{"id":32502,"date":"2025-03-27T18:06:28","date_gmt":"2025-03-27T16:06:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2025\/03\/der-brutale-russe\/"},"modified":"2025-04-26T10:27:49","modified_gmt":"2025-04-26T08:27:49","slug":"der-brutale-russe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2025\/03\/der-brutale-russe\/","title":{"rendered":"\u201eDer brutale Russe\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Im Sinne einer antimilitaristischen Herrschaftskritik ist es sinnvoll, diese Frontstellung West gegen Ost auch unter rassismuskritischen Aspekten zu reflektieren. Es geht darum, den antislavischen Rassismus bzw. anti-osteurop\u00e4ischen Rassismus anderen Rassismen, wie dem kolonialen und den antiislamischen und ebenso dem Antiziganismus und Antisemitismus, zur Seite zu stellen. Dies ist umso wichtiger, als der antislavische Rassismus oft eng verbunden ist mit antiziganistischen, antisemitischen und sexistischen Stereotypen. Ein Blick zur\u00fcck macht deutlich, dass es einerseits um die Konstruktion einer Gefahr geht, die andererseits kombiniert wird mit Dominanzanspr\u00fcchen, die in koloniale Pl\u00e4ne m\u00fcnden.<br \/>\nDass Gefahr aus dem Osten drohe, verbreiteten bereits die christlichen Missionare, die damit im 13. Jahrhundert die Christianisierung bzw. Zivilisierung bzw. Kolonisierung der \u201eSlaven\u201c rechtfertigten. M\u00f6nche wussten: \u201eM\u00e4nner ohne Barmherzigkeit \u2026 slawische Fluten \u2026 Sie wickeln gefangene Christen mit ihren eigenen Ged\u00e4rmen um einen Pfahl \u2026\u201c ((1))<br \/>\nIn illustrierten Flugbl\u00e4ttern des 15. und 16. Jahrhunderts setzt sich diese Feindbildkonstruktion fort: Es wurden \u201e 26 wagen vol die sch\u00f6nsten \u2026 Junckfrrawen und Frawen hinweg \u2026 gef\u00fchret, und \u2026 vil schand und unehr damit getryben \u2026\u201c<br \/>\nDamals nannte man sie \u201eMoscoten\u201c, \u201eMoskowiter\u201c, zuvor Mongolen. Sie wurden dargestellt als Vergewaltiger und M\u00f6rder. Dass Zar Iwan \u201eder Schreckliche\u201c genannt wurde, erreichte den Westen. Reisende des 17. Jahrhunderts best\u00e4tigten: \u201eWenn man die Russen nach ihren Gem\u00fcthern, Sitten und Leben betrachtet, seynd sie billich unter die Barbaren zu rechnen.\u201c<br \/>\nHinter der propagierten Zivilisationsmission verbergen sich Ausbeutungsinteressen: \u201e\u2026 zur Sclaverey geborend seynd, \u2026 m\u00fcssen sie \u2026 unter einem harten und strengen Joch und Zwang gehalten und immer zur Arbeit und zwar mit Pr\u00fcgeln und Peitschen angetrieben werden.\u201c<br \/>\nRecht unverbl\u00fcmt deuten sich im 19. Jahrhundert koloniale Interessen an: \u201eSlaven (sind) \u00fcberall und unter allen Umst\u00e4nden zur Sklaverey bestimmt (welches Wort auch unstrittig von ihnen herkommt)\u201c, behauptet im fr\u00fchen 19. Jahrhundert August Wilhelm Schlegel. Es drohten dem Westen gef\u00e4hrliche Fluten von Natur aus folgsamer slavischer Untertanen \u2013 gef\u00fchrt von brutalen Despoten. \u201eAus Europa muss hinaus \/ Jeder absolute Graus! \/ Moskowiten oder T\u00fcrken \/ Wollen uns entgegenw\u00fcrken? \/ Kehrt nach Osten eure Taten, \/ Asiaten\u201c, dichtet August Graf von Platen. Aus dem Osten k\u00e4me also der \u201ewesensfremde\u201c Asiate \u2013 ein Stereotyp, das \u00fcber die Nachkriegs-BRD hinaus pr\u00e4sent blieb. Putin wird etwa in Abbildungen des \u201eSpiegel\u201c nicht zuf\u00e4llig asiatisch gezeichnet.