{"id":2976,"date":"1999-11-01T00:00:08","date_gmt":"1999-10-31T22:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=2976"},"modified":"2022-07-26T13:11:54","modified_gmt":"2022-07-26T11:11:54","slug":"atomausstieg-rot-grun-castorhalle-bauen-urananreicherungshalle-vergrosern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/1999\/11\/atomausstieg-rot-grun-castorhalle-bauen-urananreicherungshalle-vergrosern\/","title":{"rendered":"Atomausstieg rot-gr\u00fcn: Castorhalle bauen, Urananreicherungshalle vergr\u00f6\u00dfern"},"content":{"rendered":"<h3>Lingen 25.9.99 &amp; Gronau 3.10.99<\/h3>\n<p>&#8222;Atomausstieg rot-gr\u00fcne Art: Wir bauen eine neue Castorhalle und vergr\u00f6\u00dfern die Urananreicherungshalle.&#8220;<\/p>\n<p>So oder \u00e4hnlich k\u00f6nnte mensch die Machenschaften der Bundesregierung und nachgeordneter Beh\u00f6rden umschreiben. Eventuell noch vorhandene Hoffnungen auf einen schnellen Atomausstieg durch die rot-gr\u00fcne Bundesregierung hatten wir schon eher aufgegeben. Bisheriger Stand der &#8222;Konsensgepr\u00e4che\u201d von Bundesregierung und Atomindustrie ist n\u00e4mlich, da\u00df jedes bestehende deutsche AKW so lange laufen darf, wie die Atomindustrie m\u00f6chte, n\u00e4mlich 35 Betriebsjahre (Wobei Ausfallzeiten durch Wartung, St\u00f6rf\u00e4lle etc. nicht mitgerechnet werden.)<\/p>\n<p>Kleiner Sch\u00f6nheitsfehler: Der noch von der CDU-Umweltministerin Angela Merkel im Mai 1998 erlassene Stop aller Atomm\u00fclltransporte, nachdem an mehreren Castorbeh\u00e4ltern verstrahlte Au\u00dfenfl\u00e4chen festgestellt worden waren. Weil die Lieferungen von frischen Brennst\u00e4ben und des Rohstoffes Uran davon nicht betroffen waren, konnten s\u00e4mtliche AKWs bis heute weiterbetrieben werden. Einige BetreiberInnen (z.B. in Lingen, Neckarwestheim und Stade) wissen bald nicht mehr, wohin mit ihrem M\u00fcll, wenn sie ihn nicht abtransportieren d\u00fcrfen. Die Bundesregierung hilft den AtombonzInnen gern aus der Patsche: Nicht genug damit, da\u00df Ende des Jahres der Transportstop aufgehoben werden soll. Die VEW (Vereinigte Elektrizit\u00e4ts Werke), Betreiberin des AKW Lingen II, (70 km n\u00f6rdlich von Ahaus) sollen das erste bundesdeutsche Zwischenlager auf einem AKW-Gel\u00e4nde bekommen.<\/p>\n<p>Das Genehmigungsverfahren wird vom Bundesamt f\u00fcr Strahlenschutz im Schnellverfahren durchgezogen. Mit nur zwei Monaten Auslegungszeit der Unterlagen (bis 1. Oktober 1999, nur w\u00e4hrend der \u00d6ffnungszeiten des Amtes, wobei das Sicherheitsgutachten des T\u00dcV fehlt und copieren der vorhandenen Papiere verboten ist) und dem gesetzlich fr\u00fchestm\u00f6glichen Er\u00f6rterungstermin (2. November) wurden die Pl\u00e4ne soweit wie m\u00f6glich vor der \u00d6ffentlichkeit verborgen.<\/p>\n<p>Nicht ohne Grund, denn es sollen nicht weniger als 130 Castorstellpl\u00e4tze genehmigt werden. Damit k\u00f6nnte das AKW Lingen in den n\u00e4chsten 50 Jahren seinen Atomm\u00fcll bequem loswerden, bzw. anderen AKW- Betreibern den Weiterbetrieb erm\u00f6glichen. Das hat nichts mehr mit Atomausstieg zu tun!<\/p>\n<p>Damit nicht genug: F\u00fcr die schon im M\u00e4rz 1999 beantragte Baugenehmigung nach Baurecht ist die Stadt Lingen zust\u00e4ndig, die schon seit den 50er Jahren den Atomstandort Lingen nach Kr\u00e4ften unterst\u00fctzt und ausgebaut. Die Lingener AKW-GegnerInnen bef\u00fcrchten deshalb einen Baubeginn noch vor Erteilung der atomrechtlichen Genehmigung.