{"id":30848,"date":"2024-02-02T20:16:24","date_gmt":"2024-02-02T18:16:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/02\/das-dritte-reich-als-groesster-bordellbetreiber-europas\/"},"modified":"2024-03-11T18:43:17","modified_gmt":"2024-03-11T16:43:17","slug":"das-dritte-reich-als-groesster-bordellbetreiber-europas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/02\/das-dritte-reich-als-groesster-bordellbetreiber-europas\/","title":{"rendered":"Das Dritte Reich als \u201egr\u00f6\u00dfter Bordellbetreiber Europas\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Denken wir an das Frauenbild des Nationalsozialismus, steigen zumeist innere Bilder von M\u00fcttern in uns auf: das Mutterkreuz f\u00e4llt uns ein, sowie stilisierte Graphiken blonder, in Trachten gewandeter junger M\u00fctter mit Kinderscharen, die an ihren Rockzipfeln h\u00e4ngen. Und es ist wahr: als \u201eH\u00fcterin des deutschen Blutes\u201c kam der deutschen Frau w\u00e4hrend des Dritten Reichs eine Sonderrolle zu. Frauen hatten M\u00fctter zu sein, Dienerinnen der \u201eRasse\u201c und des Volkes. Aber dies ist nur die eine Seite der Medaille. Denn wie in allen zutiefst patriarchalen Systemen war auch im Dritten Reich das Frauenbild ein aufgespaltenes: Frauen wurden aufgeteilt in die \u201eHeilige\u201c (die Mutter) und die \u201eHure\u201c. Von letzteren soll diese Artikelserie handeln: von Frauen, die vom NS-Staat zur Prostitution gezwungen wurden \u2013 zum Beispiel in den Bordellen der Konzentrationslager.<\/p>\n<p>Diese Bordelle in den Konzentrationslagern waren nicht, wie oft geglaubt wird, Bordelle f\u00fcr deutsche Soldaten. Sondern sie waren gedacht f\u00fcr m\u00e4nnliche H\u00e4ftlinge der Konzentrationslager. Diese sollten sich, obwohl gefangen, ausgebeutet, gequ\u00e4lt, dennoch als Freier bet\u00e4tigen k\u00f6nnen \u2013 an ihren weiblichen Mith\u00e4ftlingen, die in den KZ-Bordellen sexuell von ihnen missbraucht wurden. Diese Serie soll von ihnen handeln \u2013 und berichten von den Motiven des NS-Staats, derartige Bordelle einzurichten. Soll berichten davon, welche Frauen in diese Bordelle erpresst wurden und wie. Davon, wie es ihnen ging, wie es ihnen gelang, das Martyrium zu \u00fcberleben. Davon, wie ein Bordellbesuch aussah, soll die Rede sein, aber es soll auch gefragt werden, wer die Freier waren, wie sie \u00fcber die Frauen sprachen, ob sie ein Unrechtsbewusstsein hatten. Und Thema soll auch sein, wie es den betroffenen Frauen nach 1945 erging.<br \/>\nDieses ist der erste Teil der Serie \u00fcber KZ-Bordelle, der die Sexual- und Prostitutionspolitik des Nationalsozialismus vorstellen soll.<br \/>\nFrauen im Dritten Reich hatten zwar Aufstiegschancen in den NS-eigenen Organisationen Winterhilfswerk, NS-Frauenschaft und Bund Deutscher M\u00e4del (BDM), waren hinsichtlich der Berufst\u00e4tigkeit jedoch stark eingeschr\u00e4nkt und sollten aus dem Arbeitsmarkt herausgedr\u00e4ngt werden. Ausnahmen waren als \u201eweiblich\u201c begriffene, dienende, erziehende, pflegende Berufe wie Krankenschwester, Erzieherin, Kinderg\u00e4rtnerin. Der NS-Staat installierte geburtenorientierte F\u00f6rderungsma\u00dfnahmen wie z.