{"id":27439,"date":"2022-04-29T11:10:21","date_gmt":"2022-04-29T09:10:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/04\/neue-perspektiven-entdecken\/"},"modified":"2022-05-02T12:45:49","modified_gmt":"2022-05-02T10:45:49","slug":"neue-perspektiven-entdecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/04\/neue-perspektiven-entdecken\/","title":{"rendered":"Neue Perspektiven entdecken"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: justify;\">Donnerstag, 19.30 Uhr, Messesaal<br \/>\nGewaltfreiheit in Zeiten des Krieges Podiumsdiskussion<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der russische Angriff in der Ukraine bringt den Krieg zur\u00fcck auf den europ\u00e4ischen Kontinent. Er macht uns mit einem Schlag wieder bewusst, dass die Bedrohung durch feindliche Armeen kein dunkler Geist aus der Vergangenheit ist, sondern eine ganz aktuelle Gefahr darstellt.<br \/>\nGerade f\u00fcr Anarchist*innen und Kriegsgegner*innen stellen sich nun Fragen mit gro\u00dfer Aktualit\u00e4t, die schon in den letzten Jahren immer wieder aufgekommen sind \u2013 beispielsweise angesichts des Eroberungsfeldzugs der IS-Terrormiliz oder des t\u00fcrkischen Einmarsches in Rojava: Welche Perspektive hat die gewaltfreie Aktion angesichts eines Aggressors, der mit brutaler Gewalt auch gegen Zivilist*innen vorgeht? K\u00f6nnen wir Waffenlieferungen an die ukrainische Armee unterst\u00fctzen? Wie sollen wir die gewaltige Aufr\u00fcstung der Bundeswehr und die Verst\u00e4rkung der NATO-Pr\u00e4senz in Europa bewerten?<br \/>\nDiesen und anderen Fragen wollen wir in der Podiumsdiskussion nachgehen, mit der die diesj\u00e4hrige Anarchistische Buchmesse er\u00f6ffnet wird.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">\nFreitag, 10 Uhr, Raum 1<br \/>\nAnders Wirtschaften \u2013 wie kommen Utopien in den Alltag? Zwischen Versuchen und Vereinnahmungen, M\u00f6glichkeiten und Grenzen<br \/>\nVortrag und Diskussion mit Elisabeth Vo\u00df<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">So langsam scheint auch in Politik und Wirtschaft die Erkenntnis angekommen zu sein, dass es mit dieser zerst\u00f6rerischen Wirtschaftsweise so nicht weitergehen kann. Aber was ist eigentlich Wirtschaft bzw. wie kann sie verstanden werden? Und wie kann sie nachhaltig werden im Sinne der viel zitierten Nachhaltigkeitsziele, der 17 \u201eSustainable Development Goals\u201c? Ist das \u00fcberhaupt erstrebenswert, oder welche Fallstricke stecken darin?<br \/>\nDer pl\u00f6tzlichen Zuneigung machtvoller Akteure zu \u00f6konomischen Alternativen wird eine antikapitalistische Perspektive entgegengesetzt. Denn f\u00fcr ein gutes Leben f\u00fcr jede*n \u00fcberall sind Kritik und Widerstand ebenso wichtig wie der Aufbau wirtschaftlicher Alternativen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Freitag, 10 Uhr, Raum 2<br \/>\nFiguren der (Anti-)Politik im Anarchismus<br \/>\nVortrag und Diskussion mit Jonathan Eibisch<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt gute Gr\u00fcnde, die Politik von Regierungen, staatlichen Institutionen, Parteien und NGOs zu kritisieren. Gleichzeitig wollen Menschen in selbstorganisierten Zusammenh\u00e4ngen eigene Politikformen hervorbringen. Anarchist*innen haben eine grunds\u00e4tzliche Skepsis gegen\u00fcber dem Politikmachen \u00fcberhaupt. In der politischen Theorie des Anarchismus werden Individuen, das Soziale, die Gesellschaft, \u00d6konomie und Gemeinschaft als Gegenpole zur Politik verstanden, w\u00e4hrend letztere oftmals dem staatlichen Herrschaftsverh\u00e4ltnis zugeordnet wird.<br \/>\nIst politisches Handeln daher \u00fcberhaupt etwas, was wir verfolgen sollten? Wann, unter welchen Umst\u00e4nden und wie agieren wir auf dem politischen Feld? Gibt es eine autonome Politik, und was sind ihre Kriterien?<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Freitag, 12 Uhr, Raum 1<br \/>\nReproduktive Freiheit.