{"id":34377,"date":"2026-09-06T10:06:40","date_gmt":"2026-09-06T08:06:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2026\/09\/suedkorea\/"},"modified":"2026-09-23T11:05:48","modified_gmt":"2026-09-23T09:05:48","slug":"suedkorea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2026\/09\/suedkorea\/","title":{"rendered":"S\u00fcdkorea: Vom historischen Anarchismus und modernen Antimilitarismus"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend unabh\u00e4ngige journalistische Arbeit in Nordkorea extrem schwer ist, sind Recherchen vor Ort in S\u00fcdkorea grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich. Auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen belegt Nordkorea 2026 den zweitletzten Platz 179 und l\u00e4sst nur Eritrea hinter sich. S\u00fcdkorea erreicht immerhin Platz 47. Doch auch die Gesellschaft im S\u00fcden ist durch den andauernden Konflikt tief von milit\u00e4rischer Logik durchdrungen.<\/p>\n<p><strong>Kim Chwajin: Ein anarchistischer Nationalheld im heutigen S\u00fcdkorea<\/strong><\/p>\n<p>Von einer gelebten Anarchie kann im heutigen S\u00fcdkorea nicht gesprochen werden. Das moderne Pr\u00e4sidialsystem ist tief in westlichen Herrschafts- und Wirtschaftsstrukturen verwurzelt. Neben dem immensen Einfluss der USA, der die s\u00fcdkoreanische Politik noch immer mitpr\u00e4gt, diente nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auch die Weimarer Verfassung als Vorbild f\u00fcr den neuen Staat.<br \/>\nIn der vom Kapitalismus dominierten Realit\u00e4t spielt der Anarchismus eine h\u00e4ufig \u00fcbersehene, fast schon verdr\u00e4ngte Rolle in der Geschichte der Halbinsel. Gerade darin liegt ein Widerspruch: Der Anarchist Kim Chwajin wird bis heute als koreanischer Nationalheld verehrt. Er findet sich in Geschichtsb\u00fcchern, staatlichen Museen und als Statue verewigt.<br \/>\nBereits mit 18 Jahren soll Kim die Sklavenregister seiner Familie auf einem \u00f6ffentlichen Platz verbrannt und damit zahlreiche Menschen aus der Leibeigenschaft befreit haben. Sein weiterer Weg f\u00fchrte ihn sp\u00e4ter in den bewaffneten Widerstand. Er k\u00e4mpfte als Offizier f\u00fcr die koreanische Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung in der Mandschurei (heute chinesisches Staatsgebiet) gegen die japanische Imperialmacht.<br \/>\nSeine milit\u00e4rischen Erfolge und sein organisatorisches Geschick erm\u00f6glichten es ihm, gemeinsam mit anderen Anarchist-*innen ein autonomes System aufzubauen. 1929 riefen sie die Korean People&#8217;s Association in Manchuria (KPAM) ins Leben. Diese selbstverwaltete Organisation versuchte, anarchistische Prinzipien von gegenseitiger Hilfe und direkter Beteiligung f\u00fcr Hunderttausende im Exil lebende Koreaner*innen in die Praxis umzusetzen. Kim verk\u00f6rperte dabei den st\u00e4ndigen Widerspruch antiautorit\u00e4rer Bewegungen: Er tr\u00e4umte von einer herrschaftsfreien Gesellschaft, f\u00fchrte aber gleichzeitig als milit\u00e4rischer F\u00fchrer einen asymmetrischen Krieg.<\/p>\n<figure id=\"attachment_34400\" aria-describedby=\"caption-attachment-34400\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34400\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2048-1536-max-300x168.webp\" alt=\"2048 1536 max\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2048-1536-max-300x168.webp 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2048-1536-max-768x430.webp 768w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2048-1536-max-600x336.webp 600w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2048-1536-max.webp 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-34400\" class=\"wp-caption-text\">Antimilitarist*innen der s\u00fcdkoreanischen WRI-Gruppe World Without War. Fotos: World Without War<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dieses freiheitliche Experiment geriet schnell unter den Druck verschiedener bewaffneter politischer Kr\u00e4fte. Sowohl die koreanischen Kommunist*innen, die eine Vorherrschaft anstrebten, als auch die japanischen Impe-rialist*innen sahen in der anarchistischen Selbstverwaltung eine massive Bedrohung.