{"id":27451,"date":"2022-04-29T11:10:27","date_gmt":"2022-04-29T09:10:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/04\/die-spezifischen-auswirkungen-von-kriegen-auf-frauen-werden-in-der-regel-ignoriert\/"},"modified":"2022-05-24T13:57:55","modified_gmt":"2022-05-24T11:57:55","slug":"die-spezifischen-auswirkungen-von-kriegen-auf-frauen-werden-in-der-regel-ignoriert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/04\/die-spezifischen-auswirkungen-von-kriegen-auf-frauen-werden-in-der-regel-ignoriert\/","title":{"rendered":"\u201eDie spezifischen Auswirkungen von Kriegen auf Frauen werden in der Regel ignoriert\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>GWR: AMICA e. V. existiert seit fast 30 Jahren. Was ist euer Ansatz, und in welchen L\u00e4ndern seid ihr vor allem aktiv?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Cornelia Grothe: AMICA ist aus einer Graswurzelbewegung entstanden, bei der sich Menschen aus dem Umfeld des soziokulturellen Zentrums Fabrik in Freiburg angesichts des Krieges im ehemaligen Jugoslawien zusammengetan haben, um Hilfsg\u00fcter zu sammeln und nach Bosnien zu bringen. Die Situation dort war entsetzlich \u2013 die Menschen berichteten von Angriffen auf Zivilist*innen und strategischen Massenvergewaltigungen. Unz\u00e4hlige Menschen mussten ihr Zuhause zur\u00fccklassen und fliehen. Unter den Binnenvertriebenen war der Anteil an Frauen und Kindern besonders hoch. Verletzt und traumatisiert erreichten sie Tuzla. AMICA unterst\u00fctzte Aktivist*innen vor Ort darin, gesch\u00fctzte R\u00e4ume, medizinische Versorgung und psychologische Hilfe zur Verf\u00fcgung zu stellen.<br \/>\nAus diesem gemeinsamen Engagement entstand der Verein AMICA, der Frauen in Kriegs- und Krisenregionen unterst\u00fctzt. Bis heute arbeiten wir mit Partnerorganisationen in Bosnien zusammen und sind aktuell au\u00dferdem in Libyen, im Libanon und in der Ukraine t\u00e4tig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was waren vor dem jetzigen Krieg eure Arbeitsschwerpunkte in der Ukraine?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der R\u00fcckblick auf die Zeit vor dem Krieg ist schmerzhaft. Unsere Partnerorganisation ist aus einer Initiative entstanden, die 2014 beim Ausbruch der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ostukraine binnenvertriebene Frauen unterst\u00fctzt hat \u2013 seit 2018 in Kooperation mit AMICA. Gemeinsam konnte ein Beratungszentrum in Mariupol aufgebaut und betrieben werden, das allerdings Mitte M\u00e4rz 2022 im Rahmen der Belagerung der Stadt abgebrannt ist. Vom Zentrum aus sind die Partnerinnen mit mobilen Teams in die regierungskontrollierten Teile der Pufferzone gefahren und haben dort Frauen und auch Kinder medizinisch, psychosozial und juristisch unterst\u00fctzt.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Gerade f\u00fcr diese Frauen verschr\u00e4nkte sich ihre ohnehin sehr schwierige Lebenssituation mit den gesundheitlichen Gefahren, aber auch den Einschr\u00e4nkungen durch die Corona-Pandemie.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Lage in der Pufferzone, dem Gebiet zwischen den Konfliktparteien, war sehr instabil, es gab kaum funktionierende Infrastruktur. Es fehlte an medizinischer und psychologischer Versorgung, an Lebensmitteln, Erwerbsm\u00f6glichkeiten und Anlaufstellen f\u00fcr Frauen bei Gewalterfahrung. Viele der Frauen sind Binnenvertriebene, die sehr isoliert in dieser Pufferzone leben. Gemeinsam mit AMICA hat die Partnerorganisation die Frauen dabei unterst\u00fctzt, sich in Initiativgruppen zu organisieren, die wir auch mit R\u00e4umen und finanziellen Mitteln ausstatten konnten. Dort haben die Frauen einen sicheren R\u00fcckzugsort, k\u00f6nnen sich gegenseitig unterst\u00fctzen und austauschen und an Angeboten wie einer N\u00e4hwerkstatt, Kunsttherapie und Beratungsgruppen teilnehmen. Erg\u00e4nzt wurde die Beratungsarbeit durch einkommensschaffende Ma\u00dfnahmen, Gr\u00fcndungsberatung und politische Lobby-Arbeit zur Reduzierung von Gewalt gegen Frauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie sah eure Beteiligung vor Ort aus?