{"id":31453,"date":"2024-06-07T09:58:19","date_gmt":"2024-06-07T07:58:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/06\/wir-wollen-die-geschichte-nicht-wiederholen-2\/"},"modified":"2024-09-24T14:05:33","modified_gmt":"2024-09-24T12:05:33","slug":"wir-wollen-die-geschichte-nicht-wiederholen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/06\/wir-wollen-die-geschichte-nicht-wiederholen-2\/","title":{"rendered":"\u201eWir wollen die Geschichte nicht wiederholen!\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Bernd Dr\u00fccke: Maria, du bist seit 2020 Vorsitzende des Integrationsrats M\u00fcnster. Kannst du bitte dich und deine Geschichte vorstellen und auch dar\u00fcber reden: Was ist der Integrationsrat \u00fcberhaupt?<\/p>\n<p>Maria Salinas: Der Integrationsrat ist die demokratisch gew\u00e4hlte, politische Vertretung f\u00fcr Menschen mit Migrationsvorgeschichte. Wir vertreten au\u00dferdem auch in Deutschland geborene Menschen, deren Eltern eine Migrationsgeschichte haben.<\/p>\n<p>BD: Du hast eine spannende Lebensgeschichte. Kannst du uns davon bitte erz\u00e4hlen? Wie bist du aufgewachsen?<\/p>\n<p>MS: Ich bin in Bolivien geboren. Mit Anfang 20 habe ich gedacht, dass ich alles geschafft habe in Bolivien. Ich habe dort eine Arbeit gehabt, zwei abgeschlossene Ausbildungen, ich war dabei, noch zu studieren. Dann dachte ich, okay, es w\u00e4re sch\u00f6n, etwas anderes kennenzulernen, auch in Europa etwas zu lernen, Europa kennenzulernen und irgendwann mal nach Hause zur\u00fcckzukehren. So bin ich nach Deutschland zum Studieren gekommen und mein Leben hat sich anders entwickelt. Ich habe ein Kind bekommen. Als alleinerziehende Mutter durfte ich alles durchmachen, was man hier als Migrantin durchmachen muss. Das war nicht einfach, es war ein Kampf.<\/p>\n<p>Nika Hackenreiter: Magst du uns noch mehr \u00fcber deine Arbeit als Integrationsratsvorsitzende erz\u00e4hlen? Einerseits, was du da so machst und was deine Aufgaben sind, andererseits auch davon, mit was f\u00fcr Problemen und Einsch\u00fcchterungen du konfrontiert bist?<\/p>\n<p>MS: Es ist gut, dass wir die M\u00f6glichkeit haben, mit dem Integrationsrat hier Kommunalpolitik zu machen. Das gro\u00dfe Problem ist, dass wir nicht gleichgestellt sind. Wir starten schon mit der Ungleichstellung in den Alltag, auch in der Politik. Die Vorteile, die man als Rats- oder Parteimitglied hat, haben wir nicht. Das hei\u00dft, wir arbeiten ehrenamtlich und dadurch k\u00f6nnen wir nicht so viel Zeit investieren. Ich gehe fast immer erst um zwei Uhr schlafen und stehe um sechs Uhr auf, damit ich da \u00fcberhaupt mithalten kann. Dabei ist M\u00fcnster sogar noch fortschrittlich im Vergleich zu anderen St\u00e4dten. Bei den letzten Wahlen des Integrationsrats hatten wir eine relativ hohe Wahlbeteiligung. Die Menschen, die uns ihr Vertrauen gegeben haben, nehme ich ernst. Ich respektiere diese Stimme. Das gibt mir Kraft, weiterzumachen. Es ist schwierig, denn ich habe jetzt in der Politik mehr Diskriminierung erlebt als in meinem ganzen bisherigen Leben in Deutschland. Ich bin eine Frau, ich bin Migrantin, ich spreche mit Akzent und ich bin so frech, dass ich tats\u00e4chlich etwas \u00e4ndern will. Ich m\u00f6chte mich nicht zur\u00fcckziehen und alles \u00fcber mich ergehen lassen. Es geht nicht um mich. Es geht um die Menschen, die uns ihr Vertrauen gegeben haben.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Ich habe jetzt in der Politik mehr Diskriminierung erlebt als in meinem ganzen bisherigen Leben in Deutschland. Ich bin eine Frau, ich bin Migrantin, ich spreche mit Akzent und ich bin so frech, dass ich tats\u00e4chlich etwas \u00e4ndern will.