{"id":33448,"date":"2025-12-02T16:24:09","date_gmt":"2025-12-02T14:24:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2025\/12\/plaedoyer-fuer-einen-anarchistischen-umgang-mit-gottheiten\/"},"modified":"2025-12-02T16:27:04","modified_gmt":"2025-12-02T14:27:04","slug":"plaedoyer-fuer-einen-anarchistischen-umgang-mit-gottheiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2025\/12\/plaedoyer-fuer-einen-anarchistischen-umgang-mit-gottheiten\/","title":{"rendered":"Pl\u00e4doyer f\u00fcr einen anarchistischen Umgang mit Gottheiten"},"content":{"rendered":"<p>Im Gespr\u00e4ch \u00fcber die Vorbereitung eines Fridays-for-Future-Plenums, meinte meine Tochter, ich solle meine Sichtweise doch mal als Artikel f\u00fcr die Graswurzelrevolution schreiben. So entstand der folgende Text. Mich besch\u00e4ftigt die Idee \u201ePl\u00e4doyer f\u00fcr einen anarchistischen Umgang mit Gottheiten\u201c schon l\u00e4nger und da meine sozialen Urspr\u00fcnge in der Anarchie liegen, ist mir diese Auseinandersetzung wichtig. Ich freue mich, dass diese These zuerst in der GWR erscheint.\u00a0Die GWR lese ich seit den 1980er Jahren. Zuletzt politisch aktiv war ich bei Fridays-for-Future, im Klimacamp in P\u00f6delwitz und der \u201eL\u00fctzerath bleibt!\u201c-Demo 2023.\u00a0Seit den 1970ern bin ich umwelt-aktivistisch unterwegs. Nach meiner weltanschaulichen Ausrichtung gefragt, habe ich lange mit \u201eAnarchist\u201c geantwortet. Heute w\u00fcrde ich meine Weltanschauung eher mit \u201eyogisch\/tantrisch\u201c \u00fcberschreiben und geh\u00f6re damit zu denjenigen, die vom Polit-Aktivismus zur Spiritualit\u00e4t gewechselt sind. Aber ich denke, das eine geht nicht ohne das andere.\u00a0 Ich habe mir die Frage gestellt, warum reiche und m\u00e4chtige Menschen in entscheidenden Positionen immer wieder sozial\u00f6kologisch so katastrophale Entscheidungen treffen? Die Verantwortlichen sind wirtschaftlich in der Regel so gut gestellt, dass sie bei einer ethischen und umweltfreundlichen Entscheidung keine pers\u00f6nliche materielle Not leiden w\u00fcrden. Manche Leute, die schon fast alles (materielle) haben, sozial kompetent, beziehungsf\u00e4hig und gebildet sind, bleiben in kapitalistischen Institutionen bez\u00fcglich sozialem und \u00f6kologischem Engagement weit hinter ihren M\u00f6glichkeiten zur\u00fcck. Warum?\u00a0 Ich m\u00f6chte eine Antwort zur Debatte stellen, die keinen absoluten Wahrheitsanspruch hat, aber mit der manches leichter erkl\u00e4rt wird. Sie lautet: \u201eWir sind alle polytheistisch gl\u00e4ubige Menschen und die Verehrung des Geld-Gottes hat \u00fcberhand genommen.\u201c Was sind \u00fcberhaupt Gottheiten? Was hei\u00dft Verehren?\u00a0 Bei dem Begriff \u201eGott\u201c denken viele an einen eifers\u00fcchtigen, b\u00e4rtigen Mann auf der Wolke, dessen Allmachtsanspruch und Sexualmoral zu Recht von Anarchistinnen und Anarchisten abgelehnt wird. Zu Zeiten der anarchistischen Gr\u00fcnderv\u00e4ter (meist m\u00e4nnliche Autoren) konnte Religion und christlicher Glaube gleichgesetzt werden. Im Yoga &amp; Tantra stehen verschiedene Gottheiten f\u00fcr verschiedene Aspekte des Menschseins. Inspirierend ist die tantrische Flexibilit\u00e4t, auch neue Gottheiten zu erschaffen. In Nepal gab es angeblich auf 1,5 Millionen Einwohner*innen 2,5 Millionen registrierte Gottheiten. Als Anarchist gehe ich noch weiter und pl\u00e4diere daf\u00fcr, aus jedem Glaubenssatz eine Gottheit zu machen. Die meisten davon w\u00e4ren eher unbedeutend und viele erscheinen als D\u00e4monen oder gefallene Engel, die aber alle himmlischen Ursprungs sind.