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr uns ist es wichtig, unseren Partnerinnen soweit wie m\u00f6glich auf Augenh\u00f6he zu begegnen. Die Menschen vor Ort wissen am besten, welche Unterst\u00fctzung gebraucht wird. Da es im Osten der Ukraine nur sehr rudiment\u00e4re zivilgesellschaftliche Strukturen gibt, ist es schwierig, sich als Organisation zu etablieren und Geldgeber*innen zu finden. Wir begleiten die Partnerorganisation bei der Organisationsentwicklung und stellen gemeinsam Finanzierungsantr\u00e4ge. Das sind im Wesentlichen \u00f6ffentliche Mittel aus der Entwicklungszusammenarbeit, die dann aus privaten Quellen wie Stiftungen und Spenden kofinanziert werden. Gemeinsam formulieren wir aus dem aktuellen Bedarf heraus Projektantr\u00e4ge und unterst\u00fctzen beim Projektmanagement. Unser Ziel ist es, dass die Organisationen so aufgestellt sind, dass sie sich eigenst\u00e4ndig finanzieren und damit nachhaltige Strukturen f\u00fcr Frauen vor Ort schaffen k\u00f6nnen.<br \/>\nEs ist eine komplexe Aufgabe, zumal unsere Arbeit hier in Deutschland nur zu einem geringen Teil durch Verwaltungsanteile aus Projektf\u00f6rderungen finanziert werden kann und wir als Verein zur Finanzierung unserer Gesch\u00e4ftsstelle, des Teams und der Bildungs- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit auf private Spenden angewiesen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Durch die Corona-Pandemie hatte sich die Situation von Frauen* bereits deutlich verschlechtert. Kannst du einen \u00dcberblick \u00fcber die wichtigsten Probleme geben?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Partnerorganisation arbeitet vor allem mit Binnenvertriebenen, also mit Frauen, die schon vor 2022 vor dem Krieg fliehen mussten. Gerade f\u00fcr diese Frauen verschr\u00e4nkte sich ihre ohnehin sehr schwierige Lebenssituation mit den gesundheitlichen Gefahren, aber auch den Einschr\u00e4nkungen durch die Corona-Pandemie. Besonders in der Pufferzone gibt es keinen verl\u00e4sslichen Zugang zu medizinischer Versorgung. Die mit den Ausgangssperren verbundene Isolation war f\u00fcr viele Familien sehr schwer auszuhalten; auch in der Ostukraine kam es zu einem massiven Anstieg der Fallzahlen h\u00e4uslicher Gewalt, und das in Verbindung mit sehr eingeschr\u00e4nkten Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten.<br \/>\nMit Beratungsangeboten durch Messenger-Dienste und soziale Medien sowie der Weiterf\u00fchrung von Hausbesuchen haben unsere Partnerinnen den Kontakt gehalten und z. B. neue Online-Beratungsformate entwickelt. Zentral dabei waren auch Informationsgespr\u00e4che, denn wie \u00fcberall auf der Welt machten zahlreiche falsche Nachrichten die Runde, sodass es f\u00fcr die Frauen extrem schwer war, sich einen \u00dcberblick \u00fcber die Situation zu verschaffen. Obwohl sie so flexibel reagierten, mussten die Partnerinnen einen Teil der Aktivit\u00e4ten aussetzen. F\u00fcr uns wurde deutlich, dass auch diese Krise Frauen* in besonderem Ma\u00dfe trifft und wie wahnsinnig kreativ sie darin sind, sich auf immer wechselnde Gegebenheiten einzustellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ihr wart haupts\u00e4chlich in der Ostukraine aktiv. Welche Folgen hatte der Krieg von 2014 f\u00fcr die Lage der Frauen* dort?