<br \/>\nHegel rechnete die Slawen zu den \u201egeschichtslosen V\u00f6lkern\u201c, der Linkshegelianer Arnold Ruge sah sie als die unfreien \u201eAnderen\u201c. Das \u201eromanisch-germanische Prinzip der Freiheit\u201c fand sein Gegenst\u00fcck im \u201eslavische(n) Prinzip der Unfreiheit\u201c. Auch Karl Marx und Engels \u201eothern\u201c \u00e4hnlich. Erst sp\u00e4t sah Marx auch im Osten Befreiungspotentiale.<br \/>\nWeitere Dynamik gewinnt die Konstruktion dieses unfreien \u201eAnderen\u201c auch in den oft als \u201eGeburtsstunde der deutschen Demokratie\u201c bezeichneten Debatten der Frankfurter Paulskirche 1848. Einige Redner wollten ein Deutschland von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Dazu galt es \u201edie asiatische Barbarei von Deutschlands Grenzen fernzuhalten&#8230;\u201c. Sie hofften, \u201eda\u00df endlich einmal der Krieg beginnen mu\u00df zwischen der Cultur des Westens und der Barbarei des Ostens\u201c. Die v\u00f6lkisch-nationalistische Aufr\u00fcstung definiert sich nicht nur gegen das Franz\u00f6sische, sondern immer auch gegen das Russische: \u201eJeder Sto\u00df ein Franzos, jeder Schuss ein Russ.\u201c<br \/>\nBereits die \u201eGeburtswehen der deutschen Demokratie\u201c begleitet ein kolonial ausgerichteter antislavischer Rassismus. Patrioten tr\u00e4umten davon, Deutschland nach Osten zu erweitern und die dortige Bev\u00f6lkerung auszubeuten oder zu vertreiben. Ende des 19. Jahrhunderts r\u00fcsteten die westlichen \u201eHerrenmenschen\u201c dann mit Hilfe ideologisierter Naturwissenschaften biologistisch auf: \u201eDie Geschichte ist eine Geschichte von Rassenk\u00e4mpfen\u201c, die St\u00e4rksten unterwerfen die Schw\u00e4cheren, so die sozialdarwinistisch argumentierenden Rassenideologen. \u00c4hnlich dachten b\u00fcrgerlich-liberale Kr\u00e4fte, so auch Max Weber, der als Soziologe die deutschen Sozialwissenschaften ma\u00dfgeblich mitpr\u00e4gte. Er pl\u00e4dierte daf\u00fcr, die \u201e physisch niedrigstehenden Polen\u201c aus den preu\u00dfischen Teilungsgebieten zugunsten deutscher Bauern zu verdr\u00e4ngen. \u201eEin Ausleseproze\u00df\u201c, finde statt, so Weber, die Folge sei, \u201eda\u00df die eine (Nationalit\u00e4t) der anderen weicht\u201c. Weichen m\u00fcssten Polen, Russen, Ukrainer \u2013 die Volksgruppen, die als \u201eminderwertige\u201c Slaven konstruiert werden. Sie seien \u00f6konomisch ineffizient und m\u00fcssten unterworfen werden. Ein bis heute wirksames Stereotyp ist das der \u201ePolnischen Wirtschaft\u201c. Es meint: Faulenzen, Stehlen, Saufen, Lieben, melancholisch Herumlungern. Darum geht es in Gustav Freytags Roman \u201eSoll und Haben\u201c, der bis ins 20. Jahrhundert hinein immer wieder neu publiziert wurde: \u201eEs gibt keine Race, welche so wenig das Zeug hat, vorw\u00e4rts zu kommen und sich durch ihre Capitalien Menschlichkeit und Bildung zu erwerben, als die slavische.