{"id":4196,"date":"2001-09-01T00:00:15","date_gmt":"2001-08-31T22:00:15","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=4196"},"modified":"2022-07-26T13:56:55","modified_gmt":"2022-07-26T11:56:55","slug":"ich-lehre-euch-gedachtnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2001\/09\/ich-lehre-euch-gedachtnis\/","title":{"rendered":"&#8222;Ich lehre Euch: Ged\u00e4chtnis!&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Vor einigen Wochen las ich w\u00e4hrend einer Reise in der FAZ einen Artikel von Hubert Markl. Hubert Markl ist Pr\u00e4sident der Max-Planck- Gesellschaft. Die Max-Planck-Gesellschaft ist die historische Nachfolgerin jener Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, die der rassistischen Erbgesundheitspolitik der Nationalsozialisten einen &#8222;wissenschaftlichen Anstrich&#8220; gab. Anl\u00e4\u00dflich eines Symposions zur Rolle der deutschen Wissenschaft im Nationalsozialismus entschuldigte sich der Pr\u00e4sident der Max-Planck-Gesellschaft bei den wenigen \u00fcberlebenden Opfern der sogenannten Zwillingsforschung f\u00fcr die Verbrechen seiner Vorg\u00e4nger. Unter anderem nannte er den Leiter der Zwillingsforschung, Prof. Dr. Otmar von Verschuer. Einer seiner Sch\u00fcler war der KZ-Arzt Josef Mengele, dessen Rolle ich hier nicht vorzustellen brauche. Nach Auffassung von Hubert Markl kann heute als gesichert gelten, da\u00df von Verschuer nicht nur von den Menschenversuchen in Auschwitz wu\u00dfte, sondern auch aktiv darauf Einflu\u00df genommen hat. Weder er noch sein Sch\u00fcler sind jemals f\u00fcr ihre Untaten bestraft worden. Mengele konnte mit Hilfe der katholischen Kirche, \u00fcber die sogenannte Rattenlinie, nach S\u00fcdamerika entkommen. Von Verschuer wurde nach dem Krieg Direktor des Instituts f\u00fcr Humangenetik der Universit\u00e4t M\u00fcnster. Ein wohlangesehener und hochgeehrter B\u00fcrger dieser Stadt, der seine wissenschaftliche Arbeit darin begr\u00fcndet sah, &#8222;unser angestammtes Rassenerbgut, das die biologische Voraussetzung f\u00fcr deutsche Kultur war, vor Entartung zu bewahren.&#8220;<\/p>\n<p>Was hat das alles mit Paul Wulf zu tun? Sicherlich w\u00e4re er einer der Ersten gewesen, die sich \u00fcber das neudeutsche Unwort &#8222;Deutsche Leitkultur&#8220; emp\u00f6rt h\u00e4tten. Allzu deutlich ist die ideengeschichtliche Anleihe an den biologischen Determinismus der Nationalsozialisten, die sich nicht mehr mit der Unbedarftheit der neuen Politikergeneration der CDU entschuldigen l\u00e4\u00dft. Was mich w\u00e4hrend der Lekt\u00fcre des FAZ-Artikels so betroffen gemacht hat, war meine Erinnerung an Gespr\u00e4che mit Paul \u00fcber Otmar von Verschuer. Schon bei einer unserer ersten Begegnungen 1973 erz\u00e4hlte er mir \u00fcber diesen Mann, der damals noch lebte und zu den angesehenen B\u00fcrgern der Stadt z\u00e4hlte. Paul bebte vor Wut. F\u00fcr ihn war es unertr\u00e4glich, diesen Mann nicht vor Gericht zu sehen. Meine Reaktion war erst einmal Fassungslosigkeit, und dann auch &#8211; ich erinnere mich genau &#8211; ein gewisser Zweifel. Konnte das