{"id":3479,"date":"2000-09-01T00:00:32","date_gmt":"2000-08-31T22:00:32","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=3479"},"modified":"2022-07-26T13:56:57","modified_gmt":"2022-07-26T11:56:57","slug":"hatten-die-nazis-gesturzt-werden-konnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2000\/09\/hatten-die-nazis-gesturzt-werden-konnen\/","title":{"rendered":"H\u00e4tten die Nazis gest\u00fcrzt werden k\u00f6nnen?"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber den erfolgreichen Widerstand der Berliner Frauen in der Rosenstra\u00dfe ist in der GWR immer wieder berichtet worden (vgl. GWR 138, 149, 176, 222): w\u00e4hrend der ersten M\u00e4rzwoche im Jahr 1943 gelang es insgesamt ca. 1000 Frauen, die in Mischehen mit j\u00fcdischen M\u00e4nnern lebten, mit \u00f6ffentlichem, unbewaffnetem zivilen Ungehorsam ca. 1700 Juden, die deportiert werden sollten, frei zu bekommen. Einige wurden deshalb sogar aus Auschwitz, wohin sie schon deportiert worden waren, zur\u00fcckgeholt. Die Frauen hatten sieben Tage lang, oftmals auch die ganze Nacht hindurch, vor dem Sammellager in der Rosenstra\u00dfe demonstriert. Manchmal wurden Maschinengewehre gegen sie aufgefahren und sie fl\u00fcchteten in angrenzende Hauseing\u00e4nge &#8211; aber immer wieder kamen sie zur\u00fcck und schrien: &#8222;Gebt uns unsere M\u00e4nner wieder!&#8220; oder &#8222;M\u00f6rder!&#8220; Es war die gr\u00f6\u00dfte und erfolgreichste innerdeutsche Widerstandsaktion w\u00e4hrend der gesamten Zeit des Nationalsozialismus.<\/p>\n<p>Die bisher wichtigste und umfassendste Studie zu diesem Aufstand, diejenige von Nathan Stoltzfus n\u00e4mlich, ist nun endlich auch in deutscher Sprache erschienen. W\u00e4hrend die englische Originalausgabe bereits in der GWR besprochen wurde und dort besonderer Wert auf die zweifellos detaillierten Darstellungen Stoltzfus&#8216; zu Geschichte und Status\u00e4nderungen von Mischehen vor und w\u00e4hrend der Nazi-Zeit gelegt wurde (vgl. GWR 222, lib. Buchseiten), m\u00f6chte ich das Erscheinen der deutschsprachigen Ausgabe zum Anla\u00df nehmen, auf die aufstandstheoretischen Passagen des Buches einzugehen, denn auch sie sind ungeheuer spannend und verf\u00fchren zum gedanklichen Weiterspinnen der Aktion, die vielleicht auch h\u00e4tte zum Sturz der Nazis f\u00fchren k\u00f6nnen. In jedem Fall kann die Wichtigkeit dieses Buches gar nicht \u00fcbersch\u00e4tzt werden, sowohl f\u00fcr die Theorie des Rassismus und Antisemitismus, weil es am Beispiel der Mischehen klar macht, da\u00df genau bei diesem Thema der wissenschaftliche Rassismus versagen mu\u00dfte und auch praktisch versagt hat; des weiteren f\u00fcr alle Frauenbewegungen, weil es zeigt, wie beherzt und radikal Frauenwiderstand auch in dieser Zeit aussehen konnte und wie sich Frauen im Widerstand gegenseitig gest\u00e4rkt haben; aber auch f\u00fcr alle, die sich der Gewaltfreiheit oder des gewaltfreien Anarchismus verschrieben haben und sich immer wieder die bange Frage stellen, ob das nicht im Angesicht des Nationalsozialismus v\u00f6llig versagen mu\u00dfte. Stoltzfus beweist eher das Gegenteil.