{"id":30317,"date":"2023-10-03T13:08:52","date_gmt":"2023-10-03T11:08:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2023\/10\/boatspotting-im-mittelmeer\/"},"modified":"2023-11-08T23:16:49","modified_gmt":"2023-11-08T21:16:49","slug":"boatspotting-im-mittelmeer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2023\/10\/boatspotting-im-mittelmeer\/","title":{"rendered":"BoatSpotting im Mittelmeer"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_30351\" aria-describedby=\"caption-attachment-30351\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-30351\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot1-1024x764.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"764\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot1-1024x764.jpg 1024w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot1-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot1-600x448.jpg 600w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot1-768x573.jpg 768w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot1-1536x1146.jpg 1536w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot1-2048x1529.jpg 2048w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot1-1320x985.jpg 1320w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot1-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot1.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-30351\" class=\"wp-caption-text\">v.l.n.r. Katja Tempel, Jan Becker, Matthias Wiedenl\u00fcbbert &#8211; Foto: CompassCollective\/boatspotting.org<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 it is not a rescue battle\u201c, dieser Satz fiel in der Auswertungsrunde nach dem ersten Einsatz des CompassCollective in Licata auf Sizilien. Er war die Antwort auf die Frage, ob die Crew des Segelbootes Trotamar III entt\u00e4uscht sei, in ihrem Einsatz noch keine Menschenleben gerettet zu haben, sondern auf der Route zwischen Tunesien und Lampedusa einfach nur pr\u00e4sent gewesen zu sein und dokumentiert zu haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit August 2023 ist das wendl\u00e4ndische Compass-Collective ((1)) ein neuer Akteur im Reigen der Seenotrettungsorganisationen, die die Civil Fleet ((2)) im Mittelmeer bilden. Schon 2016 wurde der Verein Grenzenlos \u2013 People in Motion e.V. gegr\u00fcndet, um People on the Move auf der Balkanroute zu unterst\u00fctzen. Jetzt bietet er den formalen Rahmen f\u00fcr das neue Projekt BoatSpotting. Die Kerngruppe des Kollektiv besteht bisher aus drei Aktivist:innen, die mit Privatdarlehen und Spenden ein Segelboot erworben haben und dieses mit vielen \u201eWerftarbeiter:innen\u201c umgebaut haben, damit es ausger\u00fcstet ist, um Such- und Rettungseins\u00e4tze auf dem Mittelmeer zu segeln.<br \/>\nWir haben bewusst den Namen Collective gew\u00e4hlt, um deutlich zu machen, dass wir alle wichtigen Entscheidungen im Konsens treffen, hierachiearm miteinander arbeiten wollen und einen linken Politikansatz haben. In unserem ersten Positionspapier formulierten wir: \u201eWir stellen unsere Arbeit in den globalen Zusammenhang von Kritik an struktureller Ungerechtigkeit, Ausbeutung, Unterdr\u00fcckung und kapitalistischen Wirtschafts- und Denkstrukturen. Wir solidarisieren uns mit allen emanzipatorischen Bewegungen weltweit.\u201c Dieser Aspekt ist uns sehr wichtig, holt er n\u00e4mlich unser Handeln aus einer reinen humanit\u00e4ren Hilfe raus in das Feld der antikapitalistischen und grenz- und staatskritischen Bewegung. Konkreter: \u201eWir halten die EU-Binnen- und Au\u00dfengrenzen f\u00fcr institutionalisierten Rassismus.