\u2009B. die Entstigmatisierung unehelich geborener Kinder, die F\u00f6rderung von Fr\u00fchehen, die Einf\u00fchrung des Kindergeldes und zinsfreier Ehestandsdarlehen (die \u201eabgekindert\u201c werden konnten, d.h., mit jedem in der Ehe geborenen Kind reduzierte sich die R\u00fcckzahlungssumme). S\u00e4mtliche dieser Ma\u00dfnahmen waren gekoppelt an rassistische, eugenische und erbgesundheitliche Komponenten \u2013 schlie\u00dflich sollten nur die Frauen Kinder bekommen, die als erbgesund und \u201erassisch geeignet\u201c galten.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Frauen, die sich prostituierten, galten als \u201eAsoziale\u201c und standen deswegen permanent mit einem Bein im Konzentrationslager, sie waren immer gef\u00e4hrdet, zwangsweise in ein staatseigenes NS-Bordell verschleppt oder zwangseingewiesen zu werden.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Eine \u201eEntartung\u201c des \u201edeutschen Blutes\u201c galt bei aller Sorge um einen Geburtenr\u00fcckgang als unerw\u00fcnscht. Deswegen wurden zeitgleich restriktive Ma\u00dfnahmen im Sinne negativer Eugenik (\u201eAusmerze\u201c) erlassen: das Verbot von Abtreibungen galt nur f\u00fcr \u201eArierinnen\u201c \u2013 bei \u201erassisch unerw\u00fcnschten\u201c Personen, bei \u201eArt- und Gemeinschaftsfremden\u201c, bei \u201eAsozialen\u201c und \u201eMinderwertigen\u201c wurden sie, genau wie Sterilisierungen, teils sogar zwangsweise vorgenommen. Im Sinne der \u201eH\u00f6herz\u00fcchtung\u201c der \u201edeutschen Rasse\u201c, der \u201eAufnordung\u201c, wurde ein Verbot von \u201eRassenschande\u201c erlassen, das \u201eMischlingskinder\u201c verhindern sollte. Der Geschlechtsverkehr hatte dem Volkswohl zu dienen, er war keine Privatangelegenheit.<br \/>\nKonsequenterweise erfolgte also ein bis dahin nicht gekannter Zugriff des Staates auf die K\u00f6rper von M\u00e4nnern und Frauen im Dritten Reich. Dass Frauen der Zugriff auf ihren K\u00f6rper und auf ihre sexuelle Selbstbestimmung verwehrt wird, ist in patriarchalen Systemen \u00fcblich. Im Dritten Reich vermischte sich diese sexistische Komponente mit rassistischen und klassistischen Elementen. Deutlich wurde dies auch an der Prostitutionspolitik des Dritten Reichs. Der \u201eartreinen\u201c, entsexualisiert dargestellten deutschen Mutter wurde das Bild der \u201eliederlichen, triebhaften, unsteten asozialen Frau\u201c gegen\u00fcbergestellt. Deren Lebensweise war ebenso unerw\u00fcnscht wie eventuell entstehende Kinder ihrerseits.<br \/>\nDer NS-Staat verfolgte ergo eine restriktive Prostitutionspolitik. Schon in \u201eMein Kampf\u201c hatte Hitler Prostitution als \u201eSchmach der Menschheit\u201c ((2)) bezeichnet, f\u00fcr den \u201eSittenverfall\u201c und s\u00e4mtliche Geschlechtskrankheiten verantwortlich gemacht und betont, vor allem dem Mann m\u00fcsse fr\u00fchzeitig, z.B. durch Heirat, die M\u00f6glichkeit gegeben werden, sich sexuell zu bet\u00e4tigen \u2013 \u201edenn die Frau ist ja ohnehin nur der passive Teil.