{"id":3177,"date":"2000-02-01T00:00:50","date_gmt":"2000-01-31T22:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=3177"},"modified":"2022-07-26T14:16:59","modified_gmt":"2022-07-26T12:16:59","slug":"hoch-die-kampf-dem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2000\/02\/hoch-die-kampf-dem\/","title":{"rendered":"hoch die kampf dem"},"content":{"rendered":"<p>Was haben sie sich dabei gedacht, die politischen Plakate, die scharfe Waffen sein sollen, Agitation von einsamen Kleberinnen an regennassen H\u00e4userecken in Eile schief hingepappt, unter st\u00e4ndiger Angst, entdeckt zu werden, mit flatterndem Herzen diese Konspiration durchlitten, diese Plakate, von Wind und Regen gegerbt, vergilbt, verdreckt, die Plakate, die allesamt Ausdruck tatkr\u00e4ftiger Aktionen sind, diese Plakate reinzuwaschen und als Kunstwerk in einen Katalog zu packen, sie als sch\u00f6ne Bilder, als Wandschmuck zu mi\u00dfbrauchen, legalisiert, gez\u00e4hmt, die scharfen Z\u00e4hne gezogen. Was haben sich die Verfasserinnen dabei gedacht?<\/p>\n<h3>Mit einem Aufruf angefangen<\/h3>\n<p>Die Verfasserinnen sind eine Menge Frauen und M\u00e4nner, die vor l\u00e4ngerer Zeit einen Aufruf in der Republik zu diesem Projekt gestartet haben, um m\u00f6glichst viele Plakate der letzten 20 Jahre zusammenzutragen. Eines liegt bei solchen B\u00fcchern klar auf der Hand: Die Macherinnen haben mit viel Engagement die Plakate zusammengetragen und mit finanziellem Risiko dieses Buch produziert. Um es vorweg zu nehmen, das Engagement hat sich gelohnt. Als ich es in die Hand nahm, war ich sehr angenehm \u00fcberrascht. Es ist handwerklich vorz\u00fcglich gemacht, sehr ansprechend, das Outfit mit Witz, die Plakate sehr fachgerecht und grafisch sehr \u00fcberlegt zusammengestellt. Es sollte, schon so der erste Eindruck, in keinem eichernen B\u00fccherschrank fehlen.<\/p>\n<p>Dennoch, es ist ein typisches Szenebuch, bei dem ich allerdings den heimlichen Verdacht habe, da\u00df es sich in den offiziellen B\u00fcchermarkt am Bahnhofskiosk hineinschl\u00e4ngeln soll. Es wird nicht gelingen.<\/p>\n<h3>Ein Buch f\u00fcr K\u00e4mpferinnen, f\u00fcr Oldies und Tr\u00e4umerinnen, f\u00fcr Polizei und Verfassungsschutz<\/h3>\n<p>Das Buch ist nichts f\u00fcr Leute, die von linker Politik keine Ahnung haben, oder die mit linker politischer Geschichte nichts zu tun haben wollen, und auch nichts f\u00fcr Leute, vor denen ich meinen Filius immer gewarnt habe. Es ist ein Buch f\u00fcr K\u00e4mpferinnen, f\u00fcr Oldies und Tr\u00e4umerinnen, die sich bei den Demos die Ohren abgefroren haben, f\u00fcr Leute, die Plakate machen, denn sie k\u00f6nnen hier vieles lernen.<\/p>\n<p>Es ist auch ein Buch f\u00fcr die Polizei und den Verfassungsschutz, weil sie hier eine gute \u00dcbersicht \u00fcber linke politische Propaganda bekommen, ein Nachschlagewerk gewisserma\u00dfen. (Wenn sie nicht ohnehin besser informiert sind.)<\/p>\n<p>Es ist ein Buch f\u00fcr die Ossis, damit sie sehen k\u00f6nnen, wie der politische Widerstand im Westen den Kapitalismus und andere Sachen bek\u00e4mpft hat. Gab es denn eigentlich keine Ost-Plakate w\u00e4hrend der Revolution? Egal, es ist ein Westbuch.