{"id":30746,"date":"2024-01-02T14:27:48","date_gmt":"2024-01-02T12:27:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/01\/wir-muessen-keine-feinde-sein\/"},"modified":"2024-01-09T13:03:06","modified_gmt":"2024-01-09T11:03:06","slug":"wir-muessen-keine-feinde-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/01\/wir-muessen-keine-feinde-sein\/","title":{"rendered":"\u201eWir m\u00fcssen keine Feinde sein\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Bevor ich mit meiner Rede anfange: Ich bin deutsche J\u00fcdin und ich distanziere mich von Benjamin Netanjahu und Olaf Scholz.<\/p>\n<p>Ich bin Swetlana und ich bin Mitgr\u00fcnderin von Palestinians and Jews for Peace. Wir sind eine Gruppe junger Menschen mit j\u00fcdischen, pal\u00e4stinensischen, israelischen und anderen Wurzeln. Innerhalb von nur f\u00fcnf Wochen haben wir zwei Friedensdemonstrationen auf die Beine gestellt, Freundschaften geschlossen und eine solidarische Community aufgebaut. Wir haben uns zusammengefunden, weil wir der Welt zeigen wollen, dass wir keine Feinde sein m\u00fcssen. Wir haben damit uns selbst und den Menschen um uns herum ein Zeichen der Hoffnung geben k\u00f6nnen, dass Frieden m\u00f6glich ist. Wir haben gezeigt, dass die Dinge, die uns verbinden, st\u00e4rker sind, als das was uns trennt. Es hat sich herausgestellt, dass uns sehr viel mehr vereint als unsere Liebe f\u00fcr Falafel. Doch das, was sich so selbstverst\u00e4ndlich und hoffnungsvoll anh\u00f6rt, dass es fast kitschig sein k\u00f6nnte, macht uns zur Zielscheibe von unglaublich viel Hass.<br \/>\nSolidarit\u00e4t zwischen J\u00fcdinnen:Juden und Pal\u00e4s-tinenser:innen wird als unm\u00f6glich, als radikal, ja als gef\u00e4hrlich dargestellt. Die Liste der Beschimpfungen, die wir uns anh\u00f6ren m\u00fcssen, k\u00f6nnte witzig sein, wenn die Situation nicht so traurig w\u00e4re. Mal sind wir antisemitische Hamas-Sympathisanten, mal eine identit\u00e4re Querfront, mal eine Pseudo-Juden-Kampagne, mal ignorieren wir das Leid in Gaza. Widerspr\u00fcchlicher k\u00f6nnten die Anschuldigungen oft nicht sein, vereint sind sie in ihrem Urteil: immer sind wir Verr\u00e4terinnen. Weil wir solidarisch sind mit denen, die unsere Feinde sein sollten.<br \/>\nHeutzutage als J\u00fcdin in der \u00d6ffentlichkeit zu stehen, politisch aktiv zu sein, f\u00fchlt sich gef\u00e4hrlicher an als je zuvor in meinem Leben. Damit ich heute hier stehen kann, haben meine Vorfahren unz\u00e4hlige Pogrome, Angriffe und die Shoa \u00fcberlebt. Manchmal nur sehr knapp. Das habe ich nicht nur der unglaublichen Resilienz meiner Vorfahren zu verdanken, sondern auch den Menschen, die J\u00fcdinnen:Juden gesch\u00fctzt haben. Denjenigen, die sich daf\u00fcr gegen den Antisemitismus in ihrer Gesellschaft gestellt und manchmal ihr eigenes Leben riskiert haben. Diese Menschen haben mich inspiriert und ich habe immer gehofft, eines Tages genauso mutig zu sein wie sie.<br \/>\nAus diesem Grund kann ich nicht schweigen, wenn meine j\u00fcdische Identit\u00e4t, unser kollektives Trauma und unsere berechtigte Angst vor Antisemitismus f\u00fcr rechte Hetze und Kriegspropaganda ausgenutzt werden.