{"id":27442,"date":"2022-04-29T11:10:23","date_gmt":"2022-04-29T09:10:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/04\/zwischen-widerstand-und-repression\/"},"modified":"2022-06-10T22:52:06","modified_gmt":"2022-06-10T20:52:06","slug":"zwischen-widerstand-und-repression","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/04\/zwischen-widerstand-und-repression\/","title":{"rendered":"Zwischen Widerstand und Repression"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: justify;\">Entstehung der anarchistischen Bewegung in Bulgarien<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den 1860er-Jahren, noch zur Zeit des Osmanischen Reichs und vor Gr\u00fcndung des bulgarischen Nationalstaats, kamen bulgarische Nationalrevolution\u00e4r:innen als erste in Kontakt mit den anarchistischen Ideen und lie\u00dfen sich von ihnen beeinflussen. Nach Entstehung des ersten bulgarischen Staats 1878 verbreiteten sich diese Ideen dank der Ankunft russischer Narodniki, der Kontakte bulgarischer Auslandsstudent:innen und der Ver\u00f6ffentlichungen von Fr\u00fchsozia-list:innen weiter. So entstanden in den 1880er- und 1890er-Jahren die ersten anarchistischen Gruppen.<br \/>\nZwischen 1897 und 1903 beteiligten sich die bulgarischen Anarchist:innen in Abstimmung mit der radikaldemokratischen Befreiungsbewegung in der Region Mazedonien am Kampf gegen das Osmanische Reich. Ihre spektakul\u00e4rsten Aktionen waren 1903 die Anschl\u00e4ge von Thessaloniki und ein bewaffneter Aufstand im Strandscha-Gebirge. Das Ziel, eine Autonomie aller V\u00f6lker der Region, konnten sie nicht erreichen. Sie verlagerten anschlie\u00dfend ihren Aktionsschwerpunkt ins bulgarische K\u00f6nigreich. Dort bauten sie ein eigenes Verlagswesen und anarchistische Gruppen auf.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Die FAKB in der Zwischenkriegszeit<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Ersten Weltkrieg, gegen den die Anarchist:innen als Kriegsdienstverweigerer und Antimilitarist:innen aktiven Widerstand leisteten, gr\u00fcndeten sie 1919 die landesweite F\u00f6deration der Anarchokommunisten in Bulgarien (FAKB). Am f\u00fcnften Kongress der FAKB 1923 in Jambol nahmen 104 Delegierte und 350 G\u00e4ste aus 89 lokalen Organisationen teil. Die F\u00f6deration unterhielt zu dem Zeitpunkt vier Verlage und ver\u00f6ffentlichte die Zeitung \u201eRabotnitscheska Missal\u201c (dt. \u201eArbeiterdenken\u201c) mit einer Auflage von 7.500 Exemplaren, die in 140 Orten vertrieben wurde. Etwa 10.000 Menschen d\u00fcrften zu dem Zeitpunkt unter dem Einfluss anarchistischer Ideen gestanden haben. Die Bewegung hatte eine weitgehend anarchokommunistische Ausrichtung und verf\u00fcgte \u00fcber einen bewaffneten Fl\u00fcgel.<br \/>\nIn Bulgarien kam es schon 1923 zu einem erfolgreichen rechten Milit\u00e4rputsch gegen die linke Regierung des Bauernbunds. Die Anarchist:innen beteiligten sich an den zwei bewaffneten Aufst\u00e4nden, die im Juni und September in Reaktion darauf ausbrachen und beide blutig niedergeschlagen wurden. Einige bewaffnete anarchistische Partisan:innengruppen konnten sich bis 1925 halten.<br \/>\nAbgesehen von einer kurzen Liberalisierungsphase von 1926 bis 1934 wurde Bulgarien bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs von autorit\u00e4ren Regimen beherrscht. Dennoch schafften es die Anarchist:innen, ihre Arbeit fortzuf\u00fchren und Solidarit\u00e4t f\u00fcr die Spanische Revolution zu organisieren. Zum gro\u00dfen Teil taten sie dies versteckt im Rahmen der Esperanto- und Abstinenzvereine. Etwa 40 von ihnen gingen nach Spanien und k\u00e4mpften dort in den anarchistischen Milizen und Organisationen. Im Zweiten Weltkrieg ging die bulgarische Regierung das B\u00fcndnis mit Hitler ein. Diese Zeit verbrachten viele Anarchist:innen in Gef\u00e4ngnissen und Lagern sowie im Untergrund und im Exil.