{"id":30316,"date":"2023-10-03T13:08:51","date_gmt":"2023-10-03T11:08:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2023\/10\/solidaritaet-mit-anarchistinnen-im-sudan\/"},"modified":"2023-11-15T00:42:01","modified_gmt":"2023-11-14T22:42:01","slug":"solidaritaet-mit-anarchistinnen-im-sudan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2023\/10\/solidaritaet-mit-anarchistinnen-im-sudan\/","title":{"rendered":"Solidarit\u00e4t mit Anarchist:innen im Sudan"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Graswurzelrevolution (GWR): Was ist die Plattform und was will sie? Warum lohnt es sich, hier mitzuarbeiten?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Plattform (DP): Wir sind eine anarchistische F\u00f6deration f\u00fcr den deutschsprachigen Raum und haben uns vor gut f\u00fcnf Jahren gegr\u00fcndet. Heute sind wir in verschiedenen deutschen St\u00e4dten mit Lokalgruppen und Einzelpersonen vertreten. Unser Ziel ist eine herrschaftsfreie Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung. Wir denken, dass nur eine soziale Revolution den Weg zu dieser Gesellschaft er\u00f6ffnen kann. Daf\u00fcr m\u00fcssen die Kr\u00e4fte der lohnabh\u00e4ngigen Klasse in verschiedenen allt\u00e4glichen K\u00e4mpfen kontinuierlich aufgebaut werden. Um als Anarchist:innen in diesem Prozess eine relevante Rolle einzunehmen und revolution\u00e4re, antiautorit\u00e4re Positionen in den K\u00e4mpfen zu verankern, m\u00fcssen wir gut organisiert und viele sein. Deshalb versammeln wir Anarchist:innen aus allen Teilen dieser Region und schaffen eine stabile und schlagkr\u00e4ftige Organisation. Wir m\u00f6chten andere Anarchist:innen dazu einladen, sich unserem Weg anzuschlie\u00dfen \u2013 denn nur gemeinsam sind wir stark.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>GWR: Bei anarchistischen Organisationen mit klassenk\u00e4mpferischem Anspruch denken viele zuerst an die anarchosyndikalistische Freie Arbeiter:innen Union (FAU) oder die unionistischen Industrial Workers of the World (IWW, Wobblies). Was unterscheidet euch von diesen Basisgewerkschaften?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">DP: Zuerst einmal: Wir sind keine Gewerkschaft und wollen auch keine sein. Nicht, weil wir Gewerkschaften oder Betriebskampf ablehnen. Im Gegenteil denken wir, dass Betriebe ein zentrales Feld f\u00fcr den Aufbau von Gegenmacht der lohnabh\u00e4ngigen Klasse sind. Gewerkschaften sind notwendig, um den Kampf in den Betrieben zu organisieren. Deshalb sind viele von uns selbst in Gewerkschaften aktiv, die meisten in der FAU. Wir organisieren uns jedoch zus\u00e4tzlich in der Plattform, weil wir denken, dass sie Funktionen erf\u00fcllt, die die Gewerkschaften nicht erf\u00fcllen k\u00f6nnen oder sollten. Gewerkschaften stehen notwendigerweise auch solchen Arbeiter:innen offen, die kein gefestigtes revolution\u00e4res Bewusstsein haben. Sie fokussieren sich richtigerweise auf den betrieblichen Kampf. Demgegen\u00fcber erlaubt uns die politische Organisation, in einen intensiven Austausch \u00fcber Theorie und die strategische Ausrichtung unserer Praxis zu treten, der nur m\u00f6glich ist, weil sich die Mitglieder in vielen Fragen bereits einig sind. Sie erm\u00f6glicht uns auch, in K\u00e4mpfe zu intervenieren, die abseits der betrieblichen Ebene stattfinden und die damit jenseits des aktuellen Handlungsfelds der Gewerkschaften liegen \u2013 zum Beispiel in der Klimabewegung oder in feministischen und antifaschistischen K\u00e4mpfen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_30368\" aria-describedby=\"caption-attachment-30368\" style=\"width: 560px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-30368\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/AufrufS.