wirklich wahr sein, was Paul schon damals behauptete? Und einige Jahre sp\u00e4ter, 1979, in einer Publikation belegte? Sie war das Ergebnis seiner m\u00fchsamen Archivrecherchen, die uns die Schriften von Prof. von Verschuer aus der Nazizeit zug\u00e4nglich machten. Warum zweifelte ich daran? Ich glaube heute, da\u00df ich damals genau auf das hereingefallen bin, was ich selber zu bek\u00e4mpfen vorgab: Die Glaubw\u00fcrdigkeit eines Menschen von seinem \u00e4u\u00dferen Erscheinungsbild, seinem Auftreten in der \u00d6ffentlichkeit abh\u00e4ngig zu machen. Paul war ein Stigmatisierter. Die Zwangsterilisation hat ihn gesellschaftlich diskriminiert. Ein Leben lang mu\u00dfte er gegen das Verdikt, &#8222;rassisch minderwertig zu sein&#8220;, ank\u00e4mpfen. Nicht nur andere zweifelten, h\u00e4ufig genug geriet auch er selbst \u00fcber sich in Zweifel. In der Beh\u00f6rdensprache wurde er als Querulant bezeichnet. Einer, der auff\u00e4llig ist, sich nicht in die gesellschaftlichen Normen einf\u00fcgen will.<\/p>\n<p>Paul war ein schwieriger Mensch, einer, der es mir anfangs nicht einfach machte, seinen verschlungenen Pfaden der Rede und Argumentation zu folgen. Seine Gehetztheit, seine manchmal unzusammenh\u00e4ngende Rede und sein penetrantes Betteln um Aufmerksamkeit erschreckten mich und machten mich hilflos. Ich f\u00fchlte mich \u00fcberfordert und versuchte manches Mal, die Begegnung mit ihm zu vermeiden. Erst im Lauf der Zeit gelang es uns beiden, eine gemeinsame Sprache, eine Ebene der Verst\u00e4ndigung zu finden. Heute bin ich betroffen dar\u00fcber, wie h\u00e4ufig ich kein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Paul hatte und seine Recherchen anzweifelte.<\/p>\n<p>60 Jahre m\u00fcssen vergehen, bis deutsche Wissenschaftler willens und in der Lage sind, die Verbrechen, die die deutsche Wissenschaft beging, als solche zu bezeichnen und sich daf\u00fcr bei den noch wenigen lebenden Opfern zu entschuldigen. Und es braucht mehr als 30 Jahre, bis die Wahrheit, die Paul schon Anfang der 70er ans Tageslicht brachte, auch in der FAZ benannt werden darf.<\/p>\n<p>Paul Wulf hat uns durch seine ganze Pers\u00f6nlichkeit daf\u00fcr sensibilisiert, nachzufragen und uns nicht mit einfachen Antworten zufriedenzugeben. Seine Pr\u00e4senz gab uns kaum eine Chance, ihm auszuweichen. Sein Leben glich einer offenen Wunde, die nicht vernarben wollte. Seine Andersartigkeit, seine Verr\u00fccktheit haben uns den Blick frei gemacht auf die Normiertheit des Lebens, dessen ganze br\u00fcchige Sicherheit darin offenbar wird, wie sehr es sich vor abweichendem Verhalten, der Devianz, zu sch\u00fctzen versucht.<\/p>\n<p>Paul hat sich als einer der ganz wenigen nicht gescheut, das an ihm begangene Unrecht \u00f6ffentlich zu machen. Er hat sich als Zwangs-sterilisierter in der \u00d6ffentlichkeit blo\u00dfgestellt und dadurch noch einmal stigmatisieren lassen. Er hat es geschafft, die Scham, das Gebot des Schweigens, zu \u00fcberwinden und ist dadurch zu einem der bedeutendsten Sprecher der ca. 400.000 Menschen geworden, die im Sinne der Reinhaltung der Rasse, der Aussonderung des Andersartigen im Deutschen Reich unfruchtbar gemacht wurden. Mehr als 100 000 von ihnen wurden sp\u00e4ter im Rahmen des Euthanasie-Programms ermordet.