{"id":30575,"date":"2023-11-27T13:46:31","date_gmt":"2023-11-27T11:46:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2023\/11\/leinemasch-bleibt\/"},"modified":"2023-11-28T15:10:01","modified_gmt":"2023-11-28T13:10:01","slug":"leinemasch-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2023\/11\/leinemasch-bleibt\/","title":{"rendered":"Leinemasch bleibt?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Nun begab es sich aber, dass am S\u00fcdschnellweg, der als Hochstra\u00dfe errichtet worden war und deshalb viele Br\u00fccken aufweist, ab 2010 Sch\u00e4den festgestellt wurden. Zwei der vier Spuren mussten bereits stillgelegt werden. Die Sch\u00e4den sind derart gro\u00df, dass eine Rundumerneuerung n\u00f6tig ist. Nun h\u00e4tten Umweltinitiativen dagegen kaum Einw\u00e4nde gehabt. Die Gelegenheit soll jedoch genutzt werden, um den S\u00fcdschnellweg zu verbreitern und als Stadtautobahn mit 100 km\/h statt der bisherigen 80 km\/h auszubauen. Dagegen entwickelte sich in den vergangenen Jahren eine Widerstandsbewegung.<br \/>\nDabei geht es haupts\u00e4chlich um den Teil des S\u00fcdschnellwegs, der durch die Leinemasch f\u00fchrt. F\u00fcr die Bauarbeiten sollen 13 Hektar Gr\u00fcnfl\u00e4che samt B\u00e4umen plattgemacht werden. Nach anschlie\u00dfender Wiederaufforstung bleiben vier Hektar dauerhaft als Verlust. Das ist selbstverst\u00e4ndlich nicht sch\u00f6n, sollte aber auch im Verh\u00e4ltnis gesehen werden. Dieser Teil der Leinemasch war vormals ein Industriegebiet f\u00fcr Kiesabbau. Ich geh\u00f6re zu den Leuten, die in den 1970ern die daraus zur\u00fcckgebliebenen Kiesteiche illegal zum Baden genutzt haben, und wei\u00df deshalb noch, wie es hier vorher aussah.<br \/>\nDie Stadt hat dann die Tr\u00fcmmerlandschaft in ein Naherholungsgebiet umgewandelt. Die B\u00e4ume, die jetzt f\u00fcr die Verbreiterung des S\u00fcdschnellweges abgeholzt werden sollen, haben vor etwas \u00fcber 40 Jahren noch nicht existiert.<br \/>\nDie Leinemasch besteht nicht nur aus dieser einen Stelle. Entlang des gesamtes Flusses Leine und ihres Ablegers Ihme erstreckt sich \u00fcber viele Kilometer hinweg eine Gr\u00fcnfl\u00e4che. Hinzu kommen Maschsee und Stadtwald Eilenriede, Hannover ist in Sachen Naherholung gut versorgt, selbst wenn der S\u00fcdschnellweg als winziger Strich in der Landschaft der Leinemasch jetzt von 15 auf 25 Meter verbreitert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem Punkt sind diese paar Meter allerdings tats\u00e4chlich von etwas h\u00f6herer Bedeutung. Der S\u00fcdschnellweg f\u00fchrt direkt zwischen den Kiesteichen hindurch. Der sowieso schon aufdringliche st\u00e4ndige Hintergrundpegel von den Autos r\u00fcckt jetzt noch n\u00e4her an unsere Liegewiesen heran. Bei Diskussionen am Teich bin ich darauf gekommen, dass sich das in Zukunft durch die Zunahme von E-Autos ja m\u00f6glicherweise abmildert&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; und dass es darauf gar nicht ankommt. Wir waren uns dann einig, dass der gesamte Autoverkehr abnehmen muss, egal welche Art von Auto verwendet wird. Auch wenn also der Aspekt des Umweltschutzes in Bezug auf die Rettung der B\u00e4ume weniger bedeutend ist, als es von Seiten der Initiativen hoch dramatisiert wird, es bleibt der Punkt, dass die Verkehrswende von der Politik verpasst wurde. Der wesentliche Unterschied f\u00fcr den Umweltschutz wird dann sein, ob statt der jetzigen bis zu 60.000 Autos pro Tag dann wom\u00f6glich 80.000 den S\u00fcdschnellweg nutzen.