<br \/>\nEine feministische Ethik der Fortpflanzung<br \/>\nBuchvorstellung und Diskussion mit Antje Schrupp<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Traditionellerweise wurde Reproduktion \u00fcber eine heteronormative Geschlechterordnung geregelt mit klar verteilten Aufgaben f\u00fcr \u201eM\u00fctter\u201c und \u201eV\u00e4ter\u201c. Vor allem dank der Frauenbewegung ist diese Ordnung heute infrage gestellt. Frauen pochen auf ihre Freiheit, und Menschen mit Uterus klagen ihr Recht auf k\u00f6rperliche Selbstbestimmung ein. Gleichzeitig werden bin\u00e4re Geschlechterkonstrukte ganz prinzipiell hinterfragt und neue symbolische Geschlechterordnungen in den Blick genommen. Dabei m\u00fcssen neue ethische Kriterien entwickelt werden, die sich nicht l\u00e4nger an den traditionellen heteronormativen Mustern orientieren.<br \/>\nAntje Schrupp macht in ihrem neuen Buch konkrete Vorschl\u00e4ge, wie reproduktive Gerechtigkeit in einer herrschaftsfreien Gesellschaft neu gedacht werden kann.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Freitag, 12 Uhr, Raum 2<br \/>\nOrganizing und Selbstorganisation \u2013 eine \u201elinke Perspektive\u201c<br \/>\nVortrag und Diskussion mit Rudolf M\u00fchland<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vortrag widmet sich dem \u201eUnion Organizing\u201c auf der Grundlage der realen Situation in der BRD. Dazu geh\u00f6rt es anzuerkennen, dass die sozialpartnerschaftlichen Verb\u00e4nde (DGB) die pr\u00e4gende Struktur in der Arbeiter*innenbewegung sind. Auch der Faschismus hat in der BRD bis heute nicht zu \u00fcbersehende Spuren hinterlassen. Davon ausgehend untersucht Rudolf M\u00fchland die Vorteile und Risiken des Organizing in dem Spannungsfeld (?) von Organizing und Selbstorganisation auf Basis langj\u00e4hriger Erfahrung in Betrieben (mit und ohne Gewerkschaften) und der Beteiligung an Klassen- und Arbeitsk\u00e4mpfen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Freitag, 14 Uhr, Raum 1<br \/>\nAll You Need Is Less<br \/>\nVortrag und Diskussion mit Nico Paech<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Hoffnung, dass wirtschaftliches Wachstum durch technischen Fortschritt nachhaltig oder klimafreundlich gestaltet werden kann, ist l\u00e4ngst an der Realit\u00e4t zerschellt. Deshalb gilt es, die M\u00f6glichkeiten einer Postwachstums\u00f6konomie auszuloten. Statt arbeitsteiliger, geldbasierter und globalisierter Versorgungsmuster w\u00e4ren Suffizienz und urbane Subsistenz als Erg\u00e4nzung eines merklich reduzierten und umstrukturierten Industriesystems bedeutsam. Aber wie l\u00e4sst sich Suffizienz jenseits plumper Verzichtsforderungen begr\u00fcnden?<br \/>\nHier bietet sich eine zeit\u00f6konomische Rekonstruktion des modernen Daseins an, die Reduktion und Entschleunigung als proaktive Gestaltungselemente offenlegt.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Freitag, 14 Uhr, Raum 2<br \/>\nPlattformismus &amp; Especifismo: Einf\u00fchrung in zwei anarchistische Organisationsans\u00e4tze<br \/>\nVortrag und Diskussion<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Vortrag stellt mit dem Plattformismus und dem Especifismo zwei spannende anarchistische Organisationsans\u00e4tze aus unterschiedlichen Weltregionen und Epochen vor. Thematisiert werden ihre historischen Urspr\u00fcnge, ihre wichtigsten Merkmale und die Organisationen, die sich heute darauf beziehen. Au\u00dferdem soll ein Blick auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Ans\u00e4tze geworfen und die Frage beantwortet werden, inwiefern sie heute in unserer Region angewendet werden k\u00f6nnen.<br \/>\nDer Vortrag wird von einem Mitglied der anarchakommunistischen Plattform gehalten, die sich selbst auf die beiden Ans\u00e4tze bezieht.