<\/p>\n<p>Um auch \u00fcberregional deutlich zu machen, da\u00df hier in jeder Hinsicht Mist gebaut wird, gab es am 25.9. einen Aktionstag in Lingen. In der Innenstadt und vor dem Haupttor des AKW konnte mensch sich nicht nur \u00fcber die Bedeutung des geplanten Zwischenlagers informieren, sondern auch schon mal K\u00f6rper und Geist auf zuk\u00fcnftige Aktionen einstimmen.<\/p>\n<p>Zahlreiche PassantInnen von der &#8222;ohne Atomstrom gehen die Lichter aus&#8220;-Fraktion boten die Gelegenheit, umfassend zu den Themen &#8222;Rest&#8220;risiko, Strommarkt, alternative Energien, Arbeitspl\u00e4tze und nachfolgende Generationen zu argumentieren.<\/p>\n<p>Gleichzeitig wurde mit einem etwa 20 Meter langen Transparent daf\u00fcr gesorgt, da\u00df die lingener B\u00fcrgerInnen nicht nur von der Atommafia eingewickelt werden.<\/p>\n<p>Vier als AKWs verkleidete AktivistInnen vom BUND spielten sich einen gro\u00dfen Ball mit Schr\u00f6der- Portrait zu, im Hintergrund ein Spruchband mit der Aufschrift: &#8222;Schr\u00f6der-Spielball der Atomindustrie&#8220;. Einige Jugendliche fanden es unverantwortlich, das Thema Atomausstieg einem handverlesenen Personenkreis zu \u00fcberlassen und brachten sich aktiv ins Spiel ein. Da hatten die AtombonzInnen pl\u00f6tzlich nix mehr zu spielen, Schr\u00f6der mu\u00dfte dorthin rollen, wo das Volk ihn haben wollte: Hinaus aus dem Dunstkreis der Atomindustrie. Als dann auch noch ein vier Meter langer Castorbeh\u00e4lter samt wei\u00dfgekleideten AKW-Arbeitern heranrollte, die vor einem &#8222;harmlosen St\u00f6rfall&#8220; warnten, wurde diese Karawane sofort blockiert. Wir meinen: Weiter so!<\/p>\n<p>Auch das Aktionstraining vor dem Haupttor des AKW gab Anla\u00df zur Freude: AktivistInnen aller Altersgruppen schafften es, in der Rekordzeit von zwei Stunden, mit primitivsten Mitteln ein \u00dcbungs-Castorgleis durchzus\u00e4gen. Mit von der Partie: Ein Ingenieur, der zu Beginn der 80er Jahre am Bau des AKW Lingen II beteiligt war und der sp\u00e4ter zum AKW-Gegner wurde.<\/p>\n<p>Ein St\u00fcck weiter konnte mensch sich am Castor-Dosenwerfen, Strommasts\u00e4gen im Rahmen der Castor-Olympiade und am Bau eines antistrahlinistischen Schutzwalles direkt vor dem Tor beteiligen, angefeuert von mitrei\u00dfender, garantiert ohne Stromverbrauch gespielter Musik.<\/p>\n<p>Wer sich jetzt noch nicht gen\u00fcgend verausgabt hatte, konnte bei einem Spaziergang rund ums AKW das weitr\u00e4umig eingez\u00e4unte Castorgleis besichtigen und die Haltbarkeit dieser und anderer Z\u00e4une testen.<\/p>\n<p>Im Hintergrund brachte ein heftig qualmendes und gegen den Wind ank\u00e4mpfendes Stoff-AKW die Gefahren der Atomwirtschaft in Erinnerung. Nur durch den kr\u00e4ftezehrenden Einsatz der f\u00fcnf ErbauerInnen konnte verhindert werden, da\u00df Emissionen und AKW den Umstehenden um die Ohren flogen.<\/p>\n<p>Da\u00df bei einer Atomanlage mit echten radioaktiven Brennelementen auch die aufwendigste Technik und individuelle Selbstmordkommandos von AtomarbeiterInnen Katastrophen nicht verhindern k\u00f6nnen, wurde nur wenige Tage nach den Aktionen in Lingen wieder einmal deutlich.<\/p>\n<p>Durch die unkontrollierte Kettenreaktion in der Brennelementefabrik von Tokaimura (130 km von Tokio entfernt) wurden mindestens 50 Menschen schwer verstrahlt, die Sp\u00e4tfolgen f\u00fcr die 30.000 AnwohnerInnen sind noch nicht absehbar. Sie wurden nach der Methode &#8222;vernebeln und vertuschen&#8220; erst nach 12 Stunden \u00fcber den Unfall und die &#8222;kurzfristig&#8220; um das 15000fache erh\u00f6hte Strahlung informiert. Im selben Atemzug betonte die japanische Regierung, sie habe alles im Griff und wollte weitere Atomanlagen bauen lassen. So \u00e4hnlich hie\u00df es auch kurz nach den schweren Atomunf\u00e4llen in Harrisburg\/USA und Tschernobyl&#8230;<\/p>\n<h3>Und hier?