{"id":27077,"date":"2022-02-28T12:36:36","date_gmt":"2022-02-28T10:36:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/02\/wie-die-landwirtschaft-das-werden-des-menschen-beeinflusste\/"},"modified":"2022-03-02T11:30:30","modified_gmt":"2022-03-02T09:30:30","slug":"wie-die-landwirtschaft-das-werden-des-menschen-beeinflusste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/02\/wie-die-landwirtschaft-das-werden-des-menschen-beeinflusste\/","title":{"rendered":"Wie die Landwirtschaft das Werden des Menschen beeinflusste"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der Begriff der Kultur kann Pflanzenkulturen in der Landwirtschaft meinen und menschliche Kultur im Sinne eines sozialen Miteinanders. Florian Hurtig hat ein spannendes Buch geschrieben, das beide Lesarten des Kulturbegriffs in Beziehung setzt. Ihm zufolge hat sich die Menschheit stets zusammen mit den Pflanzen und Tieren entwickelt, von denen sie lebte. Im Gespr\u00e4ch \u00fcber das Buch erl\u00e4utert Florian Hurtig: \u201eDie Idee, dass der Mensch etwas Singul\u00e4res au\u00dferhalb jeder Naturbeziehung w\u00e4re, ist ein christliches Narrativ. Daraus resultiert die Vorstellung, dass der Mensch zwar andere Lebewesen nach seinen Bed\u00fcrfnissen z\u00fcchten k\u00f6nnte, dabei aber selbst stets der gleiche bliebe. Tats\u00e4chlich ver\u00e4ndert der Mensch sich aber selbst gleicherma\u00dfen im Prozess der Ver\u00e4nderung von Pflanzen oder Tieren.\u201c Der Autor und Aktivist bezieht sich dabei auf den Begriff des \u201eMiteinander-Werdens\u201c nach Donna Harraway. Er zeigt, dass unterschiedliche Pflanzen, die von Menschen kultiviert wurden, ganz verschiedene Kulturen, also Gesellschaftsformationen, hervorbrachten.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Wie aus dem Getreide der Staat erwuchs<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da die Esskastanie die fr\u00fcheste nachweislich kultivierte Frucht war, ist ihr das erste Kapitel gewidmet. Dem Buch zufolge brachte sie im mesolithischen Japan eine \u00fcber 10.000-j\u00e4hrige egalit\u00e4re Kultur ohne Kriege und ohne Umwelt\u00fcbernutzung hervor. Florian Hurtig fasst seine Erkenntnisse zusammen: \u201eDer Mensch ist zusammen mit der Esskastanie geworden und hat dabei eine recht friedliche Lebensform entwickelt. Sp\u00e4ter erst entwickelten sich im Nahen Osten die Getreidekulturen w\u00e4hrend des Neolithikums. Hier entstanden die ersten Staaten der Welt. Das ist kein Zufall, auch wenn nicht der Fehler gemacht werden darf zu sagen, dass Getreideanbau automatisch zu Herrschaft f\u00fchren w\u00fcrde. Er bringt aber verschiedene Gegebenheiten mit sich, die die Bildung von Herrschaft beg\u00fcnstigen. Ackerbau ist in der Regel eine harte, monotone und unangenehme Arbeit, die man gerne auf andere abw\u00e4lzt. Zweitens eignet sich Getreide in idealer Weise als Steuerfrucht, da es lagerbar ist. Zudem ist die Ernte gut anhand der Fl\u00e4che zu errechnen, und es l\u00e4sst sich gut teilen. Der mit dem Getreide gewordene Mensch war ein ganz anderer als der mit der Esskastanie gewordene Mensch.