{"id":31633,"date":"2024-09-02T13:56:33","date_gmt":"2024-09-02T11:56:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/09\/brief-an-einen-spanischen-freund\/"},"modified":"2024-09-03T22:59:49","modified_gmt":"2024-09-03T20:59:49","slug":"brief-an-einen-spanischen-freund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/09\/brief-an-einen-spanischen-freund\/","title":{"rendered":"Brief an einen spanischen Freund"},"content":{"rendered":"<p>Asturien ist eine Region, deren St\u00e4dte und Gemeinden von der Geschichte der Arbeiterbewegung und dem Kampf gegen den Franco-Faschismus gepr\u00e4gt sind. Auch in Spanien sind die Rechtsradikalen der VOX-Partei auf dem Vormarsch. In den Regionen Castilla y Le\u00f3n, Comunidad Valenciana, Murcia, Arag\u00f3n y Extremadura waren sie bis vor kurzem an der Regierung beteiligt, die teilweise, wie zum Beispiel die Comunidad Valenciana Hochburgen der sozialistischen Partei waren. Einmal an der Regierung geht VOX gegen alles vor, was sich der Aufkl\u00e4rung der faschistischen Vergangenheit verschrieben hat. Das gibt uns einen Vorgeschmack auf das, was uns in K\u00fcrze in Sachsen, Th\u00fcringen und Brandenburg erwarten kann, wenn die AfD dort nicht nur st\u00e4rkste Partei, sondern auch an der Regierung beteiligt wird.<br \/>\nBeim Versuch, der Frage meines Freundes auf den Grund zu gehen, muss ich ein wenig ausholen. Als die Menschen am 9. Oktober 1989 in Leipzig zu Zehntausenden auf die Stra\u00dfe gingen, wussten sie, dass sie ihr Leben f\u00fcr eine Idee aufs Spiel setzten. Damals hoffte ich, dass dieser zivilgesellschaftliche Aufstand gegen einen autorit\u00e4ren Staat eine Antwort auf die Frage von Walter Jens bereithielt: \u201eWie gelangt das Streben nach Gl\u00fcck, ohne dessen messianischen Vorschein kein Jammertag ertragbar w\u00e4re, zu der Entschlossenheit, eine gewaltige Ver\u00e4nderung zu wagen?\u201c Doch dann \u00fcberschlugen sich die Ereignisse, und nur wenige Monate sp\u00e4ter war die Revolte der Stra\u00dfe zu einer \u201eRank-Xerox-Revolution\u201c verkommen, die \u201eSchnelligkeit nur in einem beweist: die BRD-Verh\u00e4ltnisse zu kopieren\u201c, wie damals Ute Scheub in einem TAZ-Kommentar schrieb.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Erneut f\u00fchlen die Menschen sich der \u00dcbermacht einer Elite ausgesetzt. Das alte Misstrauen gegen\u00fcber der fr\u00fcheren Staatspartei SED setzt sich fort in der Ablehnung der b\u00fcrgerlichen Parteien, die aus dem Westen importiert wurden.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Ende 1989 machte ich mich auf den Weg in die s\u00e4chsische Provinz nach Zwickau. Ich wollte die Stimmung nach der Grenz\u00f6ffnung der DDR unmittelbar selbst erkunden und \u00fcberlegte, einen Dokumentarfilm zu drehen. Stimmungen erf\u00e4hrt man gut bei Kneipengespr\u00e4chen. Das Wirtshaus \u201ezum Uhu\u201c in der Zwickauer Bahnhofstra\u00dfe verkaufte frisch gezapftes \u201eWernesgr\u00fcner Pilsener\u201c. Vor dem Eingang wartete keine Schlange, um einen Platz zugewiesen zu bekommen. Ich steuerte auf eine freie L\u00fccke an der Theke zu und h\u00f6rte dem Gespr\u00e4ch einiger t\u00e4towierter Jungm\u00e4nner zu. Sie unterhielten sich \u00fcber \u201eFidschis\u201c, wie die Vietnames:innen, die als Vertragsarbeiter:innen in die DDR gekommen waren, ver\u00e4chtlich genannt wurden. Vom \u201eFidschi-Aufklatschen\u201c war die Rede. Allm\u00e4hlich d\u00e4mmerte mir, dass ich Zeuge einer Verabredung wurde: Sie planten, einigen jungen Vietnames:innen vor einer Disco aufzulauern und sie dann windelweich zu verpr\u00fcgeln. Ich unterdr\u00fcckte meinen Impuls, mich einzumischen. Ich h\u00e4tte k\u00f6rperlich keine Chance gehabt. Sp\u00e4ter auf dem Nachhauseweg br\u00fcllte ein betrunkener Jugendlicher, der von zwei anderen festgehalten wurde, hinter mir her: \u201eJude, Kommunist! Du Schei\u00df-Jude, du Kommunistenschwein, komm her, ich mach dich kaputt!