\u201c Dass dieser Roman auch durchzogen ist von einem widerlichen Antisemitismus, passt zum Kontext: Die antisemitischen Stereotypen, vor allem \u00fcber \u201eOstjuden\u201c, und die antislavistischen Stereotypen \u00e4hneln sich. Gerechtfertigt wird damit Verdr\u00e4ngung und Zwangsarbeit \u2013 Letztere auch schon w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges, allerdings nicht ganz so m\u00f6rderisch wie unter der Nazi-Herrschaft.<\/p>\n<p>Das Bedrohungsszenario \u201eOsten\u201c funktionierte kriegspropagandistisch auch zu Beginn des Ersten Weltkriegs. Selbst der Anarchist Erich M\u00fchsam konnte sich der rassistischen Propaganda nicht entziehen und schrieb \u00fcber \u201eHorden aus dem Osten, die gegen die Kultur der westlichen Zivilisation k\u00e4mpfen\u201c.<br \/>\nIn der Weimarer Republik kamen die \u201eFluten\u201c aus dem Osten \u2013 so die antislavistisch-antisemitische Propaganda \u2013 nicht als bewaffnete Horden, sondern, wie heute, als Fl\u00fcchtlinge und Einwanderer. Viele Juden flohen vor Pogromen ins Deutsche Reich. Sie traf die doppelte Abwertung: \u201eOst\u201c und Juden. Die Nazis gingen im Inland gegen diese \u201eAnderen\u201c vor und beim \u00dcberfall auf Polen und Russland auch als Kolonialmacht: Mord, Vertreibung, Verhungernlassen, Zwangsarbeit \u2013 etwa 27 Millionen von den Nazis zu Tode gebrachte sogenannte \u201eUntermenschen\u201c aus dem Osten.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Nicht der Despot Putin, seine Oligarchen und seine Armee sind die Schuldigen, sondern \u201eder Russe\u201c. So wundert es nicht, dass russische Deserteure Probleme haben, in Deutschland Asyl zu bekommen. Und wer auf die rassistischen Momente der Kriegsberichterstattung aufmerksam macht, kommt leicht in den Verdacht, ein Putin-Freund zu sein<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>In der DDR feierte man nun die aus dem Osten, \u201evon Staatswegen\u201c, als Brudervolk und Befreier. Im \u201efreien\u201c Westen verst\u00e4rkten sich Antikommunismus und Antislawismus wechselseitig und die Vertreibung von mehr als zehn Millionen Menschen best\u00e4tigte das bekannte Bild vom \u201eB\u00f6sen\u201c aus dem Osten. In der Wahlwerbung der CDU aus dem Jahre 1953 wird das deutlich: Abgebildet wird ein durch Hammer und Sichel an der M\u00fctze als Sowjet-Russe kenntlich gemachter Soldat, der mit schmalen Augen offenbar \u201easiatisch\u201c gelesen werden soll. Von seinen Augen ausgehend verlaufen rote Strahlen auf die Schrift zu: \u201eDie Wege des Marxismus f\u00fchren nach Moskau! Darum CDU.\u201c \u00c4hnlich ein NPD-Plakat \u2013 wieder Sowjetsoldat, wieder mit roten Strahlen: \u201eWehrt euch gegen die rote Gefahr: NPD.\u201c Das gleiche Motiv auf dem Titelbild des \u201eSpiegel\u201c 2007, nun mit einem \u201easiatischen\u201c Putin und roten Rohren, die russische Energielieferungen symbolisierten: \u201eDer Staat Gasprom. Putins Energie-Imperium.