{"id":26904,"date":"2022-02-01T13:26:16","date_gmt":"2022-02-01T11:26:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/02\/riace-ein-ganz-besonderes-dorf-in-kalabrien\/"},"modified":"2022-02-28T10:10:18","modified_gmt":"2022-02-28T08:10:18","slug":"riace-ein-ganz-besonderes-dorf-in-kalabrien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/02\/riace-ein-ganz-besonderes-dorf-in-kalabrien\/","title":{"rendered":"Riace \u2013 ein ganz besonderes Dorf in Kalabrien"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Das kalabrische Bergdorf Riace wurde weltweit bekannt f\u00fcr seine Willkommenskultur. Wie viele Orte der l\u00e4ndlichen Region litt es schon lange unter Abwanderung. Als 1998 ein Segelschiff mit fast 200 kurdischen Gefl\u00fcchteten dort ankam, k\u00fcmmerten sich die Einheimischen, allen voran der Lehrer Domenico Lucano, um die Schutzsuchenden und organisierten Wohnraum in den verlassenen H\u00e4usern. Schon im Jahr zuvor hatte das benachbarte Dorf Badolato Hunderte Gefl\u00fcchtete aufgenommen. Auch dort hatte die Bev\u00f6lkerung mit gro\u00dfer Hilfsbereitschaft reagiert. Domenico Lucano unterst\u00fctzte den damaligen B\u00fcrgermeister von Badolato, Gerardo Mannello, bei der Aufnahme. Solidarische Hilfe kam auch von der Europ\u00e4ischen Kooperative <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2014\/09\/wenn-menschen-bereit-sind-etwas-komfort-aufzugeben\/\">Longo ma\u00ef<\/a>, die sich ebenfalls in Riace engagiert.<br \/>\nIn Badolato wurden Projekte gegr\u00fcndet \u2013 ein kurdisches Restaurant, eine Tischlerei, eine Keramikwerkstatt und ein Dritte-Welt-Laden \u2013, in denen Einheimische und Gefl\u00fcchtete bezahlte Arbeit fanden. So entstand kein Neid, das war wichtig. Als Gerardo Manello 2002 nicht mehr wiedergew\u00e4hlt wurde, gingen auch die Projekte in Badolato ein. Die Erfahrungen von dort waren hilfreich f\u00fcr Domenico Lucano, genannt Mimmo, der nun auch in Riace solche Projekte aufbaute. 2004 wurde er zum B\u00fcrgermeister von Riace gew\u00e4hlt.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Ein aussterbendes Bergdorf wird neu belebt<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kurd*innen zogen irgendwann weiter, aber es kamen immer wieder neue Gefl\u00fcchtete in das kleine Dorf. Es gab F\u00f6rdermittel f\u00fcr die Aufnahme, mit denen, neben Arbeitspl\u00e4tzen in der Beratung und Begleitung der Schutzsuchenden, auch Arbeitspl\u00e4tze in Werkst\u00e4tten f\u00fcr altes kalabrisches Handwerk wie Weberei, T\u00f6pferei und Stickerei, Glas- und Holzverarbeitung geschaffen wurden. Verkauft wurden die Produkte in kleinen L\u00e4den im Zentrum des Bergdorfs, dem \u201eVillaggio Globale\u201c (dt. \u201eGlobales Dorf\u201c). Zeitweilig gab es auch ein Restaurant und eine eigene Oliven\u00f6lproduktion.<br \/>\nViele Zugereiste hatten Kinder, so konnten Kita und Schule in Riace wieder \u00f6ffnen, und viele der meist \u00e4lteren Einheimischen freuten sich, dass mit den neuen Nachbar*innen Leben ins Dorf kam. Wim Wenders drehte 2010 den halbst\u00fcndigen Film \u201eIl Volo\u201c (Der Flug) \u00fcber Riace. Bei einer Veranstaltung zum 20. Jahrestag des Mauerfalls sagte er, nicht dieser sei eine \u201ewahre Utopie\u201c, sondern das, was in Riace geschehe.<br \/>\n2016 war ich zum ersten Mal in Riace, auf einer Bildungsreise der \u201eRosa Luxemburg Stiftung\u201c in Kooperation mit dem Verein \u201eCourage gegen Fremdenhass\u201c, und fuhr im Fr\u00fchjahr und im Herbst 2019 noch mal dorthin. Riace Marina \u2013 der Ortsteil unten am Meer \u2013 hat einen weitl\u00e4ufigen Sandstrand mit t\u00fcrkisblauem Meer. Etwa sieben Kilometer entfernt in den Bergen liegt Riace Superiore. Mich interessierte, wie es gelingen kann, Schutzsuchenden ein neues Zuhause zu erm\u00f6glichen und gleichzeitig aussterbende Regionen wiederzubeleben. Die Frage stellt sich ja auch hierzulande immer wieder.