<\/p>\n<h3>Hoch die Tassen, Kampf der Arbeit<\/h3>\n<p>Jetzt aber n\u00e4heres zu dem Buch! Die \u00e4u\u00dfere Aufmachung ist gewichtig, und deutet auf einen wichtigen Inhalt. Nun 20 Jahre Plakate auf einem Haufen wiegen einiges. Im doppelten Sinn. Der Einband ist fest und hart. Mit seinem ungew\u00f6hnlichen Format steht es weit aus meiner B\u00fccherreihe heraus, womit ich meine, da\u00df die Verfasserinnen schon m\u00f6chten, da\u00df ihr Werk an einem zentralen Platz steht, auf einem Altar gewisserma\u00dfen, meinem politischen, auf dem sich bereits einige Granit-Pflastersteine, rote Fahnen, mein schwarzer Helm und anders Zeug angesammelt hat. Mein Museum. Das ist dieses Buch in erster Linie, bevor anderes zum Vorschein kommt. Der Titel deutet auf l\u00e4ngst Vergangenes hin und soll eigene Erinnerungen assoziieren: &#8222;Hoch die, Kampf dem&#8220;. Bei mir ist gleich ganz unpcm\u00e4\u00dfig gekommen: hoch die Tassen, Kampf der Arbeit, womit ich mich in die Schlange der auf vielen Plakaten inhaltlich wirklich bl\u00f6den und nicht zu Ende gedachten Parolen einreihe.<\/p>\n<p>Der Titel ist die erste Pr\u00fcfung der K\u00e4uferin, denn sie entlarvt sich mit der ihr kommenden Assoziation und darf sich auf die Schulter klopfen: &#8222;Ja wir damals, wei\u00df Du noch&#8220;, oder sich sch\u00e4men, so wie ich, der ersteinmal ans Feiern und Faulenzen denkt. Die Verfasserinnen haben sicherlich mehr die Assoziation im Sinn: Hoch die Fahne, Kampf dem Kapitalismus, oder Hoch die internationale Solidarit\u00e4t, Kampf dem Imperialismus.<\/p>\n<p>Der eine so. Die andere so, mit dieser ersten politischen Selbstbestimmung darf das Buch getrost, beruhigt aufgeschlagen werden.<\/p>\n<p>Die Plakate sind nach Themen gegliedert, die jeweils mit einem kommentierenden, kritischen oder auch weiterf\u00fchrenden Text versehen sind. Diese Aufteilung entspricht etwa dem &#8222;Teilbewu\u00dftsein&#8220;, des sogenannten teilpolitischen Widerstandes: Antifaschismus, AKW-Widerstand, Freiheit f\u00fcr alle politischen Gefangenen. Solidarit\u00e4t mit den Befreiungsbewegungen in der Welt, Frauenkampf und H\u00e4userkampf, Antirassismus, Landebahn West und was es sonst noch alles gibt. Damit wird meines Erachtens auf ein Problem der politischen Szene hingewiesen, n\u00e4mlich sich nicht als Ganzes zu begreifen, als autonomer, freiheitlich denkender Mensch, der ganzheitlich Widerstand leistet. Um diesen Gedanken weiterzuf\u00fchren, mu\u00df er nicht den Widerstand als das erkennen, was er ist, n\u00e4mlich Reaktion auf bestehende Verh\u00e4ltnisse.<\/p>\n<p>So kommt er nicht in Versuchung, eigene, weiterreichende Visionen zu entwickeln und leben zu m\u00fcssen. Ich h\u00e4tte von dieser Sortierung abgeraten, und eher versucht, chronologisch die Bilder den Ereignissen zuzuordnen und nicht umgekehrt, wie die Verfasserinnen es gemacht haben. Wer sich die M\u00fche macht, die Autorinnen durchzusehen, wird erfreut feststellen, da\u00df entsprechend dem pc- Mainstream wesentlich mehr Frauen zum Zuge kommen als M\u00e4nner.<\/p>\n<h3>Es ist ein Stadtbuch<\/h3>\n<p>Es ist ein Stadtbuch. Ich lebe seit 198o auf dem Lande. Mir sind deshalb allerh\u00f6chstens eine Handvoll der Plakate zu Gesicht gekommen und die, die wir auf dem Lande verklebt und gemacht haben, fehlen, auch deshalb, weil f\u00fcr mich das Plakat nach der Aktion in den Archivordner kam, und der mittlerweile verstaubt irgendwo im Keller liegt.<\/p>\n<p>Die Landplakate hatten stets auch nur eine einfache Bedeutung, n\u00e4mlich zu einer Aktion aufzurufen, und nicht, wie es doch auch in dem Buch beschrieben ist, eine Grenzziehung, eine Markierung des eigenen Kiezterrains zu sein, gewisserma\u00dfen so, wie ein Hund \u00fcberall hinpinkelt. Wer wissen will, was politisch auf dem Lande abgeht, sollte sich das Kommunebuch kaufen, was ich \u00fcbrigens sehr empfehlen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Aufgrund dieser Entscheidung, die Plakate zu Themen zusammen zuordnen, ist eine Chronologie schwer zu erkennen. Aber das w\u00e4re