{"id":31115,"date":"2024-04-01T14:22:17","date_gmt":"2024-04-01T12:22:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/04\/die-grosse-greenwashing-schweinerei\/"},"modified":"2024-04-30T00:38:00","modified_gmt":"2024-04-29T22:38:00","slug":"die-grosse-greenwashing-schweinerei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/04\/die-grosse-greenwashing-schweinerei\/","title":{"rendered":"Die gro\u00dfe Greenwashing-Schweinerei"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wer war nochmal T\u00f6nnies?<\/strong><\/p>\n<p>Die Unternehmensgruppe T\u00f6nnies ist der gr\u00f6\u00dfte Fleischverarbeiter in Deutschland. 112 inl\u00e4ndische und 45 ausl\u00e4ndische Unternehmen geh\u00f6ren nach Angabe des Konzerns dazu, wobei der letzte Zukauf, die \u00dcbernahme von zwei VION-Schlachth\u00f6fen in 2024 noch nicht ber\u00fccksichtigt ist. 2021 schlachtete T\u00f6nnies in Deutschland fast 16 Millionen Schweine (aber auch nicht wenige Rinder) und erzielte einen Jahresumsatz von 6,2 Milliarden Euro.<\/p>\n<p><strong>Was ist die Agenda t30 und was macht der ehemalige Chef des Bioland-Verbandes beim Schweineriesen?<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Pandemie blies dem Konzern der Wind kr\u00e4ftig entgegen: die eigentlich bekannten, unzumutbaren Zust\u00e4nde f\u00fcr Arbeitnehmer:innen in den T\u00f6nnies Schlachth\u00f6fen kamen aufgrund der massenhaften Covid-Infektionen dort bundesweit in die Medien ((1)).<br \/>\nLangj\u00e4hrige Unterst\u00fctzer:innen des Konzernchefs wandten sich mit Grauen von Clemens T\u00f6nnies ab, die GroKo in Berlin verabschiedete eilig das Arbeitsschutzkontrollgesetz, das Werk- und Leiharbeitsvertr\u00e4ge in der Schlachtbranche k\u00fcnftig untersagte.<br \/>\nIn einer solchen Situation ist die Flucht nach vorne oft die einzige Option. Der T\u00f6nnies-Konzern gewann als neuen Leiter der Unternehmenskommunikation Thomas Dosch. Dosch leitete zw\u00f6lf Jahre die Geschicke des gr\u00f6\u00dften Bio-Anbauverbandes Deutschlands, Bioland. Er arbeitete w\u00e4hrend der Amtszeit des gr\u00fcnen Agrarministers Christian Meyer im Ministerium in Hannover. Als Kommunikator ist er erfahren darin, sein Tun in das beste Licht zu stellen.<br \/>\n2023 legte der T\u00f6nnies-Konzern seine Agenda t30 vor. Die Nachhaltigkeitsagenda listet Ziele auf, die das Unternehmen bis 2030 in Sachen Umwelt, Tierschutz und Soziales besser machen will.<br \/>\nUns begann zu interessieren, was davon zu halten ist. Und besonders spannend wurde es, als wir h\u00f6rten, welches \u201eKontrastprogramm\u201c T\u00f6nnies gleichzeitig in Spanien an den Start brachte.<\/p>\n<p><strong>Aktion Agrar 2023 in Spanien \u2013 Bericht von Lucia M\u00fcller<\/strong><\/p>\n<p>Zu Dritt reisten wir im Fr\u00fchjahr 2023 nach Spanien, in die Region Aragonien. Zuvor hatten wir uns in vielen Telefonaten und Online-Treffen ein Bild der Lage gemacht: 2021 l\u00f6ste Spanien Deutschland als europ\u00e4ischen Spitzenreiter in der Produktion von Schweinefleisch ab. Schon seit den 1990er Jahren wurden die Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr Rind- und Schweinefleisch in Spanien massiv ausgebaut.