{"id":4774,"date":"2002-06-01T00:00:44","date_gmt":"2002-05-31T22:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=4774"},"modified":"2022-07-26T14:26:13","modified_gmt":"2022-07-26T12:26:13","slug":"graswurzelrevolution-oder-empire","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2002\/06\/graswurzelrevolution-oder-empire\/","title":{"rendered":"Graswurzelrevolution oder Empire?"},"content":{"rendered":"<p>Die transnationale Revolution ist mir eine Herzenssache. Ich lasse mich gerne von einer revolution\u00e4ren Begeisterung mitrei\u00dfen, und der in der weltweiten Widerstandsbewegung vielerorts diskutierte Ansatz &#8222;Empire&#8220; rei\u00dft mich mit: Michael Hardt und Antonio Negri sind libert\u00e4r, auch wenn sie peinlich darauf achten, sich als Neomarxisten darzustellen und in alter marxistischer Manier den kapitalistischen Markt mitunter als &#8222;anarchistisch&#8220; bezeichnen. Sie sind so sehr libert\u00e4r, dass sie selbst um den Vorwurf wissen: &#8222;Ihr seid ein Haufen Anarchisten&#8220; (S. 350 ((1))), und sie verteidigen sich: &#8222;Einige m\u00f6gen einwenden, dass wir die Staaten nicht zerst\u00f6ren, sondern sie erobern sollten. Aber wir m\u00fcssen mit solchen Illusionen aufh\u00f6ren, die die sozialistische und kommunistische Tradition so lange heimgesucht haben. (&#8230;) Nein, wir sind nicht Anarchisten, sondern Kommunisten, die wissen, wie viel Repression und menschliche Opfer durch sowohl liberale als auch sozialistische Regierungen herauf beschworen wurden.&#8220; (S. 349f.) Sei\u2019s drum, so einen Kommunismus kann ich als Anarchist schon noch ab. Wenn sich alle KommunistInnen auf der Welt wie Hardt\/Negri gleichzeitig auf Etienne de la Bo\u00e9tie, die Industrial Workers of the World (IWW) und den Heiligen Franz von Assisi st\u00fctzen, dann werde ich auch noch Kommunist!<\/p>\n<p>Noch eine Kostprobe? &#8222;La Bo\u00e9tie hat die politische Macht der Verweigerung erkannt, die Macht, uns selbst von den Bez\u00fcgen der Herrschaft abzuschneiden, und durch unseren Exodus die souver\u00e4ne Macht, die auf uns sitzt, zu unterminieren.&#8220; (S. 204)<\/p>\n<h3>&#8222;Multitude&#8220; als neues Subjekt der Geschichte<\/h3>\n<p>Wenn es auch nicht das zentrale Thema ihres Ansatzes ist, so legen Hardt\/Negri doch viel Wert auf die \u00f6konomische Analyse, die hin zu ihrer Analyse des Empire f\u00fchrt. Ich muss sagen, die \u00f6konomischen Analysen von Hardt\/Negri finde ich zwar interessant, aber darum streiten w\u00fcrde ich nicht. Sollen das doch die MarxistInnen unter sich ausmachen: ob sich nun &#8222;Proletariat&#8220; dadurch definiert, dass damit alle gemeint sind, die vom Kapitalismus ausgebeutet werden und eben nicht nur die industriellen LohnarbeiterInnen, und ob es somit legitim ist, von der &#8222;Multitude&#8220; als einem &#8222;neuen Proletariat&#8220; zu sprechen? Geschenkt. Haben Hardt\/Negri Foucaults Theorie der &#8222;Biomacht&#8220; als &#8222;Produktion des Lebens&#8220; falsch interpretiert und f\u00fcr ihre Zwecke instrumentalisiert? Ist mir nicht so wichtig. Ob es gerechtfertigt ist, von der T\u00e4tigkeit der