{"id":3157,"date":"2000-02-01T00:00:29","date_gmt":"2000-01-31T22:00:29","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=3157"},"modified":"2022-07-26T13:56:58","modified_gmt":"2022-07-26T11:56:58","slug":"nur-nicht-aufallen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2000\/02\/nur-nicht-aufallen\/","title":{"rendered":"&#8222;Nur nicht aufallen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Hier pflegt sie einen alten kranken Mann und versorgt seinen Haushalt. Er bezahlt ihr gerade soviel, da\u00df sie sich und ihre Kinder mit dem N\u00f6tigsten versorgen kann. \u00d6ffentliche Orte meidet sie aus Angst vor einer Kontrolle. Ihre Kinder mu\u00df sie immer z\u00fcgeln, damit sie nicht auffallen. Eine ihrer gr\u00f6\u00dften Sorgen ist die fehlende Krankenversicherung und da\u00df ihre Kinder hier nicht zur Schule gehen k\u00f6nnen, die Tochter ist bereits sieben Jahre alt.<\/p>\n<p>So wie Maria geht es vielen Frauen, die in die Bundesrepublik migriert sind und hier au\u00dfer \u00fcber eine Eheschlie\u00dfung mit einem deutschen oder ausl\u00e4ndischem Mann mit gesichertem Aufenthaltsstatus keine Perspektive der Legalisierung haben. Der illegalisierte Status verwehrt ihnen den Zugang zu medizinischer Versorgung, ihren Kindern die Schulbildung, zwingt sie h\u00e4ufig in ausbeuterischen Arbeitsverh\u00e4ltnissen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Jederzeit m\u00fcssen sie damit rechnen, den Arbeitsplatz zu verlieren und sich dann erneut auf die Suche nach einem Job zu begeben. Wird der Lohn nicht ausbezahlt, gibt es kaum M\u00f6glichkeiten, ihn einzufordern. Die Suche nach einer Wohnung gestaltet sich schwierig, oft m\u00fcssen horrende Mieten f\u00fcr sehr beengte und heruntergekommene Unterk\u00fcnfte bezahlt werden. Die Versorgung wird zu gro\u00dfen Teilen von Familienangeh\u00f6rigen, Bekannten oder den eigenen Communities geleistet. Dort finden neu Angekommene zun\u00e4chst einmal Unterschlupf und die wichtigsten Informationen \u00fcber potentielle Arbeitsm\u00f6glichkeiten und Verhaltensregeln. Die Angst, in eine Polizeikontrolle zu geraten, ist st\u00e4ndig zugegen. Denn eine Kontrolle h\u00e4tte die Ausweisung oder Abschiebung zur Folge, h\u00e4ufig verbunden mit einer Geld- oder Haftstrafe. Das Leben in der Illegalit\u00e4t mit all den \u00c4ngsten, Versorgungsengp\u00e4ssen bis hin zu existentiellen N\u00f6ten stellt eine gro\u00dfe psychische Belastung dar und erfordert viel Mut und St\u00e4rke.<\/p>\n<p>Der rechtlose Status ist Menschen ohne Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik zun\u00e4chst einmal gemeinsam. Und doch unterscheiden sich die konkreten Lebenssituationen sehr. Dies h\u00e4ngt stark davon ab, in welchen Lebenszusammenh\u00e4ngen sie sich befinden. Eine Frau mit Kindern, oder eine schwangere Frau lebt sicherlich unter anderen Bedingungen als ein alleinstehender Mann.<\/p>\n<p>Gehen wir davon aus, da\u00df Illegalisierung die Erpre\u00dfbarkeit und damit Ausbeutung und Gewalt f\u00f6rdert, so sind Frauen zus\u00e4tzlich noch von sexueller Gewalt bedroht. F\u00fcr Frauen ohne Aufenthaltstatus hat die ohnehin schon strukturelle Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt zur Folge, da\u00df die Arbeitsm\u00f6glichkeiten sich im wesentlichen auf Haushalts- und Reinigungst\u00e4tigkeiten, Kinderbetreuung, K\u00fcchenhilfe in Gastst\u00e4tten, Erntearbeiten in der Landwirtschaft oder Prostitution beschr\u00e4nken.