{"id":30457,"date":"2023-10-27T17:41:52","date_gmt":"2023-10-27T15:41:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2023\/10\/freie-schulen-und-rechte-einflussnahme\/"},"modified":"2023-12-16T00:23:12","modified_gmt":"2023-12-15T22:23:12","slug":"freie-schulen-und-rechte-einflussnahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2023\/10\/freie-schulen-und-rechte-einflussnahme\/","title":{"rendered":"Freie Schulen und rechte Einflussnahme"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Es ist nicht vermessen zu behaupten, dass der mittlerweile auch b\u00fcrgerlich gef\u00fchrte Diskurs \u00fcber Adultismus ((2)) vieles von dem beinhaltet, was Anarchist*innen wie Bakunin, Tolstoi, Ferrer oder Goodman in ihren Auseinandersetzungen mit p\u00e4dagogischen Inhalten bereits viel fr\u00fcher thematisiert haben. In diesem Sinne meint auch Ulrich Klemm, dass \u201ederzeit [\u2026] weniger eine offene und bewusste Rezeption des Anarchismus in der Bildungs- und Erziehungsdiskussion vorzufinden [ist] als vielmehr eine Traditionslinie, die verdeckt seit dem 19. Jahrhundert erhalten blieb und heute in vielen gesellschaftskritischen Projekten anzutreffen ist.\u201c ((3))<br \/>\nDennoch l\u00e4sst sich nicht verschweigen, dass der allgemeine gesellschaftliche Rechtsruck auch vor p\u00e4dagogischen Kontexten nicht haltmacht. Insbesondere auch Schulen in sogenannter freier Tr\u00e4gerschaft, die eigentlich oft der Versuch sind, sich einen emanzipatorischen Freiraum in Bildungsfragen zu verschaffen, geraten zusehends unter eine besorgniserregende Einflussnahme von rechts.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Freie Schulen und freie Bildung<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ersten offiziellen Freien Alternativschulen (FAS) in Deutschland gr\u00fcndeten sich Anfang der 1970er Jahre, ihre ideengeschichtliche Tradition jedoch ist eine, \u201edie mit [dem] Beginn des modernen Anarchismus an der Wende vom 18. zum 19 Jahrhundert zusammenf\u00e4llt.\u201c ((4))<br \/>\nDementsprechend wundert es nicht, dass sowohl die 1986 verabschiedeten Wuppertaler Thesen als auch die 2011 nachgereichte Berliner Erkl\u00e4rung von einem Vokabular Gebrauch machen, das von \u201eSelbstverwaltung\u201c, \u201eSelbstbestimmung\u201c, \u201eEigenverantwortung\u201c und \u201eIndividualit\u00e4t\u201c bis hin zu \u201eGewaltfreiheit\u201c und \u201erespektvollem Miteinander\u201c reicht. ((5))<br \/>\nEine 2021 modifizierte Resolution des Bundesverbandes der Freien Alternativschulen (BFAS) bekennt sich sogar offiziell zum Antifaschismus. ((6)) Zwar w\u00e4re es naiv anzunehmen, dass Alternativschulen dieser Art dezidiert revolution\u00e4r w\u00e4ren (wie sollten sie es auch sein, sind sie doch auf eine staatliche Genehmigung angewiesen?), dennoch lassen die zumindest nach au\u00dfen kolportierten Werte und Absichten eher progressives als regressives Potential vermuten. Elemente, die alle FAS aufweisen sind nach Angaben des BFAS z.B. Unterricht in differenzierter Angebotsform, kindorientierte Formen der Entwicklungs- und Leistungsr\u00fcckmeldung, weitgehende Mitbestimmungsrechte und -pflichten der Kinder und Jugendlichen, Betonung des sozialen und individuellen Lernens, Frei- und Wochenplanarbeit, Projekte, freies Spiel, Selbstverantwortung, Lernen lernen, Aushandlungsprozesse zwischen Kindern und Erwachsenen, Kinder lernen von Kindern usw.<br \/>\nIm BFAS sind 121 FAS und 48 FAS-Initiativen organisiert.