KommunikationsarbeiterInnnen vor dem Computer von einer &#8222;immateriellen Produktivit\u00e4t&#8220; zu sprechen? Schert mich nicht. Ob man\/frau \u00fcberhaupt vom terti\u00e4ren Sektor, dem Dienstleistungssektor, als einem produktiven Sektor sprechen kann? Hm! Ob man\/frau von &#8222;pflegender (affectionate) Arbeit&#8220; als produktiver Arbeit sprechen kann, die heute, komplement\u00e4r zur immateriellen Arbeit immer wichtiger werde, wie es Feministinnen f\u00fcr Be- und Erziehungsarbeit schon lange analysiert haben? Also, da w\u00fcrde ich eher mit ja antworten.<\/p>\n<p>Dass sich die Arbeitsverh\u00e4ltnisse Ende des 20. Jahrhunderts radikal ver\u00e4ndert haben, scheint mir offensichtlich. Hardt\/Negri sagen, dass vor der industriellen Revolution die Landwirtschaft die Arbeitsverh\u00e4ltnisse dominiert habe und die b\u00e4uerliche Produktion noch lange die industrielle \u00fcberformt habe (siehe die verst\u00e4dterten Bauern als Basis des fr\u00fchen Anarchosyndikalismus!). Als dann nach Hardt\/Negri der industrielle Sektor die Produktivit\u00e4t dominiert habe, sei die Landwirtschaft industriell \u00fcberformt worden, zum Teil sogar selbst industrialisiert. Und heute \u00fcberformt nach Hardt\/Negri der Kommunikations- und Dienstleistungssektor den industriellen.<\/p>\n<p>Hardt\/Negri gehen nun in marxistischer Manier davon aus, dass diese \u00dcberg\u00e4nge historisch allesamt von den produktiven ArbeiterInnen eingeleitet und vollzogen wurden. Die Herrschaftsformen haben sich immer nur darauf konzentriert, wie dieser ungeheuer kreative, produktive Prozess der Arbeit so geformt, gesteuert und angeordnet werden kann, dass der Kapitalismus daraus Profite absch\u00f6pfen kann. In dem Moment, wo ein produktiver Prozess eine Grenze erreicht hatte, war es nach Hardt\/Negri die produktive Arbeit, die diese Grenze \u00fcberwunden hat. So hat nach Hardt\/Negri in der Nachfolge Rosa Luxemburgs der kapitalistische Imperialismus seine Grenze mit der Ausweitung der kapitalistischen Produktion auf die ganze Welt erreicht. Dadurch bricht der Kapitalismus aber nicht zusammen, wie Luxemburg noch glaubte, sondern die produktive Arbeit hat sich eine neue Form gegeben: nicht mehr die disziplinierte Arbeit, die f\u00fcr den industriellen Imperialismus (ob Ost oder West) pr\u00e4gend war, sondern eben die kreative Arbeit der KommunikationsarbeiterInnen und die affektive Arbeit vielf\u00e4ltiger Dienstleistungen, die nach Hardt\/Negri gar nicht mehr in Zahlen messbar ist, wie das Marx immer wieder versuchte. Daher auch die M\u00f6glichkeit des Neoliberalismus, prek\u00e4re und ungleiche Lohnverh\u00e4ltnisse durchzusetzen.<\/p>\n<p>Empire ist nach Hardt\/Negri die neue weltweite Herrschaftsform, die nach dem Ende des klassischen Imperialismus kein territoriales Au\u00dfen mehr kennt und diese neue Produktivit\u00e4t so kontrolliert, dass sie weiter die immensen Profite absch\u00f6pfen kann. Einzig kreativ ist aber nicht Empire, sondern bleibt nach Hardt\/Negri diese produktive Arbeit.