{"id":3717,"date":"2001-01-01T00:00:11","date_gmt":"2000-12-31T22:00:11","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=3717"},"modified":"2022-07-26T14:26:23","modified_gmt":"2022-07-26T12:26:23","slug":"die-revolution-stirbt-nicht-am-erfrierungstod","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2001\/01\/die-revolution-stirbt-nicht-am-erfrierungstod\/","title":{"rendered":"Die Revolution stirbt nicht am Erfrierungstod"},"content":{"rendered":"<p>Im Januar 1971 trafen sich auf Initiative des heutigen WEF-Pr\u00e4sidenten und Wirtschaftsprofessors Klaus Schwab erstmals europ\u00e4ische Topmanager im Schweizer Wintersportort Davos, &#8222;um eine koh\u00e4rente Strategie f\u00fcrs Europ\u00e4ische Business zu diskutieren.&#8220; Die Gr\u00fcndung des European management forum im gleichen Jahr war der Beginn einer Organisation, die sich schon bald nicht mehr damit begn\u00fcgte ein paar der topigsten Manager Europas zum Strategiediskutieren in d\u00fcnner Luft zusammenzubringen, sondern sehr schnell damit begann ihren Einfluss- und Bet\u00e4tigungsbereich geografisch und in die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereiche auszuweiten. So entstanden bereits in den 70er Jahren sogenannte L\u00e4nder Foren, &#8222;um die internationale business community mit den \u00f6konomischen und politischen Leadern spezifischer L\u00e4nder zusammenzubringen.&#8220;<\/p>\n<p>Ebenfalls noch ins gleiche Jahrzehnt fallen die Organisation eines Arabisch-Europ\u00e4ischen und eines Latein- Amerikanisch-Europ\u00e4ischen Business Leaders Symposium, die Entwicklung zu einer Mitgliederorganisation, L\u00e4nder Foren im Trikont, und als erste NGO (sic!) Zusammenarbeit mit und Aktivit\u00e4ten in China. In den 80ern ging es so weiter: 1980 Business Leaders Symposium in Peking, zwei Jahre sp\u00e4ter erstes informelles Zusammenkommen von PolitikerInnen der gr\u00f6\u00dften L\u00e4nder mit &#8222;den K\u00f6pfen internationaler Organisationen (wie Weltbank, IWF, GATT)&#8220; anl\u00e4sslich des Davoser Jahrestreffens, im gleichen Jahr Organisation &#8222;eines speziellen Treffens von Handelsministern aus 17 L\u00e4ndern in Lausanne (&#8230;), welche die Uruguayrunde in die Wege leitet.&#8220;<\/p>\n<p>1987 wird der Name in World Economic Forum ge\u00e4ndert, &#8222;um die zunehmend globale Sichtweise widerzuspiegeln.&#8220; Auch mit dem neuen Namen ging die Expansion in neue Welten und vermeintlich artfremde Gesellschaftsbereiche weiter. Neue Gipfel um neue Gipfel in aller Welt werden abgehalten, ein World Arts Forum wird als Tochterstiftung gegr\u00fcndet, welches &#8222;200 Kunst- und Kulturf\u00fchrer zusammenbringt und dazu f\u00fchrt, dass die Stiftung (das WEF) eine st\u00e4rkere k\u00fcnstlerische und kulturelle Dimension in all ihre Aktivit\u00e4ten integriert&#8220;, Industriegipfel werden in Zusammenarbeit mit Unis wie Harvard, MIT, Stanford, Caltech, UC Berkeley organisiert. 1993 &#8222;beschr\u00e4nkt die Stiftung, um den Clubcharakter seines Netzwerks zu untermauern, seine Aktivit\u00e4ten ausschlie\u00dflich auf Mitglieder und Special Guests.