<br \/>\nDie Deutsch-Israelische Gesellschaft, das B\u00fcndnis gegen Antisemitismus K\u00f6ln und der Zentralrat der Juden fordern eine uneingeschr\u00e4nkte Solidarit\u00e4t mit der israelischen Regierung und der IDF. Sie behaupten in ihrer Presseerkl\u00e4rung, dass sich hinter dem Ruf nach Frieden M\u00f6rder verschanzen w\u00fcrden. Die israelische Kriegsf\u00fchrung bezeichnen sie als \u201ebesonnen, verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig, gerecht und vor allem begr\u00fcndet\u201c. Die ach so moralische IDF ((2)) bombardiert Schulen, Fl\u00fcchtlingsheime und Krankenh\u00e4user.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Heutzutage als J\u00fcdin in der \u00d6ffentlichkeit zu stehen, politisch aktiv zu sein, f\u00fchlt sich gef\u00e4hrlicher an als je zuvor in meinem Leben.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Israelische Politiker bezeichnen Pal\u00e4stinenser:innen als Tiere und k\u00fcndigen an, Gaza dem Erdboden gleichzumachen. Die israelische Regierung nennt es Selbstverteidigung, dass 15.000 Pal\u00e4stinenser:innen in Gaza tot sind, die Mehrheit von ihnen Frauen und Kinder. Die H\u00e4lfte aller Wohnh\u00e4user in Gaza wurde besch\u00e4digt oder zerst\u00f6rt, 1,5 Millionen Menschen werden durch die Angriffe des israelischen Milit\u00e4rs obdachlos.<br \/>\nJeder Person, die es wagt, dieses brutale Vorgehen zu kritisieren, wird vorgeworfen, mit der Hamas zu sympathisieren und antisemitisch zu sein. Antisemitismus ist ein reales Problem, das J\u00fcdinnen:Juden bedroht \u2013 kein Vorwurf, den man inflation\u00e4r und wahllos um sich schmei\u00dfen kann, um israelische Kriegsverbrechen zu rechtfertigen und Kritiker:innen zum Schweigen zu bringen.<br \/>\nSeit Monaten protestieren tausende Israelis gegen die rechtsextremste Regierung, die ihr Land jemals hatte. Eine Regierung auf dem besten Weg, ihren Status als \u201eeinzige Demokratie des Nahen Ostens\u201c durch totalit\u00e4re Justizreformen selbst abzuschaffen. Eine Regierung, der Menschenrechtsorganisationen schon lange ein Dorn im Auge sind und die damit droht, israelische Friedensaktivist:innen und Protestierende mit Bussen nach Gaza zu deportieren. Eine Regierung, die nun auch versucht, der Pressefreiheit ein Ende zu setzen und regierungskritische Zeitungen zu kriminalisieren.<br \/>\nDer israelischen Regierung und der IDF ist es am 7. Oktober nicht gelungen, J\u00fcdinnen:Juden vor Terror und Gewalt zu sch\u00fctzen. Ein Artikel der israelischen Zeitung Haaretz kritisiert, dass israelische Soldatinnen seit Monaten ihre Vorgesetzten vor dem geplanten Hamas-Angriff warnten \u2013 doch ihre Vorgesetzten nahmen die Warnungen der jungen Frauen nicht ernst. Dieser arrogante Chauvinismus ist in der IDF leider kein Einzelfall und hat dazu beigetragen, dass \u00fcber 1.200 Menschen sterben mussten, unz\u00e4hlige israelische Frauen wurden Opfer brutalster sexueller Gewalt durch die Hamas.