{"id":30745,"date":"2024-01-02T14:27:48","date_gmt":"2024-01-02T12:27:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/01\/diskurse-disketten-und-dekolonisierung\/"},"modified":"2024-01-24T01:12:00","modified_gmt":"2024-01-23T23:12:00","slug":"diskurse-disketten-und-dekolonisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/01\/diskurse-disketten-und-dekolonisierung\/","title":{"rendered":"Diskurse, Disketten und Dekolonisierung"},"content":{"rendered":"<p>In Decken geh\u00fcllt sitzen wir im WG-Durchgangszimmer vor dem Fernseher. Es ist Anfang Januar und mit Ski-M\u00fctzen maskierte Gestalten laufen durch die Tagesthemen und verk\u00fcnden, sie k\u00e4mpften f\u00fcr den Sozialismus. Wir k\u00f6nnen es kaum fassen! Die Sandinistas waren vier Jahre zuvor abgew\u00e4hlt worden, mit dem Mauerfall waren sozialistische Modelle zusammengebrochen, mit denen wir als Anarchist*innen ohnehin nichts zu tun haben wollten, und jetzt dies: Im s\u00fcdlichsten Bundesstaat Mexikos, hie\u00df es, sei eine neue Aufstandsbewegung aktiv.<br \/>\nMexiko hat Bundesstaaten? Wir wussten von nichts. Aber dann war es passiert und sollte mein Leben in den kommenden drei\u00dfig Jahren \u2013 erst mehr, dann weniger \u2013 beeinflussen. Der Sozialismus verschwand zwar relativ schnell aus dem zapatistischen Vokabular, W\u00fcrde, Demokratie, Gerechtigkeit, u.a. ersetzten ihn und reichten aus, um gro\u00dfen Einfluss auf die bestehende, radikale Linke in den Metropolen auszu\u00fcben. An2ders als in anderen Teilen der Welt, wurde der (Neo-)Zapatismus in Deutschland, Italien und Spanien vor allem als sozialrevolution\u00e4re Bewegung wahrgenommen und rezipiert, weniger allein als Aufstand Indigener, die um ihre Rechte k\u00e4mpfen. Somit war er anschlussf\u00e4hig f\u00fcr autonome und anarchistische Str\u00f6mungen, die zwar in ihren Lebenswelten keinerlei Kontakt zu l\u00e4ndlichen Gemeinden und wenig Bezug zur Subsistenzwirtschaft hatten, daf\u00fcr aber ebenfalls eine Politik der basisdemokratischen Organisierung, der Anti-Avantgarde und des \u201esozialistischen Beginnens\u201c (Gustav Landauer) vertraten und eben praktizierten \u2013 in Infol\u00e4den, auf Bauwagenpl\u00e4tzen, in autonomen Zentren und in Wohn-, Arbeits- und Zeitschriftenprojekten. Die Wissensl\u00fccken wurden bald geschlossen, schon Ende 1994 erschien der erste dicke Sammelband mit Texten zum Zapatismus im Verlag Libert\u00e4re Assoziation (heute Assoziation A): \u00a1Ya Basta!, herausgegeben von den Topitas, wurde zu einem Bestseller auf dem Infoladen-B\u00fcchertisch. Und als ebenfalls gegen Jahresende das neue Album der Postpunk-Band Die Goldenen Zitronen erschien (\u201eDas bi\u00dfchen Totschlag\u201c, Sub Up Records), war da schon ein Song zur EZLN drauf.<\/p>\n<p><strong>N\u00e4chste Station: Hoffnung<\/strong><br \/>\n<strong>(in den 1990ern)<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 1994 trugen radikale Linke noch selbstverst\u00e4ndlich Pali-T\u00fccher in allen erdenklichen Farben, ohne dass damit eine explizite Haltung zum Nahost-Konflikt verbunden gewesen w\u00e4re. Wir freuten uns \u00fcber das Ende der Apartheid in S\u00fcdafrika, das nun nicht mehr boykottiert werden musste, gew\u00f6hnten uns an f\u00fcnfstellige Postleitzahlen, die es seit einem Jahr in der BRD gab und daran, dass die BRD pl\u00f6tzlich nicht mehr BRD, sondern Deutschland hie\u00df. Helmut Kohl wurde im Herbst schon wieder zum Kanzler gew\u00e4hlt (das letzte Mal, aber es f\u00fchlte sich nicht so an). Das Wort Email h\u00e4tten wir f\u00fcr falsch geschriebene Emaille gehalten, ein Material, aus dem Omas Tassen waren. Dass die zapatistische Bewegung von Beginn an auch per Internet kommunizierte, als wir alle noch keine Mailadressen hatten, h\u00e4tte allein schon den Beinamen \u201eDiskursguerilla\u201c gerechtfertigt, den die damalige Mexiko-Korrespondentin der taz, Anne Huffschmid, f\u00fcr die EZLN (Ej\u00e9rcito Zapatista de Liberaci\u00f3n Nacional ; Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung) erfand.