{"id":34058,"date":"2026-05-06T13:43:01","date_gmt":"2026-05-06T11:43:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2026\/05\/datenautonomie-stolpert-ueber-blackstone\/"},"modified":"2026-05-07T11:31:18","modified_gmt":"2026-05-07T09:31:18","slug":"datenautonomie-stolpert-ueber-blackstone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2026\/05\/datenautonomie-stolpert-ueber-blackstone\/","title":{"rendered":"Datenautonomie stolpert \u00fcber Blackstone"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend in den USA die Rechenzentrumskapazit\u00e4t bei 60 Gigawatt liegt, hat die BRD nur drei Gigawatt, von denen 500 Megawatt auf KI entfallen. ((2)) Um aufzuholen hat die Bundesregierung am 18. M\u00e4rz 2026 die nationale Rechenzentrenstrategie ver\u00f6ffentlicht. ((3)) Bis 2030 sollen mit Milliardensubventionen die Kapazit\u00e4ten verdoppelt und die KI-Leistung vervierfacht werden. Langwierige Genehmigungsverfahren will die Regierung durch beschleunigte Planungen und pragmatischere Auslegung von Vorschriften abbauen. Allerdings werden davon in Zukunft auch die bisher dominierenden international agierenden Konzerne profitieren.<\/p>\n<p><strong>Explodierender Energiebedarf<\/strong><\/p>\n<p>Ein zentrales Problem beim Ausbau der Rechenzentren ist neben dem gro\u00dfen Wasserverbrauch der immense Energiebedarf, der die Erreichung der gesteckten Klimaziele erschwert. Die Stromkosten der Gro\u00dfrechner machen 50 Prozent der Betriebskosten ((4)) aus.<br \/>\nDie Bundesregierung betont in ihrem beschlossenen Strategiepapier, dass die Konzerne mit besonders g\u00fcnstigen Strompreisen bedacht werden sollen. Ab 2027 sollen die Gro\u00dfrechner nicht mehr nur mit 50, sondern alle mit 100 Prozent \u201egr\u00fcnem Strom\u201c betrieben werden \u2013 allerdings nur rein bilanziell. Dies ist jedoch Symbolpolitik und Greenwashing, denn tats\u00e4chlich k\u00f6nnen die Gro\u00dfrechner weiterhin mit fossiler Energie betrieben und diese mit \u00d6ko-Zertifikaten ausgeglichen werden. ((5))<br \/>\nWie schnell diese \u00f6kologischen Versprechungen an der Realit\u00e4t scheitern, sieht mensch zurzeit an vielen Stellen, wo Betreiber von Gro\u00dfrechnern entgegen bereits bestehender gesetzlicher Vorgaben eigene fossile Gaskraftwerke bauen. In Maintal kann ein Rechenzentrum mit 170 MW Leistung erst 2037 an das Stromnetz angeschlossen werden und deswegen wird ein eigenes Gaskraftwerk gebaut. ((6))<br \/>\nDie gro\u00dfen Rechenzentren, die aktuell f\u00fcr den Betrieb von KI-Systemen gebaut werden, heizen ihre Umgebung deutlich auf, stellten Forscher an der Universit\u00e4t Cambridge bei der Auswertung von Satellitendaten zur Oberfl\u00e4chentemperatur fest. Die so entstehenden W\u00e4rmeinseln k\u00f6nnen sich auf das Leben von vielen Menschen in einem Zehn-Kilometerradius auswirken. ((7)) Der aktuelle Ausbaupfad der KI k\u00f6nnte bis 2030 zus\u00e4tzlich (!) 24 bis 44 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr verursachen. Das entspr\u00e4che den Emissionen von bis zu zehn Millionen Verbrenner-Autos.