{"id":31123,"date":"2024-04-01T14:22:19","date_gmt":"2024-04-01T12:22:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/04\/antisoziale-medien\/"},"modified":"2024-04-15T15:25:31","modified_gmt":"2024-04-15T13:25:31","slug":"antisoziale-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/04\/antisoziale-medien\/","title":{"rendered":"Antisoziale Medien?"},"content":{"rendered":"<p>So hie\u00df es in einem Text des anarchistischen \u201eRevolutionsbr\u00e4uhof\u201c aus dem Jahre 1998:<br \/>\n\u201eViele Leute k\u00f6nnen sich nie auf freiwilliger Basis organisieren? Ach ja? In einem \u201aKommunikationszeitalter\u2018, in dem wir ja angeblich leben, sollte ausgerechnet das leichter m\u00f6glich sein als zu vorsintflutlichteren Zeiten. Wo Telefon, Fax, Datenleitung, Computer und Internet es erleichtern, Zugang zu Informationen zu erlangen und zu vermitteln. Wo Wissen immer mehr verallgemeinert wird, zieht auch irgendwann die alte Ausrede, dass die \u201aK\u00f6chin nicht in der Lage ist, den Staat zu regieren\u2018 nicht mehr. Klar kann sie&#8217;s heute, wenn sie will.\u201c ((1))<br \/>\nHeute wird die Utopie der schrankenlosen Digitalisierung als etwas auch sozial Fortschrittliches nur noch von den kapitalistischen Sprechpuppen der Reichen, der FDP, mit ihrem Slogan der \u201eTechnologieoffenheit\u201c vertreten. Diese wird, vermittelt \u00fcber den Autofetischisten und Bundesverkehrsminister Wissing, in der anti\u00f6kologischen Produktions-\u201eLuxusstrategie\u201c der deutschen Autofirmen derzeit umgesetzt. ((2)) Noch beim \u201eArabischen Fr\u00fchling\u201c 2011\/12 wurden die sozialen Medien als \u201eprogressiv\u201c oder zumindest in emanzipativem Sinne einsetzbar angesehen. Grund daf\u00fcr waren Dokumentationen zu den Formen der Repression gegen die anfangs in Tunesien, sp\u00e4ter in \u00c4gypten, in Syrien oder dem Sudan stattfindenden Massenbewegungen gegen Diktaturen, die gewaltfrei verliefen. Doch diese Euphorie ist l\u00e4ngst verflogen.<\/p>\n<p><strong>In der BRD: Studie zum digitalen Faschismus<\/strong><\/p>\n<p>2019 ver\u00f6ffentlichten die Forscher Maik Fielitz und Holger Marcks die Studie \u201eDigitaler Faschismus. Herausforderungen f\u00fcr die offene Gesellschaft in Zeiten sozialer Medien\u201c. Sie konstatieren darin, dass die urspr\u00fcnglich mit dem Internet verkn\u00fcpfte Utopie einer durch die Digitalisierung aufgekl\u00e4rten Gesellschaft, die sogar die kommunikativen Vorteile einer face-to-face-Demokratie mit Vollversammlungen, Plena oder gruppenorientierten Konsens-Sprecher*innenr\u00e4ten weit \u00fcbertreffen k\u00f6nne, historisch nicht in Erf\u00fcllung gegangen ist. \u201eStattdessen beobachte man im Internet Unmengen an reaktion\u00e4ren Inhalten, die mit viraler Geschwindigkeit Verbreitung f\u00e4nden \u2013 darunter auch rechtsextremes Gedankengut. Besonders den sozialen Medien kommt dabei eine wesentliche Rolle zu, wie die Untersuchung ergab.\u201c ((3))<br \/>\nInsgesamt, so Fielitz\/Marcks weiter, sei dieser digitale Faschismus aufgrund der zentralen Rolle, die die Sozialen Medien bei deren Kommunikation spielten, \u201enicht mehr so hierarchisch organisiert, wie wir das kennen. Deswegen hantieren wir auch mit dem Begriff des digitalen Faschismus.\u201c Es gebe dabei \u201eeine Verquickung zwischen digitalen Kulturen, die visuell funktionieren \u00fcber Bilder, \u00fcber Ironie, \u00fcber Spa\u00df, die eben zusammengehen mit einer rechtsextremen Ideologie und versuchen, eine digitale Hasskultur zu schaffen.\u201c ((4)) Fielitz\/Marcks schlussfolgern, dass wir die Strukturen dieser Medien angreifen m\u00fcssen, wenn wir uns ihren rechten Dynamiken entgegenstellen wollen.