<\/p>\n<p>Die Eugenik, die Sozialpolitik der Ausschlie\u00dfung und schlie\u00dflich Ausmerzung der gesellschaftlich Schwachen ist keine deutsche Besonderheit. Der Brite Francis Galton propagierte 1907 die Idee, die Menschheit durch Steuerung der Geb\u00e4rf\u00e4higkeit rein zu halten. Seine Vorstellungen fanden auf der ganzen Welt Bundesgenossen. Zum Beispiel in der Schweiz, dem Mutterland der Demokratie. Fast ein halbes Jahrhundert lang f\u00fchrten die Schweizer Beh\u00f6rden einen regelrechten Krieg gegen die Jenischen, eine fahrende Volksgruppe aus der Schweiz. Mit Hilfe des sogenannten Hilfswerks &#8222;Kinder der Landstra\u00dfe&#8220; wurden die Kinder den Eltern entrissen, um sie zum se\u00dfhaften Leben zu zwingen. &#8222;Wer die Landfahrerei wirksam bek\u00e4mpfen will, mu\u00df der famili\u00e4ren Gemeinschaft ein Ende setzen&#8220; befand Dr. Alfred Siegfried, der Leiter des &#8222;Hilfswerks&#8220;. Die Jenischen wurden zwangsweise sterilisiert, wenn auch nicht systematisch. &#8222;Das Landfahrertum wird, wie auch bestimmte gef\u00e4hrliche Krankheiten , von Frauen \u00fcbertragen&#8220; schrieb Siegfried 1964 in seinem T\u00e4tigkeitsbericht. Erst 1972 wurde dem Treiben des Hilfswerks ein Ende gesetzt, und 1987 \u00fcbernahm die Schweizerische Eidgenossenschaft die moralische und politische Verantwortung.<\/p>\n<p>Schwedens Institut f\u00fcr Rassenbiologie stellte sein Rassenhygieneprogramm erst 1976 ein. Ca. 63.000 Menschen fielen der Zwangssterilisation zum Opfer, darunter 90% Frauen.<\/p>\n<p>In einigen Bundesstaaten der USA wird unter bestimmten Umst\u00e4nden die Zwangssterilisation bis heute angewandt. In L\u00e4ndern der sogenannten 3. Welt wird sie als Instrument gegen die \u00dcberbev\u00f6lkerung propagiert. Die Liste l\u00e4\u00dft sich noch weiter fortsetzen.<\/p>\n<p>Paul hat die aktuelle Gentechnik-Debatte nicht mehr miterlebt. Aber ich bin sicher, da\u00df er an ihr aktiven Anteil genommen h\u00e4tte. Er h\u00e4tte uns vor der Hybris der falschen Heilserwartungen gewarnt. Die Eugenik als Wissenschaft zur Bewahrung des Rasseerbgutes vor Entartung feiert in den Allmachtsphantasien der genetischen Manipulation eine Art Renaissance. Die Frage, ob die zweckgebundene T\u00f6tung eines Embryos erlaubt ist, stellt die Kernfrage nach dem ethischen und juristischen Status von Leben \u00fcberhaupt. Die Bef\u00fcrworter der verbrauchenden Embryonenforschung m\u00f6chten das Leben in seinen verschiedenen Stadien unterschiedlichen Rechtshierarchien unterwerfen. Das hei\u00dft in der Konsequenz nichts anderes, als da\u00df der Anspruch des Menschen auf Schutzw\u00fcrdigkeit wandel- und manipulierbar ist: Embryonen d\u00fcrfen f\u00fcr einen hochwertig definierten wissenschaftlichen Zweck get\u00f6tet werden. Alte Menschen k\u00f6nnen aktiv get\u00f6tet, Hirntote als Tote behandelt und Wachkoma-Patienten von der Versorgung ausgeschlossen werden. R\u00fcckendeckung