<\/p>\n<p><strong>Der Fall Hamm\/Lippetal<\/strong><\/p>\n<p>Wie sehr, trotz wohlklingender Absichtserkl\u00e4rungen der Bundesregierung, die Realit\u00e4t eine ganz andere ist, zeigt das Beispiel Hamm\/Lippetal. Hier soll in 1,5 Kilometer Entfernung zum stillgelegten Thorium-Hochtemperaturreaktor (THTR) f\u00fcr mindestens vier Milliarden Euro der US-Konzern Blackstone ein Rechenzentrum mit 200 MW Leistung auf einer Fl\u00e4che von 27 Hektar in die Lippeaue bauen. ((9)) Der enorme Energiebedarf kann angeblich durch einen Windparkbau in der Nordsee gedeckt und mehrere hundert Kilometer nach Hamm geleitet werden. Selbst wenn der Windparkausbau nicht, wie zur Zeit, stocken, sondern in einigen Jahren der Strom wirklich flie\u00dfen sollte, sind diese Anlagen \u00f6kologisch fragw\u00fcrdig und wegen ihrer ausgesprochen Nichtdezentralit\u00e4t nicht nachhaltig.\u00a0((10))<\/p>\n<p><strong>Blackstone, QTS und Trump<\/strong><\/p>\n<p>Die Blackstone Group ((11)) ist ein weltweit agierendes US-amerikanisches Risikokapitalunternehmen, das zum ersten Mal 2005 in der Bundesrepublik im Rahmen der \u201eHeuschreckendebatte\u201c ((12)) von sich reden machte. Der Konzern agiert weltweit gegen die Interessen der gro\u00dfen Mehrheit der Bev\u00f6lkerung und sch\u00f6pft in der BRD hohe Gewinne aus Kauf und Verkauf von zum Teil mit \u00f6ffentlichen Geldern subventionierten Wohnungen, Pflegeeinrichtungen und Krankenh\u00e4usern ab. Er besch\u00e4ftigt hier \u00fcber 7000 MitarbeiterInnen in seinen Portfoliounternehmungen. ((13))<br \/>\nDie in Hamm\/Lippetal t\u00e4tig gewordene Firma Quality Technology Services (QTS) ist seit 2021 Bestandteil von Blackstone. QTS betreibt 75 Rechenzentren in den USA und Europa, ist auf Expansionskurs und unterh\u00e4lt enge Verbindungen zur US-Regierung, die sich w\u00e4hrend der zweiten Amtszeit von US-Pr\u00e4sident Trump weiter intensiviert haben.\u00a0Blackstones CEO Stephen Schwarzman ((14)) ist mit einem Privatverm\u00f6gen von 45 Milliarden Dollar ausgestattet und ein enger Berater und Finanzier von Trump. ((15)) Er sponserte den umstrittenen Ballsaal am Wei\u00dfen Haus mit mehreren 100 Millionen Dollar. ((16))<\/p>\n<p><strong>QTS ist eng mit dem US-Kriegsministerium verflochten<\/strong><\/p>\n<p>Quality Technology Services (QTS) hat intensive Verbindungen zur Trump-Regierung insbesondere durch ihre Rolle als Anbieter von Infrastruktur f\u00fcr k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Dienste im Rahmen der \u201eAmerica First\u201c-Offensive.<br \/>\nDie QTS-MitarbeiterInnen werden teilweise direkt aus dem Milit\u00e4r rekrutiert ((17)) und arbeiten auf milit\u00e4rischer Ebene mit der US-Regierung und dem Kriegsministerium zusammen, indem sie Rechenzentren zur Verf\u00fcgung stellen, die physische und cyber-technische Verteidigung miteinander kombinieren und unabh\u00e4ngige Bereiche hierf\u00fcr innerhalb der Rechenzentren einrichten.