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Freitag, 16 Uhr, Raum 1<br \/>\nGenossenschaften. Geschichte, Aktualit\u00e4t und Renaissance<br \/>\nBuchvorstellung und Diskussion mit Gisela Notz<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genossenschaften waren in der Geschichte und sind auch heute ein wichtiger Faktor in der bundesdeutschen Wirtschaft.<br \/>\nDie Veranstaltung thematisiert den Kampf um die Verwirklichung des Wunsches nach selbstbestimmtem und selbstverwaltetem Wohnen, Konsumieren und Arbeiten zu Beginn der Industrialisierung. Die Leitfrage ist, ob genossenschaftliche Alternativen sich im Scho\u00dfe des Bestehenden so entwickeln k\u00f6nnen, dass der Anh\u00e4ufung von Reichtum in den H\u00e4nden weniger Privilegierter Einhalt geboten wird und das Wohlbefinden aller Menschen gesichert ist. Das bezweifelten auch weite Teile der Arbeiter*innenbewegung.<br \/>\nSchlie\u00dflich geht es auch um den utopischen Gehalt der heutigen \u201eneuen Genossenschaften\u201c im Wohnungsbau, der Energie- und Verbraucher-Erzeugergenossenschaften.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Freitag, 16 Uhr, Raum 2<br \/>\nDie Erfindung des muslimischen Anderen. Zusammenh\u00e4nge des antimuslimischen Rassismus<br \/>\nLesung und Diskussion mit Mehmet Arbag<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Antimuslimischer Rassismus durchzieht unsere Gesellschaft. In den Diskursen werden Fragen behandelt, die das stereotype Bild \u201edes muslimischen Anderen\u201c verfestigen: Was haben alle \u201eMuslim*innen\u201c gemeinsam? Wie steht es um die \u201eIslamisierung des Abendlandes\u201c? Wieso positionieren sich Muslim*innen nicht st\u00e4rker gegen Terrorismus?<br \/>\nDahinter verbirgt sich h\u00e4ufig die Annahme, dass es Eigenschaften gibt, die alle Muslim*innen teilen, und eine Auseinandersetzung mit diesen \u201efremden Menschen\u201c den R\u00fcckgewinn an Handlungssicherheit bedeutet. \u201eDie Erfindung des muslimischen Anderen\u201c greift diese Hoffnungen auf, entt\u00e4uscht sie und wendet den Blick zur\u00fcck auf eine Gesellschaft, die kontinuierlich jene allzu bekannten Bilder \u00fcber \u201eMuslim*innen\u201c produziert.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Freitag, 18 Uhr, Raum 1<br \/>\nUmk\u00e4mpftes Wohnen. Neue Solidarit\u00e4t in den St\u00e4dten<br \/>\nBuchvorstellung und Diskussion mit Peter Nowak<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Zeiten gesteigerter Verwertungsinteressen und angespannter Wohnungsm\u00e4rkte wird f\u00fcr immer breitere Bev\u00f6lkerungsteile schmerzhaft erfahrbar, die pers\u00f6nliche Wohnungsfrage individuell nicht mehr l\u00f6sen zu k\u00f6nnen. Dabei entstehen im Wohnumfeld und st\u00e4dtischen Raum statt Ressentiments Suchbewegungen nach praktischer Solidarit\u00e4t. Konkrete Mieter*innenk\u00e4mpfe entwickeln sich zu neuer Stadtteilarbeit.<br \/>\nPeter Nowak und Matthias Coers stellen mittels Text und Bild Initiativen aus dem In- und Ausland vor, geleitet von der Frage, wie K\u00e4mpfe um Wohnraum, niedrige Mieten, gegen Verdr\u00e4ngung und die K\u00e4mpfe um h\u00f6here L\u00f6hne und Einkommen zusammen gef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Freitag, 18 Uhr, Raum 2<br \/>\nBefreiung von Geld und Eigentum \u2026 und warum das noch lange nicht reicht<br \/>\nLesung und Workshop mit Johann<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein \u00f6konomisches System existiert nicht au\u00dferhalb des b\u00fcrgerlichen Denkens und der b\u00fcrgerlichen Welt. Es geht heute um eine radikale Kritik daran, die \u00fcber die Entstehung von Eigentum, Geld und \u00d6konomie, \u00fcber die Warenverh\u00e4ltnisse und Arbeit in der patriarchalen Kulturgeschichte sowie die symbiotische Entstehung von \u00d6konomie, Staat und Milit\u00e4r nachdenkt.<br \/>\nAngesichts des aktuellen Krieges wird dabei ein Schwerpunkt auf das Verh\u00e4ltnis von warenproduzierendem Patriarchat, Krieg, R\u00fcstung und Militarisierung gelegt.