{"id":3885,"date":"2001-03-01T00:00:13","date_gmt":"2001-02-28T22:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=3885"},"modified":"2022-07-26T14:26:23","modified_gmt":"2022-07-26T12:26:23","slug":"franzosische-anti-atom-bewegung-ruft-zu-aktionen-gegen-castortransporte-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2001\/03\/franzosische-anti-atom-bewegung-ruft-zu-aktionen-gegen-castortransporte-auf\/","title":{"rendered":"Franz\u00f6sische Anti-Atom-Bewegung ruft zu Aktionen gegen Castortransporte auf"},"content":{"rendered":"<p>Die 4. Vollversammlung der franz\u00f6sischen Anti-Atom-Bewegung fand Ende Januar 2001 in Rennes statt; auch VertreterInnen aus Deutschland und Italien waren eingeladen. Die Themen waren u. a. : der sogenannte deutsche Atomkonsens und die angek\u00fcndigten Atomtransporte von und zur WAA La Hague. Das franz\u00f6sische <em>Netzwerk f\u00fcr den Atomausstieg<\/em> (r\u00e9seau sortir du nucl\u00e9aire), welches die Vollversammlung (&#8222;assembl\u00e9 g\u00e9n\u00e9rale&#8220;) einberufen hatte, ist seit seiner Gr\u00fcndung 1997 stetig gewachsen und vereint inzwischen 613 Organisationen und damit rund 10 000 Mitglieder.<\/p>\n<h3>Deutscher Atomkonsens: es wurde allenfalls zur Halbzeit gepfiffen!<\/h3>\n<p>Die deutschen VertreterInnen berichteten \u00fcber die aktuelle Situation in Deutschland: Sie kritisierten den rot-gr\u00fcnen Scheinausstieg in Deutschland und erl\u00e4uterten die Strategie und Notwendigkeit von Castor-Blockaden unabh\u00e4ngig davon, woher die Transporte kommen und wohin sie gehen. Denn vom erfolgreichen R\u00fccktransport nach Gorleben macht die franz\u00f6sische Regierung alle weiteren Atomm\u00fclltransporte nach La Hague abh\u00e4ngig. F\u00fcnf bereits im Herbst 2000 genehmigte WAA-Transporte konnten bisher aufgrund der politischen Blockade Frankreichs nicht durchgef\u00fchrt werden. Umweltminister Trittin besteht deshalb auf der rechtlichen, politischen und moralischen Verpflichtung zur R\u00fccknahme des deutschen Atomm\u00fclls. Ein erfolgreicher R\u00fccktransport nach Gorleben ist der T\u00fcr\u00f6ffner f\u00fcr Hunderte weitere Transporte in die Wiederaufbereitungsanlagen in Frankreich und England.<\/p>\n<p>Es wurde erl\u00e4utert, dass die Rechtfertigungsversuche der Gr\u00fcnen in Deutschland zu Castor-Transporten aus Sicht der Anti-Atom-Bewegung erb\u00e4rmlich und falsch sind: &#8222;Der nichtratifizierte Atomkonsens in Deutschland ist nur ein Scheinausstieg: Die Kraftwerke d\u00fcrften noch Jahrzehnte weiterbetrieben werden, die Atomm\u00fcllmenge wird dabei in Deutschland verdoppelt, ohne dass es ein Entsorgungskonzept f\u00fcr das strahlende Erbe gibt. Dazu werden die atomaren Dreckschleudern La Hague und Sellafield &#8211; entgegen der Wahlversprechen bis 2005 weiterbeliefert &#8211; von &#8222;nationaler Verantwortung&#8220; also keine Spur!&#8220;<\/p>\n<h3>Kritik an Gr\u00fcnen: &#8222;Wir erwarten Taten, nicht nur Worte&#8220;<\/h3>\n<p>Auch die franz\u00f6sische Anti-Atom-Bewegung hat erlebt, dass von den Gr\u00fcnen, sobald sie an der Regierung sind, nicht mehr viel zu erwarten ist. So griff Nadine Schneider, Pr\u00e4sidentin der <em>franz\u00f6sischen<\/em> <em>Koordination gegen Atomm\u00fcllendlager<\/em> eine anwesende Vertreterin der Gr\u00fcnen an: &#8222;Wir erwarten Taten, nicht nur Worte&#8220;. Viele Initiativen f\u00fchlen sich von der gr\u00fcnen franz\u00f6sischen Umweltministerin Voynet verraten, da sie gr\u00fcnes Licht f\u00fcr das sogenannte &#8222;Endlagerlabor&#8220; in Bure\/Lothringen gab. Von unerwarteter Seite wurde die Analyse des &#8222;Atomkonsens&#8220; als Weiterbetriebsgarantie Anfang Februar best\u00e4tigt. Trotz der Vereinbarung im Atomkonsens k\u00f6nne &#8222;von einem Ausstieg heute nicht die Rede sein. In deutschen Atomkraftwerken darf k\u00fcnftig noch einmal so viel Energie produziert werden, wie sie bereits abgegeben haben.