<\/p>\n<h3>Zur Situation illegalisierter Sexarbeiterinnen<\/h3>\n<p>Prostitution wird immer noch vielfach mit Frauenhandel, Zwangsverh\u00e4ltnissen, Zuh\u00e4lterei gleichgesetzt. Sicherlich gibt es diese Ph\u00e4nomene. Daneben gibt es aber viele Frauen, die sich bewu\u00dft f\u00fcr diese Form der Arbeitsmigration entscheiden. Aufgrund der weltweiten \u00f6konomischen Ungleichheit soll diese selbstbewu\u00dfte Entscheidung nicht mit Freiwilligkeit verwechselt werden. Neben den verschiedenen Faktoren, die die Arbeitsbedingungen von ausl\u00e4ndischen Sexarbeiterinnen prek\u00e4r gestalten, m\u00f6chte ich mich auf den Aspekt der Illegalisierung und damit Kriminalisierung und deren Auswirkungen konzentrieren. Die Prostitution ist ein Arbeitbereich, in dem potentiell schnell und viel Geld zu verdienen ist. Diese Hoffnung erf\u00fcllt sich allerdings f\u00fcr viele Frauen nicht. In der Frankfurter Bordellprostitution arbeiten ca. 1.500 Frauen, 95% Migrantinnen, insbesondere aus Kolumbien, der Dominikanischen Republik und Brasilien, aber auch aus Thailand, Ghana, Nigeria und anderen L\u00e4ndern. Viele der Frauen reisen als Touristinnen ein, i.d.R. verf\u00fcgen sie \u00fcber ein Dreimonatsvisum. Die Erwerbst\u00e4tigkeit ist ihnen jedoch nicht gestattet, d.h. sie arbeiten illegal. H\u00e4ufig m\u00fcssen sie eine Vermittlungsgeb\u00fchr zwischen 3.000 und 30.000 $ an Frauenh\u00e4ndlerlnnen oder Zuh\u00e4lterInnen zahlen, um \u00fcberhaupt hierher zu gelangen oder hier zu arbeiten Der Preis bestimmt sich auch danach, ob ein Touristenvisum erforderlich ist oder nicht. F\u00fcr Kolumbien galt bislang noch keine Visumspflicht, in K\u00fcrze steht sie allerdings zu erwarten, was die Einreise wesentlich erschweren bzw. teurer machen wird. Die Motivation der Frauen hier zu leben und zu arbeiten ist sehr unterschiedlich. Viele Frauen wollen nur f\u00fcr eine bestimmte Zeit hier arbeiten, um ihre \u00f6konomische Situation im Herkunftsland zu verbessern, andere hoffen, sich hier z.B. \u00fcber eine Ehe ein besseres Leben aufzubauen. H\u00e4ufig ist die Verantwortung f\u00fcr die Familie, insbesondere die Kinder, eine der Triebfedern f\u00fcr die Migration von Frauen. Viele Frauen sind alleinerziehende M\u00fctter, d.h. die V\u00e4ter haben sich jeglicher Verantwortung und finanzieller Versorgung entzogen. \u00dcber die Arbeitsbedingungen und Verdienstm\u00f6glichkeiten im Sexgewerbe hierzulande sind viele Frauen schlecht oder gar nicht informiert, auch wenn ihnen vor der Einreise bekannt war, da\u00df sie hier als Prostituierte arbeiten w\u00fcrden. Horrende Ausgaben relativieren sehr schnell die vermeintlich hohen Einnahmen: Die Zimmermiete von 250.- bis 280.-DM t\u00e4glich im Bordell (oft nur f\u00fcr 12 Stunden) bei Preisen f\u00fcr Geschlechtsverkehr von 30.- bis 50.- DM, die \u00dcbernachtung au\u00dferhalb, die abzutragenden Schulden f\u00fcr die Vermittlung &#8211; Kosten f\u00fcr \u00c4rztlnnen oder Rechtsanw\u00e4ltInnen. Trinkgelder f\u00fcr den Bordellbetreiber, Kleidung, Essen, etc.. Da\u00df Bordellbetreiber, diverse Rechtsanw\u00e4lte, sogenannte VermittlerInnen u.a. die gro\u00dfen Gewinne absch\u00f6pfen, steht in enger Verbindung mit dem rechtlosen Status vieler Frauen. In vielen Bordellen gilt die Regel, da\u00df vor Arbeitsbeginn eine Pa\u00dfkopie von einer Anwaltskanzlei vorzulegen ist mit Vermerk, da\u00df die Kanzlei als anwaltliche Vertretung mit den ausl\u00e4nder- und aufenthaltsrechtlichen Angelegenheiten beauftragt ist. Diese monatlich zu erneuernde Pa\u00dfkopie lassen sich die entsprechenden Anw\u00e4lte teuer bezahlen. Die herrschende Doppelmoral und damit einhergehende gesellschaftliche Diskriminierung, die Nichtanerkennung der Prostitution als Beruf wie auch die Vertreibungspolitik durch Sperrgebietsverordnungen trifft alle Sexarbeiterinnen. Bei vielen ausl\u00e4ndischen Sexarbeiterinnen tritt der illegale Status als ein die Situation versch\u00e4rfendes Moment hinzu. Da Frauen aus Nicht-EU-Staaten Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse verwehrt werden, sind sie auf eine spezifische Art zus\u00e4tzlich epre\u00df- und ausbeutbar. Illegalisiert hier zu arbeiten, hei\u00dft unter enormem Druck zu stehen, in