{"id":33951,"date":"2026-03-27T16:58:27","date_gmt":"2026-03-27T14:58:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/?p=33951"},"modified":"2026-04-01T17:00:18","modified_gmt":"2026-04-01T15:00:18","slug":"in-radikaler-solidaritaet-verbunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2026\/03\/in-radikaler-solidaritaet-verbunden\/","title":{"rendered":"In radikaler SOLIDARIT\u00c4T VERBUNDEN"},"content":{"rendered":"\r\n<p><strong>Solidarit\u00e4ten \u2013 wie?<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>In Zeiten sich zuspitzender sozialer, \u00f6kologischer, \u00f6konomischer und politischer Krisen m\u00f6chten wir uns gemeinsam mit Ihnen der Aufgabe stellen, auf gesellschaftliche Fragen unserer Zeit Antworten zu finden und diese zu diskutieren. Ungleichheit nimmt zu, demokratische Institutionen verlieren an Legitimit\u00e4t, autorit\u00e4re und rechte Akteur*innen gewinnen an St\u00e4rke, gesellschaftliche Spaltungen werden vorangetrieben und \u00f6kologische Kipppunkte sind vielfach schon \u00fcberschritten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Als Antwort darauf wird oft Solidarit\u00e4t beschworen \u2013 und dabei gleichzeitig vielerorts entleert, als (sozial-)staatliche Pflicht, moralischer Appell oder identit\u00e4r verk\u00fcrztes Wir-Gef\u00fchl verstanden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Im Gegensatz dazu setzt unsere Tagung unter dem Titel <strong>\u00bbIn radikaler Solidarit\u00e4t verbunden: Unsere Antwort auf Herrschaft und Hierarchie\u00ab <\/strong>hier bewusst und anders an.<\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\r\n\r\n\r\n<p><strong>Unsere Leitfragen lauten:<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wie k\u00f6nnen wir in radikaler Solidarit\u00e4t verbunden leben und handeln?<br \/>Wie k\u00f6nnen wir dies jenseits von Staat, Identit\u00e4t und Hierarchie tun?<br \/>Wie bauen wir neue sozialpolitische Beziehungen auf?<br \/>Wie festigen wir bestehende herrschafts\u00fcberwindende Verh\u00e4ltnisse?<\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\r\n\r\n\r\n<p><strong>Alle halten zusammen: Verschwisterung von Ungleichen?<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ankn\u00fcpfend an anarchistische Debatten \u2013 insbesondere an das Konzept der unbedingten Solidarit\u00e4t \u2013 begreifen wir Solidarit\u00e4t als praktisch-politische, konflikthafte und relationale Praxis: als Prinzip zum Aufbau und zur Pflege sozialer Beziehungen, um Herrschaft gemeinsam sichtbar zu machen und uns zugleich f\u00fcr mehr Demokratie stark zu machen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir verstehen Solidarit\u00e4t nicht als verordnete Pflicht, nicht als Tausch (\u203aGeben und Nehmen\u2039) (Habermann 2016) und nicht als blo\u00dfe Zugeh\u00f6rigkeit. Solidarit\u00e4t entsteht demnach nicht durch den Staat, sondern oft trotz oder gegen ihn. Sie gr\u00fcndet nicht notwendig auf Identit\u00e4t, N\u00e4he oder Nutzen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Solidarit\u00e4t entsteht verbunden mit einem Gemeinschaftsgef\u00fchl und der bewussten Entscheidung, f\u00fcr den Schutz, die Bed\u00fcrfnisse und Rechte anderer Lebewesen zu k\u00e4mpfen. Sie besteht in Freund*innenschaften als sozialpolitische Praxis (Varela\/Oghalai 2024). Solidarit\u00e4t bedeutet: Wir stehen f\u00fcreinander und f\u00fcr andere und deren Existenz- und Lebensbedingungen ein \u2013 ohne Garantie auf Gegenseitigkeit.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Als ein nach wie vor emanzipatorisches Aufbegehren, als utopisches Potenzial, wie es Mia Neuhaus, Lucas Mielke und Massimo Perinelli in ihrem aktuellen Sammelband <em>\u203aSolidarit\u00e4t \u2013 Eine reale Utopie\u2039<\/em> auf den Begriff bringen:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00bbSolidarit\u00e4t als gerade jene Verschwisterung unter Ungleichen und Ungleichgemachten, die seit jeher die Kraft zum Widerspruch gegen die Macht des Bestehenden ausmacht.\u00ab (Neuhaus et al. 2024: 14)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dabei ist Solidarit\u00e4t immer auch spannungsvoll: Sie ist stets situationsgebunden, zeitlich begrenzt und parteiisch \u2013 und gerade darin politisch wirksam. Sie ist nie neutral. Sie ist radikal universal im Sinne Omri Boehms (Boehm 2025) und richtet sich konkret gegen Ungerechtigkeiten in der Welt: Ausbeutung, Rassismus, patriarchale Gewalt, Kriege, \u00f6kologische Zerst\u00f6rung und autorit\u00e4re Herrschaft.