&#8220; Dies erkl\u00e4rte Gert Maichels, RWE Vorstand und Sprecher des deutschen Atomforums und weiter: &#8222;Von einem Abpfiff kann deshalb keine Rede sein, es wurde allenfalls zur Halbzeit gepfiffen.&#8220;<\/p>\n<h3>Radioaktivit\u00e4t kennt keinen Grenzen, unser Widerstand auch nicht<\/h3>\n<p>Eine von f\u00fcnf Arbeitsgruppen in Rennes besch\u00e4ftigte sich konkret mit den Atomm\u00fclltransporten. Waren die meisten franz\u00f6sischen Initiativen was Transportblockaden anbelangt bisher eher skeptisch &#8211; schlie\u00dflich soll der illegal in La Hague lagernde M\u00fcll irgendwann zu den Auftraggebern zur\u00fcck &#8211; war eine Zustimmung zu Blockaden dieses mal m\u00f6glich, denn der R\u00fccktransport dient als T\u00fcr\u00f6ffner f\u00fcr weitere Hintransporte. Klar wurde auch: Die R\u00fccktransporte dienen in erster Linie dem ungest\u00f6rten Weiterbetrieb der Atomanlagen in Deutschland. Wenn der Castor von La Hague nach Gorleben ungehindert durchkommt, wird noch mehr Atomm\u00fcll nach La Hague gebracht. Bei der dort stattfindenden Wiederaufarbeitung wird die M\u00fcllmenge verzwanzigfacht und immense radioaktive Emissionen in die Umwelt abgegeben. Rot-Gr\u00fcn l\u00e4sst also Mensch und Umwelt in Europa verantwortungslos weiter verseuchen.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Wenn nicht blockiert wird, liegt Ende 2001 mehr Atomm\u00fcll in La Hague als jetzt!&#8220; <\/strong>Dies stellte Jean-Yvon Landrac von einer Anti-Atom-Initiative aus Rennes fest. Dass die Gef\u00e4hrdung durch die Transporte eine gute M\u00f6glichkeit ist, die Bev\u00f6lkerung zu sensibilisieren und \u00fcber die verantwortungslose Atomm\u00fcllverschieberei und -produktion aufzukl\u00e4ren, \u00fcberzeugte. Eine Vernetzung mit deutschen Gruppen und konkrete Aktionen gegen das internationale Gesch\u00e4ft mit dem Atomm\u00fcll wurden besprochen. An die Mitgliedsorganisationen entlang der Transportstrecke zwischen Deutschland und Frankreich erging in der Abschlusserkl\u00e4rung der Aufruf, gegen die Wiederaufnahme des Atomm\u00fcllgesch\u00e4fts zu demonstrieren.<\/p>\n<p>Es wird allerdings nicht einfach, solche Blockaden der \u00d6ffentlichkeit zu erkl\u00e4ren, stellte die Arbeitsgruppe fest. Der Blick m\u00fcsse \u00fcber die nationalen Grenzen hinausgehen. Weder die M\u00fclllagerung in La Hague noch in Gorleben oder Bure sei zu bef\u00fcrworten. Der Transport diene dem Weiterbetrieb und der Produktion von noch mehr Atomm\u00fcll, die einzige L\u00f6sung sei die Abschaltung aller Atomanlagen.<\/p>\n<h3>Strategie und Perspektiven<\/h3>\n<p>An diesen zwei Tagen hat das <em>Netzwerk f\u00fcr den Atomausstieg<\/em> seine Strategie f\u00fcr das Jahr 2001 und die Perspektiven bis 2002 definiert. Die 85 VertreterInnen der Mitgliedsorganisationen beschlossen eine Aktionswoche zum 15. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vom 23. bis 29.4.01 und die Unterst\u00fctzung der Widerstandswochen gegen das Atomm\u00fcllendlager Bure als &#8222;Sackgasse der Atomm\u00fcllentsorgung&#8220; vom 21. bis 29. Juli 2001. F\u00fcr den 21.10.01 wurden dezentrale Demonstrationen f\u00fcr den Ausstieg aus der Atomenergie in Frankreich beschlossen. Atomtransporte sowohl von Mox-Brennelementen als auch von Plutonium und Atomm\u00fcll m\u00fcssen zunehmend Thema des Widerstandes werden, betonte Corinne Francois von einer Initiative bei Bar-Le-Duc. Auf dem Treffen wurde au\u00dferdem die Idee einer internationalen Gro\u00df-Demonstration am 27.4.2002 in Strasbourg angenommen.