\u201c Ausgehend von der Steinzeit legt Florian Hurtig in diesem umfangreichen Sachbuch anhand vieler quer durch verschiedene Regionen, Zeiten und Kulturen gehender Beispiele dar, dass der Anbau von besteuerungsf\u00e4higen Getreiden im Laufe der Jahrtausende zu Machtballungen in Form von Monopolen und damit auch immer st\u00e4rker zementierten Herrschaftsstrukturen f\u00fchrte. Durch gro\u00dffl\u00e4chige Landnutzung bis hin zu Monokulturen wurde der Einsatz von \u201eMonotechniken\u201c, also einheitlichen Bewirtschaftungsformen, die aus der Ferne gesteuert werden k\u00f6nnen, m\u00f6glich.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Die kapitalistische \u00dcbernahme kollektiven Landeigentums<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Kapitel des Buches ist der Entstehung des Kapitalismus gewidmet. Florian Hurtig zufolge gibt es einen starken Zusammenhang zwischen dem Aufkommen des Kapitalismus und der Monotonisierung der Landnutzung. Die vielf\u00e4ltige Landschaft des europ\u00e4ischen Mittelalters war gepr\u00e4gt durch die kleinen Felder der Kleinb\u00e4uer*innen und die Allmenden. Dieses gemeinsame Land der Dorfgemeinschaften wurde von allen gepflegt und von allen genutzt. Florian Hurtigs Recherchen zufolge erm\u00f6glichten dort ausgekl\u00fcgelte und vielf\u00e4ltige Anbausysteme unter Einbeziehung von Baumkulturen teilweise sechs oder mehr Ernten. Als im Fr\u00fchkapitalismus Wolle f\u00fcr die Tuchproduktion gebraucht wurde, wurden diese Allmenden enteignet, um auf den so frei werdenden Fl\u00e4chen Schafe zu halten. \u201eDiese \u201aUrs\u00fcnde des Kapitalismus\u2018 war nicht nur eine Enteignung des Landes der Kleinb\u00e4uer*innen, sondern auch eine Enteignung ihrer Lebensweise. Auf den Allmenden wurde gefeiert und gelebt. Es waren Orte, an denen insbesondere Frauen sich organisierten. Und es waren Orte der kollektiv-selbstverwalteten Selbstorganisierung. Die Enteignung zog \u00fcberall sehr viel Widerstand nach sich. Die Bauernkriege fanden in verschiedenen Wellen statt. Die Forderungen richteten sich stets auch gegen die Einhegungen der Allmenden. Um diese Aufst\u00e4nde, die oft von Frauen angef\u00fchrt waren, niederzuschlagen, wurden in Deutschland Hexenverbrennungen als gezielte Terrorkampagne eingesetzt oder in England Menschen gefangen genommen und in die neuen Kolonien verfrachtet. Die Vielfalt der Allmenden ging so verloren und mit ihr ein kollektiv-selbstbestimmtes Tun der Subsistenzwirtschaft der gemeinen Leute\u201c, erl\u00e4utert Florian Hurtig. Industrielle Monokulturen und der Krieg gegen die Kleinb\u00e4uer*innen Ein weiteres Kapitel des Buches besch\u00e4ftigt sich mit der besonderen H\u00e4rte der monokulturellen Landnutzung infolge des Kolonialismus, die gepr\u00e4gt war durch Plantagen, die Zerst\u00f6rung indigener Waldbausysteme und nat\u00fcrlich auch Sklaverei. Unter der \u00dcberschrift \u201eIndustrielle Landwirtschaft\u201c geht es anschlie\u00dfend unter anderem um den Einsatz von Maschinen (Getreide-Kohle-Komplex), Agrochemie, zunehmende Marktmacht, Saatgutpolitik und auch die gro\u00dffl\u00e4chigen Monokulturen in den staatskapitalistischen Systemen des real existierenden Sozialismus. \u201eMan muss wissen, dass die russischen Kleinb\u00e4uer*innen ihre eigene Revolution gemacht hatten und ihr kollektiviertes Land lange Zeit gegen die Sowjets verteidigten, welche als \u00dcberfallkommandos und Getreidebeschaffungsbrigaden in Erscheinung traten\u201c, fasst Florian Hurtig den Abschnitt des Buches zusammen. \u201eDer Krieg gegen die Kleinb\u00e4uer*innen wurde milit\u00e4risch gef\u00fchrt. Die Sowjets brauchten