<br \/>\nAuch in Deutschland f\u00fchlen sich J\u00fcdinnen:Juden nicht mehr sicher. Die meisten von uns kamen als Kontingentfl\u00fcchtlinge aus den L\u00e4ndern der ehemaligen Sowjetunion hierher, genau wie meine Familie. Wir kamen nach Deutschland, weil uns Schutz vor Antisemitismus versprochen wurde. Doch statt wirklich etwas gegen Antisemitismus zu tun, beispielsweise gegen rechte Gewalt zu ermitteln, rechte Netzwerke in der Polizei und beim Verfassungsschutz aufzudecken oder Geld in politische Bildung zu stecken, zeigen deutsche Politiker lieber auf die anderen. Die \u201eb\u00f6sen Ausl\u00e4nder\u201c, \u201edie Muslime\u201c, die \u201eAggro-Araber\u201c. Antisemitismus mit Rassismus und Abschiebungen bek\u00e4mpfen, was f\u00fcr eine originelle Idee.<br \/>\nAntisemitismus und Rassismus sind lebensgef\u00e4hrlich, egal ob in Deutschland, in Gaza, in Israel oder weltweit. Wir sollten aufh\u00f6ren, das B\u00f6se nur im anderen zu suchen und stattdessen auch kritisch mit uns selbst ins Gespr\u00e4ch gehen. Wenn wir lernen zuzuh\u00f6ren, dann machen wir Schritte hin zum Dialog, hin zu Frieden.<br \/>\nUnsere Forderung nach Waffenstillstand ist weder naiv noch radikal, sondern pragmatisch. Es ist die einzige M\u00f6glichkeit, langfristig f\u00fcr Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit zu sorgen. Wir stehen mit dieser Forderung nicht alleine. Uns erreichen t\u00e4glich Nachrichten der Dankbarkeit und der Solidarit\u00e4t mit uns und unserer Botschaft. Menschen, die sich endlich geh\u00f6rt und gesehen f\u00fchlen, darunter auch viele j\u00fcdische, israelische und pal\u00e4stinensische Stimmen. Diese Stimmen sorgen daf\u00fcr, dass wir unsere Hoffnung nicht aufgeben und an eine friedliche Zukunft nach dem Krieg glauben.<br \/>\nDunja Hayali postete zuletzt auf Instagram: \u201eIm Krieg, in dem Menschen sterben, gibt es keine zwei Seiten. Es gibt nur Menschen, die sterben, und jeder Tote ist einer zu viel.\u201c<br \/>\nDem kann ich nur zustimmen.<br \/>\nDas Leben pal\u00e4stinensischer Zi-\u2028vilist:innen ist genauso viel wert wie das Leben israelischer Zivilist:innen. Menschenrechte hei\u00dfen so, weil sie f\u00fcr ALLE Menschen gelten. Die Freiheit und Sicherheit Israels und Pal\u00e4stinas sind keine gegens\u00e4tzlichen Interessen, sondern sie sind untrennbar miteinander verflochten. Frieden funktioniert nur miteinander und nicht gegeneinander. In Israel, in Pal\u00e4stina, in Deutschland und auf der ganzen Welt.<br \/>\n(\u2026) Ich war sieben Jahre alt, als meine Oma mich zur Seite zog, und mit gesenkter Stimme warnte, ich solle fremden Menschen nicht mehr erz\u00e4hlen, dass ich mittwochs immer zum Ballettunterricht in die Synagoge gehe. Ich verstand damals nicht, warum sie mich aufforderte, diesen Teil meines Lebens zu verheimlichen und nicht etwa die Tatsache, dass ich montags immer Blockfl\u00f6tenunterricht habe.<br \/>\nHeute, 25 Jahre sp\u00e4ter, wei\u00df ich es. Es hat sich f\u00fcr mich noch nie so be\u00e4ngstigend angef\u00fchlt, j\u00fcdisch zu sein. Es hat sich noch nie so be\u00e4ngstigend angef\u00fchlt, als J\u00fcdin in der \u00d6ffentlichkeit zu stehen. Aber Schweigen ist keine Option mehr.