&#8220;<\/p>\n<h3>Grossdemo gegen das WEF am 27.1.2001<\/h3>\n<p>Diese Entwicklung vom Management Symposium, das sich auf Fragen der Unternehmensf\u00fchrung konzentrierte, zum World Economic Forum mit globaler Ausrichtung und Einflussnahme, welches die Manager an allen gesellschaftlichen Entscheidungen und Prozessen beteiligen will und es sich zum Auftrag macht, das Unternehmertum in alle gesellschaftlichen Bereiche und alle Ecken der Welt zu tragen, ist die Umsetzung des neoliberalen Globalisierens, Privatisierens und Denkens der Gesellschaft als Marktplatz, resp. als Unternehmen, und des dazugeh\u00f6rigen Durchdringens aller Lebensbereiche mit kapitalistischem Marktdenken. Das WEF stellt so quasi die organisatorische Entsprechung zur neoliberalen Durchkapitalisierung aller gesellschaftlichen Bereiche dar. Mit ihren Worten nennt sich das: &#8222;eine unabh\u00e4ngige, unparteiische, not-for-profit Stiftung, welche im Geist des Unternehmertums im Interesse der globalen \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr weiteres Wirtschaftswachstum und sozialen Fortschritt handelt&#8220;, oder: &#8222;die f\u00fchrende globale Partnerschaft aus business, politischen und anderen F\u00fchrern der Gesellschaft, engagiert in der Verbesserung des Zustands der Welt.&#8220;<\/p>\n<p>Die Mitglieder der Stiftung sind &#8222;die 1000 f\u00fchrenden globalen Unternehmen&#8220;, &#8218;f\u00fchrend&#8216; richtet sich dabei nach Umsatz, globaler Dimension, gesellschaftlichem Einfluss und Ruf eines Unternehmens, &#8218;f\u00fchrend&#8216; heisst da: ABB, Coca-Cola, Nestl\u00e9, Monsanto, McDonalds, Shell, BP Amoco, Novartis, Deutsche Bank, UBS, Siemens, VW, Philip Morris und \u00fcber 900 andere mehr. Dazu kommen spezielle Kategorien von Mitgliedern, wie Media Leaders, Public Leaders, Cultural Leaders, Global Leaders of tomorrow (unter 45 Jahren), business consultative group (bestehend aus &#8222;K\u00f6pfen&#8220; nationaler und regionaler Unternehmerverb\u00e4nde und &#8222;K\u00f6pfen&#8220; aus UN-Abteilungen, die zusammengebracht werden zur Vertiefung der Beziehung zwischen Business und UN). So treffen sich am Treffen in Davos im Januar Jahr f\u00fcr Jahr \u00fcber tausend ManagerInnen mit mehreren hundert PolitikerInnen, K\u00fcnstlerInnen und Intellektuellen (die feministische Schreibweise k\u00f6nnte ich mir beinahe schenken) &#8222;to shape the global agenda&#8220;. Neben diesem Jahrestreffen Ende Januar in Davos gibt es verschiedene regionale j\u00e4hrliche WEF-Summits, der Southern Africa Summit in Durban, der Central und Eastern Economic Summit in Salzburg, der Asia Pacific Economic Summit in Melbourne, der India Economic Summit in New Delhi sowie der Middle East\/North Africa Economic Summit.<\/p>\n<p>Auch wenn die WEF-eigenen Angaben \u00fcber Grosstaten um und in Davos als PR-Propaganda gelesen werden m\u00fcssen, geben sie trotzdem ein Bild \u00fcber Einfluss, Absicht und Bet\u00e4tigungsfeld des WEF: Was sie f\u00fcr sich beanspruchen, ist: Vorarbeit f\u00fcr eine erfolgreiche Uruguay-Runde, die zur Gr\u00fcndung der WTO f\u00fchrte, der erste Schritt zur Beendigung des Kalten Kriegs durch Genschers Rede am WEF in Davos: &#8222;Let&#8217;s give Gorbachev a chance&#8220;, Friedens- und Auss\u00f6hnungsprozesse wie die &#8222;Davos Declaration&#8220; 1988 zwischen Griechenland und der T\u00fcrkei, Gespr\u00e4che in Davos zwischen den beiden Korea, 1989 Treffen in Davos zwischen Kohl und Modrow, welches die Vereinigung zwischen West- und Ostdeutschland &#8222;merklich beschleunigte&#8220;, 1990 dank dem WEF Normalisierung der Beziehung zu Vietnam, Treffen zwischen De Klerk, Mandela und Buthelezi, welches die weitere Entwicklung S\u00fcdafrikas pr\u00e4gte, Abkommen betreffend Gaza und Jericho