<br \/>\nMehr unter: befreiungvomgeldundeigentum.blackblogs.org<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Freitag, 20.30 Uhr, Cinema Quadrat<br \/>\nDas Gegenteil von Grau<br \/>\nEin Dokumentarfilm von Matthias Coers und Recht auf Stadt Ruhr (BRD 2017, 90 min)<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Film handelt von Transition-Town-Initiativen und Stadtk\u00e4mpfen am Beispiel des Ruhrgebiets, von Freiraum- und Wohnk\u00e4mpfen \u00fcber Solidarische Landwirtschaft bis hin zur Refugees\u2019 Kitchen. Das Gegenteil von Grau zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freir\u00e4ume leben und f\u00fcr ein solidarisches und \u00f6kologisches Miteinander im urbanen Raum k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ort: Cinema Quadrat, Anschrift: K1, 2 (Mannheim-Innenstadt), Haltestelle Abendakademie<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Samstag, 10 Uhr, Raum 1<br \/>\nAnarchismus hoch 4<br \/>\nVortrag und Diskussion mit Bernd Dr\u00fccke, Silke, Vera Bianchi<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eSeit 1999 sind die von Bernd Dr\u00fccke allein oder gemeinsam mit Mitstreiter*innen gef\u00fchrten Interviews ein fester Bestandteil der Zeitschrift Graswurzelrevolution (GWR). Seine Interviews k\u00f6nnen als Teil einer \u201aOral History\u2018 (\u201am\u00fcndliche Geschichte\u2018) des aktuellen Anarchismus verstanden werden, bieten den Leser*innen Anregungen und Denkanst\u00f6\u00dfe und machen Mut und Hoffnung in einer Zeit, die eher durch Utopielosigkeit gekennzeichnet ist\u201c, so Maurice Schuhmann 2019 in einer Rezension zur Neuauflage des Interviewbands \u201eJa! Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert\u201c.<br \/>\n2022 feiert die anarchistische Monatszeitschrift Graswurzelrevolution (GWR) auf der Anarchistischen Buchmesse in Mannheim ihren 50. Geburtstag. Aus diesem Anlass pr\u00e4sentiert GWR-Mitherausgeber Bernd Dr\u00fccke zusammen mit Vera Bianchi und GWR-Redakteurin Silke einige Leckerbissen aus den Anarchismus-Hoch-Vier-Interviewsammelb\u00e4nden.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Samstag, 10 Uhr, Raum 2<br \/>\nAktionen f\u00fcr eine Zukunft ohne Autos: Verkehrswendepl\u00e4ne, Nulltarif, Fahrradstra\u00dfen, Blockaden und mehr<br \/>\nWorkshop mit J\u00f6rg Bergstedt<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Workshop zeigt die M\u00f6glichkeiten, wie wir die Verkehrswende voranbringen. Er beginnt mit einem \u00dcberblick, was verkehrspolitisch n\u00f6tig ist (Autos raus, Fahrradstra\u00dfen, Nulltarif, kurze Wege usw.). Danach geht es um viele Aktionsideen, mit denen wir das durchsetzen k\u00f6nnen \u2013 vor allem lokal und regional. Die Ideen reichen vom Aktionsschwarzfahren \u00fcber Kommunikationsguerilla und Fahrradaktionen bis zu gro\u00dfen Aktionen, um per Versammlungsrecht mal einen Tag euren Ort autofrei zu blockieren, Baustellen zu besetzen oder sich \u00fcber Autobahnen abzuseilen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Samstag, 12 Uhr, Raum 1<br \/>\nMarkt zerfrisst Gesundheitswesen! Stimmen aus einem zornigen Bereich<br \/>\nLesung und Diskussion mit Klaus Dallmer<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kolleg*innen aus den Krankenh\u00e4usern, Gewerkschafter*innen und Mitglieder der B\u00fcndnisse gegen die Profite mit der Gesundheit geben einen Einblick in haarstr\u00e4ubende Zust\u00e4nde, zu denen die Unterwerfung des Gesundheitswesens unter die Marktzw\u00e4nge gef\u00fchrt hat. Personalnot, Lohndumping, Tempozwang und Operationenwettlauf schn\u00fcren der Gesundheit von Personal und Patient*innen die Luft ab. Zentraler Hebel zur Durchsetzung des \u00f6konomischen Drucks ist die Finanzierung \u00fcber Fallpauschalen. Corona hat uns die Zust\u00e4nde in den Krankenh\u00e4usern wie unter einer Lupe gezeigt.