{"id":30573,"date":"2023-11-27T13:46:30","date_gmt":"2023-11-27T11:46:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2023\/11\/naturschutz-mal-anders\/"},"modified":"2023-11-28T15:17:38","modified_gmt":"2023-11-28T13:17:38","slug":"naturschutz-mal-anders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2023\/11\/naturschutz-mal-anders\/","title":{"rendered":"Naturschutz mal anders\u2026"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der Naturschutz wird gemeinhin als Teil der \u00d6ko-Bewegung wahrgenommen. Die wiederum wird in einem Atemzug mit anderen \u201ealtert\u00fcmlichen&#8216; Bewegungen, wie der Friedens- oder Frauenbewegung, im Feld emanzipatorischer und eher linker Str\u00f6mungen verortet. Wer sich n\u00e4her mit den Ideen und Praktiken des Naturschutzes auseinandersetzt, wird schnell an der Richtigkeit dieser Zuordnung zweifeln. Und wer gar nach den historischen Vorl\u00e4ufern des Naturschutzes (Landesversch\u00f6nerung, Naturdenkmalpflege, Heimatschutz) sucht, muss die Gleichsetzung von Natur- und Umweltschutz zumindest f\u00fcr voreilig bzw. leichtfertig halten. Denn die ideengeschichtlichen Wurzeln des klassischen Naturschutzes sind im b\u00fcrgerlichen, konservativen, reaktion\u00e4ren oder gar v\u00f6lkisch-nationalistischen Milieu zu finden ((1)).<br \/>\nEs w\u00e4re falsch, deshalb dem heutigen Naturschutz per se eine rechte Gesinnung zu unterstellen,zumal es dort auch explizit linke Str\u00f6mungen gab und gibt ((2)). Allerdings war und ist doch eine bewahrende und damit eher wertkonservative Grundhaltung vorherrschend. Insgesamt aber gibt sich der Naturschutz selbst sp\u00e4testens seit der \u201eErfindung\u201c der \u00d6kologie in den 1970er Jahren als unpolitisch und beharrt auf einer \u00f6kologisch begr\u00fcndeten, also naturwissenschaftlichen Rechtfertigung. Auch das ist eine Haltung, die sich bei n\u00e4herer Betrachtung als haltlos erweist. Tats\u00e4chlich ist der Naturschutz weit von \u201eneutralen\u201c Naturwissenschaften entfernt und stattdessen eine notwendigerweise normative Veranstaltung. Es geht immer um die Fragen, welche \u201eNatur\u201c gesch\u00fctzt werden soll und auf welche Weise das passiert. Solche Fragen sind nicht wissenschaftlich, sondern nur politisch zu verhandeln. Dennoch verschanzt sich der Naturschutz gern hinter \u201eharten\u201c, angeblich rein naturwissenschaftlichen Argumenten. Leicht wird dann die Diskussion allein auf die Rettung einzelner Arten konzentriert, statt die Projekte, die diese Art bedrohen (Autobahnen, Gewerbegebiete, Gew\u00e4sserausbauten usw.) bzw. die dahintersteckenden Interessen und Absichten politisch zu attackieren.<br \/>\nExplizit politische Beitr\u00e4ge zur Naturschutzdebatte im engeren Sinne sind daher selten. Und B\u00fccher zum Thema Naturschutz, die aus einer linken Perspektive verfasst sind, geh\u00f6ren zu den besonders raren Ph\u00e4nomenen der B\u00fccherwelt. Insofern ist der Beitrag von B\u00fcscher und Fletcher an sich schon fast \u201erevolution\u00e4r&#8216;, denn sie analysieren und argumentieren auf der Basis einer kapitalismuskritischen, vorwiegend marxistisch gepr\u00e4gten Haltung. Ungew\u00f6hnlich ist auch die fachliche Perspektive der beiden Entwicklungssoziologen, die dazu f\u00fchrt, dass B\u00fcscher und Fletcher vor allem den international agierenden Naturschutz im Visier haben. Dessen (neo)koloniale Ausrichtung ist nicht neu, wurde bereits mehrfach kritisiert ((3)) und bietet eine plakative Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr eine notwendige