sicherlich auch nur f\u00fcr die analytischen Kunstkritikerinnen interessant, n\u00e4mlich herauszufinden, wie sich die Plakatekultur, die Bedeutung im Laufe der Zeit ver\u00e4ndert hat. Im ersten Artikel wird dem nachgegangen, ein wichtiger und interessanter Einschub, Es ist ein Bilderbuch, und beim ersten Durchbl\u00e4ttern scheinen die Bilder, n\u00e4mlich die Plakate kein Ende zu nehmen. Es regt daher an, das Buch vor dem Schlafengehen aufzuschlagen, sich ein Plakat zu nehmen, das wegen der hier gezeigten &#8222;Verortung&#8220; gar kein Plakat mehr ist, und in seinen Erinnerungen tr\u00e4umend zu schwelgen. Das werden sicherlich auch viele tun, anders ist das Buch auch gar nicht zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<h3>Geschichten, Berichte, Aufs\u00e4tze<\/h3>\n<p>Allerdings sind in dem Buch ja nicht nur Plakate abgebildet, sondern auch Geschichten, Berichte, Aufs\u00e4tze zu den Inhalten, zu der Herstellung, zu den Diskussionen. Und diese Aufs\u00e4tze sind meines Erachtens das Wichtige an dem Buch. Sie vermitteln einen Einblick in die Stadtszenerie, der das Buch auch f\u00fcr mich auf dem platten Lande interessant macht. Schade, da\u00df der Text kleingedruckt ist, denn durch den sehr untergewichtig dargestellten Text, braucht es wirklich erst einmal Neugier, sich hier hineinzulesen. Fast alle Texte gehen auf die Geschichte der Teilbewegung ein und beschreiben die gezeigten Plakate.<\/p>\n<p>Das geschieht in der \u00fcblichen, politischen verkl\u00e4rten Insidersprache, die mich oft in schieres Stauen versetzt. Sie haben auch nicht den Anspruch, von allen verstanden werden zu m\u00fcssen. Sie sind sehr n\u00fcchtern. Ich hatte fast den Eindruck, als w\u00e4ren es notwendige Anh\u00e4ngsel, Schulaufs\u00e4tze gewisserma\u00dfen, denen anzusehen ist, da\u00df sie nicht mit Freude geschrieben wurden. Einige ragen jedoch heraus.<\/p>\n<p>Das eine ist das Gespr\u00e4ch von Conni und Ela, das ich sehr unterhaltsam, spannend und anregend finde. Sp\u00e4ter habe ich gemerkt, da\u00df das Gespr\u00e4ch gestellt war und &#8222;Conni und Ela&#8220; der Name einer Autorin ist. Dieser literarische Gag sei erlaubt, hat er mich doch erfolgreich hinters Licht gef\u00fchrt. Gefreut hat mich, da\u00df einige sich darangemacht haben, die Plakate und die Slogans kritisch zu hinterfragen. Klaus Viehmann hat das in seinem Aufsatz: &#8222;F\u00e4uste, Fahnen Blument\u00f6pfe&#8220; sehr anschaulich getan, und mir oft aus dem Herzen gesprochen. Mir w\u00e4re es lieber gewesen, wenn die Verfasserinnen in ihren Aufs\u00e4tzen nicht die Plakate beschrieben h\u00e4tten, denn Bildbeschreibungen bringen keine Spannung in das Buch. sondern die den Plakaten anhaftenden pers\u00f6nliche Geschichten, Erlebnisse, \u00c4ngste und Freuden, N\u00f6te, \u00c4rger beigebracht h\u00e4tten. Solche B\u00fccher m\u00fcssen, sollen sie denn mehr sein als Kataloge oder Altar-Ikonen, lebendig werden.<\/p>\n<p>Das abgebildete Plakat ist nicht mehr als plakative Kunst, mit wissenschaftlicher Phantasie der Betrachterin kann es analysiert und mit Tiefe ausgestattet werden, aber die Geschichten, die sich um jedes Plakat winden, hauchen ihm Leben ein. Wenn ich an meine Plakatsaison in meinem Leben denke, dann rankt sich eine Story an die andere. Schade, da\u00df es in dieser Hinsicht, wie gesagt bis auf wenige, zu denen ich auch die Geschichte um die Rote Flora z\u00e4hle, geblieben ist.<\/p>\n<p>Das Entscheidende waren f\u00fcr die Sammlerinnen die Plakate, zweifellos, dazu hatten sie vorher aufgerufen, und ich meine, es ist ihnen auch gelungen haufenweise zusammenzutragen.