{"id":4534,"date":"2002-02-01T00:00:49","date_gmt":"2002-01-31T22:00:49","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=4534"},"modified":"2022-07-26T14:16:50","modified_gmt":"2022-07-26T12:16:50","slug":"wenn-man-kampft-und-sich-dabei-langweilt-sollte-man-besser-aufhoren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2002\/02\/wenn-man-kampft-und-sich-dabei-langweilt-sollte-man-besser-aufhoren\/","title":{"rendered":"&#8222;Wenn man k\u00e4mpft und sich dabei langweilt, sollte man besser aufh\u00f6ren.&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>&#8222;Gut war die Welt zur Zeit der Alten, denn Treue war da und Gerechtigkeit und Liebe, und Glaube war da, wovon es jetzt nicht genug gibt; sie ist ganz ver\u00e4ndert, verloren hat sie ihre Farbe: niemals wird sie wieder so sein, wie sie bei den Alten war.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>La Vie de Saint Alexis (Strophe I), 11.Jahrhundert.<\/em><\/p>\n<p>Er kann ja nichts daf\u00fcr, da\u00df man ihm bl\u00f6de Fragen stellt:<em> &#8222;Jos\u00e9 Bov\u00e9, f\u00fcr viele Franzosen sind Sie eine Art moderner Asterix [&#8230;]. Was f\u00fcr ein Kind sind Sie gewesen? Ein schlauer Junge oder schon ein bisschen rebellisch gegen das Unrecht auf dieser Welt?&#8220;<\/em>. Jos\u00e9 Bov\u00e9, mit wie viel Monaten haben sie zum ersten Mal die linke Faust aus dem Kinderwagen gereckt und ihren ersten soziopolitischen Diskurs vorgetragen? Wann haben Sie ihre Berufung erkannt, ein &#8222;moderner Asterix&#8220; zu sein und Schwachk\u00f6pfen Gelegenheit zu bieten, aus einem ganz normalen, wiewohl engagierten Menschenleben eine gradlinige Heldenvita zu schnitzen? Vor oder nach ihrem f\u00fcnften Geburtstag? Sind Sie als kleines Kind in einen Topf mit Zaubertrank gefallen? Die Menschen dort drau\u00dfen m\u00f6chten gerne wissen, Herr Bov\u00e9&#8230;<\/p>\n<h3>Heroes just for one day<\/h3>\n<p>Wie gesagt: nicht seine Schuld! Selbst vernunftbegabten Menschen wie dem franz\u00f6sischen Politologen Paul Ari\u00e8s (dem u.a. ein sehr erheiterndes und erhellendes <em>&#8222;Anti-McDonalds-Handbuch&#8220;<\/em> zu verdanken ist) und dem Theologen und Verlagsleiter Christian Terras, die in dem nun bei Edition Nautilus erschienen Buch <em>&#8222;Jos\u00e9 Bov\u00e9. Revolte eines Bauern&#8220;<\/em> (Hamburg 2001) den ber\u00fchmten Schafz\u00fcchter aus dem Aveyron interviewen, geht scheint\u2019s der Mund \u00fcber, wenn vor ihnen diese &#8222;Ber\u00fchmtheit&#8220; sitzt. Schlimmer noch: linke, widerst\u00e4ndische &#8222;Ber\u00fchmtheit&#8220;, eines jener seltenen Exemplare der Unverbesserlichen, Widerspenstigen und Eigensinnigen. Immerhin scheint dieser Jos\u00e9 Bov\u00e9, 1953 in Bordeaux als Sohn eher konservativer Agronomen geboren, s\u00e4mtliche politischen K\u00e4mpfe Frankreichs der letzten 40 Jahre mitgefochten zu haben: vom Mai \u00b468 \u00fcber die Causse Larzac, wo er heute noch lebt und arbeitet, bis zu dem ber\u00fchmten und vielbewunderten T\u00f6rn der &#8222;Rainbow Warrior II&#8220; und anderer Schiffe ins milit\u00e4rische Sperrgebiet rund um das Mururoa-Atoll. Heute ist Bov\u00e9 Sprecher der Bauerngewerkschaft <em>Conf\u00e9d\u00e9ration Paysanne<\/em> und ein, wenn nicht gar der ber\u00fchmteste Globalisierungsgegner Europas. Sein Gesicht ist mittlerweile von den Titelseiten der Zeitschriften geschwunden und taucht h\u00e4ufiger in wohlmeinende <em>Arte<\/em> &#8211; Dokumentationen auf. Die franz\u00f6sische Presse hindert das nicht, auch heute noch rund um ihn ihr r\u00fchmend pl\u00e4rrendes