{"id":3463,"date":"2000-09-01T00:00:29","date_gmt":"2000-08-31T22:00:29","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=3463"},"modified":"2022-07-26T13:45:09","modified_gmt":"2022-07-26T11:45:09","slug":"nachruf-auf-ernst-jandl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2000\/09\/nachruf-auf-ernst-jandl\/","title":{"rendered":"Nachruf auf Ernst Jandl"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8222;Die Biographie eines Dichters sind seine Gedichte.&#8220; &#8211; Jewgeni Jetuschenko<\/strong><br \/>\n<strong>&#8222;Die Welt ist laut &#8211; laut ist sch\u00f6n.&#8220; &#8211; Ernst Jandl<\/strong><\/p>\n<p>Ernst Jandl ist tot. Ganzundgartot.<\/p>\n<p>Es gibt Dinge, die geh\u00f6ren sich einfach nicht!<\/p>\n<p>Komme mir keiner mit einer handvoll \u00fcberreifer Pflaumen aus dem Platit\u00fcdenpark: von wegen, seine Gedichte werden <cite>&#8222;ewig leben&#8220;<\/cite>. Komme mir keiner mit einer verkratzten Quartplatte und erkl\u00e4re, Ernst Jandl sei doch da. Manche Dichter haben nicht zu sterben! <cite>&#8222;Jandls Texte&#8220;<\/cite>, schreibt sein Kollege und Geistesbruder Franz Mon, <cite>&#8222;sind mit Jandls Zunge gen\u00e4ht. Es geh\u00f6rt der stimmliche Vollzug, das Lautwerden und H\u00f6rbarmachen substantiell zu seinen Texten dazu&#8220;<\/cite>. Wer soll sie nun lesen? Wer soll schwitzen, sich die hohe Stirn reiben, die enorme Brille zurechtr\u00fccken und Lyrik vortragen, die in der deutschsprachigen Literatur nicht ihresgleichen hat? <cite>&#8222;Nach Ernst Jandl&#8220;<\/cite>, schrieb schon vor Jahren ein Kritiker, <cite>&#8222;kann niemand mehr Gedichte schreiben wie bisher&#8220;. Bitteschneuzweidreivierf\u00fcnfsechssiebenachtneunzehn:<\/cite> Ernst Jandl ist tot.<\/p>\n<p><strong>1.<br \/>\n<cite>Traurigsein<br \/>\nhei\u00dft nicht gut ausatmen k\u00f6nnen<br \/>\nund nicht sp\u00fcren wie etwas schmeckt<br \/>\nau\u00dfer Traurigsein<\/cite><\/strong><\/p>\n<p>Ernst Jandl wird am 1. August 1925 in Wien geboren. Die Familie lebt zun\u00e4chst in m\u00e4\u00dfigem Wohlstand &#8211; Victor Jandl ist Bankangestellter &#8211; und ist durchaus aufgeschlossen f\u00fcr Kunst und Literatur. Dann verschlechtert sich die Lage. Die Wirtschaftskrise st\u00fcrzt die Jandls in den Ruin. 1932, drei Jahre nach der Geburt des dritten Sohnes Hermann, erkrankt die Mutter, Luise, an Myasthenia gravis, einem t\u00f6dlichen Nervenleiden. Sie beginnt zu schreiben, Gedichte und kurze Prosa. Der \u00e4lteste Sohn, Ernst, schaut ihr interessiert zu. Aber auch ihr Katholizismus nimmt mit dem Fortschreiten der Krankheit immer rigidere Formen an:<\/p>\n<p><cite>fragment<\/p>\n<p>wenn die rett<br \/>\nes wird bal<br \/>\n\u00fcbermor<br \/>\nbis die atombo<br \/>\nja herr pfa<\/cite><\/p>\n<p>1938 marschieren Hitler-Truppen in \u00d6sterreich ein &#8211; der <cite>&#8222;Anschlu\u00df&#8220;<\/cite> ist da. Jandls j\u00fcdische Mitsch\u00fclerInnen <cite>&#8222;verschwinden&#8220;<\/cite>. Junge Lehrer werden an die Front geholt und durch \u00e4ltere Kollegen ersetzt. Trotzdem entgeht Jandl der nationalsozialistischen Indoktrination. Auf geheimen Zusammenk\u00fcnften lesen er und seine Freunde expressionistische Literatur und entdecken Jazz und atonale Musik. 1940 stirbt, mit gerade einmal 39 Jahren, Luise Jandl. Im Herbst 1943 wird Ernst Jandl zur Wehrmacht eingezogen. Im Fr\u00fchherbst 1944 kommt er an die Front &#8211; nach Westen. Der Neunzehnj\u00e4hrige h\u00e4lt sich an Gleichgesinnte, milit\u00e4rischer Ehrgeiz ist ihm fremd. Den Krieg verabscheut er:<\/p>\n<p><cite>falamaleikum<\/p>\n<p>falamaleikum<br \/>\nfalamaleitum<br \/>\nfalnamaleutum<br \/>\nfallnamalsooovielleutum<br \/>\nwennabereinmalderkrieglanggenugausist<br \/>\nsindallewiederda.