{"id":32079,"date":"2024-12-19T17:30:40","date_gmt":"2024-12-19T15:30:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/12\/nathalie-lemel-26-august-1827-8-mai-1921\/"},"modified":"2025-02-06T00:31:07","modified_gmt":"2025-02-05T22:31:07","slug":"nathalie-lemel-26-august-1827-8-mai-1921","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2024\/12\/nathalie-lemel-26-august-1827-8-mai-1921\/","title":{"rendered":"Nathalie Lemel (26. August 1827 \u2013 8. Mai 1921)"},"content":{"rendered":"\r\n<p>Bevor Nathalie Lemel 1871 auf den Barrikaden der Pariser Commune stand, war sie bereits eine radikale Anarchistin und Feministin. Sie war aktives Mitglied der Pariser Frauenclubs, hatte zwei Genossenschaften gegr\u00fcndet, drei Kinder bekommen, sich an gro\u00dfen Streiks beteiligt, war namhafte Gewerkschaftsfunktion\u00e4rin geworden und der Internationalen Arbeiterassoziation beigetreten. Nach der Niederschlagung der Pariser Commune wurde sie mit Louise Michel (1830\u20131905) ((1)), Henry Rochefort (1831\u20131913) und anderen Kommunard*innen nach Neukaledonien im Pazifik deportiert. Im Zuge der Generalamnestie f\u00fcr die Revolution\u00e4r*innen kehrte sie 1879 nach Frankreich zur\u00fcck und f\u00fchrte ihre politische Arbeit weiter.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Kindheit, Jugendjahre und erste politische Arbeit<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Nathalie Duval wurde am 26. August 1827 in Brest (Finist\u00e8re) in der Bretagne geboren. Ihre Eltern betrieben dort ein Caf\u00e9. Im Alter von zw\u00f6lf Jahren verlie\u00df sie die Schule, um als Buchbinderin Geld zu verdienen. 1845 heiratete sie J\u00e9r\u00f4me Lemel, ebenfalls ein Buchbinder. Mit ihm bekam sie drei Kinder. Nachdem die gemeinsam gef\u00fchrte Buchbinderei in Quimper in der Bretagne 1861 bankrottgegangen war, begaben sich beide auf die Suche nach einer neuen Existenzgrundlage. Durch den Ortswechsel nach Paris hofften sie, nicht nur eine bezahlte Arbeit zu finden, sondern sich auch politisch engagieren zu k\u00f6nnen. Nathalie verkaufte B\u00fccher und begann, sich gewerkschaftlich zu engagieren. Durch dieses Engagement lernte sie die Not der Arbeiter*innen kennen. Die Erkenntnis, dass sich die Verh\u00e4ltnisse \u00e4ndern m\u00fcssten, f\u00fchrte dazu, dass sie in den 1860er Jahren zur aktiven revolution\u00e4ren Sozialistin wurde. W\u00e4hrend der Streiks der Mitglieder der Buchbindergewerkschaft 1864 verst\u00e4rkte sie ihre Aktivit\u00e4ten. Sie trat 1865 der Pariser Sektion der Internationalen Arbeiterassoziation (IAA), auch bekannt als Erste Internationale, bei. Als ein erneuter Streik der Pariser Buchbindergewerkschaft ausgerufen wurde, engagierte sie sich als Mitglied im Streikkomitee, wurde zur Gewerkschaftsdelegierten und zur Vertrauensperson gew\u00e4hlt und war bald eine f\u00fchrende Person der Pariser Sektion der IAA. Ihr Hauptanliegen war es, gleiche Rechte und gleichen Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner durchzusetzen. Sie ging in die Werkst\u00e4tten, um die Arbeitenden, die l\u00e4ngst nicht alle lesen und schreiben konnten, zu schulen und ihnen aus Gewerkschaftszeitungen vorzulesen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>K\u00e4mpferin