Getreidesteuern, um das aufkommende Industrieproletariat zu versorgen. Die Kleinb\u00e4uer*innen wurden nun Arbeiter*innen auf den Kolchosen und Sowchosen, die am Rei\u00dfbrett und in unglaublichen Dimensionen geplant wurden. Um diese Felder zu planen, engagierten die Sowjets hunderte von US-amerikanischen Agraringenieuren. Das gr\u00f6\u00dfte solcherma\u00dfen entworfene Feld wurde auf zweihunderttausend Hektar geplant \u2013 von einem Hotelzimmer in Chicago aus. Das musste nat\u00fcrlich in die Hose gehen \u2013 was es dann auch tat.\u201c Nachdem zwangsl\u00e4ufig ein Kapitel \u00fcber die Gr\u00fcne Revolution und die Extreme der heutigen Landwirtschaft folgen muss, endet das Buch mit einem Ausblick, der bedrohliche Entwicklungen nicht verschweigt, aber auch gezielt auf hoffnungsvolle Bewegungen von unten schaut. Zum Hintergrund des Buches erz\u00e4hlt der Autor: \u201eEigentlich wollte ich ein Buch \u00fcber die Potenziale von Agroforstsystemen f\u00fcr das Klima und die damit einhergehende Re-Lokalisierung der Wirtschaft schreiben und nur einen kleinen historischen Exkurs machen. Aber dieser historische Teil hat mich am meisten gefesselt, weshalb ich daraus ein ganzes Buch machte, f\u00fcr das ich vier Jahre lang recherchiert habe. Das Thema ist aber so umfassend, dass ich auch nach der Ver\u00f6ffentlichung noch zu neuen Erkenntnissen komme.\u201c Polykultur und Agroforst-wirtschaft als Perspektive Erstaunlich ist dieser Schwerpunkt allerdings nicht, denn Florian Hurtig interessiert sich seit \u00fcber f\u00fcnfzehn Jahren f\u00fcr \u201eGeschichte von unten\u201c. Als wichtige Bezugspunkte nennt er unter anderem 1917 und 1968: \u201eIch w\u00fcrde sogar sagen, es gibt gar keine politische Arbeit ohne geschichtliche Bez\u00fcge. Deswegen ist es so wichtig, sich mit der Geschichte sozialer Bewegungen auseinanderzusetzen. Erst w\u00e4hrend meiner Auseinandersetzung mit der Geschichte der Landwirtschaft ist mir aufgefallen, dass wir heute in der Regel die Form der Landnutzung viel zu wenig betrachten bei unseren Auseinandersetzungen mit Herrschaft.\u201c Da Florian Hurtig seit \u00fcber 15 Jahren in der Klimabewegung aktiv ist, m\u00f6chte ich von ihm wissen, ob eine polykulturelle Gesellschaft seiner Meinung nach die Probleme der menschengemachten Klimaver\u00e4nderung l\u00f6sen k\u00f6nnte. Er antwortet: \u201eAndersherum betrachtet hat die Frage mehr Sinn. In einer polykulturellen Gesellschaft w\u00e4re es nicht zu menschengemachter Klimaerw\u00e4rmung gekommen. Ein sehr entscheidender Emittent von Kohlenstoff sind die so genannten Landnutzungs\u00e4nderungen. Dabei \u00e4nderte sich die Landnutzung fast immer von vielf\u00e4ltigen Systemen, die viel Kohlenstoff speichern, hin zu monotoner Landnutzung, die wenig Kohlenstoff speichert und die mittelfristig zur Desertifizierung tendiert. Heute k\u00f6nnten wir aber wieder viel Kohlenstoff binden, wenn wir die Monokulturen durch Polykulturen ersetzen. Dabei m\u00fcssen wir die Systemlogiken der Anbausysteme im Blick haben: Monokulturen lohnen sich, wenn ich aus einer Fl\u00e4che einen m\u00f6glichst gro\u00dfen monet\u00e4ren Wert ziehen will. Komplexe Polykulturen machen hingegen in lokaler Subsistenzwirtschaft Sinn. Es gibt aber einen Zwischenweg, der aus einer pragmatischen Klimaperspektive spannend ist: Werden Agroforstsysteme in rationellem Design angelegt, k\u00f6nnen die Landmaschinen zwischen den Baumreihen hindurchfahren, die Gesamternte wird gesteigert, und die B\u00e4ume binden \u00fcber- wie unterirdisch gro\u00dfe Mengen CO2. Es kursieren sehr unterschiedliche Zahlen. Die weitestgehenden sagen, dass wir durch Agroforstsysteme ein vorindustrielles Niveau des Kohlenstoffs in der Atmosph\u00e4re erreichen k\u00f6nnen. Diese Perspektive kann Mut machen: Wir haben Werkzeuge, um das Ruder herumzurei\u00dfen.