{"id":26897,"date":"2022-02-01T13:26:12","date_gmt":"2022-02-01T11:26:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/02\/alles-ausser-der-buerde\/"},"modified":"2022-03-05T22:12:41","modified_gmt":"2022-03-05T20:12:41","slug":"alles-ausser-der-buerde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/02\/alles-ausser-der-buerde\/","title":{"rendered":"Alles au\u00dfer der B\u00fcrde"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Kulturelle Aneignung, schreibt der marxistische Kunsttheoretiker Thomas Metscher in seinem aktuellen Buch \u201eKunst. Ein geschichtlicher Entwurf\u201c, bezeichne den \u201egesamten Transformationsvorgang, in dem sich Menschen [\u2026] die Wirklichkeit au\u00dfer sich wie die Wirklichkeit, die sie selbst sind, durch selbstbestimmte T\u00e4tigkeit zu eigen machen\u201c. ((1)) Metscher versteht kulturelle Aneignung als eine allgemeine und ganz grundlegende Praxis, in der es darum geht, die Welt menschlich zu gestalten. Was er nicht wei\u00df oder was ihm egal ist: dass Begriff und Vorstellung von kultureller Aneignung in den politischen Debatten der letzten Jahre etwas v\u00f6llig anderes meinten. Zwar geht es darin auch um Selbstbestimmung und Transformation. Aber um allen gemeinsame, allgemeine F\u00e4higkeiten geht es gerade nicht.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Ausdruck und Anerkennung<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn zurzeit \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2016\/11\/comandante-brus-li-isst-sushi\/\">kulturelle Aneignung<\/a> diskutiert wird, geht es einerseits um politisch betrachtet oft recht l\u00e4ppisch wirkende Ph\u00e4nomene: um Dreadlocks oder Kunst, um Sushi oder Musik. Andererseits und damit verbunden geht es aber auch um Grunds\u00e4tzliches: um Fragen der Macht und der Legitimation, um Herrschaftsverh\u00e4ltnisse und um radikalmoralistischen Aktivismus. An Beispielen wie der Frage, wer zum Tragen welcher Haartracht berechtigt ist, werden fundamentale K\u00e4mpfe darum gef\u00fchrt, wer Ausdrucksformen wie benutzen und wer Handlungen auf welche Weise ausf\u00fchren darf oder d\u00fcrfen k\u00f6nnen sollte. D\u00fcrfen wei\u00dfe Menschen Dreadlocks tragen, obwohl die Frisur tats\u00e4chlich oder vermeintlich typisch f\u00fcr Schwarze Kultur ist? Darf eine wei\u00dfe K\u00fcnstlerin einen von Rassisten gelynchten Schwarzen Jugendlichen malen? ((2)) Warum sollten sie es nicht d\u00fcrfen? Weil die Wei\u00dfen sich im Fall der Haartracht mit Traditionen schm\u00fccken, die nicht die ihren sind, so das Argument. Oder weil im Falle der Malerin, so die Kritik, der k\u00fcnstlerische Ausdruck das Leid des Abgebildeten verdoppelt und nur der K\u00fcnstlerin dient, die f\u00fcr das Bild m\u00f6glicherweise auch noch Geld und Anerkennung bekommt. Beides, das Malen des Bildes und das Tragen der Dreadlocks, wird von Aktivist*innen, K\u00fcnstler*innen und anderen Intellektuellen seit einiger Zeit als \u201ekulturelle Aneignung\u201c bek\u00e4mpft.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Herkunft und Herrschaft<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist nun ziemlich billig, sich die abstrusesten Beispiele dieser K\u00e4mpfe herauszugreifen, um zu zeigen, wie bescheuert die Vertreter*innen dieser Str\u00f6mung letztlich alle sind. Das gilt genauso f\u00fcr die skurrilen Ausw\u00fcchse, die Identit\u00e4tspolitiken zuweilen annehmen. Auch sie zielen immer wieder darauf ab, einer irgendwie als Einheit gedachten Gruppe, einer kollektiven Identit\u00e4t, bestimmte Praktiken und Formensprachen vorbehalten zu wollen: bestimmte R\u00e4ume nur f\u00fcr Frauen, spezielle Trachten nur f\u00fcr Indigene, Reggae nur f\u00fcr Schwarze. Es sind h\u00e4ufig tats\u00e4chlich essentialistische \u2013 also, kurz gesagt, eine Wesensverbindung zwischen Gruppe, Hautfarbe und Frisur oder Gruppe, Geschlecht und emotionaler Disposition usw. behauptende \u2013 Konzepte, die solchen Forderungen zugrunde liegen. Nicht selten kommen sie rechten Phantasien kultureller Reinheit bedenklich nahe. ((3))<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Entgegen aller Phantasien von Reinheit und Einheitlichkeit ist von der prinzipiellen Hybridit\u00e4t, also der grunds\u00e4tzlichen Vermischtheit kultureller Praktiken auszugehen. Das wusste nicht zuletzt Greg Tate schon 1986, als er ein \u201epost-nationalist black arts movement\u201c konstatierte: Die Einfl\u00fcsse kamen aus Schwarzer Militanz, poststrukturalistischer Theorie, avantgardistischer Kunst \u2013 und vielem mehr. Diese Hybridisierungen gilt es auch zu verteidigen.