T\u00e4t\u00e4r\u00e4h zu schmettern. <em>&#8222;Arm das Land, das Helden n\u00f6tig hat&#8220;<\/em>, hat Bertolt Brecht gesagt. Und sein konservativer Schriftstellerkollege Joseph Roth w\u00fcnschte sich <em>&#8222;unlegend\u00e4re, und selbst namenlose lebendige K\u00e4mpfer f\u00fcr die Sache der Menschheit&#8220;<\/em>. Ein Widerst\u00e4ndler ohne Mikrophone und ohne Zeitungsecho wird zum tragischen Hanswurst. Der Held einer modernen Mediendemokratie jedoch droht zum Abziehbildchen zu verkommen, zu einem bunt beh\u00e4ngten Homunkulus, der \u00fcberall im Wege steht und ebenso schnell wieder im Reagenzglas verschwindet, wie man ihn hervorgezaubert hat. Lebendige Helden sind unmenschlich, weil sie mit Tr\u00e4umen, Erwartungen, Unzufriedenheiten und Sehns\u00fcchten anderer \u00fcberfrachtet werden. Und jeder steht beleidigt, wenn sein ganz pers\u00f6nlicher Held &#8211; Che Guevara, Jos\u00e9 Bov\u00e9 oder Zinedine Zidane &#8211; sich erdreistet, aus dem Korsett vorgefasster Meinungen auszubrechen, einfach, weil er eigene Gedanken denkt&#8230;<\/p>\n<p>Jos\u00e9 Bov\u00e9 &#8211; im Gegensatz zu seinen Gespr\u00e4chspartnern! &#8211; wei\u00df das alles. Wenn er den Rummel um seine Person genie\u00dft, beh\u00e4lt er das wenigstens f\u00fcr sich. Er bekommt in <em>&#8222;Revolte eines Bauern&#8220;<\/em> das Kunstst\u00fcck fertig, selbst auf die deppigsten Fragen klug und informativ zu antworten und allzu groben Unfug geflissentlich zu \u00fcberh\u00f6ren, etwa, wenn Christian Terras noch einmal hervorheben zu m\u00fcssen meint, die Demontage der McDonaldsfiliale von Millau habe <em>&#8222;nicht die Spur von Ha\u00df gegen Jugendliche&#8220;<\/em> (S.90) getragen. \u00c4hrm.<\/p>\n<h3>Ein libert\u00e4rer Gewerkschafter<\/h3>\n<p><em>&#8222;Jos\u00e9 Bov\u00e9. Revolte eines Bauern&#8220;<\/em> ist die gelungene Erg\u00e4nzung zu dem ebenfalls 2001 erschienen Interviewband mit Jos\u00e9 Bov\u00e9 und Francois Dufour, <em>&#8222;Die Welt ist keine Ware&#8220;<\/em> (Rotpunktverlag 2001, vgl. GWR 261). Beide f\u00fcllen in Frankreich seit langem die Bestsellerlisten (<em>&#8222;Revolte eines Bauern&#8220;<\/em> erschien dort \u00fcbrigens vor <em>&#8222;Die Welt ist keine Ware&#8220;<\/em>!). Wo <em>&#8222;Die Welt ist keine Ware&#8220;<\/em> sehr detailliert und kenntnisreich auf die Situation der franz\u00f6sischen Landwirte, die internationalen Folgen der Globalisierung und die Politik der <em>Conf\u00e9d\u00e9ration Paysanne<\/em> eingeht, steht im vorliegenden Band die Person Bov\u00e9s im Vordergrund, seine Ansichten, sein Widerstand und seine Biographie. Allgemeine Themen werden zwar behandelt, das ganze ist aber knapper und griffiger verpackt als <em>&#8222;Die Welt ist keine Ware&#8220;<\/em>, und trotz gelegentlicher Entgleisungen der Fragenden mit Genu\u00df und Gewinn zu lesen &#8211; ein gutes &#8222;Einf\u00fchrungsb\u00e4ndchen&#8220; in den Protest franz\u00f6sischer Landwirte gegen die Globalisierung. Jos\u00e9 Bov\u00e9 pr\u00e4sentiert sich vor allem als k\u00e4mpferischer und entschiedener Gewerkschafter, an dem anarchistische AktivistInnen Freude haben werden. <em>&#8222;Ich werde mich nicht hinter einer anonymen kollektiven Verantwortung verstecken&#8220;<\/em>, erkl\u00e4rte er etwa 1998 w\u00e4hrend eines Prozesses, in dem er sich mit anderen Mitgliedern der <em>Conf\u00e9d\u00e9ration Paysanne<\/em>, einer Art radikaler Gegengewerkschaft zum schwerf\u00e4lligen und r\u00fcckschl\u00e4gigen Koloss FNSEA, wegen der Zerst\u00f6rung von genmanipuliertem Mais in einem Lager bei