\u00a0 Weiter unten m\u00f6chte ich \u00fcber Glauben reflektieren, aber zun\u00e4chst f\u00fcr die Existenz und Anerkennung des Geld-Gottes werben. Ich m\u00f6chte ihn \u201eMammon\u201c nennen. Du kannst ihn auch anders nennen. In unserer Gesellschaft hat die Verehrung des Mammons religi\u00f6se Z\u00fcge. Ich pl\u00e4diere daf\u00fcr, Kapitalismus als Religion anzusehen. Gro\u00dfe Teile unserer Gesellschaft verehren Geld und Wachstum unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig. Vieles im Kapitalismus l\u00e4sst sich mit Raffgier alleine nicht begr\u00fcnden. Manche Entscheidungen reicher und m\u00e4chtiger Menschen lassen sich unter der Annahme, dass ihre Verehrung dem Geld-Gott dient, besser erkl\u00e4ren. Unter der Annahme, dass es einen Geldgott gibt, wird verst\u00e4ndlich, warum sie glauben, mit ihrer Geldvermehrung etwas \u201eGutes\u201c zu tun. Ein Charakteristikum von Religion ist, dass Narrative von ihren Anh\u00e4nger*innen unhinterfragt geglaubt werden, auch wenn die Vernunft der meisten anderen Menschen dagegen spricht.\u00a0 Wenn du mal probeweise davon ausgehst, dass es einen Pantheon gibt, im Sinne einer Ansammlung aller Gottheiten, so geh\u00f6rt Mammon historisch dazu. Er wurde von Moses, Jesus, Mohammed, Buddha und anderen Propheten wahrgenommen und als ziemlich antisozial dargestellt.\u00a0 Die Anh\u00e4nger*innen des Mammons bestreiten ihre Religiosit\u00e4t. Viele Wirtschaftswissenschaftler*innen glauben, dass sie objektive Wahrheiten vertreten. Wenn wir uns bewusst werden, dass die meisten religi\u00f6sen Menschen ihre eigene Gottheit als absolut richtig und objektiv vorhanden ansehen, wird auch das \u201enormal\u201c. Die meisten Religionen bestreiten, dass ihre Gottheit Fehler macht. Oder sie behaupten, dass alle anderen nicht g\u00f6ttlich sind. Es ist normal, die eigenen irrationalen Aspekte nicht zu hinterfragen. Jedes Glaubenssystem hat so seine Macken, die aus der Perspektive anderer Menschen wohlmeinend als \u201eskurril\u201c wahrgenommen werden k\u00f6nnen. Beispielsweise glauben Christ*innen an die \u201eunbefleckte Empf\u00e4ngnis\u201c, Muslime an \u201e40 Jungfrauen im Paradies\u201c, Buddhist*innen an \u201eWiedergeburt\u201c, Kapitalist*innen glauben, dass sie mit dem Kauf einer Firma darin mehr zu sagen h\u00e4tten, als diejenigen, die dort seit Jahren erfolgreiche Produktentwicklung machen. Anarchist*innen glauben tendenziell daran, dass Plenums-entscheidungen im Konsens besser sind als Entscheidungen einsamer alter wei\u00dfer M\u00e4nner. Und ich als Tantriker glaube, dass guter Sex friedlich macht. Mit all solchen \u201einteressanten\u201c Glaubenss\u00e4tzen k\u00f6nnen wir in einer pluralistischen Kultur gut leben.\u00a0 Anstatt die \u201eAndersgl\u00e4ubigen\u201c in die \u201eH\u00f6lle\u201c zu jagen und mit der H\u00e4rte vergangener monotheistischer Religionskriege zu bek\u00e4mpfen, pl\u00e4diere ich daf\u00fcr, uns alle als polytheistisch zu begreifen. Die Verehrung des Geld-Gottes k\u00f6nnen wir dann in Relation zur Verehrung anderer Gottheiten setzen. Gottheiten k\u00f6nnen auch Mitgef\u00fchl oder Umweltschutz oder Fu\u00dfball hei\u00dfen.