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frauen haben in der <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2015\/02\/machtkaempfe-um-die-ostukraine\/\">Ostukraine<\/a> seit Jahren besonders unter den kriegerischen Auseinandersetzungen gelitten und waren verschiedenen geschlechtsspezifischen Folgen des Konflikts ausgesetzt: Durch fehlende Anlaufstellen, rechtsfreie R\u00e4ume, Verrohung der Gesellschaft und Perspektiv- und Arbeitslosigkeit der M\u00e4nner nahm h\u00e4usliche, innerfamili\u00e4re Gewalt gegen Frauen zu. Zudem haben Frauen konfliktbezogene sexualisierte Gewalt erlebt. Insbesondere in den von Separatisten kontrollierten Gebieten erreichten uns Berichte \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/1996\/05\/mannlichkeit-als-kriegsursache\/\">sexualisierte Gewalt<\/a> als Druckmittel gegen \u201eden Gegner\u201c und zur Terrorisierung der Zivilgesellschaft. Sexualisierte Gewalt wird so seit jeher als strategische Kriegswaffe eingesetzt. Auch an den Checkpoints, die die unkontrollierten von den regierungskontrollierten Gebieten in der Ostukraine trennten und \u00fcber die Menschen versuchten zu fliehen, kam es zu sexueller Ausbeutung durch Soldaten im Austausch gegen \u201eSicherheit\u201c, also f\u00fcr die M\u00f6glichkeit, das Gebiet mit der Familie zu verlassen.<br \/>\nHinzu kommt, dass Frauen in bewaffneten Konflikten \u00fcberproportional stark von Armut und humanit\u00e4rer Not betroffen sind. Sie sind meist f\u00fcr das \u00dcberleben und die Ern\u00e4hrung der Familien verantwortlich. Schon in den letzten Jahren war die Versorgungslage in der Pufferzone f\u00fcr Frauen sehr prek\u00e4r: Es kam zu Lebensmittelengp\u00e4ssen und Mangel an medizinischer Versorgung. Unter anderem berichtete unsere Partnerorganisation in diesem Zusammenhang von sexueller Ausbeutung und \u00dcberlebensprostitution. Diese spezifischen Auswirkungen von Kriegen auf Frauen werden in der Regel ignoriert, auch im Nachgang eines Konflikts. Konfliktl\u00f6sungsstrategien, Hilfsangebote und Wiederaufbauprogramme sind h\u00e4ufig \u201egender-blind\u201c und beziehen diese spezifischen Erfahrungen und Bedarfe von Frauen nicht mit ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Durch den jetzigen Krieg ist die Situation von Frauen* katastrophal geworden, und Gewalterfahrungen sind allgegenw\u00e4rtig. Bekommt ihr Berichte von dort oder von Frauen*, die hierher geflohen sind?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die f\u00fcrchterlichen Erfahrungen von M\u00e4dchen und Frauen in Kriegen und Konflikten sind uns wie oben beschrieben wohlbekannt. Einen \u201emenschlichen Krieg\u201c gibt es nicht und hat es auch noch nie gegeben. Trotzdem ist es erschreckend zu sehen, mit welcher entfesselten Brutalit\u00e4t milit\u00e4rische Streitkr\u00e4fte derzeit gegen die Zivilgesellschaft vorgehen. Aus den Gespr\u00e4chen mit unseren Partnerinnen k\u00f6nnen wir alle g\u00e4ngigen Berichte \u00fcber Vergewaltigungen, Verschleppungen und weitere Verbrechen an der Menschlichkeit best\u00e4tigen.<br \/>\nWir werden unsere ukrainische Partnerorganisation mit den bosnischen Partnerinnen zusammenbringen, um sich in dieser akuten Ausnahmesituation \u00fcber Dokumentationsm\u00f6glichkeiten zu einer sp\u00e4teren juristischen Verfolgbarkeit von Kriegsverbrechen auszutauschen. In Bosnien sehen wir, wie schwierig diese Kriegsverbrechensprozesse sind. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der T\u00e4ter lebt unbehelligt oft Haus an Haus mit den Opfern ihrer Gewalttaten \u2013 gesch\u00fctzt von gesellschaftlicher Sprachlosigkeit, von Scham und vom fehlenden politischen Willen zur Aufkl\u00e4rung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>K\u00f6nnen eure ukrainischen Partnerprojekte \u00fcberhaupt noch arbeiten? Was sind ihre jetzigen Schwerpunkte?