{"id":27579,"date":"2022-05-24T11:50:36","date_gmt":"2022-05-24T09:50:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/05\/roma-fluechten-vor-krieg-und-vor-rassismus\/"},"modified":"2022-06-03T15:48:43","modified_gmt":"2022-06-03T13:48:43","slug":"roma-fluechten-vor-krieg-und-vor-rassismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/05\/roma-fluechten-vor-krieg-und-vor-rassismus\/","title":{"rendered":"\u201eRoma fl\u00fcchten vor Krieg und vor Rassismus\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>GWR: Durch den Krieg in der Ukraine sind die katastrophale Situation von Roma und der herrschende Antiziganismus wie durch ein Brennglas sichtbar geworden. Wie waren die Lebensumst\u00e4nde der Community in der Ukraine vor dem russischen Angriff?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Roma Center\/RAN: Wie \u00fcberall gibt es in der Ukraine einen allt\u00e4glichen, institutionellen und strukturellen Rassismus gegen Roma. In der Ukraine ist er, wie auch in manch anderen L\u00e4ndern Ost- und S\u00fcdosteuropas, sehr viel offener und hat gravierendere Auswirkungen als in westeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern, etwa was den Zugang zu Bildung, Arbeit und Wohnraum angeht, aber auch im Alltag gibt es einen viel offeneren Rassismus. Gleichzeitig gibt es einen starken Nationalismus. Roma sind in dieser Situation die ersten S\u00fcndenb\u00f6cke. Ein gravierendes Problem langj\u00e4hriger Diskriminierung ist, dass etwa 20 Prozent der ukrainischen Roma keine Papiere haben.<br \/>\nInternational Wellen schlugen vor allem die Angriffe 2018, bei denen rechtsextreme B\u00fcrgerwehren in verschiedenen ukrainischen St\u00e4dten Roma vertrieben und ihre Siedlungen zerst\u00f6rt haben. Bei diesen Angriffen kam es zu mehreren Toten und Verletzten in der Roma-Community. Aber es gab nat\u00fcrlich auch schon vorher solche Angriffe. Nachdem 2016 ein kleines M\u00e4dchen ermordet und ein junger Rom als mutma\u00dflicher T\u00e4ter verhaftet worden war, gab es Pogrome gegen Roma-Communities in verschiedenen St\u00e4dten. Roma sind vertrieben worden, die Polizei sah zu. Es gibt erhebliche Zweifel an der Schuld des jungen Rom, es gibt Hinweise, dass er gefoltert wurde und Beweise gegen ihn gef\u00e4lscht wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Seit Beginn des russischen Einmarschs hat sich die gesellschaftliche Stimmung nochmals versch\u00e4rft. Was sind die Hauptvorw\u00fcrfe und zentralen Vorurteile, die gegen die Roma vorgebracht werden? Von wem geht diese Stimmungsmache haupts\u00e4chlich aus?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie die Situation in der Ukraine aktuell ist, ist schwer zu \u00fcberschauen, und wir sind derzeit dabei, sie zu recherchieren, interviewen gefl\u00fcchtete Roma. Wie alle ukrainischen M\u00e4nner im \u201ewehrf\u00e4higen Alter\u201c sind auch die Roma-M\u00e4nner in der Armee und besch\u00fctzen ihre D\u00f6rfer. Es kam bei der Flucht von Anfang an zu Diskriminierung, Roma wurden nicht in Z\u00fcge gelassen. Papierlose Roma wurden vom ukrainischen Grenzschutz nicht \u00fcber die EU-Grenzen gelassen, sondern nur nach Moldawien. Von dort wurde versucht, sie m\u00f6glichst nach Rum\u00e4nien loszuwerden. Ihre Situation ist schwierig.<br \/>\nK\u00fcrzlich waren wir in Polen, wo wir gefl\u00fcchtete Romnja aus der Oblast Donezk und anderen stark umk\u00e4mpften Orten interviewt haben. Diese haben durch die russischen Angriffe ihre H\u00e4user verloren. Sie haben aber auch gesagt, dass sie Gewalt durch die ukrainischen Gadje ((1)) erlebt haben, sowohl von Angeh\u00f6rigen der Armee als auch von Zivilist:innen. Das rechtsextreme Asow-Regiment, das f\u00fcr ein besonders gewaltt\u00e4tiges Vorgehen gegen Roma ber\u00fcchtigt ist, macht sich mittlerweile auch im Westen der Ukraine breit. Wie wir geh\u00f6rt haben, wurden in Transkarpatien inzwischen Roma von Nazis aus ihren H\u00e4usern vertrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>In verschiedenen ukrainischen St\u00e4dten kam es zu erschreckenden antiziganistischen Vorf\u00e4llen, zu k\u00f6rperlichen Angriffen und \u00f6ffentlichen Dem\u00fctigungen an \u201ePrangern\u201c. Was sind die Hintergr\u00fcnde?