zwischen Peres und Arafat. Dazu kommt, was ihre PR-Abteilung nicht sch\u00f6n schreiben kann, aber gleichfalls als Teil der d\u00fcnnen Atmosph\u00e4re, des Spirit of Davos bewirbt: die Rubrik Hinterzimmer- Hotelbar-Skipiste-Sauna, all die sch\u00f6nen Gesch\u00e4fte, wie z.B. 1984 zwischen Sulzer und der T\u00fcrkei \u00fcber den Bau des Atat\u00fcrkstaudamms, oder 1998 zwischen Nestl\u00e9 und Mexico \u00fcber Fabrikanlagen in Chiapas, oder auch die Rolle, die Davos spielte beim Deal zwischen US-\u00d6llobby, t\u00fcrkischer und russischer Regierung, der zur Verhaftung \u00d6calans f\u00fchrte als Preis f\u00fcr die \u00d6lpipeline durch kurdisches Gebiet der T\u00fcrkei. Dabei ist diese Widerspr\u00fcchlichkeit Teil des Konzepts, dass das WEF einerseits Einfluss nimmt und nehmen will, einen gesellschaftlichen Diskurs als neoliberalen Diskurs mitbestimmt und bestimmen will, auf der anderen Seite aber die Harmlosigkeit des Treffens neben den guten Absichten aller TeilnehmerInnen vor allem auch mit dem informellen Charakter des Treffens begr\u00fcndet, betont, dass das WEF anders als z.B. eine WTO keine Entscheidungskompetenzen hat, dass das WEF nur den verschneiten Rahmen bildet, in welchem sich die globalen Leaders entspannt zusammensetzen k\u00f6nnen, um konstruktiv an der L\u00f6sung der weltweiten Probleme zu arbeiten. Dies tun sie unter immer orginelleren Mottos, nach &#8222;Responsible Globality&#8220; 1999, &#8222;New Beginnings: Making a Difference&#8220; im 2000, heisst es f\u00fcr Januar 2001 &#8222;Bridging the divides: creating a roadmap for the global future\u201d, dieses &#8222;Gegens\u00e4tze \u00fcberbr\u00fccken\u201d hat Konzept in Davos, so ist Dialog das wohl meist gebrauchte Wort von WEF-Gr\u00fcnder Schwab. Neben SchriftstellerInnen wie Umberto Eco oder Paulo Coelho, die jeweils an die Menschlichkeit all dieser Leaders appellieren, sind auch kritische Stimmen von beispielsweise Greenpeace und Amnesty International willkommen, im letzten Jahr wurden auf Forderung der &#8222;Public Eye on Davos&#8220;, einer Initiative mehrerer internationaler NGOs, wie die Erkl\u00e4rung von Bern, Focus on the global South, Friends of the earth international und anderer, gar eine handvoll KritikerInnen vom Format Vandana Shiva und Martin Khor eingeladen, die sollen ruhig auch mal was sagen d\u00fcrfen, das WEF kann flei\u00dfig mit-besorgt-sein, verbindliches wird dazu am WEF nicht festgehalten, ist halt ein informelles Treffen. Es ist dies die beschissenste aller Vereinnahmungen, wo nicht mal ein schlechtes Plagiat einer l\u00e4cherlichen Nachahmung eines nicht umgesetzten Zugest\u00e4ndnisses an minimalste arbeits-, menschenrechtliche oder \u00f6kologische Reformforderungen zu holen ist, sondern schlichtweg nichts, au\u00dfer der zutreffenden Erkenntnis, Teil der Dialog-Werbestrategie des WEF geworden zu sein. Dass diese funktioniert, daf\u00fcr sorgt unter anderem ihr Akkreditierungssystem. Die JournalistInnen werden dabei in drei Kategorien eingeteilt: die erste sind freischaffende, alternative und kritische Medien, diese sind am WEF nicht zugelassen, die zweite wird zugelassen, aber nicht zu allen Veranstaltungen, die dritte sind die &#8222;Global Media Leaders&#8220; mit unbeschr\u00e4nktem Zutritt. Aber nicht alle wollen mit-dialog-f\u00fchren: 1994 organisierten linksradikale, feministische, chiapas-solidarische Menschen eine erste Demo, und kurdisch-t\u00fcrkische