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 In einem polytheistischen Glaubenssystem k\u00f6nnen wir mit Widerspr\u00fcchlichkeiten leichter leben. Wenn mir klar ist, dass meine Lieblings-Gottheit nicht die einzige ist, und meine Nachbarn mit ihren anderen Gottheiten freundliche Menschen sind, kommen wir einem pluralistischen Weltbild und einer friedlichen Gesellschaft n\u00e4her.\u00a0 In meiner langen Auseinandersetzung mit Gesellschaft und Religion pl\u00e4diere ich daf\u00fcr, anzunehmen, dass wir alle polytheistisch Gl\u00e4ubige sind. Das ist im anarchistischen Kontext eine steile These, aber ich bitte darum, den Gedanken weiter durchzuspielen. Als Anarchist habe ich traditionell einen relativ respektlosen Umgang mit Autorit\u00e4ten. Die alten Gottheiten streiten und menscheln nicht nur in der indischen Mythologie, sondern auch im alten europ\u00e4ischen Kulturkreis. Wenn ich mir die Erz\u00e4hlungen verschiedener Religionen anschaue, dann sind die G\u00f6tter oft ein ziemlicher Sauhaufen. Vom alttestamentarisch strafenden Gott \u00fcber die germanischen, griechischen und r\u00f6mischen Sagen bis zu den tantrischen Gottheiten im Hinduismus, vom T\u00f6ten eigener Kinder bis zu wildem sexuellem Durcheinander. Aber das ist nur ein Blickwinkel aus religionskritischer Sicht. Praktisch bieten Gottheiten und die ihnen zugeschriebenen Texte vielen Menschen Orientierung, um gut durch ihr Leben zu kommen. Dies k\u00f6nnen wir uns auch als Anarchist*innen zu nutze machen.\u00a0 Die meisten Menschen halten gerne an eigenen Glaubenss\u00e4tzen fest und verteidigen sie gegen Angriffe. Aus psychotherapeutischer Sicht sind die \u00dcberg\u00e4nge zu neurotischem Verhalten flie\u00dfend. Spirituell nennen wir es\u00a0Anhaftungen.\u00a0Eine Reflexion, wie und an was wir glauben und welche Schlussfolgerungen wir daraus ziehen, ist emotional anspruchsvoll. In einer aufgekl\u00e4rten pluralistischen Weltanschauung k\u00f6nnen wir die Identifikation mit unseren Glaubenss\u00e4tzen oder Gottheiten relativieren. Wir k\u00f6nnten bei schwierigen Entscheidungen z.\u2009B. eine vorgestellte Debatte zwischen verschiedenen Gottheiten f\u00fchren und dann die Gottheit mit den schlechteren Argumenten auf unserem pers\u00f6nlichen Altar etwas zur Seite schieben, ohne ihn g\u00e4nzlich zu diskreditieren. Dagegen macht das Schwarz-Wei\u00df-Denken einer monotheistischen Weltsicht unsere Handlungsspielr\u00e4ume enger.\u00a0 Die Alternative, Religion grunds\u00e4tzlich abzulehnen, wie es die anarchistischen Vor-denker*innen in Abgrenzung zur Kirche taten und es viele Anarchist*innen auch heute tun, f\u00fchrt in meiner Wahrnehmung heute dazu, dass Anarchismus \u201everkopft\u201c wirkt. Die spirituelle bzw. transzendente Dimension fehlt. Die Einordnung in etwas Gr\u00f6\u00dferes ist schwer greifbar. Emotional f\u00fchlende Menschen erreichen wir schlechter.