{"id":337,"date":"1996-05-01T00:00:23","date_gmt":"1996-04-30T22:00:23","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=337"},"modified":"2022-07-26T14:26:39","modified_gmt":"2022-07-26T12:26:39","slug":"zwischen-modernisierung-und-subsistzenzwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/1996\/05\/zwischen-modernisierung-und-subsistzenzwirtschaft\/","title":{"rendered":"Zwischen Modernisierung und Subsistzenzwirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Entwicklung ist eine Reise in Richtung auf einen sozialen Wandel, wo M\u00e4nner und Frauen in Harmonie miteinander und mit der Natur leben. Entwicklung und Frieden, in Verbindung mit Gerechtigkeit und W\u00fcrde f\u00fcr alle, sind integrale Bestandteile dieses menschlichen Prozesses einer sozialen Ver\u00e4nderung. Unsere gegenw\u00e4rtige Entwicklungspolitik, die auf der Modernisierungsideologie basiert, steht der Errichtung einer solchen Gesellschaft entgegen. Auf der einen Seite f\u00fchrte sie zu einem Zusammenbruch des sozialen Zusammenhalts, zur Erosion von lange Zeit gesch\u00e4tzten traditionellen Werten wie F\u00fcrsorge, Teilen, und gegenseitiger Unterst\u00fctzung. Zudem hat sie den Status der Frauen, der Kinder und der marginalisierten Klasse, in unserem Fall die UreinwohnerInnen und die Dalits (sog. &#8222;Unber\u00fchrbare&#8220;), verschlechtert, einhergehend mit einer irreparablen Umweltzerst\u00f6rung.<\/p>\n<p>Die &#8222;Dritte Welt&#8220; ist ein Opfer des Ansturms der Modernisierungsideologie. Diese wurde Indien zuerst w\u00e4hrend der Kolonialzeit auferlegt, und sp\u00e4ter, in der Zeit nach der Unabh\u00e4ngigkeit, von der nationalen Elite in Koalition mit den Interessen des weltweiten Herrschaftssystems ausgedehnt, konsolidiert und stabilisiert. Diese Ideologie wurde zur Zeit eines bedeutsamen historischen Einschnitts, d.h. nach dem zweiten Weltkrieg, als &#8222;Fortschritt&#8220; propagiert &#8211; der Verkauf von Technologien, Konsumorientierung etc. Sie beschleunigte eine stark auf Technologie beruhende kapitalistische Methode des Wirtschaftswachstums, deren Grundwerte Wettbewerb, Konflikt, Ungerechtigkeit, Ausbeutung, Unfrieden, Gewalt, Gier, Abh\u00e4ngigkeit, \u00dcberflu\u00df waren. Das Endresultat ist ein fehlender Frieden, herbeigef\u00fchrt von einem starken Abbau menschlicher Werte, dem un\u00fcberbr\u00fcckbaren, sich immer weiter vertiefenden Konflikt zwischen der reichen und privilegierten Minderheit und der armen und marginalisierten Mehrheit. Der gegenw\u00e4rtige Drang zur Globalisierung w\u00fcrde sich noch weit fataler auswirken. Mit dem Vorw\u00e4rtsdr\u00e4ngen der multinationalen Konzerne und der immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Bedeutung der an Experten orientierten Marktwirtschaft w\u00fcrde die Wirkung katastrophal sein.<\/p>\n<h3>Modernisierungsentwicklung &#8211; Befreiung oder Einschr\u00e4nkung?<\/h3>\n<p>Die Modernisierungspolitik, die das Land nach der Kolonialzeit \u00fcbernommen hat, hat Frauen, die UreinwohnerInnen und andere schw\u00e4chere Teile der Gesellschaft marginalisiert und gleichzeitig massive Umweltkrisen bewirkt. Die Frage der Umweltzerst\u00f6rung, der schrittweise Zusammenbruch des \u00f6kologischen Gleichgewichts, das Schwinden nat\u00fcrlicher Ressourcen sind nicht nur \u00f6konomische Probleme oder eine blo\u00dfe Frage der nachhaltigen Entwicklung. Es besteht eine integrale Verbindung mit