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und trotzdem: Sp\u00e4testens der Applaus im b\u00fcrgerlichen Feuilleton daf\u00fcr, den Kampf gegen kulturelle Aneignung ins L\u00e4cherliche zu ziehen, sollte stutzig machen. Diese unfreiwillige Allianz mit der b\u00fcrgerlichen Mitte in der Ablehnung der Kritik an kultureller Aneignung sollte zu der Frage anstiften, woher diese K\u00e4mpfe eigentlich kommen und, das Wort Herrschaftsverh\u00e4ltnisse ist schon gefallen, was mit ihnen auch in emanzipatorischer Hinsicht m\u00f6glicherweise gewonnen werden kann.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">B\u00fcrden und Br\u00e4uche<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die einfachste Formel, mit der die prinzipielle Legitimit\u00e4t der Kritik an kultureller Aneignung deutlich gemacht werden kann, findet sich im Titel eines Buches. Sie lautet: \u201eeverything but the burden\u201c. ((4)) Der vom k\u00fcrzlich verstorbenen Kulturwissenschaftler und Journalisten Greg Tate herausgegebene Sammelband geht der Frage nach, was wei\u00dfe Akteur*innen von kulturellen Praktiken, die urspr\u00fcnglich in Schwarzen Communities der USA entwickelt und gelebt worden sind, \u00fcbernommen haben. Alles au\u00dfer der B\u00fcrde, in einer wei\u00df dominierten Gesellschaft Schwarz zu sein, ist die Antwort. Jazz und HipHop, Sprinttechniken und Dichtkunst, Humor und basisdemokratische Mobilisierungsformen in sozialen Bewegungen \u2013 aus allen Bereichen Schwarzen Schaffens haben wei\u00dfe Menschen gesch\u00f6pft, um ihr eigenes Ansehen und ihren eigenen Besitz aufzuwerten. Wenn auch der Rassismus nicht mehr der gleiche ist wie noch in den 1960er-Jahren, die auf rassifizierten Zuschreibungen basierende soziale Ungleichheit ist geblieben. Diese Ungerechtigkeit, alles an kulturellen Br\u00e4uchen und sozialen Errungenschaften genommen zu haben, ohne jenen, denen es zugestanden h\u00e4tte, etwas zu geben, ist der Ursprung der Kritik an kultureller Aneignung.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Rastas und Reinheit<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier beginnen aber dann schon die Fragw\u00fcrdigkeiten. Denn Kultur im engeren Sinne von k\u00fcnstlerischem Gestalten ebenso wie in einem weiteren Verst\u00e4ndnis von allt\u00e4glichen Gewohnheiten ist erstens immer schon eine Mischung. Und zweitens geh\u00f6rt sie niemandem. Der ach so typisch britische F\u00fcnfuhrtee ist, wie der <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2000\/12\/kotzen-von-gewicht\/\">Cultural-Studies<\/a>-Theoretiker Stuart Hall einst schrieb, ohne den Tee aus Indien und den Zucker aus der Karibik gar nicht existent. Zwar ist der Blues auf den Plantagen der US-amerikanischen S\u00fcdstaaten entstanden. Aber weder ist er ohne westafrikanische Vorl\u00e4uferges\u00e4nge zu verstehen, noch lieben alle Schwarzen diese Musik. Dreadlocks sind die bevorzugte Haartracht der Rastafarians, einer vor allem auf Jamaika beliebten christlichen Sekte und sozialen Bewegung, die den letzten Kaiser von \u00c4thiopien, Haile Selassie (1892\u20131975), f\u00fcr den wiederauferstandenen Messias h\u00e4lt. Wieso sollte diese Frisur irgendetwas mit Schwarzen an sich zu tun haben, zumal sie auch von indischen M\u00f6nchen, den Sadhus, getragen wird?<br \/>\nEntgegen aller Phantasien von Reinheit und Einheitlichkeit ist von der prinzipiellen Hybridit\u00e4t, also der grunds\u00e4tzlichen Vermischtheit kultureller Praktiken auszugehen. Das wusste nicht zuletzt Greg Tate schon 1986, als er ein \u201epost-nationalist black arts movement\u201c ((5)) konstatierte: Die Einfl\u00fcsse kamen von Malcolm\u00a0X ebenso wie von Julia Kristeva und Kurt Schwitters, also aus Schwarzer Militanz, poststrukturalistischer Theorie, avantgardistischer Kunst \u2013 und vielem mehr. Diese Hybridisierungen gilt es auch zu verteidigen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Krawall und Karneval<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fragen des Ursprungs kultureller Zeichen sind genauso schwierig zu beantworten, wie deren Aneignungen vielf\u00e4ltig sind. Deshalb sollte differenziert werden. So ist etwa die