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hintergrund ist der unreflektierte Rassismus gegen Roma in der ukrainischen Gesellschaft. Leute, die des Diebstahls oder Pl\u00fcnderns bezichtigt werden, werden in der Ukraine mit gelbem Klebeband an Laternen etc. festgebunden, und ihnen werden die Gesichter mit gr\u00fcner oder blauer Farbe angemalt. Teilweise wurden sie ausgezogen und misshandelt. Die Bilder davon wurden in sozialen Medien verbreitet. Das ist aktuell eine Form der Selbstjustiz, die sich nicht nur gegen Roma richtet. Wenn man jedoch zugrunde legt, dass es zu den klassischen Stereotypen geh\u00f6rt, Roma Diebstahl zu unterstellen, so erstaunt es wenig, dass es oft benutzt wurde, um Roma zu misshandeln. Besonders schlimm war, dass das auch mit Roma-Kindern gemacht wurde.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Reflexartig entstand die Spaltung in gute und schlechte Gefl\u00fcchtete, derzufolge wei\u00dfe Ukrainer:innen vor dem Krieg fliehen, w\u00e4hrend ukrainische Roma aus derselben Region angeblich den Krieg nur nutzen, um ihre wirtschaftliche Lage zu verbessern. Dieses Narrativ, das Roma unterstellt, \u201eWirtschaftsfl\u00fcchtlinge\u201c zu sein, ist nichts Neues.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Statt diese Menschenrechtsverletzungen zu kritisieren, wurden die Darstellungen in sozialen Medien mit Hate Speech versehen. Da russische Medien diese Selbstjustiz in der Ukraine aufgriffen, wurden wiederum wir in sozialen Medien bezichtigt, russische Propaganda zu verbreiten, als wir die Bilder ver\u00f6ffentlichten. Das zeigt, wie unterkomplex auch in unserer Gesellschaft die aktuellen Debatten zur Situation in der Ukraine sind. Es ist hochproblematisch, dass jenseits der Wahrnehmung von \u201eRussland = b\u00f6se\u201c, \u201eUkraine = gut\u201c nichts mehr zu existieren scheint.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Viele Roma sind aus dem Kriegsgebiet geflohen, aber im Gegensatz zur ukrainischen Mehrheitsbev\u00f6lkerung erfahren sie wenig Hilfsbereitschaft, sondern sogar oft offene Diskriminierung. Wie ist die Lage beispielsweise im Nachbarland Polen, wohin viele Roma als erstes fliehen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Lage in Polen, aber auch in Tschechien ist schlimm. Besonders wenn man da ist und sieht, wie gro\u00df die Solidarit\u00e4t generell mit den Gefl\u00fcchteten aus der Ukraine ist, f\u00e4llt einem der krasse Gegensatz zum Umgang mit den gefl\u00fcchteten Roma aus der Ukraine auf. Roma werden nicht in Bussen und Autos mitgenommen, erhalten vielfach keine Unterkunft, weniger zu essen, m\u00fcssen das nehmen, was die wei\u00dfen Gefl\u00fcchteten \u00fcbriglassen.<br \/>\nEs ist aber nicht nur der Umgang mit ihnen, sondern es sind auch die Narrative, die die Diskriminierung dann noch versch\u00e4rfen. Reflexartig entstand die Spaltung in gute und schlechte Gefl\u00fcchtete, derzufolge wei\u00dfe Ukrainer:innen vor dem Krieg fliehen, w\u00e4hrend ukrainische Roma aus derselben Region angeblich den Krieg nur nutzen, um ihre wirtschaftliche Lage zu verbessern. Dieses Narrativ, das Roma unterstellt, \u201eWirtschaftsfl\u00fcchtlinge\u201c zu sein, ist nichts Neues. Dem liegt generell die Verkennung ihrer Fluchtursachen zugrunde. Dass diese Spaltung jetzt auch auf Fl\u00fcchtende aus denselben Kriegsgebieten angewendet wird, ist nat\u00fcrlich besonders drastisch. Denn: W\u00e4hrend wei\u00dfe Ukrainer:innen vor Krieg fl\u00fcchten, fl\u00fcchten ukrainische Roma vor Krieg und Rassismus und erleben bei dieser Flucht weiter Diskriminierung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Auf der Weiterreise in die BRD kam es ebenfalls zu offener Diskriminierung von Roma aus der Ukraine. Kannst du das anhand einiger Beispiele deutlich machen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gab diverse Vorf\u00e4lle mit der Bahn. Roma wurden nicht am vorgesehenen Ort rausgelassen, oder ihnen wurde der Zugang zu R\u00e4umlichkeiten der Bahn f\u00fcr Gefl\u00fcchtete verwehrt. Ein Fall ereignete sich am 8. April, dem Welt-Roma-Tag, am Dresdener Bahnhof (dar\u00fcber haben wir auf unserer Website <a href=\"http:\/\/www.ran.eu.com\">www.ran.eu.com<\/a> berichtet).