{"id":26912,"date":"2022-02-01T13:26:20","date_gmt":"2022-02-01T11:26:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/02\/woke-as-fuck\/"},"modified":"2022-02-22T10:25:49","modified_gmt":"2022-02-22T08:25:49","slug":"woke-as-fuck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/02\/woke-as-fuck\/","title":{"rendered":"Woke as fuck?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">An einem Sonntag im Oktober schlenderte ich \u00fcber das Camp der Aktivisti in <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/02\/luetzerath-lebt\/\">L\u00fctzerath<\/a>. Dort ist im Moment der Hotspot der K\u00e4mpfe gegen die Braunkohle und gegen die von dieser bewirkte Klimazerst\u00f6rung. Es war gro\u00dfartig zu sehen, was hier in den letzten Monaten an Infrastrukturen entstanden war: Holzgeb\u00e4ude am Boden, die dem Platz den Flair einer Westernstadt verleihen, flankiert von zahlreichen Baumh\u00e4usern in den B\u00e4umen, welche den Platz ums\u00e4umen.<br \/>\nDie Leute, die den letzten standhaften Bauern von L\u00fctzerath unterst\u00fctzen und von ihm unterst\u00fctzt werden, verstehen sich im Gro\u00dfen und Ganzen als anarchistisch. Das hei\u00dft, das Camp wird durch Selbstorganisation, konsensuelle Plenarentscheidungen und \u201esafe spaces\u201c f\u00fcr strukturell benachteiligte Gruppen strukturiert. Wie schon bei den tempor\u00e4ren Klimacamps der Vorjahre ist es sch\u00f6n zu erleben, wie gut radikaldemokratische Selbstorganisation funktionieren kann.<br \/>\nDennoch schreibe ich dies, weil ich etwas kritisch anzumerken habe. Konkret gesagt habe ich den Eindruck gewonnen, dass der gute Impuls, Ausbeutungsverh\u00e4ltnisse nicht nur im Klassensinne zu reflektieren, sondern auch im Sinne der Genderverh\u00e4ltnisse und der ethnischen Identit\u00e4ten, dabei ist, ziemlich aus dem Ruder zu laufen. Und zwar kam ich an einem Schild vorbei, auf dem in deutscher und englischer Sprache folgende Aufschrift zu lesen war:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAn dieser Stelle standen Tipi-\u00e4hnliche Zelte. Aufgrund von kultureller Aneignung haben wir uns dazu entschieden, sie abzubauen. Wir sehen uns in der Verantwortung, uns weiterhin damit auseinanderzusetzen. Um diesen Prozess sichtbar zu machen, steht dieses Schild hier.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich betonen, dass dieser offene Umgang mit dem Sachverhalt zu den bewundernswerten Seiten der L\u00fctzerather Anarcho-Gemeinschaft geh\u00f6rt. Und ich halte \u201eWokeness\u201c, also das wache Bewusstsein f\u00fcr alle Formen von Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung, f\u00fcr eine wichtige Errungenschaft. Aber die Verwendung der Kategorie \u201ekulturelle Aneignung\u201c hat mich hier geschmerzt. Wir d\u00fcrfen keine Tipi-\u00e4hnlichen Zelte bauen, weil wir damit \u2013 ja wem eigentlich \u2013 zu nahe treten? Hat sich jemals jemand vom Volk der Sioux beschwert, weil deren typische Wohnbebauung in Europa anl\u00e4sslich der Klimak\u00e4mpfe nachgeahmt wird?<br \/>\nSind die Klimak\u00e4mpfe nicht global, und sind sie nicht seit Jahrzehnten davon gepr\u00e4gt, dass man wechselseitig voneinander lernt? Was genau darf man noch von bewundernswerten Gemeinwesen lernen, ohne dass es \u201ekulturelle Aneignung\u201c ist? (Nebenbei: der Begriff \u201ewoke\u201c bzw. \u201ewokeness\u201c stammt aus dem afroamerikanischen Slang, und seine Verwendung durch wei\u00dfe Europ\u00e4er*innen ist eigentlich ein Akt von &#8230; ihr wisst schon.)