<\/p>\n<p>Dabei sind Hardt\/Negri keine Arbeitsfetischisten. Entscheidend ist ihr Begriff der &#8222;Multitude&#8220;, deren \u00dcbersetzung mit &#8222;Menge&#8220; im Deutschen mir irref\u00fchrend erscheint. Hardt\/Negri grenzen den Begriff explizit von homogenisierenden Begriffen wie &#8222;Volk&#8220; oder &#8222;Nation&#8220; ab. Und dadurch gibt es endlich wieder eine &#8211; von AnarchistInnen in den j\u00fcngsten Diskussionen der Linken so sehr vermisste &#8211; Vorstellung vom produktiven, kreativen Unten der Weltgesellschaft im Gegensatz zu einem unterdr\u00fcckenden, statisch agierenden Oben (Empire). Bei &#8222;Multitude&#8220; ist eher die &#8222;Vielheit&#8220; gemeint, eine sich selbst in Wert setzende Vielfalt von Menschen mit unterschiedlichen F\u00e4higkeiten, aus unterschiedlichen Kulturen, die ihre kreative Energie in die neuen Produktionsverh\u00e4ltnisse einbringen, dabei kooperieren, neue Kulturen hervor bringen, sich vermischen und sich den geforderten Imperativen des Empire auch immer wieder verweigern, entziehen. Die flexibilisierte Produktion von Empire braucht nomadisierende Menschen, aber der Nomadismus der modernen ArbeiterInnen entzieht sich gleichzeitig auch immer wieder der Kontrolle des Empire. Empire ist daher st\u00e4ndig in der Krise, und die &#8222;Multitude&#8220; ist f\u00fcr Hardt\/Negri gerade in ihrer Vielheit und hybriden, undurchschaubaren, unkontrollierbaren Produktivit\u00e4t das neue revolution\u00e4re Subjekt, das Gegen-Empire.<\/p>\n<h3>Politische Souver\u00e4ntit\u00e4t: was ist Empire?<\/h3>\n<p>Hardt\/Negri lehnen es ab, den Nationalstaat in den K\u00e4mpfen der sogenannten &#8222;Dritten Welt&#8220; immer wieder gegen die Macht der neoliberalen Multis in Stellung zu bringen. Das ist f\u00fcr uns AnarchistInnen zwar keine neue Erkenntnis, aber es tut so gut, solches einmal aus dem Munde von Neomarxisten zu h\u00f6ren. Es gibt nach Hardt\/Negri im entstehenden Weltstaat kein Au\u00dfen mehr und alle Nationalstaaten sind inzwischen korrumpiert. Daher ist kein Nationalstaat mehr f\u00e4hig, irgendetwas Emanzipatives oder gar Urspr\u00fcngliches gegen den ihm angeblich \u00e4u\u00dferlichen Metropolenkapitalismus zu verteidigen. Ein \u00e4hnliches Verh\u00e4ltnis haben Hardt\/Negri zum Sozialstaat. Abwehrk\u00e4mpfe unterst\u00fctzen sie zwar, aber sie haben f\u00fcr sie keine Perspektive. Das Gemeinschaftsf\u00f6rdernde (&#8222;Common&#8220;), das einmal im Sozialstaat verborgen war, suchen sie heute woanders, in sozialen Netzwerken etwa, die daf\u00fcr sorgen, dass ein Nomade im Ankunftsland abgesichert wird. F\u00fcr die Zeit des \u00dcbergangs fordern sie ein soziales, garantiertes Einkommen f\u00fcr alle, fertig.<\/p>\n<p>F\u00fcr Hardt\/Negri ist zwar der traditionelle Nationalstaat nicht mehr die Regelungsinstanz f\u00fcr das Kapital, aber damit ist politische Souver\u00e4nit\u00e4t nicht untergegangen. Viele nationalstaatliche Funktionen und Aufgaben sind heute auf supranationale, staaten\u00e4hnliche Institutionen \u00fcbergegangen, seien es UN, IWF, EU, NATO und nat\u00fcrlich die USA, die Polizeimacht des Empire.