<br \/>\noderfehlteiner?<\/cite><\/p>\n<p>Das Kriegsende erlebt Ernst Jandl in englischer Gefangenschaft. Wieder in Freiheit, schreibt er sich in Wien f\u00fcr die F\u00e4cher Germanistik und Anglistik ein. 1949 legt er sein Staatsexamen ab, 1950 bereits promoviert er \u00fcber die Novellen Arthur Schnitzlers. Jandl wird fast sein ganzes Leben lang dem Lehrerberuf treu bleiben. Erst als ihn Alter und Krankheit dazu zwingen, gibt er widerwillig seinen <cite>&#8222;Broterwerb&#8220;<\/cite> auf. Sonderurlaub f\u00fcr Lesungen und Vortr\u00e4ge l\u00e4\u00dft er sich nicht bezahlen.<\/p>\n<p>1954 lernt Ernst Jandl w\u00e4hrend der 5. \u00d6sterreichischen Jugendkulturwoche in Tirol Frederike Mayr\u00f6cker kennen. Der <cite>&#8222;Freizeitdichter&#8220;<\/cite> hatte 1952 mit viel M\u00fche einige seiner Texte ver\u00f6ffentlichen k\u00f6nnen &#8211; konventionelle Gedichte in der Nachfolge Brechts. Frederike Mayr\u00f6cker dagegen gilt bereits als <cite>&#8222;arriviert&#8220;<\/cite>. Beide werden, k\u00fcnstlerisch wie menschlich, ein Paar. Die Partnerschaft ist nicht frei von St\u00fcrmen und Turbulenzen:<\/p>\n<p><cite>demokratie<\/p>\n<p>unsere Ansichten<br \/>\ngehen als Freunde auseinander<\/cite><\/p>\n<p>Ernst Jandl unterrichtet am Bundesrealgymnasium Wien 4 Englisch und Deutsch. Von den herk\u00f6mmlicheren Lyrikformen verabschiedet er sich, es entstehen die bahnbrechenden <cite>&#8222;Sprechgedichte&#8220;<\/cite>. 1956 erscheint sein erster Gedichtband <cite>&#8222;Andere Augen&#8220;<\/cite>. In den folgenden zehn Jahren wird Jandl sich vergeblich um einen Verlag bem\u00fchen. Bei Suhrkamp wird ihm bescheinigt, er sei <cite>&#8222;ein Dichter ohne Sprache&#8220;<\/cite>. Jandl wird sp\u00e4ter, in seiner zweiten Frankfurter Poetik-Vorlesung, darauf antworten: <cite>&#8222;Die Sprache geh\u00f6rt mir nicht, diese meine deutsche Sprache geh\u00f6rt mir nicht. Sie geh\u00f6rt allen&#8220;<\/cite>.<\/p>\n<p><strong>2.<br \/>\n<cite>Traurigsein<br \/>\nhei\u00dft vielleicht mehr bemerken<br \/>\nvon dem was traurig ist<br \/>\nals vor dem Traurigsein<\/cite><\/strong><\/p>\n<p>Nein, in den f\u00fcnfziger Jahren herrscht kein gutes Klima f\u00fcr experimentelle Literatur. \u00dcber den Versen hockt die alles \u00fcberragende Gestalt Gottfried Benns auf einem <cite>&#8222;Olymp des Scheins&#8220;<\/cite>. Der \u00dcbervater und Nazi-Sympathisant entwickelt in den Nachkriegsjahren in Deutschland eine ungeheuer einflu\u00dfreiche Poetik: Dichtung habe <cite>&#8222;Form&#8220;<\/cite> und <cite>&#8222;Sch\u00f6nheit&#8220;<\/cite> zu sein, die <cite>&#8222;Wahrheit&#8220;<\/cite> aber sei zu <cite>&#8222;erledigen&#8220;<\/cite>. Es ist die Zeit des apolitischen, wirklichkeitsblinden Ges\u00e4usels in der deutschen Literatur; die Stunde der <cite>&#8222;inneren Emigranten&#8220;<\/cite>; des verr\u00e4terischen Streits um eine R\u00fcckkehr Thomas Manns; von Bergengruen, Weinheber und Carossa in deutschen Schulb\u00fcchern.