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 In meiner Vision einer herrschaftsfreien Gesellschaft gibt es viele Weltanschauungsgemeinschaften, die die Bed\u00fcrfnisse ihrer Anh\u00e4nger*innen nach Identifikation befriedigen. Identifikation, also Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Gruppe, ist ein elementares menschliches Bed\u00fcrfnis. Die Vertretungen der verschiedenen Gemeinschaften (Geistliche, Vorsitzende, Vordenkende, \u2026) m\u00fcssen sich der Pluralit\u00e4t der Verehrungssubjekte bewusst sein und in ihrer herausgehobenen Stellung in der Gesellschaft f\u00fcr Integration sorgen. Die monotheistischen Religionsgemeinschaften m\u00fcssen daf\u00fcr etwas vom Allmachtsanspruch ihrer Gottheiten abgeben, was seit Jahrhunderten in vielen Gesellschaften der Welt gut klappt (mit vielen Ausnahmen). Die Priester des Kapitalismus m\u00fcssen sich des religi\u00f6sen Charakters ihrer Weltanschauung bewusst werden. Wir k\u00f6nnen das Zugest\u00e4ndnis machen, dass \u201edie Anderen\u201c andere Gottheiten als \u201ewir\u201c weiter vorn auf ihrem Altar haben, aber wir alle Teil einer gemeinsamen Gesellschaft sind.\u00a0\u00a0 Ein spirituelles Ziel aller Religion ist die \u201eEinheitserfahrung\u201c. Im Yoga wird das Selbstverwirklichung genannt. Der Begriff Selbstverwirklichung bedeutet im Yoga\/Tantra die \u201eEinheit mit dem G\u00f6ttlichen\u201c, also f\u00fcr Yogis die Erleuchtung, f\u00fcr Abenteurer besondere Erlebnisse, f\u00fcr Christ*innen der Einzug ins Paradies, f\u00fcr Kapitalist*innen das Schwimmen in Geld.\u00a0\u00a0 Jede Weltanschauung empfiehlt unterschiedliche Methoden der spirituellen Praxis: Gebet, Meditation, Gesang, N\u00e4chstenliebe, soziales Engagement, Konsum, Verehrung von Fu\u00dfballern oder Popstars usw. Eine gro\u00dfe Gemeinsamkeit aller Religionen ist Verehrungspraxis. Wie die Verehrung aussieht ist unterschiedlich, aber sie macht friedlich.\u00a0 Aus<br \/>\npolit-aktivistischer Sicht packt mich oft die Wut angesichts antisozialer oder umweltsch\u00e4dlicher Entscheidungen. Aggression oder Ohnmachtsgef\u00fchle sind meine Reaktion, die aber an den bestehenden Machtstrukturen nur wenig \u00e4ndern. F\u00fcr mein emotionales Gleichgewicht treffe ich Gleichgesinnte, f\u00fchle Respekt und Annahme, debattiere und versuche meinen CO2-Fu\u00dfabdruck m\u00f6glichst klein zu halten. Ich versuche trotz meiner radikalen, an die \u201eGraswurzel\u201c gehenden Meinungen, ein gutes und sozialvertr\u00e4gliches Leben zu gestalten, neben all den anderen Menschen, die mit ihren anderen Weltanschauungen ebenso ein gutes, sozialvertr\u00e4gliches Leben zu gestalten versuchen. Eine wichtige Herausforderung stellen unsere Anhaftungen und Identifikation des Egos dar. Die Identifikation mit Glaubenss\u00e4tzen charakterisiert religi\u00f6se Eiferer. Damit haben wir in jeder Gesellschaft Probleme. Aktuell in Zeiten des Klimawandels zum Beispiel mit den dogmatischen Anh\u00e4nger*innen des Mammon.\u00a0 Anstatt eine Weltanschauung komplett zu \u00fcbernehmen oder komplett abzulehnen, erlaube ich mir ganz anarchistisch und antiautorit\u00e4r eine Kritik und Meinungen zu Details der verschiedenen Gottheiten, in der Annahme, dass wir alle \u201eim gleichen Boot sitzen\u201c (auf der gleichen Erde). Ich pl\u00e4diere daf\u00fcr, miteinander zu sprechen, auch wenn es mich stark fordert, hinter Vertreter*innen krasser Standpunkte f\u00fchlende Menschen zu sehen. Die Idee des Polytheismus hilft mir dabei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gespr\u00e4ch \u00fcber die Vorbereitung eines Fridays-for-Future-Plenums, meinte meine Tochter, ich solle meine Sichtweise doch mal als Artikel f\u00fcr die Graswurzelrevolution schreiben. So entstand der folgende Text. 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