<br \/>\nDas ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Es kam vielfach vor, dass Roma nicht erw\u00fcnscht waren, Unterst\u00fctzer:innen bei uns anriefen, weil sie die Roma-Familien loswerden wollten, oder sie immer nur wenige Tage an einem Ort bleiben konnten und dann immer wieder weitergeschickt wurden. Es gab F\u00e4lle, bei denen den Menschen nicht geglaubt wurde, sie seien aus der Ukraine geflohen, und gesagt wurde \u201edas sind Z* aus Rum\u00e4nien, die wollen uns nur ausnutzen\u201c, obwohl sie ihre Herkunft durch ukrainische P\u00e4sse nachweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dagegen gab es jetzt allerdings auch massive Proteste. Welche Organisationen sind daran beteiligt, und was sind die wichtigsten Forderungen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als massiv w\u00fcrden wir die Proteste nicht bezeichnen. In Deutschland und international wurde vor allem der Umgang mit den BiPoC kritisiert, die aus der Ukraine fliehen, aber keine Ukrainer:innen sind, etwa Studierende aus afrikanischen L\u00e4ndern oder Indien. Dass ukrainische Roma diese Diskriminierungserfahrungen teilen, wurde weitgehend ignoriert. In Deutschland waren es nur die migrantischen Roma-Organisationen, die auf die Situation der ukrainischen Roma aufmerksam machen, den Umgang mit ihnen kritisieren und Forderungen an die Politik ge\u2028richtet haben. Wir fordern im Wesentlichen gleiche Rechte f\u00fcr alle, unabh\u00e4ngig von ihrer ethnischen Herkunft, u. a. auch die rechtliche Gleichstellung der papierlosen Roma mit allen anderen Ukrainer:innen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie ist die Lage von ukrainischen Roma, die hier angekommen sind? Werden sie bei der Unterbringung und bei den Hilfsangeboten benachteiligt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt immer wieder Probleme mit der Versorgung, manche bekommen nicht genug zu essen und keine Unterkunft. Eine Romni war schlie\u00dflich so verzweifelt, weil ihre Kinder die ganze Zeit hungerten und froren, dass sie zur\u00fcck in die Ukraine gegangen ist. Da ist zwar Krieg, aber wenigstens ist sie nicht allein. Manche bekommen auch nicht die Leistungen, die ihnen von Gesetz wegen zustehen.<br \/>\nGenerell ist die Situation in Deutschland besser als in den osteurop\u00e4ischen Staaten, schon allein, weil weniger Gefl\u00fcchtete nach Deutschland kommen. Jedoch ist man auch in Deutschland weit davon entfernt, angemessene Unterst\u00fctzungsstrukturen zu haben. Es gibt eine allgemeine \u00dcberforderung, etwa bei der Unterbringung. Eine wei\u00dfe Mutter mit zwei Kindern kann man leicht privat unterbringen. Aber Romnja fliehen oftmals nicht allein mit ihren Kindern, sondern sie fliehen, um sich zu sch\u00fctzen, oft in Gruppen mit mehreren Frauen und Kindern. Oft sind auch kranke, behinderte oder pflegebed\u00fcrftige Angeh\u00f6rige dabei. Diese Gruppen kann man privat nicht so einfach unterbringen, und es gibt keine staatlichen Strukturen, die das auffangen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zeitgleich werden st\u00e4ndig Roma in andere Staaten abgeschoben, in denen sie ebenfalls extremer Diskriminierung und gesellschaftlicher Ausgrenzung ausgesetzt sind, die aber als \u201esichere Herkunftsl\u00e4nder\u201c deklariert wurden \u2013 beispielsweise die Staaten des ehemaligen Jugoslawien. Droht den ukrainischen Roma \u00c4hnliches?