der Pariser Commune<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Trennung vom Vater ihrer Kinder schadete ihrem Ruf, denn Scheidungen waren verp\u00f6nt, besonders wenn sie von Frauen ausgingen. Zudem hatten die Ordnungsh\u00fcter die militante K\u00e4mpferin, die nun auch noch ohne m\u00e4nnlichen Schutz war, schon lange im Visier. Nathalie jedoch nutzte die so erlangte Freiheit, um ihr politisches Engagement zu intensivieren. Gemeinsam mit einigen anarchistischen Buchbinder*innen und IAA-Genoss*innen gr\u00fcndete sie 1867 die Konsum-Genossenschaft \u201eLa M\u00e9nag\u00e8re\u201c (\u201eDie Hausfrau\u201c). Die Gr\u00fcndung wurde ein voller Erfolg, weil vor allem die Genossinnen den Vorteil, preiswerte Lebensmittel einzukaufen, f\u00fcr sich nutzten. 1868 folgte die Restaurant-Genossenschaft \u201eLa Marmite\u201c (\u201eDer Topf\u201c), die gutes und preiswertes Essen f\u00fcr Arbeiterfamilien anbot und in einem Versammlungsraum politische Veranstaltungen durchf\u00fchrte, um Arbeitergenossenschaften zu vernetzen und f\u00fcr die Internationale zu werben. Nathalie Lemel war darum bem\u00fcht, der Genossenschaftsbewegung ein politisch-sozialistisches Profil zu geben. Mit ihrer anti-bourgeoisen Grundhaltung wurde sie zur wichtigen St\u00fctze der Pariser Commune.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Zeit war reif, denn es rumorte schon lange in Frankreich, besonders in Paris. Die Versprechungen der gro\u00dfen Franz\u00f6sischen Revolution &#8211; Freiheit, Gleichheit und Br\u00fcderlichkeit &#8211; waren nicht umgesetzt. Von Schwesterlichkeit war ohnehin keine Rede. Das Proletariat hatte seit Langem f\u00fcr die Republik gek\u00e4mpft. Aber die soziale Lage besserte sich nicht. Zuletzt f\u00fchrte der Deutsch-Franz\u00f6sische Krieg von 1870\/71 zur Niederlage Frankreichs. Unter der Belagerung der Deutschen ging es den Pariser*innen nach dem Krieg schlecht. Die Situation in Paris wurde immer bedrohlicher. Der Ruf nach einer Commune in Anlehnung an die Revolution von 1789\/99 wurde unter den republikanisch, sozialistisch und anarchistisch Gesinnten immer lauter.<br \/>Am 17. M\u00e4rz 1871 wollten Regierungstruppen Paris entwaffnen. Aber die Soldaten verweigerten den Befehl, auf die B\u00fcrger*innen zu schie\u00dfen. Als am 18. M\u00e4rz 1871, nachdem die Regierung nach Versailles geflohen war, der Aufstand der Pariser Commune begann, war Nathalie Lemel bereits \u00fcberzeugte Anarchistin und engagierte sich sofort in der Commune. Sie sah in ihr ein Modell f\u00fcr eine neue sozialistische Gesellschaft. Sie hielt Reden, vor allem um Frauen zu aktivieren, die bald eine wichtige Rolle beim Communeaufstand spielten und mit einem eigenen Appell an die \u00d6ffentlichkeit traten.<\/p>\r\n<blockquote>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><strong><em>Als der Aufstand der Pariser Commune begann, war Nathalie Lemel bereits \u00fcberzeugte Anarchistin und engagierte sich sofort in der Commune. Sie sah in ihr ein Modell f\u00fcr eine neue sozialistische Gesellschaft.