<\/p>\n<p>Die Nazi-F\u00fchrungsriege war wahrscheinlich das Brutalste, was die Welt gekannt hat &#8211; aber sie war nicht bl\u00f6d. Stoltzfus zeigt auf, wie Hitlers Machttheorie aussah. In der &#8222;Schlu\u00dfaktion&#8220; gegen die letzten in Berlin lebenden Juden, die in Ehe mit deutschen, &#8222;arischen&#8220; Frauen lebenden j\u00fcdischen M\u00e4nner, sah die Nazi-F\u00fchrungshierarchie so aus, da\u00df nach Hitler zun\u00e4chst Goebbels, dann erst Himmler kam. Goebbels, der f\u00fcr den Gau Berlin den Oberbefahl inne hatte, teilte Hitlers Machttheorie, Himmler sehr viel weniger. Hitler ging seit dem Ersten Weltkrieg, in dem er als &#8222;Gefreiter&#8220; mitgek\u00e4mpft hatte, um dann den &#8222;Dolchsto\u00df&#8220; der Revolution von 1918\/19 erleben zu m\u00fcssen, von einer Theorie der Macht aus, die keineswegs allein auf Terror beruht. Stoltzfus: &#8222;In &#8218;Mein Kampf&#8216; erkl\u00e4rte Hitler, da\u00df Unterst\u00fctzung durch das Volk die Hauptgrundlage politischer Macht sei. Die erste Grundlage f\u00fcr die Schaffung von Autorit\u00e4t sei immer Popularit\u00e4t. Wenn sie sich diese Unterst\u00fctzung verschafft hat, mu\u00df die politische F\u00fchrung Gewalt einsetzen, die zweite Grundlage aller Autorit\u00e4t, um ihre Macht zu festigen. Politische Macht, die sich durch allgemeinen R\u00fcckhalt beim Volk etabliert hat und mit Hilfe von Gewalt stabilisiert worden ist, h\u00e4tte aber keinen Bestand, wenn sie nicht durch soziale Traditionen gest\u00fctzt w\u00fcrde, jenen letzten Grundstein der Macht.&#8220; (S. 26)<\/p>\n<p>Freiwillige Unterst\u00fctzung (nichts anderes ist Popularit\u00e4t), Gewalt und soziale Traditionen waren also die subjektiven Bestandteile der Machttheorie von Hitler und Goebbels. Stoltzfus zeigt auf, da\u00df beide diese Machttheorie immer im Hinterkopf behielten, bei allem, was sie auch taten. Mit &#8222;sozialen Traditionen&#8220; waren bestimmte Gewohnheiten wie der christliche Glaube gemeint, woraus sich die Politik des Ausgleichs der Nazis mit der Kirche ebenso ergab wie der Abbruch von Kampagnen, gegen die sich die Kirche wandten, z.B. das Entfernen der Kruzifixe in den Schulen in den drei\u00dfiger Jahren oder das offene Euthanasie-Programm 1941. Gegen beides wandte sich die katholische Kirche offen und mit Erfolg. F\u00fcr die Mischehe spielte die soziale Tradition insofern eine Rolle, als damals &#8222;Scheidung&#8220; aus christlichen Gr\u00fcnden unpopul\u00e4r war, weshalb die Nazis ein Scheidungsgesetz gegen in Mischehe mit Juden verheiratete deutsche Frauen immer wieder hinausz\u00f6gerten. Soziale Traditionen sollten nach Ma\u00dfgabe der Machttheorie Hitlers nur langsam ver\u00e4ndert werden, im Zweifel erst nach dem gewonnenen Krieg.<\/p>\n<p>Es kann gar nicht deutlich genug darauf hingewiesen werden, da\u00df diese Machtheorie aus Hitlers Erfahrung der Niederlage im Ersten Weltkrieg stammte. Seiner Wahrnehmung nach wurde der &#8222;Dolchsto\u00df&#8220; damals von zwei Str\u00f6mungen gef\u00fchrt: dem Pazifismus und den Frauen. Und in der Tat waren ja die gro\u00dfen Friedensdemonstrationen des Jahres 1918 mehrheitlich Frauendemonstrationen. Hitler nahm also wahr, da\u00df \u00f6ffentliche Unzufriedenheit von Frauen im eigenen Hinterland die Kriegsanstrengungen an der Front und damit eine vermeintlich unantastbare