<\/p>\n<p>Der Versuch endete abrupt:<\/p>\n<p>Im Januar 1930 wurde Kim Chwajin von einem kommunistischen Attent\u00e4ter ermordet. Er soll hinterr\u00fccks erschossen worden sein, als er beim Reparieren einer Reism\u00fchle aushalf. Nach seinem Tod und weiteren gezielten Attentaten auf prominente Pers\u00f6nlichkeiten der anarchistischen Bewegung geriet die KPAM unter massive Angriffe, sodass die Bewegung schlie\u00dflich zerschlagen wurde und im Untergrund verschwand.<br \/>\nDass die historischen Tatsachen rund um Kim Chwajin und seine Mitstreiter*innen heute nicht g\u00e4nzlich aus den s\u00fcdkoreanischen Geschichtsb\u00fcchern gestrichen wurden, hat allerdings wohl einen anderen Grund als seine herrschaftsfreien Ideen: Als Widerstandsk\u00e4mpfer wird er heute vielmehr als \u201eHeld\u201c und \u201ePatriot f\u00fcr eine unabh\u00e4ngige Nation\u201c gefeiert, die sich standhaft sowohl gegen kommunistische als auch gegen imperialistische Kr\u00e4fte wehrte. Seine eigentliche, radikale Staatskritik findet im staatlichen Narrativ dabei nebens\u00e4chliche Erw\u00e4hnung.<\/p>\n<p><strong>Koreanischer Antimilitarismus: Die Realit\u00e4t der Kriegsdienstverweigerung<\/strong><\/p>\n<p>Wer den Blick auf das heutige S\u00fcdkorea richtet, st\u00f6\u00dft unweigerlich auf den strikten Kriegsdienst. Dessen ideologische Grundlage speist sich nicht nur aus dem andauernden, ungel\u00f6sten Konflikt mit Nordkorea. Ebenso tief verwurzelt ist das nationale Selbstverst\u00e4ndnis als historisch unterdr\u00fccktes Volk. Die traumatischen Erfahrungen der brutalen japanischen Kolonialisierung wirken bis in die Gegenwart nach. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zum deutschen Nationalismus, der durch die Erfahrungen des Nationalsozialismus eine andere historische Pr\u00e4gung erfahren hat.<br \/>\nIn der Kritik am Nationalismus ist deshalb eine Differenzierung unabdingbar. Denn auch wenn das Ziel aller Anarchist*innen eine staatenlose, herrschaftsfreie Welt ist, muss in der Kritik am Nationalismus pr\u00e4zise in seinen unterschiedlichen Auspr\u00e4gungen unterschieden werden. Auf der einen Seite stehen Menschen, die in ihrem Kampf gegen Unterdr\u00fcckung und f\u00fcr Unabh\u00e4ngigkeit innerhalb einer Nation nach Selbstbestimmung suchen. Auf der anderen Seite steht ein Nationalismus, der aus einer rassistischen Weltanschauung heraus andere Menschen abwertet und ausschlie\u00dft.<br \/>\nWas das Milit\u00e4r angeht, besteht in S\u00fcdkorea ein starker gesellschaftlicher Druck: Die Erwartungshaltung, der gemeinschaftlichen Kriegsdienstpflicht bedingungslos nachzukommen, durchdringt alle Schichten. W\u00e4hrend insbesondere die \u00e4lteren Generationen den \u201eDienst an der Waffe\u201c wenig infrage stellen, w\u00e4chst unter jungen M\u00e4nnern der Unmut. Die Einberufung bedeutet f\u00fcr sie einen erheblichen Einschnitt in ihre Lebensplanung: F\u00fcr mindestens 18 Monate werden sie aus ihrem Leben gerissen, um sich der strengen Hierarchie des Milit\u00e4rapparats unterzuordnen. Davon sind auch prominente Koreaner nicht ausgenommen: Auch K-Pop-Stars sind, vermutlich unter anderem wegen ihrer Vorbildfunktion, grunds\u00e4tzlich nicht vom Kriegsdienst befreit. Einzig Spitzensportler und wenige Gewinner internationaler klassischer Musikwettbewerbe m\u00fcssen den Zwangsdienst nicht antreten. Die Zahl der Ausnahmen ist verschwindend gering. In der gesellschaftlichen Debatte geht es dabei oftmals um Fairness. Leider wird dieses Verst\u00e4ndnis von Fairness von einigen jungen M\u00e4nnern h\u00e4ufig zum Nachteil von Frauen ausgelegt. Und so finden sich statt antimilitaristischer Ideen insbesondere in Onlineforen junger M\u00e4nner eine Abwertung von Frauen, die zu eben diesem Dienst in Korea nicht verpflichtet sind.