{"id":5605,"date":"2003-07-01T00:00:11","date_gmt":"2003-06-30T22:00:11","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=5605"},"modified":"2022-07-26T13:11:50","modified_gmt":"2022-07-26T11:11:50","slug":"heute-schon-an-morgen-denken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2003\/07\/heute-schon-an-morgen-denken\/","title":{"rendered":"Heute schon an morgen denken"},"content":{"rendered":"<p>Die Stra\u00dfen und Wege rund um die Atomanlagen in Gorleben waren am 31. Mai fest in der Hand von AtomkraftgegnerInnen aus nah und fern. Mehr als 5.000 Menschen kamen, als die BI L\u00fcchow-Dannenberg das &#8222;Fest zum Protest&#8220; ausrief. Das Ziel war, Kraft zu tanken f\u00fcr den kommenden Herbst und dieser Zweck wurde gr\u00fcndlich erreicht.<\/p>\n<p>Die freien Wendinnen und Wenden verstehen es eben zu feiern. Und sie verstehen es, ein Fest mit Protest zu verbinden.<\/p>\n<p>Neben guter Musik bis nachts um drei wurde \u00fcberall im Programm deutlich, worauf die Sache letztendlich hinausl\u00e4uft: So gab es einen Baumkletterworkshop, einen riesigen begehbaren &#8222;Schwarzen Block&#8220;, und auf das Pf\u00f6rtnerhaus des Zwischenlagers wurden nach Einbruch der Dunkelheit mittels Diaprojektor freche Parolen projiziert. H\u00f6hepunkt war f\u00fcr viele das Modell der Castor-Strecke von L\u00fcneburg nach Dannenberg. Die mehr als sechs Meter lange Modellbahnstrecke, mit unendlicher Liebe zum Detail gebaut, hatte alles, worauf man sich schon mal wieder vorbereiten sollte: Jede Menge bunte protestierende Leute, viel Polizei, ein rollender Castorzug, ein als Hochsicherheitstrakt ausgebauter Verladekran, eine vollautomatische &#8222;X-tausendmal quer&#8220;-Blockade, die den Zug stoppt, Ankettaktionen, Baumklettereien und als H\u00f6hepunkt eine Br\u00fccke die rechtzeitig vor dem Zug zusammenbricht. Das machte sie w\u00e4hrend des Festes 471-mal. Der Zug musste jedes Mal wieder zur\u00fcckfahren.<\/p>\n<h3>Drei Transporte nach Gorleben innerhalb von zw\u00f6lf Monaten?<\/h3>\n<p>Ob das auch im Herbst so sein wird, wird sich zeigen. Zw\u00f6lf Beh\u00e4lter mit hochradioaktivem Atomm\u00fcll aus La Hague sollen dann wieder nach Gorleben rollen. Noch gibt es keine Informationen \u00fcber den genauen Zeitpunkt, aber im Wendland geht mensch vom Bereich zwischen Mitte Oktober und Mitte November aus. Bei den Planungen f\u00fcr den Herbst spielt diesmal auch eine Rolle, dass es m\u00f6glicherweise innerhalb von zw\u00f6lf Monaten drei Transporte nach Gorleben geben wird. Denn ab 2004 sollen zu den j\u00e4hrlich zw\u00f6lf Beh\u00e4ltern aus Frankreich auch noch sechs Beh\u00e4lter aus der britischen Plutoniumschleuder Sellafield ins Wendland rollen.<\/p>\n<p>Derzeit scheint ein einziger Transport mit 18 Castoren unwahrscheinlich. So w\u00fcrden also zwischen dem Herbst-Transport 2003 und dem Herbst-Transport 2004 ein weiterer Tag X liegen.<\/p>\n<p>Die Strategie der Polizei ist darauf angelegt, den Widerstand zu zerm\u00fcrben, damit dann sp\u00e4testens bei den Transporten im n\u00e4chsten Jahr deutlich weniger BeamtInnen zum Schutz eingesetzt werden m\u00fcssen. Denn wenn das nicht passiert, dann haben sie n\u00e4chstes Jahr ein dickes Personalproblem.<\/p>\n<p>Es geht also darum, den sich abzeichnenden schnelleren Transportrhythmus nach Gorleben zum Aufbau neuer kontinuierlicher Bewegungszusammenh\u00e4nge zu nutzen.<\/p>\n<h3>Im Wendland ist mensch sowieso auf lange Zeitr\u00e4ume eingestellt.<\/h3>\n<p>Bisher dauert der Streit um Gorleben 26 Jahre und ein Gro\u00dfteil der Pl\u00e4ne von Atomindustrie und Bundesregierung sind bisher nicht umgesetzt. Die Castor-Halle steht zu 86 Prozent leer, die Pilotkonditionierungsanlage (PKA) ist nicht in Betrieb und die Entscheidung \u00fcber das Endlagerprojekt ist noch nicht gefallen. Es wird also noch viel zu tun geben. Da ist es besonders erfreulich, dass seit dem letzten Castor-Transport eine hochmotivierte junge Generation den Widerstand aufmischt.