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Reorganisierungsversuche unter den zunehmenden Repressalien der Kommunistischen Partei<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 9. September 1944 putschte die Vaterl\u00e4ndische Front, ein extrem breites Volksfront-B\u00fcndnis, gegen die Regierung und wechselte anschlie\u00dfend auf die Seite der Alliierten. Gleichzeitig marschierte die Rote Armee in Bulgarien ein. Die Anarchist:innen sahen nun die Zeit gekommen, ihre Bewegung wieder aufzubauen. Die Ortsgruppen gr\u00fcndeten sich neu. Schon im Oktober 1944 fand eine erste landesweite Konferenz statt. Im Dezember wurde die erste Ausgabe der Zeitung \u201eRabotnitscheska Missal\u201c herausgebracht.<br \/>\nInnerhalb der Vaterl\u00e4ndischen Front riss die Kommunistische Partei (BKP) die Macht zusehends an sich und etablierte eine Ein-Parteien-Diktatur. 1945 richtete die Staatssicherheit eine eigene Gruppe zum \u201eKampf gegen die Anarchisten\u201c ein. Diese wurde im Rahmen von Umstrukturierungen verschiedenen Abteilungen unterstellt, blieb aber als eigenst\u00e4ndige Gruppe bestehen. Erst 1956 wurde sie mit anderen Strukturen zusammengelegt. Die \u00dcberwachung der Anarchist:innen wurden mit einigem Aufwand betrieben. 1951 waren auf gesch\u00e4tzte 3.000 Anarchist:innen \u00fcber 140 Spitzel angesetzt.<br \/>\nDie Anarchist:innen stritten sich schon Anfang 1945 \u00fcber ihr Verh\u00e4ltnis zur Vaterl\u00e4ndischen Front. W\u00e4hrend die Anarcho-kommunist:innen offen Kritik \u00fcbten, unterst\u00fctzten die Syndikalist:innen die Regierung zun\u00e4chst weiterhin und empfahlen ihren Mitgliedern, im Gewerkschaftsbund, in den Abstinenzvereinen und den Kulturh\u00e4usern mitzuwirken.<br \/>\nDennoch entschieden die Anarcho-kommunist:innen und ein Teil der Syndikalist:innen im M\u00e4rz 1945, sich auf Grundlage eines gemeinsamen Programms zusammenzuschlie\u00dfen. Am 10. M\u00e4rz 1945 traten dazu ca. 80 Anarchist:innen aus dem ganzen Land zu einer Konferenz im Sofioter Stadtteil Knjaschwo zusammen. Die BKP lie\u00df die Sitzung st\u00fcrmen, alle Delegierten festnehmen und steckte einen Gro\u00dfteil von ihnen f\u00fcr ein halbes Jahr in die neu er\u00f6ffneten Arbeitserziehungslager bzw. Konzlager. Seitdem nahmen die Repressalien und Verhaftungen stetig zu.<br \/>\nAm 18. M\u00e4rz 1947 verstarb mit Michail Gerdschikoff eine der gro\u00dfen Gr\u00fcndungs- und F\u00fchrungsgestalten der bulgarischen anarchistischen Bewegung, aber eben auch eine der gro\u00dfen Gestalten des nationalen Befreiungskampfes in Mazedonien. Trotz des Verbots politischer Propaganda und Symbole wurde der Trauerzug anl\u00e4sslich seines Begr\u00e4bnisses zur letzten gro\u00dfen \u00f6ffentlichen Aktion der anarchistischen Bewegung. Das erinnert nicht von ungef\u00e4hr an die Beerdigung <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2003\/06\/peter-a-kropotkin-memoiren-eines-revolutionars\/\">Peter Kropotkins<\/a> am 13. Februar 1921 in Moskau, die zugleich die letzte legale \u00f6ffentliche Aktion der Anarchist:innen in der Sowjetunion war.