{"id":32020,"date":"2024-11-28T16:47:48","date_gmt":"2024-11-28T14:47:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/11\/lohnabhaengigkeit-abschaffen\/"},"modified":"2025-01-05T20:39:04","modified_gmt":"2025-01-05T18:39:04","slug":"lohnabhaengigkeit-abschaffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/11\/lohnabhaengigkeit-abschaffen\/","title":{"rendered":"\u201eLohnabh\u00e4ngigkeit abschaffen!\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Graswurzelrevolution (GWR): \u2028Liebe Mag, herzlichen Gl\u00fcckwunsch zum 25. Geburtstag\u00a0((3)) von labournet.de e.V., dem Tr\u00e4ger des LabourNet Germany! Ihr versteht das Projekt als Internetportal \u201ef\u00fcr Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskritisch\u201c. Was hat Euch dazu bewegt, diesen Online-Informationsdienst f\u00fcr Nachrichten aus den Bereichen Gewerkschaften und Arbeitswelt zu gr\u00fcnden?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mag Wompel:<\/strong> Oh, das liegt sogar mindestens 27 Jahre zur\u00fcck. Weder mein britischer Kollege Dave Hollis noch ich wussten damals, dass es sp\u00e4ter wichtig sein k\u00f6nnte, das Premieredatum festzuhalten. Konkret war es der Liverpooler Docker-Streik in Gro\u00dfbritannien, als es darauf ankam, den internationalen Streikbruch zu verhindern. Allgemein war es wichtig, dem bereits vernetzten globalisierten Kapital eine Vernetzung der Gewerkschaftsbewegung entgegenzusetzen \u2013 damals hatte noch keine Gewerkschaft eine Homepage. Heute ist das selbstverst\u00e4ndlich, aber damals war es fast revolution\u00e4r, wie es in unserer ersten Selbstdarstellung hie\u00df: \u201eComputerkommunikation war f\u00fcr die Arbeitgeber ein \u00e4u\u00dferst wichtiger Bestandteil des Globalisierungsprozesses. Wir k\u00f6nnen der Macht der multinationalen Konzerne nur gegen\u00fcbertreten, wenn wir diese Technologie voll ausnutzen. Die Arbeiterbewegung wurde auf der Tradition von Organisation und Solidarit\u00e4t aufgebaut. LabourNet hat vor, diese Traditionen aufs Computerzeitalter zu \u00fcbertragen.\u201c<br \/>\nSo wurde es z.\u2009B. auch m\u00f6glich, oppositionelle Belegschaftszeitungen \u00fcber regionale Arbeitsbedingungen und K\u00e4mpfe breiter bekannt zu machen und die Erfahrungen auch ohne pers\u00f6nliche Kontakte auszutauschen.<\/p>\n<p><strong>GWR: Wie ist das Projekt organisiert? Welche Ziele verfolgt Ihr? Wen erreicht Ihr mit der Homepage und dem regelm\u00e4\u00dfig erscheinenden Newsletter? Was ist das Besondere an LabourNet?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mag Wompel<\/strong>: Seit jede Gewerkschaft und auch die Betriebsgruppen eigene Homepages haben, hat sich unsere Funktion mehr zu der einer Plattform verlagert, die zudem die verschiedenen Gewerkschaftsbewegungen mit den sozialen Bewegungen der Erwerbslosen, Antifa, Antira, Antimilitarismus etc. verbindet. Dies basiert einerseits auf unserem breiten Verst\u00e4ndnis der Aufgabe von Gewerkschaften, sich um alle Aspekte des Lebens zu k\u00fcmmern, wenn die \u00d6konomisierung das ganze Leben von Lohnabh\u00e4ngigen erfasst. Andererseits folgt aus unserem positiven, emanzipatorischen Menschenbild, dass wir jedes Stellvertretertum ablehnen, was damit beginnt, m\u00f6glichst alle Originaldokumente zu ver\u00f6ffentlichen, anstatt z.