<\/p>\n<p>Die, die nicht im Buch abgedruckt wurden, lassen sich von der beigelegten CD betrachten und macht das ganze Unternehmen auch so zu einem Lexikon, zu einem Fundus, auf den zur\u00fcckzugreifen zu vielen Gelegenheiten sinnvoll ist. Was auch immer meine Kolleginnen Rezensentinnen sagen m\u00f6gen:<\/p>\n<p>Das Buch ist der Beweis f\u00fcr eine lebendige alternative Stadtkultur. Das wichtigste, was mir dieses Buch deutlich gemacht hat, ist, da\u00df Plakate mit ihrer Agitationsabsicht und mit den verwendeten Symbolen und Farben eher die Gef\u00fchle ansprechen sollen als den Intellekt, den Grips, den Verstand. Symbole sind Botschaften an das Unterbewu\u00dfte. Und das Unterbewu\u00dfte ist in politischen Str\u00f6mungen und Bewegungen stets eine gef\u00e4hrliche Angelegenheit. Nat\u00fcrlich mu\u00df in der Politik auch Platz f\u00fcr Gef\u00fchle sein, andererseits ist f\u00fcr die politische Analyse und f\u00fcr den Widerstand auf den Verstand nicht zu verzichten. Wenn ich mir politische Plakate w\u00fcnsche, dann m\u00fc\u00dften sie in erster Linie ausf\u00fchrlich informieren und auch von Frauen und M\u00e4nnern zu verstehen sein, die in dem pc- Mainstream nicht zu Hause sind. Wenn ich noch einen Wunsch frei h\u00e4tte: Sie sollten der intelligente Ausdruck einer Szene sein, die von sich sagt, sie sei links politisch. Ich kann mich noch an einen Ausdruck meiner Freundin erinnern, die vorwurfsvoll auf einen riesigen Schriftzug der Antifa in G\u00f6ttingen hinwies: &#8222;Krieg dem Krieg&#8220; und sie kopfsch\u00fcttelnd meinte, da\u00df sei inhaltlich Unsinn. Mobilisierungsmethoden lassen sich \u00fcber das Internet heutzutage wesentlich effektiver gestalten als mit dem Plakat.<\/p>\n<h3>Ende des Agitationsplakats?<\/h3>\n<p>So meine ich, wird das traditionelle politische Agitationsplakat wenn nicht abgel\u00f6st, so doch eine andere Bedeutung erlangen, wie zum Beispiel als politisches Bekenntnis in der WG-K\u00fcche, oder, wie erw\u00e4hnt als Grenzziehung des Kiezterritoriums. Aber dennoch: Ein Schacht Konrad Plakat, oder ein Tag X Plakat an einem ICE oder an die Polizeiwache geklebt, wird immer Freude verbreiten: Es gibt sie doch noch, die illegal geklebten Plakate, auch au\u00dferhalb des Quartiers. (Und wie ich gerade h\u00f6re, boomt es gerade geh\u00f6rig!) In diesem Sinne, so lange der Vorrat reicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was haben sie sich dabei gedacht, die politischen Plakate, die scharfe Waffen sein sollen, Agitation von einsamen Kleberinnen an regennassen H\u00e4userecken in Eile schief hingepappt, unter st\u00e4ndiger Angst, entdeckt zu werden, mit flatterndem Herzen diese Konspiration durchlitten, diese Plakate, von Wind und Regen gegerbt, vergilbt, verdreckt, die Plakate, die allesamt Ausdruck tatkr\u00e4ftiger Aktionen sind, diese &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2000\/02\/hoch-die-kampf-dem\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"hoch die kampf dem - graswurzelrevolution","description":"Was haben sie sich dabei gedacht, die politischen Plakate, die scharfe Waffen sein sollen, Agitation von einsamen Kleberinnen an regennassen H\u00e4userecken in Eile"},"footnotes":""},"categories":[204,44,1042],"tags":[],"class_list":["post-3177","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-246-februar-2000","category-bucher","category-ohne-chef-und-staat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3177","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3177"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3177\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}