der menschlichen Existenz, die dadurch stark ber\u00fchrt wird. Dar\u00fcberhinaus haben die Entscheidungen, die durch die Entwicklung gef\u00e4llt werden, auch Auswirkungen auf das soziale Gef\u00fcge. Frauen und M\u00e4nner, die innerhalb der sozialen und \u00f6konomischen Strukturen getrennte Rollen innehaben, haben eine unterschiedliche Beziehung zur Umwelt. Der gegenw\u00e4rtige Entwicklungsproze\u00df ber\u00fccksichtigt die Bed\u00fcrfnisse der Menschen und der Umwelt, in der sie leben, nicht. Er ist vielmehr markt- und profitorientiert. Es ist jetzt klargeworden, da\u00df die ungesunden Entwicklungsstrategien, die die Bed\u00fcrfnisse und Perspektiven aller ignorieren, besonders die der Frauen, der Dalits und der UreinwohnerInnen und deren Umgebung, nicht \u00fcberlebensf\u00e4hig sind.<\/p>\n<h3>Marginalisierung von Frauen<\/h3>\n<p>Die Kosten der Modernisierung lasten schwer auf den Frauen. Sie verlangt ihnen einen hohen Zoll ab, indem sie ihre Kontrolle \u00fcber die Ressourcen und den Lebensunterhalt einschr\u00e4nkt. Die Aktivit\u00e4ten der Frauen innerhalb der Subsistenzwirtschaft erhalten den schwersten Schlag.<\/p>\n<p>Frauen spielen in den Familien traditionell eine wichtige Rolle als Produzentinnen der Nahrung und als Versorgerinnen ihrer Haushalte. Die Reproduktions- und Regenerationsf\u00e4higkeiten von Frauen werden ebenfalls als Teil ihrer produktiven Rolle innerhalb der Gesellschaft vereinnahmt. Der Begriff &#8222;Produzentin&#8220; wird hier im Kontext der Kapitalakkumulation verstanden. Er begreift Menschen nur in ihrer Verwertungskapazit\u00e4t, entweder als Arbeitskr\u00e4fte, oder als ProduzentInnen von Waren. So schlie\u00dft dieser Begriff keine der anderen produktiven Rollen mit ein, die Frauen innerhalb der Gemeinschaft innehaben.<\/p>\n<p>Die Folgen der Ver\u00e4nderungen innerhalb der Produktionssysteme und die Einf\u00fchrung einer geldorientierten Wirtschaftsweise \u00fcber dem Subsistenzniveau hat die Rolle der Frauen in den l\u00e4ndlichen Agrargemeinschaften drastisch ver\u00e4ndert. Sie wurden zwangsweise aus ihrer \u00fcberragenden Rolle innerhalb der Lebensmittelproduktion und als Produzentinnen und Bewahrerinnen des Lebens und der Regeneration der Natur verdr\u00e4ngt. Seit Jahrhunderten haben Frauen auf dem Land die nat\u00fcrlichen Ressourcen ihrer Umwelt durch vorsichtigen Umgang bewahrt. Dies sicherte das \u00dcberleben und den Unterhalt ihres Haushalts. Frauen sammeln Brennmaterial, Futter, Wasser, pflanzliche Nahrung und Kr\u00e4uter, um ihre Familien zu versorgen. Die Zerst\u00f6rung der Umwelt und der Mangel an nat\u00fcrlichen Ressourcen wirkt sich auf die Frauen zugleich als Nutzerinnen und als Produzentinnen aus.<\/p>\n<p>Zudem ist das Problem des Technologietransfers ein entscheidender Faktor unserer Entwicklungsinitiative. Was wir im Namen der &#8222;Entwicklung&#8220; sehen, ist ein Technologiepaket, das der vorherrschenden Entwicklungsideologie dient, die ins l\u00e4ndliche Indien transportiert wurde. Diese Technologie ist in Wirklichkeit feudal-kapitalistisch, teuer, zentralistisch und bringt Abh\u00e4ngigkeiten von extern organisierten kapitalistischen Sektoren mit sich. Sie ist von Grund auf aggressiv gegen\u00fcber der Natur und den Frauen. Auf der einen Seite hat sie die Kommerzialisierung der Landwirtschaft und auf der anderen den st\u00e4ndigen Abbau und die Zerst\u00f6rung des d\u00f6rflichen Handwerks und der d\u00f6rflichen Produktionen mit sich gebracht, einhergehend mit der Verarmung von Millionen von Menschen innerhalb der d\u00f6rflichen Bev\u00f6lkerung, darunter besonders der Frauen.