<br \/>\nEs war die emanzipative Technikkritik, die wir in der Anti-AKW-Bewegung der 1970er- bis 1990er-Jahre entwickelt haben, die wir dem Marxschen Duktus von der automatisch emanzipativen Funktion der \u201eEntfesselung der Produktivkr\u00e4fte\u201c entgegensetzten. Damit meinten wir, ein technisch so komplexes Gebilde wie z.\u2009B. ein Atomkraftwerk k\u00f6nne von der Belegschaft gerade nicht selbstverwaltet werden, ohne zur Katastrophe zu f\u00fchren. Nun scheint auch eine Technodystopie einzusetzen, da die Sozialen Medien zunehmend von Nazis und Rechtsextremen hegemonial besetzt werden.<\/p>\n<p><strong>Die extreme Rechtsentwicklung der Sozialen Medien in den USA<\/strong><\/p>\n<p>Laut der unabh\u00e4ngigen und kritischen New Yorker Journalistin Angela Nagle hat der anti-emanzipatorische Umschlag der Nutzung in den Sozialen Medien in den USA im Jahr der Trump-Wahl 2016 stattgefunden. Das gilt auch f\u00fcr die neofaschistischen Kulturk\u00e4mpfe der Neuen Rechten in den USA (Alt-Right = Alternative Right, wie ja auch in der BRD die Neofaschist*innen derzeit das Wort \u201eAlternativ\u201c hegemonial besetzen, w\u00e4hrend es in den 1980er- und 1990er-Jahren noch f\u00fcr eine \u00f6kosozialistische, alternative Gesellschaftsumwandlung stand). Heute ist diese reaktion\u00e4re Nutzung vieler Social-Media-Plattformen, besonders \u201e4chan\u201c und \u201eTumblr\u201c ((5)) entscheidend beim Kampf der neofaschistischen Rechten in den USA, Trump wieder an die Macht zu bringen.<br \/>\nBereits 2019 hatte die Investigativjournalistin Julia Ebner in ihrem Buch \u201eRadikalisierungsmaschinen\u201c davor gewarnt, dass gerade die neuen Technologien der Sozialen Medien von Extremist*innen ausgenutzt werden k\u00f6nnen, sie sozusagen \u201ediktaturoffen\u201c seien. ((6))<br \/>\nAngela Nagle beschreibt nun diese \u201edigitale Gegenrevolution\u201c, ausgehend von der hegemonialen Form, die sie in den USA seit 2016 annimmt, wie folgt:<br \/>\n\u201eEs ist erst ein paar Jahre her, dass die linken Cyber-Utopisten behaupteten, \u201adie Emp\u00f6rung\u2018 habe sich vernetzt, die etablierten alten Medien k\u00f6nnten die Politik nicht weiter kontrollieren und der neue \u00f6ffentliche Raum w\u00fcrde zuk\u00fcnftig auf f\u00fchrerlosen, nutzergenerierten sozialen Medien beruhen. Dieses Netzwerk ist tats\u00e4chlich gekommen, doch es hat nicht der Linken, sondern der Rechten zur Macht verholfen. (\u2026) Jene Linken (\u2026) bemerkten nicht, dass die f\u00fchrerlose Form uns in Wirklichkeit wenig \u00fcber den philosophischen, moralischen oder begrifflichen Inhalt der jeweiligen Bewegung verr\u00e4t. (\u2026) [So] m\u00fcssen wir seither beobachten, dass dieses f\u00fchrerlose Gebilde so ziemlich jede Weltanschauung annehmen kann, sogar \u2013 so seltsam das auch scheint \u2013 die der \u00e4u\u00dfersten Rechten.\u201c ((7))<br \/>\nDie besondere Zuspitzung und Aggressivit\u00e4t, die sich in den Sozialen Medien heute mehr und mehr Bahn bricht, ist Ergebnis der Transgression, der Grenz\u00fcberschreitung. Diese hat sich die Neue Rechte in den USA von den 1968er-Vertreter*innen der linken Grenz\u00fcberschreitung, etwa des Surrealismus, angeeignet und mit eigenen Inhalten besetzt, \u201edenn das Pl\u00e4doyer f\u00fcr Gleichheit ist fundamental eine moralische Aussage\u201c. Und: \u201eDas Verst\u00e4ndnis von Dominanz als sexueller \u201aSouver\u00e4nit\u00e4t\u2018 sowie die \u201aBefreiung des Es von den Fesseln des Bewusstseins\u2018 gehen alle auf diese Tradition der Transgression zur\u00fcck. Genau wie Nietzsche bei den Nazis Anklang fand, weil \u00fcber ihn ein rechter Antimoralismus formuliert werden konnte, so wird genau dieses grenz\u00fcberschreitende Selbstverst\u00e4ndnis momentan in der Online-Welt der Alt-Right benutzt, um die \u00e4u\u00dferste Entmenschlichung von Frauen und ethnischen Minderheiten zu entschuldigen und zu rationalisieren.