{"id":27458,"date":"2022-04-29T11:10:29","date_gmt":"2022-04-29T09:10:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/04\/jedes-deserteur-denk-mal-ist-ein-antikriegsimpuls\/"},"modified":"2022-05-16T23:59:06","modified_gmt":"2022-05-16T21:59:06","slug":"jedes-deserteur-denk-mal-ist-ein-antikriegsimpuls","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/04\/jedes-deserteur-denk-mal-ist-ein-antikriegsimpuls\/","title":{"rendered":"Jedes Deserteur-DENK-Mal ist ein Antikriegsimpuls"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWir erleben eine <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/03\/logiken-des-krieges\/\">Zeitenwende<\/a>. Und das bedeutet: Die Welt danach ist nicht mehr dieselbe wie die Welt davor. Im Kern geht es um die Frage, ob Macht das Recht brechen darf, ob wir es Putin gestatten, die Uhren zur\u00fcckzudrehen in die Zeit der Gro\u00dfm\u00e4chte des 19. Jahrhunderts, oder ob wir die Kraft aufbringen, Kriegstreibern wie Putin Grenzen zu setzen. Das setzt eigene St\u00e4rke voraus.\u201c ((1)) Mit seiner Regierungserkl\u00e4rung, die mit Beifall von allen Fraktionen des Deutschen Bundestages aufgenommen wurde, hat Bundeskanzler Scholz f\u00fcr Deutschland eine neue Phase milit\u00e4rischer \u201eSt\u00e4rke\u201c angek\u00fcndigt. Die ohnehin immensen Aufwendungen f\u00fcr R\u00fcstung und Milit\u00e4r sollen ab sofort durch zus\u00e4tzliche Sonderausgaben und Erh\u00f6hung der j\u00e4hrlichen Haushaltsans\u00e4tze noch gesteigert werden. Zu bef\u00fcrchten ist: Folgen f\u00fcr die innere und \u00e4u\u00dfere strukturelle Befindlichkeit der Bundesrepublik d\u00fcrften unabweisbar sein, auch wenn Scholz sp\u00e4ter relativierend erkl\u00e4rte: \u201e\u2026 wir wissen, wof\u00fcr wir einstehen, auch angesichts unserer eigenen Geschichte. Wir stehen ein f\u00fcr den Frieden in Europa. Wir werden uns nie abfinden mit Gewalt als Mittel der Politik. Wir werden uns immer starkmachen f\u00fcr die friedliche L\u00f6sung von Konflikten. Und wir werden nicht ruhen, bis der Frieden in Europa gesichert ist.\u201c ((2))<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor dem aktuellen Hintergrund eines Krieges in Osteuropa, der viele Gefahren birgt, milit\u00e4risch zu eskalieren, wird hier einmal zusammenfassend an das engagierte und nachhaltige Bem\u00fchen zahlloser Menschen an vielen Orten Deutschlands und in einigen Nachbarl\u00e4ndern erinnert, durch DENK-M\u00e4ler f\u00fcr Deserteure (und andere Opfer der NS-Milit\u00e4rjustiz) antimilitaristischen Protest zu vergegenst\u00e4ndlichen, mit denkanst\u00f6\u00dfigen Mahnm\u00e4lern zur Verweigerung von Milit\u00e4r- und Kriegsdiensten einzuladen, f\u00fcr zivile Konfliktbearbeitung und Gewaltfreiheit zu werben.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Denkanst\u00f6\u00dfige Mahnm\u00e4ler<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie ist es zu Deserteur-DENK-M\u00e4lern gekommen? Vor gut 40 Jahren, Anfang der 1980er-Jahre, dr\u00e4ngte sich im Zuge friedensbewegter Aktivit\u00e4ten, auch damals gegen noch mehr R\u00fcstung, die Frage auf, warum tausende von St\u00e4dten und Gemeinden die Soldaten beider Weltkriege mit vielgestaltigen \u201eEhrenm\u00e4lern\u201c w\u00fcrdigen, nirgendwo aber derjenigen \u00f6ffentlich gedacht wird, die sich der staatlich erzwungenen Mitwirkung in Kriegen widersetzt oder entzogen haben? Je mehr dar\u00fcber nachgesonnen wurde, desto dr\u00e4ngender stellte sich die Aufgabe, insbesondere das Schicksal derjenigen zu erhellen, die in der Wehrmacht fahnenfl\u00fcchtig geworden waren oder wegen Kriegsdienstverweigerung, Wehrkraftzersetzung oder \u00e4hnlicher Delikte, z. B. Kriegsverrat, verfolgt, verurteilt und bestraft worden sind \u2013 letzteres meist zeitnah mit dem Tode.