<\/h3>\n<p>Trittin r\u00e4umt ein, da\u00df &#8222;menschliches Versagen nie 100%ig auszuschlie\u00dfen&#8220; sei. Zwar sei die einzeige deutsche Brennelementefabrik, die Firma ANF in Lingen, von \u00e4hnlichem Bautyp wie die Anlage in Tokaimura, aber in Lingen werde, im Gegensatz zu Japan, &#8222;nur&#8220; schwach angereichertes, nicht waffenf\u00e4higes Uran verarbeitet.<\/p>\n<p>Das ist anscheinend so harmlos, da\u00df die rot-gr\u00fcne Landesregierung von Niedersachsen trotz unvollst\u00e4ndiger Unterlagen und illegaler Urantransporte Weiterbetrieb und Ausbau der ANF im Mai 1990 genehmigte. Trotz anh\u00e4ngiger Klage gegen eine Erweiterung der Anlage durften die BetreiberInnen mit rot-gr\u00fcner Billigung schon mal mit dem Bau beginnen. Unseres Wissens hat die rot-gr\u00fcne Bundesregierung hier bisher auch nichts unternommen.<\/p>\n<p>Immerhin will Trittin jetzt &#8222;bis Jahresende ein verbindliches Ausstiegsszenario&#8220; pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<h3>Da sind wir aber gespannt!<\/h3>\n<p>Nach den bisherigen Ereignissen sieht es eher so aus: Ein gr\u00fcner Pr\u00e4sident des Bundesamtes f\u00fcr Strahlenschutz genehmigt den n\u00e4chsten Castortransport, ein gr\u00fcner Umweltminister ordnet ihn an und ein gr\u00fcner Polizeipr\u00e4sident kn\u00fcppelt ihn durch.<\/p>\n<p>Aktionstag verpa\u00dft? Den &#8222;Tag der deutschen Atomeinheit&#8220; am 3.10. in Gronau auch? Macht nichts, es gibt noch weitere empfehlenswerte <strong>Termine<\/strong>:<\/p>\n<p>Am <strong>8.11.99<\/strong>um 20.00 Uhr informiert der K\u00f6lner Gegenstrom in der ESG (Bachemer Str. 27 in K\u00f6ln) zum Thema: Bunter Strom, gelber Strom, gr\u00fcner Strom &#8211; zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt &#8211; oder den K\u00f6lner Gegenstrom. Au\u00dferdem zeigen wir den Weg des Atomstromes von der australischen Uranmine zum deutschen Endlager und was dabei alles auf der Strecke bleibt.<\/p>\n<p>Am <strong>13.11.<\/strong>gibt es jede Menge Stunk f\u00fcr die Atombonzen und ihre HelferInnen: Unter dem Motto &#8222;Gerhard, wir kommen&#8220; (siehe auch Seite 20) rollen Trecker in die neue Bundeshauptstadt. 1979 gab es den Treck der Trecker nach Hannover. Als sie dort ankamen, demonstrierten dort 100.000 Menschen. Und der damalige Regierungschef von Niedersachsen, Ernst Albrecht, erkl\u00e4rte eine Wiederaufbereitungsanlage f\u00fcr Brennelemente im Wendland f\u00fcr &#8222;politisch nicht durchsetzbar&#8220;.<\/p>\n<p>Damals ging es um die Verhinderung EINER Atomanlage, jetzt um den Atomausstieg in diesem unseren Lande &#8211; sofort und nicht erst weit im n\u00e4chsten Jahrtausend! Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn auch in Berlin die Trecker wieder von so vielen Menschen (oder von noch mehr?) empfangen w\u00fcrden. Also, kommt in Massen!<\/p>\n<h3>Wir drehen den AKWs den Hahn zu<\/h3>\n<p>hie\u00df das Motto der Aktion zum &#8222;Tag der deutschen Atomeinheit&#8220; am 3.10.99 vor dem Haupttor der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau (20 km n\u00f6rdlich von Ahaus) In dieser Fabrik &#8211; der einzigen ihrer Art auf deutschem Boden -wird das hochgiftige und bei Kontakt mit Wasser alle Materialien zerfressende Uranhexafluorid (UF 6) so aufbereitet, da\u00df daraus Brennelemente f\u00fcr AKWs hergestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eigentlich sollte mensch erwarten,da\u00df eine solche Anlage unter einer Landes- und Bundesregierung, die den Atomausstieg plant, nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df ist. Seltsamerweise wurde aber schon 1997 von der rot-gr\u00fcnen NRW-Landesregierung eine Erweiterung um fast das doppelte der heutigen Produktionskapazit\u00e4t und der Bau zweier neuer Urantrennhallen 1998 genehmigt. Wie bei einem Rundgang um die UAA deutlich zu sehen war, sind die Bauarbeiten schon in vollem Gang. Und nicht der kleinste staatlich verordnete Baustop in Sicht.