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>BD: Themen der Graswurzelrevolution Nr. 490 sind unter anderem auch Rassismus und rassistische Gewalt. Du hast am 19. Januar auf der \u201eKeinen Meter den Nazis\u201c-Demo, wo nach Bekanntwerden des Potsdamer Geheimtreffens spontan \u00fcber 20.000 Antifaschist*innen in M\u00fcnster demonstriert haben, eine bewegende Rede ((2)) gehalten. Kurz zuvor hatte das Recherchenetzwerk Correctiv \u00f6ffentlich gemacht, dass es im November 2023 in Potsdam ein Treffen von Neonazis, AfD-Politikern, CDU-Politikern und Wirtschaftsfunktion\u00e4ren gab, die eine \u201eRemigration\u201c, also Deportationspolitik, dort diskutiert und geplant haben. Die Faschisten wollen 16 bis 20 Millionen Menschen aus der Bundesrepublik abschieben. In deiner Rede hast du deine Betroffenheit zum Ausdruck gebracht. Kannst du bitte noch etwas zu diesen Pl\u00e4nen und zum Rechtsruck sagen? Wie sehr f\u00fchlst du dich pers\u00f6nlich bedroht? Wie k\u00f6nnen wir dem aufkommenden Faschismus entgegentreten?<\/p>\n<p>MS: Wir leben in harten Zeiten. Als Integrationsrat sind wir Ende 2023 Opfer von Angriffen geworden. Es gab Anfeindungen, wo ich gedacht habe: Was ist das, was ist mit diesem Land passiert? Menschen mit arabischem Namen oder Aussehen wurden unter Verdacht gestellt, Frauen mit Kopftuch wurden auf der Stra\u00dfe beschimpft. Da musste ich erst die Kraft entwickeln, um sagen zu k\u00f6nnen: \u201eNein, stopp, das geht so nicht! Nicht jede, die ein Kopftuch tr\u00e4gt, Muslima und Migrantin ist, ist Antisemitin. Wir Migrantinnen sind kein Freiwild hier, wir sind Menschen, wir geh\u00f6ren zu dieser Stadt!\u201c<br \/>\nEs war zum Verzweifeln. Wir haben dann im Integrationsrat lange gearbeitet bis drei Uhr morgens. Diese Zeit war bewegend und ich habe einiges gelernt. Was f\u00fcr mich wichtig ist: In M\u00fcnster gibt es eine gro\u00dfe, solidarische Gesellschaft. Es gibt Deutsche, die den interkulturellen Blickwinkel haben. Wir sind eins mit diesen Menschen. Aber als dieser Bericht \u00fcber das rassistische Geheimtreffen in Potsdam kam, habe ich, wie alle anderen Migrant*innen und viele Deutsche auch, kalte F\u00fc\u00dfe bekommen. Denn diese \u00c4hnlichkeiten mit den Entwicklungen von der Weimarer Republik zur Nazidiktatur und der Politik der Nazis, das war zu nah, das war zu \u00e4hnlich. Der Jargon, der Ort, das war sehr besorgniserregend. Mich hat bewegt, dass die interkulturelle Gesellschaft, die aufgekl\u00e4rten Menschen auf die Stra\u00dfe gekommen sind. Im ganzen Land sind Millionen auf die Stra\u00dfe gegangen, die sonst nie rauskommen. Die haben klar gesagt: \u201eNicht mit uns!\u201c Denn das ist ein Punkt, wo die Menschen in Deutschland aufstehen und sagen m\u00fcssen: \u201eWir sehen, was passiert und wir lassen uns das nicht gefallen. Wir wollen die Geschichte nicht wiederholen! Wir m\u00fcssen alle dagegenhalten, denn die Geschichte, die jetzt l\u00e4uft, die schreiben wir.\u201c<\/p>\n<p>NH: Du lebst schon lange in Deutschland. Mich w\u00fcrde interessieren, inwiefern du in den letzten Jahren sowohl in Bezug auf deine politische Arbeit, aber auch in deinem privaten Umfeld eine Ver\u00e4nderung des gesellschaftlichen Klimas wahrgenommen hast oder eine Ver\u00e4nderung in der H\u00e4ufigkeit von Alltagsrassismus, der dir und anderen Menschen um dich herum begegnet. Magst du davon etwas erz\u00e4hlen?<\/p>\n<p>MS: Ja, gerne. Also, ein privates Umfeld habe ich kaum, meine freie Zeit vergeht fast hundertprozentig mit der Politik. Ich habe den Eindruck, dass ich in den letzten vier Jahren ungef\u00e4hr 20 Jahre gewachsen bin, weil ich im Rahmen meiner Arbeit die Realit\u00e4t sehe. Ich pflege zu sagen: Fr\u00fcher war ich gl\u00fccklicher, jetzt kenne ich die Realit\u00e4t. Ich wei\u00df, wie die Politik funktioniert und was im Hintergrund passiert. Und ich erlebe die Leute nah. Diese Verzweiflung, diese Traurigkeit, die du siehst, wenn ein 18-j\u00e4hriges Kind, das hier geboren und aufgewachsen ist, dessen Eltern aber nicht deutsch sind, sondern Migrant*innen, und das sich daneben benommen hat und deswegen abgeschoben werden soll, das also nicht die gleichen Rechte hat wie ein anderer Jugendlicher, dessen Eltern Deutsche sind. Du siehst Leute, die hier hart arbeiten oder eine Arbeit suchen, aber keine Arbeitserlaubnis haben. Es ist diese Realit\u00e4t, die dich bewegt. Zum anderen sind es die Gesetze, die Mauern sind. Ein Gefl\u00fcchteter hat mir gesagt: \u201eDie Beh\u00f6rden entscheiden \u00fcber mein Leben.