{"id":29091,"date":"2022-12-23T13:39:56","date_gmt":"2022-12-23T11:39:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/12\/raus-aus-der-zweiten-reihe\/"},"modified":"2023-01-28T14:31:48","modified_gmt":"2023-01-28T12:31:48","slug":"raus-aus-der-zweiten-reihe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2022\/12\/raus-aus-der-zweiten-reihe\/","title":{"rendered":"Raus aus der zweiten Reihe!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Triggerwarnung: Dieser Text befasst sich unter anderem mit Sexismus und sexistischen \u00dcbergriffen. Passt bitte auf euch auf. Wir berichten au\u00dferdem aus unserer eigenen Erfahrung als wei\u00dfe, able-bodied FLINTA* und den Erfahrungen unserer Genoss*innen und haben deshalb nicht den Anspruch, f\u00fcr alle Menschen und Menschengruppen sprechen zu k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der monatliche Plenumsabend steht an. Ich schwinge mich aufs Rad und fahre zu unserem Treffpunkt. Der Raum ist bereits halb voll, ich blicke mich um. Aus meiner Bezugsgruppe ist noch niemand da. Super. Ich hoffe, die kommen bald, sonst wird\u02bcs irgendwie ungem\u00fctlich. Es haben sich bereits die \u00fcblichen Gr\u00fcppchen gebildet, ein paar neue oder zumindest mir unbekannte Gesichter sitzen alleine f\u00fcr sich, die meisten am Handy, da.<br \/>\nVor den Stuhlreihen bereitet sich die Moderation auf den Abend vor. Zwei FLINTA*-Personen. Ich bin positiv \u00fcberrascht: Dann kann das Plenum ja gar nicht mal so schlecht werden. Normalerweise sitzen die gleichen cis-Dudes wie sonst auch vor uns anderen und f\u00fchlen sich in dieser Position mit der Entscheidungsmacht, welche Themen wie viel Gewichtung erhalten, offensichtlich sehr wohl. Situationen wie z. B., dass eine FLINTA*-Person etwas sagt und im Anschluss mehrere cis-M\u00e4nner das Gleiche wiederholen und die Credits daf\u00fcr bekommen, bleiben so meist ohne Konsequenzen. Es wird einfach zugelassen, dass sie die Deutungshoheit an sich rei\u00dfen und sich zum Kompetenztr\u00e4ger der Diskussion machen.<br \/>\nAls ich den Raum betreten habe, wurde ich von einer der beiden Moderatorinnen begr\u00fc\u00dft. Die, die nach dem Plenum immer offen und gut gelaunt das Gespr\u00e4ch zu anderen, auch Neuen sucht, und f\u00fcr die Erf\u00fcllung dieser Care- und Sozialarbeit augenscheinlich keine Wertsch\u00e4tzung der \u00fcbrigen fest in der Struktur eingebundenen Menschen bekommt. Bei dem Gedanken an sie f\u00e4llt mir auf, dass ich au\u00dfer ihr eigentlich keine weitere FLINTA*-Vorbildfigur f\u00fcr meine Antifa-Arbeit kenne.<br \/>\nVon einem cis-Mann, mit dem ich mal ein paar Worte gewechselt habe, werde ich kurz angeschaut, ansonsten beachtet mich niemand. Die Gr\u00fcppchen stehen weiterhin f\u00fcr sich, der Versuch, Kontakt zu anderen Menschen aufzubauen und sie einzubinden, entf\u00e4llt f\u00fcr die meisten. Lediglich einige weitere cis-M\u00e4nner werden in die Runden mit aufgenommen, aber wenn der Raum sowieso schon von ihnen und ihrer Pr\u00e4senz dominiert wird, f\u00e4llt der Anschluss nat\u00fcrlich auch leichter. Ich suche mir einen Platz in der vorletzten Reihe, trinke erst mal einen Schluck und warte mit regelm\u00e4\u00dfigen Blicken zur T\u00fcr ab, wann meine Bezugi ((2)) kommt, um uns gemeinsam diesem Mackersumpf zu entziehen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Besserwisserei und Bevormundung<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solche Situationen sind, im Gro\u00dfen wie im Kleinen, in linken Bewegungen Alltag:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Ich war in einer Besetzung am Bauen einer Struktur. Pl\u00f6tzlich steht ein cis-Mann neben mir und erkl\u00e4rt mir, was ich gerade alles falsch gemacht habe, ohne eine Ahnung zu haben, was ich baue und was mein Plan ist. Als ich 20 Minuten sp\u00e4ter dabei bin, zwei zusammengenagelte Balken voneinander zu trennen, taucht ein anderer cis-Mann neben mir auf, nimmt mir ohne Kommentar den Hammer aus der Hand und macht meine Aufgabe