<br \/>\nInvestments gro\u00dfer Fleisch-Konzerne in den Regionen wurden politisch begr\u00fc\u00dft und unterst\u00fctzt. Der Hafen Tarragona in Katalonien liefert billiges Soja aus \u00dcbersee, das die Versorgung der Tiermassen erst erm\u00f6glicht. Das Fleisch kann von hier aus in alle Welt verschifft werden.<br \/>\nDer besonders penetrante Geruch, der einem aus den Schweinemastanlagen der Region Aragonien entgegen schl\u00e4gt, trifft im weitgehend entv\u00f6lkerten Land nur wenige Menschen direkt, und deren Widerstand dringt nicht durch. Zu viel G\u00fclle belastet \u00c4cker und Gew\u00e4sser des Bundeslandes. Der eklatante Wassermangel in der ganzen Region spitzt sich dramatisch zu.<br \/>\nDoch bis jetzt fanden europ\u00e4ische Fleischmultis in Aragonien perfekte Bedingungen vor: Wenig Kontrollen auf die Einhaltung von Umweltschutzauflagen; wenig Widerstand aus der Zivilgesellschaft; viele Arbeiter:innen aus Subsahara \u2013 und Nordafrika, die als Migrant:innen kaum M\u00f6glichkeiten haben ihre Arbeitnehmer:innenrechte geltend zu machen. Hinzu kommt ein Mindestlohn von nur rund sechs Euro\/Stunde. Spanien ist eine der letzten europ\u00e4ischen Bastionen ohne F\u00e4lle Afrikanischer Schweinepest (ASP). Immer wieder platzten Exporte nach China und Russland wegen Importbeschr\u00e4nkungen aus Angst vor der Tierseuche.<br \/>\nKein Wunder also, dass auch der deutsche Multi T\u00f6nnies 2020 ank\u00fcndigte, in Aragonien investieren zur wollen. 2,4 Mio. Tiere sollten entsprechend der Pl\u00e4ne in einer neuen, in Teilbereichen vollautomatisierten Mega-Schlachthofanlage pro Jahr geschlachtet werden. Die Lokal-Politik lie\u00df sich zum Teil \u00fcber das Versprechen von Gewerbeeinnahmen und Arbeitspl\u00e4tzen k\u00f6dern.<br \/>\nVor Ort konnten wir im letzten April mit lokalen Aktivist:innen und Vertreter:innen von BIs und Umweltschutzorganisationen sprechen. Sie berichteten von Repressionen \u2013 die von pers\u00f6nlichen Drohungen bis hin zu strategischen Klagen gegen sie reichen. Denn viele verdienen am System mit: Die, die ihre Ackerfl\u00e4chen f\u00fcr die G\u00fclle-Abf\u00e4lle zur Verf\u00fcgung stellen; die, die Mastanlagen f\u00fcr die Schweine der Konzerne vermieten sowie Pharma- und Futtermittelkonzerne.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong> Faire Bedingungen fehlen bei T\u00f6nnies an vielen Stellen, Besch\u00e4ftigte berichten weiterhin von Gewalterfahrungen, von hohem Druck und schwer durchzuhaltender Belastung<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Wir demonstrierten vor Ort in Calamocha mit Viehhirt:innen, die noch weitere Verknappung ihres Landes und ihrer Einkommensm\u00f6glichkeiten bef\u00fcrchteten, Tierrechtler:innen und Umweltsch\u00fctzer:innen gegen den geplanten Bau. Auf unserer weiteren Tour machten wir auf die Pl\u00e4ne des deutschen Gro\u00dfkonzerns, sich in der Region niederzulassen, aufmerksam. Die Menschen waren froh \u00fcber eine Gegen\u00f6ffentlichkeit in Deutschland, die sich mit ihnen gegen die weitere Ansiedelung von Fleischindustrie in ihrem Land solidarisch zeigt und stark macht.