\u201c Wenn wir Rettungseins\u00e4tze auf dem Mittelmeer fahren, ist das nicht nur Einzelfallhilfe f\u00fcr Schiffbr\u00fcchige, sondern unser Handeln kritisiert gleichzeitig staatliche Abschottungspolitik und sorgt daf\u00fcr, dass die Reise f\u00fcr Menschen ein bisschen sicherer wird. Wir nutzen unsere Privilegien als wei\u00dfe cis-Menschen, mit dem zweitm\u00e4chtigsten Reisepass der Welt, um Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben zu unterst\u00fctzen.<br \/>\nDie Trotamar III, ein 13 Meter langes, wendiges Segelboot, ist in den letzten Wochen f\u00fcr die maritime Nothilfe ausger\u00fcstet worden: An Bord liegen 230 Rettungswesten, schnell erreichbar in der vorderen Kaj\u00fcte; zwei lange Rettungsschl\u00e4uche (Centifloats) sind am Bug seitlich befestigt, um jederzeit ins Wasser gelassen werden zu k\u00f6nnen; f\u00fcnf Rettungsinseln warten auf ihren Einsatz. Auch dabei sind 300 Liter Trinkwasser in handlichen 0,5 Liter-Flaschen sowie M\u00fcsliriegel als Notfallverpflegung f\u00fcr Fl\u00fcchtende auf dem Wasser. Unsere Aufgabe sehen wir in erster Linie darin, seeuntaugliche Boote zu stabilisieren, die Menschen an Bord mit Rettungswesten und Wasser auszur\u00fcsten, Hilfe herbeizuholen, in dem wir einen May Day Relay Notruf absetzen. Im Ernstfall retten wir auch selber, indem wir zus\u00e4tzlich zum Einsatz unserer Rettungsmittel auch bis zu 30 Menschen an Bord nehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Wir haben bewusst den Namen Collective gew\u00e4hlt, um deutlich zu machen, dass wir alle wichtigen Entscheidungen im Konsens treffen, hierachiearm miteinander arbeiten wollen und einen linken Politikansatz haben.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir suchen aktivistische Crewmitglieder, die drei Wochen Zeit haben, um sich an einem Einsatz zu beteiligen. In Licata auf Sizilien haben wir unser Crewquartier und unseren Heimathafen. Hier liegen auch andere Schiffe der Seenotrettungsgruppe, wie die Mare*Go von Zusammenland e.V. und ein weiteres Segelboot, die Imara von r42-sail and rescue. In Licata findet die mehrt\u00e4gige Vor- und Nachbereitung statt, bevor es aufs Wasser geht, um dort weitere Segel- und Rettungsman\u00f6ver zu \u00fcben. Auf dem Weg nach Lampedusa wird weiter ge\u00fcbt, bevor dann die SAR (Search and Rescue)- Zone erreicht ist. Wir arbeiten eng zusammen mit Alarmphone, der Luft\u00fcberwachung von Airborne (Sea Watch) und den anderen Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die im selben Einsatzgebiet unterwegs sind. Wir bewegen uns auf der Route Richtung Tunesien den Fluchtbooten entgegen segelnd vorw\u00e4rts und suchen selber mit Ferngl\u00e4sern das Meer nach Seenotf\u00e4llen ab. Auf Grund der restriktiven italienischen Ausgrenzungspolitik m\u00fcssen wir in sehr enger Abstimmung mit der Italienischen K\u00fcstenwache aus Lampedusa agieren, da ansonsten eine m\u00f6gliche Strafverfolgung wegen Schlepperei m\u00f6glich ist. Zum Gl\u00fcck sind Rom mit der neofaschistischen Regierung und die dortige Rettungsleitstelle f\u00fcr den Mittelmeerraum weit weg von dem kleinen Korridor zwischen Tunesien und Lampedusa. Und je weiter entfernt von Rom, desto menschlicher werden staatliche Seenotretter:innen.