\u201c So ist es mit mir auch gewesen. Es gibt viele, die nach Hause zur\u00fcckkehren, viele Akademiker*innen. Wir sagen, wir suchen Leute, die hier arbeiten. Die kehren zur\u00fcck. Warum? Weil sie ihre Familie nicht nach Deutschland holen k\u00f6nnen. Weil sie keine passende Wohnung finden. Es gibt viele gutverdienende Menschen, die zwei, drei Jahre hier gearbeitet haben, aber ihre Familie nicht hierher bringen d\u00fcrfen. Also kehren sie nach Hause zur\u00fcck. Es gibt viele, die vor Kriegen fliehen. Und es bringt mich zum Verzweifeln, wenn man sagt, Gefl\u00fcchtete wohnen hier wie K\u00f6nige. Aber wer spricht dar\u00fcber, dass Gefl\u00fcchteten nur sieben Quadratmeter Wohnraum zustehen? Das ist weniger als bei einem Sch\u00e4ferhund, bei dem sind es, glaube ich, zw\u00f6lf oder 13 Quadratmeter. Auf diesen sieben Quadratmetern wohnen sie oft mit mehreren Personen, das ist nicht lustig. Es gibt viele, die Deutsch lernen wollen, aber keinen Sprachkurs finden. Und man h\u00f6rt von anderer Seite: \u201eDie wollen nicht lernen!\u201c Es fehlt an Informationen, an Tatsachen. Wir sprechen von Krieg und vor Krieg muss man fliehen d\u00fcrfen. Das macht man nicht freiwillig. Es ist schrecklich. Stell dir vor, als Vater, als Mutter, als Bruder, deine kleinen Geschwister gehen zu lassen in eine unsichere Zukunft, in ein Land, das du nicht kennst, mit einer Sprache, die du nicht sprichst. Du wei\u00dft nicht, ob du lebendig ankommen wirst. Du haust ab vor der Gewalt, die die Waffen produzieren, die wir hier fabrizieren. Die Waffen, mit denen wir unser gutes deutsches B\u00fcrgertum noch finanzieren.<br \/>\nUnd dann gibt es noch viel mehr Menschen, die vor Armut fliehen. Ah nein, die sind hier nicht willkommen. Alle weg, egal ob sie einen Beruf haben oder nicht. Aber keiner spricht dar\u00fcber, wie die Vertr\u00e4ge von Deutschland mit L\u00e4ndern des globalen S\u00fcdens funktionieren. Keiner erinnert sich daran, dass Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg die Auslandsschulden erlassen bekommen hat. Durch Freihandelsabkommen und andere Vertr\u00e4ge werden L\u00e4nder des globalen S\u00fcdens in die Armut gehandelt. Wie willst du die Armut und die Armutsflucht beenden, wenn du dir nicht erst mal anschaust, dass Deutschland und der globale Norden diese erst verursachen? Wenn Menschen dann hierherkommen, um zu arbeiten, darunter viele Akademiker*innen, was passiert dort, in den L\u00e4ndern, aus denen sie kommen? Die Armut bleibt bestehen und die Menschen haben noch mehr Gr\u00fcnde zu fliehen! Also, wir m\u00fcssen unsere eigene Verantwortung anschauen.<\/p>\n<p>BD: 2024 stehen mehrere Wahlen vor der T\u00fcr. In Th\u00fcringen steht die AfD derzeit laut Umfragen bei \u00fcber 30 % und w\u00e4re somit st\u00e4rkste Partei. Es besteht somit die reale Gefahr, dass der Neonazi und AfD-Politiker Bj\u00f6rn H\u00f6cke nach der Landtagswahl im Herbst dort Ministerpr\u00e4sident wird. Auch auf weltweiter Ebene sieht es dramatisch aus. Russland hat sich in eine imperialistische Putin-Autokratie verwandelt. In Argentinien ist mit Javier Milei ((3)) ein rechter Extremist Pr\u00e4sident geworden. In Ungarn und in den Niederlanden gibt es extrem rechte Regierungen, in Italien ist eine Postfaschistin Ministerpr\u00e4sidentin. Und in den USA droht Ende 2024 ein Wahlsieg von Donald Trump. Was k\u00f6nnen wir dagegen tun? Welche Perspektiven siehst du? Wo findest du die Kraft, um dem Rassismus und den rassistischen Gefahren, denen viele Menschen ausgesetzt sind, entgegenzutreten?