erhalten sie dabei vom &#8222;Humanistischen Verband Deutschlands&#8220;. Die von diesem Verband herausgegebenen &#8222;Medizinethischen Schriften&#8220; propagieren eine Medizinethik als Kosten-Nutzen-Rechnung, die das Sterben- bzw. Unbehandeltlassen und die aktive T\u00f6tung unbrauchbarer Embryonen, behinderter S\u00e4uglinge, Schwerkranker und alter Menschen rechtfertigt. Im Vorstand des Verbandes sitzen &#8211; man kann es kaum fassen &#8211; SPD-, PDS- und Gr\u00fcnenpolitiker, darunter Gregor Gysi und Frieder Otto Wolf.<\/p>\n<p>Die Bef\u00fcrworter der verbrauchenden Embryonenforschung weisen gern auf den Schwangerschaftsabbruch als Inkonsistenz bei der Bewertung von Leben hin. Ich erinnere mich an die Debatten der 70er Jahre, in der das Recht auf den eigenen K\u00f6rper und die freiwillige Sterilisation eine gro\u00dfe Rolle spielten. Paul beteiligte sich daran. Er konnte nicht begreifen, warum sich junge Menschen freiwillig sterilisieren lie\u00dfen. Ihn schmerzte ein Leben lang, da\u00df er nie eine feste Bindung mit einer Frau eingehen konnte und nicht wie andere Menschen die M\u00f6glichkeit hatte, Kinder zu zeugen. Er unterst\u00fctzte aber die Frauen bei ihrem Kampf um den Paragraphen 218. Das Leben ist nicht absolut unantastbar. Etwa in einer Situation der Verteidigung von Menschenleben, &#8211; aber auch bei der Abtreibung. Das sind extreme Konfliktsituationen, und es bedarf \u00e4u\u00dferst tragf\u00e4higer Begr\u00fcndungen, hier vom unbedingten Schutz des Lebens abzuweichen.<\/p>\n<p>Ganz anders sieht es bei der verbrauchenden Embryonenforschung aus. Hier ist die Zerst\u00f6rung von Embryonen immer schon Bestandteil der Methode. Es geht um die Gewinnung von embryonalen Stammzellen, f\u00fcr die Embryos get\u00f6tet werden m\u00fcssen. Wo beginnt menschliches Leben? Mit der Verschmelzung von Ei und Samenzelle? Das ist eine Setzung, eine Konvention, &#8211; es gibt keine plausiblen Erkl\u00e4rungen, da sich Leben prozesshaft entwickelt. Um so einfacher und klarer ist diese Setzung, ohne die man \u00fcberhaupt keine Position hat, kritisch im Sinne von Lebensschutz zu argumentieren.<\/p>\n<p>Es ist eine ehrenwerte Absicht, mithilfe der Gentechnik Fortschritte bei der Bek\u00e4mpfung bestimmter Krankheiten zu erzielen. Die therapeutische Absicht w\u00fcrde um einiges glaubw\u00fcrdiger werden, wenn die Naturwissenschaftler und die sie finanzierende Industrie ihre medizinische Forschung auch daf\u00fcr einsetzen w\u00fcrden, weltweit verbreitete Krankheiten wie z. B. Malaria oder Tuberkulose, die jedes Jahr Millionen Opfer fordern, zu bek\u00e4mpfen. Die Genmedizin zeigt sich unverantwortlich gegen\u00fcber den realen Gesundheitsbedingungen der Mehrheit der Menschen: Millionen Menschen haben kein sauberes Wasser, haben Hunger, leiden an Aids, sterben fr\u00fchzeitig, da sie notwendige Impfungen nicht erhalten haben bzw. sie nicht bezahlen konnten.