\u201c ((3))<br \/>\nDie restriktive Prostitutionspolitik im Nationalsozialismus umfasste mehrere Ma\u00dfnahmen. Tausende Frauen wurden wegen \u201ebel\u00e4stigenden \u00f6ffentlichen Strichens\u201c festgenommen, weil der Staat die Allgemeinheit durch ihr Verhalten bel\u00e4stigt sah. Frauen mussten sich bei der Polizei registrieren. Sie hatten w\u00f6chentliche Zwangsuntersuchungen \u00fcber sich ergehen zu lassen, sie unterlagen gesonderten Meldepflichten. Der Vorwurf, Prostituierte zu sein, konnte fast jede Frau treffen. Auch Frauen, denen \u201ehwG\u201c (\u201eh\u00e4ufig wechselnder Geschlechtsverkehr\u201c) nachgesagt wurde, konnten von der Polizei als Prostituierte zwangsregistriert werden. Frauen, die sich ohne m\u00e4nnliche Begleitung in bestimmten Lokalen aufhielten, galten ebenfalls als prostitutionsverd\u00e4chtig, genauso wie Kellnerinnen, Bardamen usw.<br \/>\nZiel war dennoch niemals die Abschaffung der Prostitution. Der NS-Staat verfolgte Prostituierte, g\u00e4ngelte sie, kontrollierte sie, entm\u00fcndigte sie, verschaffte sie teils in Konzentrationslager und brachte viele von ihnen um. Aber er tat dies nicht mit dem Ziel, Prostitution abzuschaffen \u2013 sondern die Motivation dahinter war, Prostitution zu kontrollieren. Sie sollte g\u00e4nzlich durch den Staat gelenkt werden \u2013 und diesem n\u00fctzlich sein. Nur Prostitution, die dem Staat nicht dienlich war, weil er keinen Zugriff auf sie hatte \u2013 die damals sogenannte \u201efreie\u201c, die \u201egeheime\u201c Prostitution, die nicht beh\u00f6rdlich bekannt war \u2013 sollte verhindert werden. An der Prostitution an sich hatte das Dritte Reich n\u00e4mlich ein erhebliches Interesse. Bis zum Kriegsende 1945 entwickelte sich der NS-Staat zum \u201egr\u00f6\u00dften Bordellbetreiber Europas\u201c ((4)), gr\u00fcndete und unterhielt nicht nur im Reich selbst, sondern in nahezu allen besetzten L\u00e4ndern ein umfangreiches Netzwerk von Bordellbetrieben.<br \/>\nIm Reich selbst geschah dies mit polizeilichen Mitteln. Staatliche Stellen lenkten die sogenannte \u201eKasernierung\u201c der Prostitution, das hei\u00dft, die zwangsweise Konzentrierung von prostituierten Frauen an Orte, die f\u00fcr Freier, aber nicht f\u00fcr die sonstige Zivilbev\u00f6lkerung zug\u00e4nglich sein sollten. Es erfolgte im Reich eine schrittweise Verschaffung von Frauen aus der Prostitution an von der Polizei genehmigte Orte: Bordelle, Bordellh\u00e4user, Bordellstra\u00dfen, Bordellstra\u00dfenz\u00fcge, Bordellviertel. Frauen, denen Prostitution nachgesagt wurde, mussten an diesen Orten wohnen und anschaffen \u2013 woanders hinzuziehen, war ihnen nicht mehr erlaubt. Frauen, die sich gegen die Kasernierung wehrten, drohte die Internierung. Ebenso wie bei Vers\u00e4umen der Zwangsuntersuchungen oder bei Verst\u00f6\u00dfen gegen die Meldeauflagen drohte man ihnen mit einer Verschaffung ins KZ. Frauen, die sich prostituierten, galten als \u201eAsoziale\u201c und standen deswegen eh schon permanent mit einem Bein im Konzentrationslager. Aber nicht nur dies drohte ihnen: Deutsche Frauen, franz\u00f6sische Frauen, polnische Frauen, Frauen aller besetzten L\u00e4nder, denen Prostitution vorgeworfen wurde, waren immer gef\u00e4hrdet, zwangsweise in ein staatseigenes NS-Bordell verschleppt oder zwangseingewiesen zu werden.