<\/p>\n<p>Neu ist m.E. deshalb Hardt\/Negris Ansatz, die gegenw\u00e4rtig entstehende Form weltweiter politischer Herrschaft als entstehenden Weltstaat zu denken und von diesem Gedanken her alles zu untersuchen. Hardt\/Negri fordern dabei &#8222;global citizenship&#8220; als Recht der NomadInnen von heute, zu leben und zu arbeiten, wo sie wollen oder wo ihre Flucht sie hinverschlagen hat und sie beziehen sich dabei auf die gegenw\u00e4rtigen Bewegungen der &#8222;sans papiers&#8220;.<\/p>\n<p>Hardt\/Negri beschreiben den im Entstehen begriffenen Weltstaat als eine Pyramide, in der oben (wie fr\u00fcher der K\u00f6nig) immer noch ein Nationalstaat hockt, n\u00e4mlich die USA. Die USA reklamieren f\u00fcr sich nach Hardt\/Negri die Polizeigewalt des Weltstaates. Die Kriege der neunziger Jahre bis heute beschreiben Hardt\/Negri denn auch nur noch als Polizeieins\u00e4tze der USA im Auftrag weltweiter Aufrechterhaltung von Herrschaft. Es geht nicht mehr um territoriale Besatzung, sondern um Ruhigstellung von Konflikten und Krisen, um die weltweite Produktivit\u00e4t nicht zu gef\u00e4hrden. Es folgen in der Herrschaftspyramide nach unten die wichtigen Industriestaaten, die G7, sowie die m\u00e4chtigsten multinationalen Konzerne der Welt, die ebenfalls politische Macht haben. Danach kommen die untergeordneten Nationalstaaten, die zwar in der UN Sitz und Stimme, aber keine Macht haben. Und mit ihnen folgen auch die unz\u00e4hligen NGO\u2019s (18000 weltweit zu Beginn der 90er Jahre), die Hardt\/Negri zufolge \u00e4u\u00dferst widerspr\u00fcchlich zu bewerten sind, bestenfalls als VerteidigerInnen von Leben und Basisrechten, und schlimmstenfalls als tentakelartige Forts\u00e4tze des Empire in die Multitude hinein, etwa wenn Interventionen von Menschenrechtsorganisationen in manchen Gegenden nur die Vorl\u00e4ufer einer milit\u00e4rischen Intervention bilden. Das alles basiert auf der Multitude, die sich somit im Empire kaum oder falsch repr\u00e4sentiert f\u00fchlt. Das Bild der Herrschaftspyramide weckt auch hier Erinnerungen an de la Bo\u00e9tie, und Hardt\/Negri sehen es als ihre Aufgabe, darin Risse und M\u00f6glichkeiten revolution\u00e4rer Ver\u00e4nderung zu sichten. Das Empire, die weltstaatlichen Instanzen, sind in dieser Darstellung immer unkreativ, unproduktiv, rein negativ. Empire ist im wesentlichen nichts als modernisierte Kontrolle, so dass die Kreativit\u00e4t der immateriellen und gemeinschaftsstiftenden Arbeit als Profit verwertet werden kann. Das w\u00fcrde Empire als Sammelsurium supranationaler juristischer Institutionen und milit\u00e4rischer Weltpolizeien nie schaffen, wenn es nicht zus\u00e4tzlich eine Selbstdisziplin, eine Selbstunterdr\u00fcckung innerhalb der Multitude geben w\u00fcrde, wenn die Menschen nicht die Logik des Weltmarktes selbst verinnerlicht h\u00e4tten. Das einzelne Individuum schreckt vor einem Ausbruch eher zur\u00fcck und passt sich selbst den Logiken des Empire an, aus Furcht vor Verarmung, Marginalisierung. Der Ausbruch ist nur kollektiv m\u00f6glich und \u00e4u\u00dfert sich in immer wieder kehrenden Revolten gegen Empire, gegen den Neoliberalismus, wie zuletzt etwa in Argentinien. Aber auch in Arbeitsverweigerungen und einem anderen Verh\u00e4ltnis zur Arbeit, wie es nach 1968 in den Metropolen typisch war. Revolution ist f\u00fcr Hardt\/Negri deshalb nur noch transnational denkbar. Gegen weltweite Herrschaft kann es nur noch weltweiten Widerstand und die weltweite Revolution geben.