<\/p>\n<p>Eine ganze Generation junger SchriftstellerInnen wird gegen erstickenden Rosendunst und Wirklichkeitsverlust aufbegehren. <cite>&#8222;Jedes vollkommene Kunstwerk ist ein gelungener Ausbruch aus der Blindheit der reinen, sich selbst gen\u00fcgenden Form&#8220;<\/cite>, schreibt Alfred Andersch 1956. Und im ber\u00fchmten <cite>&#8222;Manifest&#8220;<\/cite> von Wolfgang Borchert findet sich schon 1947 ein Satz, der wie mit dem Finger auf Ernst Jandl zu zeigen scheint: <cite>&#8222;Wir brauchen keine Dichter mit guter Grammatik. Zu guter Grammatik fehlt uns die Geduld&#8220;<\/cite>.<\/p>\n<p>Ernst Jandls Gedichte sind Sprechgedichte. Auf Lesereisen vermag er, wenn auch m\u00fchevoll, dem Publikum n\u00e4her zu kommen. 1966 riskiert es Klaus Wagenbach, eine Sprechplatte mit Gedichten aus dem Band <cite>&#8222;Laut und Luise&#8220;<\/cite> zu ver\u00f6ffentlichen. Da\u00df die Platte ein Erfolg wird, teilt Wagenbach seinem neuen Autor gerne und sofort mit. Den Grund f\u00fcr den Erfolg mag er nicht berichten: <cite>&#8222;Wir haben nat\u00fcrlich nach den Gr\u00fcnden f\u00fcr (den) Erfolg geforscht, das Ergebnis aber zuerst geheimgehalten und dann nur dosiert an den Autor weitergegeben, weil es ihm offensichtlich nicht gefiel: die Platte war ein Hit bei Kindern! Da aber in der Folge die Kinder andere Kinder anstifteten, ihre Eltern zum Kauf der Platte anzustiften, verbreitete sich die Platte auch unter Erwachsenen, so da\u00df wir langsam mit den Dosierungen gegen\u00fcber dem Autor aufh\u00f6ren und die Sprachregelung einf\u00fchren konnten: &#8218;Die Platte hat Erfolg bei Kindern und Erwachsenen'&#8220;<\/cite>.<\/p>\n<p>Die komische Wirkung vieler seiner Texte bleibt f\u00fcr Jandl Zeit Lebens ein \u00c4rgernis &#8211; wenn auch kein gro\u00dfes. <cite>&#8222;warum o warum du dich nicht halten denn dann an sprachen&#8220;<\/cite>. Es \u00e4rgert ihn, da\u00df man seine Sprech &#8211; und Lautgedichte als verspielten Klamauk abzutun geneigt ist. Helmut Heissenb\u00fcttel hat vielleicht am besten auf das zugrunde liegende Missverst\u00e4ndnis hingewiesen: <cite>&#8222;Es wird (&#8230;) deutlich, warum Ernst Jandl seit &#8218;Laut und Luise&#8216; als Komiker mi\u00dfverstanden worden ist. Das liegt nicht an ihm und dem, was er verfa\u00dft hat, sondern daran, da\u00df Leser und H\u00f6rer seiner Poesie daran gew\u00f6hnt waren und sind, da\u00df die sprachlichen Elemente, die er zum Reden bringt, zum Zweck des komischen Effekts verwendet werden. Was die Komik nicht mindert, die mitspielt, aber sie ist weder das Ziel noch der Mittelpunkt der Jandlschen Gedichte&#8220;.<\/cite><\/p>\n<p><strong>3.<br \/>\n<cite>Traurigsein<br \/>\nhei\u00dft nicht Traurigseinwollen<br \/>\nund nicht Ungl\u00fccklichseinwollen<br \/>\nund auch nicht Gl\u00fccklichseinwollen<\/cite><\/strong><\/p>\n<p><cite>&#8222;Meine These&#8220;<\/cite>, sagt Ernst Jandl, <cite>&#8222;ist, da\u00df ich mit der Sprache anfangen kann, was ich will. Alles, was die Sprache mit sich anfangen l\u00e4\u00dft&#8220;<\/cite>. In seinen Frankfurter Poetik-Vorlesungen erl\u00e4utert er Methode und Ziel seines dichterischen Arbeitens. <cite>&#8222;Das R\u00f6cheln der Mona Lisa&#8220;<\/cite>, Titel eines ber\u00fchmten H\u00f6rspieles von Jandl und Mayr\u00f6cker, ist programmatisch f\u00fcr Jandls k\u00fcnstlerisches Selbstverst\u00e4ndnis: es ist das <cite>&#8222;Verr\u00f6cheln&#8220;<\/cite> des Bennschen Sch\u00f6nheitskultes. <cite>&#8222;Aber zu welchem Zweck soll das Sch\u00f6ne zerst\u00f6rt werden? Gewi\u00df doch zum Zweck der Erreichung von Kunst&#8220;<\/cite>. Die wieder in eigenes Recht gesetzte Sprache, Laute, die dem K\u00f6rper zur\u00fcckgegeben, der Stimme des Lesenden unterstellt werden &#8211; all das ist f\u00fcr Ernst Jandl im