st\u00e4ndiger Angst vor einer Polizeikontrolle bzw. Razzia. Bei einer Polizeikontrolle erfolgt f\u00fcr Prostituierte h\u00e4ufig eine diskriminierende Behandlung, alles wird durchsucht bis hin zur Leibesvisitation, das Geld wird beschlagnahmt, die Frau erkennungsdienstlich behandelt und danach ausgewiesen oder abgeschoben. Bestehen noch unbezahlte Schulden durch die hohe Vermittlungsgeb\u00fchr, ist es besonders dramatisch. Immer wieder erz\u00e4hlen Frauen von \u00dcbergriffen durch Polizei, Bordellbetreiber und Freier. Polizisten in Zivil entwenden ihnen die Einnahmen und zwingen sie zu sexuellen Handlungen mit der Drohung der Pa\u00dfkontrolle. Bei \u00dcbergriffen von Freiern ist kaum Hilfe von Seiten des Bordellbetreibers zu erwarten. Wenn \u00fcberhaupt ein Alarmknopf im Zimmer vorhanden ist, hei\u00dft dies noch lange nicht. da\u00df auch jemand im Notfall darauf reagiert. Entscheidend ist, da\u00df sich die Frauen auf den Fluren organisieren und aufeinander achten. Natali wurde von einem Freier verfolgt, er drohte sie umzubringen. Zweimal hatte er sie schon zusammengeschlagen, zudem hatte er ihr den Pa\u00df abgenommen und verlangte 5000 DM daf\u00fcr. Wochenlang versteckte sie sich vor ihm. Verzweifelt, weil sie weiterarbeiten wollte, um Geld zu verdienen, aber Angst hatte, da\u00df er sie wiederfindet. Um nicht aufzufallen und Gefahr zu laufen ausgewiesen zu werden, entschied sie sich gegen eine Aussage bei der Polizei. Sandra widersetzte sich den Forderungen eines Freiers, der sie zu sexuellen Praktiken zwingen wollte, die nicht vereinbart waren und warf ihn raus. Wenige Stunden sp\u00e4ter kam die Polizei und nahm sie fest. Der Freier hatte sie angezeigt mit der Anschuldigung, sie w\u00e4re eine Drogendealerin. Sandra hatte nichts mit derartigen Gesch\u00e4ften zu tun. Aber die fehlenden Aufenthaltspapiere waren Grund genug f\u00fcr die Polizei, sie mitzunehmen. Damit hatte der Freier gerechnet. Monika verlie\u00df ihr Bordellzimmer f\u00fcr zwei Tage, als sie zur\u00fcckkam, war das Zimmer neu vermietet, alle ihre Sachen wurden auf den M\u00fcll geschmissen. Beim Versuch, wenigstens die Kaution in H\u00f6he von 1.000 DM zur\u00fcckzubekommen, wurde sie vom Bordellbetreiber die Treppe heruntergetreten und \u00fcbel zugerichtet. Nach l\u00e4ngerer \u00dcberlegung entschied auch sie sich gegen eine Aussage bei der Polizei &#8211; aus Angst, aktenkundig und ausgewiesen zu werden. Damit w\u00e4re ihr die M\u00f6glichkeit, hier weiter Geld f\u00fcr sich und ihre zwei Kinder in Kolumbien zu verdienen, genommen gewesen. Noch dazu fand sie keine Frau, die bereit gewesen w\u00e4re, zu bezeugen, wer der T\u00e4ter war. Ana und Martha kamen hierher in der Annahme, in einem Club als Serviererinnen zu arbeiten. Von einer entfernten Bekannten erhielten sie in Kolumbien das Angebot, f\u00fcr eine Vermittlungsumme von 5 000 $ in Deutschland mit hohen Verdienstm\u00f6glichkeiten zu arbeiten. Hier angekommen, wurden sie nach einer Nacht im Hotel in zwei Bordelle gebracht. Martha wurde gleich nach ein paar Stunden von einem Freier, der sie in v\u00f6llig aufgel\u00f6stem Zustand fand, aus dem Bordell herausgeholt und in einem Hotel untergebracht. Ana verlie\u00df auch noch am ersten Tag verzweifelt, nachdem sie von mehren Freiern vergewaltigt worden war, das Bordlell. Aus Angst vor Racheakten an ihren Familien oder ihnen selbst gegen\u00fcber und wegen schlechter Erfahrungen mit der Polizei in ihrem Herkunftsland erstattete keine von beiden eine Anzeige. Im April 1996 wurde Luz Marina in einem Frankfurter Bordell von zwei M\u00e4nnern ermordet. Sie wollte hier Geld verdienen, um ihrer Tochter und ihren Geschwistern in Kolumbien ein besseres Leben zu erm\u00f6glichen. Zwei Wochen vorher \u00fcberlebte eine andere Kolumbianerin nur knapp einen Angriff von vermutlich denselben