Macht vollst\u00e4ndig zerst\u00f6ren konnten. Es war f\u00fcr ihn eine Lehre: sowas sollte sich nie wiederholen. Doch der Widerstand der Rosenstra\u00dfe-Frauen drohte genau jene Konstellation zu wiederholen: das Kriegsgl\u00fcck hatte sich seit Stalingrad gewendet, Berlin wurde bombardiert, die offen sogar gegen Maschinengewehre protestierenden Frauen drohten die Macht der Nazis zu zerst\u00f6ren, wenn sie zu einer Massenbewegung w\u00fcrden. Deshalb wurde ihren Forderungen nachgegeben.<\/p>\n<p>Zeitlich zusammen mit dem Widerstand in der Rosenstra\u00dfe fiel auch die Mobilisierung von ca. 5 Mio. weiblichen Arbeitskr\u00e4ften f\u00fcr die Kriegsindustrie, um auf einen Anteil von Frauen in der Industrie von 61 Prozent zu kommen, wie das in England bereits der Fall war und f\u00fcr einen &#8222;totalen Krieg&#8220; (Goebbels) f\u00fcr n\u00f6tig befunden wurde. Doch viele Frauen kamen dem nicht nach:<\/p>\n<p>&#8222;Als sich in jenem Februar erstmals ein f\u00fcr Deutschland katastrophaler Kriegsausgang abzeichnete, begehrte der weibliche Teil der Bev\u00f6lkerung auf und zeigte sich nicht gewillt, weiter die H\u00e4rten und Entbehrungen hinzunehmen, die der Krieg mit sich brachte. Es erinnerte alles sehr stark an 1918, und eine Auflehnung, wie sie es damals gegeben hatte, war f\u00fcr die Nazis seit eh und je ein Schreckgespenst gewesen. Nur sehr wenige Frauen weigerten sich ganz direkt &#8211; sozusagen in einem bewu\u00dften Akt b\u00fcrgerlichen Ungehorsams -, den Befehlen des &#8218;F\u00fchrers&#8216; Folge zu leisten, doch Geheimagenten des SD berichteten, da\u00df es in der weiblichen Bev\u00f6lkerung immer mehr Anzeichen f\u00fcr Def\u00e4tismus und Kriegsm\u00fcdigkeit gebe. Frankfurter B\u00fcrgerinnen h\u00e4tten angeblich gesagt, da\u00df dieser Wahnsinn bald vorbei w\u00e4re, wenn sich alle Frauen zusamment\u00e4ten. Hunderttausende von Frauen aus dem gesamten Reichsgebiet meldeten sich krank: Sie k\u00f6nnten leider die ihnen zugewiesenen Aufgaben nicht \u00fcbernehmen. Rasendes Kopfweh, pl\u00f6tzliche Nebenh\u00f6hlenentz\u00fcndungen, chronische R\u00fcckenschmerzen, hartn\u00e4ckige Erk\u00e4ltungen, Infektionen der verschiedensten Art oder auch Knochenbr\u00fcche hinderten sie bedauerlicherweise daran. Die Gestapo von Karlsruhe konstatierte: Es gibt gar nicht so viele Krankheiten, wie hier beim Arbeitsamt in Traglasten von Gesundheitsattesten genannt worden sind. Viele Frauen behaupteten auch, da\u00df sie sich dringend auf eine Reise begeben m\u00fc\u00dften, schwiegen sich aber dar\u00fcber aus, wohin diese sie f\u00fchren w\u00fcrde oder wann sie wieder daheim sein w\u00fcrden. (&#8230;) Weil sich so viele Frauen auf diese Weise ihrer Zwangsverpflichtung entzogen, berichtete Speers Ministerium f\u00fcr R\u00fcstung und Kriegsproduktion Anfang 1944, da\u00df es &#8218;die Mobilisierung der deutschen Frauen f\u00fcr die Kriegsanstrengungen als v\u00f6llig gescheitert&#8216; ansehen m\u00fcsse.&#8220; (S. 274) W\u00e4re auf die Rosenstra\u00dfe-Frauen geschossen worden oder ihren Forderungen nicht nach wenigen Tagen entsprochen worden, w\u00e4re dieses massenhafte Potential wom\u00f6glich &#8222;explodiert&#8220; und h\u00e4tte den Protest auf die Stra\u00dfe getragen.