Menschen eine Protestkundgebung gegen das WEF in Davos, vier Jahre sp\u00e4ter gab es eine zweite Demo, und seither organisiert die Anti-WTO-Koordination jedes Jahr eine Demonstration und Veranstaltungen gegen das Jahrestreffen des World Economic Forum in Davos. Trotz eisiger Temperaturen im Davoser Winter ging auch an uns die ganze Gipfelst\u00fcrmer-dynamik seit Seattle (vgl. GWR 245) nicht spurlos vorbei, so trafen sich im Januar 2000 weit \u00fcber 1000 Demonstrierende v.a. aus der Schweiz, Italien und Frankreich in Davos um die winterliche Ruhe einen Nachmittag lang zu st\u00f6ren. F\u00fcr einen Nachmittag das Riesenpolizeiaufgebot aus der ganzen Schweiz auf Trab zu halten, kann aber niemals reichen, darum wird 2001 das WEF blockiert. Neben der internationalen Gro\u00dfdemo vom 27. 1. 2001 sind w\u00e4hrend der ganzen Dauer des WEF, d. h. vom 25. bis 30. Januar Blockadeaktionen geplant. Daf\u00fcr findet sich die Anti-WTO-Koordination Alpenregion mit verschiedenen Gruppen aus den Alpen und umliegendem Flachland aufgrund abgedruckter Aktionsplattform zusammen. Diese soll unseren klar nicht reformistischen Standpunkt, im Verh\u00e4ltnis zum WEF wie zum Kapitalismus, und unsere Ablehnung eines Dialogs mit dem WEF genauso zum Ausdruck bringen, wie die Einbettung dieser Mobilisierung in unseren allt\u00e4glichen Kampf gegen Herrschaft jeder Form. Jeder Mensch und jede Organisation, die sich hinter diese drei Punkte stellen kann, ist herzlich eingeladen und aufgefordert, mit uns das WEF zu st\u00f6ren. Mit Organisationen wie der EvB (Erkl\u00e4rung von Bern), die einen Gegenkongress organisiert, besteht ein Koordinieren zwecks Sich-nicht-in-die-Quere-kommens, mit pazifistischen Gruppen wie der Theologischen Bewegung, die zu einer explizit gewaltfreien Demo aufruft, hat die Zusammenarbeit zum Ziel, f\u00fcr gewaltfreie und militante Formen von Widerstand trotz enger Davoser Raumverh\u00e4ltnisse nebeneinander Platz zu finden.<\/p>\n<h3>WEF blockieren vom 25.-30.1.2001<\/h3>\n<p>Die Wichtigkeit des Widerstandes gegen das WEF besteht in des WEFs Rolle einerseits als gewichtiger Bestimmer und Former eines neoliberalen Diskurses von Liberalisierung, Privatisierung und kapitalistischer Durchdringung des Sozialen und Elimination jedes anderen Wertes als Leistung und wirtschaftlichen Gewinn, verbunden und begr\u00fcndet mit angeblich sozial verpflichteten Absichten, und andererseits als wintersportlich f\u00f6rderlicher Rahmen zur Vereinbarung aller m\u00f6glichen wirtschaftlichen und politischen Deals. Dabei liegt f\u00fcr mich die Wirkung eines allf\u00e4lligen Verhinderns des WEF &#8211; unser l\u00e4ngerfristiges Ziel &#8211; haupts\u00e4chlich auf symbolischer Ebene. Mit symbolisch meine ich alle nicht konkret-praktischen Auswirkungen, sondern die dar\u00fcber hinausgehenden Konsequenzen dieser Aktion auf die weitere gesellschaftliche Entwicklung und ihre \u00f6ffentliche Wahrnehmung. Eine Betonung des Symbolischen nicht weil in Davos nichts konkret zu verhindern w\u00e4re, aber weil eine Welt ohne WEF keine radikal bessere Welt w\u00e4re, all die Skipisten-Deals k\u00f6nnten auch auf irgendwelchen europ\u00e4ischen oder amerikanischen Golfpl\u00e4tzen ausgeheckt und vereinbart werden, und zur Verbreitung ihres penetranten, neoliberalen Geschw\u00e4tzes stehen den globalen Leaders gen\u00fcgend andere Kan\u00e4le zur Verf\u00fcgung. Dass damit das Bequeme des an einem Ort sich