<br \/>\nNicht im BFAS organisiert sind die Waldorfschulen. Letztere sind zwar auch Schulen in freier Tr\u00e4gerschaft, verfolgen im Vergleich zu den antiautorit\u00e4ren, bisweilen anarchistisch-sozialistisch gepr\u00e4gten FAS ein anthroposophisches, autorit\u00e4res Schulkonzept, bei dem die Lehrpersonen DIE Autorit\u00e4ten sind, der die Kinder gehorchen sollen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Freie Schule ist nicht gleich Freie Schule \u2013 das Verh\u00e4ngnis der Waldorfschulen<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den vergangenen Jahren mehrten sich die Berichte dar\u00fcber, wie Waldorfschulen zu Orten rechter Unterwanderungen geworden sind.<br \/>\nLaut dem Statistik-Portal statista gab es im Schuljahr 2021\/2022 in Deutschland 241 Waldorfschulen. Waldorfschulen berufen sich auf den Anthroposophen Rudolf Steiner, der 1919 in Stuttgart die erste Schule gem\u00e4\u00df seiner Ideologie ins Leben gerufen hat. Gemeinhin wird mit Waldorfschulen ein reformp\u00e4dagogischer Ansatz im Sinne einer ganzheitlichen und am Kind ausgerichteten Erziehung assoziiert, bei genauerem Hinschauen aber wird diese Einsch\u00e4tzung L\u00fcgen gestraft. Laut dem Autor des Humanistischen Pressedienstes Hans Trutnau ist das, was einem in der Anthroposophie begegnet, \u201eeine ganz spezielle Mischung aus knallhartem Rassismus und absurdesten Begr\u00fcndungen Steiners, bei denen man sich fragen kann, ob sie mit Esoterik noch richtig charakterisiert sind\u201c oder doch besser als \u201eWahnideen\u201c ((7)) eingestuft geh\u00f6ren. Da die rassistischen und antisemitischen Narrative Steiners hier nicht wiederholt werden sollen, soll an dieser Stelle auf Direktzitate verzichtet werden. Wer eine Best\u00e4tigung f\u00fcr Steiners rassistisches Weltbild will, der wird in den zahlreichen Publikationen dieses \u201eWurzelrassen-Theoretikers\u201c schnell und umfangreich f\u00fcndig.<br \/>\nIn der anthroposophischen Szene ist man bem\u00fcht, einen relativierenden Umgang mit Steiners menschenverachtenden Passagen zu finden. Jost Schieren, Professor an der anthroposophischen Alanus Hochschule bei Bonn, schreibt in einer Zeitschrift, die vom Bund der Freien Waldorfschulen herausgegeben wird, im April 2022 von Steiners Rassismus und Antisemitismus \u201eals ein vielleicht tragisches Kolonialismuserbe\u201c. Er erkl\u00e4rt beides zur Begleiterscheinung eines\u2006\u2006\u201e\u00fcberh\u00f6ht am deutschen Idealismus ankn\u00fcpfende[n] Menschenbild[es]\u201c((8))<br \/>\nMit der Anthroposophie als Weltanschauung und mit Rudolf Steiner als Identifikationsfigur bieten Waldorfschulen, m\u00f6gen sie sich auch noch so sehr von den als problematisch erkannten Fragmenten ihres Ideengebers distanzieren, ein Einfallstor f\u00fcr rechte und v\u00f6lkische Menschen, die ihre Gesinnung bildungspolitisch im Rahmen des Bestehenden bestm\u00f6glich abgebildet wissen oder gar selbst Einfluss auf den Bildungsprozess nehmen wollen.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Einige Beispiele<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Anfang 2021 im WDR ausgestrahlten Reportage \u201eWenn Rechtsextremisten freie Schulen unterwandern\u201c werden mehrere F\u00e4lle thematisiert und rekonstruiert, in denen Schulen in freier Tr\u00e4gerschaft von Personen mit v\u00f6lkisch-nationalistischem Gedankengut unterwandert wurden. Der vielleicht prominenteste Fall ist der des Neonazis Wolf-Dieter Sch\u00f6ppe, der bis 2015 insgesamt 20 Jahre lang in verschiedenen Funktionen an der Freien Waldorfschule Minden t\u00e4tig war. Sch\u00f6ppe fiel nach Aussagen ehemaliger Sch\u00fcler-*innen zwar immer wieder durch autorit\u00e4res Auftreten oder homophobe Kommentare auf, das Engagement des Autors f\u00fcr den Bund f\u00fcr Gotterkenntnis \u2013 Luddendorf, der seine Kinder in die Lager des Freibundes schickte, wurde aber lange nicht infrage gestellt. Erst 2015 und dann auch nur dank des Einsatzes einzelner Eltern, die sich gegen Widerst\u00e4nde im Rest der Elternschaft und im Kollegium durchsetzen mussten, wurde Wolf-Dieter Sch\u00f6ppe freigestellt.