<br \/>\nAber die Besch\u00e4ftigten des Gesundheitswesens haben vor einigen Jahren begonnen, sich massiv zu wehren.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Samstag, 12 Uhr, Raum 2<br \/>\nUnter sticht Ober. Eine Sozialgeschichte der bayerischen Revolution 1918\/19<br \/>\nBuchvorstellung und Diskussion mit Roman Danyluk<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Roman Danyluks Buch beschreibt die bayerische Revolution als gro\u00dfangelegten Versuch der gesellschaftlichen Befreiung unz\u00e4hliger bis dahin benachteiligter Menschen: Arbeiter*innen, Erwerbslose, kleine und mittlere Bauern und B\u00e4uerinnen, feministische Frauen und linke Intellektuelle. Der entschlossenen Initiative der Arbeiterklasse, der revolution\u00e4ren Soldaten sowie von Teilen der einfachen Landbev\u00f6lkerung war es \u00fcberhaupt zu verdanken, dass der Krieg beendet, die Monarchie gest\u00fcrzt sowie erstmals das allgemeine und Frauenwahlrecht erk\u00e4mpft wurden.<br \/>\nF\u00fcr einen kurzen historischen Moment schien die grundlegende Umw\u00e4lzung der b\u00fcrgerlich-kapitalistischen Klassengesellschaft tats\u00e4chlich zum Greifen nahe, doch die Verwirklichung egalit\u00e4rer Gesellschaftsverh\u00e4ltnisse wurde durch milit\u00e4rische Gewalt j\u00e4h gestoppt.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Samstag, 14 Uhr, Raum 1<br \/>\n50 Jahre Graswurzelrevolution.Geschichte(n) von unten und der Kampf f\u00fcr eine gewaltfreie, herrschaftslose Gesellschaft.<br \/>\nVortrag und Diskussion mit den Mitherausgeber*innen Bernd Dr\u00fccke, Lou Marin und Silke<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 50 Jahren erscheint die Graswurzelrevolution (GWR). Diese Monatszeitung f\u00fcr eine gewaltfreie, herrschaftslose Gesellschaft ist das langlebigste Organ des Anarchismus im deutschsprachigen Raum und zugleich ein Sprachrohr emanzipatorischer Bewegungen zum Beispiel f\u00fcr Klimagerechtigkeit, gegen Militarisierung, Krieg, Sexismus und Rassismus. GWR-Mitherausgeber Bernd Dr\u00fccke wagt mit Hilfe von Dias einen anekdotenreichen und bisweilen am\u00fcsanten Ritt durch die Geschichte dieses Blattes sozialrevolution\u00e4rer Bewegungen. Zusammen mit Lou Marin und GWR-Redakteurin Silke zeigt er graswurzelrevolution\u00e4re Perspektiven f\u00fcr Gegen\u00f6ffentlichkeit und eine Graswurzelbewegung auf, jenseits von Staat, Kapitalismus und Gewalt.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Samstag, 14 Uhr, Raum 2<br \/>\nGeschichte der Umweltbewegung<br \/>\nBuchvorstellung und Diskussion mit Hanna Poddig<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Sachcomic widmet sich der Geschichte der Umweltbewegung in Deutschland. Nach der \u201eersten Umweltbewegung\u201c im fr\u00fchen 20. Jahrhundert wird die zweite Umweltbewegung ab den 1970er-Jahren beschrieben: von den Anti-AKW-K\u00e4mpfen in Wyhl, Wackersdorf, Brokdorf bis zum Hambacher Forst, den Fridays for Future und der Besetzung von Innenst\u00e4dten.<br \/>\nWas waren, was sind die jeweiligen inhaltlichen Forderungen? Welche Aktionsformen wurden bevorzugt? Wo wurden Fl\u00e4chen besetzt, Bauz\u00e4une eingerissen, Maschinen sabotiert, wann Tiere befreit oder Stra\u00dfen blockiert? In welchen K\u00e4mpfen mischten die Autonomen mit, und was k\u00f6nnen wir von den Zapatistas und der kurdischen Befreiungsbewegung lernen?<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Samstag, 16 Uhr, Raum 1<br \/>\nErfahrung Rojava. Berichte aus der Solidarit\u00e4tsarbeit in Nord-Ostsyrien<br \/>\nBuchvorstellung und Diskussion mit Michael Wilk<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Gesellschaftsmodell Nord-Ostsyriens, die Organisierung basisdemokratischer Selbstverwaltung, der Anspruch einer Gleichberechtigung der Geschlechter erfordert gro\u00dfen Einsatz, Mut und Kraft auf Seiten der Menschen Rojavas. Das Ringen um Autonomie gegen\u00fcber dem Assad-Regime, der Kampf gegen den IS und die Bedrohung durch das t\u00fcrkische Erdo\u011fan-Regime belasten den Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung. Solidarit\u00e4tsarbeit ist ein wichtiger unterst\u00fctzender Faktor.