<br \/>\nMit dem Ausbau des S\u00fcdschnellwegs wird Autofahren attraktiver gemacht. Wohingegen ich mit dem Fahrrad alle paar Jahre, wenn die Leinemasch wieder einmal durch Hochwasser \u00fcberflutet ist, kilometerlange Umwege fahren muss. Die Leinemasch ist nebenbei n\u00e4mlich auch die Verbindung zwischen einigen Stadtteilen. Und wer auf ein Auto verzichten und mit dem Fahrrad die Strecke pendeln m\u00f6chte, ist in der Verkehrsplanung nicht vorgesehen. Die Umweltinitiativen h\u00e4tten sogar der Verbreiterung des S\u00fcdschnellweges zugestimmt, wenn dort wenigstens zus\u00e4tzliche Spuren f\u00fcrs Fahrrad hinzugef\u00fcgt worden w\u00e4ren, damit diese ebenfalls oberhalb der Hochwassergrenze verlaufen.<br \/>\nDie Gelegenheiten f\u00fcr eine vern\u00fcnftige L\u00f6sung wurden verpasst, es gibt also Widerstand. Im Jahr 2022 haben sich ein paar 100 Menschen an Demonstrationen beteiligt. Ein Widerstandscamp wurde errichtet und am Tag X, als ein paar erste B\u00e4ume gef\u00e4llt wurden, hatten sich dort Leute in den Baumkronen niedergelassen. Nach einigen Stunden kamen sie der Bitte der Polizei nach, herunterzuklettern. Das Camp h\u00e4tte mit Billigung der Stadt bleiben k\u00f6nnen, wurde aber abgebrochen. Die Basis f\u00fcr den Widerstand war leider nicht breit genug.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 2023 dann ein neuer Anlauf, diesmal mit Unterst\u00fctzung von au\u00dferhalb. Am 1. Oktober gab es eine Gro\u00dfdemonstration mit 4.000 bis 6.000 Menschen, also ungef\u00e4hr das Zehnfache von dem, was Hannover ein Jahr vorher allein aufzubieten hatte. Neben Fridays For Future, Extinction Rebellion, Greenpeace, einem Team Biber, Anti-AKW-Leuten und den Omas gegen Rechts auch Autonome, MLPD, die Linke und ein trotzkistischer Block. Immerhin treffe ich auch ein paar Leute, die mich aus fr\u00fcheren Zeiten von der Graswurzelrevolution her noch kennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Demo h\u00f6re ich aus dem trotzkistischen Block: \u201eHoch die internationale Solidarit\u00e4t!\u201c Einverstanden. Das habe ich bei den Ukraine-Demos vermisst, wo stattdessen unverhohlen Sympathie mit dem Angreifer Russland zum Ausdruck gebracht wurde. Und es wird gerufen: \u201eWer hat uns verraten, Sozialdemokraten, wer war mit dabei, die Gr\u00fcne Partei.\u201c Nein, Verrat ist die falsche Kategorie, es liegt daran, dass sich durch W\u00e4hlen wenig bis gar nichts ver\u00e4ndern l\u00e4sst, egal ob die Leute, die den langen Marsch durch die Institutionen antreten, daf\u00fcr Niedertracht oder Idealismus mitbringen.