<\/p>\n<h3>Druck in Richtung &#8222;Endlager Gorleben&#8220; nimmt zu<\/h3>\n<p>Das ist auch n\u00f6tig, denn derzeit steht der Standort Gorleben so stark in der Debatte wie lange nicht mehr. Und dabei geht es nicht nur um diesen Standort, sondern um die Atomm\u00fcll-Frage insgesamt. Schlie\u00dflich hat das von der Bundesregierung berufene Wissenschaftlergremium &#8222;AK End&#8220; errechnet, dass sich die bisher durch AKW-Betrieb angefallene Atomm\u00fcllmenge bis zur Stillegung des letzten Reaktors in etwa 25 Jahren noch verdreifachen wird.<\/p>\n<p>Der AK End hatte vorgeschlagen, nach anderen Standorten als Alternative zu Gorleben zu suchen. Die neue nieders\u00e4chsische Landesregierung aus CDU und FDP ist dagegen, m\u00f6chte gemeinsam mit den Stromkonzernen erreichen, dass das Endlager-Bergwerk im Salzstock zu Ende gebaut wird. Die Atomstromer weigern sich auch, Gelder aus ihren Entsorgungsr\u00fcckstellungen f\u00fcr die weitere Endlagersuche zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p>Innerhalb von Umweltverb\u00e4nden und Anti-Atom-Bewegung gibt es unterschiedliche Einsch\u00e4tzungen, wie mit der aktuellen Situation umzugehen ist. Manche halten den vom AK End angeschobenen Prozess der neuerlichen Standortsuche f\u00fcr die einzige M\u00f6glichkeit, eine schnelle Festlegung auf den maroden Salzstock Gorleben zu verhindern. Andere bef\u00fcrchten bei einer auch nur indirekten Beteiligung an der Endlager-Suche eine Legitimation des Weiterbetriebs der AKWs und des sich noch verdreifachenden Atomm\u00fcllbergs.<\/p>\n<p>Der Kelch einer Mitarbeit in der sogenannten Endlager-Verhandlungsgruppe des Bundesumweltministeriums ging an den Umweltverb\u00e4nden vor\u00fcber. Weil sich CDU und Konzerne weigerten, in dem mit VertreterInnen unterschiedlicher Gesellschaftsgruppen besetzten Gremium mitzuarbeiten, kommt die Runde nicht zustande.<\/p>\n<p>Damit ist jetzt allerdings auch wieder v\u00f6llig offen, wie sich die Bundesregierung in der Endlagerfrage weiter verhalten wird. Der Druck w\u00e4chst, einfach das nun mal schon f\u00fcr viel Geld entstandene Bergwerk im Wendland zu nutzen, auch wenn es massive geologische M\u00e4ngel gibt. Sowohl die Landesregierung in Hannover als auch Teile der SPD fordern nun die Einrichtung eines unterirdischen Labors in Gorleben, um Versuche zur Lagerung von hochaktivem Atomm\u00fcll durchzuf\u00fchren. Das w\u00e4re der n\u00e4chste Schritt auf dem Weg zur Inbetriebnahme. Bisher str\u00e4ubt sich J\u00fcrgen Trittin noch gegen diese Idee, aber Wissenschaftler aus seinem Umfeld haben am Rande von Fachkongressen schon bei Vertretern der BI L\u00fcchow-Dannenberg nachgefragt, ob die Sache mit dem Labor vielleicht akzeptabel f\u00fcr die AtomkraftgegnerInnen sei. Die BI lehnte dankend ab.<\/p>\n<p>Um die sich verst\u00e4rkenden Tendenzen hin zu einer Fertigstellung eines eigentlich v\u00f6llig ungeeigneten Endlagerbergwerks zu stoppen, bietet sich nichts besser an, als die kommenden Castor-Transporte. Sie werden Gradmesser daf\u00fcr sein, inwieweit die Gesellschaft bereit ist, wachsende Atomm\u00fcllberge zu akzeptieren, inklusive massiver Gef\u00e4hrdung f\u00fcr kommende Generationen. Der alte, das Atomm\u00fcllproblem beschreibende Vergleich vom Flugzeug, dass irgendwann mal gestartet ist, ohne dass eine Landebahn gebaut wurde und ohne dass klar ist, wie eine funktionierende Landebahn \u00fcberhaupt zu bauen ist, bekommt eine aktuelle Fortsetzung: Die heutige Frage ist, ob diese Gesellschaft es zul\u00e4sst, dass immer weitere Flugzeuge starten und zur Legitimation eine alte Buckelpiste voller Schlagl\u00f6cher bei Gorleben feierlich als Landebahn er\u00f6ffnet wird.