<\/em><\/strong><\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n<p>Bereits w\u00e4hrend der Belagerung wurde das 1.800 Mitglieder z\u00e4hlende \u201eComit\u00e9 des Femmes\u201c als Zusammenschluss der politisch interessierten Frauen gegr\u00fcndet, dem auch Nathalie angeh\u00f6rte. Nachdem es zu Differenzen gekommen war und die russische Sozialistin Elisabeth Dmitrieff eine eigene Organisation gegr\u00fcndet hatte, die \u201eUnion des Femmes pour la d\u00e9fense de Paris et les soins aux bless\u00e9s\u201c, die \u00fcberwiegend aus Arbeiterinnen bestand, beteiligte sich auch Nathalie an dieser Gruppe, die zur gr\u00f6\u00dften und einflussreichsten Frauengruppe zur Zeit der Pariser Commune wurde.<br \/>Die Commune hatte sich anspruchsvolle Ziele gesetzt, die sie in Dekreten festhielt und z\u00fcgig mit deren Umsetzung begann. Es waren politische, soziale, bildungspolitische und \u00f6konomische Ma\u00dfnahmen, wie die Abschaffung des stehenden Heeres, unentgeltliche Schulbildung, K\u00fcrzung der Beamtengeh\u00e4lter zu einem durchschnittlichen Arbeiterlohn, \u00dcbergabe der von den Besitzern verlassenen Fabriken an Arbeitergenossenschaften, gleiche Rechte und L\u00f6hne f\u00fcr beide Geschlechter, Trennung von Staat und Kirche, Konfiszierung von Kircheng\u00fctern, Einf\u00fchrung fairer Mieten.<br \/>M\u00f6gliche und n\u00f6tige Ma\u00dfnahmen wurden zuerst in den Clubs und Kommissionen der Stadtbezirke, in den Genossenschaften und Gewerkschaften diskutiert und dann in der Commune beschlossen. Die neue Stadtverwaltung setzte sich zum gro\u00dfen Teil aus Arbeitern und kleinen Angestellten zusammen. Strenge Vorschriften gab es zur Aufrechterhaltung der \u00f6ffentlichen Ordnung. Um das Eindringen von Spitzeln aus Versailles zu unterbinden und um Trunksucht und Prostitution, die als sittenwidrig galt, einzud\u00e4mmen, wurde eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre angeordnet. Nathalie Lemel organisierte w\u00e4hrend dieser umtriebigen Zeit Revolutionsk\u00fcchen, brachte Essensk\u00f6rbe zu den Soldaten, wurde Mitglied des Zentralkomitees der Union des femmes, verfasste Aufrufe an die Frauen zur Unterst\u00fctzung der Commune, versorgte mit ihren Mitstreiterinnen Verwundete und k\u00e4mpfte selbst auf den Barrikaden gegen die Polizei.<br \/>Als die Kommunard*innen Paris \u00fcbernahmen, ging die Macht in die H\u00e4nde von Gemeinder\u00e4ten \u00fcber. In der demokratisch gew\u00e4hlten Selbstverwaltung waren 92 Abgeordnete unterschiedlicher politischer Optionen vertreten (Sozialisten, liberale B\u00fcrgerliche, Anarchisten). Frauen hatten keine Positionen inne, sie hatten kein Wahlrecht. Die Gemeindevertretung blieb nur zehn Wochen im Amt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Gefangenschaft und Verbannung<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Nur 72 Tage konnte sich die Pariser Commune halten. Nach der Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen der Versailler Regierung und dem Deutschen Kaiserreich am 10. Mai 1871 in Frankfurt am Main war der Weg f\u00fcr die Armee der Versailler frei, Paris zu erobern. Am 21. Mai 1871 begann die Besetzung der Stadt durch Versailler Regierungstruppen. W\u00e4hrend dieser Zeit k\u00e4mpfte Nathalie Lemel auf den Barrikaden in der N\u00e4he des Place Blanche in der Rue Jean-Baptiste-Pigalle und versorgte Verletzte. Die franz\u00f6sische Regierung lie\u00df die Commune durch ihr Milit\u00e4r grausam zerschlagen. So begann die als \u201eBlutwoche\u201c (21. bis 28. Mai 1871) in die Geschichte eingegangene letzte Phase der Pariser Commune. 