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Insbesondere auch Schulen in freier Tr\u00e4gerschaft, die eigentlich oft der Versuch sind, sich einen emanzipatorischen Freiraum in Bildungsfragen zu verschaffen, geraten zusehends unter eine besorgniserregende Einflussnahme von rechts.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Freie Schule G\u00fcstrow in Mecklenburg-Vorpommern sah sich mit einem anderen Problem konfrontiert: umgeben von v\u00f6lkischen Siedler*innen hat es die Schule immer wieder mit Familien zu tun, die entsprechende Inhalte und Ideologien in den Schulalltag einflie\u00dfen lassen wollen. Schulleiter Dr. Ralf Boldt berichtet davon, dass die Schule sich mit einem Demokratieparagraphen im Schulvertrag zu helfen wei\u00df, auf dessen Grundlage auch Vertragsk\u00fcndigungen erm\u00f6glicht werden.<br \/>\nDie Freie Schule am Elsengrund in Berlin pflegt einen deutlich weniger \u00fcberzeugenden Umgang mit rechter Einflussnahme: als 2013 mit Bernhardt Schaub, der selbst Waldorflehrer ist, ein szenebekannter Holocaustleugner seine Kinder an der Schule anmeldet, sehen die Verantwortlichen der Schule darin kein Problem. Mehr noch: von einem lange freundschaftlichen Verh\u00e4ltnis zwischen der Familie Schaub und der Schulleitung ist die Rede. Ein Geschichtslehrer der Schule beschreibt in der Reportage, wie er dazu angehalten wurde, bestimmte Inhalte wie die Lekt\u00fcre von Anne Franks Tageb\u00fcchern nicht zu behandeln, da letztere ohnehin erfunden und eine F\u00e4lschung seien.<br \/>\nZwar hat die Schule den Waldorftitel durch den Verband freier Waldorfschulen mittlerweile aberkannt bekommen, viel ist ansonsten seither aber nicht passiert.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Trend zur Schetinin-P\u00e4dagogik<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andrea R\u00f6pke ist ausgewiesene Expertin f\u00fcr rechte Umtriebe im deutschsprachigen Raum. Im letzten Teil einer vierteiligen Artikelreihe auf dem Internetportal endstation-rechts.de befasst sie sich gemeinsam mit Lotta Maier mit dem besorgniserregenden Trend rechtsoffener Schulgr\u00fcndungsinitiativen. Stetig wiederkehrender Referenzpunkt in diversen Telegram-Gruppen oder anderen Plattformen des Austausches \u00fcber Alternativen zum staatlichen Schulsystem ist in diesen Kreisen die sogenannte Schetinin-P\u00e4dagogik, die auf den 2019 verstorbenen russischen Nationalisten Michail Petrowitsch Schetinin zur\u00fcckgeht und der eine N\u00e4he zur v\u00f6lkischen Anastasia-Bewegung nachzuweisen ist. Kern dieser P\u00e4dagogik ist soldatische Erziehung, v\u00f6lkische Gesinnung\u2006\u2006nd Geschichtsrelativismus. Auf dem Portal spielundlern wird \u00fcber die Schetinin-P\u00e4dagogik und ihre Schulen geschrieben, dass \u201eJungen und M\u00e4dchen [\u2026] getrennt voneinander unterrichtet\u201c werden, sich durch Kontakt zu bioenergetischen Feldern \u201e11 Jahre Mathematik-Wissen in 10 Tagen\u201c lernen lie\u00dfe und dass Geschichte, Politik, Sprachen und Wirtschaftswissenschaften