<br \/>\nQTS schrieb am 8. November 2023: \u201eAnl\u00e4sslich des Veteranentags im November unterstreicht QTS Data Centers sein kontinuierliches Engagement f\u00fcr Veteranen und aktive Milit\u00e4rangeh\u00f6rige im ganzen Land, von ehemaligen Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen, die im Unternehmen arbeiten, bis hin zu Outreach-Kampagnen f\u00fcr diejenigen, die noch im Dienst sind. Das Unternehmen hat eine tiefe Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Opfer des Milit\u00e4rs in seine Unternehmenskultur integriert (&#8230;). Die Arbeit des Unternehmens wurde k\u00fcrzlich von VIQTORY gew\u00fcrdigt, das QTS mit dem Military Friendly Employer \u2013 Silver Award auszeichnete. Diese Auszeichnung ist der Ma\u00dfstab, an dem das Engagement, die Bem\u00fchungen und der Erfolg einer Organisation gemessen werden, nachhaltige und sinnvolle Vorteile f\u00fcr die Milit\u00e4rgemeinschaft zu schaffen. QTS wurde bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet.\u201c ((18))<\/p>\n<p><strong>QTS und Palantir \u2013 zwei Seiten einer ICE-Medaille<\/strong><\/p>\n<p>Zum technologischen Netzwerk, das vom Trump-Regime stark durch Exekutivanordnungen gef\u00f6rdert wird, geh\u00f6rt neben QTS auch der \u00dcberwachungskonzern Palantir ((19)). Die Zusammenarbeit als Dienstleister f\u00fcr die US-Regierung wurde intensiviert. QTS stellt die Rechenzentren bereit, Palantir arbeitet damit.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Die rechtsradikalen Tech-Milliard\u00e4re installieren eine vielgestaltige Konstruktion aus Cloud-Plattformen, KI-Einsatz, Finanzinstrumenten und Satellitensystemen als Machtmittel und \u00dcberwachungsinstrument<\/strong>\u00a0<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Auf diese Weise wird in den USA eine Software eingesetzt, um MigrantInnen zu identifizieren, zu verfolgen und abzuschieben. Sie wird von der ber\u00fcchtigten Staatsterrortruppe ICE genutzt. Diese neue Datenverarbeitung ist eine Abkehr von langsam arbeitenden isolierten Datensilos hin zu einer modernen Cloud-Infrastruktur, die KI-gest\u00fctzte Analysen und Echtzeit-Datenaustausch erm\u00f6glicht: \u201eICE steht kurz vor der Einf\u00fchrung einer neuen Technologie, mit der sich die Zeit f\u00fcr die Eingabe der Daten jedes einzelnen H\u00e4ftlings von durchschnittlich 45 Minuten auf knapp 30 Sekunden reduzieren l\u00e4sst, so Goetz. \u201eDas sind 45 Minuten, in denen man sitzt und die Daten aus einer Anwendung in die n\u00e4chste Anwendung eingibt, und mit jeder Minute, in der sie nicht wieder auf der Stra\u00dfe sind, geht Zeit verloren, die man f\u00fcr die Festnahme der n\u00e4chsten Person nutzen k\u00f6nnte &#8230;\u201c ((20))<br \/>\nDa in Deutschland die Polizei die umstrittene Palantir-Anwendung \u201eGhotam\u201c benutzt, k\u00f6nnen sich durch den QTS-Gro\u00dfrechner bei Hamm echte \u201eSynergieeffekte\u201c ergeben.<\/p>\n<p><strong>Der autorit\u00e4re Hightech-Komplex<\/strong><\/p>\n<p>US-Vizepr\u00e4sident JD Vance, Z\u00f6gling von Peter Thiel, der aus seiner Verachtung f\u00fcr die Demokratie kein Geheimnis macht, setzt sich sehr f\u00fcr die Deregulierung der Tech-Infrastruktur ein, um r\u00fccksichtslos eigene politische Ziele zu verfolgen und diese Technologien tief im US-Staatsapparat zu verankern. Die Folge sind in den USA eine schnelle Genehmigung von QTS-Rechenzentren und keine H\u00fcrden bei der Datenzusammenf\u00fchrung bei Palantir.