{"id":32233,"date":"2025-02-03T11:27:59","date_gmt":"2025-02-03T09:27:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2025\/02\/eine-anarchistin-als-gesundheitsministerin-von-spanien\/"},"modified":"2025-04-11T11:22:11","modified_gmt":"2025-04-11T09:22:11","slug":"eine-anarchistin-als-gesundheitsministerin-von-spanien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2025\/02\/eine-anarchistin-als-gesundheitsministerin-von-spanien\/","title":{"rendered":"Eine Anarchistin als Gesundheitsministerin von Spanien"},"content":{"rendered":"<p>Federica Montseny war Journalistin, Schriftstellerin, Politikerin, Anarcho-Syndikalistin und Gewerkschafterin. Sie ver\u00f6ffentlichte zahlreiche Novellen und Schriften zu ethischen und politischen Themen. W\u00e4hrend der Zweiten Spanischen Republik wurde sie als erste Frau im westlichen Europa Ministerin ((1)). Mitten im Spanischen B\u00fcrgerkrieg war sie in den Jahren 1936 und 1937 zust\u00e4ndig f\u00fcr Gesundheit und Soziales. Damals hatte die Confederaci\u00f3n Nacional del Trabajo (CNT) als Konf\u00f6deration anarchosyndikalistischer Gewerkschaften in Spanien zwei Millionen Mitglieder. Sie wollte eine bessere Welt, in der kein Mensch den anderen ausbeutet oder unterdr\u00fcckt und jeder das hat, was er zum guten Leben braucht.<\/p>\r\n<p><strong>Kindheit und Jugendjahre<\/strong><\/p>\r\n<p>Federica Montseny wurde am 12. Februar 1905 in der spanischen Hauptstadt Madrid geboren. Ihre Eltern waren Verleger und bekannte Anarchist*innen. Sie gaben das Journal La Revista Blanca heraus, damals eine der wichtigsten theoretischen Zeitschriften der spanischen anarchistischen Bewegung. Federicas Mutter unterrichtete ihre Tochter selbst, weil sie sie nicht in einer Nonnenschule unterrichten lassen wollte, wo M\u00e4dchen vor allem lernen sollten, gute Ehefrauen zu werden. Im Elternhaus wuchs Federica mit vielen B\u00fcchern, Zeitschriften und Theaterbesuchen auf. Als sie zw\u00f6lf Jahre alt war, begleitete sie ihre Eltern schon bei anarchistischen Aktivit\u00e4ten. Ihre erste Novelle ver\u00f6ffentlichte Federica mit 14 Jahren. Als 18-J\u00e4hrige schrieb sie f\u00fcr die Zeitung der anarchistischen Gewerkschaftsbewegung CNT und f\u00fcr andere anarchistische Zeitschriften. 1925 erschien ihr erster Roman La Victoria.<\/p>\r\n<p><strong>Federicas Emanzipationskonzept<\/strong><\/p>\r\n<p>Federica Montseny sah den gleichberechtigten Zugang zu Ausbildung und Bildung als notwendige Voraussetzung f\u00fcr die Emanzipation der Frauen. Sie verteidigte die Notwendigkeit eines neuen Gesellschaftsvertrages zwischen M\u00e4nnern und Frauen, die gleichberechtigt, solidarisch und unabh\u00e4ngig in freier Liebe zusammenleben sollten. Gleichheit und Solidarit\u00e4t in allen Lebensbereichen waren f\u00fcr sie die grundlegende Herausforderung f\u00fcr jedes Modernisierungsprojekt; M\u00e4nner und Frauen sollten gemeinsam daran arbeiten. Mit ihrem Lebensgef\u00e4hrten, dem Anarchosyndikalisten Germinal Esgleas (1903\u20131981), der sie auch auf ihren Vortragsreisen begleitete, versuchte sie, diese Vision zu leben. Sie bekam drei Kinder: 1933 Vida, 1938 Germinal, 1942 Blanca. Ihr Projekt der Emanzipation schloss den \u00f6ffentlichen und auch den h\u00e4uslichen, als privat bezeichneten Bereich, ein. Damit nahm sie den Slogan der westdeutschen \u201eneuen\u201c Frauenbewegung \u2013 \u201edas Private ist politisch\u201c \u2013 vorweg.