\u201c So dr\u00f6hnte es in meinen Ohren. Ich musste mich zwingen, nicht loszulaufen, sondern gem\u00e4chlich meinen Weg fortzusetzen, als ob nichts w\u00e4re. Noch Minuten und H\u00e4userecken weiter hallte \u201eJude!\u201c hinter mir her.<br \/>\n\u201eDer Faschismus ist in diesem Land so wenig wie bei uns jemals eindeutig aufgearbeitet worden\u201c, notierte ich in mein Notizbuch. Wie war das m\u00f6glich, wo es doch B\u00fccher aus der DDR waren, die mich \u00fcber die Karrieren ehemaliger Nazis in der BRD aufgekl\u00e4rt hatten?<br \/>\nIch musste lernen, dass der Anti-Faschismus in der DDR ein von oben, von der allm\u00e4chtigen Einheitspartei verordneter Antifaschismus war und als ideologische Waffe gegen den \u201eWesten\u201c eingesetzt wurde. Damit verlor er seine \u00dcberzeugungskraft und machte sich fragw\u00fcrdig in den Augen vieler DDR-B\u00fcrger:innen. Gleichzeitig durften sie sich durch ihren Staat von der Vergangenheitsbew\u00e4ltigung entlastet f\u00fchlen. Die DDR spielte ihren B\u00fcrger:innen die Illusion vor, in einem Land ohne T\u00e4ter zu leben. Wo es keine T\u00e4ter gab, musste sich niemand f\u00fcr Taten verantworten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_31659\" aria-describedby=\"caption-attachment-31659\" style=\"width: 411px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-31659 size-full\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/1024-1395-1.jpg\" alt=\"1024 1395\" width=\"411\" height=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/1024-1395-1.jpg 411w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/1024-1395-1-220x300.jpg 220w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/1024-1395-1-300x409.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 411px) 100vw, 411px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-31659\" class=\"wp-caption-text\">Linolschnitt: Wilfried Porwol<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mit der \u00dcberwindung des Staates DDR wurde auch der zur Staatsdoktrin, zu einem staatlichen Grundsatz erhobene Anti-Faschismus auf dem M\u00fcllhaufen der Geschichte entsorgt. Und das in atemberaubender Geschwindigkeit. Mit der denkw\u00fcrdigen Grenz\u00f6ffnung am 9. November 1989 begann ein Krieg um Zeit, den der real existierende Kapitalismus gewann. Innerhalb weniger Wochen nahm ihn praktisch die gesamte Bev\u00f6lkerung der DDR in unmittelbaren Augenschein. \u201eDie Flut der sinnlichen Reize, Eindr\u00fccke und Bilder hat die Menschen apathisch gemacht, ihnen ihre alten Tagtr\u00e4ume genommen und die K\u00f6pfe freigemacht f\u00fcr die Propagandarhythmen des kapitalistischen Westens\u201c, schrieb ich auf. Und weiter: \u201eDer Zustand des Augenblicks, die utopische Vorstellung, die Zeit anhalten zu k\u00f6nnen, um den Diskurs der Macht durch den Diskurs der Entmachteten zu ersetzen, ist so schnell zerronnen wie ein Traum. Die Atempause des Dialogs, des frischen, anarchischen Streitens \u00fcber die gesellschaftlichen Zielvorstellungen, war viel zu kurz, um sich in den K\u00f6pfen der Menschen nachhaltig festsetzen zu k\u00f6nnen.\u201c (Unver\u00f6ffentlichte Notizen 1990)<br \/>\nSusanne T., eine der Protagonistinnen meines Films \u201eBesetzter Traum\u201c (Besetzter Traum, Dokumentarfilm, 1991) und Aktivistin der ersten Stunde im Zwickauer \u201eNeuen Forum\u201c, konnte sich angesichts der sich \u00fcberst\u00fcrzenden Ereignisse kaum noch entscheiden, was zuerst gemacht werden musste: \u201eeine Rede f\u00fcr die Montagsdemo schreiben, eine unabh\u00e4ngige Zeitung gr\u00fcnden oder einen multikulturellen Treffpunkt gegen den zunehmende Rassismus aufbauen.\u201c (Unver\u00f6ffentlichte Notizen, a.a.O.)