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Solidarit\u00e4t setzt sich ein f\u00fcr W\u00fcrde, Verbundenheit, Versorgung, Frieden, Autonomie und Freiheit \u2013 im Hier und Jetzt und zuk\u00fcnftig.<\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\r\n\r\n\r\n<p><strong>Unbedingte Solidarit\u00e4t? Radikale Solidarit\u00e4t? Planetare Solidarit\u00e4t? \u00d6kologische Solidarit\u00e4t? \u00d6konomische Solidarit\u00e4t? Anarchafeministische und queere Solidarit\u00e4t(en)? Und weitere?<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Unsere Tagung fragt nicht nach einem gro\u00dfen einheitlichen Projekt, sondern nach dem, was Jens Kastner und Lea Susemichel (Susemichel et al. 2021) als bedingungslose Solidarit\u00e4t beschreiben. Emilia Roig nennt es radikale Solidarit\u00e4t oder radikale F\u00fcrsorge (Roig 2024).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Tagung sp\u00fcrt Verbindungen nach, die Edgar Morin und Werner Wintersteiner als planetare Solidarit\u00e4t (Wintersteiner\/Werner 2021), Anarchafeminist*innen wie Chiara Bottici (Bottici 2021) als Transindividualit\u00e4t oder queere \u00d6kologien als \u00f6kologische Verbundenheiten thematisieren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Sie sieht K\u00f6rper und Leiber im Plural und ihre Unterdr\u00fcckung \u2013 wie auch Roig \u2013 intersektional verkn\u00fcpft. Die Anarchafeministin betont ebenso wie Louise Michel (Michel 2016), Eva Geber (Geber\/Kl\u00fcger 2019) oder Milo Probst (Probst 2024) die globale und \u00f6kologische Verbundenheit von Menschen-, Tier- und Pflanzengesellschaften.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Transindividualit\u00e4t und Prozesshaftigkeit unserer K\u00f6rper und Leben zeigen, dass wir aufeinander angewiesen sind. Und was ist mit der \u00f6konomischen Solidarit\u00e4t? Die geh\u00f6rt unbedingt dazu, sagt Friederike Habermann (Habermann 2025). Dazu m\u00fcssen wir einander so zuh\u00f6ren, dass ein anderer Umgang mit Privilegien und ein Verlernen von Verhaltensweisen kolonialer und imperialer Pr\u00e4gung m\u00f6glich wird.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir h\u00e4ngen \u00f6kologisch, \u00f6konomisch, politisch, (inter- und trans-)geschlechtlich zusammen. Bei all dem d\u00fcrfen wir die Verflechtungen kapitalistischer, patriarchaler und autorit\u00e4rer Politiken mit ihrem Gewaltpotenzial und ihrem Spaltungs- und Unterdr\u00fcckungsinteresse nicht vergessen, die allt\u00e4gliche Solidarit\u00e4tspraktiken erschweren und zu verhindern versuchen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wenn wir als Menschen auf dem Planeten \u00f6kologisch eingebunden und sicher \u00fcberleben wollen, dann m\u00fcssen wir uns gemeinsam widerst\u00e4ndig organisieren und auf alle(s) achten. Dazu brauchen wir egalit\u00e4re, gerechte und interkulturell solidarische Beziehungen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Diese \u00f6kologisch, \u00f6konomisch, politisch und geschlechtlich miteinander zu pflegen, ist eine Aufgabe an uns alle, im Sinne unseres \u00dcberlebens als Weltgesellschaften.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Vielleicht lassen wir uns inspirieren von:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>La Bella Vita<\/em> (Berg 2025) von Sibylle Berg,<br \/><em>Tausend und ein Morgen<\/em> (Trojanow 2023) von Ilja Trojanow,<br \/>oder <em>Afrotopia<\/em> von Felwine Sarr (Sarr 2019).<\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\r\n\r\n\r\n<p><strong>Dazu einige m\u00f6gliche Fragen:<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li>Welche Formen radikaler Solidarit\u00e4t machen Bewegungen zur Freiheit bzw. hin zu mehr Demokratie wie erfahrbar?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Was kann Menschen in ihrer Ungleichheit verbinden?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Was ist \u2013 in Anlehnung an Gandhi&#8217;s Salz-Satyagraha \/ Salzmarsch-Kampagne \u2013 das \u201eSalz unserer Zeit\u201c?