weiter, um mir zu zeigen, wie das geht. Denn, versteht doch, ich als FLINTA*-gelesener Mensch kann das ja gar nicht wissen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Ich hatte in unserer lokalen Gruppe die Aufgabe, Fragen zu rechtlichen Themen zu beantworten. In der Signal-Messengergruppe, in der Fragen gestellt wurden, versuchte ich diese zu beantworten, aber jedes Mal ging meine Antwort in den Nachrichten der cis-M\u00e4nner unter, die nach mir noch drei Mal genau das Gleiche schreiben mussten, obwohl es weder ihre Aufgabe noch ihr Wissensgebiet war. Irgendwann wurde dann extra noch ein m\u00e4nnlich gelesener Mensch der Gruppe hinzugef\u00fcgt, damit dieser Rechtshilfe-Beratung macht, obwohl ich nach wie vor aktiv in der Gruppe war. \u2013 Eins von vielen Beispielen daf\u00fcr, dass mir Kompetenz einfach automatisch aberkannt wird und ich kaum Chancen habe, diese zu beweisen, weil ich von lauteren und dominanteren M\u00e4nnern verdr\u00e4ngt werde.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir k\u00f6nnten mit solchen Beispielen wahrscheinlich eine ganze Ausgabe f\u00fcllen. Es sollte klar sein, dass es sich bei diesen Vorf\u00e4llen um internalisierte sexistische Verhaltensweisen bis hin zu sexistischen \u00dcbergriffigkeiten handelt. Abstrakt formuliert bedeutet das: Das Patriarchat herrscht auch in linken Kreisen weiterhin, und FLINTA*-Menschen werden auch hier mit Diskriminierung konfrontiert. Das geht so weit, dass einige von uns nicht mehr ohne befreundete Genoss*innen in Antifa-Plena gehen, weil sie sich dort nicht wohl f\u00fchlen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Keine Freir\u00e4ume, kein Safe Space<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch an \u201eunseren Orten\u201c, also auf Demos, auf Aktionen zivilen Ungehorsams, in Haus- oder Waldbesetzungen, in linken Zentren etc. sind FLINTA* nicht sicher vor Diskriminierung, auch wenn ihre cis-m\u00e4nnlichen Genossen sich als Feministen bezeichnen und sich mit antisexistischen Patches auf ihren Jacken schm\u00fccken.<br \/>\nFLINTA* \u00fcbernehmen nach wie vor mehr Strukturaufgaben und Carearbeit. Sie sorgen daf\u00fcr, dass neue Menschen in Gespr\u00e4che eingebunden werden, zeigen und erkl\u00e4ren ihnen Strukturen. Sie kochen und putzen mehr, schreiben h\u00e4ufiger Pl\u00e4ne und organisieren. Parallel dazu gilt trotzdem m\u00e4nnliche Dominanz als Ideal: \u201eGute\u201c Aktivisti sind k\u00f6rperlich stark und leistungsf\u00e4hig, sie kleiden sich klischeem\u00e4\u00dfig m\u00e4nnlich, sie sind mutig und mackern gegen\u00fcber Polizist*innen.<br \/>\nGerade TINA*-Personen ((3)) werden in ihrer Identit\u00e4t tendenziell weniger ernst genommen. FLINTA* werden f\u00fcr nicht so kompetent gehalten, und ihre Bed\u00fcrfnisse werden dementsprechend weniger ber\u00fccksichtigt. Die Tatsache, dass sie faktisch gef\u00e4hrdeter sind durch Mikroaggressionen, Gewalt oder sexuelle \u00dcbergriffe, wird zu wenig anerkannt. Wenn FLINTA*-Menschen sich dann beschweren und Raum f\u00fcr Reflexion und R\u00fccksicht einfordern, kommt nicht selten Abwehr mit der Begr\u00fcndung, wir h\u00e4tten genug Feminismus, und die angesprochenen Situationen seien alles Einzelf\u00e4lle. Oder wie es eins von uns mal gesagt wurde: \u201eF\u00fcr Feminismus haben wir keine Zeit, und dar\u00fcber zu reden, macht unsere Bewegung kaputt.\u201c<br \/>\nEs scheint, dass es in linken Kreisen noch mal anders schwierig ist, auf patriarchale Muster aufmerksam zu machen. Viele cis-M\u00e4nner definieren sich derart \u00fcber ihr Linkssein, welches ja bekannterma\u00dfen auch beinhaltet, feministisch zu sein, dass eine Kritik an ihrem Verhalten eine Kritik an ihrer Identit\u00e4t bedeutet \u2013 und damit k\u00f6nnen die meisten linken cis-M\u00e4nner unserer Erfahrung nach gar nicht umgehen. Das f\u00fchrt dazu, dass sexuelle oder diskriminierende \u00dcbergriffe viel zu h\u00e4ufig unzul\u00e4nglich aufgearbeitet werden, dass nicht genug Verantwortung daf\u00fcr durch die T\u00e4ter oder ihre Gruppe \u00fcbernommen wird und dass \u00fcberhaupt nicht gesehen wird, dass schon dieses Verhalten f\u00fcr FLINTA* nicht nur traumatisierend, sondern auch retraumatisierend sein kann.