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong>Wie drastisch der Staat gegen Kriegsdienstverweigerer vorging, zeigt ein Blick in die Zeit vor 2020: Vor der z\u00f6gerlichen Einf\u00fchrung des<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Ersatzdienstes f\u00fchrte der Weg f\u00fcr Verweigerer unweigerlich in die Haft<\/strong><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Sich dem staatlichen Zwang zu entziehen und den Kriegsdienst zu verweigern, ist nicht nur aufgrund der gesellschaftlichen Stigmatisierung ein massiver Kraftakt. Zwar sah sich der s\u00fcdkoreanische Staat nach jahrzehntelangen K\u00e4mpfen zivilgesellschaftlicher Gruppen im Jahr 2020 gezwungen, formal einen \u201ezivilen Ersatzdienst\u201c einzuf\u00fchren. In der Praxis entpuppt sich dieser jedoch weniger als echte Alternative, sondern vielmehr als Fortsetzung der Repression mit anderen Mitteln. Der \u201eErsatzdienst\u201c hat einen strafenden Charakter: Er dauert mit bis zu 36 Monaten fast doppelt so lange wie der regul\u00e4re Milit\u00e4rdienst, findet oft in isolierten Einrichtungen wie Gef\u00e4ngnissen statt und gleicht in seiner Ausgestaltung eher einer Strafarbeit. Mit dem ehemaligen Zivildienst in Deutschland l\u00e4sst sich dieses System kaum vergleichen, wenngleich sich die Grundidee wohl wenig unterscheidet.<br \/>\nInternationale Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International \u00fcben an dieser Praxis scharfe Kritik. Sie verurteilen das System als verdeckte Bestrafung, zumal die Dauer des s\u00fcdkoreanischen Alternativdienstes die l\u00e4ngste weltweit ist. Wie drastisch der Staat gegen Kriegsdienstverweigerer vorging, zeigt ein Blick in die Zeit vor 2020: Vor der z\u00f6gerlichen Einf\u00fchrung des Ersatzdienstes f\u00fchrte der Weg f\u00fcr Verweigerer unweigerlich in die Haft. Diese Gef\u00e4ngnisstrafen trafen neben politischen Pazifisten und Antimilitaristen vor allem Zeugen Jehovas, die den Milit\u00e4rdienst aus religi\u00f6ser \u00dcberzeugung konsequent ablehnen. Laut der New York Times wurden seit den 1950er Jahren in S\u00fcdkorea fast 20.000 Menschen wegen ihrer Weigerung, das Milit\u00e4r zu unterst\u00fctzen, inhaftiert.<\/p>\n<p><strong>Schwesterorganisation der Graswurzelrevolution: World Without War im Zentrum des Widerstands<\/strong><\/p>\n<p>Seit \u00fcber zwei Jahrzehnten unterst\u00fctzt die s\u00fcdkoreanische Organisation World Without War den Kampf der Kriegsdienstverweigerer. Als Teil des globalen Netzwerks der War Resisters&#8216; International (WRI), dem auch die Graswurzelrevolution angeh\u00f6rt, ist die Gruppe eine wesentliche Stimme der grenz\u00fcbergreifenden Solidarit\u00e4t. In einer derart hochmilitarisierten Gesellschaft bleibt es jedoch ein stetiger Kampf um mediale und politische Sichtbarkeit. Historisch war der Begriff der \u201eFriedensbewegung\u201c in S\u00fcdkorea oft untrennbar mit der blo\u00dfen Forderung nach einer nationalen Wiedervereinigung der beiden koreanischen Staaten verkn\u00fcpft. Solche nationalistisch gepr\u00e4gten Bestrebungen greifen f\u00fcr die radikalen Antimilitarist*innen von World Without War jedoch grundlegend zu kurz.<br \/>\nGegr\u00fcndet im Jahr 2003, trat das Netzwerk zun\u00e4chst mit dem prim\u00e4ren Ziel an, der \u00d6ffentlichkeit die strukturellen und gesellschaftlichen Hintergr\u00fcnde der Kriegsdienstverweigerung sichtbar zu machen. L\u00e4ngst hat sich der Fokus der Gruppe erweitert: Heute analysieren und bek\u00e4mpfen die Aktivist*innen die wachsenden s\u00fcdkoreanischen Waffenexporte und beleuchten den Zusammenhang zwischen Militarisierung, Waffenproduktion und Klimakrise. Eine Pr\u00e4misse der Gruppe: Krieg bricht nicht zuf\u00e4llig aus, sondern ist das unausweichliche Resultat tief verwurzelter Diskriminierungs- und Ausbeutungsstrukturen. Bei ihrer Arbeit versuchen sie, sich in ihrem Widerstand strategisch genauso professionell aufzustellen und vorzubereiten, \u201ewie diejenigen es tun, die vom Krieg profitieren\u201c.<br \/>\nDiese radikal antimilitaristische Praxis bringt die Gruppe unweigerlich und regelm\u00e4\u00dfig in Konflikt mit dem Staatsapparat. Repressionen, etwa durch rigide Auslegungen des s\u00fcdkoreanischen Versammlungsgesetzes, sind an der Tagesordnung. Hier finden sich deutliche Parallelen zu deutschen Antimilitarist*innen. Ein Teilerfolg gelang der Gruppe erst im Juli 2026: Ein Aktivist, der w\u00e4hrend der R\u00fcstungsmesse ADEX (Aerospace and Defense Exhibition) mit Plakaten protestiert hatte, wurde freigesprochen. Bei der ADEX handelt es sich um eine der gr\u00f6\u00dften und einflussreichsten R\u00fcstungsmessen der gesamten Region.