<br \/>Auch wenn ihr Emanzipationskonzept von bin\u00e4ren Geschlechterverh\u00e4ltnissen ausgeht, bezieht sich das Gleichheitsbegehren nicht ausschlie\u00dflich auf heterosexuelle Partnerschaft, sondern kann auf andere Geschlechter und Lebensformen \u00fcbertragen werden, zumal Federica Besitzverh\u00e4ltnisse zwischen Menschen ablehnte.<\/p>\r\n<p><strong>Anarchosyndikalistische Politisierung<\/strong><\/p>\r\n<p>1931 schloss sich Frederica Montseny der anarchosyndikalistischen CNT an. Die Gewerkschaft CNT, die niemals \u00fcber bezahlte Funktion\u00e4re verf\u00fcgte und basisdemokratisch aufgebaut war, wurde zur st\u00e4rksten Gewerkschaft in Spanien. Bei ihren Reisen w\u00e4hrend des Spanischen B\u00fcrgerkrieges begeisterte die hervorragende Rednerin auf libert\u00e4r-sozialistischen und gewerkschaftlichen Versammlungen das Publikum. 1936 wurde auf dem CNT-Kongress in Saragossa ein von ihr unterst\u00fctztes anarchokommunistisches Rahmenprogramm beschlossen, das verf\u00fcgte, dass nach einer libert\u00e4ren Revolution den freien Kommunen die Rolle des politischen Fundaments \u00fcbertragen werden sollte.<br \/>Neben einer Vielzahl politischer Schriften ver\u00f6ffentlichte sie nun auch Kurzromane mit sozialpolitischem Hintergrund, die sich vor allem an Frauen der Arbeiterklasse richteten.<\/p>\r\n<p><strong>Rolle im Spanischen B\u00fcrgerkrieg und in der Regierung<\/strong><\/p>\r\n<p>Zu Beginn der Sozialen Revolution nach dem Milit\u00e4rputsch vom 17. Juli 1936 \u2013 die im Spanischen B\u00fcrgerkrieg m\u00fcndete \u2013 wurde sie Mitglied des Komitees f\u00fcr die iberische Halbinsel (Comit\u00e9 Peninsular) der anarchistischen Federaci\u00f3n Anarquista Ib\u00e9rica (FAI) und des Nationalkomitees der CNT. Aufgrund der engen Verbindung zwischen CNT und FAI wird die Organisation oft als CNT-FAI abgek\u00fcrzt.<br \/>Am 4. November 1936 trat Federica als Gesundheitsministerin dem Kabinett des Ministerpr\u00e4sidenten der Zentralregierung Largo Caballero bei. Neben Federica Montseny geh\u00f6rten drei weitere Anarchisten diesem Kabinett an: Juan Garcia Oliver (Justiz), Juan Peir\u00f3 (Industrie) und Juan L\u00f3pez S\u00e1nchez (Handel). Die CNT-FAI und damit auch Federica waren entgegen ihren antistaatlichen Grundprinzipien in die Regierung eingetreten, weil sie durch die Regierungsbeteiligung den Zugang zu Waffen und Lebensmitteln f\u00fcr die anarchistischen Milizen an der Front sicherstellen wollten.<br \/>Tats\u00e4chlich gelang es Federica Montseny als Gesundheitsministerin einige Reformen durchzusetzen, die vor allem den armen Menschen zugutekommen sollten. Dazu geh\u00f6rte die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs, Sexualaufkl\u00e4rung und Familienplanung, die Einrichtung von Suppenk\u00fcchen f\u00fcr Schwangere, die Kontrolle der Gesundheitszentren, die Reform von Waisenh\u00e4usern und Kinderheimen, Ma\u00dfnahmen gegen die Prostitution und eine Auflistung von Berufen, die k\u00f6rperbehinderte Menschen aus\u00fcben k\u00f6nnen.