\u201c<\/p>\n<p>Kurzum: Die alten Feindbilder funktionieren immer noch oder immer wieder. Sie sind allerdings nicht immer eindimensional abwertend, sondern sind begleitet von scheinbar positiven Zuschreibungen. Denn \u201eder Russe\u201c \u2013 ich karikiere hier die Klischees \u2013 hat auch Seele, trinkt, lustig wie er ist, jede Menge Wodka. Die Weite der russischen Taiga ist ein Sehnsuchtsraum. \u201eSehnsucht hei\u00dft das Lied der Taiga\u201c, singt mit rauchiger Stimme Alexandra \u00fcber die, auch f\u00fcr die Nazi-Wehrmacht, unerreichten Gebiete im Osten. Und die \u201eOstfrau\u201c \u2013 hier mischen sich sexistische und rassistische Momente \u2013 ist sch\u00f6n, willig und wild \u2013 etwa bei Marius M\u00fcller-Westernhagen: \u201eIhr Name war Natascha \/ sie kam aus Nowosibirsk \/ wir tranken Wodka aus Flaschen \/ sie hat mich beinah erw\u00fcrgt \u2026\u201c Nicht zu vergessen: \u201eWar einst ein Polenm\u00e4dchen\u00a0\u2026\u201c Heino singt dieses deutsche Volkslied und ebenso: \u201eDie Katja, die hat ja Wodka im Blut\u201c. Sie sinkt willig in seine Arme, interessanterweise \u2013 sie d\u00fcrfen einfach nicht fehlen \u2013 beim Gesang der \u201eZigeuner\u201c in der Taiga. Die Gruppe Tschingis Khan best\u00e4tigt das Bild von Wodka-trinkenden \u201eOstlern\u201c, die sich \u201ewild und geheimnisvoll\u201c in Moskau am\u00fcsieren. (\u201eLass noch Wodka holen, denn wir sind Mongolen\u201c.) Die Beispiele lassen sich fortsetzen. Hier noch, keinesfalls harmlos und h\u00fcbsch verlogen, Iwan Rebroff, ein Fernseh- und B\u00fchnenstar der 1970er bis 1990er Jahre, \u201eothert\u201c, wie die zuvor genannten \u201eKulturtr\u00e4ger\u201c durch freundliche Exotisierung: Er singt das Lied vom einsamen Soldaten am Wolgastrand. Es erschien auf Platten, die mit \u201erussische Volkslieder\u201c betitelt waren. Komponiert hat das \u201eWolgalied\u201c allerdings der \u00d6sterreicher Franz Leh\u00e1r. Iwan Rebroff, die \u201esch\u00f6nste Stimme Russlands\u201c, sang gerne in der Fantasieuniform eines Kosaken, in Pelzmantel und Fellm\u00fctze im Schlitten sitzend, mit k\u00fcnstlichen Schneeflocken im Vollbart in einer Kulisse mit Balalaika-Spielern am Lagerfeuer. Er brachte die russische Seele und die Sehnsucht nach der Weite der Taiga in die Enge der deutschen Wohnzimmer, Viertel nach acht, gleich nach der Tagesschau. Tats\u00e4chlich war der Spandauer weder Russe noch hie\u00df er Iwan Rebroff, sondern Hans Rolf Rippert. Dieser (deutsche) \u201eRusse\u201c wurde geliebt, der \u201ebolschewistische\u201c Russe dieser Zeit eher nicht. Er blieb w\u00e4hrend des Kalten Kriegs die \u201erote Gefahr\u201c, der Kommunist aus dem Osten, mit imperialistischen Weltbegl\u00fcckungszielen. Die Gefahr aus dem Osten ist geblieben, die unterstellten imperialistischen Ambitionen ebenfalls, doch der Akteur hei\u00dft nicht mehr Iwan der Schreckliche, sondern Putin.