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Idealbild: laut, dominant, sportlich<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unserer Erfahrung nach gibt es aber durchaus Unterschiede zwischen verschiedenen Szenen. Da wir den Gro\u00dfteil unserer Erfahrungen in den Bereichen Klimagerechtigkeit und Antifa gesammelt haben, werden wir haupts\u00e4chlich auf diese eingehen.<br \/>\nAllgemein haben wir den Eindruck, dass Aktionen und das Miteinander der Klimagerechtigkeitsbewegung mehr auf Gef\u00fchle und Achtsamkeit ausgelegt sind. So gibt es beispielsweise in Aktionen fast immer Awareness-Teams, Deeskalationspersonen und Polizeikontakte, die ge\u00fcbt darin sind, stressige Situationen abzufangen und im Namen der Gruppe zu vermitteln.<br \/>\nVon prim\u00e4r antifaschistischen Gruppen gibt es selten eine Kommunikation \u00e0 la \u201ewir sehen euch und achten auf euch\u201c. Aktionsformbedingt lassen sich diese Rollen zwar h\u00e4ufig nicht wirklich gut umsetzen, da eins im einheitlichen Black Block nicht unbedingt mit einer lila Awareness-Weste herausstechen oder sich unvermummt minutenlang mit den Cops unterhalten m\u00f6chte, aber selbst grundlegende Achtsamkeitsstrukturen wie Buddys ((4)) oder Bezugsgruppen sollte eins am besten schon selbst mitbringen und sich nicht darauf verlassen, dass auf eine*n zugegangen und eins in die Gruppe aufgenommen wird. Konzepte wie Onboardings, in denen alles Wichtige f\u00fcr den Einstieg erkl\u00e4rt und erste soziale Bindungen gekn\u00fcpft werden, gibt es nicht.<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich finden wir, dass es auch schwieriger ist, als neuer FLINTA*-Mensch ernst genommen zu werden, sich zu etablieren und gesch\u00e4tzt zu werden. Diese Probleme beginnen bereits damit, dass es im Antifa-Kontext ein stark \u201etypisch m\u00e4nnlich\u201c gepr\u00e4gtes Idealbild gibt: laut, dominant, hoher Redeanteil, ein bestimmter Dresscode \u2013 l\u00e4ssig, m\u00f6glichst schwarz, sportlich. Diese optische Zugeh\u00f6rigkeit bestimmt, wem zugeh\u00f6rt wird. Weiblich assoziierte Kleidung wird deshalb von vielen FLINTA* eher vermieden, um nicht das Gef\u00fchl zu bekommen, nicht reinzupassen. Dieses Idealbild zeigt sich auch stark im Black Block. Klar passt das gut zur Aktionsform, aber Menschen, die dies nicht gut umsetzen k\u00f6nnen, werden in der Aktion nicht f\u00fcr ihre Anwesenheit und Teilnahme wertgesch\u00e4tzt und im Nachhinein sozial sanktioniert, indem sie noch weniger ernst genommen werden und ihnen nonverbal signalisiert wird, dass sie kein wertvoller oder ben\u00f6tigter Teil der Gruppe sind.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Mikroaggression und sch\u00f6ner Schein<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch das Thema der Lernwilligkeit stellt f\u00fcr uns einen Unterschied zwischen den beiden Szenen heraus. Die Klimagerechtigkeitsbewegung stellt sich selbst zumindest einen Anspruch an eine gesamtheitliche Betrachtung und Verbindung verschiedener K\u00e4mpfe, und so finden hier Themen wie Feminismus, Antirassismus und Antiableismus eher einen Platz. Intersektionalit\u00e4t wird sich hier gro\u00df auf die Fahne geschrieben. Wenn diese Themen in antifaschistischen Kreisen angesprochen werden, haben wir verst\u00e4rkt Erfahrungen mit Ablehnungen gemacht. Zugutehalten muss eins ihnen jedoch an dieser Stelle, dass sie ein st\u00e4rkeres Klassenbewusstsein an den Tag legen als die Menschen im Klimakampf.