<br \/>In einem Artikel im Internationalen \u00c4rztlichen Bulletin, dem Zentralorgan der Internationalen Vereinigung Sozialistischer \u00c4rzte vom M\u00e4rz\/April 1937 beschrieb sie ihre nicht leichte Aufgabe, unter den damals gegebenen Umst\u00e4nden zu arbeiten. Hoffnung machte ihr die gute Zusammenarbeit mit der sozialistischen, marxistisch gepr\u00e4gten Gewerkschaft Uni\u00f3n General de Trabajadores (UGT), durch die es m\u00f6glich wurde, die von den R\u00e4ten \u00fcbernommenen Amtsgesch\u00e4fte erfolgreich zu beginnen. Schlie\u00dflich gelang es, dass auch Menschen au\u00dferhalb der Bewegung die Reformen mit Begeisterung begr\u00fc\u00dften und die Beispielhaftigkeit des kollektiven Einsatzes f\u00fcr die Volksgesundheit auch f\u00fcr andere L\u00e4nder betonten. Besonders stolz war sie selbst darauf, dass sie den Widerstand von Teilen der Bev\u00f6lkerung gegen das Impfen als Schutz vor epidemischen Krankheiten besiegen konnte. Ausdr\u00fccklich betonte sie die Wichtigkeit der Kollektivarbeit, wobei sie als Ministerin nicht mehr sei, \u201eals irgendein anderer Mitarbeiter\u201c, sowie den \u201eGeist der Solidarit\u00e4t\u201c und die Leidenschaft f\u00fcr die Gerechtigkeit, die nur diejenigen empfinden k\u00f6nnen, die unter der Ungerechtigkeit der Gegner gelitten haben. Den Wohlt\u00e4tigkeitskonzepten der offiziellen Caritasgesinnung und der klassischen Philanthropie stellte sie ein Konzept entgegen, das es erlauben sollte, den Armen und Diskriminierten ihre W\u00fcrde zur\u00fcckzugeben. Noch war ihre Hoffnung gro\u00df durch eine Revolution, \u201edenen Freude und Gerechtigkeit wiederzubringen, die ihrer beraubt waren, und eine neue, freie und gesunde Welt zu schaffen\u201c.<br \/>Leider dauerte es nicht lange, bis die Reformen zur\u00fcckgedreht wurden. Keines der Projekte konnte \u00fcber l\u00e4ngere Zeit bestehen. Lediglich ein Kinderheim in der N\u00e4he von Valencia sowie eine \u00f6ffentliche K\u00fcche, in der schwangere Frauen eine vollwertige Mahlzeit erhalten konnten, wurden eingerichtet. Kein anderes Projekt wurde weiterverfolgt, nachdem Montseny in Folge der blutigen Maiereignisse in Barcelona, die den Niedergang der einst m\u00e4chtigen spanischen Anarchist*innen einleiteten, ihr Amt am 17. Mai 1937 niederlegen musste. Zu sp\u00e4t kam die Einsicht, die sie nun aus ihren Erfahrungen zog, dass \u00fcber eine Regierung kein tiefgehender sozialer Wandel erreicht werden kann, sondern dass dies nur mit einer libert\u00e4ren Revolution m\u00f6glich ist. Auch f\u00fcr andere Anarchist*innen galt es als \u201eS\u00fcndenfall\u201c, dass die Anarchist*innen die Konsolidierung des Staates unterst\u00fctzt haben. Federica Mantseny selbst haderte bis an ihr Lebensende mit der damaligen Entscheidung.<\/p>\r\n<p><strong>Exil und parlamentarische Monarchie<\/strong><\/p>\r\n<p>Mit tausenden anderen Spanier*innen ging Montseny nach dem Ende des B\u00fcrgerkrieges ins Exil nach Frankreich. Im Jahr 1942 war sie im Gef\u00e4ngnis. Auslieferungsersuchen der Franco-Diktatur wurden von den franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden abgelehnt. Bis zur Befreiung Frankreichs 1944 stand sie unter staatlicher Bewachung. Anschlie\u00dfend lebte sie mit Germinal Esgleas und ihren Kindern in Toulouse. Unter dem Namen Fanny Germain setzte sie ihre publizistische T\u00e4tigkeit fort, unter anderem indem sie die anarchistischen Zeitungen CNT und L\u2018Espoir herausgab.