582 Barrikaden wurden errichtet, einige durch Frauen, standhalten konnten sie alle nicht. Etwa 30.000 Menschen wurden umgebracht, r\u00fccksichtslos und ohne Gnade: Barrika-\u2028denk\u00e4mpfer*innen, \u00c4rzt*innen, Sanit\u00e4ter*innen, Zivilist*innen, die sich zuf\u00e4llig auf der Stra\u00dfe befanden, oder Unbeteiligte, die mit Kommunard*innen verwechselt wurden. Wer nicht umgebracht wurde, wurde eingekerkert. Die Anklagepunkte und Urteile wurden selbst aus Sicht der Bourgeoisie angezweifelt. 9.000 Menschen wurden zu Gef\u00e4ngnis oder Verbannung verurteilt. In den Gefangenenkolonien starben zahleiche K\u00e4mpfer*innen. Die Gerichtsakten der Prozesse im Anschluss an die Commune weisen geringere Zahlen aus: 270 Menschen wurden offiziell hingerichtet, darunter acht Frauen. Unter den 410 zur Zwangsarbeit Verurteilten waren 29 Frauen, unter den 7.496 Deportierten 36 Frauen, darunter Nathalie Lemel und Louise Michel.<br \/>Beide wurden nach langen Prozessen zu Zwangsarbeit verurteilt und nach Neukaledonien nord\u00f6stlich von Australien im Pazifik verbannt. Einem Gnadengesuch, das Freunde bei den Beh\u00f6rden f\u00fcr Nathalie Lemel gestellt hatten, verweigerte sie sich. Sie wurde an Bord des Schiffes \u201eLa Virginie\u201c gebracht. Dort traf sie auf die Kommunard*innen Henri Rochefort und auf Louise Michel. Gemeinsam mit Louise Michel trat sie f\u00fcr eine Verbesserung der Haftbedingungen und f\u00fcr die Gleichbehandlung der Geschlechter ein. Sie kamen f\u00fcnf Tage nach den M\u00e4nnern am 14. Dezember 1873 auf der Halbinsel Ducos an, wo sie sich dieselbe Gef\u00e4ngniszelle teilten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>R\u00fcckkehr nach Frankreich, Weiterarbeit und tragisches Ende<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Im Zuge der Generalamnestie f\u00fcr die Revolution\u00e4r*innen kehrte Nathalie Lemel 1879 nach Frankreich zur\u00fcck und arbeitete bei der Zeitung L\u2019Intransigeant, die Henri Rochefort herausgab. Mit dieser Arbeit setzte sie ihren Kampf f\u00fcr die Rechte der Frauen fort. Als Rochefort seine revolution\u00e4re Haltung aufgab und sich dem Boulangismus zuwandte, der mit seinem Populismus als Wegbereiter der Neuen Rechten in Frankeich galt, k\u00fcndigte sie ihre Stelle und lehnte auch eine von ihm bezahlte kleine Rente ab. Im Alter lebte Nathalie in sehr bescheidenen Verh\u00e4ltnissen. G\u00e4nzlich erblindet starb die letzte \u00dcberlebende der Commune am 8. Mai 1921 in einem Hospiz in Ivry-sur-Seine im Val-de-Marne.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bevor Nathalie Lemel 1871 auf den Barrikaden der Pariser Commune stand, war sie bereits eine radikale Anarchistin und Feministin. Sie war aktives Mitglied der Pariser Frauenclubs, hatte zwei Genossenschaften gegr\u00fcndet, drei Kinder bekommen, sich an gro\u00dfen Streiks beteiligt, war namhafte Gewerkschaftsfunktion\u00e4rin geworden und der Internationalen Arbeiterassoziation beigetreten. 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