<\/p>\n<p>Es gibt viele Gemeinsamkeiten zu dem Transnationalismus-Ansatz des Libert\u00e4ren Nigel Young ((2)), der die Herrschaft der modernen Nationalstaaten gleichzeitig lokal untergraben wie transnational \u00fcberschreiten wollte. Auch f\u00fcr Hardt\/Negri war 1968 eine erste transnationale Erhebung gegen das entstehende Empire. Das arbeitsdisziplin\u00e4re Regime wurde kulturell durchbrochen, Nicht-Arbeit, Kreativit\u00e4t, Sinnlichkeit des Lebens waren Werte der Hippie-Generation, die die Imperative des damaligen industriellen Kapitalismus untergruben. Der Kapitalismus musste sich nach dieser neuen Produktivit\u00e4t der Multitude ausrichten und nicht umgekehrt. Wo das \u00e4u\u00dferlich aufoktroyierte Disziplinarregime aufrecht erhalten blieb, wie im staatssozialistischen Osteuropa, war es zum Tode verurteilt. F\u00fcr Hardt\/Negri wie f\u00fcr Nigel Young zeigte sich in den Revolten von 1968, sei es in Osteuropa, in Paris, in Mexico-City oder bei der Anti-Vietnambewegung ein neues transnationales, revolution\u00e4res Subjekt. Die internationale Frauenbewegung, die internationale \u00d6kologiebewegung f\u00fchrten dies fort. Auch 1989 l\u00e4\u00dft sich als transnationale Revolte in diesem Sinne deuten: es gab nicht nur Tienanmen in China und die Massenbewegungen in Osteuropa, auch Marcos wurde gest\u00fcrzt, in S\u00fcdafrika fand die klassische Apartheid ein Ende, ebenso die Milit\u00e4rdiktaturen in Lateinamerika. Den damaligen Begriff der &#8222;Peoples Power&#8220; w\u00fcrden Hardt\/Negri heute durch &#8222;Power of the Multitude&#8220; ersetzen, aber ihre grenz\u00fcberschreitende Kreativit\u00e4t w\u00fcrden sie unterstreichen. Nach Hardt\/Negri ist der Weltstaat eben erst im Entstehen, aber schon jetzt zeigen sich seine Schw\u00e4chen, seine Krisen, seine Korruption, seine Machtlosigkeit gegen massenhafte Basisbewegungen. Empire hat nichts Attraktives mehr, wenn sich die Menschen einmal der Selbstdisziplinierung ihrer kreativen Arbeit entledigt haben und ihre hybride Kreativit\u00e4t entdecken, die in der Kraft grenz\u00fcberschreitender Aktion und Kommunikation liegt.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist das zu euphorisch. Es fragt sich, ob die Arbeit am Computer, die zentral f\u00fcr die neue Produktivit\u00e4t im Empire ist, die Menschen nicht eher voneinander isoliert als ihre Kooperation f\u00f6rdert. Trotzdem: Hardt\/Negri bieten viele, oft provokative Thesen, mit denen man\/frau sich als Libert\u00e4re\/r fruchtbar auseinander setzen kann. Sie tragen zu einer libert\u00e4ren Vorstellung dessen bei, wie politische Herrschaft heute weltweit funktioniert und wie dagegen die Utopie der Revolution aktualisiert und aufrecht erhalten werden kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die transnationale Revolution ist mir eine Herzenssache. 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