\u2009B. Tarifvereinbarungen lediglich zu verkaufen, wie es die DGB-Gewerkschaften bis heute noch tun.<br \/>\nAus diesen beiden Grundbedingungen unserer Arbeit folgt, dass wir eine sehr breite Zielgruppe von linken AktivistInnen aus Betrieben, Gewerkschaften, Forschung und Journalismus ansprechen \u2013 und diese aber selbst auf die ungehorsamen, nicht-stalinistischen darunter begrenzen.<\/p>\n<p><strong>GWR: Hast Du eine Utopie? M\u00f6chtest Du sie beschreiben?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mag Wompel:<\/strong> Bei all den vielen \u2013 und im Kern \u00fcbereinstimmenden \u2013 Vorstellungen einer postkapitalistischen Gesellschaft schr\u00e4nke ich sicher auch hier die Zielgruppe freiwillig ein, denn mir ist sehr wichtig, dass sich viel mehr \u00e4ndert als \u201enur\u201c das Eigentum an Produktionsmitteln, auch die Produktions- wie Lebensweise, nicht nur \u00f6kologisch bedingt. Leider ist der \u201eFetisch Arbeit\u201c auch in der Gewerkschaftslinken ebenso verbreitet wie Anspr\u00fcche an Lebensqualit\u00e4t als unsittlicher Luxus verp\u00f6nt.<\/p>\n<p><strong>GWR: In der Graswurzelrevolution Nr. 322 vom Oktober 2007 hast Du mit dem Artikel \u201eRealisierbar ist, wof\u00fcr wir k\u00e4mpfen. Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) &#8211; eine unkapitalistische Forderung gegen den Fetisch Lohnarbeit\u201c ((4)) eine Diskussion ausgel\u00f6st, die dann \u00fcber viele Monate auch in der GWR gef\u00fchrt wurde. Bei ihrem Parteitag im Oktober 2024 hat die Partei Die Linke nun die von ihr lange mitgetragene Forderung nach einem BGE zur\u00fcckgezogen. Wie bewertest Du diesen Abschied? Kann der Kampf gegen die Lohnabh\u00e4ngigkeit ohne ein Bedingungsloses Grundeinkommen gewonnen werden?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mag Wompel:<\/strong> Der Kampf gegen die Lohnabh\u00e4ngigkeit k\u00f6nnte eventuell ohne ein Bedingungsloses Grundeinkommen gewonnen werden, definitiv aber nicht ohne die Kritik und die Sehns\u00fcchte, auf die das BGE eine Antwort zu geben versucht. In allen meinen Artikeln zum Thema habe ich betont, dass ein echtes, wirksames BGE die Lohnabh\u00e4ngigkeit angreifen w\u00fcrde (und m\u00fcsste), im Kapitalismus also nicht durchsetzbar ist. Dass aber die Debatte darum sehr wichtig ist, weil sich die meisten Menschen aus Funktionszw\u00e4ngen heraus nicht erlauben, ihre Kritik am reellen Job zuzulassen oder Alternativen jenseits des Lottogewinns zu tr\u00e4umen. Doch ohne greifbare Bilder eines sch\u00f6neren Lebens werden wir niemals aus der immer anspruchsloseren Defensive herauskommen. Denn Gewerkschaften und Parteien, die nicht \u00fcber den \u201eeinen Euro mehr\u201c hinauskommen, werden die kapitalistische \u00d6konomisierung des gesamten Lebens nicht angreifen k\u00f6nnen \u2013 und es wohl auch nicht wollen.<\/p>\n<p><strong>GWR: In der GWR 483 vom November 2023 hast Du mit dem Artikel \u201eArbeitsrechte f\u00fcr alle. Darf der Blick aus 2023 auf die Streiks von 1973 ein nostalgischer sein?