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Wie h\u00e4ngen wir \u00f6konomisch, \u00f6kologisch, politisch, (inter- und trans-)geschlechtlich zusammen?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Wie kann planetare Solidarit\u00e4t gelingen?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Welches transformatorische Potenzial beherbergt Solidarit\u00e4t?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Wie lassen sich Prozesse von Transindividualit\u00e4t in friedlicher Weise gestalten?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Welche egalit\u00e4ren Praktiken k\u00f6nnen von Menschen- mit Tier- und Pflanzengesellschaften gepflegt werden?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Was k\u00f6nnen wir dazu von indigenen Kulturen lernen? (Kopenawa\/Albert 2024)<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Wie k\u00f6nnen verschiedengeschlechtliche Leiber friedlich zusammenleben?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Wie organisieren wir Alltag, Arbeit, Organisationen und Gemeinschaft solidarisch, demokratisch und egalit\u00e4r? (Isop et al. 2017)<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Wie steht es gegenw\u00e4rtig um Bewegungen internationalistischer Solidarit\u00e4t?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Welche geschichtlichen Referenzen k\u00f6nnen wie kollektive Bewusstseinsentwicklung informieren und bef\u00f6rdern?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Wie steht es um Solidarit\u00e4tsbeziehungen in der (gewerkschaftlichen) Organisierung der Arbeiter<em>innen und Landwirt<\/em>innen?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Wie lassen sich antifaschistische K\u00e4mpfe im Zuge verst\u00e4rkter Repressionsma\u00dfnahmen durch Staat und Polizei und Angriffen von rechten, rechtsextremen und konservativen Gruppierungen oder Einzelpersonen unterst\u00fctzen?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Wie werden Fragen zur Solidarit\u00e4t in Medien dargestellt?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Wie sieht es mit Solidarit\u00e4ten in der digitalen Sph\u00e4re aus?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Welche Alternativen lassen sich wie in Selbstorganisation bauen?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Welche Technologien k\u00f6nnen wie Solidarit\u00e4ten st\u00e4rken oder schw\u00e4chen?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Welchen Stellenwert hat Solidarit\u00e4t als Begriff und Praxis in der Bildungsarbeit, in (Berufs-)Schulen, Universit\u00e4ten und selbstorganisierten R\u00e4umen des Lernens und Lehrens?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Wie lassen sich partikular ausgerichtete Solidarit\u00e4tspraktiken und B\u00fcndnispolitiken (unter gegenw\u00e4rtigen Bedingungen) miteinander verbinden?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Wie begegnen wir Differenzen, unterschiedlichen gesellschaftlichen Teilhabevoraussetzungen sowie Anspr\u00fcchen an und Kritik an (struktureller) Inklusion? (Haruna-Oelker 2022)<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Was gilt es angesichts von Konflikt- und Spaltungsdynamiken zu ber\u00fccksichtigen, damit keine Betroffenen- und Bed\u00fcrnishierarchien entstehen? (Perko 2024)<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Was brauchen wir, um politische B\u00fcndnisse und Proteste intersektionaler auszurichten sowie anschluss- und handlungsf\u00e4higer werden zu lassen?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Welche M\u00f6glichkeiten gibt es, institutionen- und klassen\u00fcbergreifend sowie interkulturell solidarisch zu sein?<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Inwieweit l\u00e4sst sich die Soziale Arbeit mit anarchistischen Praxisformen verbinden oder auch nicht?<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\r\n\r\n\r\n<p><strong>Erz\u00e4hle aus <\/strong><strong>Deiner<\/strong><strong> Praxis und Theorie!<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir laden <strong>Dich<\/strong> herzlich zu Beitr\u00e4gen ein, die Solidarit\u00e4t in Theorie und Praxis reflektieren, gerne mit Bezug zu konkreten Erfahrungen oder aktuellen Beispielen \u2013 etwa aus sozialen Bewegungen und K\u00e4mpfen, aus \u00f6kologischer, technologischer oder der Perspektive von Care-, Bildungs- oder Sozialer Arbeit, Commons-Projekten, anarchistischen, antirassistischen oder antifaschistischen B\u00fcndnissen, queer-feministischen und subalternen Lebensentw\u00fcrfen, intersektional-widerst\u00e4ndigen Kulturen und alternativen\/sozialwirtschaftlichen \u00d6konomien oder transnationalen Solidarit\u00e4tsnetzwerken.