<\/p>\n<p>Also machten die Initiativen des Aktionsb\u00fcndnisses Westm\u00fcnsterland vor, wie (nicht nur deutsche) AKWs ganz schnell stillgelegt werden k\u00f6nnen: Am Tor der UAA prangte ein gro\u00dfes Schild aus gelochtem Blech mit der Aufschrift: &#8222;Gronau-Atomstadt Nr.1&#8220;. Aus jedem Loch kam ein dicker Gummischlauch, der jeweils zu einem der noch am Stromnetz h\u00e4ngenden deutschen AKWs f\u00fchrte &#8211; hier dargestellt durch Menschen in wei\u00dfen Schutzanz\u00fcgen mit Namensschildern der jeweiligen Standorte. Auch einige AKW-Standorte aus Osteuropa S\u00fcdamerika und Asien waren vertreten, denn die UAA Gronau und die ebenfalls zur URENCO geh\u00f6rende Anreicherungsanlage im niederl\u00e4ndischen Almelo schicken ihre Urantransporte um die halbe Welt.<\/p>\n<p>Nach einer feierlichen Einleitung schnitt der Abschaltungsmonteur zur Tat und durchtrennte mit dem Seitenschneider einen Schlauch nach dem anderen, worauf ein Standort nach dem anderen sich notgedrungen vor dem UAA-Tor stillegen mu\u00dfte. (Aufgrund eines peinlichen St\u00f6rfalles im Fotolabor k\u00f6nnen wir dies leider nur als Zeichnung dokumentieren.)<\/p>\n<p>Ob dieses Lehrst\u00fcck als Nachhilfeunterricht in Sachen Atomausstieg ausreicht, mu\u00df leider aufgrund der bisherigen Erfahrungen bezweifelt werden. Unsere niederl\u00e4ndischen FreundInnen hatten sich ebenfalls dar\u00fcber gewundert, da\u00df die UAA Almelo eine Ausbreitungsgenehmigung bekommen hat, obwohl das letzte niederl\u00e4ndische AKW laut Regierungsbeschlu\u00df in drei Jahren abgeschaltet wird.<\/p>\n<p>Also haben sie bei den UAA-Betreibern nachgefragt, wie sich denn der Ausbau ihrer Anlagen unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten mit westeurop\u00e4ischen Atomausstiegspl\u00e4nen vertr\u00e4gt. Mit ungewohnter Ehrlichkeit antwortete der URENCO-Sprecher, da\u00df der Markt in Westeuropa nat\u00fcrlich zusammenbr\u00e4che, aber dann war er mit gl\u00e4nzenden Augen auf zuk\u00fcnftige Absatzm\u00e4rkte in Osteuropa, Asien und S\u00fcdamerika zu sprechen gekommen.<\/p>\n<p>Na toll: Erst, m\u00f6glichst unter dem Deckm\u00e4ntelchen der &#8222;Entwicklungshilfe&#8220;, anderen V\u00f6lkern eine lebensgef\u00e4hrliche Technologie aufschwatzen, die hier fast nicht mehr durchsetzbar ist, und dann durch den Import von &#8222;billigem&#8220; Atomstrom ein zweites Mal abkassieren!<\/p>\n<p>Wenn Ihr auch dabei mithelfen wollt, den AKWs den Hahn zuzudrehen, und eventuelle Schlupfl\u00f6cher f\u00fcr die Atombonzen in die &#8222;dritte Welt&#8220; zuzumauern, dann fragt doch mal eure StromlieferantInnen, ob bei Euch auch Atomstrom aus der Steckdose kommt. Wenn ja, dann k\u00f6nnt Ihr bei der Stiftung Warentest eine Liste mit Alternativen \u00fcber Faxabruf anfordern: 01805\/887 68-412<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lingen 25.9.99 &amp; Gronau 3.10.99 &#8222;Atomausstieg rot-gr\u00fcne Art: Wir bauen eine neue Castorhalle und vergr\u00f6\u00dfern die Urananreicherungshalle.&#8220; So oder \u00e4hnlich k\u00f6nnte mensch die Machenschaften der Bundesregierung und nachgeordneter Beh\u00f6rden umschreiben. Eventuell noch vorhandene Hoffnungen auf einen schnellen Atomausstieg durch die rot-gr\u00fcne Bundesregierung hatten wir schon eher aufgegeben. 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