<br \/>1974 schrieb sie den wegweisenden Artikel \u201eWas ist der Anarchismus?\u201c, den man in deutscher Sprache im Podcast\u00a0((2)) anh\u00f6ren kann. Die wichtigsten Punkte ihres Verst\u00e4ndnisses von Anarchie sind: eine von Staat, Regierung, Polizei, Milit\u00e4r, Kapitalismus, politischer Macht und Privateigentum befreite Gesellschaft. Stattdessen Sozial- und Wirtschaftsr\u00e4te, freie Vereinbarungen und Vertr\u00e4ge, keine Unterdr\u00fcckung und Ausbeutung der Menschen durch Menschen: Freiheit, Brot, Kleidung, Wohnung, Kultur, Arbeitspl\u00e4tze, Erholung f\u00fcr alle, maximale Selbstbestimmung, kollektives Leben und Arbeiten in freien Kommunen oder Gemeinden. Jede Person tr\u00e4gt gem\u00e4\u00df ihrer St\u00e4rke zur Gemeinschaft bei und bekommt nach ihren Bed\u00fcrfnissen von der Gemeinschaft, was sie braucht. Die wirtschaftliche Organisationsform sollten Genossenschaften f\u00fcr Produktion, Landwirtschaft, Handel, Konsum etc. sein. Es war kein statisches Konzept, nicht endg\u00fcltig, sondern sollte st\u00e4ndig gemeinsam und solidarisch weiterentwickelt werden.<\/p>\r\n<blockquote>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Ihr Projekt der Emanzipation schloss den \u00f6ffentlichen und auch den h\u00e4uslichen, als privat bezeichneten Bereich ein. Damit nahm sie den Slogan der westdeutschen \u201eneuen\u201c Frauenbewegung vorweg: \u201eDas Private ist politisch\u201c.<\/strong><\/em><\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n<p>Nach dem Ende der Franco-Diktatur konnte sie 1977 nach Spanien zur\u00fcckkehren. Sie sprach auf unz\u00e4hligen Veranstaltungen, so 1977 auf einer gro\u00dfen Kundgebung in Barcelona vor mehr als 100.000 Menschen.<br \/>In ihrem letzten Lebensabschnitt setzte sie sich f\u00fcr die Wiederbelebung der CNT ein und k\u00e4mpfte f\u00fcr die R\u00fcckerstattung des historischen Besitzes der CNT, welcher nach dem Ende des B\u00fcrgerkrieges konfisziert worden war. Sie engagierte sich gegen den Pakt von Moncloa zwischen der Regierung von Spanien und den wichtigsten Parteif\u00fchrern im Abgeordnetenhaus und gegen die Etablierung der parlamentarischen Monarchie.<\/p>\r\n<p><strong>Was bleibt?<\/strong><\/p>\r\n<p>1987 schrieb sie ihre Autobiographie \u00fcber die ersten 40 Jahre ihres Lebens. Sie starb am 14. Januar 1994 im Alter von 88 Jahren in Toulouse.<br \/>Vergessen hat man sie nicht ganz. Stra\u00dfen, Schulen und ein Gesundheitszentrum in Madrid tragen ihren Namen. In Murcia (Spanien) wurde bereits Anfang 1937 das Krankenhaus Federica Montseny eingeweiht. In Cardedeu gibt es eine Placa de Federica Montseny und sogar in Paris wurde der Park \u201eJardin Federica Montseny\u201c nach ihr benannt.<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Federica Montseny war Journalistin, Schriftstellerin, Politikerin, Anarcho-Syndikalistin und Gewerkschafterin. Sie ver\u00f6ffentlichte zahlreiche Novellen und Schriften zu ethischen und politischen Themen. W\u00e4hrend der Zweiten Spanischen Republik wurde sie als erste Frau im westlichen Europa Ministerin ((1)). Mitten im Spanischen B\u00fcrgerkrieg war sie in den Jahren 1936 und 1937 zust\u00e4ndig f\u00fcr Gesundheit und Soziales. 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