<\/p>\n<p>Die alten rassistischen Bilder von der Russin, die nach Bedarf auch die Ukrainerin sein kann \u2013 so genau nehmen es diejenigen nicht, die sie wiederholen \u2013 sie bieten eine Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr sexistische Fantasien und Bedrohungs\u00e4ngste. In den westlichen Medien haben sich Sprachregelungen etabliert, die die traditionellen Bilder von der Gefahr aus dem Osten reproduzieren. Die Rede ist von besonders brutaler Vergewaltigung, von Folterkeller, auch solche speziell f\u00fcr Kinder usw. Die traditionellen Bilder vom barbarischen Russen werden variantenreich best\u00e4tigt und suggerieren, dass Folter, Mord und Vergewaltigung einzig eine russische Kriegsspezialit\u00e4t sei und dass der Westen anst\u00e4ndig und \u201edemokratisch\u201c Krieg f\u00fchre.<\/p>\n<p>Geleugnet werden soll hier nicht, dass es zu schweren Kriegsverbrechen gekommen ist und kommt, widersprochen wird nur, dass es einen gerechten und anst\u00e4ndig gef\u00fchrten Krieg gibt.<br \/>\nUm einen Krieg und Aufr\u00fcstungen akzeptabel zu machen bei einer Bev\u00f6lkerung, die noch vor einigen Jahrzehnten zu Hunderttausenden gegen Aufr\u00fcstung auf die Stra\u00dfe gegangen ist, bedarf es einer entsprechenden Zurichtung des vermeintlichen Gegners. Dazu dienen Rassismen. Applaudiert und mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels bedacht werden Autoren wie der Schriftsteller Serhij Zhadan. Er schrieb: \u201eDie Russen sind Barbaren, sie sind gekommen, um unsere Geschichte, unsere Kultur, unsere Bildung zu vernichten.\u201c Er ruft in seinem Buch pauschal \u201eden\u201c Russen zu: \u201eHorde, Verbrecher, Tiere, Unrat. (&#8230;) Brennt in der H\u00f6lle, ihr Schweine.\u201c<\/p>\n<p>Der Journalist Thomas Schmid zieht in \u201eDie Welt\u201c vom M\u00e4rz 2022 die Konsequenz: \u201eEs ist jetzt nicht die Zeit, die Gr\u00f6\u00dfe russischer Kultur zu feiern. Auch sie ist Teil der imperialen Selbst\u00fcberh\u00f6hung Russlands.\u201c<br \/>\nDer russische Pavillon auf der Biennale in Venedig wurde 2022 geschlossen, andere Kunst- und Kulturveranstaltungen von russischen K\u00fcnstler*innen abgesagt. Die Sacharow-Preistr\u00e4gerin Oleksandra Matwijtschuk erkl\u00e4rt unter gro\u00dfem Applaus im EU-Parlament, dass \u201edie unvorstellbare Grausamkeit (..) zu einem Teil der russischen Kultur geworden\u201c sei.<\/p>\n<p>Der Rassismus greift:<\/p>\n<p>Nicht der Despot Putin, seine Oligarchen und seine Armee sind die Schuldigen, sondern \u201eder Russe\u201c. So wundert es nicht, dass russische Deserteure Probleme haben, in Deutschland Asyl zu bekommen. Und wer auf die rassistischen Momente der Kriegsberichterstattung aufmerksam macht, kommt leicht in den Verdacht, ein Putin-Freund zu sein oder ein Opfer der Putin-Propaganda.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Sinne einer antimilitaristischen Herrschaftskritik ist es sinnvoll, diese Frontstellung West gegen Ost auch unter rassismuskritischen Aspekten zu reflektieren. Es geht darum, den antislavischen Rassismus bzw. anti-osteurop\u00e4ischen Rassismus anderen Rassismen, wie dem kolonialen und den antiislamischen und ebenso dem Antiziganismus und Antisemitismus, zur Seite zu stellen. 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