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Katastrophenfall zeigt sich, wie wichtig eine funktionierende Zivilgesellschaft vor Ort ist. Internationale Hilfen starten immer zeitverz\u00f6gert, eine gut aufgestellte Organisation wiederum kann vor Ort sofort aktiv werden. So haben sich unsere Partnerinnen schon vor dem Angriff durch russische Truppen auf den schlimmsten Fall eingestellt; sie haben in der Pufferzone und in Mariupol Evakuierungsorte geschaffen und diese mit Notstromgeneratoren, Satellitentelefonen und den notwendigsten Vorr\u00e4ten ausgestattet. Die Frauen wurden von den mobilen Teams dar\u00fcber informiert, wo sie Zuflucht finden k\u00f6nnen, wenn sie zuhause nicht mehr sicher sind. Neben diesen organisatorischen Aspekten war es wichtig, die Frauen und Kinder, die bereits traumatische Kriegserfahrungen gemacht haben, psychologisch zu begleiten und mit Retraumatisierungen umzugehen. Mit Notfallinterventionen und Medikamenten mussten sie die erneute Flucht vorbereiten.<br \/>\nDurch die gute und schnelle Organisation konnten nach dem Angriff auf die Ukraine zahlreiche Menschen evakuiert werden, bevor Mariupol eingeschlossen wurde. Mitte M\u00e4rz konnten alle Mitarbeiterinnen unserer Partnerorganisation die Stadt verlassen und organisieren seitdem von Dnipro aus weitere Evakuierungen, Notunterk\u00fcnfte und die dringend notwendige psychologische Betreuung. Aktuell sind sie dabei, in Ivano Frankiwsk eine weitere Notunterkunft mit Beratungsstelle aufzubauen. Dank der gro\u00dfen Spendenbereitschaft in der Bev\u00f6lkerung und der Flexibilit\u00e4t einzelner Geldgeber*innen k\u00f6nnen wir unsere Partnerinnen weiterhin nachhaltig unterst\u00fctzen.<br \/>\nUnser Fazit aus der aktuellen Situation lautet: Starke zivilgesellschaftliche Organisationen stabilisieren eine Gesellschaft und sind die ersten Akteur*innen im Notfall. W\u00e4hrend der Gro\u00dfteil internationaler Hilfen kurzzeitig und je nach \u00f6ffentlichem Interesse vergeben wird, hat sich der Ansatz von AMICA, vertrauensvolle, stabile und nachhaltige Partnerschaften mit lokalen Expert*innen im betroffenen Gebiet aufzubauen und diese zu unterst\u00fctzen, als sehr erfolgreich erwiesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ihr beteiligt euch jetzt auch an der praktischen Hilfe f\u00fcr ukrainische Gefl\u00fcchtete. Worin besteht eure Arbeit? Bringt ihr dabei feministische Schwerpunkte mit ein?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schwerpunkt unserer Arbeit ist weiterhin die Zusammenarbeit mit den lokalen Partnerinnen in der Ukraine bzw. an ihren Zufluchtsorten in Polen. Hier in Deutschland bringen wir unsere Expertise zur Situation von Frauen* im Krieg und auf der Flucht ein. Zu den Narrativen des Krieges geh\u00f6rt immer auch eine Reduzierung von Vielfalt auf traditionelle Geschlechterrollen, die Frauen als hilflose Opfer beschreibt. Wir erleben das Gegenteil: Frauen, die lange und gef\u00e4hrliche Fluchtwege bew\u00e4ltigen, die unter Einsatz ihres Lebens Evakuierungsfahrten organisieren und die nach Wochen ohne Schlaf weiterhin ein offenes Ohr und eine helfende Hand f\u00fcr Menschen in Not haben. Aktivistinnen, die mitten im Krieg erste Zukunftsperspektiven entwickeln. Wir k\u00f6nnen hier in Deutschland aktuell nicht viel mehr tun, als ihre Arbeit mit finanziellen Mitteln zu erm\u00f6glichen, ihnen zuzuh\u00f6ren und unsere unbedingte Solidarit\u00e4t und uneingeschr\u00e4nkte Anerkennung ihres Engagements zu vermitteln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Vielen Dank f\u00fcr das Interview. Wir w\u00fcnschen euch weiterhin viel Energie f\u00fcr eure wichtige Arbeit!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GWR: AMICA e. V. existiert seit fast 30 Jahren. Was ist euer Ansatz, und in welchen L\u00e4ndern seid ihr vor allem aktiv? 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