<br \/>\nWie sehen Menschen ihren Einsatz unter diesen Bedingungen, welche Anspr\u00fcche vertreten sie, was hat sie motiviert oder entt\u00e4uscht? Wie manifestiert sich die Erfahrung des voneinander Lernens in und um die Bewegung in Rojava in den Herzen und K\u00f6pfen der Helfenden?<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Samstag, 16 Uhr, Raum 2<br \/>\nFallstricke der Emanzipation. Autorit\u00e4res und Regressives in der Linken gestern und heute<br \/>\nVortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in vielen linken und linksradikalen Strukturen und Denkweisen lebt die Herrschaft von Zwangsgemeinschaften und von Menschen \u00fcber andere Menschen fort. Das kann sich in M\u00e4nnlichkeitskult und sexistischem Verhalten \u00e4u\u00dfern, in der Vorliebe f\u00fcrs Agitieren statt f\u00fcrs Argumentieren oder in der Vorstellung, antifaschistische Akteur*innen seien stets im Recht, was auch immer sie tun. Aber auch im Glauben, man sei zur \u201eF\u00fchrung der Arbeiterklasse\u201c berufen. Regressives kann sich auch in gut gemeinter antirassistischer Absicht verstecken.<br \/>\nWelche Mindestanforderungen m\u00fcssen emanzipatorische Bewegungen erf\u00fcllen?<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Samstag, 18 Uhr, Raum 1<br \/>\nGlitzer im Kohlestaub. Vom Kampf um Klimagerechtigkeit und Autonomie<br \/>\nLesung und Vortrag mit zwei Leuten aus dem Herausgeber*innenkreis<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Buch beschreibt die politischen \u00dcberlegungen der neuen (Klima-)Aktivist*innen, die wissen, dass ihre K\u00e4mpfe ebenso soziale K\u00e4mpfe sein m\u00fcssen. Denn nur in einer radikal anderen Form des weltweiten Zusammenlebens und Zusammenwirtschaftens ist der Erhalt bzw. die Herstellung einer f\u00fcr die absolute Mehrzahl der Menschen lebenswerten Gegenwart und Zukunft m\u00f6glich.<br \/>\nEin \u201eGreen New Deal\u201c stellt hingegen lediglich einen kl\u00e4glichen Versuch dar, kapitalistische Bedingungen \u00fcber weitere Jahrzehnte hinweg aufrechtzuerhalten. Kapitalismus aber beruht seiner Grundbedingung nach auf Ausbeutungs- und Vernichtungsverh\u00e4ltnissen nicht nur von Menschen, sondern auch der Natur \u2013 und sei es zum Preis absoluter Zerst\u00f6rung.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Samstag, 18 Uhr, Raum 2<br \/>\nSt\u00e4rkere Strahlkraft. Wahrheit und L\u00fcge in den polizeilichen Ermittlungen im NSU-Komplex 2000\u20132011<br \/>\nBuchvorstellung mit Daniel Roth und Markus Mohr<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Elf Jahre lang ermittelte die Polizei in einer der gr\u00f6\u00dften Mordserien der Nachkriegszeit. Neun Migranten und eine Polizistin wurden hingerichtet. Im November 2011 verbreiteten Nazis ein Selbstenttarnungsvideo, in dem sie sich zu den Morden und zu Terroranschl\u00e4gen auf migrantische Einrichtungen bekannten.<br \/>\nMohr und Roth zeichnen die Rolle von Polizei und Justiz bei der Aufkl\u00e4rung der Verbrechen nach. Wie hat die Polizei bei ihren Ermittlungen zu der Mordserie ihre Wissensbest\u00e4nde aggregiert, welche konkreten Schl\u00fcsse hat sie dabei gezogen? Die in der nachtr\u00e4glichen Aufarbeitung des NSU zu der Polizeiarbeit wohlfeil zirkulierende Verwendung der moralisierenden Leerformel \u201eVersagen\u201c wird einer kritischen \u00dcberpr\u00fcfung unterzogen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Samstag, 20.30 Uhr, zeitraumexit<br \/>\nParty \u201eHappy Birthday:<br \/>\n50 Jahre Graswurzelrevolution\u201c<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">ab 20.30 Uhr Jubil\u00e4umsempfang mit Begr\u00fc\u00dfung, Liedern aus Versehen und aus Notwendigkeit von R\u00fcdi sowie Quizaufl\u00f6sung<br \/>\nab 22 Uhr Party mit Skaot (Ska, Polka, Wodka, Rivolta) und Sigi Sputnik &amp; OnePunchMickey (Punk, Wave, Soul und 80ies)<br \/>\nEintritt gegen Spende<br \/>\nOrt: zeitraumexit, Hafenstr. 