<\/p>\n<figure id=\"attachment_34399\" aria-describedby=\"caption-attachment-34399\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34399\" src=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/BeitragSuedkorea-300x168.webp\" alt=\"BeitragSuedkorea\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/BeitragSuedkorea-300x168.webp 300w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/BeitragSuedkorea-768x430.webp 768w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/BeitragSuedkorea-600x336.webp 600w, https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/BeitragSuedkorea.webp 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-34399\" class=\"wp-caption-text\">Foto: World Without War.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auf dem globalen Waffenmarkt zeigt sich der Einfluss der s\u00fcdkoreanischen R\u00fcstungsspirale. Die Regierung in Seoul verfolgt Expansionspl\u00e4ne und hat das erkl\u00e4rte Ziel ausgegeben, bis 2027 zum viertgr\u00f6\u00dften Waffenexporteur der Welt aufzusteigen. F\u00fcr die NATO-Staaten ist das Land, direkt nach den USA, bereits der zweitwichtigste Waffenlieferant. Dass Aufr\u00fcstung und Export zusammenh\u00e4ngen, zeigt auch der Blick auf die Soldaten vor Ort: Rund 500.000 aktive Soldaten, Millionen von Reservisten und die dauerhafte Pr\u00e4senz von etwa 30.000 US-Streitkr\u00e4ften auf s\u00fcdkoreanischem Boden pr\u00e4gen das Land. Das sind Dimensionen der Hochr\u00fcstung, von denen An-h\u00e4nger*innen einer deutschen Aufr\u00fcstungspolitik wohl derzeit tr\u00e4umen.<br \/>\nEin Ausweg aus der Spirale der immer weitergehenden Aufr\u00fcstung l\u00e4sst sich nicht finden, wenn man auf Lenkung durch die Herrschenden vertraut. Es braucht zwingend eine starke, gut vernetzte zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich der fortw\u00e4hrenden Militarisierung in der Welt entgegenstellt. Eine Bewegung, die \u00fcber nationale Grenzen hinaus denkt und die komplexen politischen Situationen, geopolitischen Machtanspr\u00fcche und kapitalistischen Profitinteressen analysiert, von der M\u00f6glichkeit einer besseren Welt \u00fcberzeugt ist und bereit ist, daf\u00fcr gemeinsam neue Wege zu gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend unabh\u00e4ngige journalistische Arbeit in Nordkorea extrem schwer ist, sind Recherchen vor Ort in S\u00fcdkorea grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich. Auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen belegt Nordkorea 2026 den zweitletzten Platz 179 und l\u00e4sst nur Eritrea hinter sich. S\u00fcdkorea erreicht immerhin Platz 47. Doch auch die Gesellschaft im S\u00fcden ist durch den andauernden Konflikt &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2026\/09\/suedkorea\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":502,"featured_media":34397,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"S\u00fcdkorea: Vom historischen Anarchismus und modernen Antimilitarismus - graswurzelrevolution","description":"W\u00e4hrend unabh\u00e4ngige journalistische Arbeit in Nordkorea extrem schwer ist, sind Recherchen vor Ort in S\u00fcdkorea grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich. Auf der Rangliste der Pres"},"_slim_seo_primary_term_category":0,"_slim_seo_primary_term_post_tag":0,"footnotes":""},"categories":[2129],"tags":[],"class_list":["post-34377","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-511-september-2026-ausgaben"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34377","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/502"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34377"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34377\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34403,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34377\/revisions\/34403"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/34397"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34377"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34377"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34377"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}