<\/p>\n<p>Innerhalb vieler linker oder antifaschistischer Gruppen wird die revolutionstheoretische und machtzerst\u00f6rerische Dimension des Rosenstra\u00dfe-Proteste \u00fcberhaupt nicht gesehen oder gew\u00fcrdigt &#8211; nat\u00fcrlich weil es sich um eine unbewaffnete Demonstration handelte. Oft wird zur Relativierung angef\u00fchrt, die demonstrierenden Frauen seien ja privilegierte &#8222;Arierinnen&#8220; gewesen. Stoltzfus zeigt dagegen, da\u00df die mit Juden verheirateten Frauen am untersten Ende der Skala der als deutsch aktzeptierten Bev\u00f6lkerung standen, oft jahrelang von NachbarInnen und Beh\u00f6rden als &#8222;Huren&#8220; schikaniert oder Vorw\u00fcrfen der &#8222;Rassenschande&#8220; ausgesetzt, weil sie innerhalb der j\u00fcdischen Familien lebten. Deutsche M\u00e4nner lie\u00dfen sich aus Karrieregr\u00fcnden viel schneller von j\u00fcdischen Frauen scheiden und begaben sich durch ihre Verbindung auch nie so stark ins j\u00fcdische Milieu &#8211; einer der wichtigsten Gr\u00fcnde daf\u00fcr, da\u00df es weit mehr deutsche Frauen waren, die mit j\u00fcdischen M\u00e4nnern verheiratet waren als umgekehrt. Abgesehen davon: f\u00fcr die Zerst\u00f6rung der Macht der Nazis war es nat\u00fcrlich n\u00f6tig, da\u00df sich Teile der Mehrheitsbev\u00f6lkerung gegen sie auflehnten. Was von antifaschistischen Gruppen immer gefordert wurde, da\u00df n\u00e4mlich Deutsche sich gegen die Nazis wehrten, kann nicht gerade dann zur Relativierung herangezogen werden, wenn sie es tats\u00e4chlich mal taten. Manche Deportationspl\u00e4ne der Nazis sahen vor, auch die mit Juden verheirateten Frauen zu den Vernichtungslagern mitzunehmen. Schon ihr Leben vor dem M\u00e4rz 1943 war ungeheuer mutig, ihr entschlossener Widerstand umso mehr.<\/p>\n<p>Dabei waren einige Frauen nicht ganz so unpolitisch, wie es zun\u00e4chst den Anschein hatte. Stoltzfus: &#8222;Frau Weigert hatte schon von \u00f6ffentlichem Protest als Mittel der Einflu\u00dfnahme auf die Politik geh\u00f6rt; sie hatte von Mahatma Gandhi gelesen und davon, wie er die Massen seines Landes mobilisiert hatte. (&#8230;) Einige Frauen, die sich da in der Rosenstra\u00dfe versammelt hatten, hatten sicherlich etwas \u00fcber die in der Weimarer Republik so h\u00e4ufigen Protestkundgebungen von Kommunisten oder Sozialisten geh\u00f6rt oder diese sogar pers\u00f6nlich miterlebt; vielleicht wu\u00dften sie auch noch von den ja vor allem von Frauen getragenen Massenprotesten und Stra\u00dfenaufst\u00e4nden gegen den Ersten Weltkrieg und f\u00fcr das Frauenwahlrecht.&#8220; (S. 303)<\/p>\n<p>Kurzum: der Frauenaufstand in der Rosenstra\u00dfe fand in einer gesellschaftlichen Umbruchsituation statt, in der sich das Kriegsgl\u00fcck wendete und Hunderttausende Frauen nach Auswegen suchten, um nicht in der Kriegsindustrie f\u00fcr den &#8222;totalen Krieg&#8220; zu arbeiten. Die Demonstrationen h\u00e4tten sich in dieser Situation genauso gut wie ein Lauffeuer ausbreiten k\u00f6nnen und eine Situation wie 1918 heraufbeschw\u00f6ren k\u00f6nnen: Hitlers Macht untergraben &#8211; eine Revolution gegen die Nazis! Nie war sie so nah und m\u00f6glich wie in jener ersten M\u00e4rzwoche 1943. Stoltzfus abschlie\u00dfend