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" height=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/AufrufS.jpg 560w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/AufrufS-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/AufrufS-100x100.jpg 100w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/AufrufS-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-30368\" class=\"wp-caption-text\">Aufruf zur Solidarit\u00e4t. Grafiken: Die Plattform<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>GWR: Die Plattform versteht sich als anarcha-kommunistisch ((2)). Was versteht ihr darunter konkret?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">DP: Der anarchistische Kommunismus oder Anarchakommunismus ist das Gesellschaftsprojekt, f\u00fcr das wir k\u00e4mpfen. In einer Gesellschaft, die nach anarchistisch-kommunistischen Prinzipien funktioniert, w\u00fcrden alle bestehenden Herrschaftsformen \u00fcberwunden werden. Konkret bedeutet das die Abschaffung des kapitalistischen Privateigentums sowie des Staates, der dieses Privateigentum sichert. An die Stelle der bisherigen Institutionen treten basisdemokratische Strukturen in Betrieben, Nachbarschaften und Bildungseinrichtungen, die in der Lage sind, die Gesellschaft von unten selbst zu verwalten. Lokale und regionale Strukturen verst\u00e4ndigen sich auf Augenh\u00f6he mit \u00e4hnlichen Strukturen \u00fcberall auf der Welt und arbeiten solidarisch zusammen. Produktion und Verteilung sind nicht mehr profitorientiert, sondern nach den konkreten Bed\u00fcrfnissen der Menschen ausgerichtet. Durch einen solchen gesellschaftlichen Umbruch w\u00e4re die M\u00f6glichkeit gegeben, Patriarchat, Rassismus und andere Formen der Unterdr\u00fcckung zu beseitigen. Diese schaffen sich nicht von selbst ab und es ist notwendig, von Anfang an einen Kampf gegen die Spaltungen der lohnabh\u00e4ngigen Klasse und die reaktion\u00e4ren Tendenzen in der Gesellschaft zu f\u00fchren. Der anarchistische Kommunismus ist f\u00fcr uns nicht nur Zielgesellschaft, sondern auch eine Str\u00f6mung, die sich durch die Geschichte der weltweiten anarchistischen Bewegung zieht und in deren Tradition wir uns verorten. Sie beinhaltet f\u00fcr uns, sich positiv auf den organisierten Klassenkampf als Motor gesellschaftlicher Ver\u00e4nderung zu beziehen und die Notwendigkeit einer sozialen Revolution hochzuhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>GWR: Ihr habt euch im Juli 2023 auch am anarchistischen Kongress in St. Imier ((3)) beteiligt, an dem 5.000 Anarchist:innen aus aller Welt teilgenommen haben. Wie sch\u00e4tzt Ihr die Situation des Anarchismus ein, einerseits hierzulande, andererseits global?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">DP: Der Anarchismus ist in Deutschland, wie auch global, weiterhin eine marginale politische Str\u00f6mung, die weit hinter ihrer Hochphase zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur\u00fcckbleibt. Erfreulich ist, dass sich anarchistische Ideen \u2013 wenn auch langsam \u2013 in den letzten Jahrzehnten in Teile der Welt verbreitet haben, die abseits der klassischen industriellen Zentren liegen und bisher \u00fcber kaum eine anarchistische Tradition verf\u00fcgen. Zu nennen w\u00e4ren hier beispielsweise die Organisierungsbem\u00fchungen von Anarchist:innen in der T\u00fcrkei, im Iran und in Afghanistan, anarchosyndikalistische Gewerkschaften in Pakistan oder Bangladesch, aber eben auch die Genoss:innen im Sudan, um die es in diesem Interview gehen soll. In seinen klassischen Hochburgen in Europa und den Amerikas schwankt der Anarchismus zwischen einer subkulturellen Ausrichtung einerseits und einer R\u00fcckbesinnung auf den Klassenkampf andererseits. Dieser Widerspruch tritt im deutschsprachigen Raum, unserer Wahrnehmung nach, in den letzten f\u00fcnf Jahren deutlicher zu Tage als zuvor. Konkret meinen wir, dass es mehr explizit klassenk\u00e4mpferische Projekte gibt und einen Trend, sich von der Subkultur zu l\u00f6sen. Das ist aus unserer Sicht eine positive Entwicklung. Wie umfangreich und nachhaltig sie sein wird, muss sich erst noch zeigen. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, diese Entwicklung voranzutreiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>GWR: Im Moment macht ihr eine Kampagne f\u00fcr sudanesische Anarchist:innen. Der Sudan liegt nicht gerade vor der Haust\u00fcr. Pers\u00f6nliche oder organisatorische Verbindungen zwischen Menschen in Deutschland und im Sudan sind nicht allt\u00e4glich. Wie kam euer Kontakt zu den anarchistischen Genoss:innen im Sudan zustande?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">DP: Die Plattform ist mit \u00e4hnlich ausgerichteten anarchistischen Organisationen aus vielen L\u00e4ndern in einer internationalen Koordination organisiert. Diese nahm im Februar 2022, inmitten der revolution\u00e4ren Unruhen, die den Sudan seit 2018 ersch\u00fcttern, \u00fcber das Internet Kontakt zu einer Gruppe sudanesischer Anarchist-:innen auf. Aufgrund von Sprachbarrieren war der Austausch nicht immer einfach, aber wir sind dabeigeblieben und haben viel von den Genoss:innen \u00fcber die revolution\u00e4ren Bestrebungen im Sudan und die Widerstandskomitees, in denen sie organisiert sind, lernen k\u00f6nnen. Zusammen mit unseren Genoss:innen aus der internationalen Koordination arbeiten wir nun an einer Unterst\u00fctzungskampagne f\u00fcr unsere sudanesischen Genoss:innen, die sich zur Zeit in gr\u00f6\u00dfter Gefahr befinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>GWR: Was sind deren Ideen und Ans\u00e4tze? Wo sind die Gemeinsamkeiten, wo die Unterschiede?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">DP: Die Gruppe, zu der wir Kontakt haben, besteht vor allem aus jungen Studierenden aus der Hauptstadt Khartoum. Dort und auch unter den Studierenden in Dongola sind anarchistische K\u00e4mpfe besonders pr\u00e4sent. Soweit wir wissen, hatten die Genoss:innen bisher nicht die M\u00f6glichkeit, ihre ideologischen Ans\u00e4tze als Gruppe allzu sehr zu vertiefen, weil sie sich erst 2018 w\u00e4hrend der Proteste gegen die Regierung von Omar al-Bashir kennenlernten. Dort war die Gruppe aktiv in den Widerstandskomitees, die im Zentrum der revolution\u00e4ren Bestrebungen standen, und beteiligt an einigen Aufst\u00e4nden und Revolten. Au\u00dferdem hatten sie Verbindungen zur Sudanese Professional Association (SPA), einem Dachverband verschiedener sudanesischer Gewerkschaften, die w\u00e4hrend der Proteste eine gro\u00dfe Rolle spielten. Die schwer vergleichbare Situation macht es f\u00fcr uns schwierig, konkrete Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu benennen. In jedem Fall eint uns, dass wir einen Anarchismus mit revolution\u00e4rem Anspruch verfolgen, der sich positiv auf Basisorganisierung und Massenk\u00e4mpfe von unten als Mittel gesellschaftlicher Ver\u00e4nderung bezieht. Ein zentraler Unterschied liegt sicherlich darin, dass unsere Organisationen nahezu ausschlie\u00dflich aus L\u00e4ndern mit einer reichhaltigen anarchistischen Geschichte kommen, w\u00e4hrend die Genoss:innen im Sudan neu anfangen mussten.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Wir meinen, dass es mehr explizit klassenk\u00e4mpferische Projekte gibt und einen Trend, sich von der Subkultur zu l\u00f6sen. Das ist aus unserer Sicht eine positive Entwicklung. Wie umfangreich und nachhaltig sie sein wird, muss sich erst noch zeigen. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, diese Entwicklung voranzutreiben.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>GWR: Stellt bitte die Kampagne vor.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">DP: Aufgrund des seit Monaten tobenden B\u00fcrgerkriegs im Sudan ist die aktuelle Lage f\u00fcr revolution\u00e4re Kr\u00e4fte und damit auch f\u00fcr die junge anarchistische Bewegung und ihre Aktivist:innen extrem gef\u00e4hrlich. Mit unserer Kampagne wollen wir unsere Genoss:innen unterst\u00fctzen und sch\u00fctzen \u2013 entweder indem wir dabei helfen, dass sie sich im Sudan in Sicherheit bringen k\u00f6nnen oder indem wir ihnen die Flucht in ein anderes Land erm\u00f6glichen. Die Gefahren, die eine solche Reise ohne Perspektive auf baldige R\u00fcckkehr mit sich bringt, wollen wir, so gut es geht, eingrenzen. Au\u00dferdem wollen