<\/p>\n<h3>Nachspiel<\/h3>\n<p>Einige Tage nach der Vollversammlung der franz\u00f6sischen AtomkraftgegnerInnen protestierten auch die franz\u00f6sischen Gr\u00fcnen gegen die Wiederaufnahme der Atomm\u00fclltransporte zwischen Deutschland und Frankreich. Die Abf\u00e4lle m\u00fc\u00dften zwar in ihre Ursprungsl\u00e4nder zur\u00fcck, aber die entgegengesetzte Richtung, also neue Transporte in die Wiederaufbereitung, seien nicht akzeptabel. Deutschland m\u00fcsse die Wiederaufarbeitung beenden. Die Kritik der franz\u00f6sischen Gr\u00fcnen f\u00e4llt im Vergleich zu der franz\u00f6sischen Anti-Atom-Bewegung moderater aus, es wird aber deutlich, dass trotz aller Regierungsrhetorik der anstehende Transport als T\u00fcr\u00f6ffner f\u00fcr weitere Lieferungen in die Wiederaufarbeitungsanlage erkannt wird.<\/p>\n<p>Zeitgleich meldete die deutsche Presseagentur, dass deutsche und franz\u00f6sische AtomkraftgegnerInnen die geplanten Atomm\u00fclltransporte von Frankreich nach Deutschland blockieren wollen. Das sagte ein Sprecher der Bewegung europ\u00e4ischer B\u00fcrgerinitiativen in Metz: &#8222;Es gibt keine Studie, die die Undurchl\u00e4ssigkeit der Container belegt und die Unbedenklichkeit f\u00fcr das zust\u00e4ndige Personal und die Anwohner entlang der Transportstrecke garantiert&#8220;.<\/p>\n<p>Die Atomindustrie best\u00e4tigte am 1.2. die Argumente der AtomkraftgegnerInnen, die rot-gr\u00fcne Bundesregierung wurde sogar ausdr\u00fccklich gelobt. So begr\u00fc\u00dfte das Deutsche Atomforum sowohl die deutsch-franz\u00f6sische Einigung \u00fcber Atomtransporte in die Wiederaufbereitungsanlage La Hague als auch die Bereitschaft, zus\u00e4tzliche Lagerm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Brennelemente an Kraftwerken zu schaffen: \u00abDarin erkennen wir das ernsthafte Bem\u00fchen der Bundesregierung, eine Verstopfung der Kernkraftwerke zu vermeiden\u00bb, sagte der neue Chef der Organisation, RWE-Vorstand Gert Maichel. Au\u00dferdem habe die franz\u00f6sische Cogema sich bereit erkl\u00e4rt, zwei zus\u00e4tzliche Transportbeh\u00e4lter zur Verf\u00fcgung zu stellen, um den reibungslosen Betrieb der deutschen Kernkraftwerke sicherzustellen, teilte der deutsche Bundeskanzler am 2. Februar stolz als Ergebnis eines Treffens mit Jospin in Strasbourg mit.<\/p>\n<h3>Mit &#8222;nationaler Verantwortung&#8220; hat der Transport von La Hague nichts zu tun<\/h3>\n<p>Schr\u00f6der und Jospin haben sich klar f\u00fcr die Interessen der Atomwirtschaft entschieden und trotz ungel\u00f6ster Kontaminationsprobleme den von Merkel verh\u00e4ngten Atomtransportestopp aufgehoben. Mit einer &#8222;nationalen oder moralischen Verantwortung&#8220; hat der jetzt anstehende Transport von La Hague nach Gorleben also wenig zu tun. Er ist lediglich f\u00fcr eine Fortsetzung der schmutzigen deutsch-franz\u00f6sischen Atomm\u00fcll-Connection notwendig. Die Gr\u00fcnen streiten sich indessen, ob Ihr Scheinausstieg noch zu zivilem Ungehorsam berechtigt. Basisgruppen und auch einige Landesverb\u00e4nde rufen aber klar zum Protest auf. Der Protest und Widerstand gegen die lebensgef\u00e4hrlichen Atomm\u00fcllverschiebungen sind eine Frage der Zivilcourage und vereint B\u00fcrgerinitiativen, Umweltverb\u00e4nde und autonome Anti-Atomgruppen und jetzt auch die deutsche und franz\u00f6sische Anti-Atom-Bewegung. &#8222;Dabei