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Die Zerschlagung der anarchistischen Bewegung<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 16. Dezember 1948 schlie\u00dflich folgte der gro\u00dfe Schlag der kommunistischen Macht gegen die anarchistische Bewegung. In den fr\u00fchen Morgenstunden f\u00fchrte die Milizija, die kommunistische Polizei, eine landesweite Massenverhaftungswelle gegen bekannte Anarchist:innen durch. Nach dem urspr\u00fcnglichen Plan und sp\u00e4teren Berichten der Staatssicherheit sollten und wurden die 200 bis 220 aktivsten Anarchist:innen verhaftet. Zeitzeug:innen berichteten sp\u00e4ter von 600 Verhafteten. Sie wurden planm\u00e4\u00dfig in die verschiedenen Konzlager gesteckt, die meisten in das ber\u00fcchtigte Lager auf der Insel Persin bei Belene. Laut Listen der Staatssicherheit befanden sich zu der Zeit \u00fcber 200 Anarchist:innen in Konzlagern. Viele von ihnen sollten dort bis 1953 verbleiben, bis nach dem Tod von Josef Stalin ein Gro\u00dfteil der Lagerh\u00e4ftlinge entlassen wurde.<br \/>\nEin Teil der Bewegung, laut Zeitzeug:innen um die 100 Personen, laut der Staatssicherheit 75 bis 80, schaffte es vor und nach dem 16. Dezember 1948, zumeist \u00fcber die T\u00fcrkei und Griechenland ins Ausland zu fliehen. Die meisten von ihnen sammelten sich in Frankreich und gr\u00fcndeten dort auf Grundlage einer letztlich 1952 beschlossenen Grundsatzerkl\u00e4rung ihre Exilorganisation. Dort unternahmen sie Bem\u00fchungen zur Unterst\u00fctzung ihrer verfolgten Genoss:innen in Bulgarien. Sie regten unter anderem Anfang 1948 die Publikation der Brosch\u00fcre \u201eBulgaria, a new Spain \u2013 The Communist Terror in Bulgaria\u201c durch den Alexander-Berkman-Hilfsfonds der anarchosyndikalistischen Internationalen Arbeiter-Assoziation (IAA) an und brachten von 1952 bis 1990 die Zeitung \u201eNasch Put\u201c (dt. \u201eUnser Weg\u201c) heraus. Von 1980 bis 1991 brachten sie au\u00dferdem gemeinsam mit politischen Gefl\u00fcchteten aus anderen Ostblockl\u00e4ndern die franz\u00f6sischsprachige anarchistische Zeitschrift \u201eIztok \u2013 revue libertaire sur les pays de l\u2019Est\u201c (dt. \u201eIstok \u2013 libert\u00e4re Zeitschrift \u00fcber die L\u00e4nder des Ostens\u201c) heraus. Die Exilant:innen konnten erst nach einer Amnestie nach dem Regimewechsel 1990 nach Bulgarien zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Untergrund und Widerstand gegen die Diktatur<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz des hohen Repressionsniveaus wagten einzelne Anar-chist:innen mutige Widerstandsaktionen gegen das Regime. Am 3. M\u00e4rz 1953 sprengte der damals 19-j\u00e4hrige Anarchist Georgi Konstantinoff gemeinsam mit anderen in Sofia w\u00e4hrend einer Massendemonstration anl\u00e4sslich des bulgarischen Unabh\u00e4ngigkeitstages das Stalin-Denkmal in die Luft. Konstantinoff wurde daraufhin zu 20 Jahren Haft verurteilt, wovon er zehn Jahre absa\u00df. Im September 1953 lie\u00dfen sich drei Exil-Anarchist:innen um Christo Nestoroff mit Fallschirmen \u00fcber dem Balkan abwerfen. \u00dcber ein halbes Jahr bereiteten sie den bewaffneten Widerstand gegen das Regime vor, legten Verstecke und Waffenlager an und bauten ein Unterst\u00fctzungsnetzwerk auf. Im M\u00e4rz 1954 wurde die mittlerweile vierk\u00f6pfige Gruppe bei Pawel Banja im Rahmen einer Milit\u00e4roperation von Hunderten Soldat:innen, Milizion\u00e4r:innen und bewaffneten Parteimitgliedern zerschlagen. Nestoroff sprengte sich vor seiner Festnahme in die Luft, Milju Iwanoff wurde gefangen genommen, zum Tode verurteilt und hingerichtet. Emilija und Dontscho Karaiwanoff schafften es, zu entkommen und nach Paris zu fl\u00fcchten.