<br \/>\nHinrichtungsorte waren vielfach noch bekannt, \u00fcberlebende Opfer der NS-Milit\u00e4rjustiz demgegen\u00fcber nur in sehr \u00fcberschaubarer Zahl. Gerade einmal drei Dutzend fanden sich zusammen, um 1990 die Bundesvereinigung Opfer der NS-Milit\u00e4rjustiz e. V. zu gr\u00fcnden. Mit Unterst\u00fctzung befreundeter Wissenschaftler*innen, v. a. Historiker*innen, die zum Thema forschten, konnten die Opfer der NS-Milit\u00e4rjustiz in einer Art Selbstorganisation ihre politische Anerkennung und gesetzliche Rehabilitierung einfordern, erstreiten und \u2013 in mehreren Stufen \u2013 von 1998, 2002 bis 2009 auch durchsetzen. ((3))<br \/>\nDiesen Kampf begleitend war viel Aufkl\u00e4rungsarbeit zu leisten, um \u00fcberkommene Vorbehalte und Legenden, angefangen von der \u201esauber gebliebenen Wehrmacht\u201c bis zur Verortung der Wehrmachtjustiz als \u201eHort von Widerst\u00e4ndigkeit\u201c, zur\u00fcckzuweisen, ja zu zerst\u00f6ren. ((4)) Neben der entstehenden F\u00fclle von anfangs kaum vorhandener wissenschaftlicher Literatur \u2013 bibliografische Angaben j\u00fcngster Dissertationen ((5)) weisen inzwischen mehrere Hundert Ver\u00f6ffentlichungen aus \u2013 waren gesellschaftliche Auseinandersetzungen um \u00f6rtliche oder regionale Denkm\u00e4ler f\u00fcr zun\u00e4chst unbekannte und danach bekannte Deserteure der Wehrmacht, Kriegsdienstverweigerer, Wehrkraftzersetzer*innen und andere Opfer der Wehrmachtjustiz wahre Produktivkr\u00e4fte, die bis dato verschwiegene Brutalit\u00e4t, die Durchtriebenheit und den Gewaltfetischismus des NS-Regimes geb\u00fchrend an das Licht der \u00d6ffentlichkeit zu bringen.<br \/>\nVersuche einzelner \u00fcberlebender Opfer der Wehrmachtjustiz, Bestrafung ihrer Verweigerung im Kriegsdienst der Wehrmacht oder im Strafbataillon rechtlich anerkennen und als Widerstandshandlung entsch\u00e4digen zu lassen, waren zuvor regelm\u00e4\u00dfig abgewiesen worden: Verweigerung wurde zwar rechtlich als \u201eSchw\u00e4chung der Wehrkraft\u201c gewertet, z\u00e4hlte aber nicht als Beitrag, der \u201eder NS-Gewaltherrschaft nennenswert Abbruch\u201c getan, geschweige denn \u201ezur Ersch\u00fctterung oder Abmilderung ihrer schlimmen Folgen\u201c gef\u00fchrt h\u00e4tte. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte 1961 h\u00f6chstrichterlich geurteilt, eine Widerstandshandlung \u201emu\u00df \u2026 nach ihren Beweggr\u00fcnden, Zielsetzungen und Erfolgsaussichten als ein ernsthafter und sinnvoller Versuch zur Beseitigung des bestehenden Unrechtszustandes gewertet werden k\u00f6nnen, der einen lebens- und entwicklungsf\u00e4higen Keim des Erfolges in sich tr\u00e4gt\u2026\u201c ((6)) So wurden pers\u00f6nliche Traumatisierung und gesellschaftliche Ausgrenzung von Opfern der NS-Milit\u00e4rjustiz auch rechtlich bekr\u00e4ftigt. Die von Heinrich B\u00f6ll 1953 gestellte Frage \u201eWo sind die Deserteure?\u201c war deshalb bis in die 1980er-Jahre unbeantwortet geblieben. ((7))<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Initiativen aus der Friedensbewegung<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Bewusstsein dieser schwierigen Ausgangslage, aber mit dem \u201eR\u00fcckenwind\u201c einer wachsenden Bewegung, die sich der Stationierung von noch mehr Waffen f\u00fcr konventionelle und atomare Gefechte widersetzte, machten Anfang der 1980er-Jahre Soldaten und Reservisten der Bundeswehr ihren Protest in \u00f6ffentlichen Aktionen deutlich: Mit R\u00fcckgabe ihrer Wehrp\u00e4sse und Antragstellung auf Kriegsdienstverweigerung, oft in Zusammenarbeit mit Pazifist*innen, die in der Deutschen Friedensgesellschaft \u2013 Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen zusammengeschlossen waren. Bedrohung der Zukunft lenkte den Blick auf die Vergangenheit. \u201eMit der Forderung, der Deserteure zu gedenken, wollten die Initiatoren eine Diskussion \u00fcber Kriegsdienstverweigerung und Desertion in Gang setzen.