Kritik. Doch in Europa tritt der Naturschutz abgesehen vom global agierenden World Wide Fund For Nature (WWF) vor allem auf lokaler bzw. regionaler Ebene auf. Eine \u00dcbertragung der Widerspr\u00fcche des globalen Naturschutzes auf die T\u00e4tigkeiten nationaler Naturschutzorganisationen ist zwar an vielen Stellen m\u00f6glich und sinnvoll, setzt aber neben der Bereitschaft zur Reflexion auch eine gute Kenntnis des nationalen Naturschutzdiskurses voraus. Da beides im lokalen Verbandsnaturschutz wie auch im administrativen Verwaltungs-Naturschutz wenig verbreitet ist, d\u00fcrften sich Organisationen wie der Naturschutzbund Deutschland (NABU) oder der Bund f\u00fcr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie die diversen lokalen Verb\u00e4nde oder auch die Naturschutzbeh\u00f6rden kaum angesprochen f\u00fchlen. Denn anders als diese agieren die Autoren nicht auf lokaler Ebene, sondern bewegen sich ausschlie\u00dflich im Umfeld internationaler, h\u00e4ufig US-amerikanischer, Publikationen und damit weit weg von den Niederungen lokaler Naturschutzarbeit. Der akademische Jargon sowie die etwas spr\u00f6de \u00dcbersetzung vergr\u00f6\u00dfern die Distanz zus\u00e4tzlich. Lokale Natursch\u00fctzerInnen werden die von B\u00fcscher und Fletcher formulierte Kritik am \u00fcblichen Naturschutz deshalb vermutlich kaum auf ihre eigene Arbeit beziehen. Das ist bedauerlich, denn die Analyse der Autoren w\u00e4re auch auf dieser Ebene aufschlussreich und die im Buch angedeuteten Debatten und Konsequenzen sind auch und gerade im deutschen Normal-Naturschutz \u00fcberf\u00e4llig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lokal wie international ist \u201eder\u201c Naturschutz kein einheitliches Gebilde. Darauf weisen B\u00fcscher und Fletcher hin und kn\u00fcpfen ihre \u00dcberlegungen zur Notwendigkeit eines \u201erevolution\u00e4ren\u201c Naturschutzes an die etwa seit 2008 gef\u00fchrte kontroverse \u201egro\u00dfe Naturschutzdebatte\u201c. Diese nehmen sie zum Anlass, verschiedene Str\u00f6mungen des Naturschutzes zu unterscheiden und zu charakterisieren. Die Basis bildet dabei der \u201eMainstream-Naturschutz\u201c. Der \u201eist grundlegend kapitalistisch eingestellt und durchdrungen von Natur-Mensch-Dichotomien, insbesondere durch seine nachdr\u00fcckliche Betonung von Schutzgebieten und seine anhaltende Vernarrtheit in die Vorstellung der Wildnis als einer \u201aunber\u00fchrten\u2018 Natur\u201c (ebd.:\u00a018). Charakteristisch f\u00fcr diesen immer noch vorherrschenden Naturschutztyp ist die Fokussierung auf die Ausweisung von Schutzgebieten mit z.\u2009T. verheerenden Auswirkungen f\u00fcr die dort lebenden bzw. vertriebenen Menschen, deren Vermarktung z.B. durch \u00d6kotourismus sowie die enge Verbindung zu potenten Sponsoren aus der Industrie. Kritik an einzelnen Aspekten dieser Ausrichtung f\u00fchrte in den letzten Jahrzehnten zur Herausbildung neuer, in den Worten von B\u00fcscher und Fletcher \u201eradikaler\u201c Str\u00f6mungen. Da w\u00e4re auf der einen Seite der \u201eNeue Naturschutz\u201c, der die strikte Trennung von Mensch und Natur kritisiert, unber\u00fchrte Natur f\u00fcr einen Mythos h\u00e4lt und stattdessen die enge Verflechtung von Mensch und Natur betont. Menschenleere (bzw. von diesen entleerte) Reservate werden abgelehnt und die \u201eSozio-Natur\u201c eher als Garten gedacht. Der muss selbstverst\u00e4ndlich gestaltet werden und dabei setzen die \u201eneuen Natursch\u00fctzer\u201c ganz unverhohlen auf die kapitalistische Entwicklung. Erst \u00f6konomischer \u201eWohlstand\u201c schaffe die Voraussetzung f\u00fcr die teuren Naturschutzma\u00dfnahmen. Im deutschen Naturschutz wird diese Position, die neoliberale, bisweilen gar sozialdarwinistische Ideologien vertritt, wohl am eindr\u00fccklichsten in den B\u00fcchern von Josef Reichholf\u00a0((4)) sichtbar. Eine Art Gegenpol zum \u201eneuen Naturschutz\u201c bildet der von B\u00fcscher und Fletcher sogenannte \u201eNeoprotektionismus\u201c. Er beharrt auf der strikten Trennung von Mensch und Wildnis und h\u00e4lt eine extreme Vergr\u00f6\u00dferung von Reservaten f\u00fcr die einzige L\u00f6sung, um den Biodiversit\u00e4tsverlust aufzuhalten. W\u00e4hrend diese Richtung also die traditionelle Mensch-Natur-Dichotomie betont und einem ahistorischen und antisozialen Naturbegriff huldigt, wird hier immerhin neben \u201eden Menschen\u201c nach konkreteren Gr\u00fcnden f\u00fcr die Krise gesucht. Dabei geraten gelegentlich Aspekte wie Konsum oder Wirtschaftswachstum in den Fokus, was B\u00fcscher und Fletcher dazu veranlasst, dem Neoprotektionismus eine grunds\u00e4tzlich eher kapitalismuskritische Haltung zu attestieren. In Deutschland f\u00e4llt eine Trennung in einen \u201eMainstream-Naturschutz\u201c und einen \u201eNeoprotektionismus\u201c schwer, weil der Protektionismus (also die Schutzgebietsideologie) immer schon das zentrale Instrument des Naturschutzes war und hier auch stets eine wachstums- und fortschrittskritische (allerdings nicht explizit antikapitalistische) Grundhaltung dominierte. Insofern ist wenig neu am \u201eNeoprotektionismus\u201c. Zu den bekannten Vertretern dieser Richtung in Deutschland ist Michael Succow ((5)) zu z\u00e4hlen, der das Machtvakuum nach der Wende in der ehemaligen DDR nutzte, um dort Gro\u00dfschutzgebiete durchzusetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eNeuer Naturschutz\u201c wie auch \u201eNeoprotektionismus\u201c verf\u00fcgen nach B\u00fcscher und Fletcher sowohl \u00fcber \u201eradikale\u201c als auch traditionelle Anteile. Was liegt da n\u00e4her, als die radikalen Aspekte beider Richtungen zu vereinen und so einen neuen, \u201erevolution\u00e4ren\u201c Naturschutz zu konstruieren. Dabei sollen gleichzeitig die Orientierung am kapitalistischen Entwicklungsmodell wie auch die \u00fcberkommene Mensch-Natur-Dichotomie abgestreift werden. Diesen Versuch einer \u201eNaturschutzrevolution\u201c unternehmen die beiden Autoren und nennen ihr neues Konstrukt \u201ekonvivialen Naturschutz\u201c. Der Begriff ist in Anlehnung an Ivan Illich gew\u00e4hlt, der ihn 1975 in seinem Buch \u201eSelbstbegrenzung\u201c (im englischen Original: Tools for Conviviality) einf\u00fchrte, um eine Gesellschaft zu bezeichnen, die ihren Werkzeugen (dies k\u00f6nnen Techniken, aber auch Institutionen sein) vern\u00fcnftige Wachstumsbegrenzungen auferlegt. Wird einer Technik keine Wachstumsbeschr\u00e4nkung zugewiesen, zeigt sie nach Illich die Tendenz, dass ihre Leistungen sich ins Gegenteil verkehren. So sind Wissenschaft und Technik heute nicht mehr allein Probleml\u00f6ser, sondern schaffen auch Probleme. Darauf wird dann mit noch mehr Technik, Verwaltung und Expertokratie geantwortet. Individuum wie Gesellschaft werden so zunehmend bevormundet, enteignet und entm\u00fcndigt.<br \/>\nAnalog dazu sehen auch B\u00fcscher und Fletcher den kapitalismusaffinen \u201eMainstream-Naturschutz zunehmend als Teil des Problems und nicht der L\u00f6sung\u201c\u00a0(S. 121). Diese erkennen sie eher in den vielen schon bestehenden \u201etransformativen Bewegungen, Initiativen, Aktionen und Engagements\u201c (S. 151), wie z.