<\/p>\n<h3>Umweltzerst\u00f6rung<\/h3>\n<p>Massive Umweltzerst\u00f6rung und darauf folgende \u00f6kologische Krisen sind weitere Konsequenzen einer Entwicklung, die auf der Modernisierungsideologie beruht. Die anhaltende Zerst\u00f6rung unserer nat\u00fcrlichen Ressourcen, der W\u00e4lder, der Weiden, der K\u00fcstengew\u00e4sser, hat nicht nur die Armut von Millionen von Dalits, UreinwohnerInnen, FischerInnen und NomadInnen verschlimmert, sondern auch einen langsamen, stillen kulturellen und sozialen Tod bewirkt sowie einen schlimmen Wandel von selbst\u00e4ndigen Menschen zu elendiglich abh\u00e4ngigen landlosen ArbeiterInnen und von Armut geplagten MigrantInnen in den St\u00e4dten.<\/p>\n<p>Mangels Alternativen bilden Land- und Forstwirtschaft die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Grundlage des Lebens, sowohl f\u00fcr die gro\u00dfe Mehrheit der Armen, als auch f\u00fcr die kleine Minderheit der Wohlhabenden in den l\u00e4ndlichen Gegenden. W\u00e4hrend die Umweltfaktoren Land, Wasser und Wald vor allem die l\u00e4ndliche Bev\u00f6lkerung direkt betreffen, sind sie auch f\u00fcr die Armen in den \u00fcberbev\u00f6lkerten indischen St\u00e4dten besorgniserregende Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Die UreinwohnerInnen Indiens, die IndianerInnen in Amerika oder die UreinwohnerInnen Australiens sind gleicherma\u00dfen gef\u00e4hrdete Gruppen. Sie werden solchen Entwicklungsprojekten wie der Errichtung gro\u00dfer Staud\u00e4mme oder gro\u00dfer Industrien im Namen des nationalen Interesses geopfert. Die W\u00e4lder sind ihre nat\u00fcrlichen Wohngebiete, und die skrupellose Zerst\u00f6rung der W\u00e4lder bedeutet die verh\u00e4ngnisvolle Vertreibung von St\u00e4mmen aus ihrer nat\u00fcrlichen und traditionellen Umgebung. Die gesamte Wirtschaft beruht auf den Erzeugnissen dieser W\u00e4lder. Selbst\u00e4ndigkeit und Selbstversorgung werden von der Subsistenzlandwirtschaft und der Forstwirtschaft getragen, die alles hervorgebracht haben, was ben\u00f6tigt wurde, und von allen geteilt wurde.<\/p>\n<p>Der Wald ist nicht nur Heimat, Quelle des Lebensunterhalts, sondern auch das kulturelle Zentrum. Aber heute werden durch das Vordringen einer hochkapitalistischen Industrialisierung ihr kultureller Reichtum, ihre Wertesysteme und ihr traditionelles Verst\u00e4ndnis von Teilen und Solidarit\u00e4t abgebaut. Schlimmer noch ist, da\u00df die Menschen durch die Vertreibung in die Ebenen und st\u00e4dtischen Gebiete die Werte oder Pseudowerte des gegenw\u00e4rtig vorherrschenden materialistischen Systems verinnerlichen, das sie in eine Wirtschaftsstruktur zwingt, die ungerecht, unmenschlich, individualistisch und von Konkurrenz gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p>Dar\u00fcberhinaus werden sie in der \u00fcblichen Entwicklung nur als ungelernte ArbeiterInnen benutzt, die w\u00e4hrend des Automatisierungsprozesses schnell als \u00fcberfl\u00fcssig angesehen werden, und daher schnell abk\u00f6mmlich werden. Schnell werden sie zu einer Last ohne jegliche Zukunftsaussichten. Der Preis des Fortschritts ist ihr langsamer Zerfall und Tod &#8211; Ethnozid an den UreinwohnerInnen. Die Auswirkungen von Vertreibung und Umsiedlung sind