68, 68159 Mannheim, Haltestelle Dalbergstra\u00dfe<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Sonntag, 10 Uhr, Raum 1<br \/>\n\u00dcber die Zeugen Coronas und den Ausstieg daraus. Anarchistische Antworten und Perspektiven<br \/>\nVortrag und Diskussion mit Gerald Gr\u00fcneklee<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weshalb das Ende der einen Pandemie der Beginn der n\u00e4chsten sein wird. Wie mit Angst Politik gemacht wird. Warum eine Impfpflicht gegen das Coronavirus Quark ist und worin sich der quasi-religi\u00f6se Kern der Debatten zeigt. Was anarchistische Antworten und Perspektiven auf den autorit\u00e4r-kontrollstaatlichen Umbau im Schatten der Pandemie sein k\u00f6nnten. Diese Fragen und Thesen aus seinen Ver\u00f6ffentlichungen zur Gegenwart und Zukunft unter dem Virus bilden den Kern von Gerald Gr\u00fcnklees Vortrag.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Sonntag, 10 Uhr, Raum 2<br \/>\nEinf\u00fchrung in den Vegananarchismus<br \/>\nVortrag und Diskussion mit den tierbefreier*innen Rhein-Neckar<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beginnend mit einer Begriffseinf\u00fchrung in Veganismus und Anarchismus m\u00f6chte sich der Vortrag der Frage widmen, inwiefern Veganismus eine politische Schlussfolgerung anarchistischer Diskurse darstellt und wie Vegananarchismus einzuordnen und zu verstehen ist.<br \/>\nDer Vortrag richtet sich an Anarchist*innen, Tierrechtsaktive und Interessierte und soll niedrigschwellig angesetzt werden, d. h. es wird wenig Wissen vorausgesetzt, um die Wissenshierarchie m\u00f6glichst gering zu halten.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Sonntag, 12 Uhr, Raum 1:<br \/>\nDAS TUN<br \/>\nVortrag und Diskussion mit Friederike Habermann<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Friederike Habermann zeigt auf, dass mit Markt und Tauschlogik keine emanzipatorische Gesellschaft zu erreichen ist, und benennt m\u00f6gliche Auswege: Erstens, den Markt abbauen. Wir beenden die Konkurrenz, indem wir die Wirtschaft von unten umgestalten. Zweitens, kein zentraler Staat, sondern Demokratie ausbauen. Das hei\u00dft auch, dass unterdr\u00fcckte Identit\u00e4ten sich erm\u00e4chtigen und Identit\u00e4tskategorien in Frage stellen. Drittens, Commons aufbauen. Das hei\u00dft R\u00e4ume schaffen, die auf Inklusion statt auf Exklusion beruhen.<br \/>\nDiese Wege erm\u00f6glichen bereits im Hier und Jetzt ein besseres Leben, auch wenn sie keine glatten Wege zur Transformation darstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Sonntag, 12 Uhr, Raum 2<br \/>\nAnarchismus in der Kibbuzbewegung.<br \/>\nBuchvorstellung und Diskussion mit dem \u00dcbersetzer Lou Marin<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Studie von James Horrox umfasst 140 Jahre Geschichte der Kibbuzbewegung. Von der zweiten bis zur vierten j\u00fcdischen Einwanderungswelle in Pal\u00e4stina 1904 bis 1932 waren die Kibbuzim anarchistisch gepr\u00e4gt und stark von Kropotkins kommunistischem Anarchismus, Landauers Siedlungssozialismus und Bubers binationalem F\u00f6deralismus beeinflusst.<br \/>\nErst als die zionistisch-etatistische Str\u00f6mung von Ben-Gurion und Menachem Begin in der Kibbuzbewegung ab Ende der 1930er-Jahre die Oberhand gewann, wurde der Anarchismus in den Kibbuzim zur\u00fcckgedr\u00e4ngt. Ganz erstarb er jedoch nie. Es kam nach reaktion\u00e4ren Phasen zu Formen der Renaissance, etwa ab den 1990er-Jahren in den urbanen Kibbuzim, als man sich der solidarischen Prinzipien der anarchistischen Fr\u00fchphase wieder erinnerte.