<br \/>\nAuch nach dem Tod Stalins und der Destalinisierung blieb das Repressionsniveau so hoch, dass an Organisation nicht zu denken war. Die Anarchist:innen bem\u00fchten sich, Kn\u00e4ste und Lager zu \u00fcberleben, dem gesellschaftlichen Ausschluss und der Diskriminierung die Stirn zu bieten, ihre Verbindung untereinander nicht abrei\u00dfen zu lassen, Literatur zu retten, zu verstecken und auszutauschen, sich zu informieren und im unmittelbaren Umfeld auf ihre Mitmenschen einzuwirken. Auch daf\u00fcr zahlten sie einen hohen Preis. So wurde Aleksandar Nakoff in der zweiten H\u00e4lfte der 1970er-Jahre wegen einer kritischen Grabrede bei der Beerdigung eines \u00e4lteren Genossen f\u00fcr drei Jahre in die Provinz verbannt.<br \/>\nErst mit dem Regimewechsel im November 1989 war es m\u00f6glich, sich wieder offen zu organisieren. Die Bewegung konnte aber bis heute nicht an ihre St\u00e4rke vor ihrer Zerschlagung durch die Kommunistische Partei ankn\u00fcpfen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Weiterf\u00fchrende Gedanken<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erfahrung der Anarchist:innen in Bulgarien kann f\u00fcr die internationale Bewegungsgeschichtsschreibung von einigem Interesse sein. Sie bauten in einem Land der kapitalistischen Peripherie eine anarchokommunistisch und klassenk\u00e4mpferisch ausgerichtete Bewegung mit einigem gesellschaftlichen Einfluss auf. Das zeigt, dass der historische Anarchismus mitnichten als kleinb\u00fcrgerliche, eurozentrische und individualistische Szene abzutun ist.<br \/>\nWeiterhin stellt der bulgarische Anarchismus ein krasses Beispiel f\u00fcr den politischen Terror und die Gewalt dar, den die kommunistischen Parteien gegen ihre Gegner:innen aus\u00fcbten. Nach vier Jahrzehnten in Polizeirevieren, Lagern, Kn\u00e4sten, Folter und Mord, im Exil und in der Verbannung, unter st\u00e4ndiger \u00dcberwachung und ausgeschlossen von der guten Gesellschaft erhielten die \u00fcberlebenden An-\u2028archist:innen bis heute nicht die gesellschaftliche und staatliche Anerkennung, die Diktaturopfern in Deutschland zumindest irgendwann gew\u00e4hrt wurde: Keine Ehrungen, keine Gedenkveranstaltungen, keine Denkm\u00e4ler, keine Zeitzeug:innengespr\u00e4che. All das ist mitnichten \u201eGeschichte\u201c: Opfer und T\u00e4ter:innen leben heute noch. Das sollte uns zu denken geben, wenn wir heute \u00fcber den Sozialismus, das Verh\u00e4ltnis zu selbsterkl\u00e4rten Kommunist:innen, \u00fcber antifaschistische Einheitsfronten und dergleichen diskutieren.<br \/>\nEines dieser Opfer ist Aleksandar Nakoff, der 2018 im Alter von 99 Jahren gestorben ist. Ich habe seine Autobiografie unter dem Titel \u201eKnast, Lager, Verbannung\u201c ins Deutsche \u00fcbersetzt und 2021 mit einem einf\u00fchrenden Artikel \u00fcber die Geschichte des Anarchismus in Bulgarien bei der Edition AV ver\u00f6ffentlicht. Dort finden sich alle Quellenangaben zu diesem Artikel und weitere Einblicke.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entstehung der anarchistischen Bewegung in Bulgarien In den 1860er-Jahren, noch zur Zeit des Osmanischen Reichs und vor Gr\u00fcndung des bulgarischen Nationalstaats, kamen bulgarische Nationalrevolution\u00e4r:innen als erste in Kontakt mit den anarchistischen Ideen und lie\u00dfen sich von ihnen beeinflussen. 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