<br \/>\nKlingt jetzt, als w\u00e4re in der Klimabewegung alles gut \u2013 aber so einfach ist es leider nicht. Pers\u00f6nlich haben wir in der Antifa-Szene zwar mit Mikroaggressionen, ungleicher Aufgabenverteilung und mangelnder Wertsch\u00e4tzung zu k\u00e4mpfen, direkte \u00dcbergriffe und sexistische Diskriminierungen haben wir aber in der Klimagerechtigkeitsbewegung h\u00e4ufiger erlebt. Hier sind die vielen Strukturen, das Awarenessteam und die angebliche Intersektionalit\u00e4t manchmal auch nur ein sch\u00f6ner Schein, hinter dem cis-M\u00e4nner sich den Konsequenzen ihres Handelns ebenso effektiv entziehen wie \u00fcberall sonst auch. Denn auch die Klimaszene ist weit davon entfernt, Awareness tats\u00e4chlich als Gruppenaufgabe zu sehen. In der Realit\u00e4t sind es vor allem BIPoCs ((5)) und FLINTA*, die daf\u00fcr tats\u00e4chlich Verantwortung \u00fcbernehmen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Was k\u00f6nnen wir tun?<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir kennen vor allem aus dem Klimakontext den Ansatz und weitgehende Versuche, die cis-M\u00e4nner dazu zu motivieren, sich selber und die patriarchale Hierarchie zu reflektieren und ihre Macht abzugeben. Das bedeutet allerdings, dass wir ihnen wieder eine Machtposition zugestehen und uns abh\u00e4ngig davon machen, wie sie sich verhalten und wie viel sie sich reflektieren wollen. Inwiefern wir uns gesehen und sicher f\u00fchlen, liegt so mal wieder in cis-m\u00e4nnlicher Hand.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Viele cis-M\u00e4nner definieren sich derart \u00fcber ihr Linkssein, welches ja bekannterma\u00dfen auch beinhaltet, feministisch zu sein, dass eine Kritik an ihrem Verhalten eine Kritik an ihrer Identit\u00e4t bedeutet \u2013 und damit k\u00f6nnen die meisten linken cis-M\u00e4nner unserer Erfahrung nach gar nicht umgehen.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was wir unserer Meinung nach brauchen, sind Spaces, in denen wir nicht mehr abh\u00e4ngig sind von cis-m\u00e4nnlicher Dominanz. Das Patriarchat versucht, FLINTA* (cis- und TINA*-Menschen) gegeneinander auszuspielen und uns voneinander zu trennen. Wir brauchen genau deshalb R\u00e4ume, in denen wir uns in einem sicheren Umfeld empowern und Solidarit\u00e4t voneinander lernen k\u00f6nnen, um zusammen ein Gegengewicht zu bilden. Immer, wenn wir FLINTA*-only Bezugsgruppenabende hatten, haben wir gef\u00fchlt, wie sch\u00f6n es ist, nicht allein mit Erfahrungen zu sein, sich unterst\u00fctzt zu f\u00fchlen und einen Raum zu haben, in dem wir einmal nicht dauerhaft damit rechnen m\u00fcssen, Diskriminierung ausgesetzt zu sein.<br \/>\nEs br\u00e4uchte demnach FLINTA*-only-Aktionen, in denen nicht um sichtbare Positionen gek\u00e4mpft werden muss. Strukturen brauchen Plena, in denen cis-M\u00e4nner ausgeschlossen sind, damit problematische Strukturen oder Situationen diskutiert werden k\u00f6nnen, ohne sich verteidigen zu m\u00fcssen. Auch FLINTA*-only-Bl\u00f6cke auf Demos w\u00e4ren eine willkommene Abwechslung, denn wir haben keinen Bock mehr, dass feministische Spr\u00fcche niedergebr\u00fcllt werden und wir permanent nervigem Mackertum ausgesetzt sind.<br \/>\nIst das eine Dauerl\u00f6sung? Wahrscheinlich nicht, wenn wir vorhaben, langfristig unabh\u00e4ngig von Geschlecht zusammenzuarbeiten. Aber allein um Kraft gegen das Patriarchat und patriarchale Strukturen zu sammeln, w\u00fcrden mehr FLINTA*-only-Spaces aus unserer Sicht helfen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Nur ein erster Schritt<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Schluss ist uns noch wichtig zu sagen, dass dieser Artikel keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit erhebt und nicht mal im Ansatz alles runterbricht, was schei\u00dfe l\u00e4uft. Wir wollen mit unseren Erfahrungen nicht f\u00fcr alle Menschen sprechen und unsere L\u00f6sungen nicht als absolut darstellen. Vielleicht habt ihr euch trotzdem in manchen Situationen wiedererkannt und f\u00fchlt euch entweder ertappt oder mit euren negativen Erfahrungen und Gef\u00fchlen ein bisschen weniger allein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Triggerwarnung: Dieser Text befasst sich unter anderem mit Sexismus und sexistischen \u00dcbergriffen. Passt bitte auf euch auf. 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