<\/p>\n<h3>Konzepte f\u00fcr den Widerstand<\/h3>\n<p>Noch sind die meisten Gruppen im Wendland und bundesweit am Diskutieren und Planen. Es gibt also derzeit noch kein fertiges Konzept f\u00fcr die Aktionen im Herbst. Manche wollen verst\u00e4rkt die Rolle der Bahn zum Thema machen und \u00fcberall an den Strecken Proteste starten. Andere \u00fcberlegen, wie das im letzten Herbst erfolgreiche Konzept, den Castor-Konflikt in die Stadt L\u00fcneburg zu tragen, erweitert werden kann. Im Gespr\u00e4ch sind auch neue Aktionskonzepte f\u00fcr die Stra\u00dfenstrecke zwischen Dannenberg und Gorleben. Aber noch ist ja ein bisschen Zeit, die Ideen reifen zu lassen.<\/p>\n<p>Zwei Ans\u00e4tze sind schon etwas konkreter, deshalb m\u00f6chte ich sie hier vorstellen: Das ist zum einen die Initiative &#8222;Kettenreaktion Gorleben&#8220;. Hier geht es um eine reine Mobilisierungs-Idee, angelehnt an Kettenbriefe. Der Gedannke: Es beteiligen sich mehr Menschen an den Castor-Protesten, wenn sie nicht durch unpers\u00f6nliche Flugbl\u00e4tter oder Internet-Aufrufe, sondern aus ihrem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis darauf angesprochen werden. Und zwar von Menschen, die sich selbst schon entschieden haben, ins Wendland zu fahren. Nat\u00fcrlich wei\u00df mensch von Kettenbriefen, dass sie endlich sind, aber es geht bei der &#8222;Kettenreaktion&#8220; darum, das vorhandene Potential m\u00f6glicher DemonstrantInnen m\u00f6glichst auszusch\u00f6pfen.<\/p>\n<p>Aufh\u00e4nger ist die gro\u00dfe Auftaktkundgebung in Gorleben am Samstag vor dem Tag X. Gesucht werden in einer &#8222;anti-atomaren Kettenreaktion&#8220; viele Menschen, die folgende Erkl\u00e4rung unterschrieben: &#8222;Ich werde an der gro\u00dfen Auftaktdemonstration gegen den n\u00e4chsten Castor-Transport nach Gorleben teilnehmen und werde mindestens drei weitere Menschen \u00fcberzeugen, ebenfalls diese Erkl\u00e4rung zu unterschreiben.&#8220;<\/p>\n<p>GWR-LeserInnen, die sich beteiligen m\u00f6chten, schicken einfach einen Brief mit dieser Erkl\u00e4rung und einer leserlichen AbsenderIn-Adresse an Kettenreaktion Gorleben, Auf dem Berg 19, 29439 Jeetzel.<\/p>\n<p>Der andere schon etwas konkrete Ansatz f\u00fcr den Herbst stammt von &#8222;X-tausendmal quer&#8220;: In einem intensiven Diskussionsprozess haben Aktive der Kampagne die Erfahrungen der letzten Jahre ausgewertet. Da viele von ihnen auch den Blockadeaktionen von &#8222;resist &#8211; sich dem Irak-Krieg widersetzen&#8220; vor der Frankfurter US-Airbase beteiligt haben, konnten auch die dort gewonnenen Erkenntnisse einflie\u00dfen.<\/p>\n<p>Neben der politischen Au\u00dfenwirkung bei gro\u00dfen Aktionen Zivilen Ungehorsams spielt auch die Wirkung nach innen eine wichtige Rolle, also die Frage, inwieweit bei den Aktiven selbst eine pers\u00f6nlich-politische Weiterentwicklung mit der Teilnahme an solchen Aktionen verbunden ist. Bei der h\u00e4ufig anzutreffenden Last-Minute-Mentalit\u00e4t vieler Blockadewilliger &#8211; sie kommen erst direkt bei Aktionsbeginn ohne Vorbereitung an &#8211; ist es sehr schwer, solche Lernprozesse gemeinsam voranzubringen. Auch die Qualit\u00e4t der Aktion, die Wirkung nach au\u00dfen und das Ziel, auch in Gro\u00dfgruppen m\u00f6glichst hierarchiearm und selbstbestimmt zu handeln, leiden darunter.<\/p>\n<p>Auch weil sich beim letzten Castor-Transport etwa 90 Prozent der BlockiererInnen von Laase nicht an der gemeinsamen Vorbereitung beteiligt haben, gab es beim Vorbereitungstreffen von &#8222;X-tausendmal quer&#8220; eine deutliche Abkehr vom bisherigen Konzept der bis zur letzten Minute offenen Aktionsgruppe.