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Vielf\u00e4ltige Formate, Kunst und Kultur, Utopien, Heterotopien<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die St\u00e4rke unserer bisherigen in Selbstorganisation durchgef\u00fchrten Tagungen 2021 und 2025 lag darin, dass sehr unterschiedliche Menschen mit einem Begegnungswunsch auf Augenh\u00f6he miteinander in Verbindung gekommen sind. Daran wollen wir erneut ankn\u00fcpfen \u2013 mit offenen Formaten wie World Caf\u00e9s, partizipativen Gespr\u00e4chsrunden wie Fish-Bowl-Runden, interaktiven Workshops und Vortr\u00e4gen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dazu m\u00f6chten wir R\u00e4ume aufmachen, in denen unterschiedliche Perspektiven, Analysen, Selbstkritik und gemeinsame Anliegen zusammenkommen. Teil des Programms sind ebenso k\u00fcnstlerische Beitr\u00e4ge in Form von Musik, Theater und auch humoristischen Einlagen. Mit ausreichend Verpflegung f\u00fcr alle drei Tage, einem ungezwungenen Miteinander und einer positiven Fehlerkultur.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Durch Beobachtungen und Selbstbeobachtungen, eine kritisch offene Kommunikation zur Organisation und Personen im Tagungsteam, die daf\u00fcr ansprechbar sind, wollen wir einen gemeinsamen und m\u00f6glichst inklusiven Lernraum f\u00fcr alle schaffen. Es ist Einladung und Aufgabe zugleich, dass alle Teil des gemeinsamen Reflektierens und Lernens sind oder werden k\u00f6nnen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Wir freuen uns \u00fcber <\/strong><strong>Dein <\/strong><strong>Feedback!<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass es nicht m\u00f6glich ist, per Knopfdruck komplett barriere- und diskriminierungsfreie R\u00e4ume herzustellen. Es ist unser Anliegen, m\u00f6glichst vielen Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Erfahrungshintergr\u00fcnden einen Zugang zu erm\u00f6glichen, und wir bitten <strong>Dich<\/strong>, dazu stets offen und kritisch mit uns in den Austausch zu gehen. Sei es zu der von uns benutzten Sprache, unbemerkt gestellten (Wissens-, Kompetenz- oder Teilnahme-)Voraussetzungen oder \u201eblinden Flecken\u201c im Umgang miteinander.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Sprich uns an, wenn <strong>Dir<\/strong> etwas auff\u00e4llt, und teile uns mit, was <strong>Dir<\/strong> f\u00fcr ein gutes Miteinander wichtig ist.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Tagung soll einen Lern- und Experimentierraum bieten wie auch M\u00f6glichkeiten zur Wissensvermittlung, f\u00fcr Kooperationsanbahnungen, zur Aktionsplanung und Bildung neuer B\u00fcndnisse. Wir streben wie bei der letzten Tagung an, M\u00f6glichkeiten sprachlicher \u00dcbersetzungen und partieller Online-Zug\u00e4nge anzubieten, und freuen uns \u00fcber Unterst\u00fctzung, wenn <strong>Du<\/strong> dazu Ideen und Kompetenzen hast, wie sich das gut umsetzen l\u00e4sst.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Schicke uns <\/strong><strong>Deinen <\/strong><strong>Beitrag!<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wenn <strong>Du<\/strong> Interesse hast, Dich an der Tagung zu beteiligen, an der Organisation mitzuwirken, finanziell zu unterst\u00fctzen oder diese Einladung weiterzugeben, freuen wir uns sehr.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Schreibe uns dazu bis zum <strong>26<\/strong><strong>.04.2026<\/strong> an:<br \/>radikalverbunden@riseup.net (mit PGP-Key).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Mit solidarischen Gr\u00fc\u00dfen<br \/><strong>Tagungsteam<\/strong><\/p>\r\n<p><strong><span style=\"font-size: small;\">(Thomas Lehnen, Utta Isop, Thomas St\u00f6lner, Susanne St\u00f6lner, Stefan Wagner, Gerlinde Krehn, Robert St\u00f6lner, Christian K\u00f6nig, Uwe Bittlingmayer, Josef M\u00fchlbauer, Michael Wissgott)<\/span><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Solidarit\u00e4ten \u2013 wie? 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