Haartracht-Anleihe bei den Irokesen durch die Punks etwas v\u00f6llig anderes als die ungefragte Verwendung von Textilien und Mustern durch transnationale Modekonzerne, die Angeh\u00f6rige verschiedener Maya-Gruppen in Mexiko und Guatemala beklagen. ((6))<br \/>\nAber es m\u00fcssen nicht mal Konzerne sein, auch hegemonialer und subkultureller Alltag k\u00f6nnen sich in Absicht und Effekt stark unterscheiden. In den 1970er-Jahren entstanden in der linksradikalen Szene in Italien, aber auch im Kontext der Spontis im deutschsprachigen Raum so genannte Stadtindianer. Gegen die Fortschrittsideologie und die kapitalistische Fabrikgesellschaft wollten sie ein militantes Gegenmodell radikalen, naturverbundenen Lebens entwickeln und griffen dabei auf Traditionen der amerikanischen Indigenen zur\u00fcck. Das ist r\u00fcckblickend betrachtet vielleicht etwas albern und naiv, es ist aber definitiv etwas anderes, als zu Karneval ein \u201eIndianer\u201c-Kost\u00fcm zu tragen. Der versuchte subkulturelle Ausbruch aus der Dominanzgesellschaft sollte vom folkloristischen Aufgreifen doch unterschieden werden.<br \/>\nSicher, gesch\u00e4tzte 99 Prozent all derer, die ihre Kinder zu Fasching als Winnetou verkleiden, meinen es nicht b\u00f6se. Aber die Intention ist nicht allein entscheidend. So wie man nicht \u00fcberzeugend behaupten kann, \u201eHey, ich benutze dieses Hakenkreuz nur als Sonnensymbol!\u201c, so lassen sich auch andere Zeichen nicht mehr aus der Geschichte ihres Gebrauchs herausl\u00f6sen. Das Kost\u00fcm steht in einer langen Kette des Zeichengebrauchs, in dem die autochthone Bev\u00f6lkerung der Amerikas herabgew\u00fcrdigt wurde. Das Gleiche gilt f\u00fcr schwarz angemalte Gesichter, so genanntes Blackfacing. Auch die stehen in einer \u00fcbel rassistischen Tradition, n\u00e4mlich jener der Minstrel-Shows, in denen im 19. Jahrhundert wei\u00dfe Darsteller*innen Schwarze l\u00e4cherlich machten.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Position und Privileg<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist nicht einzusehen, warum man vor diesem Hintergrund und bei unendlichen Verkleidungsm\u00f6glichkeiten am \u201eIndianer\u201c-Kost\u00fcm festhalten sollte. Gleichzeitig w\u00fcnschte man sich hin und wieder etwas mehr Differenzierungsverm\u00f6gen und etwas mehr Gelassenheit in der Auseinandersetzung. Wir sollten die Fotos von den Rosenmontagsz\u00fcgen der 1970er- und 1980er-Jahre nicht aus unseren Alben rei\u00dfen m\u00fcssen. Zugleich sollte die Betroffenheit von Leiden nicht zur Voraussetzung daf\u00fcr erkl\u00e4rt werden, es thematisieren zu d\u00fcrfen. Auch Wei\u00dfe k\u00f6nnen und sollten \u00fcber Rassismus sprechen. Die solidarische Frage \u201eWas hat das mit mir zu tun?\u201c darf nicht auf die Frage \u201eHat das was mit mir zu tun?\u201c reduziert werden, die nur noch die imagin\u00e4re Gruppe betrifft, der die*der Einzelne zugeschrieben wird. Denn Solidarit\u00e4t mit anderen wird dann unm\u00f6glich.<br \/>\nZugleich sei daran erinnert, dass es trotz allen Geredes um Cancel Culture hier nicht um Sprech- und Zeichenverbote geht. Ein Verbot kann nur verh\u00e4ngen, wer die dazu verliehene Macht und die institutionellen Mittel hat. \u00dcber die verf\u00fcgen jene, die kulturelle Aneignung kritisieren, in den allerwenigsten F\u00e4llen. Sie handeln, und das zu sehen sollte doch das Mindeste f\u00fcr Linke und Anarchist*innen sein, aus einer minorit\u00e4ren Position heraus. Dass die eingangs geschilderte Begriffsverwendung kultureller Aneignung durch den marxistischen Kunsttheoretiker von all den hitzigen K\u00e4mpfen und Debatten nichts wei\u00df oder nichts wissen will, ist vielleicht auch Ausdruck des Privilegs eines alten wei\u00dfen Mannes \u2013 Metscher ist Jahrgang 1934 \u2013, der es nicht n\u00f6tig hat, sich diesen Fragen zu widmen. In anderen gesellschaftlichen Positionen sind sie unumg\u00e4nglich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kulturelle Aneignung, schreibt der marxistische Kunsttheoretiker Thomas Metscher in seinem aktuellen Buch \u201eKunst. Ein geschichtlicher Entwurf\u201c, bezeichne den \u201egesamten Transformationsvorgang, in dem sich Menschen [\u2026] die Wirklichkeit au\u00dfer sich wie die Wirklichkeit, die sie selbst sind, durch selbstbestimmte T\u00e4tigkeit zu eigen machen\u201c. 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