<\/p>\n<figure id=\"attachment_27044\" aria-describedby=\"caption-attachment-27044\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-27044\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Riace1-klein.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"310\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Riace1-klein.jpg 500w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Riace1-klein-300x186.jpg 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Riace1-klein-150x93.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-27044\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Elisabeth Vo\u00df<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber wollen Gefl\u00fcchtete \u00fcberhaupt aufs Land? Gerardo Manello, der von 2016 bis 2021 wieder B\u00fcrgermeister von Badolato war, erz\u00e4hlte gerne, die Schutzsuchenden h\u00e4tten zweimal geweint, einmal bei der Ankunft voller Entsetzen, in welch abgelegener Gegend sie gelandet seien, und dann bei der Abreise, wenn sie den Ort, an dem sie heimisch geworden waren, wieder verlassen mussten. Das ist meines Erachtens ein entscheidender Punkt, dass diejenigen, die es trotz Festung Europa hierher geschafft haben, nicht frei entscheiden d\u00fcrfen, wo sie leben m\u00f6chten, sondern zugewiesen werden und auch keine Bleibeperspektive bekommen. Das ist in Deutschland ebenso.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Klare Signale gegen Rassismus und Mafia<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Riace war die Willkommenskultur \u00fcberall deutlich sichtbar: Wandbilder erz\u00e4hlten von Flucht und Migration, erg\u00e4nzt durch Kunstwerke wie beispielsweise La Speranza am Eingang des Bergdorfs, die Figur einer Schwarzen Frau mit hoffnungsvoll erhobenem Arm und Blick in die Ferne (mittlerweile durch Witterungseinfl\u00fcsse zerst\u00f6rt), ein Segelschiff im Villaggio Globale und \u00fcberall kleine Schiffe mit den Namen der Herkunftsl\u00e4nder der Zugereisten. Die Nationalfahnen dieser L\u00e4nder umgaben auf Ortsschildern einen regenbogenfarbenen Kreis mit dem Schriftzug \u201eRiace\u201c. Mich irritierten anfangs nicht nur die Nationalfahnen, sondern ebenso die vielen \u00f6ffentlichen Willkommensbekundungen, die mir zuerst etwas dick aufgetragen erschienen.<br \/>\nNach und nach verstand ich, dass das nicht der Selbstdarstellung diente, sondern dass es eine wichtige Botschaft war. Mit klaren Ansagen wurde eine Stimmung geschaffen und unmissverst\u00e4ndlich klargemacht, dass Gefl\u00fcchtete willkommen sind und dass Rassismus unerw\u00fcnscht ist. Ein klares Signal, nicht nur aus der Bev\u00f6lkerung, sondern auch vom B\u00fcrgermeister. Denn nicht alle in Riace waren einverstanden damit, dass so viele Migrant\u2028*innen kamen. Es gab keinen offenen Hass und keine Pogrome, aber schon auch verletzendes Verhalten, wie mir Gefl\u00fcchtete berichteten. Auch die Ablehnung der Mafia wurde vielf\u00e4ltig \u00f6ffentlich bekundet, zum Beispiel mit dem Antimafiasymbol der offenen Hand. Die Willkommens\u2028projekte zahlten keine Schutzgelder an die \u2019Ndrangheta, die als eine der m\u00e4chtigsten Mafia-Organisationen der Welt gilt. Mimmos Hunde wurden vergiftet, und Sch\u00fcsse durchschlugen die Glast\u00fcr des Restaurants im Villaggio Globale.