\u201c ((8))<\/p>\n<p><strong>Zwei Stars des US-Online-Faschismus: Milo Y. und Richard Spencer<\/strong><\/p>\n<p>Mit ihrem exzessiven und aggressiven Antifeminismus, ihrem Rassismus und ihrer Homophobie gelang es der Online-Alt-Right, in den USA die kulturelle Hegemonie \u00fcber eine andere inhaltliche Besetzung der Sozialen Medien als etwa durch libert\u00e4r-sozialistisch inspirierte Basisbewegungen seit 1968 zu erringen. Dabei bildete die Faschosph\u00e4re Stars heraus, mit teilweise absurd-grotesken Konstellationen der Grenz\u00fcberschreitung, von denen hier zwei Personen stellvertretend f\u00fcr dieses Ph\u00e4nomen vorgestellt werden.<br \/>\nMilo Yiannopoulos \u201ewar zweifelsohne der gr\u00f6\u00dfte Star, der aus dem Aufstieg der Trump\u2019schen Online-Rechten hervorgegangen ist. (\u2026) Milo hat mehr als jeder andere daf\u00fcr getan, dass die Alt-Right ein salonf\u00e4higes Gesicht bekam, indem er selbst \u00fcber ihre schlimmsten faschistischen Ausformungen positiv berichtete \u2013 obwohl er selbst schwul und j\u00fcdischer Abstammung ist.\u201c Milo diffamierte in hunderttausendfach angesehenen Videos von seinen Auftritten an Universit\u00e4ten in den USA und von Gro\u00dfbritannien die \u201epolitische Korrektheit, den Feminismus, den Islam, Black Lives Matter und den westlichen Liberalismus allgemein\u201c. ((9))<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Wo so viel kaum noch kulturell umpolbare Aggressivit\u00e4t sich in den Sozialen Medien breit gemacht hat, sollte heute in emanzipativen Gruppen jegliche Illusion in die progressiven Kr\u00e4fte des Internets verloren gegangen sein.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Richard Spencer wiederum pr\u00e4gte den Terminus \u201eAlt-Right\u201c und vertritt die Meinung, \u201enicht-wei\u00dfe Amerikaner*innen sollten im Rahmen einer \u201afriedlichen ethnischen S\u00e4uberung\u2018 das Land verlassen. (\u2026) Der erste Schritt solle die Deportation papierloser Einwanderer*innen unter Trumps \u00c4gide sein, danach sei das Ziel \u201anegative Migration\u2018 und schlie\u00dflich ein wei\u00dfer Ethno-Staat.\u201c In dem von ihm geleiteten \u201eNational Policy Institute\u201c rief er bei einer Veranstaltung vor 300 Besucher*innen: \u201eHeil Trump, heil unserem Volk, Sieg heil!\u201c ((10))<\/p>\n<p><strong>Faschistische Transgressionen und Mannosph\u00e4re<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDer von Yiannopoulos verk\u00f6rperte rechte Stil steht f\u00fcr die Verkn\u00fcpfung der ironischen, respektlosen, Tabus zertr\u00fcmmernden Kultur von 4chan mit der Politik der Rechten. (\u2026) Als ein Hervorbrechen des Es, das die Fesseln politisch korrekter Sprache abgeworfen hat, steht die Online-Mentalit\u00e4t unfl\u00e4tigen Kommentarspalten-Trolls n\u00e4her als Bibelstunden. Sie ist mehr \u201aFight Club\u2018 als Familie, dem Marquis de Sade verwandter als Edmund Burke.\u201c ((11))<br \/>\nYiannopoulos\u2018 sah zu Zeiten seiner Beliebtheit in den USA in erster Linie den Feminismus als Hauptfeind an. \u201eSp\u00e4ter schrieb er sich das Motto \u201afeminism is cancer\u2018 (Feminismus ist Krebs) auf die Fahnen, welches auch als T-Shirt-Kollektion erh\u00e4ltlich war.\u201c ((12))<br \/>\nDies vermengen die Alt-Right-Faschos auch noch mit dem typisch US-amerikanischen Waffenwahn:<br \/>\n\u201eNach dem islamistischen Massaker in Orlando, Florida, 2016 reiste Yiannopoulos dortin (\u2026), um zu einer trauernden Menge zu sprechen. Er nutzte den Moment nicht nur, um sich gegen die Einwanderung von Muslimen auszusprechen, sondern auch f\u00fcr Waffenbesitz.