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Die Solidarit\u00e4t basierte nie auf gleichen Lebensbedingungen oder \u00e4hnlichen Erfahrungen, sie speiste sich aus politischen Bezugnahmen und einer relativen Begeisterung f\u00fcr paradoxe Politiken, f\u00fcr gewaltfreie Guerillataktiken, universalistische Identit\u00e4tspolitik und lokal verwurzelte Globalisierungskritik<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Diskurs war auch so ein Wort, dass sich aus der postmodernen Philosophie erst so langsam in unserem Alltagswortschatz breit machte. Nach den zwei Wochen Krieg inklusive Besetzung einiger Kleinst\u00e4dte und L\u00e4ndereien ging von den Zapatistas kein Schuss mehr aus, daf\u00fcr aber umso mehr Wortgewalt: Kommuniqu\u00e9s aus dem Lakandonischen Urwald. Dorthin fuhr ich dann erst einige Jahre sp\u00e4ter, zun\u00e4chst nahmen wir im Sommer 1997 mit einigen Genossinnen und Genossen neben rund 5.000 anderen Leuten am 2. Intergalaktischen Treffen im Spanischen Staat teil (das erste hatte 1996 in Chiapas stattgefunden). Ich schrieb anschlie\u00dfend einen Bericht f\u00fcr die graswurzelrevolution (vgl. GWR 221, September 1997) dar\u00fcber \u2013 gespeichert auf Diskette, die dann per Post an die Redaktion ging. Dort zwischen Madrid, Katalonien und Andalusien lernten wir einige der Leute kennen, mit denen wir ein paar Jahre sp\u00e4ter unter dem Label \u201eglobalisierungskritische Bewegung\u201c f\u00fcr eine gerechte Welt demonstrierten. Eine Haltung gegen das, was die Zapatistas als \u201eNeoliberalismus\u201c benannt und in linken Diskussionen verankert hatten \u2013 Deregulierung der Arbeitsm\u00e4rkte, Liberalisierung des Au\u00dfenhandels, Privatisierung staatlicher Betriebe, allgemeine Prekarisierung \u2013 verband unsere unterschiedlichen K\u00e4mpfe. Dazu liefen st\u00e4ndig die Manu Chao-Alben \u201eClandestino\u201c (1998) und \u201ePr\u00f3xima Estaci\u00f3n: Esperanza\u201c (2001).<\/p>\n<p><strong>Globalisierungskritik und W\u00fcrde (in den 2000ern)<\/strong><\/p>\n<p>Als die Zapatistas 2001 dazu aufriefen, sich an der Unterst\u00fctzungskampagne f\u00fcr die Durchsetzung indigener Rechte und Autonomie zu beteiligen, lie\u00dfen wir uns nicht lange bitten und flogen nach Mexiko, um zwei Wochen lang jeden Tag zw\u00f6lf Stunden im Bus zu sitzen und die Kommandantur auf ihrer Tour (\u201eMarsch f\u00fcr die W\u00fcrde\u201c) durch zw\u00f6lf Bundesstaaten zu begleiten. Mit dabei waren rund 2.000 andere Unterst\u00fctzer*innen aus Westeuropa, Nord- und S\u00fcdamerika, darunter 300 Tute Bianche aus Italien. Die Anteilnahme der mexikanischen Bev\u00f6lkerung war enorm, das war so beeindruckend wie undenkbar f\u00fcr eine Bewegung mit vergleichbaren Zielen im deutschsprachigen Raum.<br \/>\nDie transnationale Mobilisierung war stets integraler Bestandteil des zapatistischen Projekts, auch wenn es sich sp\u00e4testens nach 2001 mehr und mehr auf die autonomen Gemeinden in Chiapas zu konzentrieren schien. In einer Gemeinde namens Olga Isabel sa\u00df ich dann gemeinsam mit einem Genossen vor einer H\u00fctte und z\u00e4hlte Panzer der mexikanischen Bundesarmee, die regelm\u00e4\u00dfig durch die zapatistisch kontrollierten Gemeinden fuhren. Da waren die Nuller Jahre schon l\u00e4nger im Gange und ich war als Menschenrechtsbeobachter in Chiapas, die Panzerzahlen wurden dann der Junta de Buen Gobierno, dem \u201eRat der guten Regierung\u201c, \u00fcberbracht, die sich damit ein Bild von der Bedrohung ihres Projekts machen konnte. Von San Crist\u00f3bal de las Casas aus verschickten wir dann unsere Berichte aus einem der Internet-Caf\u00e9s, die es damals \u00fcberall gab und von denen aus wir vor der Erfindung des Smartphones unsere transnationalistischen Anspr\u00fcche umsetzten.