<br \/>\nDenn unsere berechtigte Angst wird instrumentalisiert, um rechte Hetze und Kriegspropaganda zu betreiben. Die Sorge um unsere Sicherheit als J\u00fcdinnen:Juden wird benutzt, um Menschen pauschal als Terrorist:innen, Hamas-Anh\u00e4nger-:innen, radikale Islamist:innen, als barbarische \u201eAggro-Araber\u201c zu bezeichnen und ihre Abschiebung zu fordern. Die Rufe nach Freiheit f\u00fcr das pal\u00e4stinensische Volk werden pauschal als antisemitische Volksverhetzung abgestempelt und kriminalisiert. Unter dem Vorwand von \u201eSicherheitsbedenken\u201c und \u201ebesonderer Verantwortung gegen\u00fcber J\u00fcdinnen:Juden\u201c werden demokratische Grundrechte wie Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit mit F\u00fc\u00dfen getreten, w\u00e4hrend Nazis weiterhin im Bundestag chillen.<br \/>\nIn Israel rufen rechtsradikale bewaffnete Mobs \u201eTod den Arabern\u201c, Siedler:innen werfen Molotov-Cocktails auf die H\u00e4user ihrer pal\u00e4stinensischen Nachbar:innen. Israelische Politiker:innen sprechen dem pal\u00e4stinensischen Volk ihr Existenzrecht ab und die IDF beruft sich auf \u201eIsraels Recht auf Selbstverteidigung\u201c, um Kriegsverbrechen an unschuldigen Zivilist:innen in Gaza zu ver\u00fcben. Israelische und pal\u00e4stinensische Friedensaktivist:innen werden als Verr\u00e4ter:innen beleidigt, bedroht und kriminalisiert.<br \/>\nIn Deutschland trauen sich J\u00fcdinnen:Juden nicht mehr in Synagogen, Davidssterne werden an H\u00e4user von j\u00fcdischen Menschen gespr\u00fcht. Stramme Nazis, rechte Schwurbler und Islamisten nutzen die Gunst der Stunde, um Menschen zu radikalisieren und ihre Hass-Ideologien zu verbreiten. In Russland werden J\u00fcdinnen und Juden an einem Flughafen von einem antisemitischen Mob gejagt. Ich k\u00f6nnte heulen, weil ich das Gef\u00fchl habe, dass die Menschen nichts aus der Geschichte gelernt haben.<br \/>\nDie Antwort der deutschen Bundesregierung ist wie immer dieselbe. Ein paar Stolpersteine putzen, schw\u00fclstige Reden \u00fcber tote Juden halten, ein gebetsm\u00fchlenartig vorgetragenes \u201eNie wieder\u201c, einen Blumenkranz niederlegen \u2013 und das Wichtigste nicht vergessen: bedingungslose Solidarit\u00e4t mit der israelischen Regierung ausdr\u00fccken. Schlie\u00dflich hat Deutschland eine besondere historische Verantwortung gegen\u00fcber dem j\u00fcdischen Volk.<br \/>\nDoch was unterst\u00fctzt die deutsche Regierung da im Namen der Solidarit\u00e4t mit J\u00fcdinnen:Juden?<br \/>\nAls Reaktion auf den Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober sorgt die israelische Regierung f\u00fcr eine milit\u00e4rische Eskalation erschreckenden Ausma\u00dfes, die f\u00fcr \u00fcber 11.000 zivile Opfer in Gaza verantwortlich ist, mehr als 60\u00a0% von ihnen Frauen und Kinder. Die H\u00e4lfte aller Wohnh\u00e4user in Gaza wurde besch\u00e4digt oder zerst\u00f6rt, hunderttausende Menschen werden durch die Angriffe des israelischen Milit\u00e4rs obdachlos. Die IDF bombardiert weiterhin Fl\u00fcchtlingsheime und Krankenh\u00e4user.