entscheidet nur das eigene Gewissen und nicht die Parteizugeh\u00f6rigkeit&#8220; so die BUND-Landesvorsitzende Renate Backhaus in einer gemeinsamen Resolution verschiedener Umweltverb\u00e4nde und Initiativen. Vor allem die klare Unterst\u00fctzung des Protestes durch das franz\u00f6sische <em>Netzwerk f\u00fcr den Atomausstieg<\/em> gegen die Atomm\u00fclltransporte stellt eine neue Qualit\u00e4t des Widerstandes und eine Intensivierung der grenz\u00fcberschreitenden Kooperation der Anti-Atom-Bewegung dar. Eine Internationalisierung des Widerstandes ist notwendig wie die am 31.1.01 endg\u00fcltig erfolgte Fusion von Siemens (Deutschland) und Framatome (Frankreich) zum Atomkonzern &#8222;Framatome ANP&#8220; verdeutlicht, dem neuen Branchenf\u00fchrer der Atomanlagen-Hersteller.<\/p>\n<h3>Nein zur Wiederaufbereitung und zum Atomm\u00fcllexport<\/h3>\n<p>In einem \u00f6ffentlichen Brief an die Gr\u00fcnen erkl\u00e4rte das franz\u00f6sische Netzwerk am 9. Februar schlie\u00dflich: &#8222;Wir stellen uns gegen dieses von der Regierung vorgeschlagene Schwindelgesch\u00e4ft, wobei der R\u00fccktransport eines CASTORs die Lagerung zehn neuer CASTORen in La Hague erm\u00f6glicht. Der n\u00f6tige R\u00fccktransport der in La Hague rechtswidrigen gelagerten Atomabf\u00e4lle darf auf keinen Fall die Fortsetzung der Wiederaufbereitung erm\u00f6glichen. Nur ein Exportstopp des deutschen Atomm\u00fclles w\u00fcrde deutlich zeigen, dass Deutschland &#8211; oder genauer gesagt, seine Atomstromerzeuger und seine Regierung &#8211; seine moralischen Verpflichtungen nachkommt.&#8220; (&#8230;) Die Forderungen der franz\u00f6sischen Anti-Atom-Bewegung sind: &#8222;Nein zur Wiederaufbereitung und zum Atomm\u00fcllexport: Deutschland muss erkennen, dass es keine L\u00f6sung seines Atomm\u00fclles hat und muss daraus die Konsequenzen ziehen. Nein zur Wiederaufnahme des Atomm\u00fcllgesch\u00e4fts. Ja zur R\u00fcckkehr der Abf\u00e4lle <strong>nach<\/strong> dem Stopp der Plutonium-Produktion.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 4. Vollversammlung der franz\u00f6sischen Anti-Atom-Bewegung fand Ende Januar 2001 in Rennes statt; auch VertreterInnen aus Deutschland und Italien waren eingeladen. Die Themen waren u. a. : der sogenannte deutsche Atomkonsens und die angek\u00fcndigten Atomtransporte von und zur WAA La Hague. Das franz\u00f6sische Netzwerk f\u00fcr den Atomausstieg (r\u00e9seau sortir du nucl\u00e9aire), welches die Vollversammlung (&#8222;assembl\u00e9 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2001\/03\/franzosische-anti-atom-bewegung-ruft-zu-aktionen-gegen-castortransporte-auf\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Franz\u00f6sische Anti-Atom-Bewegung ruft zu Aktionen gegen Castortransporte auf - graswurzelrevolution","description":"Die 4. Vollversammlung der franz\u00f6sischen Anti-Atom-Bewegung fand Ende Januar 2001 in Rennes statt; auch VertreterInnen aus Deutschland und Italien waren eingela"},"footnotes":""},"categories":[250,1039,1027],"tags":[],"class_list":["post-3885","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-257-marz-2001","category-quergestellt","category-wir-sind-nicht-alleine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3885","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3885"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3885\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3885"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3885"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3885"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}