, dass die Rollen (Top\/Bottom; Butch\/Femme) festgelegt sind, dass sich gleichberechtigte Spontaneit\u00e4t so gerade nicht entwickle. Ganz zentral ist jedoch der Mythos, sexuelle Gewalt verwandle sich in Lust und die einzige Bedingung daf\u00fcr sei, dass Gewalt &#8222;konsensual&#8220;, also mit Zustimmung der Beteiligten, angewandt werde. Jeffreys wendet ein, dass Schmerz zun\u00e4chst immer erstmal Schmerz bleibt. Sie f\u00fchrt viele Beispiele an, bei denen konsensualer S\/M zu realen Verletzungen f\u00fchrte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Solches &#8218;auf \u00dcbereinkunft beruhendes&#8216; Schlagen n\u00fctzt unserem Kampf als Frauen und Lesben um ein gewaltfreies Leben, um unser Recht, nicht als geeignetes Ziel f\u00fcr Gewalt betrachtet zu werden, \u00fcberhaupt nicht. S\/M ist viel mehr als nur eine sexuelle Praxis. Es ist eine Lebensweise und eine Weltsicht, die Gewalt verherrlicht und legitimiert.&#8220; (S. 229)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Au\u00dferdem beruhe Sadismus gerade auf der inhaltlichen Pr\u00e4misse, sich an keine Abmachung zu halten, Grenzen zu \u00fcberschreiten, andere gerade dadurch zu qu\u00e4len, dass vorherige Abmachungen gebrochen werden. Auf diese Weise sind zum Beispiel Praktiken entstanden, in welchen eine Femme (Rolle der Unterworfenen) von einer Butch (Rolle der Dominanz) mit Benzin \u00fcbergossen und angez\u00fcndet wurde (dass nur ganz geringe Mengen Benzin darunter waren, erfuhr die Unterworfene erst nachher, als der Brand gel\u00f6scht war). Was etwa die T\u00fcrkei betrifft, wird vorget\u00e4uschte T\u00f6tung Folter genannt, hier gilt das als &#8222;Spiel&#8220;, bei dem die Zustimmung nachtr\u00e4glich eingeholt wird. Als &#8222;konsensualer Sex&#8220; gilt n\u00e4mlich auch, wenn die Unterworfene der Grenz\u00fcberschreitung im Nachhinein zustimmt. F\u00fcr Jeffreys gibt es aber keine &#8222;freie Zustimmung&#8220; zu Machtungleichgewicht, Herrschaft und Gewalt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Im westlichen demokratischen Denken stimmen alle Gruppen der Bev\u00f6lkerung dem Regierungssystem zu. Dar\u00fcber herrscht Konsens. Aber es stimmt nicht. Nur wei\u00dfe verm\u00f6gende M\u00e4nner stimmen in jeder Beziehung mit einem politischen System \u00fcberein, das alle anderen erniedrigt, ausbeutet und beherrscht. S\/M nutzt dieses politisch manipulierte Verst\u00e4ndnis von Konsens, um S\/M zu rechtfertigen.&#8220; (S. 230)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In anarchistischen Begriffen gesagt, w\u00fcrde ich daher auch immer von &#8222;freiwilliger Knechtschaft&#8220; (de la Boetie) sprechen. Jeffreys fordert demgegen\u00fcber eine egalit\u00e4re Sexualit\u00e4t, in der nicht Machtaus\u00fcbung und Abh\u00e4ngigkeit, sondern Gleichwertigkeit und Gewaltlosigkeit als erotisch empfunden werden, eine Sexualit\u00e4t, die mit Liebe und Z\u00e4rtlichkeit untrennbar verbunden ist. Gerade die Aufspaltung von Liebe und Sexualit\u00e4t schaffe die Bedingung patriarchaler Objektivierung in der Sexualit\u00e4t. Da\u00df entgegen den Behauptungen vieler S\/M-Bef\u00fcrworterInnen herrschaftliches Rollenspiel nicht auf die Sexualit\u00e4t beschr\u00e4nkt bleibt, beweist Jeffreys anhand der Schriften von Pat Califia, einer f\u00fchrenden S\/M-Theoretikerin aus den USA, die 1982 eine Negativpublizit\u00e4t erlangte, weil sie einer Frau gegen deren Willen ein Hakenkreuz ins Fleisch ritzte. Califia schreibt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Eine S\/M-Szene kann sich zwischen W\u00e4rter und Gefangenem, Polizist und Verd\u00e4chtigem, Nazi und Juden (!; d.A.), Wei\u00dfem und Schwarzem, Hetero- und Homomann, Elternteil und Kind, Priester und B\u00fc\u00dfer, Lehrer und Sch\u00fcler, Hure und Kunden usw. abspielen.