\u201c ((5)) aufgezeigt, dass die \u201ewilden\u201c Streiks 1973 auch deshalb so bedeutend waren, weil damals in vielen Betrieben erstmals internationale und geschlechter\u00fcbergreifende Solidarit\u00e4t ge\u00fcbt wurde. Derzeit erleben wir einen Rechtsruck, wo die neofaschistische AfD Zulauf hat, auch b\u00fcrgerliche Parteien Gefl\u00fcchtete zu S\u00fcndenb\u00f6cken machen und ein SPD-Bundeskanzler auf der Spiegel-43\/2023-Titelseite fordert: \u201eWir m\u00fcssen endlich im gro\u00dfen Stil abschieben\u201c. Wie k\u00f6nnen wir uns gegen diese menschenfeindliche Politik stemmen? Welche Perspektiven siehst Du, die internationale und geschlechter\u00fcbergreifende Solidarit\u00e4t wieder zum Leben zu erwecken?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mag Wompel:<\/strong> Ein Rezept w\u00e4re dringend. Ich danke f\u00fcr das Kompliment, es mir zuzutrauen! Ganz sicher keines ist eine Abwehrhaltung, die \u00f6konomisierte oder rassistische Argumente zu entkr\u00e4ften versucht und das Kriterium der Verwertbarkeit dadurch best\u00e4tigt. Wenn Gewerkschaften zu belegen versuchen, dass sich Arbeitsschutz \u201eauszahlt\u201c, die Arbeitszeitverk\u00fcrzung der Produktivit\u00e4t nicht schadet oder dass Erwerbslose \u201ewirklich\u201c arbeiten wollen. Oder beispielsweise wenn Abschiebungen als ganz besonders ungerecht verhindert werden sollen, weil die gefl\u00fcchtete Person besonders gut integriert sei in einem gefragten Beruf&#8230; Utilitaristische Argumente, wie zum Beispiel den Fachkr\u00e4ftemangel aufzugreifen, verm\u00f6gen manchmal individuell zu helfen, schlie\u00dfen dabei aber alle Menschen und F\u00e4lle aus, die sich kapitalistisch nicht \u201eauszahlen\u201c, aber humanit\u00e4r z\u00e4hlen m\u00fcssen. Profitabilit\u00e4t und Finanzierungsvorbehalt sind aber keine gesellschaftlichen Kriterien, sondern Gift.<\/p>\n<p><strong>GWR: Du bist Mitglied nationaler und internationaler Vernetzungsinitiativen kritischer Gewerkschafter*innen. LabourNet Germany ist gut vernetzt mit \u00e4hnlichen, emanzipatorischen Projekten weltweit, auch in den USA. Wie bewertest Du die Wiederwahl des misogynen Rassisten Trump zum US-Pr\u00e4sidenten? Was sagen Eure B\u00fcnd-nispartner*innen in den USA dazu? Was machen sie gegen den Trumpismus?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mag Wompel:<\/strong> Offensichtlich zu wenig. Ich habe kurz vor der Wahl ein Dossier zusammengestellt zu US-Gewerkschaften und der rechten Gefahr \u2013 mit erschreckenden \u00c4hnlichkeiten zur Situation in Frankreich, Italien, Polen oder auch in Deutschland. Gewerkschaftsaktivismus scheint nicht identit\u00e4tspr\u00e4gend zu sein im Sinne einer Immunisierung gegen Rassismus und Faschismus. Der Schrecken in den USA ist noch sehr frisch, die Kampfansagen \u00fcbereinstimmend und \u00fcberzeugend, aber vage.<br \/>\nDie notwendige Ursachenforschung f\u00fcr den fast weltweiten Rechtsrutsch darf sich dabei nicht auf die Fehler der regierenden Parteien beschr\u00e4nken.<br \/>\nDas LabourNet nicht ausgenommen, vermitteln die gewerkschaftlichen und linken Bewegungen offenbar keine lustvollen Menschen- und Weltbilder, die es mit der Bequemlichkeit billiger L\u00fcgen aufnehmen k\u00f6nnen. Mit \u201epaar Euro mehr\u201c ist es nicht getan, wir m\u00fcssen uns trauen, gr\u00f6\u00dfer zu denken. Denn Faschismus l\u00e4sst sich nicht mit H\u00e4ppchen bes\u00e4nftigen, er muss mit radikalen Gegenerz\u00e4hlungen ausgel\u00f6scht werden. Und wenn Rassismus keine Argumente braucht und gelten l\u00e4sst, muss unser Humanismus bedingungslos werden.