in seinem wunderbaren Buch:<\/p>\n<p>&#8222;In jedem Fall veranla\u00dfte die schon fr\u00fch von in Mischehe lebenden Deutschen geleistete Opposition das Regime dazu, die Deportation von Juden mit deutschen Ehepartnern zun\u00e4chst einmal hinauszuschieben, und die betroffenen Deutschen hatten so die M\u00f6glichkeit, mit einer &#8218;friedlichen&#8216; Protestversammlung statt mit Waffengewalt unter Beweis zu stellen, da\u00df sie weiterhin f\u00fcr das Leben ihrer Angeh\u00f6rigen k\u00e4mpfen w\u00fcrden. Obwohl sie nicht das h\u00f6chste Opfer brachten, so riskierten sie doch zumindest ihr Leben; sie w\u00e4ren mit Sicherheit zu M\u00e4rtyrern geworden, wenn sie zu Waffen gegriffen h\u00e4tten, um die Erf\u00fcllung ihrer Forderungen zu erzwingen. (S. 368) Und: &#8222;Der Diktator f\u00fcrchtete Unruhe in der eigenen Bev\u00f6lkerung mehr, als er solche Unruhe tats\u00e4chlich erfuhr.&#8220; (S. 370) &#8222;Zur Begr\u00fcndung und Festigung politischer Macht war Terror bei weitem nicht so wirksam, wie freiwillige Unterst\u00fctzung durch das Volk es gewesen war. (&#8230;) Die Geschichte der Mischehen in Nazideutschland zeigt auf, da\u00df der &#8218;F\u00fchrer&#8216; gesellschaftlichen Einschr\u00e4nkungen unterworfen war. Gleichg\u00fcltig, ob Hitler und andere ranghohe Nazis die Auswirkung gesellschaftlicher Unruhe \u00fcbersch\u00e4tzten, wenn man sich intensiver mit dem Einflu\u00df &#8217;normaler B\u00fcrger&#8216; auf die Herrschaft der Nazis und die von ihnen begangenen Verbrechen besch\u00e4ftigen will, dann wird man die Millionen von &#8218;Mitl\u00e4ufern&#8216; ins Blickfeld nehmen m\u00fcssen, die, indem sie nichts taten, ein solches Verhalten als akzaptable soziale Norm definierten.&#8220; (S. 371)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber den erfolgreichen Widerstand der Berliner Frauen in der Rosenstra\u00dfe ist in der GWR immer wieder berichtet worden (vgl. GWR 138, 149, 176, 222): w\u00e4hrend der ersten M\u00e4rzwoche im Jahr 1943 gelang es insgesamt ca. 1000 Frauen, die in Mischehen mit j\u00fcdischen M\u00e4nnern lebten, mit \u00f6ffentlichem, unbewaffnetem zivilen Ungehorsam ca. 1700 Juden, die deportiert werden &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2000\/09\/hatten-die-nazis-gesturzt-werden-konnen\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"H\u00e4tten die Nazis gest\u00fcrzt werden k\u00f6nnen? - graswurzelrevolution","description":"\u00dcber den erfolgreichen Widerstand der Berliner Frauen in der Rosenstra\u00dfe ist in der GWR immer wieder berichtet worden (vgl. GWR 138, 149, 176, 222): w\u00e4hrend der"},"footnotes":""},"categories":[224,44,1033],"tags":[],"class_list":["post-3479","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-251-september-2000","category-bucher","category-so-viele-farben"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3479","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3479"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3479\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3479"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3479"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3479"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}