<br \/>\nDie US-Regierung f\u00fchlt sich an Gesetze nicht mehr gebunden und die USA gleiten in eine Diktatur ab. Dies stellt eine gro\u00dfe Gefahr auch f\u00fcr Europa dar, etwa wenn Firmen wie QTS und Blackstone hier agieren k\u00f6nnen. Sie w\u00fcrden zu Vollzugsgehilfen eines demokratiefeindlichen Machtgebildes, denn die 75 QTS-Rechenzentren in den USA und Europa sind wie alle anderen US-Anlagenbetreiber per Gesetz (Cloud Act) verpflichtet, ihre gespeicherten Daten der US-Regierung zur Verf\u00fcgung zu stellen. ((21))<br \/>\nDie rechtsradikalen Tech-Milliard\u00e4re installieren also eine vielgestaltige Konstruktion aus Cloud-Plattformen, KI-Einsatz, Finanzinstrumenten und Satellitensystemen als Machtmittel und \u00dcberwachungsinstrument. Mit diesen Komponenten entziehen sie sich jeder \u00f6ffentlichen Aufsicht und binden im Gegenteil Regierungen in ihre eigenen privatwirtschaftlichen Strukturen ein. Ist ein \u201eKunde\u201c in die Falle getappt, kann er nicht mehr woandershin wechseln und ist auf st\u00e4ndige Updates angewiesen. Die Tech-Unternehmen haben auf diese Weise eine \u00fcberragende Machtposition erobert: \u201eDie Techno-Autokraten wissen, dass man, um Macht auszu\u00fcben, keine Wahlen gewinnen muss \u2013 sondern nur Vertr\u00e4ge abschlie\u00dfen. Das aber hei\u00dft: Mit jedem staatlichen Beschaffungsprogramm wird die demokratische Wahlm\u00f6glichkeit eingeengt, bis die Wahl als solche auf technischer Ebene durch eine Infrastruktur eingeschr\u00e4nkt wird, die im Interesse der Investoren und nicht f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger errichtet wurde.\u201c ((22))<\/p>\n<p><strong>Sicherheitsprobleme<\/strong><\/p>\n<p>Seit Jahren wird die Notwendigkeit der digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t Europas betont, um nicht von anderer Stelle unter Druck gesetzt und ausspioniert zu werden. Das neue Rechenzentrum in Hamm\/Lippetal w\u00fcrde diese Bem\u00fchungen konterkarieren.<br \/>\nDa das geplante Rechenzentrum von dem eng mit dem US-Kriegsministerium zusammenarbeitenden QTS-Konzern betrieben wird, ist es naheliegend, dass dieser Standort bei milit\u00e4rischen und politischen Spannungen in das Visier von anderen Staaten geraten w\u00fcrde. Es d\u00fcrfte klar sein, dass ein Gro\u00dfrechner von Sicherheitskr\u00e4ften<br \/>\nnicht nur bewacht werden muss, sondern ebenfalls die Abwehr von Drohnen wichtig w\u00fcrde. Dies belegen aktuell die Drohnenangriffe Irans auf die Gro\u00dfrechner Bahrains und der Vereinigten Arabischen Emirate. ((23))<\/p>\n<p><strong>Platzt die KI-Blase?<\/strong><\/p>\n<p>Aber nicht nur der Irankrieg, Energiekrise und geopolitische Spannungen k\u00f6nnen dem KI- und Gro\u00dfrechnerhype einen empfindlichen D\u00e4mpfer verpassen und bei einem \u00fcberhitzten Markt f\u00fcr Verunsicherung und f\u00fcr abgesagte Projekte sorgen. ((24)) Dar\u00fcberhinaus wurden in die KI-Entwicklung viele Milliarden Dollar gesteckt, die sich irgendwann rechnen m\u00fcssen und die Nutzerpreise f\u00fcr Rechenzentren-Dienstleistungen in Zukunft stark erh\u00f6hen werden.