M\u00e4nnern. Ihre gro\u00dfe Angst vor der Polizei und ihr illegaler Status verhinderten zun\u00e4chst, da\u00df sie Anzeige erstattete. Erst nach dem Tod von Luz Marina entschied sie sich, zur Polizei zu gehen. Dieselben M\u00e4nner wurden weiterhin von verschiedenen Frauen im Viertel gesehen. Selbstsicher bewegten sie sich \u00fcber Monate hinweg in verschiedenen Bordellen in der Annahme, da\u00df sowieso keine Frau zur Polizei gehen w\u00fcrde. Diese Beispiele zeigen nur einen kleinen Ausschnitt, dennoch sollen sie verdeutlichen, welcher Gewalt Frauen immer wieder ausgesetzt sind und wie wenig M\u00f6glichkeiten sie haben, sich auch auf Grund ihres ausl\u00e4nderrechtlichen Status zu wehren. Immer noch erfahren Frauen, die als Zeuginnen gegen Menschenh\u00e4ndler, gewaltt\u00e4tige Freier oder Bordellbetreiber aussagen, keinen Schutz. In der Regel m\u00fcssen sie schon nach der richterlichen Vernehmung das Land verlassen. In manchen Bundesl\u00e4ndern m\u00fcssen sie sogar die Zeit des Verfahrens in Abschiebehaft ausharren, danach werden sie abgeschoben. In den wenigen F\u00e4llen, in denen sie bis zum Proze\u00df hierbleiben k\u00f6nnen, wird ihnen w\u00e4hrend dieser Zeit die Arbeitsaufnahme nicht gestattet. Solange Prostitution nicht als Beruf anerkannt wird und ausl\u00e4ndische Sexarbeiterinnen eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis erhalten, werden Gewaltverh\u00e4ltnisse und Ausbeutungsstrukturen beg\u00fcnstigt.<\/p>\n<h3>Perspektiven<\/h3>\n<p>Eine Perspektive best\u00fcnde darin, den Druck zur Migration abzubauen, also Ursachen wie z.B. die weltweite \u00f6konomische Ungleichheit. zu bek\u00e4mpfen. Da sich in absehbarer Zeit aber unter den bestehenden Verh\u00e4ltnissen die Migrations- und Fluchtursachen nicht vermindern werden, gilt es, Fl\u00fcchtlinge und MigrantInnen in der Bundesrepublik als Teil der bundesrepublikanischen Gesellschaft anzuerkennen und ihnen volle B\u00fcrgerInnenrechte zuzugestehen. Dabei darf die Gruppe der illegalisierten Menschen nicht ignoriert, weggeleugnet oder kriminalisiert werden. Im Gegenteil wird es in der Zukunft weiter darum gehen, bestehende Netze zur Versorgung auf- und auszubauen. Gew\u00e4hrleistet werden mu\u00df der Zugang zu Gesundheitsversorgung und Schulbildung wie zu Beratungsstellen in Krisen &#8211; und Notsituationen. F\u00fcr Frauen, die sich in Gewalt- und Ausbeutungssituationen befinden, m\u00fcssen Zufluchtswohnungen eingerichtet werden. In Frankfurt gibt es beispielsweise die AG Medizinische Hilfen, ein Netz von \u00c4rztInnen und \u00c4rzten verschiedener Fachrichtungen, die sich bereit erkl\u00e4rt haben, Menschen ohne Aufenthaltspapiere und Krankenschein zu behandeln. Die individuelle Hilfe und Unterst\u00fctzung durch Familienangeh\u00f6rige, FreundInnen, Bekannte, Nachbarlnnen wie auch durch die eigenen Communities spielen neben der institutionellen Ebene eine wesentliche Rolle. Auf politischer Ebene ist Lobbyarbeit, Aufkl\u00e4rungs- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit zu leisten, die sich gegen Razzien, Ausgrenzung, Diskriminierung und Entrechtung richtet. Neben den konkreten Forderungen nach eheunabh\u00e4ngigen Aufenthaltsrecht ab der Eheschlie\u00dfung, ZeugInnenschutz, Grundrecht auf Asyl, Anerkennung frauenspezifischer Fluchtgr\u00fcnde, Abschaffung der Visumsbestimmungen und vielem mehr ist es sinnvoll, Legalisierungskampagnen wiederaufleben zu lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier pflegt sie einen alten kranken Mann und versorgt seinen Haushalt. Er bezahlt ihr gerade soviel, da\u00df sie sich und ihre Kinder mit dem N\u00f6tigsten versorgen kann. \u00d6ffentliche Orte meidet sie aus Angst vor einer Kontrolle. Ihre Kinder mu\u00df sie immer z\u00fcgeln, damit sie nicht auffallen. 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