<br \/>\nDarf man noch spielen, experimentieren, Dinge neu kombinieren? \u2013 Ich nehme an, kulturelle Aneignung ist o.k., wenn die Elemente, die man sich aneignet, von der dominierenden Kultur kommen. Dann w\u00e4re Chuck Berry aus dem Schneider, der in seinem Hit \u201eRoll over Beethoven\u201c einst Motive aus der F\u00fcnften Sinfonie Ludwig van Beethovens verarbeitete. Aber wenn wir nun dieses St\u00fcck des Afroamerikaners Berry pfeifen \u2013 sind wir dann imperialistische Aneigner*innen \u2013 oder legitime R\u00fcckaneigner*innen?<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Deutsche Volkslieder statt Jazz und Hip-Hop?<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bleiben wir kurz in der Musiksph\u00e4re. Schon vor 20 Jahren wurden die \u201eC.I.A.\u201c-Einfl\u00fcsse in der Musik von Led Zeppelin (Celtic, Indian, Arabic) als Ausdruck einer kolonialistischen Tradition kritisiert. Jimmy Page hatte all diese Einfl\u00fcsse aufgesaugt \u2013 wer davon nichts hatte, waren die Urheber*innen dieser Einfl\u00fcsse. ((1)) Die Kritik leuchtet mir ein (ebenso wie die Kritik am phallozentrischen \u201ecock rock\u201c-Gehabe der m\u00e4nnlichen Rock-Titanen \u2026 und dennoch gestehe ich, dass ich die Zeppelin-Musik immer noch grandios finde). \u2013 Aber in denselben 70er-Jahren tourte die deutsche Fusion-Band \u201eEmbryos Dissidenten\u201c von Nordafrika bis Indien und startete gemeinsam mit lokalen K\u00fcnstler*innen ein Gemeinschaftsprojekt nach dem anderen. Als ich die Band in den 80ern mal in ihrer Residenz in Niedernjesa besuchte, war das ganze Haus voll mit Menschen aus Indien; es war eine wunderbare Atmosph\u00e4re gegenseitiger kultureller Befruchtung. Durften die \u201eDissidenten\u201c das nach heutigen anarchistischen Standards dann noch ausdr\u00fccken? Auch wenn sie wieder unter sich waren?<br \/>\nFast unser gesamter popkultureller Musikhorizont (Rock, Jazz, Hip-Hop, Reggae, you name it) ist gepr\u00e4gt von Wurzeln, die letztendlich auf die Sklavenplantagen der Neuen Welt und von da weiter nach Afrika verweisen. Es ist \u00fcbel, wenn dann Benny Goodman zum \u201eKing of Swing\u201c wurde, Elvis Presley zum \u201eKing of Rock\u2019n\u2019Roll\u201c und Eminem zum \u201eKing of Hip-Hop\u201c \u2013 alles Wei\u00dfe. Das hat tats\u00e4chlich etwas von kulturellem Diebstahl. Es liegt an den Ausbeutungsstrukturen der Kulturindustrie \u2013 und nicht daran, dass irgendein begabter wei\u00dfer Teenager \u201eI shot the Sheriff\u201c klampft, mit welcher Frisur auch immer. Ich werde jedenfalls meine Plattensammlung nicht aus Gr\u00fcnden der \u201eAwareness\u201c auf den M\u00fcll werfen. Was bliebe dann \u00fcbrig? Deutsche Volkslieder?<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Sind die Klimak\u00e4mpfe nicht global, und sind sie nicht seit Jahrzehnten davon gepr\u00e4gt, dass man wechselseitig voneinander lernt? Was genau darf man noch von bewundernswerten Gemeinwesen lernen, ohne dass es \u201ekulturelle Aneignung\u201c ist?<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur\u00fcck nach L\u00fctzerath. Von einer Freundin h\u00f6rte ich, dass sie nur noch ungern zu den Solidarit\u00e4tsdemos gehe, weil sie von den Aktivisti schon mehrfach wegen ihrer Dreadlocks angemacht wurde. Grund: <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/02\/alles-ausser-der-buerde\/\">Kulturelle Aneignung<\/a>. Bei der gro\u00dfartigen \u201eKuloko\u201c-Landpartie im August 2021 (\u201eKultur ohne Kohle\u201c) mussten alle Personen mit Dreadlocks ihre Frisur verh\u00fcllen, um die \u201ewoken\u201c Aktivisti nicht zu ver\u00e4rgern. \u2013 So injiziert man Spaltpilze in eine wichtige Bewegung und verprellt nicht wenige aktive Verb\u00fcndete.