<br \/>\nManchmal gibt es dabei einen winzigen Spielraum, den wir nutzen k\u00f6nnen. In Hannover sind wir mit dem Gr\u00fcnen Oberb\u00fcrgermeister Belit Onay gut versorgt. Die Letzte Generation hat vor diesem Hintergrund ein B\u00fcndnis mit der Stadt abgeschlossen, auf Klebeaktionen wird in Hannover seitdem verzichtet. Was nichts daran \u00e4ndert, dass au\u00dferparlamentarische Bewegungen weiter Druck machen m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den 1980ern hatte ich in der Friedensbewegung von Hannover eine Aktion \u201e3 Minuten f\u00fcr den Frieden\u201c vorgeschlagen, die daraufhin von der Selbstorganisation der Zivildienstleistenden (SodZDL) und anderen Gruppen einige Male durchgef\u00fchrt wurde. Ein paar Leute blockieren an einer Kreuzung den Verkehr, Transparente werden hochgehalten und Flugbl\u00e4tter verteilt, nach drei Minuten wird die Aktion beendet. Die \u201eBel\u00e4stigung\u201c ist von vornherein begrenzt, es besteht kein Anlass f\u00fcr hochkochende Emotionen, nicht einmal die Polizei muss in die Sache mit hineingezogen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer hat sich jetzt das mit dem Festkleben ausgedacht? Eine unn\u00f6tige Eskalation. Und, wozu zus\u00e4tzliche Staus ausl\u00f6sen, durch die wir Menschen gegen uns aufbringen? Es w\u00fcrde doch wesentlich effektiver sein, die Staus, die im Berufsverkehr ganz von selbst sowieso immer entstehen, mit Transparenten zu begleiten, die f\u00fcr eine Verkehrswende werben.<br \/>\nAn einer engen Stelle will pl\u00f6tzlich ein Krankenwagen an der Demo vorbei. Innerhalb von Sekunden wird eine Rettungsgasse gebildet. Das h\u00e4tte jemand aufnehmen sollen, um es als Lehrfilm zu verwenden.<br \/>\nBei der Kundgebung stach f\u00fcr mich vor allem ein Redebeitrag heraus. Ein Stra\u00dfenbahnfahrer hat von seinen Arbeitsbedingungen erz\u00e4hlt. Die Wartezeit an den Wendepunkten gilt beispielsweise als Pause. Da durch zunehmende Staus nicht nur der Stress w\u00e4hrend der Fahrt zunimmt, sondern die Bahn auch immer sp\u00e4ter am Ziel ankommt, werden diese Pausen immer k\u00fcrzer. Oft m\u00fcssen zwei Schichten mit wenigen Stunden Abstand nacheinander abgeleistet werden. Die Zwischenzeit wird nicht bezahlt, l\u00e4sst sich aber auch nicht sinnvoll zur Erholung oder Freizeitgestaltung ausnutzen. Ich hatte mal einen \u00e4hnlichen Job, zum Gl\u00fcck nur f\u00fcr ein halbes Jahr.<br \/>\nDann h\u00f6re ich, wie jemand Walter Benjamin und Karl Marx in einem einzigen Satz unterbringt. Offensichtlich ein Redner aus dem trotzkistischen Block. W\u00e4hrend ich in meinem Umfeld versuche, den Begriff Fossilkleber f\u00fcr Leute wie Lindner und S\u00f6der zu etablieren, wird von der Trib\u00fcne aus der Begriff des Fossilkapitalismus verbreitet. Und das von einem Fossilkommunisten. Dass die Rohstoffe f\u00fcr E-Autos aus Kurdistan und Mexiko stammen, wird dann von ihm behauptet. Schon klar, fr\u00fcher hat die militante Linke sich in einer Reihe mit Vietcong und PLO gesehen, heute sind die entsprechenden Vorbilder YPG\/PKK und Zapatistas.<br \/>\nIch kenne das so, dass Stoffe wie das Lithium f\u00fcr die Batterien der E-Autos vor allem aus Chile stammen. Und dann gibt es da L\u00e4nder in Afrika, die Exklusivvertr\u00e4ge \u00fcber den Lithium-Abbau mit China geschlossen haben. So etwas wie Umweltschutz ist dabei nicht vorgesehen. In Chile und Mexiko wird der Lithium-Abbau jetzt verstaatlicht. Verbessern sich zumindest dort die Bedingungen dadurch? W\u00e4re wichtig genug, n\u00fctzt aber alles nichts, wenn die Leute auf Menschenrechte und Umweltschutz pfeifen und die billigeren E-Autos aus China kaufen.