<br \/>\nEs gab im NS-Staat und das bedeutet, auch in allen von ihm besetzten L\u00e4ndern, staatlich errichtete, genehmigte und kontrollierte Bordelle f\u00fcr alle nur denkbaren M\u00e4nnergruppierungen. Es existierten Bordelle f\u00fcr die m\u00e4nnlichen H\u00e4ftlinge der Konzentrationslager, Bordelle f\u00fcr ausl\u00e4ndische Zwangsarbeiter, Bordelle f\u00fcr die deutsche Wehrmacht (stramm geordnet nach Truppenteilen, aber auch nach Rang: ein Mannschaftssoldat hatte ein Offiziersbordell nicht zu betreten und andersherum), f\u00fcr die SS, die Waffen-SS, f\u00fcr die ukrainischen Wachmannschaften der Konzentrationslager, f\u00fcr die Polizei, f\u00fcr Eisenbahner, M\u00e4nner der Bau-Organisation Thodt usw.<br \/>\nDie Bordelle f\u00fcr die Wehrmacht zeigen deutlich, wie Prostituierte dazu benutzt wurden, den \u201em\u00e4nnlichen Trieb\u201c zu lenken, um damit imperialistische und machtpolitische Ziele durchzusetzen. Denn diese Einrichtungen waren geschaffen worden, um zu verhindern, dass deutsche Soldaten kampfunf\u00e4hig wurden, indem sie sich bei der einheimischen Bev\u00f6lkerung des besetzten Landes eine Geschlechtskrankheit zuzogen. (Dass es die deutschen Soldaten waren, die den weiblichen Teil der besetzten Bev\u00f6lkerung mit Geschlechtskrankheiten ansteckte, u.a. durch Massenvergewaltigungen, kam den Wehrmachts\u00e4rzten nicht in den Sinn.) Daher sollten den Soldaten gesundheitlich kontrollierte Frauen staatlich bereitgestellt werden \u2013 und die Verschaffung in die Wehrmachtsbordelle erfolgte vor allem in den besetzten osteurop\u00e4ischen Gebieten massenhaft durch Zwang, Druck, Gewalt und Verschleppung. Auch das war Teil der Kriegf\u00fchrung: Frauenk\u00f6rper wurden benutzt, um eine einheimische Bev\u00f6lkerung zu zerst\u00f6ren. Der weibliche K\u00f6rper repr\u00e4sentierte den \u201eVolksk\u00f6rper\u201c der besetzten Bev\u00f6lkerung \u2013 ihn zu vergewaltigen, zu \u201ebeschmutzen\u201c, kam in der Symbolsprache im nonverbalen Austausch zwischen besetzenden M\u00e4nnern und besetzten M\u00e4nnern einer Vergewaltigung und \u201eBesudelung\u201c des \u00fcberfallenen Landes gleich und sollte zudem alle M\u00e4nner dieses Landes zutiefst kr\u00e4nken, da die \u201eEhre\u201c ihrer Frauen zerst\u00f6rt und deutlich gemacht worden war, dass sie nicht geschafft hatten, ihre Frauen zu besch\u00fctzen.<br \/>\nAber auch in den Konzentrationslagern gab es Bordelle, in die Frauen gezwungen wurden. Es gab Bordelle f\u00fcr die ukrainischen Wachmannschaften der KZ (die \u201eTrawniki\u201c), in denen zumeist polnische Frauen waren. Auch f\u00fcr die deutschen Bewacher der Lager, die \u201eTotenkopfverb\u00e4nde\u201c, existierten eigene Bordelle. Und es gab Bordelle f\u00fcr die m\u00e4nnlichen H\u00e4ftlinge der Konzentrationslager. Um f\u00fcr Au\u00dfenstehende zu verschleiern, was in diesen Bordellbaracken im Lagergel\u00e4nde wirklich geschah, bekamen sie von den Nationalsozialisten einen die Wahrheit verh\u00fcllenden Namen: sie galten seit ihrer Errichtung nur als \u201edie Sonderbauten\u201c, und sie existierten in Mauthausen, Gusen, Flossenb\u00fcrg, Buchenwald, Dachau, Neuengamme, Sachsenhausen, Mittelbau-Dora und in Auschwitz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Denken wir an das Frauenbild des Nationalsozialismus, steigen zumeist innere Bilder von M\u00fcttern in uns auf: das Mutterkreuz f\u00e4llt uns ein, sowie stilisierte Graphiken blonder, in Trachten gewandeter junger M\u00fctter mit Kinderscharen, die an ihren Rockzipfeln h\u00e4ngen. 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