<br \/>\nDie kriminalisierende Politik der italienischen Regierung fu\u00dft im Kern auf einem Dekret von Innenminister Matteo Piantedosi: Die Schiffe m\u00fcssen erstens nach einer Rettungsaktion direkt einen vorgegebenen Hafen ansteuern und d\u00fcrfen keinem weiteren Notruf folgen. Dabei wird den NGO-Booten h\u00e4ufig ein Port of Safety (Sicherheitshafen) mehr als 1000 Kilometer entfernt von der Aufnahmeposition zugewiesen. Die gro\u00dfen Schiffe wie die Sea Eye 4 oder die Geo Barent sind dann tagelang unterwegs, verheizen enorm viel Sprit und k\u00f6nnen in der Zeit keine weiteren Rettungen vornehmen. Das Dekret verbietet zweitens, dass Schiffe ihre Geretteten auf ein anderes Schiff \u00fcbergeben, sogenanntes Transshipment. Drittens sollen die Gefl\u00fcchteten Asyl bei den Staaten beantragen, unter deren Flagge die NGO-Schiffe fahren.<br \/>\nWenn die NGOs den Kodex missachten, sieht das Dekret Geldbu\u00dfen von bis zu 50.000 Euro vor. Obendrein droht ihnen, dass ihre Schiffe bis zu zwei Monate an die Kette gelegt werden. So erging es zum Beispiel der Mare*Go f\u00fcr 20 Tage. Zus\u00e4tzlich gab es ein Bu\u00dfgeld von 3000 Euro. Im Wiederholungsfall k\u00f6nnte die italienische Regierung Boote sogar endg\u00fcltig beschlagnahmen, wie 2017 die Juventa. Zum Gl\u00fcck sind wir nur ein kleines Segelboot, wir werden sehen, wie die Beh\u00f6rden mit uns umgehen.<br \/>\nAuch die italienische Zivilgesellschaft ist eine wichtige Akteurin in der Einwanderungspolitik. So antwortete Innenminister Piantedosi, befragt bei einer Uni-Veranstaltung, warum er keine restriktivere Fl\u00fcchtlingspolitik durchsetzen w\u00fcrde, dass er R\u00fccksicht auf die W\u00e4hler:innen nehmen m\u00fcsse, die eine Willkommenskultur leben w\u00fcrden. Auch das gibt es in Italien: Kritische Menschen, die sich nicht von der menschenfeindlichen Regierungslinie beeinflussen lassen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_30353\" aria-describedby=\"caption-attachment-30353\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-30353\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot3.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot3.jpg 1000w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot3-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot3-600x336.jpg 600w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot3-768x430.jpg 768w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot3-150x84.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-30353\" class=\"wp-caption-text\">Foto: CompassCollective\/boatspotting.org<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Arbeit f\u00fcr dieses neue Graswurzelprojekt begegnen uns viele Herausforderungen, von den wir einige hier benennen wollen:<br \/>\nInnerhalb der Seenotrettungsszene ist es \u00fcblich, in der Vernetzungssprache Englisch zu kommunizieren. Dies bringt allerdings eine Sprache zutage, die h\u00f6chst militarisiert ist. Es ist h\u00e4ufig die Rede von \u201eOperation\u201c, \u201eMission\u201c, \u201eFleet\u201c, \u201eto patrol\u201c. Noch st\u00f6ren wir uns an diesen Begrifflichkeiten, weil sie uns fremd sind und wir raus aus dieser militarisierten Sprache m\u00f6chten und auch aus einem Denken, das damit verbunden ist. Doch h\u00e4ufig gibt es keine genaue Entsprechung im Deutschen bzw. auch das deutsche Wort ist aus dem Milit\u00e4rischen entstanden.<br \/>\nWir versuchen eine m\u00f6glichst entmilitarisierte Sprache zu finden, aber ist das Wort \u201eEinsatz\u201c besser als das Wort \u201eMission\u201c?