wahrscheinlich f\u00fcr die Frauen am schlimmsten. Die M\u00e4nner erhalten die Entsch\u00e4digungszahlungen, und oftmals wird die gesamte Summe f\u00fcr Spielen und Trinken ausgegeben. So entsteht eine Abh\u00e4ngigkeitssituation, die eine weitere Verarmung der Frauen und Kinder mit sich bringt. Der Zugang der Frauen zu den Ressourcen der W\u00e4lder ist verlorengegangen und ihre Subsistenzt\u00e4tigkeiten wie das Sammeln von Nahrungsmitteln, medizinischen Kr\u00e4utern etc. in den W\u00e4ldern ist nicht mehr l\u00e4nger m\u00f6glich.<\/p>\n<h3>Kommerzialisierung der Landwirtschaft<\/h3>\n<p>Die Modernisierung auf dem Gebiet der Landwirtschaft hat zur Einf\u00fchrung der Politik der &#8222;Gr\u00fcnen Revolution&#8220; gef\u00fchrt, mit einem hohen Technologieeinsatz, der Kommerzialisierung der Anbausysteme und sich nachteilig auswirkender biotechnischer Neuerungen. All das hat die sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und \u00f6kologischen Beziehungen in den l\u00e4ndlichen Gebieten stark beeinflu\u00dft. Es erfolgt ein unerw\u00fcnschter Wechsel von der Subsistenzproduktion und dem Vertrauen auf frei verf\u00fcgbare nat\u00fcrliche Ressourcen zu einer Geldwirtschaft. Es wurde erwartet, da\u00df durch die Einf\u00fchrung von auf den Verkauf ausgerichteten Anbauprodukten und die durch den Markt gemachten Profite die wirtschaftliche Kraft der l\u00e4ndlichen Bev\u00f6lkerung gest\u00e4rkt w\u00fcrde. Dagegen wurde die F\u00e4higkeit der Natur zur Regeneration der Fruchtbarkeit des Bodens, der Saatguterzeugung unterminiert. Heute besteht eine gr\u00f6\u00dfere Abh\u00e4ngigkeit von nichtregenerierbaren Faktoren wie Kunstd\u00fcnger, Pestiziden und Saatgut von multinationalen Konzernen. Dar\u00fcberhinaus hat die Einf\u00fchrung von auf den Verkauf ausgerichteten Anbauprodukten im gro\u00dfen Stil das traditionelle Nutzungssystem des Bodens zugunsten der Gro\u00dfgrundbesitzerInnen ver\u00e4ndert. Dieser Wandel hat eine Ver\u00e4nderung der Besch\u00e4ftigungsstrukturen und des Arbeitspensums der B\u00e4uerinnen bewirkt, dazu \u00c4nderungen im Zugang der Frauen zu und ihrer Kontrolle \u00fcber Wasser, Land und Einkommen. Deshalb ist die Modernisierung der Landwirtschaft in der Form der Einf\u00fchrung der Gr\u00fcnen Revolution ein Gewaltakt, der den Subsistenzwirtschaftsproze\u00df zerst\u00f6rt und die Frauen aus der Lebensmittelproduktion verdr\u00e4ngt, wo der Profit die Anbaumethode bestimmt.<\/p>\n<h3>Nachhaltige Entwicklung &#8211; Mythos oder Realit\u00e4t?<\/h3>\n<p>Es besteht kein Zweifel daran, da\u00df die gegenw\u00e4rtige Entwicklungsmethode bei der Verbesserung der sozio\u00f6konomischen und kulturellen Lebensqualit\u00e4t vollkommen versagt hat. Die Menschen auf dem Land leben einen gesunden Lebensstil, wobei die materiellen Bedingungen genauso wichtige Aspekte des Lebens sind wie spiritueller, kultureller und sozialer Reichtum. F\u00fcr sie bedeutet Sicherheit im allgemeinen Boden, Familie, Dorf sowie die Freiheit von Einmischung von au\u00dfen. Jede Entwicklungsstrategie, die nachhaltig sein soll, mu\u00df diese Faktoren ber\u00fccksichtigen. Ein weiser Ansatz in bezug auf das \u00dcberleben der Menschheit ist die Anwendung solcher Entwicklungsstrategien, die sich an den Menschen orientieren, umweltvertr\u00e4glich sind und den Ressourcen der Menschen die gr\u00f6\u00dfte Bedeutung beimessen &#8211; ihrer Weisheit, ihrem Wissen, ihren F\u00e4higkeiten und ihrer Arbeitskraft. W\u00fcnschenswerter ist ein Entwicklungskonzept, das das traditionelle Wissen innerhalb der Landwirtschaft und der Nutzung der Ressourcen nicht unber\u00fccksichtigt l\u00e4\u00dft und gro\u00dfangelegte Technologieprogramme, die negative Auswirkungen auf Frauen und Umwelt haben, ablehnt.