<br \/>\nQuer durch alle Fraktionen der Kundgebung wird immer wieder die Verbindung zu L\u00fctzerath und anderen magischen Orten des Widerstandes der vergangenen Jahre gezogen. Kommt also die Schlacht um die Leinemasch auf uns zu? Nein Danke, darauf w\u00fcrde ich gerne verzichten.<br \/>\nW\u00e4hrend der vergangenen Jahre der Pandemie gab es immer wieder gemeinsame Demonstrationen von Eso-Hippies und Nazis. Mir f\u00e4llt auf, dass die gemeinsamen Demonstrationen von \u00d6ko-Hippies und Autonomen plus alten und neuen autorit\u00e4r-kommunistischen Kaderorganisationen nicht viel besser sind. Dadurch, dass diese Verbindung einige Jahrzehnte weiter zur\u00fcckreicht, haben sich lediglich bereits derart viele Menschen daran gew\u00f6hnt, dass sie es f\u00fcr normal halten. Junge Leute erleben nur noch den Mix aus gewaltfreien und militanten Aktionen wie im Hambacher Forst und nehmen sich das als Vorbild.<br \/>\nAuch wenn ich hier \u00fcberwiegend negative Eindr\u00fccke schildere, die Gesamtsituation der Verbindung von alter und junger Umweltbewegung bei der Demo am 1. Oktober habe ich als sehr positiv empfunden. Ebenso, dass es Gruppen wie Extinction Rebellion und Fridays For Future gibt, die sich zur Gewaltfreiheit bekennen. Und das Recht, \u201eFehler\u201c zu begehen, wie meine Generation auch, gestehe ich ihnen ausdr\u00fccklich zu.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">\u201ePeople try to put us down, just because we get around.<br \/>\nWhy don&#8217;t you all FFFade away&#8230;.\u201c<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige Zeit dachte ich, Fridays For Future k\u00f6nnte eine neue Bewegung werden, die von all den fr\u00fcheren Fraktionierungen und Gegens\u00e4tzen unbelastet ist, aber die haben sich in Hannover selbst disqualifiziert. Fridays For Future Hannover hatte 2022 die S\u00e4ngerin Ronja Maltzahn eingeladen, bei einer Demo aufzutreten, und sie dann kurzfristig wieder ausgeladen, weil sie Dreadlocks tr\u00e4gt und das sei eine kulturelle Aneignung. Ihr wurde angeboten, dass sie doch kommen k\u00f6nne, wenn sie sich die Haare abschneidet. Ich als langhaariger Hippie hatte etliche \u00e4hnliche Situationen, Jobs, die ich h\u00e4tte haben k\u00f6nnen, wenn ich bereit gewesen w\u00e4re, mir die langen Haare abzuschneiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fridays For Future Hannover hat sich dann anschlie\u00dfend \u201eentschuldigt\u201c, dabei wurde nicht etwa die Entscheidung zur\u00fcckgenommen, sondern lediglich der Tonfall bedauert: \u201eIn Anbetracht der Tatsache, das Frauen in dieser sexistischen Gesellschaft h\u00e4ufig aufgrund ihres Aussehens zurechtgewiesen werden und sich nicht frei so kleiden und zeigen k\u00f6nnen wie sie wollen, war die Nachricht grenz\u00fcberschreitend formuliert.\u201c Bravo, zum Rassismus, dass Wei\u00dfe keine Dreadlocks tragen d\u00fcrfen, kommt zus\u00e4tzlich noch der Sexismus hinzu, dass es bei M\u00e4nnern letztlich als zul\u00e4ssig angesehen wird, wenn sie aufgrund ihres Aussehens zurechtgewiesen werden und sich nicht zeigen d\u00fcrfen, wie sie wollen. Diejenigen, vor die sich Fridays For Future Hannover da so tapfer stellt, haben ihre Reggae-Musik inklusive Rastalocken \u00fcbrigens erfolgreich \u00fcber die ganze Welt verbreitet und einige von denen haben dadurch ziemlich viel Geld verdient.