\u00a0B. \u201ebuen vivir\u201c, der commons-und degrowth-Bewegung, der Gemeinwohl\u00f6konomie, \u2026 sowie im Naturschutz in der ICCA-Koalition (Indigenous Peoples and Community-Conserved Territories and Areas). Sie kommen damit \u2013 allerdings wieder auf internationaler Ebene \u2013 zu \u00e4hnlichen Schlussfolgerungen wie Bergstedt und andere ((6)) f\u00fcr Deutschland. Allerdings ist ihr Ansatz insofern radikaler, als er nicht nur die ausdr\u00fccklich linke Politisierung des Naturschutzes fordert und die Anbiederung an bestehende kapitalistische Strukturen ablehnt, sondern auch den im Naturschutz tradierten und meist unhinterfragten Gegensatz von Mensch und Natur kritisiert. Damit ist der \u201ekonviviale Naturschutz\u201c nicht nur eine Kritik der g\u00e4ngigen Mittel (m\u00f6glichst menschenleere Reservate) und Wege (Finanzierung durch kapitalistische Entwicklung), sondern auch der Ziele des bisherigen Naturschutzes. Vor allem in der Zusammenschau dieser drei Ebenen leistet das Buch einen zwar keineswegs neuen aber immerhin interessanten und anregenden Beitrag zur Naturschutzdebatte.<br \/>\nWer sich allerdings konkrete Hinweise zur praktischen Umsetzung der \u201eNaturschutzrevolution\u201c erhofft, wird entt\u00e4uscht. Die Revolution findet zun\u00e4chst nur in den K\u00f6pfen bzw. auf dem Papier statt. B\u00fcscher und Fletcher sprechen bewusst von einer \u201eKonzeptualisierung\u201c bzw. einer \u201eTheorie der Ver\u00e4nderung\u201c (S. 163) und legen weder einen \u201enarrensicheren Plan\u201c noch eine \u201ePatentl\u00f6sung\u201c vor. Der \u201ekonviviale Naturschutz&#8216; bleibt abstrakt und darauf angewiesen, in der Praxis mit Leben und Beispielen gef\u00fcllt zu werden. Ein Knackpunkt k\u00f6nnte hierbei der Umgang mit staatlichen Institutionen sein. Wie bei der eher traditionell marxistischen Ausrichtung der Autoren zu erwarten, werden staatliche Beh\u00f6rden als m\u00f6gliche Koalition\u00e4re akzeptiert bzw. sind sogar erw\u00fcnscht (S. 186). Aber immerhin werden unter Verweis auf Michel Foucault und David Graeber die anarchistischen Vorbehalte erw\u00e4hnt und f\u00fchren zu einer Art Kompromiss: \u201eDie Revolution braucht sicher eine ernsthafte \u201asoziale und politische Organisation f\u00fcr die menschliche Zukunft\u2018. Aber nicht um den Preis, dass wir \u201edie radikale und befreiende Freude daran verlieren, Dinge zu tun, die wir lieben\u201c (S. 159). Dem immer h\u00e4ufiger zu h\u00f6renden Ruf nach einer \u00d6ko-Diktatur schlie\u00dfen sich die Autoren erfreulicherweise nicht an. Explizit libert\u00e4r ist ihre Vision allerdings auch nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Naturschutz wird gemeinhin als Teil der \u00d6ko-Bewegung wahrgenommen. Die wiederum wird in einem Atemzug mit anderen \u201ealtert\u00fcmlichen&#8216; Bewegungen, wie der Friedens- oder Frauenbewegung, im Feld emanzipatorischer und eher linker Str\u00f6mungen verortet. Wer sich n\u00e4her mit den Ideen und Praktiken des Naturschutzes auseinandersetzt, wird schnell an der Richtigkeit dieser Zuordnung zweifeln. Und wer gar nach &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2023\/11\/naturschutz-mal-anders\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":502,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Naturschutz mal anders\u2026 - graswurzelrevolution","description":"Der Naturschutz wird gemeinhin als Teil der \u00d6ko-Bewegung wahrgenommen. 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