N\u00e9rac zu verantworten hatte (die Prozesserkl\u00e4rung ist neben anderen Dokumenten dem Interview eingef\u00fcgt): <em>&#8222;Als Gewerkschafter der Conf\u00e9d\u00e9ration Paysanne glaube ich an die F\u00e4higkeit jedes Einzelnen, f\u00fcr seine Taten geradezustehen. In unserem Verst\u00e4ndnis von Gewerkschaft ist kein Platz f\u00fcr Hierarchisierungen von Verantwortlichkeiten. Jeder organisierte Bauer ist Akteur seiner Zukunft und hat die Pflicht, einzugreifen. Die St\u00e4rke unserer Bewegung beruht auf diesem Willen freier Individuen, die alle Konsequenzen ihrer Taten auf sich nehmen und sich \u00fcber die Motive im klaren sind&#8220;<\/em> (S.67). Kein Wunder bei jemandem, der von sich sagt: <em>&#8222;Ich bin Anarcho-Syndikalist. Ich stehe Bakunin n\u00e4her als Marx. Meine Bezugspunkte sind die Jura-F\u00f6deration der Ersten Internationale im letzten Jahrhundert und die spanische CNT von 1936&#8220;<\/em> (S.53). Das undogmatische Politikverst\u00e4ndnis der <em>Conf\u00e9d\u00e9ration Paysanne<\/em> &#8211; immerhin: eine Bauerngewerkschaft, die (zumindest auf dem Papier) auch Nicht-Bauern offen steht und sich vor der Zusammenarbeit mit anderen Anti-Globalisierungsbewegungen nicht scheut &#8211; hat der Grund\u00fcberzeugung ihres Sprechers vermutlich einiges zu danken.<\/p>\n<h3>Die &#8222;ordentliche Demontage&#8220;<\/h3>\n<p>\u00dcberaus erheiternd und bisher noch unbekannt sind die Anekdoten, die Bov\u00e9 zur ber\u00fchmten McDonalds-Demontage 1999 zu erz\u00e4hlen wei\u00df; einer symbolischen, wiewohl handfesten Aktion gegen <em>&#8222;Schlangefra\u00df&#8220;<\/em> (<em>&#8222;malbouffe&#8220;<\/em>, eine Wortneusch\u00f6pfung Bov\u00e9s) und die Gleichmacherei der Nahrungsmittel im Zuge der Deregulierung des weltweiten Handels mit landwirtschaftlichen Produkten, die ihn und die <em>Conf\u00e9d\u00e9ration Paysanne<\/em> \u00fcberhaupt erst bekannt machte, nicht zuletzt der unerwartet harten Repression der Staatsorgane wegen. <em>&#8222;Die Polizei ist uns wirklich entgegengekommen, denn sie haben mir sogar gesagt, sie w\u00fcrden den Leiter der McDonaldsfiliale von Rodez bitten, uns ein gro\u00dfes Firmenschild zu bringen, das wir dann symbolisch zerst\u00f6ren k\u00f6nnten. Ich habe ihnen klargemacht, da\u00df dies nicht in Frage k\u00e4me, und da\u00df wir die T\u00fcren und Fenster von McDonalds nehmen w\u00fcrden&#8220;<\/em> (S. 97). Am 12. August dann zog ein bunter und fr\u00f6hlicher Haufen, flankiert von zahlreichen BewohnerInnen der Stadt Millau, hinaus zur Baustelle:<em> &#8222;Sie war ges\u00e4ubert worden, es war kein einziger Arbeiter da, und wie ich verlangt hatte, waren alle Werkzeuge wegger\u00e4umt. Den Betrieben, die auf der Baustelle arbeiteten, konnte also nichts kaputtgemacht werden [&#8230;] Alles, was wir bei McDonalds mitgenommen hatten, wurde sp\u00e4ter vor der Unterpr\u00e4fektur abgelegt&#8220; <\/em>(ebenda). Es nutzte nichts: keine drei Tage sp\u00e4ter wurde Jos\u00e9 Bov\u00e9 als R\u00e4delsf\u00fchrer bei der <em>&#8222;Verw\u00fcstung einer McDonaldsfiliale&#8220;<\/em> gesucht. <em>&#8222;Ich hatte n\u00e4mlich das Wort ergriffen, bevor die Leute die T\u00fcren von McDonalds \u00f6ffneten, und hatte ihnen gesagt: \u00b4Wir sind hergekommen, um alles zu demontieren und wir werden versuchen, alles ordentlich zu demontieren\u00b4&#8220; <\/em>(S. 98).