<br \/>\nIch lernte den Betriebsleiter eines Broilergro\u00dfmastbetriebs kennen. Er war ein \u00fcberzeugter Anh\u00e4nger der schnellstm\u00f6glichen Vereinigung der beiden deutschen Staaten und beschrieb pr\u00e4zise den Spannungsbogen, in dem sich die DDR-Gesellschaft 1990 befand: \u201eWissen Sie, ich pers\u00f6nlich mag diese Spinner vom \u201aNeuen Forum\u2019. Ich hab\u2019 ja auch einige hier im Betrieb. Die muss es geben, wirklich. Denn ohne sie g\u00e4be es ja keine Idee von einer besseren Zukunft. Doch f\u00fcr mich bleiben die Spinner, denn im Moment sind ganz andere Dinge gefragt. Ich war nach der Grenz\u00f6ffnung zum ersten Mal dr\u00fcben. Ich habe mit eigenen Augen euren Wohlstand und Fortschritt gesehen. F\u00fcr mich gilt seitdem nur eines: So schnell wie m\u00f6glich denselben Standard hier zu erreichen, und das geht nur durch die \u00dcbernahme eures W\u00e4hrungssystems und der freien Marktwirtschaft.\u201c (Unver\u00f6ffentlichte Notizen, a.a.O.)<br \/>\nDie revolution\u00e4re Stimmung des Oktobers 1989 schlug um in die Stimmung der Angst vor dem sozialen Absturz. Dieser unerwartete und pl\u00f6tzliche Freiraum, Gedanken heraustreten zu lassen in die Arena des politischen Streits bei absoluter Waffengleichheit, war nach kurzer Zeit wieder verspielt. Es war der Abschied von den Tagtr\u00e4umen einer radikal-demokratischen humanistischen Gesellschaft. Susanne T. sagte, sie pers\u00f6nlich habe nat\u00fcrlich eine Utopie. Das Problem sei, dass all die Begriffe dieser Utopie jahrzehntelang von den alten Machthabern missbraucht worden seien, aus Kunstvollem sei K\u00fcnstliches geworden. Die Idee von einer humanen und radikal-demokratischen Gesellschaft war aufgebraucht. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger der DDR f\u00fchlten sich missbraucht von einer autorit\u00e4ren Staats- und Gesellschaftspraxis, die diese Idee auf ihr ideologisches Banner geschrieben hatte.<br \/>\nEine Generation sp\u00e4ter w\u00e4hlen die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in den Gebieten der ehemaligen DDR mehrheitlich rechts und rechtsradikal. Die Vorgeschichte dazu begann in der DDR und setzte sich in den noch jungen neuen Bundesl\u00e4ndern fort. Der aus dem Westen importierte CDU-Politiker Kurt Biedenkopf, der Sachsen von 1990 bis 2002 regierte, verschloss die Augen vor dem Naziproblem und redete es klein.<br \/>\nKristina W., die in Sachsen aufgewachsen ist und dort die Energiewende vorantreibt, erinnert sich an ihre Schulzeit, in der Mitsch\u00fcler:innen offen ihre rechtsextreme Gesinnung zeigten und Naziparolen br\u00fcllten: \u201eDie sind nicht weg, geben sich heute aber gem\u00e4\u00dfigter, bringen sich in Vereinen ein.\u201c (Chrismon, 8\/24) Sozialp\u00e4dagogische Ma\u00dfnahmen gegen jugendlichen Rechtsradikalismus setzten \u2013 soweit in Sachsen vorhanden \u2013 in den neunziger Jahren auf die \u201eakzeptierende Jugendarbeit\u201c. Sogenannten \u201eModernisierungsverlierern\u201c wurde ein niedrigschwelliges Angebot gemacht, das sie kurzfristig von Straftaten abhalten und l\u00e4ngerfristig zum Ausstieg aus der extrem rechten Szene bewegen sollte:\u201eKerngedanke: Die Jugendlichen durften unwidersprochen so sein, wie sie waren. Und manche waren eben \u2013 rechtsextrem.\u201c (Chrismon, a.a.O.) .<br \/>\nDie \u201eakzeptierende Jugendarbeit\u201c, ehemals erdacht als fortschrittlicher Ansatz einer aufsuchenden Jugendarbeit, schaffte unfreiwillig Freir\u00e4ume, in denen Jugendliche ungehindert rechtsextreme Ideologien und Rituale pflegen und ausbauen konnten. Rechtsradikale Kader und Parteien nutzen diese B\u00fcndelung loser Strukturen zur Rekrutierung. Zum erkl\u00e4rten Programm neo-nazistischer Parteien und Bewegungen geh\u00f6rte die Anwerbung und Anbindung Jugendlicher. Rock-Konzerte mit rechtsradikalen Bands und dazugeh\u00f6rigen Fanzines waren niedrigschwellig angelegt und bauten Hemmschwellen ab. ((1))<br \/>\nDie AfD ist mit der Zeit mitgegangen und hat ihr Rekrutierungsprogramm in das Internet verlegt: Auf TikTok k\u00f6dert sie h\u00f6chst erfolgreich junge Menschen. Dabei tritt sie bewusst nicht als Partei auf.