<\/p>\n<p>MS: Die Hoffnung ist das Letzte, was wir verlieren sollten. Das Rezept ist Aufkl\u00e4rung. Wir entwickeln uns momentan zur\u00fcck. Wir lesen in Social Media falsche Informationen, ohne dass das richtiggestellt oder eingeordnet wird. Wenn ich k\u00f6nnte, w\u00fcrde ich jede Falschinformation der AfD sofort analysieren und die Wahrheit herausbringen. Aber die Menschen haben ja auch selbst die M\u00f6glichkeit, sich zu informieren, sich auch selbst aufzukl\u00e4ren. Von sich aus hinterfragen, ob diese Information stimmt und sich nicht mitrei\u00dfen lassen von solchen Dummheiten, wie zum Beispiel der Behauptung, ein Mensch, der nicht in Deutschland geboren ist, sei die Ursache f\u00fcr die ganzen Probleme. Wir m\u00fcssen uns informieren und \u00f6ffnen. \u00d6ffne dich, lerne deinen Nachbarn aus Syrien, deine Nachbarin aus Nigeria, aus Bolivien kennen. Schau mal nach: Sind wir wirklich anders? Sind wir wirklich fremd? Haben wir vielleicht eine dunklere Haut? Und falls ja, wo liegt denn das Problem? Ja, ich spreche mit Akzent. Aber ich denke nicht mit Akzent. Selbst wenn es so w\u00e4re, w\u00e4re das doch auch ganz lustig.<br \/>\nMeine Hoffnung ist, dass die Menschen sich informieren und dann auch antirassistisch w\u00e4hlen. Mensch, akzeptiere die multikulturelle Sch\u00f6nheit! Sieh Migration nicht als Problem, sondern als Chance, modern zu sein, interkulturell zu sehen, neue Wege zu gehen. Wir haben viel Gutes in diesem Land und in Europa.<\/p>\n<p>NH: Du hast uns gerade schon etwas \u00fcber Alltagsrassismus in der Politik erz\u00e4hlt. Magst du uns noch ein paar allt\u00e4gliche Beispiele darlegen, aus deiner pers\u00f6nlichen Erfahrung, aber auch von anderen Menschen, mit denen du dich austauschst?<\/p>\n<p>MS: Es gibt auch positive Beispiele, ich spreche aber jetzt \u00fcber die eher schlechten. Es ist zum Beispiel so, dass einige Menschen sich weigern, mich als politische Vertreterin anzuerkennen. Da erlebe ich eine Diskriminierung. Das hei\u00dft, man geht mit mir so um, wie man niemals mit einer wei\u00dfen Ratsfrau umgehen w\u00fcrde. Und mit einem Mann erst recht nicht. Ich habe l\u00e4nger nicht dar\u00fcber sprechen wollen, aber ich habe auch Gewalt erlebt, vor allem psychische. Das wird relativiert. Ich war letztens bei einer politischen Partei hier eingeladen und wurde dort angeschrien, w\u00e4hrend \u00fcberall um mich herum Ratsleute sa\u00dfen, alle von der gleichen Partei wie die Person. Der schreit mich an, als jemand, der vorher bereits Gewalt ausge\u00fcbt hat und niemand greift richtig ein. Irgendwann hat eine Ratsfrau dann etwas gesagt und das beendet. Aber die M\u00e4nner, die da waren, haben nichts gesagt. Im Nachhinein, als ich mich beschwert habe, wurden dann T\u00e4ter und Opfer umgekehrt. Ich bin noch dabei, das aufzuarbeiten und ich werde nicht aufgeben. Denn wenn sie damit durchkommen, so etwas mit mir zu machen, was werden sie mit anderen Frauen machen, die vielleicht nicht in der Politik sind, nicht die Kontakte und das Selbstvertrauen haben, sich zu wehren und klarzustellen: \u201eNein, Moment, so geht das nicht!\u201c? Das war eine harte Erfahrung. Mehrere Tage war ich richtig fertig und lag krank im Bett, aber ich stehe auf und werde weiterk\u00e4mpfen. Das ist die Diskriminierung, die ich erlebe. W\u00e4re ich eine deutsche Ratsfrau gewesen, h\u00e4tten die eingegriffen und gesagt: \u201eNein, Schluss, Stopp!\u201c Aber mit mir als Migrantin kann man das ja machen. Ich werde aber nicht aufgeben. Auf keinen Fall.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bernd Dr\u00fccke: Maria, du bist seit 2020 Vorsitzende des Integrationsrats M\u00fcnster. Kannst du bitte dich und deine Geschichte vorstellen und auch dar\u00fcber reden: Was ist der Integrationsrat \u00fcberhaupt? 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