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Spaltpilze und Sittenw\u00e4chter*innen<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Logik der verh\u00fcllten Dreadlocks darf demn\u00e4chst wohl auch niemand mehr seine*ihre Tattoos zeigen; diese Kulturtechnik stammt aus der kolonial unterjochten S\u00fcdsee. Piercings sind sicherlich auch zu verbergen oder gleich zu unterlassen. Einen Kaftan tragen oder afrikanische Kleidermuster? Indische R\u00e4ucherst\u00e4bchen anz\u00fcnden und Tee trinken? Ein leckeres Chili con (oder sin) Carne zubereiten? Don\u2019t be an asshole! \u2013 Was bleibt dann \u00fcbrig? Sauerkraut und Hirsebrei? Wann m\u00fcssen wir uns die Augen reiben und feststellen, dass die Ergebnisse linksradikaler Identit\u00e4tspolitik denen der rechtsextremen ziemlich \u00e4hnlich sehen k\u00f6nnen?<br \/>\nZur\u00fcck nach L\u00fctzerath. Dort l\u00e4uft die Wokeness auch unabh\u00e4ngig von der Frage der \u201ekulturellen Aneignung\u201c zuweilen aus dem Ruder. Ein sch\u00f6nes, gro\u00dfes, k\u00fcnstlerisches Banner h\u00e4ngt dort in den B\u00e4umen, das in Aachen zu Zeiten des Bundestagswahlkampfs hergestellt wurde. Es zeigt den damaligen CDU-Kanzlerkandidaten und Ministerpr\u00e4sidenten von NRW, Armin Laschet, als Riesen, der an der Braunkohle-Kante hockt und (mit Hilfe eines Schornsteins als Strohhalm) ein Dorf nach dem anderen durch die Nase inhaliert. Aufschrift: \u201eArmin Laschet, der Braunkohle-Junkie. Er kann\u2019s nicht lassen!\u201c Irgendwelche Sittenw\u00e4chter*innen aus der Besetzung haben dieses Kunstwerk ver\u00e4ndert (besch\u00e4digt, um es genauer zu sagen), indem sie das Wort \u201eJunkie\u201c mit gelber Farbe \u00fcbermalt haben. Aus zweiter Hand h\u00f6rte ich, die Begr\u00fcndung f\u00fcr diesen Akt sei gewesen, dass das \u00fcbermalte Wort Ex-Junkies \u201etriggern\u201c k\u00f6nne. \u2013 Aber gibt es denn irgendein Wort, das niemanden triggern w\u00fcrde? Sind unsere Empfindlichkeitslevel so hoch, dass wir von allen Anwesenden erst mal ihre Traumata erfragen m\u00fcssen, um daraus eine Liste verbotener W\u00f6rter zu erstellen? \u2013 Mich hat \u00fcbrigens diese Aktion des Kunstfrevels selbst \u201egetriggert\u201c, denn sie erinnert mich an die staatliche Zeitungszensur fr\u00fcherer Jahrhunderte. Woke hin oder her.<br \/>\nIch m\u00f6chte nicht falsch verstanden werden: \u201eKulturelle Aneignung\u201c kann ein echtes ethisches Problem sein. Ich habe erlebt, wie traumatisierend es f\u00fcr Pal\u00e4stinenser*innen war, wenn am israelischen Nationalfeiertag in deutschen St\u00e4dten Falafel und pal\u00e4stinensische Trachten als israelische Folklore pr\u00e4sentiert wurden. Ich kann ahnen, wie dem\u00fctigend es gewesen sein muss, wenn in amerikanischen Minstrel Shows schwarz angemalte Wei\u00dfe ihre Stereotype \u00fcber Schwarze dem Gel\u00e4chter des Publikums darboten. Ist das nicht etwas v\u00f6llig anderes, als aus kultureller Bewunderung, Solidarit\u00e4t oder Einsicht in konstruktive \u00dcberlegenheit Tipi-\u00e4hnliche Zelte zu bauen?<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Begriffliche Klarheit statt uferloser Verbotswut<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es hilft bei der Auseinandersetzung mit dem Problem der kulturellen Aneignung nicht sonderlich, wenn man den Begriff auf immer weitere Sachverhalte ausdehnt; man entleert ihn damit. F\u00fcr die bek\u00e4mpfenswerte \u201ekulturelle Aneignung\u201c kann man ein paar Kriterien aufstellen, die den Begriff scharf halten. Wir sollten in die Debatte dar\u00fcber eintreten. Ich schlage vor:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"text-align: justify;\">Es muss sich um die \u00dcbernahme eines kulturellen Merkmals aus einer benachteiligten Subkultur durch eine dominante handeln (dies haben die Leute im L\u00fctzi klar beherzigt).