<br \/>\nSeit Monaten protestieren tausende Israelis gegen (&#8230;) eine Regierung, die schon lange keinen Hehl mehr daraus macht, dass sie Pal\u00e4stinenser:innen nicht als Menschen ansieht. (&#8230;) Die deutsche Regierung steht weiterhin unverr\u00fcckbar an der Seite der israelischen Regierung. Sie setzt damit nicht nur das Leben von Millionen Pal\u00e4stinenser:innen aufs Spiel, sondern auch das der israelischen Geiseln, die sich immer noch in Hamas-Gefangenschaft befinden. Unsere Rufe nach einem Waffenstillstand und Freilassung der Geiseln werden immer lauter und verzweifelter. Deutsche Politiker:innen und Medien wiederholen immer wieder, dass nur die Hamas von einem Waffenstillstand profitieren w\u00fcrde. Ganz ehrlich: Habt ihr noch alle Tassen im Schrank? Da wundert es mich doch kein bisschen, wenn irgendwelche Schwurbler wieder behaupten, die Juden w\u00fcrden die Medien und die deutsche Regierung kontrollieren. Aber statt wirklich etwas gegen Antisemitismus zu tun, beispielsweise in politische Bildung zu investieren, k\u00fcrzt die Bundesregierung ausgerechnet daf\u00fcr die F\u00f6rdergelder. Ich f\u00fchle mich dadurch nicht gesch\u00fctzt, sondern einfach verarscht. Die bedingungslose Solidarit\u00e4t mit der rechtsextremen israelischen Regierung und der IDF sch\u00fctzt J\u00fcdinnen:Juden weder in Israel noch in Deutschland oder irgendwo anders auf der Welt.<br \/>\nWir fordern unsere Regierung dazu auf, sich solidarisch mit ALLEN Opfern dieses Krieges zu positionieren. Ein Menschenleben ist gleich viel Wert, egal ob in Tel Aviv, in Ramallah, in Haifa, in Jerusalem oder in Gaza. Pal\u00e4stinenser:innen in Gaza und auf der ganzen Welt sind nicht verantwortlich f\u00fcr die Verbrechen der Hamas. J\u00fc-dinnen:Juden sind nicht verantwortlich f\u00fcr die Kriegsverbrechen der israelischen Armee. Menschenrechte hei\u00dfen Menschenrechte, weil sie f\u00fcr ALLE Menschen gelten.<br \/>\nWir fordern Waffenstillstand. Die Freilassung der Geiseln. Ein Ende der milit\u00e4rischen Besatzung Pal\u00e4stinas. Wir stehen damit Seite an Seite mit unseren pal\u00e4stinensischen Freund:innen.<\/p>\n<p>Es gibt keine Alternative zum Frieden in Israel und Pal\u00e4stina. Nicht f\u00fcr J\u00fcdinnen:Juden, nicht f\u00fcr Pal\u00e4stinenser:innen und nicht f\u00fcr die anderen Menschen, die dort leben. Das ist nicht naiv, sondern realistisch und pragmatisch. Das ist nicht radikal, sondern die einzige Option, das Leid unschuldiger Menschen zu beenden. (&#8230;)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bevor ich mit meiner Rede anfange: Ich bin deutsche J\u00fcdin und ich distanziere mich von Benjamin Netanjahu und Olaf Scholz. Ich bin Swetlana und ich bin Mitgr\u00fcnderin von Palestinians and Jews for Peace. Wir sind eine Gruppe junger Menschen mit j\u00fcdischen, pal\u00e4stinensischen, israelischen und anderen Wurzeln. Innerhalb von nur f\u00fcnf Wochen haben wir zwei Friedensdemonstrationen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/01\/wir-muessen-keine-feinde-sein\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":502,"featured_media":30771,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"\u201eWir m\u00fcssen keine Feinde sein\u201c - graswurzelrevolution","description":"Bevor ich mit meiner Rede anfange: Ich bin deutsche J\u00fcdin und ich distanziere mich von Benjamin Netanjahu und Olaf Scholz. 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