<\/p>\n<p>Der medizinischen Forschung gehen die ethischen Ma\u00dfst\u00e4be verloren, an ihre Stelle treten die Gesetze des Marktes. Geforscht wird dort, wo die Investition eine hohe Rendite verspricht. Die Arbeit der Wissenschaftler und ihre \u00f6konomische Auswertung verschmelzen immer mehr miteinander und werden Teil eines einzigen Prozesses. Die Biologie ist die neue Leitwissenschaft in unserer Gesellschaft: &#8222;Sie hat nicht nur die Scheidung zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung aufgehoben, sie ist auch die zugleich kapitalistische wie revolution\u00e4re Wissenschaft par excellence.&#8220; (Claus Koch) Die milliardenschweren Investitionen sollen m\u00f6glichst rasch Gewinne abwerfen. Die Hauptstadt der Biotechnologie ist Berlin, wo sich die Gro\u00dfunternehmen Siemens, Schering und Berlin-Chemie mit den biotechnologischen Forschungszentren der Humboldt-Universit\u00e4t zusammengetan haben.<\/p>\n<p>Die Molekularbiologen und Genetiker bewegen sich nicht mehr l\u00e4nger als unabh\u00e4ngige Wissenschaftler im Freiraum der Grundlagenforschung. Sie sind zu Apologeten ihres eigenen Handelns geworden und vermarkten sich selbst am erfolgreichsten in allen Medien, die den neuen Utopien breiten Platz einr\u00e4umen. Weitgehend unbemerkt ist ein wissen-schaftlich-industrieller Komplex entstanden, der Fakten schafft, ohne die Politik zu fragen. &#8222;Wir wohnen im Augenblick einem kalten Putschversuch bei,&#8220; hat Hans Magnus Enzensberger in einem Essay f\u00fcr den &#8222;Spiegel&#8220; geschrieben. Die mit der Industrie verschmolzene Wissenschaft tritt als h\u00f6here Gewalt auf, die \u00fcber die Zukunft der Gesellschaft verf\u00fcgt. Die Vorlautesten unter ihren Protagonisten erkl\u00e4ren jedem, der es h\u00f6ren will, ihre T\u00e4tigkeit notfalls nach dem Vorbild von Geldw\u00e4schern und Waffenh\u00e4ndlern in Gegenden fortzusetzen, wo Skrupel unbekannt und Sanktionen nicht zu bef\u00fcrchten sind.<\/p>\n<p>Die Molekularbiologen und Genetiker sind die Hohepriester der Zukunft. Sie versprechen Leidensfreiheit und Alterslosigkeit. Sie wollen die Spezies Mensch umz\u00fcchten. Unausgesprochen im Hintergrund steht die Unterscheidung zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben. Deshalb spreche ich hier am Grab von Paul \u00fcber diese Entwicklungen. Sein Geist, sein Leben, sein verwundeter K\u00f6rper hat uns immer wieder darauf gesto\u00dfen, die Menschenw\u00fcrde und den Schutz des Lebens als oberstes Gebot zu betrachten. Deshalb ist Paul&#8217;s Arbeit bis heute so aktuell und unverzichtbar.<\/p>\n<p>Als Mensch ist mir Paul unverge\u00dflich geblieben. Ihm verdanke ich viele Anregungen f\u00fcr mein Leben. Paul war im Herzen ein Anarchist und Freidenker. Deshalb sind auch f\u00fcr seinen Grabstein Zeilen des von ihm verehrten Erich M\u00fchsam ausgesucht worden. F\u00fcr mich hat die letzte Zeile die gr\u00f6\u00dfte Bedeutung. Sie ist das Verm\u00e4chtnis von Paul Wulf: &#8222;Ich lehre euch: Ged\u00e4chtnis!&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einigen Wochen las ich w\u00e4hrend einer Reise in der FAZ einen Artikel von Hubert Markl. Hubert Markl ist Pr\u00e4sident der Max-Planck- Gesellschaft. 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