\u201c ((13))<br \/>\nWie sehr die Transgression von Grenzen inzwischen dem digitalen Faschismus zugute kommt und hegemonial geworden ist, zeigt die Tatsache, dass sich Yiannopoulos in seiner Causa pro Waffen hier explizit auf \u201aNegroes with Guns\u2018, Robert F. Williams radikalen Ruf zu den Waffen ((14)), bezog, der damit in die Sph\u00e4re des digitalen Faschismus integriert wurde.<br \/>\nErw\u00e4hnt werden im Rahmen dieses aktuellen faschistischen Digitalmilieus muss noch die sogenannte \u201eMannosph\u00e4re\u201c. Urspr\u00fcnglich gab es zu Anfang der 1990er-Jahre eine entstehende, in gro\u00dfen Teilen emanzipativ gedachte \u201eM\u00e4nnerbewegung\u201c, zu der auch Gruppen \u201eM\u00e4nner gegen M\u00e4nnergewalt\u201c z\u00e4hlten.<br \/>\nSeither hat sich aber eine frauenfeindliche, von ihrer maskulinistischen Tendenz hegemonial dominierte \u201eM\u00e4nnerrechtsbewegung\u201c oder \u201eIncel-Sph\u00e4re\u201c entwickelt, die vor allem in den USA nun die Sozialen Medien \u00fcberschwemmt. \u201eDie zahlreichen Internetseiten, Subkulturen und Selbstbilder, die zu dieser antifeministischen Internetbewegung geh\u00f6ren, sind in solchem Ma\u00dfe aus dem Boden geschossen und gewachsen, dass dies zweifellos als \u201adigitale Revolution\u2018 verzeichnet worden w\u00e4re, wenn es sich um andere kulturelle und politische Milieus gehandelt h\u00e4tte.\u201c Es ist dies eine (Un-)Kultur, \u201ederen Frauenfeindlichkeit ziemlich schaurige Ausma\u00dfe erreicht\u201c. ((15))<br \/>\nIn den Online-K\u00e4mpfen \u201ez\u00e4hlten zu den wichtigsten Webseiten der Mannosph\u00e4re \u201aPhilosophyOfRape\u2018 (Philosophie der Vergewaltigung) auf \u201aReddit\u2018, wo man Themen wie \u201akorrektive Vergewaltigung von Feministinnen\u2018 finden konnte\u201c. James C. Weidman betreibt einen \u201eM\u00e4nnerrechtsaktivismus- und Aufrei\u00dfkunst-Blog, der evolution\u00e4re Psychologie, Antifeminismus und wei\u00dfe Vormachtstellung (white advocacy) vermengt. Im Blog hei\u00dft es, die wirtschaftliche Freiheit der Frau f\u00fchre zum Zusammenbruch der Zivilisation. Weidman zufolge wird die wei\u00dfe Zivilisation durch \u201aRassenmischung\u2018, Einwanderung und die niedrigen Geburtenraten wei\u00dfer Frauen \u2013 die er dem Feminismus anlastet \u2013, zerst\u00f6rt. Dieser Niedergang k\u00f6nne nur durch die Deportation von Minderheiten und die Wiedereinf\u00fchrung des Patriarchats r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden.\u201c ((16)) Dabei sind solche aggressiven und brutalen Transgressionen, die f\u00fcr die digital-faschistischen Sozialen Medien typisch sind, gerade Ausdruck der zeitgen\u00f6ssischen Form des Patriarchats.<br \/>\nNun wissen wir also, dass die von der AfD in ihrem Potsdamer Treffen propagierte Strategie der Massendeportation von Einwanderer*innen in den USA eine Vorgeschichte hat \u2013 und nur importiert worden ist. Wo so viel kaum noch kulturell umpolbare Aggressivit\u00e4t sich in den Sozialen Medien breit gemacht hat, sollte heute in emanzipativen Gruppen jegliche Illusion in die progressiven Kr\u00e4fte des Internets verloren gegangen sein. Vielleicht f\u00fchrt es ja dazu, dass wir bei H\u00fcttend\u00f6rfern, bei Waldbesetzungen und k\u00fcnftigen Aktionscamps wieder auf Face-to-Face-Entscheidungsformen wie das Konsenssystem setzen und uns von der immer aggressiver auftretenden Faschosph\u00e4re der Sozialen Medien emanzipieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So hie\u00df es in einem Text des anarchistischen \u201eRevolutionsbr\u00e4uhof\u201c aus dem Jahre 1998: \u201eViele Leute k\u00f6nnen sich nie auf freiwilliger Basis organisieren? Ach ja? In einem \u201aKommunikationszeitalter\u2018, in dem wir ja angeblich leben, sollte ausgerechnet das leichter m\u00f6glich sein als zu vorsintflutlichteren Zeiten. 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