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Umgang mit den gefl\u00fcchteten Roma aus Jugoslawien ist seit mehr 30 Jahren schlecht. Obwohl die meisten von ihnen in den 1990er-Jahren vor Krieg geflohen oder vertrieben worden sind, waren sie \u00fcber viele Jahre oder gar mehrere Jahrzehnte nur geduldet. Das bedeutet, sie durften bis Ende der 2000er-Jahre nicht arbeiten, sie hatten nicht die M\u00f6glichkeit, an kostenlosen Integrations- und Sprachkursen teilzunehmen, sie konnten sich nicht weiterentwickeln. Diese Situation hat das Herauskommen aus der Duldung f\u00fcr die meisten sehr schwer, f\u00fcr manche unm\u00f6glich gemacht. Ihre Kinder werden in diese Situation hineingeboren. Wir erleben es regelm\u00e4\u00dfig, dass in Deutschland geborene junge Roma abgeschoben werden. Gleichzeitig fliehen nach wie vor viele Roma aus diesen L\u00e4ndern vor Diskriminierung und Rassismus und haben durch die Einstufung der Balkanl\u00e4nder als \u201esichere Herkunftsl\u00e4nder\u201c so gut wie keine Chancen auf Asyl.<br \/>\nDiese Situation f\u00fcrchten wir aktuell vor allem f\u00fcr die papierlosen ukrainischen Roma, die nicht nachweisen k\u00f6nnen, dass sie Ukrainer:innen sind. Aber generell f\u00fcrchten wir auch eine Situation wie nach dem Kosovokrieg. Nach dem Krieg hat die Mehrheitsbev\u00f6lkerung des Kosovo systematisch ethnische S\u00e4uberungen gegen die Roma ver\u00fcbt und ihre H\u00e4user gepl\u00fcndert und zerst\u00f6rt. Das ist bis heute ein komplexes, ungel\u00f6stes Problem.<br \/>\nAktuell sehen wir, dass die Roma aus der Ukraine ihre H\u00e4user verlieren, es gibt Gewalt durch die eigenen Landsleute. Dass rechtsextreme Gruppierungen wie Asow massiv aufger\u00fcstet werden, l\u00e4sst Schlimmstes f\u00fcr die Zukunft bef\u00fcrchten. Vor allem stellt sich die Frage, ob Roma dann dort jemals wieder zur\u00fcckk\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie k\u00f6nnen Roma, die hierher gefl\u00fcchtet sind, am besten unterst\u00fctzt werden?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Solidarit\u00e4t mit den Gefl\u00fcchteten aus der Ukraine ist sehr gro\u00df. Das ist gro\u00dfartig. Die beste Unterst\u00fctzung ist, diese Solidarit\u00e4t f\u00fcr alle Gefl\u00fcchteten, unabh\u00e4ngig von ihrem ethnischen und sozialen Hintergrund, aufzubringen.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus d\u00fcrfen wir jedoch die spezifischen Probleme nicht aus den Augen verlieren. Das bedeutet, dass die papierlosen ukrainischen Roma den anderen Ukrainer:innen gleichgestellt sein m\u00fcssen, und es braucht angemessene Unterbringung f\u00fcr die gr\u00f6\u00dferen Roma-Gruppen. Als wir in Polen waren, haben wir Roma besucht, mehr als 100 Personen, die von einer Roma-NGO in einem Hostel untergebracht wurden. Alles komplett spendenfinanziert. Diese Leute haben keinerlei staatliche Unterst\u00fctzung bekommen, wurden komplett im Stich gelassen. Wir hatten f\u00fcr sie einen Spendenaufruf gemacht und haben die Spenden hingebracht. Am 13. Mai werden sie obdachlos, weil sie dann die Miete f\u00fcr das Hostel nicht mehr zahlen k\u00f6nnen. Wir rufen daher weiter zu Spenden auf, damit die Leute ein Dach \u00fcber dem Kopf haben und nicht auf der Stra\u00dfe sitzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Danke f\u00fcr die vielen Informationen. F\u00fcr eure weitere Arbeit w\u00fcnsche ich euch viel Energie und viele solidarische Unterst\u00fctzer*innen!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GWR: Durch den Krieg in der Ukraine sind die katastrophale Situation von Roma und der herrschende Antiziganismus wie durch ein Brennglas sichtbar geworden. Wie waren die Lebensumst\u00e4nde der Community in der Ukraine vor dem russischen Angriff? Roma Center\/RAN: Wie \u00fcberall gibt es in der Ukraine einen allt\u00e4glichen, institutionellen und strukturellen Rassismus gegen Roma. 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