<\/p>\n<p><strong>Partys, T-Shirts, Kaffee und <\/strong><strong>die ver\u00e4nderte Solidarit\u00e4t <\/strong><strong>(bis heute)<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_30792\" aria-describedby=\"caption-attachment-30792\" style=\"width: 747px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-30792\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ZapatistasBild3.jpg\" alt=\"\" width=\"747\" height=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ZapatistasBild3.jpg 747w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ZapatistasBild3-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ZapatistasBild3-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ZapatistasBild3-150x112.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 747px) 100vw, 747px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-30792\" class=\"wp-caption-text\">\u201eUnser Wort ist unsere Waffe\u201c \u2013 Wandbild im zapatistischen Verwaltungszentrum in Oventic. Foto: Dorit Siemers<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zwei Mal habe ich auch mit Zapatist*innen Fu\u00dfball gespielt, das erste Mal in besagter Gemeinde und zuletzt im Wiener Augarten vor zwei Jahren, als eine gro\u00dfe Delegation der Bewegung auf Europa-Reise war (die GWR berichtete). W\u00e4hrend wir in den 1990ern w\u00e4hrend des Studiums st\u00e4ndig Soli-Partys veranstalteten, waren es jetzt, l\u00e4ngst ohne Kollektiv und neben dem Job und allem anderen, immerhin ein paar Hundert Soli-T-Shirts, die ich zur Mitfinanzierung der Reise organisieren konnte. Die Soli-Arbeit hat sich also im Laufe der Jahre verschoben und beschr\u00e4nkt sich neben dem gelegentlichen Verfassen von Artikeln im Wesentlichen auf die vielen Tassen Espresso, die ich t\u00e4glich trinke und deren Bohnen ich \u00fcber Aroma Zaptista aus Hamburg aus den zapatistischen Gebieten beziehe. Die fr\u00fcher sehr gesch\u00e4tzte Split-LP der Punkbands Petrograd und Daddy Longleg mit zapatistischen Slogan \u201e!Todo para todos!\u201c (Alles f\u00fcr alle!) als Titel (Falling Down Records, 2002), habe ich schon ewig nicht mehr geh\u00f6rt, mein Plattenspieler ist gar nicht mehr angeschlossen und auf Spotify gibt es sie nicht.<\/p>\n<p>Die Solidarit\u00e4t, wie rudiment\u00e4r auch immer, basierte nie auf gleichen Lebensbedingungen oder \u00e4hnlichen Erfahrungen. Sie speiste sich aus politischen Bezugnahmen und einer relativen Begeisterung f\u00fcr paradoxe Politiken, f\u00fcr die die Zapatistas meiner Ansicht nach stehen: gewaltfreie Guerillataktiken, universalistische Identit\u00e4tspolitik (\u201eAlles f\u00fcr alle\u201c plus \u201eNie mehr ein Mexiko ohne uns\u201c) und lokal verwurzelte Globalisierungskritik.<\/p>\n<p>Dass es sich lohnt, daran zu arbeiten, \u201edie Welt zu ver\u00e4ndern, ohne die Macht zu ergreifen\u201c, wie der Politikwissenschaftler John Holloway das zapatistische Politikverst\u00e4ndnis auf den Punkt brachte, war uns als Anarchist*innen nicht gerade neu. (Bei Veranstaltungen mit Holloway waren in der Hochphase der globalisierungskritischen Bewegung und kurz danach mehrere Hundert Zuh\u00f6rer*innen die Regel.) Neu war aber schon, die Welt einmal nicht nur aus der privilegierten Mittelschichtsperspektive wahrzunehmen, in der ich bis dato meine Sichtweisen gesch\u00e4rft hatte. So fing ja alles an: \u201eWir sind das Ergebnis von 500 Jahren Kampf\u201c, hie\u00df es im allerersten Kommuniqu\u00e9 1994.