<br \/>\nWas ist das Besondere an dieser Partei, die sich 2006 als eurokritische Professorenpartei gr\u00fcndete und mittlerweile trotz ihrer nachgewiesenen rechtsradikalen Gesinnung derma\u00dfen Zulauf in den neuen Bundesl\u00e4ndern hat?<br \/>\nIch sehe zwei Faktoren f\u00fcr diese Erfolgsgeschichte: Die europaweit vernetzten intellektuellen Vordenker der \u201eNeuen Rechten\u201c haben jahrzehntelang auf eine umfassende Wende hingearbeitet: Weg von der liberalen Demokratie und offenen Gesellschaft, hin zu einem autorit\u00e4ren, ethnisch homogenen Staat. Mit dem Anschluss der DDR an die BRD, abgenickt durch Millionen vom westlichen Konsum verblendeter Menschen, sahen sie ihre Chance, mit ihrer rechtsextremen Ideologie eines neuen Autoritarismus Fu\u00df zu fassen.<br \/>\nDer Diskurs der AfD verf\u00e4ngt vor allem auch bei vielen Menschen in den neuen Bundesl\u00e4ndern, die eine Generation zuvor volkswirtschaftlich enteignet worden waren. Die pers\u00f6nliche Dem\u00fctigung, im \u201efalschen Staat\u201c gelebt und ein \u201efalsches Leben\u201c gef\u00fchrt zu haben, pr\u00e4gt die Biographien bis heute und setzt sich in den j\u00fcngeren Generationen fort. Erneut f\u00fchlen die Menschen sich der \u00dcbermacht einer Elite ausgesetzt. Das alte Misstrauen gegen\u00fcber der fr\u00fcheren Staatspartei SED setzt sich fort in der Ablehnung der b\u00fcrgerlichen Parteien, die aus dem Westen importiert wurden. Demgegen\u00fcber stellt sich der West-Import AfD erfolgreich als Anti-Partei, als Feind der Eliten dar und bem\u00e4chtigt sich des Argwohns, den viele ostdeutsche B\u00fcrger:innen gegen\u00fcber den Institutionen haben, die ihnen in den letzten 35 Jahren gro\u00dfenteils \u00fcbergest\u00fclpt worden sind. Mit dem Aufstieg des Neonazis Bj\u00f6rn H\u00f6cke hat sich der eurokritische, nationalistische Diskurs der ehemaligen, rechten Professorenpartei endg\u00fcltig in einen offen rechtsextremen bis neofaschistischen gewandelt. Der aus L\u00fcnen in NRW stammende H\u00f6cke verschiebt planvoll \u201eDie Grenzen des Sagbaren\u201c, so der Soziologe Andreas Kemper. Neonazipostionen, die H\u00f6cke fr\u00fcher unter dem Pseudonym \u201eLandolf Ladig\u201c ver\u00f6ffentlichte, haben nun in der bundesrepublikanischen \u00d6ffentlichkeit Gewicht. H\u00f6cke will zwar den \u00d6ffentlich Rechtlichen Rundfunk abschaffen, kann aber im ARD-Sommerinterview seine kaum noch kaschierte NS-Propaganda vor einem Millionenpublikum ausbreiten.<br \/>\nWeltweit zielt der Faschismus darauf ab, das Vertrauen in Universit\u00e4ten und etablierte demokratische Medien zu untergraben. Wissenschaftsfeindlichkeit und die Verh\u00f6hnung der sogenannten \u201eL\u00fcgenpresse\u201c ziehen sich durch das Parteiprogramm der AfD. Eine unabh\u00e4ngige, vielf\u00e4ltige und unkontrollierte Kunst- und Kulturszene ist ein Garant f\u00fcr Meinungsfreiheit. Deshalb steht sie auf der Abschussliste s\u00e4mtlicher politischer Bewegungen, die einen autorit\u00e4ren, entdemokratisierten Staat anstreben. Bei einem Sieg der AfD in Sachsen d\u00fcrfen wir davon ausgehen, dass s\u00e4mtliche bildungspolitischen und kulturellen Einrichtungen willf\u00e4hrig gemacht oder finanziell ausgetrocknet werden. Eine energiepolitische Wende, wie von der Aktivistin Kristina W. vorangetrieben, wird dann keine Zukunft mehr haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Asturien ist eine Region, deren St\u00e4dte und Gemeinden von der Geschichte der Arbeiterbewegung und dem Kampf gegen den Franco-Faschismus gepr\u00e4gt sind. Auch in Spanien sind die Rechtsradikalen der VOX-Partei auf dem Vormarsch. 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