<\/p>\n<h3>Zuletzt<\/h3>\n<p>Es gibt Strittiges in <em>&#8222;Jos\u00e9 Bov\u00e9. Revolte eines Bauern&#8220;<\/em>, Misst\u00f6nendes und Fragw\u00fcrdiges. Da w\u00e4re zun\u00e4chst Bov\u00e9s krauser Kulturalismus, mit dem er die <em>&#8222;kulturellen Eigenheiten der Franzosen&#8220;<\/em> zu fassen und zu verteidigen sucht und der ihn z.B. verst\u00e4ndnislos stehen l\u00e4\u00dft vor Versuchen, die im franz\u00f6sischen S\u00fcden weit verbreitete Jagd zu reglementieren. Saint- Josses <em>&#8222;Wahlb\u00fcndnis f\u00fcr das Recht auf Jagd und Fischfang&#8220;<\/em>, kurz <em>&#8222;Chasse-Peche&#8220;<\/em> genannt, f\u00e4hrt in dieser Region seit langem beachtliche Stimmgewinne ein, die Politik des Wahlb\u00fcndnisses ist bestenfalls rechts, und nichts ist den erdverbundenen Aktivisten von Angelrute und Anschlag verhasster als L\u00fcmmel, die Umwelt- und Artenschutz anders als mit der Flinte geregelt wissen wollen. Auch f\u00fcr Bov\u00e9 ist jede Einschr\u00e4nkung der Jagd, die nicht nur im Aveyron schon ganze Landstriche leergefegt hat und in sch\u00f6ner Regelm\u00e4\u00dfigkeit f\u00fcr Waldbr\u00e4nde sorgt, weil die b\u00e4uerlichen Weidm\u00e4nner ihre unverzichtbaren Fischb\u00fcchsen scheint\u2019s nur \u00fcber einem z\u00fcnftigen Feuerchen gew\u00e4rmt wirklich genie\u00dfen k\u00f6nnen, ein Angriff auf ein wichtiges nationales Kulturgut, eine Art von &#8222;Greenpeace-Globalisierung&#8220;. Auch die Frage, ob eine \u00fcbernationale Einrichtung wie die WTO reformierbar sei oder abgeschafft werden m\u00fcsse, wird nicht ausgespart und klar, wiewohl diskussionsw\u00fcrdig beantwortet. Alles in allem sind gerade die strittigen Passagen des Buches anregend und reizen zum Widerspruch. Und wem &#8211; mal Hand aufs Herz &#8211; wird nicht warm und wohlig um die Seele bei S\u00e4tzen wie diesen: <em>&#8222;Es gibt auf dem Larzac keine Demonstration, bei der die Leute nicht ihren Picknickkorb im Kofferraum haben! Um die Mittagszeit wird Pause gemacht und gegessen [&#8230;] Zu K\u00e4mpfen ist kein Akt der Bu\u00dfe, umso weniger, als wir uns auf einen langen Kampf eingerichtet haben.[&#8230;] Wenn man k\u00e4mpft und sich dabei langweilt, sollte man besser aufh\u00f6ren&#8220; <\/em>(S.115)<em>.<\/em><\/p>\n<p>In diesem Sinne bis bald<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Gut war die Welt zur Zeit der Alten, denn Treue war da und Gerechtigkeit und Liebe, und Glaube war da, wovon es jetzt nicht genug gibt; sie ist ganz ver\u00e4ndert, verloren hat sie ihre Farbe: niemals wird sie wieder so sein, wie sie bei den Alten war.&#8220; La Vie de Saint Alexis (Strophe I), 11.Jahrhundert. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2002\/02\/wenn-man-kampft-und-sich-dabei-langweilt-sollte-man-besser-aufhoren\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"\"Wenn man k\u00e4mpft und sich dabei langweilt, sollte man besser aufh\u00f6ren.\" - graswurzelrevolution","description":"\"Gut war die Welt zur Zeit der Alten, denn Treue war da und Gerechtigkeit und Liebe, und Glaube war da, wovon es jetzt nicht genug gibt; sie ist ganz ver\u00e4ndert,"},"footnotes":""},"categories":[301,44,1042,26],"tags":[],"class_list":["post-4534","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-266-februar-2002","category-bucher","category-ohne-chef-und-staat","category-okologie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4534","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4534"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4534\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4534"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4534"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4534"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}