Zusammenfindens dieser Aspekte immerhin futsch w\u00e4re, ist sicher schon Grund genug, sich in den Davoser Strassen zu Tode zu frieren, bedeutender aber ist sicherlich der m\u00f6gliche Einfluss einer gelungenen Blockade als deutliches Zeichen, dass die kapitalistischen Angriffe auf alle Aspekte des Lebens so leicht nicht durchkommen, als deutliches Zeichen auch daf\u00fcr, dass wir so ohnm\u00e4chtig nicht sind, dass es Sinn macht, sich zu organisieren und aktiv zu werden, dass, wenn wir sie nicht einfach machen lassen, ihre Freihandelstr\u00e4ume so einfach nicht durchkommen. So ist bei aller berechtigten Kritik am aktuellen Gipfelhoppingtrend und bei allem Bedauern \u00fcber allf\u00e4lliges Zukurzkommen der politischen Arbeit im Alltag, nicht au\u00dfer acht zu lassen, was ein solch symbolischer Sieg f\u00fcr den Widerstand gegen den Kapitalismus und seine neoliberalen Ausbauer bedeuten kann. Wenn wir zus\u00e4tzlich vom vereinfachten &#8222;B\u00f6se Multis regieren aus Gipfelhinterzimmern und verbreiten Hunger und Arbeitslosigkeit in alle Welt&#8220;-Schema weg den Widerstand ausweiten auf die Umsetzung und Auswirkungen dieser Politik im Alltag, sei dies beispielsweise die Privatisierung des Schweizer Gesundheitswesens, Abschottung der Europa-Au\u00dfengrenzen gegen alle Nichtmanager oder NichttouristInnen, neue Isolationskn\u00e4ste in der T\u00fcrkei, der Plan Colombia in Kolumbien, neuerliches Anwachsen des Frauenanteils an den Armen der Welt, oder geplante Abh\u00e4ngigkeit von B\u00e4uerInnen von Gentechmultis, dann besteht die M\u00f6glichkeit von dieser Dynamik zu profitieren, um diesem neoliberalen Angriff etwas entgegenzusetzen und Alternativen umsetzbar zu machen, die dar\u00fcber hinausgehen, zu Keynes System zur\u00fcckzukehren oder das internationale Finanzkapital besteuern zu wollen, und stattdessen Schluss machen mit allen Ausbeutungs- und Herrschaftssystemen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Januar 1971 trafen sich auf Initiative des heutigen WEF-Pr\u00e4sidenten und Wirtschaftsprofessors Klaus Schwab erstmals europ\u00e4ische Topmanager im Schweizer Wintersportort Davos, &#8222;um eine koh\u00e4rente Strategie f\u00fcrs Europ\u00e4ische Business zu diskutieren.&#8220; Die Gr\u00fcndung des European management forum im gleichen Jahr war der Beginn einer Organisation, die sich schon bald nicht mehr damit begn\u00fcgte ein paar der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2001\/01\/die-revolution-stirbt-nicht-am-erfrierungstod\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Die Revolution stirbt nicht am Erfrierungstod - graswurzelrevolution","description":"Im Januar 1971 trafen sich auf Initiative des heutigen WEF-Pr\u00e4sidenten und Wirtschaftsprofessors Klaus Schwab erstmals europ\u00e4ische Topmanager im Schweizer Winte"},"footnotes":""},"categories":[243,1026,1027],"tags":[],"class_list":["post-3717","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-255-januar-2001","category-geld-oder-leben","category-wir-sind-nicht-alleine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3717","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3717"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3717\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3717"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3717"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3717"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}