<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Es muss sich zudem um eine Form der \u00dcbernahme handeln, welche die Ursprungskultur nicht wertsch\u00e4tzt, sondern entweder parodistisch verh\u00f6hnt (wie beim \u201eBlackfacing\u201c) oder unsichtbar macht.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Unabh\u00e4ngig von Punkt 2) ist die \u00dcbernahme zu verurteilen, wenn die Vertreter*innen der \u00fcbernehmenden dominanten Kultur sich durch diese \u00dcbernahme in irgendeiner Form exklusiv bereichern (das ist etwa beim musikalischen Erfolg von Led Zeppelin problematisch).<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">2) und 3) treffen nicht zu, wenn man aktive Solidarit\u00e4t und echtes Interesse f\u00fcr die Kulturen der Unterdr\u00fcckten zeigt. ((2)) Die Abgrenzung dieser Kriterien ist schwierig genug. Wie soll man als woker Mensch z.\u00a0B. das Auftreten einer \u201eTunte\u201c beurteilen (um eine Selbstbezeichnung dieser Sub-Subkultur zu verwenden)? Darf ein Mann* sich Frauenkleider anziehen, wo Frauen* doch im Patriarchat das unterdr\u00fcckte Gender sind? Das ist ja nun kulturelle Aneignung par excellence! Aber andererseits: Ist nicht die schwule Sex-Identit\u00e4t ihrerseits Merkmal einer unterdr\u00fcckten Subkultur? Wurden Tunten \u2013 ebenso wie Transpersonen \u2013 nicht all die vergangenen Jahrzehnte hindurch Opfer rechter Schl\u00e4ger und homophober P\u00f6belhorden?<br \/>\nIn Gro\u00dfbritannien ist zuletzt die superbe Komikertruppe \u201eMonty Python\u201c zur Zielscheibe eines \u201eWokeness-Mobs\u201c geworden, um die Formulierung von Michael Neudecker in der S\u00fcddeutschen Zeitung vom 8.11.2021 zu zitieren. ((3)) Unter anderem wurde Terry Gilliam als Co-Regisseur aus einer Theaterproduktion gekegelt, weil er einen schwarzen Kollegen gelobt hatte, der seinerseits Witze auf Kosten der LGBTQ-Community macht. Neudecker weist darauf hin, dass der Rigorismus innerhalb der Szene Folgen hat, die weit \u00fcber diese Szene hinausweisen: \u201eAls Profiteur des innerlinken Moralgemetzels erweist sich [\u2026] der rechte Populist Boris Johnson.\u201c<br \/>\nMir ist aber noch eine andere Schlussfolgerung Neudeckers wichtig, f\u00fcr die er einen der Monty-Python-Heroen zitiert: \u201e\u201aKreativit\u00e4t erstickt\u2018, sagte John Cleese im vergangenen Jahr im BBC-Radio, \u201awenn du bei jedem Wort nachdenken musst, ob du es verwenden darfst oder nicht.\u2018\u201c Und Neudecker f\u00fcgt hinzu: \u201eKreativit\u00e4t ist eine Tochter der Anarchie\u201c.<br \/>\nEine Tochter, und vielleicht auch eine Mutter der Anarchie! Der moralische Rigorismus, der sich mancherorts in der Anarcho-Szene \u2013 z. B. auch bei manchen heutigen Bewohner*innen L\u00fctzeraths \u2013zeigt, sollte mit dieser Einsicht beantwortet werden. Es ist deren gutes Recht, Tipi-\u00e4hnliche Zeltstrukturen aufgrund eines Plenumsbeschlusses wieder abzubauen. Aber sie sollten daf\u00fcr nicht anarchistische Moral beanspruchen. Anarchie lacht. Anarchie \u00fcbertritt Grenzen. Anarchie hat Freude am Experiment. Anarchie lernt, nicht zuletzt von anderen herrschaftsfreien Vergesellschaftungen (wie den Native Americans aus den Plains). Anarchie verbietet wenig.<br \/>\nAnarchie ist nicht puritanisch \u2013 ganz anders als die Ausw\u00fcchse der L\u00fctzi-Wokeness.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An einem Sonntag im Oktober schlenderte ich \u00fcber das Camp der Aktivisti in L\u00fctzerath. Dort ist im Moment der Hotspot der K\u00e4mpfe gegen die Braunkohle und gegen die von dieser bewirkte Klimazerst\u00f6rung. 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