<\/p>\n<p><strong>Recherchen zum Greenwashing<\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen unserer Vorrecherchen kontaktierten wir mehrere international arbeitende Umweltorganisationen. Ein Netzwerk hatte gerade eine Internetseite herausgebracht, die Einblicke in die Trickkiste des Greenwashing gew\u00e4hrt. Wir durften diese \u201eAnleitung\u201c \u00fcbersetzen und arbeiteten damit an der T\u00f6nnies-Agenda t30: Wie gro\u00dfartig ist das versprochene Ende von Soja von frisch entwaldeten Fl\u00e4chen in S\u00fcdamerika, wenn die EU gerade (endlich) eine Richtlinie verabschiedet hat, die solches Soja sehr bald sowieso verbietet? Ja, T\u00f6nnies war etwas schneller als die EU-Vorgabe. Aber der Konflikt um die Zerst\u00f6rungen von Regenw\u00e4ldern und Savannen samt massiver Menschenrechtsverletzungen in Brasilien und Nachbarl\u00e4ndern ist seit \u00fcber 30 Jahren massiv in der \u00d6ffentlichkeit.<br \/>\nWie sehr kann uns beruhigen, dass T\u00f6nnies an Futtermischungen f\u00fcr Schweine arbeitet, die weniger Treibhausgase durch die Ausscheidungen der Tiere freisetzen? M\u00fcssten wir nicht endlich dar\u00fcber reden, wie es gelingt, mit viel weniger Fleisch auszukommen statt auf Techno-Fixes zu setzen?<br \/>\nUnd wie laut kann man T\u00f6nnies loben f\u00fcr die beschriebenen neuen sozialen Standards? Seit die Werk- und Leiharbeitsvertr\u00e4ge der Vergangenheit angeh\u00f6ren, hat sich nach unseren Recherchen in den Schlachth\u00f6fen viel zu wenig ver\u00e4ndert.<\/p>\n<figure id=\"attachment_31210\" aria-describedby=\"caption-attachment-31210\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-31210\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/SpanienSchwein.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/SpanienSchwein.jpg 1000w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/SpanienSchwein-300x173.jpg 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/SpanienSchwein-600x346.jpg 600w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/SpanienSchwein-768x442.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-31210\" class=\"wp-caption-text\">Aktion in Spanien: Gemeinsam gegen die Baupl\u00e4ne von T\u00f6nnies. In der Landschaft steht schon ein gigantischer &#8222;Schinken&#8220; aus rostigem Stahl. Foto: Aktion Agrar<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Arbeitslosenselbsthilfe ALSO in Oldenburg ber\u00e4t seit Jahren Besch\u00e4ftigte in der Branche. Sie berichtet, dass faire Bedingungen bei T\u00f6nnies an vielen Stellen fehlen. Besch\u00e4ftigte berichten weiterhin von Gewalterfahrungen, von hohem Druck und schwer durchzuhaltender Belastung.<br \/>\nUnd was verspricht T\u00f6nnies? Es gibt neuen Wohnraum, aber ein Schlafzimmer m\u00fcssen sich zwei Menschen teilen, pro Badezimmer sieht der Standard sechs Menschen vor. Ganz schr\u00e4g wird es, wenn man bedenkt, dass genau dieser Konzern seine Spitze zu Milliard\u00e4ren gemacht hat und sich im Netz einige Schnappsch\u00fcsse von T\u00f6nnies-Villen finden: Dort gilt eher sechs Badezimmer pro Person als der T\u00f6nnies-Standard.