\u201c ((8)) Mit der Ablehnung von Befehl und Gehorsam f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke verband sich die F\u00fcrsprache f\u00fcr Abr\u00fcstung, Entspannung und friedliche, zivile Streitbeilegung. Desertion vermochte beides zu symbolisieren: Ungeachtet der Motive war jede Desertion ein selbstbestimmter Akt des Ungehorsams, der die Mitwirkung am Angriffs- und Vernichtungskrieg verweigerte, dadurch zugleich die Wehrmacht schw\u00e4chte und \u2013 zumindest implizit \u2013 auf Waffenverzicht, auf ein Ende des Krieges und ziviles Leben orientierte. \u201eMut und Zivilcourage einzelner, gegen den Krieg anzugehen und sich zu verweigern\u201c, wurden \u2013 sp\u00e4ter zusammenfassend \u2013 als \u201ewirkliche Kehrseite nationalsozialistischer Kriegsverherrlichung\u201c gesehen. ((9))<br \/>\nDiese positiven Zuschreibungen und der Einsatz f\u00fcr das Gedenken an diese NS-Opfer stie\u00dfen zun\u00e4chst auf heftigsten Widerspruch, vor allem aus den Reihen der damals noch gro\u00dfen Zahl jener, die w\u00e4hnten, als ehemalige Wehrmachtsoldaten gehorsam und treu ihre Pflicht getan zu haben. Eingedenk der sog. Ehrenerkl\u00e4rung Adenauers, der \u201ealle Waffentr\u00e4ger unseres Volkes, die im Namen der hohen soldatischen \u00dcberlieferung ehrenhaft zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft gek\u00e4mpft haben\u201c, 1952 anerkannt hatte, um westdeutsche Streitkr\u00e4fte auch mit Personal aus der Wehrmacht wiederaufzubauen, f\u00fchlten sich auch viele Angeh\u00f6rige der Bundeswehr durch Denkm\u00e4ler f\u00fcr Deserteure provoziert und zu \u00f6ffentlichem Widerspruch herausgefordert.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Denkm\u00e4ler trotz Gegenwind<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Auftakt bildeten der wissenschaftlich fundierte Einsatz und Kampf f\u00fcr eine Gedenktafel \u201eZur Erinnerung an die Kasseler Soldaten, die sich dem Kriegsdienst f\u00fcr die nationalsozialistische Gewaltherrschaft verweigerten und daf\u00fcr verfolgt und get\u00f6tet wurden\u201c, die am 4. Februar 1985 von der Kasseler Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde (und erst Jahre sp\u00e4ter angebracht werden konnte). Es folgte das \u201eBremer Deserteur-Denkmal\u201c, ein Kopf mit Stahlhelm und Tarnnetz auf einem Betonsockel mit der Aufschrift \u201eDem unbekannten Deserteur. Reservisten verweigern sich\u201c, das 1987 zu Debatten im Bremer Landesparlament, zu Bundestagsanfragen und zum Verlangen des Bundesministers der Verteidigung f\u00fchrte, die Skulptur aus dem \u00f6ffentlichen Raum entfernen zu lassen. Von da an entstanden an vielen weiteren Orten Initiativen und DENK-M\u00e4ler, die jeweils ihre ganz eigene Geschichte haben. Viele lokale Initiativ-Materialien und -Ver\u00f6ffentlichungen geben dar\u00fcber Auskunft, wissenschaftliche Arbeiten informieren teils detailliert, teils kursorisch \u00fcber bis heute mehr als 40 errichtete Deserteurdenkm\u00e4ler. ((10))<br \/>\nDas an un\u00fcbertrefflich prominenter Stelle in Wien platzierte Denkmal f\u00fcr die Verfolgten der NS-Milit\u00e4rjustiz ((11)) konnte im Oktober 2014 mit breitem politischen Konsens, aber dennoch gegen wahrnehmbaren Widerstand durchgesetzt und er\u00f6ffnet werden. Der am 24. November 2015 in Hamburg feierlich vom damaligen B\u00fcrgermeister und heutigen Bundeskanzler Olaf Scholz eingeweihte Gedenkort f\u00fcr Deserteure und andere Opfer der NS-Milit\u00e4rjustiz ((12)) gr\u00fcndete politisch auf einem einstimmigen Beschluss der B\u00fcrgerschaft aus dem Jahr 2012, um diese lange unber\u00fccksichtigt gebliebene NS-Opfergruppe zu w\u00fcrdigen und ins \u00f6ffentliche Bewusstsein zu r\u00fccken: \u201eEs soll ein Ort entstehen, der zur Reflektion anregt \u00fcber Humanit\u00e4t, Toleranz und Mitmenschlichkeit. Der Ort soll dazu ermutigen, f\u00fcr seine \u00dcberzeugungen und ein friedvolles Miteinander einzutreten.