<br \/>\nDie Regionalregierung schickte immer mehr Gefl\u00fcchtete nach Riace, denn der B\u00fcrgermeister sagte nie nein. Manchmal lebten viele Hunderte von ihnen gleichzeitig im Dorf. Seit Beginn der Aufnahme sind wahrscheinlich ein paar Tausend Schutzsuchende zeitweilig in Riace gewesen, denn die meisten blieben nicht lange. Die F\u00f6rdermittel f\u00fcr die Aufnahme brachten bescheidenen Wohlstand, aber sie wurden nur f\u00fcr die Dauer des Asylverfahrens gezahlt. Manchmal lie\u00df sich das auf einen l\u00e4ngeren Zeitraum als die urspr\u00fcnglich vorgesehenen sechs Monate strecken. Aber mit der Entscheidung endete die Finanzierung. Wenn der Asylantrag abgelehnt wurde, drohte die Abschiebung, und die Betroffenen wurden in die Illegalit\u00e4t gezwungen. Aber auch mit der Anerkennung als Fl\u00fcchtling gab es keine Sicherheit, denn es gibt keine Arbeitspl\u00e4tze in der Region, Migrant*innen werden in der Landwirtschaft ausgebeutet. So blieben nur wenige auf Dauer, die meisten gingen nach Norden, in der Hoffnung, dort \u2013 in Norditalien, in der Schweiz oder in Deutschland \u2013 Arbeit zu finden, oder auch in \u00dcbersee. Ebenso wie die ausgewanderten Einheimischen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Aufatmen und ankommen nach der Flucht<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immerhin konnten unz\u00e4hlige Schutzsuchende nach den Strapazen der Flucht in einem Umfeld ankommen, das sie willkommen hie\u00df. Bei meinem letzten Besuch habe ich Mimmo interviewt, unterst\u00fctzt vor Ort durch Valentina Malli von Longo ma\u00ef \u2013 denn ich kann kein Italienisch. Sp\u00e4ter hat Carla Kirsten M\u00fcller-von der Heyden mit Betty Pusceddu das Interview ins Deutsche \u00fcbersetzt. Mimmo betonte, wie wichtig die Arbeit in den Werkst\u00e4tten gerade f\u00fcr die gefl\u00fcchteten Frauen sei: \u201eDenn die Menschen, die ankommen, bringen diesen Rucksack mit sich, voller Leid und Traumata. Es sind Menschen, die auf der Flucht vor Kriegen und Opfer von Folter sind, Frauen, die auf der Stra\u00dfe sind \u2026 Und so waren die Werkst\u00e4tten auch eine M\u00f6glichkeit, diesen menschlichen Kontakt herzustellen, um das Vertrauen in andere Menschen wiederzugewinnen.\u201c Die Werkst\u00e4tten h\u00e4tten \u201eeine sehr rehabilitative Funktion f\u00fcr die Menschen und deren soziale Integration\u201c gehabt. Au\u00dferdem konnten sie von ihrem Verdienst Angeh\u00f6rige unterst\u00fctzen und ihnen Geld \u00fcberweisen, so wie es umgekehrt auch die ausgewanderten Riacesi getan h\u00e4tten.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Mit klaren Ansagen wurde eine Stimmung geschaffen und unmissverst\u00e4ndlich klargemacht, dass Gefl\u00fcchtete willkommen sind und dass Rassismus unerw\u00fcnscht ist.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist jedoch nicht gelungen, eine nachhaltig tragf\u00e4hige solidarische \u00d6konomie in Riace aufzubauen \u2013 was ja angesichts von Abwanderung und Mafia ohnehin schon sehr herausfordernd ist. Hinzu kamen beh\u00f6rdliche Schikanen, die mit einem Wechsel in der Regionalregierung 2016 begannen. Die Finanzpolizei \u00fcberwachte den B\u00fcrgermeister, zeichnete alle seine Telefonate auf, als sei er ein Schwerverbrecher. Im Juni 2018 wurde Matteo Salvini von der rechten Partei Lega Innenminister, im Oktober 2018 wurde Domenico Lucano verhaftet, seines Postens als B\u00fcrgermeister enthoben und dann aus Riace verbannt, durfte also sein Dorf nicht mehr betreten. Die Willkommensprojekte wurden geschlossen \u2013 F\u00f6rdergelder waren schon l\u00e4nger nicht mehr bezahlt worden \u2013, und die meisten Gefl\u00fcchteten mussten Riace verlassen. Domenico Lucano wurde Beihilfe zur illegalen Einwanderung und die F\u00f6rderung von Scheinehen vorgeworfen, die nicht ordnungsgem\u00e4\u00dfe Verwendung der F\u00f6rdermittel f\u00fcr die Gefl\u00fcchteten, und dass er die M\u00fcllabfuhr des Bergdorfs an zwei kleine Genossenschaften vergeben hatte, die mit Eseln arbeiteten, statt sie auszuschreiben.