wir unsere Genoss:innen dabei unterst\u00fctzen, ihr Engagement f\u00fcr die Sudanes:innen im Exil und die ausgebeuteten Bev\u00f6lkerungsschichten in ihrem Zielland fortzusetzen. Das ist nicht einfach, denn die ganze Region ist politisch sehr instabil und es ist derzeit f\u00fcr Sudanes:innen nicht einfach m\u00f6glich, das Land zu verlassen. Dazu brauchen wir Geld, und die Solidarit\u00e4tsfonds der Organisationen unserer internationalen Koordination allein reichen nicht aus. Wir rufen also alle Leser:innen dieses Interviews auf, sich an der Spendenkampagne zu beteiligen und sie m\u00f6glichst zu verbreiten. Gleichzeitig arbeiten wir mit den gr\u00f6\u00dften Anstrengungen daran, einen Weg f\u00fcr unsere Genoss:innen zu finden, den Sudan zu verlassen und in ein sicheres Land zu kommen, in dem sie bleiben k\u00f6nnen. Dort wollen wir sie auch langfristig in ihrem Ankommen und ihren politischen Aktivit\u00e4ten unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>GWR: F\u00fcr die Graswurzelrevolution ist der sudanesische Aktivist und Gelehrte Mahmud Muhammad Taha mit seiner gewaltfrei-libert\u00e4ren Interpretation des Koran eine wichtige Gr\u00f6\u00dfe. ((4)) Er wurde 1985 wegen seiner Opposition gegen das Regime des damaligen sudanesischen Diktators Numeiri zum Tode verurteilt und hingerichtet. Bezieht sich die heutige anarchistische Szene noch auf diesen Vork\u00e4mpfer libert\u00e4rer Ideen im Sudan?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">DP: Diese Frage haben wir an unsere sudanesischen Genoss:innen weitergeleitet: Sie schreiben, dass Mahmud Muhammad Taha ein islamischer Denker war, der sich dem islamischen Regime der Muslimbruderschaft widersetzte, indem er eine republikanische Partei gr\u00fcndete. Sein Ziel war es, viele Konzepte im Islam zu \u00e4ndern, was die Aufhebung verschiedener religi\u00f6ser Verbote bedeutet h\u00e4tte. Die Genoss:innen m\u00f6chten aber klarstellen, dass Mahmoud Muhammad Taha aus ihrer Sicht dennoch kein Libert\u00e4rer im anarchistischen Sinne war, weil er an vielen anderen religi\u00f6sen Einschr\u00e4nkungen festhielt. Insofern k\u00f6nnen wir sagen, dass Mahmoud Muhammad Taha den jungen Anarchist:innen im Sudan heutzutage definitiv ein Begriff ist, dass er aber anscheinend keinen wichtigen ideologischen Bezugspunkt darstellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>GWR: Welche Perspektiven sehen die sudanesischen Genoss:innen f\u00fcr die Zukunft des Sudan und ihre eigene Arbeit?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">DP: Als im April diesen Jahres General Hemetti, Befehlshaber der Miliz der \u201eRapid Support Forces\u201c, eine Rebellion gegen die sudanesische Nationalarmee anzettelte, weigerten sich unsere Genoss:innen und andere emanzipatorische und revolution\u00e4re Kr\u00e4fte des Landes, in diesem sinnlosen Krieg Partei zu ergreifen und den einen Verbrecher gegen einen anderen zu unterst\u00fctzen. Zun\u00e4chst hatten sie gehofft, dass sie ihre Agitationsaktivit\u00e4ten im Sudan im Geheimen fortsetzen k\u00f6nnten. Aber die Situation ist unhaltbar geworden und l\u00e4sst keine sozialen oder politischen Aktivit\u00e4ten mehr zu. Gerne w\u00fcrden sie aus dem Land fliehen, ihr Studium beenden und anarchistische Ideen in der Diaspora weiter verbreiten. Wir hoffen, ihnen dabei mit all den Spenden, die bereits im Rahmen der Kampagne eingegangen sind und auch noch eingehen werden, solidarisch zur Seite stehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>GWR: Danke! Wir finden die Kampagne gut und hoffen, dass wir mit diesem Interview ein bisschen \u00d6ffentlichkeit schaffen und zum Erfolg beitragen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Graswurzelrevolution (GWR): Was ist die Plattform und was will sie? Warum lohnt es sich, hier mitzuarbeiten? Die Plattform (DP): Wir sind eine anarchistische F\u00f6deration f\u00fcr den deutschsprachigen Raum und haben uns vor gut f\u00fcnf Jahren gegr\u00fcndet. 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