anders als die Naturwissenschaften nicht zu den \u201ewahren F\u00e4chern\u201c geh\u00f6ren, sondern zu den von Menschen erdachten, \u201edie von zeitgeistlichen Ideen und Interpretationen abh\u00e4ngig sind\u201c\u00a0((9)). Insbesondere der letzte Aspekt, so sorgt sich R\u00f6pke, sei bei einer derart nationalistisch ausgerichteten P\u00e4dagogik mit Blick auf die deutsche Geschichte und den Holocaust brandgef\u00e4hrlich. Nun ist der Einfluss der Schetinin-P\u00e4dagogik durchaus ernst zu nehmen und schl\u00e4gt sich in diversen Projekten nieder. In der Schweiz zum Beispiel gibt es die Freie Schule Lernraum zum Eintauchen in Uznach, die sich explizit zur Schetinin-P\u00e4dagogik bekennt und in der die deutsche \u201eSchetinin-J\u00fcngerin\u201c ((10)) Iris Autenrieth arbeitet. Auch die private Schule Z\u00fcrichsee in Hombrechtikon, weist R\u00f6pke nach, sympathisiert mit den von Schetinin propagierten p\u00e4dagogischen Inhalten. In \u00d6sterreich wurde 2019 die Weinbergschule geschlossen, nachdem Aussteiger*innen von \u201esozialer Isolation und Gewalt berichtet hatten.\u201c ((11)) Auch Kontakte ins Reichb\u00fcrgermilieu konnten nachgewiesen werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Weinbergschule kein Einzelfall in \u00d6sterreich war; zum Zeitpunkt ihrer Schlie\u00dfung soll es immerhin 25 \u00e4hnliche Schulprojekte gegeben haben. Und in Deutschland? R\u00f6pke hierzu: \u201eAuch in Deutschland berufen sich diverse Schulprojekte mehr oder weniger direkt auf die Schetinin-P\u00e4dagogik. Zum Teil sind es auch einzelne InitiatorInnen, die diese Bez\u00fcge herstellen und die Vermutung einer politischen N\u00e4he zulassen.\u201c \u2006((12))<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Ausblick<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der allgemeine gesamtgesellschaftliche Rechtsruck macht auch vor bildungspolitischen Fragen keinen Halt. Das spiegelt sich in Berichten \u00fcber Regelschulen wieder, in denen es stellenweise zur Normalit\u00e4t geworden ist, dass Sch\u00fcler*innen sich via Messenger rechte Memes zuschicken, den Hitlergru\u00df zeigen und Menschen, die diese Zust\u00e4nde problematisieren, angefeindet werden. ((13)) Auch Schulen in Feier Tr\u00e4gerschaft sind nicht davor gefeit, Ziel rechter Einflussnahme zu werden. Die gestalterische Offenheit dieser Schulen, in der zweifelsohne auch ein gro\u00dfes emanzipatorisches Potential liegt, macht sie anf\u00e4llig f\u00fcr die im Text geschilderten Ph\u00e4nomene. Es ist daher zwingend erforderlich, dass sich jene Schulen in freier Tr\u00e4gerschaft, denen ein progressives Moment zugrunde liegt, klar und eindeutig positionieren. Zurzeit besonders popul\u00e4r in der Alternativschulszene ist \u00fcbrigens die ehemalige Regelschul-Schulleiterin Bianca H\u00f6ltje, die 2021 suspendiert wurde, nachdem sie sich weigerte, die vorgegebenen Corona-Ma\u00dfnahmen an ihrer Schule umzusetzen und in der Querdenkerszene rund um Michael Ballweg aktiv war. Auf Telegram hat sie ca. 3.600 Follower und ihr Leitfaden zur Gr\u00fcndung Freier Schulen wird breit rezipiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist nicht vermessen zu behaupten, dass der mittlerweile auch b\u00fcrgerlich gef\u00fchrte Diskurs \u00fcber Adultismus ((2)) vieles von dem beinhaltet, was Anarchist*innen wie Bakunin, Tolstoi, Ferrer oder Goodman in ihren Auseinandersetzungen mit p\u00e4dagogischen Inhalten bereits viel fr\u00fcher thematisiert haben. 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