<\/p>\n<p>Zwar wird weiterhin anerkannt, dass es auch f\u00fcr &#8222;Last-Minute-Widerstand&#8220; aufgrund pers\u00f6nlicher Priorit\u00e4tensetzung eine Berechtigung gibt &#8211; schlie\u00dflich ist es besser, jemand kommt erst sp\u00e4t dazu als gar nicht &#8211; aber Aktionsangebote f\u00fcr diese Gruppe wird es diesmal nicht von &#8222;X-tausendmal quer&#8220; geben.<\/p>\n<p>Dass diese Aktionen auch von anderen gut organisiert werden k\u00f6nnen, hat die Aktionsgruppe &#8222;WiderSetzen&#8220; mit ihrer &#8222;Einladung zum Kaffeetrinken in Hitzacker&#8220; beim letzten Castor-Transport eindrucksvoll bewiesen: Nachdem zw\u00f6lf Familien in Hitzacker ihre H\u00e4user f\u00fcr G\u00e4ste \u00f6ffneten, str\u00f6mten kurz vor Ankunft des Castor-Zuges 1.300 Menschen Richtung Schiene, und einige Gruppen kamen auch durch.<\/p>\n<p>Viele derjenigen, die bei &#8222;X-tausendmal quer&#8220; mitorganisiert haben, sind inzwischen an einem Punkt angelangt, dass sie nicht mehr f\u00fcr andere, sondern mit anderen zusammen ihren Widerstand vorbereiten m\u00f6chten. Die Idee ist, dass sich alle, die an der &#8222;X-tausendmal quer&#8220;-Aktion mitmachen wollen, vorher zu Bezugsgruppen zusammenschlie\u00dfen und \u00fcber mehrere Tage gemeinsam ihr Vorgehen planen. Das war zwar auch bisher schon m\u00f6glich, wurde aber eben nur von einem Bruchteil der Aktiven mitgemacht. Diesmal ist es Bedingung f\u00fcr die Teilnahme. Es soll also lieber etwas kleiner, daf\u00fcr aber intensiver werden.<\/p>\n<p>Aber klein muss es gar nicht sein: Denn auch diejenigen, die ohne feste Bezugsgruppe zum Castor anreisen, haben nat\u00fcrlich die M\u00f6glichkeit, sich noch vor Ort mit anderen zusammenzutun. Aber dies soll rechtzeitig geschehen, damit noch gen\u00fcgend Zeit zur gemeinsamen Vorbereitung bleibt. Au\u00dferdem gibt es gerade sowieso bundesweit die Tendenz, neue gewaltfreie Aktionsgruppen zu gr\u00fcnden (siehe Aufruf in der letzten GWR). Letztendlich bleibt &#8222;X-tausendmal quer&#8220; also ein f\u00fcr alle offenes Aktionskonzept, zumindest f\u00fcr alle, die in den Tagen vor dem Tag X zu gemeinsamer Vorbereitung bereit sind.<\/p>\n<p>Vielleicht ist diese Entscheidung von &#8222;X-tausendmal quer&#8220; f\u00fcr manche auch ein zus\u00e4tzlicher Anreiz, schon jetzt in ihrer Region eine eigene Aktionsgruppe zu gr\u00fcnden. Denn auch die in den n\u00e4chsten Monaten laufende konkrete Planung der Aktion soll schon unter Beteiligung m\u00f6glichst vieler Gruppen geschehen. Noch ist nur die beschriebene \u00e4u\u00dfere Form festgelegt. Konkretere Ideen k\u00f6nnen in den n\u00e4chsten Wochen und Monaten von allen mitentwickelt werden, die einsteigen. Der n\u00e4chste gro\u00dfe Schritt wird auf dem Sommercamp im Wendland vom 2. bis 10. August gegangen. W\u00e4hrend der Woche wird an Aktionsideen gebastelt und am Wochenende 8. bis 10. August sollen dann gemeinsame Entscheidungen \u00fcber den Aktionsrahmen fallen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stra\u00dfen und Wege rund um die Atomanlagen in Gorleben waren am 31. Mai fest in der Hand von AtomkraftgegnerInnen aus nah und fern. Mehr als 5.000 Menschen kamen, als die BI L\u00fcchow-Dannenberg das &#8222;Fest zum Protest&#8220; ausrief. Das Ziel war, Kraft zu tanken f\u00fcr den kommenden Herbst und dieser Zweck wurde gr\u00fcndlich erreicht. Die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2003\/07\/heute-schon-an-morgen-denken\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Heute schon an morgen denken - graswurzelrevolution","description":"Die Stra\u00dfen und Wege rund um die Atomanlagen in Gorleben waren am 31. Mai fest in der Hand von AtomkraftgegnerInnen aus nah und fern. 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