<\/p>\n<p><strong>Kontakt mit T\u00f6nnies<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem wir in einem Newsletter unsere Pl\u00e4ne andeuteten, klingelte das Telefon. Es meldete sich die T\u00f6nnies-Unternehmenskommunikation. Man hatte von unserer angek\u00fcndigten \u201e\u00dcberraschung\u201c geh\u00f6rt und wollte das Gespr\u00e4ch suchen. So trafen wir Ende Januar 2024 drei Herren von T\u00f6nnies online. Unter ihnen Thomas Dosch. Der Austausch brachte einige interessante Erkenntnisse und Kontraste. Zum einen erl\u00e4uterten unsere Gespr\u00e4chspartner mit sch\u00f6nen Worten das gro\u00dfe Interesse ihrer Firma an mehr Nachhaltigkeit und am Dialog mit Umwelt- und Tierschutzorganisationen. Zum anderen erkl\u00e4rten sie uns, dass sie eine starke Rechtsabteilung h\u00e4tten, f\u00fcr den Fall, dass man ihnen Falsches unterstelle oder angreifbare Aktionsformen w\u00e4hle. Wir bohrten bez\u00fcglich der Pl\u00e4ne f\u00fcr den Schlachthof in Spanien immer wieder nach und h\u00f6rten u.a., dass \u201ees jemand anderes macht, wenn wir es nicht tun\u201c. Und dass T\u00f6nnies schlie\u00dflich auch Geld verdienen m\u00fcsse.<br \/>\nWie vereinbart schickten wir nach dem Call unsere Kritik an der Agenda t30 nach Rheda Wiedenbr\u00fcck und bekamen kurz vor Ende Februar eine umfangreiche Antwort. Sie zeigt noch einmal, wie detailgenau die Ziele der Firma T\u00f6nnies ausgearbeitet sind und kann bei Aktion Agrar eingesehen werden. Sie ver\u00e4nderte unsere Kritik allerdings nicht.<\/p>\n<p><strong>Aktion und Ausblick<\/strong><\/p>\n<p>Am 29. Februar schalteten wir unsere Greenwashing-Website frei und packten unsere Banner an den beiden T\u00f6nnies-Standorten aus. Wir freuten uns \u00fcber lokale Aktive aus unserem Verteiler, \u00fcber eine Gruppe Tierrechtler:innen, Vertre-ter:innen der Naturfreunde, mehrere Parents for future und Anwohner:innen, die unsere Aktionen vor Ort unterst\u00fctzten.<br \/>\nEin Journalist konnte am Aktionstag mit der Unternehmenskommunikation in Rheda-Wiedenbr\u00fcck sprechen und erfuhr, dass der Spanien-Plan beerdigt worden sei. Am n\u00e4chsten Tag stand es in den spanischen Zeitungen und wir bekamen jubelnde Nachrichten von unseren Gastgeber*innen der Reise im letzten Jahr. Jetzt sind wir gespannt, wie es weitergeht. Einen Offenen Brief an die Firma T\u00f6nnies, dass sie zuvorderst den Schlachthofbau in Spanien aufgeben soll, haben wir nicht f\u00fcr Unterschriften freigeschaltet. Wir haben stattdessen gefeiert.<br \/>\nUnd wir hoffen, dass uns weitere Menschen im Netz und \u00fcber unseren etwa w\u00f6chentlichen kostenlosen Newsletter begleiten. Wir haben noch viel vor ((2)).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer war nochmal T\u00f6nnies? Die Unternehmensgruppe T\u00f6nnies ist der gr\u00f6\u00dfte Fleischverarbeiter in Deutschland. 112 inl\u00e4ndische und 45 ausl\u00e4ndische Unternehmen geh\u00f6ren nach Angabe des Konzerns dazu, wobei der letzte Zukauf, die \u00dcbernahme von zwei VION-Schlachth\u00f6fen in 2024 noch nicht ber\u00fccksichtigt ist. 2021 schlachtete T\u00f6nnies in Deutschland fast 16 Millionen Schweine (aber auch nicht wenige Rinder) und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/04\/die-grosse-greenwashing-schweinerei\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":502,"featured_media":31208,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Die gro\u00dfe Greenwashing-Schweinerei - graswurzelrevolution","description":"Wer war nochmal T\u00f6nnies? 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