\u201c ((13))<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Gedenken an NS-Verfolgte und Zeichen gegen Krieg<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Zitat k\u00f6nnte das konstruktive Finale einer sehr produktiven gesellschaftlichen Auseinandersetzung beschreiben, die mit Provokationen und scheinbar un\u00fcberbr\u00fcckbaren Dissonanzen begann und im Laufe der Zeit, auch infolge demografischer Entwicklungen, zu \u00fcberaus w\u00fcnschenswerten Erg\u00e4nzungen in der deutschen Erinnerungskultur f\u00fchrte: \u201eEin Charakteristikum von Deserteurdenkm\u00e4lern ist die mehr oder minder in ihnen angelegte doppelte Lesbarkeit \u2013 als Teil der NS-Erinnerungskultur und als Gegendenkm\u00e4ler mit friedenspolitischer Botschaft.\u201c ((14)) So weit, so gut. Aber die Wirklichkeit ist komplizierter, und die gesellschaftliche Entwicklung geht weiter. Neben der in j\u00fcngster Zeit bis ins Parlament sichtbar gewordenen \u201ebraunen\u201c Grundierung Deutschlands, die seit eh und je populistisch f\u00fcr mehr Nationalstaat, R\u00fcstung und Milit\u00e4r pl\u00e4diert, bedarf auch die eingangs bef\u00fcrchtete neueste Retro-Entwicklung kr\u00e4ftigen Widerspruchs. Was w\u00e4re dazu besser geeignet, als authentische Orte an ihre jahrzehntelang verdr\u00e4ngte Geschichte zu erinnern \u2013 und sie als w\u00fcrdige Gedenkorte zu gestalten?<br \/>\nDie Diskussionen um zwei j\u00fcngst entstandene bzw. in Entstehung befindliche Gedenkorte m\u00f6gen das verdeutlichen. So wurde im Februar 2020 in Westerland auf Sylt eine Gedenktafel errichtet, die an die dort hingerichteten Opfer der Wehrmachtjustiz dauerhaft erinnert: Nachfolgende Aktivit\u00e4ten, um das Gedenken mit je einer Hinweistafel am Ort der T\u00e4ter, Sitz des ehemaligen Kriegsgerichts, und am Ort der Opfer-Gr\u00e4ber auf dem Friedhof zu vervollst\u00e4ndigen und so die Ortshistorie transparenter zu machen, sind gegenw\u00e4rtig noch \u201ein Arbeit\u201c. ((15)) \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die Gestaltung eines w\u00fcrdigen Gedenkortes, der baldm\u00f6glichst in Augsburg-Haunstetten entstehen soll: Anl\u00e4sslich der Umgestaltung eines alten Schie\u00dfplatzes, der in der NS-Zeit Hinrichtungsort f\u00fcr mindestens 26 Wehrmachtsoldaten wie auch f\u00fcr ungez\u00e4hlte weitere NS-Opfer war, ist der \u00f6rtliche Kulturkreis initiativ geworden, um gegen drohenden Verlust \u00f6rtlicher Geschichte und Erinnerung Stellung zu beziehen. ((16))<br \/>\nInsoweit konkretisieren und verdeutlichen beide Beispiele den hier festzuhaltenden wissenschaftlichen Befund: Der Symbolgehalt von Deserteurdenkm\u00e4lern ist und bleibt \u201eGegenstand kontinuierlicher Auseinandersetzungen, in denen die (anti-)militaristischen und neuerdings zivilgesellschaftlichen Implikationen f\u00fcr die heutige Gesellschaft ausgelotet werden.\u201c ((17))<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWir erleben eine Zeitenwende. Und das bedeutet: Die Welt danach ist nicht mehr dieselbe wie die Welt davor. Im Kern geht es um die Frage, ob Macht das Recht brechen darf, ob wir es Putin gestatten, die Uhren zur\u00fcckzudrehen in die Zeit der Gro\u00dfm\u00e4chte des 19. 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