\u201c Aber auch seine Arbeit als Baumpfleger und die T\u00e4tigkeit f\u00fcr eine Solidarische Landwirtschaft haben Florians Schreiben beeinflusst: \u201eMein Interesse an komplexen, hochproduktiven und<br \/>\nklimapositiven Anbausystemen war f\u00fcr mich sowohl die Grundlage, mich mit Obst- und Nussbau zu besch\u00e4ftigen, als auch diese historische Arbeit dazu zu machen. Spannend finde ich es dabei, im Alltag Querverbindungen zwischen Praxis und Theorie zu ziehen. In der Solidarischen Landwirtschaft, in der ich arbeite, sehe ich zum Beispiel, wie unser polykulturelles Anbausystem tats\u00e4chlich viele Menschen zusammenbringt, um in sch\u00f6ner Atmosph\u00e4re polytechnisch t\u00e4tig zu sein.\u201c<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Zur Entstehung des Buches<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz dieser Querverbindungen zum Allt\u00e4glichen liest sich das Sachbuch geradezu akademisch. Gr\u00fcndlich recherchierte Quellenangaben und stichhaltige Argumentation t\u00e4uschen dar\u00fcber hinweg, dass Florian Hurtig offiziell keinen universit\u00e4ren Abschluss hat: \u201eIch habe in der Schule Klassenbucheintr\u00e4ge be-kommen, weil ich unter dem Tisch Marx gelesen habe. Als Schulabbrecher bleibt mir bis heute der Zugang zu akademischen Abschl\u00fcssen verwehrt. Deshalb ist es f\u00fcr mich auch spannend zu zeigen, dass es nicht der individuelle Mensch ist, der versagt, sondern das Schulsystem, das gleichmachen will, anstatt individuelle Potenziale zu erkennen und zu f\u00f6rdern. Trotzdem sa\u00df ich beim Schreiben aber tats\u00e4chlich viel in der Uni. Das Historische Institut mit seinen meterhohen Regalen voller staubiger B\u00fccher, die fast zerfallen, wenn man sie anfasst, hat schon eine spannende Atmosph\u00e4re.\u201c Das Sachbuch sollte eigentlich unter dem Titel \u201eMonokultur, Monotechnik, Monopol\u201c erscheinen. Doch auf Druck des Vertriebs wurde der Titel zu \u201eParadise Lost\u201c ge\u00e4ndert. Florian Hurtig dazu: \u201eDieser schreckliche Name passt eigentlich gar nicht zu meinen Inhalten. Deswegen bin ich froh, dass das Buch noch einmal mit neuem Titel erscheinen wird. Gerade schreibe ich aber auch noch an zwei weiteren B\u00fcchern. In einem geht es noch mal auf eine praktischere Weise um die Potenziale von Polykulturen und Agroforstwirtschaft. Das andere Buch dreht sich auf einer theoretischen Ebene um die Rhizome des Lebendigen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Begriff der Kultur kann Pflanzenkulturen in der Landwirtschaft meinen und menschliche Kultur im Sinne eines sozialen Miteinanders. Florian Hurtig hat ein spannendes Buch geschrieben, das beide Lesarten des Kulturbegriffs in Beziehung setzt. Ihm zufolge hat sich die Menschheit stets zusammen mit den Pflanzen und Tieren entwickelt, von denen sie lebte. 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