&#8220; (zit. nach Jeffreys, S. 213)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist die Erotisierung von Herrschaft, die Jeffreys am Beispiel Califias als faschistoid denunziert. Auch die S\/M-\u00c4sthetik, vor allem die Vorliebe f\u00fcr schwarzes, gl\u00e4nzendes Leder, Latex, Fesseln, Peitschen, Uniformen usw. laufe mit faschistischer \u00c4sthetik konform.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie im angloamerikanischen Raum, wenngleich versp\u00e4tet, hat sich auch in der bundesdeutschen Schwulen- und Lesbenszene S\/M in den letzten Jahren ausgebreitet. Bis jetzt haben wir Libert\u00e4re sie in Ruhe gelassen, zuweilen nur die heterosexuelle Pornoindustrie angegriffen. Jetzt ist f\u00fcr mich die Schonzeit vorbei. In London dr\u00e4ngten S\/Ms unter dem Vorwand, wie alle AnarchistInnen auch gegen Zensur zu sein, in die anarchistische Szene rein. Doch auch in der BRD wird das kommen: in der &#8222;direkten aktion&#8220; Nr. 105 wurde bereits ein ganzseitiger Artikel &#8222;Latex &amp; Anarchie&#8220; ver\u00f6ffentlicht, in welchem der ganze patriarchale M\u00fcll von &#8222;freier Vereinbarung&#8220; bei S\/M heruntergebetet wird und er deshalb in eine nat\u00fcrliche Verwandtschaft zum Anarchismus gestellt wird, weil es dort ja auch eine freie Vereinbarung gebe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Schlimme dabei ist: Radikalfeministinnen, denen der Anarchismus schon immer zu m\u00e4nnerdominiert und patriarchal war, werden durch solche Tendenzen f\u00fcr immer vom Anarchismus kuriert. Noch Sheila Jeffreys, die Lesbischsein u.a. mit &#8222;anti-hierarchisch&#8220; identifiziert, bezeichnet S\/Ms mit der von ihnen selbst gew\u00e4hlten Begrifflichkeit als &#8222;libert\u00e4r&#8220;. Nicht einmal das sollten wir ihnen zugestehen, denn sonst treiben wir die letzten Radikalfeministinnen aus dem Anarchismus raus und dem Staat via Antidiskriminierungsgesetzen in die Arme. Mir jedenfalls haben an London interessierte bundesdeutsche Anarchafeministinnen gesagt, dass sie wegen der dort angek\u00fcndigten S\/M-Offensive lieber gar nicht erst hinfahren. Ich kann&#8217;s ihnen nicht verdenken. Sadomasochismus ist nur die liberale Erg\u00e4nzung zur puritanischen, viktorianischen, auf Verdr\u00e4ngung basierenden b\u00fcrgerlichen Sexualmoral, ganz so, wie auch der Neoliberalismus nur die Erg\u00e4nzung zum keynesianischen, staatsmonopolistischen Kapitalismus ist. Mit Anarchismus hat in beiden F\u00e4llen weder das eine noch das andere auch nur irgendwas zu tun!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Wer sich das offizielle Programm (von Anarchy in the UK; d.A.) durchbl\u00e4ttert und dabei auf die Werbung f\u00fcr Tuppy Owens &#8218;Smut Fest&#8216; st\u00f6\u00dft, auf welchem u.a. nekrophile Poetinnen, Stripperinnen, Exekutionsrituale, Fesselungen von Jungen, Peitschen, Stilette, Peep Show Stars; 8 Pfund Aufpreis f\u00fcr Kellnerinnen angek\u00fcndigt werden, mu\u00df sich wohl fragen, was da eigentlich f\u00fcr eine Schei\u00dfe &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/01\/turning-pain-into-pleasure\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":502,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Turning Pain into Pleasure? - graswurzelrevolution","description":"\"Wer sich das offizielle Programm (von Anarchy in the UK; d.A.) durchbl\u00e4ttert und dabei auf die Werbung f\u00fcr Tuppy Owens 'Smut Fest' st\u00f6\u00dft, auf welchem u.a. nekr"},"footnotes":""},"categories":[1038],"tags":[],"class_list":["post-26873","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kleine-unterschiede"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26873","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/502"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26873"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26873\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26873"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26873"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26873"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}