<br \/>\nBei der rasanten Weiterentwicklung der KI-Anwendungen k\u00f6nnen jetzt geplante, aber erst in einigen Jahren gebaute Gro\u00dfrechner schnell an Wert verlieren, weil sie veraltet sind und durch viel bessere neue Systeme \u00fcberfl\u00fcssig werden. Das betrifft insbesondere Europa, wo der zeitintensive Aufbau der Infrastruktur stockt und unklar ist, wo die ben\u00f6tigte Energie herkommen soll. Der Kurssturz der Aktien vom Branchenriesen Blackstone von 31,94 Prozent innerhalb von zw\u00f6lf Monaten und die Weigerung des Konzerns, gegebene Darlehen zur\u00fcckzuzahlen ((25)), k\u00f6nnen als Vorbote einer aufkommenden Krise interpretiert werden. ((26)) Hinzu kommt, dass Lieferengp\u00e4sse f\u00fcr gro\u00dfenteils in China produzierte elektrische Komponenten wie Transformatoren, Akkus oder Schaltanlagen zu Verz\u00f6gerungen von bis zu f\u00fcnf Jahren f\u00fchren. ((27))<\/p>\n<p><strong>Widerstand regt sich<\/strong><\/p>\n<p>In den USA und Europa k\u00e4mpfen inzwischen viele B\u00fcrgerinitiativen gegen den ungez\u00fcgelten Ausbau der Gro\u00dfrechner. Einige US-Staaten und St\u00e4dte haben tempor\u00e4re Baustopps verh\u00e4ngt. ((28))<br \/>\nDer Energiehunger der Anlagen, die Angst vor hohen Strompreisen, weniger tats\u00e4chliche Arbeitspl\u00e4tze als versprochen, L\u00e4rmbel\u00e4stigung usw. haben inzwischen dazu gef\u00fchrt, dass ein gro\u00dfer Teil der US-Amerikaner-Innen selbst Amazon-Lagerhallen gegen\u00fcber Gro\u00dfrechnern vorziehen w\u00fcrden. ((29))<br \/>\nAufgrund der vielen negativen Erfahrungen hat Trumps demokratischer Gegenspieler Bernie Sanders in den USA ein sofortiges Moratorium f\u00fcr den Ausbau von Rechenzentren und Schutzma\u00dfnahmen gefordert: \u201eWir k\u00f6nnen nicht tatenlos zusehen, wie eine Handvoll milliardenschwerer Big-Tech-Oligarchen Entscheidungen treffen, die unsere Wirtschaft, unsere Demokratie und die Zukunft der Menschheit neu gestalten werden\u201c. ((30)) W\u00e4hrend sich der ehemalige SPD-Generalsekret\u00e4r Kevin K\u00fchnert als angestellter Mitarbeiter der B\u00fcrgerbewegung Finanzwende gegen die Praktiken von Blackstone engagiert ((31)), hat sich sein Parteikollege Marc Herter als Oberb\u00fcrgermeister von Hamm mehrere Jahre lang aktiv darum bem\u00fcht, Blackstone nach Hamm\/Lippetal zu holen.<br \/>\nLetztendlich sollte bei der KI-Problematik nicht vergessen werden, dass bei einer einseitigen \u201eEurope first\u201c-Strategie der ehemaligen Kolonialm\u00e4chte zuerst der Globale S\u00fcden durch Ausbeutung billiger Arbeitskr\u00e4fte und Ressourcen, als Empf\u00e4nger von Elektroschrott und Opfer von beschleunigtem Klimawandel leidet. Eine europ\u00e4ische digitale Souver\u00e4nit\u00e4t ist kein Wert an sich, sondern sollte so ausgestaltet sein, dass sie den Menschen n\u00fctzt und die Demokratie f\u00f6rdert. Es gibt viele Baustellen, an denen etwas ver\u00e4ndert werden muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend in den USA die Rechenzentrumskapazit\u00e4t bei 60 Gigawatt liegt, hat die BRD nur drei Gigawatt, von denen 500 Megawatt auf KI entfallen. ((2)) Um aufzuholen hat die Bundesregierung am 18. M\u00e4rz 2026 die nationale Rechenzentrenstrategie ver\u00f6ffentlicht. ((3)) Bis 2030 sollen mit Milliardensubventionen die Kapazit\u00e4ten verdoppelt und die KI-Leistung vervierfacht werden. 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