<\/p>\n<figure id=\"attachment_30793\" aria-describedby=\"caption-attachment-30793\" style=\"width: 747px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-30793\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ZapatistasBild2.jpg\" alt=\"\" width=\"747\" height=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ZapatistasBild2.jpg 747w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ZapatistasBild2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ZapatistasBild2-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ZapatistasBild2-150x112.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 747px) 100vw, 747px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-30793\" class=\"wp-caption-text\">Zapatistas bei einer Veranstaltung bei ihrer Ankunft in Europa 2021 Foto: Jens Kastner<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wer nicht in den 90ern autonom-anarchistisch orientiert war, eine \u201eStudiengruppe Mexiko\u201c gegr\u00fcndet, Soli-Partys veranstaltet und in Chiapas immer nur Tortillas mit Bohnen und Reis gegessen hatte, konnte sich um die Jahrtausendwende dann schnell f\u00fcr andere linke Gro\u00dfprojekte begeistern: Staatsprojekte wie in Bolivien unter der MAS (Movimiento al Socialismo) oder in Venezuela w\u00e4hrend der Pr\u00e4sidentschaft von Hugo Ch\u00e1vez, die f\u00fcr viele Linke attraktiver als die zapatistische Basisdemokratie wurden und die Zapatistas etwas an globalem Einfluss verlieren lie\u00dfen. Als mit dem Arabischen Fr\u00fchling und den Occupy-Protesten um 2011ff. noch einmal emanzipatorische Politiken eine kleine Hochkonjunktur feiern konnten, spielte der Zapatismus weit weniger eine Rolle als noch zehn Jahre zuvor. Der globale Aufstieg der Ultrarechten in den letzten Jahren wirft zudem die Frage der B\u00fcndnispolitiken neu und vielleicht auch anders auf, als sie sich f\u00fcr die auf relativ homogene (indigene und b\u00e4uerliche) Milieus gr\u00fcndende Bewegung der Zapatistas stellt.<br \/>\nTrotz alledem ist es bis heute faszinierend, wie es Menschen, die in H\u00fctten mit Lehmboden f\u00fcnf oder mehr Stunden von der n\u00e4chsten asphaltierten Stra\u00dfe entfernt leben, gelang, derma\u00dfen einflussreich f\u00fcr die globale, metropolitane Linke werden zu k\u00f6nnen. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig und reichen von der Nutzung des Begriffs Neoliberalismus als verbindende Klammer, die verschiedenste K\u00e4mpfe zu umfassen vermochte, \u00fcber die Symbol- und Geschichtspolitiken (Masken, Zapata und die uneingel\u00f6sten Versprechen der Revolution, u.v.m.) bis hin zu der Offenheit der aktuellen Forderungen (von W\u00fcrde bis \u00d6kologie) und der undogmatischen Art und Weise, die K\u00e4mpfe zu f\u00fchren und zu vermitteln. Auch das Schwinden der globalen Begeisterung f\u00fcr eine kollektive, \u00f6kologische und antikapitalistische Lebensperspektive hat diverse Ursachen. Die letzten drei\u00dfig Jahre haben mir zumindest das vermittelt: Wir bleiben dran! Auch wenn immer wieder v\u00f6llig unklar ist, wie sich dieses Wir konkret umsetzt und gestaltet. Fragend schreiten wir voran.<\/p>\n<p>P.S.: Weil der mexikanische Revolution\u00e4r Emiliano Zapata (1879\u20131919), nach dem die Zapatistas sich benannt haben, ein bisschen nach dem spanischen Wort f\u00fcr moderne Fu\u00dfbekleidung klingt (zapato), nutzte ich ein Pseudonym namens<\/p>\n<p>Emil Schuh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Decken geh\u00fcllt sitzen wir im WG-Durchgangszimmer vor dem Fernseher. Es ist Anfang Januar und mit Ski-M\u00fctzen maskierte Gestalten laufen durch die Tagesthemen und verk\u00fcnden, sie k\u00e4mpften f\u00fcr den Sozialismus. Wir k\u00f6nnen es kaum fassen! 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