<br \/>\nDreadlocks sind heutzutage zum einen Ausdruck, sich der internationalen Subkultur des Reggae anzuschlie\u00dfen, oder zum anderen kultureller Austausch. Meine Tochter beispielsweise hat sich bei einem Aufenthalt in Nordafrika mit Einheimischen angefreundet und die haben ihr dann Dreadlocks geflochten.<br \/>\nWei\u00dfe Bands, die Blues spielen, Jazz oder Rock&#8217;n&#8217;Roll. Fridays For Future Hannover h\u00e4tte viel zu tun, um das alles zu verbieten. Statt f\u00fcr die Zukunft stehen sie leider f\u00fcr ein Spie\u00dfertum aus dem letzten Jahrhundert.<br \/>\nEine illustre Versammlung also, in der viele fragw\u00fcrdige Ideologien vertreten sind. Als ich die Kundgebung verlasse, erhalte ich einen Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird. Unter einer Br\u00fccke hat sich eine Gruppe von Extinction Rebellion versammelt, weil es dort f\u00fcr die Parolen, die sie rufen, so einen sch\u00f6nen Nachhall gibt.<br \/>\nMehrere Polizeifahrzeuge kommen heran. Au\u00dferdem ein paar Trupps Autonome mit aufgesetzten Sturmhauben. Nachdem sie feststellen, dass es dort f\u00fcr sie nichts zu holen gibt, ziehen sie nach und nach wieder ab. Bei zuk\u00fcnftigen ernsthafteren Auseinandersetzungen sind das die Ausgangspunkte f\u00fcr eine Eskalation.<br \/>\nWie schon gesagt, viele sehen in der Leinemasch ihr n\u00e4chstes L\u00fctzerath. Allerdings bestehen da ein paar Hindernisse. Entlang des S\u00fcdschnellwegs gibt es kaum zusammenh\u00e4ngende Baumgruppen. Wenig Gelegenheit, um sich in den Baumkronen zu verschanzen. Und im Boden wurde Bauschutt aus dem Zweiten Weltkrieg vergraben. Unter einer d\u00fcnnen Erdschicht trifft der Spaten sofort auf Steine und Beton. Also auch keine M\u00f6glichkeit, einen Untergrund aus Tunneln anzulegen.<br \/>\nNun, ich bin kein Prophet und wei\u00df daher nicht, wie die unterschiedlichen Fraktionen mit diesen Herausforderungen umgehen werden. Ich f\u00fcrchte, es bestehen trotzdem noch zu viele M\u00f6glichkeiten, die Auseinandersetzung zu einer Schlacht um die Leinemasch aufzuschaukeln. Zun\u00e4chst einmal ist wieder Ruhe, weitere Rodungen wird es fr\u00fchestens 2024 geben.<br \/>\nZwischendurch arbeitet die Stadt in Zusammenarbeit mit Umweltinitiativen an einem weiteren Ausbau von Radwegen und Nahverkehr. Wenn unsere motorisierten Mitmenschen u.a. durch den wachsenden Frust wegen der Staus an der Superbaustelle in der S\u00fcdstadt motiviert werden, umzusteigen, dann k\u00f6nnte das auch wieder ein Vorbild f\u00fcr andere St\u00e4dte sein, gewisserma\u00dfen als das neue Wunder von Hannover.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun begab es sich aber, dass am S\u00fcdschnellweg, der als Hochstra\u00dfe errichtet worden war und deshalb viele Br\u00fccken aufweist, ab 2010 Sch\u00e4den festgestellt wurden. Zwei der vier Spuren mussten bereits stillgelegt werden. Die Sch\u00e4den sind derart gro\u00df, dass eine Rundumerneuerung n\u00f6tig ist. Nun h\u00e4tten Umweltinitiativen dagegen kaum Einw\u00e4nde gehabt. 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