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Ohne greifbare Bilder eines sch\u00f6neren Lebens werden wir niemals aus der immer anspruchsloseren Defensive herauskommen.<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Es ist doch verr\u00fcckt: Die Reichen weigern sich, aus \u00f6kologischen Dringlichkeiten ihren ausbeuterischen Lebensstandard auch nur etwas einzuschr\u00e4nken und der lohnabh\u00e4ngige Rest sieht sich selbst als \u201ekleine Leute\u201c ohne Anspr\u00fcche an Teilhabe, Mitbestimmung und Lebensqualit\u00e4t, sobald sie nicht erf\u00fcllbar sind, ohne dem Kapital weh zu tun.<\/p>\n<p><strong>GWR: Wie geht es weiter mit LabourNet? Wo siehst Du das Projekt in 25 Jahren?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mag Wompel:<\/strong> Abgesehen davon, dass sich das Internet und dessen Nutzung noch schneller \u00e4ndern als die Organisationsstrukturen in der Gewerkschaftsbewegung und eine Prognose selbst f\u00fcr zwei Jahre schwierig ist: Die Aufgabe vom LabourNet war schon immer, dazu beizutragen, uns durch die Abschaffung der Lohnabh\u00e4ngigkeit \u00fcberfl\u00fcssig zu machen. Diese Bem\u00fchungen m\u00fcssen offenbar versch\u00e4rft werden und die dankenswerterweise unver\u00e4nderte Anzahl von F\u00f6rdermitgliedern sehe ich dabei als R\u00fcckendeckung. Sowohl mit der 25-Jahre-Party als auch mit diesem Interview hier hoffe ich eine Debatte anzuregen, wie sich die inhaltliche Arbeit in Richtung \u201eErotik des Widerstands\u201c ver\u00e4ndern muss.<\/p>\n<p><strong>GWR: Was w\u00fcnscht Du dir f\u00fcr die Zukunft? Welche Aufgaben emanzipatorischer Bewegungen und was f\u00fcr Perspektiven siehst Du?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mag Wompel:<\/strong> Gerade wurde Trump wiedergew\u00e4hlt, in Deutschland schreien immer mehr Menschen nach starker F\u00fchrung, offenbar auch insbesondere Gewerkschaftsmitglieder. Nat\u00fcrlich ist es frustrierend. Vor allem wenn du jahrzehntelang auf die Kraft der Aufkl\u00e4rung gesetzt hast, muss frau nun an der faktischen Verlockung der bequemen L\u00fcgen fast verzweifeln. Und dennoch bin ich felsenfest \u00fcberzeugt, keinen Millimeter nach Rechts abr\u00fccken zu d\u00fcrfen, denn jeder Millimeter w\u00fcrde die Perspektive der Emanzipation und Humanit\u00e4t besch\u00e4digen, die nicht zu relativieren ist. Mag unsere Zielgruppe der Ungehorsamen momentan immer kleiner erscheinen \u2013 wer sich dem Gleichschritt verweigert und aus der Reihe tanzt, f\u00e4llt nicht nur mehr auf, es macht gemeinsam auch mehr Spa\u00df.<\/p>\n<p><strong>GWR:<\/strong> <strong>Herzlichen Dank!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Graswurzelrevolution (GWR): \u2028Liebe Mag, herzlichen Gl\u00fcckwunsch zum 25. Geburtstag\u00a0((3)) von labournet.de e.V., dem Tr\u00e4ger des LabourNet Germany! Ihr versteht das Projekt als Internetportal \u201ef\u00fcr Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskritisch\u201c. Was hat Euch dazu bewegt, diesen Online-Informationsdienst f\u00fcr Nachrichten aus den Bereichen Gewerkschaften und Arbeitswelt zu gr\u00fcnden? 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