<\/p>\n<figure id=\"attachment_30354\" aria-describedby=\"caption-attachment-30354\" style=\"width: 371px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-30354\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot5.jpg\" alt=\"\" width=\"371\" height=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot5.jpg 371w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot5-300x453.jpg 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot5-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Seenot5-99x150.jpg 99w\" sizes=\"auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-30354\" class=\"wp-caption-text\">Foto: CompassCollective\/boatspotting.org<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein anderer Knackpunkt ist unsere politische Haltung gegen\u00fcber Frontex, der europ\u00e4ischen Grenzsicherungsinstitution. Wir lehnen Frontex als militarisierte Sicherungstruppe der Festung Europa ab, allerdings w\u00fcrden wir im Rettungsfall auf See mit Frontex, wie auch mit der italienischen K\u00fcstenwache zusammenarbeiten. Dann geht es um Menschenleben und unsere Kritik kann pausieren und muss auch kommunikativ \u00fcber Funk nicht deutlich werden. Innerhalb der Civil Fleet sind die Positionen zu Frontex unterschiedlich. Und wahrscheinlich sind wir dort zu divers aufgestellt, um eine gemeinsame Position zu finden. So kann die Civil Fleet nicht zu einem kr\u00e4ftigen Akteur gegen europ\u00e4ische Abschottungspolitik werden, sondern wird in ihrer Breite eher humanit\u00e4r wahrgenommen werden. Einzelne Aktivist:innen und Nichtregierungsorganisationen erheben aber trotzdem laut und deutlich die Forderungen nach Bewegungsfreiheit (Freedom of Movement) und Abschaffung von Frontex (Abolish Frontex).<br \/>\nAus dem wendl\u00e4ndischen Widerstand und anderen Protestbewegungen kommend, geh\u00f6rt f\u00fcr uns zu direkten Aktionen immer auch das Bewusstsein f\u00fcr gruppeninterne Dynamiken und m\u00f6gliche genderspezifische Zuweisungen oder sogar \u00dcbergriffe auf der Hinterb\u00fchne der Aktionsgruppe dazu. In den letzten 15 Jahren entstanden, zum Beispiel auch bei X-tausendmal quer, Awarenesstrukturen wie \u201eOut of Action\u201c, die wir insbesondere dann als wertvoll erlebt haben, wenn sie das rein Restriktive hinter sich lassen und konstruktiv Menschen unterst\u00fctzen und f\u00fcr eine soziale Weiterentwicklung der internen Beziehungen und damit auch der politischen Wirksamkeit sorgen k\u00f6nnen. Diese Awarenessarbeit haben wir als erste aktivistische NGO mit in unsere Aufgabenteilung an Bord hineingenommen. Das bedeutet, neben medizinischen Kr\u00e4ften, Techniker:in, Skipper:in, K\u00f6ch:in und Mediaperson, suchen wir auch eine \u201eFachkraft\u201c f\u00fcr Awareness. Diese \u2028Rolle wird dann zusammen mit einer anderen, z.B. als Beiboot-\u2028Fahrer:in wahrgenommen. Diese Aufgabe wird sich entwickeln, noch wissen wir nicht, ob sie in einer sechs-k\u00f6pfigen Crew wirklich notwendig ist. Aber wir merken, dass Crewbewerbungen u.a. durch diesen aktivistischen Ansatz bei uns eingehen.<br \/>\nSeit Januar 2023 arbeiten wir zu dritt an diesem Projekt. Am 20. September 2023 startete unsere zweite Crew mit der Vorbereitung in Licata. F\u00fcr die dann folgenden Eins\u00e4tze suchen wir weitere aktive Segler:innen oder in Seenotrettung erfahrene Menschen, die drei Wochen Zeit haben und unser CompassCollective unterst\u00fctzen. Mit euch segeln wir gegen die Festung Europa, f\u00fcr die W\u00fcrde der Menschen \u2013 nicht nur der Menschen auf der Flucht, sondern auch, um unsere eigene W\u00fcrde zu bewahren, die besch\u00e4digt wird, w\u00fcrden wir tatenlos zusehen. Wir segeln f\u00fcr Freedom of Movement, f\u00fcr sichere Passagen und das Einrei\u00dfen aller Grenzen und Grenzanlagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201e\u2026 it is not a rescue battle\u201c, dieser Satz fiel in der Auswertungsrunde nach dem ersten Einsatz des CompassCollective in Licata auf Sizilien. 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