Gegensatz zu einigen seiner KollegInnen wie R\u00fchm oder H.C. Artmann nicht sich selbst gen\u00fcgende, gewisserma\u00dfen schon <em>per se<\/em> aufkl\u00e4rerische Spielerei. Dadaismus, konkrete Poesie, Phonologie und Morphologie der Linguistik, all das macht Jandl in vollendeter Form seinem eigentlichen Ansinnen dienstbar: <cite>&#8222;Die Ver\u00e4nderungen der Sprache bedeuten Ver\u00e4nderungen der Weltinterpretation&#8220;<\/cite>, sagt Heissenb\u00fcttel. Oder, mit Jandls eigenen Worten zu reden: <cite>&#8222;Das Material ist dasselbe, aber die Gew\u00f6hnung daran mu\u00df aufh\u00f6ren, alle Gew\u00f6hnung daran mu\u00df aufh\u00f6ren, wo Poesie beginnen soll&#8220;<\/cite>. Jandls Dichtung ist politische Dichtung &#8211; implizit oder explizit. 1970 schreibt der Kritiker Reinhard Baumgart: <cite>&#8222;Was hier erlebt wird, n\u00e4mlich nicht mehr materielles Elend, noch weniger physische Gewalt, daf\u00fcr G\u00e4ngelung, Verelendung, Entfremdung des Bewu\u00dftseins, das wird heute eher registriert in einer Literatur, die scheinbar von Sprache statt von Welt handelt, die angeblich schwierig, aber trotzdem politisch ist&#8220;<\/cite>.<\/p>\n<p><cite>lichtung<\/p>\n<p>manche meinen<br \/>\nlechts und rinks<br \/>\nkann man nicht velwechsern<br \/>\nwerch ein illtum!<\/cite><\/p>\n<p>Jandl selbst ist eher ein politisch konservativer Mensch, ein Freund b\u00fcrgerlicher, manchmal etwas steifer Umgangsformen. Ein Deutschlehrer eben. Trotzdem bleibt er auch in st\u00fcrmischen Zeiten dem linken Wagenbach-Verlag treu. Nicht aus \u00dcberzeugung, sondern weil es sich so geh\u00f6rt. Als der Wagenbach-Verlag in den siebziger Jahren mehrfach und mit massiver Polizeigewalt durchsucht wird, ist es Ernst Jandl, der sich als erster meldet. <cite>&#8222;Nach Abzug der Polizei und der Wiederherstellung der telefonischen Kommunikation, rief Ernst Jandl an, aus Wien, r\u00e4usperte sich und fragte sehr f\u00f6rmlich: &#8218;Herr Doktor, ich h\u00f6re, bei ihnen war die Polizei?&#8216; Ich bejahte, ebenfalls ganz f\u00f6rmlich, und er fuhr fort, nur um eine Winzigkeit weniger f\u00f6rmlich: &#8218;Das tut mir aber leid!'&#8220;<\/cite><\/p>\n<p>In sp\u00e4ten Jahren erh\u00e4lt Jandl die Anerkennung, die ihm in den f\u00fcnfziger Jahren versagt geblieben ist. Er erh\u00e4lt Literaturpreise, arbeitet erfolgreich f\u00fcr das Theater. Seine sp\u00e4ten Gedichte verlieren den spielerischen <em>Touch<\/em>. Sie werden d\u00fcster, verzweifelt, hart. Die letzten Aufnahmen Ernst Jandls &#8211; kein deutschsprachiger Dichter hat je so viele Schallplatten besprochen! &#8211; sind beklemmend und schmerzlich zu h\u00f6ren. Auch k\u00fcnstlerisch verm\u00f6gen sie nicht mehr uneingeschr\u00e4nkt zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Er w\u00e4re dieses Jahr 75 Jahre alt geworden. Es kommt anders. Ernst Jandl stirbt nach langer Krankheit am 9. Juni 2000 in Wien.<\/p>\n<p>Es bleibt so vieles.<br \/>\nNun soll Zeit bleiben.<br \/>\nErnst Jandl ist tot.<br \/>\nGanzundgartot:<\/p>\n<p><strong><cite>Traurigsein<br \/>\nhei\u00dft \u00fcberhaupt nichts wollen<br \/>\nund auch nichts nichtwollen<br \/>\nEs hei\u00dft nur Traurigsein.<\/cite><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die Biographie eines Dichters sind seine Gedichte.&#8220; &#8211; Jewgeni Jetuschenko &#8222;Die Welt ist laut &#8211; laut ist sch\u00f6n.&#8220; &#8211; Ernst Jandl Ernst Jandl ist tot. Ganzundgartot. 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