<\/p>\n<p>Die Frauen scheinen die &#8222;vorherbestimmten Retterinnen&#8220; vor einer Fehlentwicklung in Indien zu sein. Ihre gewaltlose, nicht geschlechtsspezifische und ganzheitliche Alternative zur herrschenden Wissenschaft, zu Technologie und Entwicklungsparadigma ist eine Vision des \u00dcberlebens und der Hoffnung. Gebraucht wird eine fundamentale Ver\u00e4nderung der Gesellschaft als ganzer, die auf einer Abschaffung der patriarchalen Werte von Herrschaft und Kontrolle beruht. Dies setzt eine radikale Ver\u00e4nderung des Verh\u00e4ltnisses von Frauen und M\u00e4nnern zur Natur, zu den nat\u00fcrlichen Ressourcen, zur Arbeit voraus sowie eine Ver\u00e4nderung der zwischenmenschlichen Beziehungen, eine Umverteilung der reproduktiven und produktiven Funktionen von M\u00e4nnern und Frauen und eine Neudefinition von Werten wie Friedfertigkeit, Erhalten, Heilen etc.<\/p>\n<p>Der Entwicklungsproze\u00df kann zur nachhaltigen Realit\u00e4t werden, wenn er selbstbewu\u00dft, selbstbestimmt und befreiend ist und vor allem auf den Ressourcen der Menschen beruht.<\/p>\n<p>Eine richtige Antwort unsererseits h\u00e4ngt vor allem von unserer F\u00e4higkeit ab, lokale Anzeichen einer Fehlentwicklung zu identifizieren und von unserer F\u00e4higkeit, auf einer globalen Ebene Alternativen zugunsten der Menschen anzubieten, besonders der Marginalisierten, so da\u00df sie eine gerechte, selbstbestimmte und harmonische Gesellschaft frei von Herrschaft und Unterdr\u00fcckung haben k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entwicklung ist eine Reise in Richtung auf einen sozialen Wandel, wo M\u00e4nner und Frauen in Harmonie miteinander und mit der Natur leben. Entwicklung und Frieden, in Verbindung mit Gerechtigkeit und W\u00fcrde f\u00fcr alle, sind integrale Bestandteile dieses menschlichen Prozesses einer sozialen Ver\u00e4nderung. Unsere gegenw\u00e4rtige Entwicklungspolitik, die auf der Modernisierungsideologie basiert, steht der Errichtung einer solchen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/1996\/05\/zwischen-modernisierung-und-subsistzenzwirtschaft\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Zwischen Modernisierung und Subsistzenzwirtschaft - graswurzelrevolution","description":"Entwicklung ist eine Reise in Richtung auf einen sozialen Wandel, wo M\u00e4nner und Frauen in Harmonie miteinander und mit der Natur leben. Entwicklung und Frieden,"},"footnotes":""},"categories":[46,1026,1038,1027],"tags":[],"class_list":["post-337","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-75-jahre-war-resisters-international","category-geld-oder-leben","category-kleine-unterschiede","category-wir-sind-nicht-alleine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/337","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=337"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/337\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=337"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=337"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=337"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}