<br \/>\nEs gab Verbindungen zur j\u00fcngeren anarchistischen Bewegung in Israel, zu den neuen Kriegsdienstverweigerer*innen, zu \u00e4thiopisch-j\u00fcdischen Nachbarschaftsprojekten und sogar gemeinsame arabisch-j\u00fcdische Kibbuzim.<br \/>\nDas Buch bringt verdr\u00e4ngte Geschichte zum Vorschein und deutet Perspektiven jenseits der latenten und manifesten Kriege der Gegenwart an.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Sonntag, 14 Uhr, Raum 1<br \/>\nDie modernen Wanderarbeiter*innen. Arbeitsmigrant*innen im Kampf um ihre Rechte<br \/>\nBuchvorstellung und Diskussion mit Kathrin Birner und Stefan Dietl<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie arbeiten in Schlachth\u00f6fen, in der Pflege, auf dem Bau, in der Logistik oder der Landwirtschaft, aber auch im industriellen Sektor, und ihre Ausbeutung bildet zunehmend die Grundlage des deutschen Exportmodells: Zeitlich befristete Arbeitsmigrant*innen, die regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr einige Monate ihre Heimat verlassen, um in Deutschland zu arbeiten. Gekennzeichnet ist ihre Arbeit durch lebensgef\u00e4hrliche Arbeitsbedingungen, systematischen Lohnraub und die Umgehung arbeitsrechtlicher Normen.<br \/>\nStefan Dietl und Kathrin Birner beschreiben die prek\u00e4ren Arbeits- und Lebensverh\u00e4ltnisse, aber auch den Widerstand von Wanderarbeiter*innen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Sonntag, 14 Uhr, Raum 2<br \/>\nZur Staatskritik Johannes Agnolis<br \/>\nAlireza und Paul Schulte<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Johannes Agnoli ist der Staat der konkrete politische Ausdruck der unterdr\u00fcckenden Gesellschaft. Er hat im bestehenden System eine gewisse Autonomie gegen\u00fcber der \u00d6konomie, wird aber von dieser in seinem Handlungsspielraum begrenzt. Mit dem Staat ist daher keine Emanzipation zu machen. Der Staat ist weder ein reines Unterdr\u00fcckungselement der Kapitalist*innen noch blo\u00dfer \u00dcberbau, hinter dem sich das Kapital versteckt, sondern konkreter Ausdruck eines Herrschaftsverh\u00e4ltnisses zwischen den Menschen. Er ist Reproduzent und Organisator der Gesellschaft, und dazu geh\u00f6rt immer auch die Befriedung sozialer Konflikte.<br \/>\nZiel des Vortrags ist es, eine Debatte \u00fcber aktuelle Formen linker Staatskritik anzusto\u00dfen und neue sowie radikale Perspektiven zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag, 19.30 Uhr, Messesaal Gewaltfreiheit in Zeiten des Krieges Podiumsdiskussion Der russische Angriff in der Ukraine bringt den Krieg zur\u00fcck auf den europ\u00e4ischen Kontinent. Er macht uns mit einem Schlag wieder bewusst, dass die Bedrohung durch feindliche Armeen kein dunkler Geist aus der Vergangenheit ist, sondern eine ganz aktuelle Gefahr darstellt. Gerade f\u00fcr Anarchist*innen und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/04\/neue-perspektiven-entdecken\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":502,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Neue Perspektiven entdecken - graswurzelrevolution","description":"Donnerstag, 19.30 Uhr, Messesaal Gewaltfreiheit in Zeiten des Krieges Podiumsdiskussion Der russische Angriff in der Ukraine bringt den Krieg zur\u00fcck auf den eur"},"footnotes":""},"categories":[1671,1585],"tags":[1611,1638],"class_list":["post-27439","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-469-mai-2022","category-buecherberge","tag-buchmesse","tag-mannheim"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27439","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/502"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27439"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27439\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27439"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27439"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27439"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}