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Zwischen Hoffnung und Repression<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl die Vorw\u00fcrfe \u2013 bis auf die Scheinehen \u2013 im Fr\u00fchjahr 2019 vom Kassationsgericht zur\u00fcckgewiesen wurden, fand das Gerichtsverfahren vor dem kalabrischen Regionalgericht in Locri im Juni 2019 unter Hochsicherheitsbedingungen statt, als w\u00e4re es ein Mafia-Prozess. Mimmo Lucano bekannte sich dazu, eine nigerianische Zwangsprostituierte bei der Eheschlie\u00dfung unterst\u00fctzt zu haben. Dies war seine Konsequenz aus dem Tod der 26-j\u00e4hrigen Nigerianerin Becky Moses, die in Riace gelebt hatte und nach der Ablehnung ihres Asylantrags am 26. Januar 2018 nachts in einem Zelt im Lager San Ferdinando (bei Rosarno) verbrannte.<br \/>\nEinen Tag nachdem Salvini nicht mehr Innenminister war, am 5.\u00a0September 2019, wurde die Verbannung aufgehoben, und Mimmo durfte zur\u00fcck nach Riace. Sogleich brachte er die solidar\u00f6konomischen Projekte wieder ins Laufen. Einige Gefl\u00fcchtete waren geblieben, die Werkst\u00e4tten und L\u00e4den \u00f6ffneten langsam wieder. Die \u00d6lm\u00fchle, die jahrelang aufgrund strenger gewordener Vorschriften nicht mehr genutzt werden konnte, wurde mit der finanziellen Unterst\u00fctzung einer Stiftung hergerichtet und ging endlich wieder in Betrieb. Wenigstens in der Saison gab es bezahlte Arbeit f\u00fcr Einheimische und Zugereiste. Bei meinem Besuch im Oktober 2019 war gerade Olivenernte, und ich konnte etwas von dem wohlschmeckenden Oliven\u00f6l mit nach Hause nehmen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_27045\" aria-describedby=\"caption-attachment-27045\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-27045\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Riace2-klein.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Riace2-klein.jpg 600w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Riace2-klein-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Riace2-klein-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-27045\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Elisabeth Vo\u00df<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gerichtsprozesse gingen weiter, neben Mimmo waren 26 weitere Riacesi angeklagt. Am 30. September 2021 wurde Domenico Lucano in Locri zu 13 Jahren und zwei Monaten Gef\u00e4ngnis verurteilt \u2013 die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre und elf Monate gefordert. Auch andere bekamen teils langj\u00e4hrige Haftstrafen. Diese offensichtlich politischen Urteile werden hoffentlich im Berufungsverfahren kassiert werden, aber das kann sich lange hinziehen. Bis dahin m\u00fcssen die Haftstrafen wohl nicht angetreten werden, aber die Bedingungen, um weiterhin in Riace solidarische Perspektiven aufzubauen, sind dadurch deutlich erschwert.<br \/>\nIm Interview 2019 hatte Mimmo die Hoffnung ge\u00e4u\u00dfert, Riace k\u00f6nne sich von Zuwendungen unabh\u00e4ngig machen: \u201eIch glaube, dass ein solidarischer Tourismus das Wichtigste dabei sein kann, ein Motor. Denn wir haben hier ein g\u00fcnstiges Klima, das von April bis November anh\u00e4lt. Wir haben bereits Ende Oktober, und die Leute gehen an den Strand. Dann ist dieser Landstrich hier sch\u00f6n, sogar die Landschaft des Dorfes, auch mit gesunder Luft, und auch das Essen ist naturbelassen.\u201c Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn das trotz allem Wirklichkeit werden k\u00f6nnte!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das kalabrische Bergdorf Riace wurde weltweit bekannt f\u00fcr seine Willkommenskultur. Wie viele Orte der l\u00e4ndlichen Region litt es schon lange unter Abwanderung. Als 1998 ein Segelschiff mit fast 200 kurdischen Gefl\u00fcchteten dort ankam, k\u00fcmmerten sich die Einheimischen, allen voran der Lehrer Domenico Lucano, um die Schutzsuchenden und organisierten Wohnraum in den verlassenen H\u00e4usern. 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